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Michelin-Werk in Hallstadt schließt: Über 850 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz!

Wie die Michelin Gruppe am heutigen Mittwochnachmittag (25. September) mitteilte, wird der Standort in Hallstadt im Landkreis Bamberg schrittweise bis Anfang 2021 schließen. Bamberger Landrat Johann Kalb kündigte ein sofortiges Maßnahmepaket und eine Task Force an.

Mitarbeiter und Auszubildende sollen nicht ohne neue Jobs dastehen

Nach der Bekanntgabe von Michelin den Standort in Hallstadt zu schließen, kündigte Landrat Johann Kalb an, dafür zu sorgen, dass jeder Mitarbeiter und Auszubildende einen neuen Arbeitsplatz findet. Noch am heutigen Mittwoch wird er den Betriebsrat, die Geschäftsführung, den Bamberger Oberbürgermeister Andreas Starke, den Hallstadter Bürgermeister Thomas Söder und die Agentur für Arbeit in das Landratsamt Bamberg zum runden Tisch einladen.

„Wir werden um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen. All unsere Bemühungen gelten jetzt den rund 850 Mitarbeitern von Michelin in der Region. Wir werden dafür sorgen, dass jeder Mitarbeiter auch künftig hier Beschäftigung finden wird“,

so der Landrat Johann Kalb. Auf die Schließung des Werks reagierten ebenso die regionalen Landtagsabgeordneten Staatsministerin Melanie Huml und Holger Dremel. Beide nutzen direkt nach der Bekanntgabe der Schließung die Plenarsitzung in München für Gespräche. Auch Bundestagsabgeordneter, Andreas Schwarz, meldet sich zu Wort und ist trotz der aktuellen schwierigen Lage zuversichtlich, dass die Region mit ihrer wirtschaftlichen Lage die Werkschließung auffangen kann.

Landrat Johann Kalb bekommt für das Maßnahmepaket Unterstützung

Oberbürgermeister Andreas Starke wird Johann Kalb bei der Gründung einer Task Force unterstützen. Unter anderem auch Ministerpräsident Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger habe ihre Hilfe für das Maßnahmepaket zugesagt. Nach Einschätzung des Landrates sollen die Chancen gut stehen, dass jeder Mitarbeiter eine neue Beschäftigung findet. Aktuell gäbe es laut Jobcenter rund 3000 offene Stellen im Landkreis und Stadt Bamberg.

Michelin bietet ein umfassendes & personalisiertes Maßnahmepaket für die Mitarbeiter an

Die Michelin Gruppe wird für jeden Mitarbeiter des Standorts ein umfassendes und personalisiertes Maßnahmepaket anbieten. Dazu sollen die Dienste einer Transfergesellschaft gehören, wie rentennahe Berufsausstiegsmöglichkeiten und das Prüfen von internen Beschäftigungsmöglichkeiten.

Asiatische Konkurrenz und rückläufige globale Nachfrage nicht mehr tragbar gewesen

Das 1971 gegründete Michelin Werk in Hallstadt produziert überwiegend Pkw-Reifen der Marke MICHELIN in 16 Zoll. Dieses Marktsegment soll, laut Mitteilung der Michelin Gruppe, sowohl von einer stark rückläufigen globalen Nachfrage, als auch von einem extrem starken Wettbewerb asiatischer Herstellung geprägt gewesen sein. Obwohl die Gruppe seit 2013 60 Millionen Euro investierte, um diesem Marktwandel zu begegnen, reichten die Bemühungen nicht mehr aus.

Weiterführende Informationen zur Werk-Schließung in Hallstadt:
Hallstadt: Michelin Werk muss schließen!
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Arbeitsmarkt Oberfranken: Weniger Arbeitslose im April 2017

Die Zahl der Arbeitslosen im April ist in Oberfranken im Vergleich zum März 2017 weiter gefallen. Mit 3,6 Prozent lag die Quote im vierten Monat des Jahres um 0,3 Prozentpunkte niedriger als einen Monat zuvor. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fiel der Wert um 0,2 Prozentpunkte. Vor einem Jahr wurde eine Quote von 3,8 Prozent ermittelt.

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Arbeitsmarkt Oberfranken: Arbeitslosenzahl im August gestiegen

Im August 2016 wurde auf dem oberfränkischen Arbeitsmarkt ein Zuwachs bei den Arbeitslosenzahlen verzeichnet. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 3,6 Prozent im Juli auf 3,8 Prozent im August. Im Vergleich zum August 2015 lag man in Oberfranken aber 0,2 Prozentpunkte besser.

Landkreis Bamberg positiver Spitzenreiter

Zwischen Hof und Forchheim waren im August 22.575 (07/2016: 21.420) Menschen ohne Arbeit. Dies entsprach einem Plus von 1.155 Personen. Der Landkreis Bamberg war erneut positiver Spitzenreiter im Bezirk. Die höchste Quote wies die Stadt Hof aus. Der oberfränkische Arbeitsmarkt könnte in naher Zukunft vom Stellenabbau bei BAT in Bayreuth beeinflusst werden. Hier sollen bis 2018 950 der 1.400 Stellen wegfallen.

Bayernweit mehr Arbeitslose

Im August waren in Bayern 249.533 (07/2016: 236.390) Menschen ohne Arbeit. Dies entsprach einem Plus von 13.143 Personen. Die Arbeitslosenquote stieg von 3,3 Prozent auf 3,5 Prozent. Im Vorjahr wurde ein Wert von 3,6 Prozent ermittelt.

Weiterführende Informationen

Oberfranken: Leichter Anstieg der Arbeitslosen im November

Quote steigt auf 4,0 Prozent

Der Regierungsbezirk Oberfranken vermeldet für November 2013 ein leichtes Plus bei den Arbeitsmarktdaten. Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Vergleich zum Oktober auf 23.201 Personen. Dies ist ein Plus von 117. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich auf 4,0 (Vormonat: 3,9). Unter den Bezirken nimmt Oberfranken damit den vorletzten Platz in Bayern ein. Als Grund für den Anstieg geben die Arbeitsagenturen die beginnende Wintersaison an.

Landkreis Bamberg mit wenigsten Arbeitslosen

Positiver Spitzenreiter in Oberfranken ist der Landkreis Bamberg mit einer Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent. Schlusslicht ist der Landkreis Wunsiedel mit 4,6 Prozent.

Rekordbeschäftigung in Bayern

Unterdessen gibt es für Bayern eine Rekordbeschäftigung zu vermelden. Im Freistaat wurden im November über 5 Millionen ordentliche Arbeitsverträge gezählt. Dies ist ein Bestwert seit Beginn der Statistiken im Jahr 1974.

Mehr Zahlen, Daten und Fakten ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 

 


 

 

Oberfranken: Weniger Arbeitslose im Oktober

Der milde Oktober lässt in Oberfranken nicht nur die Temperaturen sondern auch die Zahl der Arbeitslosen sinken. Aktuell sind in Oberfranken 23.084 Männer und Frauen ohne Arbeit. Das entspricht einer Quote von 3,9 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat ist das ein Rückgang von 0,3 Prozentpunkten, denn im September lag die Quote noch bei 4,2 Prozent. Einzelheiten zum Arbeitsmarktbericht für Oktober 2013 sehen Sie ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 



 

 

Oberfranken: Zahl der Arbeitslosen im August angestiegen

Der Bezirk Oberfranken verzeichnete im August 2013 einen leichten Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Erwerbslosen um 1.577 auf 25.195. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 4,0 auf 4,3 Prozent. Auch im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen. Im August 2012 betrug die Quote 4,2 Prozent. Die Arbeitsagenturen in Oberfranken sehen dieses Plus allerdings nicht als dramatisch an. Aus Sicht der Agenturen ist die Lage der oberfränkischen Wirtschaft gut.

Quote steigt bayernweit auf 5,9 Prozent

Bayernweit ist die Zahl der Arbeitslosen im August ebenfalls saisonbedingt angestiegen. 264.128 Personen waren erwerbslos, ein Plus von 14.811. Die Quote erhöhte sich auf 5,9 Prozent. Ursache hierfür ist, dass sich im Juli und August vor allem Schul- und Ausbildungsabsolventen arbeitslos meldeten.

 



 

 

Oberfranken: Belebter Arbeitsmarkt – Quote sinkt im Vergleich zu Mai leicht

Im Regierungsbezirk Oberfranken hat sich der Arbeitsmarkt im Juni positiv entwickelt. In diesem Monat waren oberfrankenweit 23.563 Menschen ohne einen Job. Die Quote sank von Mai auf Juni um 0,2 Prozentpunkte auf 4,0 Prozent. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum legte die Quote allerdings leicht zu. Im Juni 2012 lag die Kennzahl bei 3,9 Prozent. 5.891 Jobs sind derzeit im Bestand der gemeldeten Arbeitsstellen. Laut Arbeitsagentur entwickelt sich vor allem der Bereich Wunsiedel in Oberfranken positiv. Mehr Daten in „Oberfranken Aktuell“ ab 18.00 Uhr.

 



 

 

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