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Faschingskater: Pimp My Blutzucker – Das hilft gegen eine dicke Birne!

Der Kater zum Aschermittwoch ist in der Regel die Folge eines großen Wasser- und Mineralstoffverlustes, der zumeist auf einen ausgedehnten Alkoholkonsum am Rosenmontag beziehungsweise Faschingsdienstag zurückzuführen ist. Mit den folgenden zehn Tipps lässt sich der Faschingskater zähmen, im besten Fall sogar ganz vermeiden:

Ausreichende Basis schaffen

  • Man darf schlemmen: Fett- und eiweißreiche Speisen sorgen im Vorfeld für eine solide Basis im Magen. Die Aufnahme von Alkohol im Körper wird dadurch verzögert. Dagegen sollte Süßigkeiten vor dem Trinken und auch bei einem Kater gemieden werden, da Zucker den Alkoholeffekt verstärkt.

Wasser, Wasser, Wasser

  • Da Alkohol bekanntlich dem Körper Wasser entzieht, sollte man im Vorfeld sowie zwischen dem Genuss von Alkohol immer wieder ausreichend Mineralwasser trinken. Auch bei einem Kater empfiehlt sich viel Wasser. Als Alternative bieten sich Früchte- oder Kräutertees an. Gegen Übelkeit hilft ein Kamillen- und Ingwertee. Kaffee oder Cola sind "dank" ihres Koffeingehalts bei einem Kater nicht geeignet. Zudem reizen Fruchtsäfte den gereizten Magen noch mehr.

Das "Richtige" trinken

  • Während der Feierlichkeiten sollte man bei einer Sorte Alkohol bleiben und nicht zu viel durcheinander trinken.

Nicht rauchen

  • Rauch von Zigaretten und Nikotin verstärken die Symptome des Katers und dementsprechend der Kopfschmerzen. Auf den Glimmstängel sollte man während und nach der Feier verzichten

Frischluft

  • Fenster auf oder raus in die Natur. Beim Schlafen sollte das Fenster geöffnet sein. Der Körper kann durch den frischen Sauerstoff besser regenerieren. So hilft auch ein Spaziergang. Dieser bringt den Kreislauf wieder in Fahrt und hilft gegen Kopfschmerzen.
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Dusche anstatt Bad

  • Auch eine erfrischende, lauwarme Dusche kann helfen, den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Die Lebensgeister werden geweckt, wenn man den kalten Duschstrahl von den Füßen nach oben führt. Auf ein Vollbad sollte man dagegen verzichten.

Kalter Kampf gegen Kopfschmerzen

  • Auch ein Beutel Eis oder ein nasser Waschlappen aus dem Kühlschrank kann gegen Kopfschmerzen helfen. Die Kälte sorgt dafür, dass sich die Gefäße zusammenziehen. Somit reduziert sich der Schmerz.

Das Richtige auf dem Frühstückstisch

  • Pimp My Blutzucker: Da der Körper nach dem Party-Marathon Salze und ungesättigte Fettsäuren verloren hat, empfehlt sich zum Frühstück eine gesalzene Brühe, der klassische Rollmops oder ein Rührei mit Bacon. Vitamine können mit Vollkornbrot, Gurken und Tomaten aufgenommen werden. Kohlenhydrate, wie Kartoffeln oder Nudeln, liefern Energie, um den Alkohol abzubauen.

Kein Konterbier

  • Nein, Alkohol hilft nicht gegen einen Kater. Er zögert diesen nur hinaus!

Die Tablette danach

  • Sollten die Kopfschmerzen dennoch anhalten, hilft dann der Griff in die Pharmabox. Eine Kopfschmerztablette enthält Acetylsalicylsäure. Diese sorgt dafür, dass das Schlappheitsgefühl oder die Kopfschmerzen gelindert werden. Für den Magen besser verträglich sind dabei Brausetabletten, die zuvor im Wasser aufgelöst werden.

 

Fastenzeit: Regionalbischöfin Dr. Greiner zu Gast im Studio

Am Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei, was mit Fasching oder Karneval zu tun hat. Für viele geht an diesem Tag mit der Fastenzeit eine echte Herausforderung los. Mit unserem Studiogast, Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner, diskutieren wir über den ursprünglichen Gedanken des vorösterlichen Verzichts und wie dieser auch für uns noch interessant sein kann. Das ganze Interview Sehen Sie heute ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.