Tag Archiv: Asylbewerber

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Vergewaltigungsprozess in Bamberg: Urteil gegen Asylbewerber ist rechtskräftig

Das Urteil des Landgerichts Bamberg wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung gegen einen 26-Jährigen Tunesier ist seit Dienstag (04. April) rechtskräftig. Der Täter hatte eine 16-Jährige vergewaltigt. Zudem hatte er versucht zwei weitere junge Frauen zu vergewaltigen. Wir berichteten. Weiterlesen

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Bamberg: Asylbewerber nach Raubüberfall und versuchtem Einbruch festgenommen

Nach einem Raubüberfall auf eine junge Frau am frühen Sonntagmorgen (19. März) sowie einem versuchten Einbruch in eine Tankstelle in der Nacht zum Dienstag (20./21. März) in Bamberg, muss sich nun ein 20 Jahre alter Asylbewerber strafrechtlich verantworten. Nachdem der Tatverdächtige durch Beamte der Polizei Bamberg am Dienstagmorgen festgenommen werden konnte, beantragte die Staatsanwaltschaft Bamberg, nach umfassenden Ermittlungen der Kriminalpolizei, Haftbefehl.

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Bamberg: Schuldspruch im Vergewaltigungsprozess – 9 Jahre Haft für Asylbewerber!

Das Landgericht Bamberg verurteilte am Montagnachmittag (13. März) einen 27-jährigen Tunesier zu neun Jahren Gefängnis. Der Angeklagte wurde der Vergewaltigung eines 16-jährigen Mädchens für schuldig befunden. Auch wegen zwei versuchter Vergewaltigungen, unter anderem bei Kersbach (Landkreis Forchheim), stand der Mann vor Gericht!

Versuchte Vergewaltigung in Kersbach bei Forchheim

Der Anklagte saß seit dem letzten Montag (6. März) auf der Anklagebank. Wir berichteten! Dem 27-Jährigen wurde im Prozess vorgeworfen, bei Kersbach (Landkreis Forchheim) versucht zu haben, ein 17-jähriges Mädchen zu vergewaltigen. (Der damalige Bericht dazu!) Am 28. Mai 2016 soll er demnach in der Nähe des dortigen Bahnhofs, direkt an der Kreisstraße FO25, sein 17-jährige Opfer angegriffen und in den Straßengraben gezogen haben. Laut Anklageschrift wurde die junge Frau dort mit dem Rücken auf den Boden gerückt. Der Beschuldigte legte sich dann auf sie und äußerte die Worte "Einmal ficken, einmal ficken". Unter Gewalteinwirkung gelang es ihm, die Jugendliche teilweise zu entkleiden. Die Hilferufe der 17-Jährigen hörte ein Autofahrer (24), der zufällig mit seinem Fahrzeug an dem Tatort vorbei fuhr. Als dieser wendete und sich dem Szenario nähere, fühlte sich der Angreifer ertappt, ließ von der 17-Jährigen ab und flüchtete. Im Rahmen einer eingeleiteten Fahndung konnte der Mann wenig später festgenommen werden.

Weitere Anklagepunkte

Dem Angeklagten wurden neben dem Kersbacher Fall zudem eine Vergewaltigung im schwäbischen Mering im September 2015 sowie eine versuchte Vergewaltigung in mittelfränkischen Schwabach (September 2015) zur Last gelegt. Opfer waren damals ein 16-jähriges Mädchen beziehungsweise eine junge Frau (20).

Angeklagter hatte die Taten gestanden

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte die 16-Jährige am Bahnhof Mering (Landkreis Aichach-Friedberg) im September 2015 vergewaltigt hatte und es bei den anderen beiden Fällen versuchte. Zu Gunsten des Täters wertete das Gericht, dass der 27-Jährige alle drei Vergehen gestanden hatte. Das Urteil von neun Jahren blieb ein Jahr unter der Forderung der Staaatsanwaltschaft! Sollte keine der am Prozess beteiligten Parteien Revision einlegen, ist das Urteil innerhalb einer Woche rechtskräftig.

Aktuell-Bericht zum Urteil vom 14.03.2017
Vergewaltigungsprozess in Bamberg: Neun Jahre Haft für Asylbewerber
Aktuell-Bericht zum Prozessauftakt vom 06.03.2017
Bamberg: 1. Prozesstag - Asylbewerber wegen Vergewaltigung angeklagt
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Landgericht Bamberg: Asylbewerber wegen Vergewaltigung vor Gericht

Am Montagvormittag (6. März) begann vor dem Landgericht Bamberg der Prozess gegen einen 1990 geborenen Asylbewerber, angeblich aus Nordafrika. Der Mann soll im Mai 2016 bei Kersbach (Landkreis Forchheim) versucht haben, ein 17-jähriges Mädchen zu vergewaltigen. Wir berichteten! Eine weitere versuchte Vergewaltigung (September 2015 in Schwabach), sowie eine Vergewaltigung in Mering (September 2015) werden ihm ebenfalls zu Last gelegt.

Versuchte Vergewaltigung in Kersbach bei Forchheim

Dem Mann wird zur Last gelegt, am 28. Mai 2016 in der Nähe des Bahnhofes Kersbach, direkt an der Kreisstraße FO25, das 17-jährige Opfer angegriffen und in den Straßengraben gezogen zu haben. Laut Anklageschrift wurde die junge Frau dort mit dem Rücken auf den Boden gerückt. Der Beschuldigte legte sich dann auf sie und äußerte die Worte "Einmal ficken, einmal ficken". Unter Gewalteinwirkung gelang es ihm, die Jugendliche teilweise zu entkleiden. Die Hilferufe der 17-Jährigen hörte ein Autofahrer (24), der zufällig mit seinem Fahrzeug an dem Tatort vorbei fuhr. Als dieser wendete und sich dem Szenario nähere, fühlte sich der Angreifer ertappt, ließ von der 17-Jährigen ab und flüchtete.

Tatverdächtiger nach kurzer Flucht festgenommen

Die Einsatzkräfte der Forchheimer Polizei nahmen den Flüchtigen nach einer eingeleiteten Fahndung in der Nähe des Bahnhofs in Kersbach kurze Zeit später fest. Die 17-Jährige wurde aufgrund der erlittenen Verletzungen in einem Krankenhaus ambulant behandelt.

Weitere Anklagepunkte

Dem Angeklagten werden neben dem Fall von Kersbach zudem eine Vergewaltigung im schwäbischen Mering im September 2015 sowie eine versuchte Vergewaltigung in mittelfränkischen Schwabach (September 2015) zur Last gelegt. Opfer waren damals ein 16-jähriges Mädchen beziehungsweise eine junge Frau (20).

Angeklagter mit mehreren Identitäten unterwegs?

Laut Anklage handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen 26-jährigen Syrer. Zum Prozessauftakt machte der Angeklagte aber ganz andere Aussagen. So sei er ein 27-jähriger Landarbeiter aus Tunesien. In Deutschland habe er sich als Syrer ausgegeben, um Asylleistungen zu erschleichen. Auch in Österreich und der Schweiz habe er demnach falsche Identitäten angegeben.

Urteil für Anfang April erwartet

Das Urteil am Landgericht Bamberg wird für den 3. April erwartet. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Asylbewerber bis zu 15 Jahre Haft. Der Prozess findet teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Aktuell-Bericht vom ersten Prozesstag (6. März)
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Bamberg: Schlägerei in der Asylunterkunft

Am Sonntagmorgen um 04.40 Uhr kam es zu einem Streit zwischen zwei Asylbewerbern in der Aufnahmeeinrichtung in Bamberg Osten. Beide Männer im Alter von 19 und 21 Jahren waren aufgrund Alkoholkonsums aggressiv. Der der 21-Jährige schlug dem 19-Jährigen ins Gesicht, er erlitt eine Platzwunde. Der Sicherheitsdienst verständigte die Polizei und der Schläger wurde in Polizeigewahrsam genommen. Er wird wegen Körperverletzung angezeigt.

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Toter Asylbewerber von Zapfendorf: Kripo nimmt Tatverdächtige fest

Prozess am Landgericht Bamberg: Brutaler Mord in Asylbewerberunterkunft

UPDATE

Prozessauftakt in Bamberg

Dieser Fall hat für Aufsehen gesorgt. Am  20. Januar 2017 wird in einer Asylunterkunft in Unterleiterbach im Landkreis Bamberg eine Leiche entdeckt. Der Mann ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden, das ist damals sofort klar. Die Suche nach den Tätern dauert allerdings ein paar Tage, dann ermittelt die Polizei zwei Asylbewerber aus Syrien als dringend Tatverdächtige und nimmt die Männer fest. Die Beiden müssen sich ab Donnerstag (25. Januar) vor dem Landgericht Bamberg verantworten. Der Vorwurf: Mord aus Habgier.


Nach dem brutalen Tötungsdelikt an einem syrischen Asylbewerber am letzten Freitag (20. Januar) nahm die Polizei nun zwei tatverdächtige Landsmänner des 26-jährigen Opfers fest. Die beiden Beschuldigten befinden sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

26-Jähriger wies zahlreiche Messerstiche auf

Wie berichtet, entdeckte ein Angestellter der Asylunterkunft im Zapfendorfer Ortsteil Unterleiterbach (Landkreis Bamberg) die Leiche in einem Zimmer des Anwesens. Die Obduktion des 26-Jährigen ergab, dass das gefesselte und geknebelte Opfer aufgrund zahlreicher Messerstiche zu Tode kam.

Intensive Ermittlungen der SoKo führen schnell zum Erfolg

Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen richtete die Kriminalpolizei eine Sonderkommission mit mehr als 30 Beamten ein. Die SoKo „Schloss“ arbeitete in den folgenden Tagen in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft an der Aufklärung des Tötungsdeliktes.

Vermutlichen Tatwaffen sichergestellt

Am Dienstag (24. Januar) konnten Einsatzkräfte bei Suchmaßnahmen, insbesondere entlang der Bahnstrecke Bamberg – Lichtenfels - auf Höhe Zapfendorf - und in einem Bach im Landkreis Bamberg, unter anderem die vermutlichen Tatwaffen und persönliche Gegenstände des Opfers sicherstellen.

Mord in Asylunterkunft in Zapfendorf: Zwei Tatverdächtige gefasst
(Aktuell-Bericht vom Mittwoch, 25.01.17)
Toter Asylbewerber in Zapfendorf: Kripo sucht Bahngleise nach Spuren ab
(Aktuell-Bericht vom Dienstag, 24.01.17)

Tatverdächtige überführt und in Haft

Im Rahmen der intensiven Ermittlungen gerieten schließlich zwei syrische Asylbewerber in das Visier der Kriminalbeamten. Bereits am Montag (23. Januar) nahmen Polizeibeamte die 19 und 22 Jahre alten Syrer vorläufig fest. In Vernehmungen räumten die Tatverdächtigen ein, ihren Landsmann in der Nacht zum Freitag getötet zu haben.

Anderer Bewohner sollte getötet werden

Sie wollten an Geld und Wertgegenstände des Opfers kommen. Zudem sollte die Offenlegung eines weiteren Tatplanes verhindert werden. So hatten sie zuvor gemeinschaftlich verabredet, einen anderen Bewohner der Einrichtung zu töten, um ihn auszurauben. Dies soll das spätere Opfer mitbekommen haben. Zu den weiteren Hintergründen der Tat dauern die Ermittlungen derzeit noch an.

Haftbefehl ausgestellt

Gegen die Männer erging am Dienstag (24. Januar) der Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Mordes und wegen der Verabredung zu einem Verbrechen zum Nachteil eines weiteren Asylbewerbers. Inzwischen befinden sie sich in verschiedenen Justizvollzugsanstalten.

Asylunterkunft Zapfendorf: Leiche wies mehrere Stichwunden auf
(Aktuell-Bericht vom 23.01.17)
Zapfendorf: Wer ist der Tote in der Asylunterkunft?
(Aktuell-Bericht vom 21.01.17)

Toter Asylbewerber in Zapfendorf: Polizei geht von Gewaltverbrechen aus

Nach dem Fund einer männlichen Leiche am Freitag (20. Januar) in einer Asylunterkunft im Zapfendorfer Ortsteil Unterleiterbach (Landkreis Bamberg) haben Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg die Ermittlungen wegen eines Tötungsdeliktes aufgenommen. Inzwischen wurde die Identität des Mannes geklärt.

Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus

Wie bereits berichtet, wurde die Leiche des Mannes am Freitag in einem Zimmer der Unterkunft in der Schloßstraße von einem Verantwortlichen des Gebäudes entdeckt. Kriminalbeamte und ein Staatsanwalt aus Bamberg nahmen die Ermittlungen auf und sicherten Spuren. Aufgrund der Situation beim Auffinden und der Verletzungen an der Leiche, gehen die Ermittler von einem Gewaltverbrechen aus.

Leichnam wies mehrere Stichverletzungen auf

Eine staatsanwaltschaftlich angeordnete Obduktion bestätigte eine massive Gewalteinwirkung auf den Körper des Mannes. Der Leichnam des 26-Jährigen wies mehrere Stichverletzungen auf, die tödlich waren. Die Kripo Bamberg hat eine Sonderkommission (Soko) eingerichtet, um die näheren Umstände zu klären, die zum Tod des Mannes führten und um Hinweise auf einen möglichen Tatverdächtigen zu erlangen.

Toter ist ein Syrer

Mittlerweile wurde die Identität des Mannes ermittelt. Bei dem Toten handelt sich um einen 26 Jahre alten Mann mit syrischer Staatsangehörigkeit, der in der Asylbewerberunterkunft in Unterleiterbach wohnte. Die weiteren Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund ergaben sich laut Polizei bisher nicht.

Aktuell-Bericht vom Montag, 23. Januar 2017
Asylunterkunft Zapfendorf: Leiche wies mehrere Stichwunden auf
Aktuell-Bericht vom Samstag, 21. Januar 2017
Zapfendorf: Wer ist der Tote in der Asylunterkunft?
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Memmelsdorf: Streit unter jungen Asylbewerbern eskaliert

Wie die Polizei jetzt meldet, kam es bereits am späten Donnerstagnachmittag in einer Asylbewerberunterkunft in Memmelsdorf im Landkreis Bamberg zu einem Streit zwischen zwei Jugendlichen. Während des Streits griff ein 17-Jähriger zu einem Messer und bedrohte damit seinen gleichaltrigen Kontrahenten. Durch einen Betreuer konnte dem Jugendlichen das Messer abgenommen werden, sodass es zu keinen weiteren Straftaten kam.

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Bamberg: Streit in einer Flüchtlingsunterkunft eskalierte

Weil er seinen Kontrahenten unter Alkoholeinfluss massiv gewürgt hatte, sitzt nun ein 17 Jahre alter, afghanischer Staatsangehöriger nach Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg in Untersuchungshaft. Der 17-Jährige geriet in Streit mit einem 18-Jährigen Landsmann, bei welchem der Ältere leicht verletzt wurde. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging am Donnerstag (27. Oktober) gegen den Beschuldigten Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung.

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Selb: Gefährliche Körperverletzung in Asylunterkunft

Zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern aus Eritrea kam es am Sonntagabend (16. Oktober) gegen 21:00 Uhr in der Asylunterkunft im Selber Ortsteil Erkersreuth (Landkreis Wunsiedel). Bei der Polizei ging die Meldung ein, dass am Tatort ein Mann mit einem Messer verletzt wurde.

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Nach Raubüberfall in Redwitz: Wollten Täter den Terror in Syrien mitfinanzieren?

Die Staatsanwaltschaft Bamberg ermittelt gegen die Tatverdächtigen des Raubüberfalls in Redwitz an der Rodach (Landkreis Lichtenfels) am späten Montagabend (10. Oktober). Die Männer stehen im Verdacht, dass die Beute des Überfalls zur Finanzierung von Kampfhandlungen  gegen die Assad-Truppen in Syrien verwendet werden sollte.

Geschäftsinhaber mit Reizgas überfallen und ausgeraubt

Wie berichtet, wird den 22- und 23-jährigen Asylbewerbern aus Syrien zur Last gelegt, gegen 22:00 Uhr am Montagabend in Redwitz an der Rodach den Inhaber eines Fliesenlegerbetriebs in seiner Wohnung auf dem Firmengelände unter Einsatz von Reizgas überfallen zu haben. Anschließend entwendeten die Täter aus einem Tresor mehrere tausend Euro Bargeld. Die beiden Beschuldigten wurden nach einer Fahndung am Dienstagmorgen (11. Oktober) festgenommen. 

52-jährige Deutsche mit im Fokus der Ermittlungen

Gegen eine 52-jährige Deutsche, die einen der Syrer zum Zeitpunkt der Festnahme in ihrem PKW mitnahm, wird wegen des Verdachts der Beihilfe zum Raub ermittelt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg wurde gegen die beiden Männer am gestrigen Mittwoch (12. Oktober) Haftbefehl erlassen. Sie sitzen derzeit in Untersuchungshaft.

Ermittlungen: Anfangsverdacht der Terrorismusfinanzierung

Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich nun Hinweise, dass der 23-jährige Beschuldigte, ein Mitarbeiter des Fliesenlegerbetriebs, seinen Anteil an der Beute zur Finanzierung von Kampfhandlungen in Syrien einsetzen wollte. Deshalb hat die Staatsanwaltschaft Bamberg, die für die Verfolgung von Staatsschutzdelikten zuständig ist, am heutigen Donnerstag weitere Ermittlungen aufgenommen. Neben dem Vorwurf des schweren Raubes steht nun auch der Anfangsverdacht der Terrorismusfinanzierung im Raum.

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Hof: Zwei 14-jährige Mädchen sexuell belästigt

Ein 21-jähriger Mann belästigte am Mittwochabend (28. September) in der Rauschenbachstraße von Hof zwei 14-jährige Mädchen. Nach einer Fahndung nahm die Polizei den Mann fest. Seit dem heutigen Donnerstag sitzt er in Untersuchungshaft.

Mädchen wehrten Übergriff ab

Der 21-Jährige und ein Begleiter trafen am gestrigen Tag gegen 18:30 Uhr in der Nähe der Saale auf die beiden Mädchen. Nachdem sich laut Polizei die Vier zunächst unterhielten, bedrängte der 21-Jährige unvermittelt beide Jugendliche auf sexuelle Art. Beide Mädchen wehrten sich und verständigten umgehend die Polizei. Der Täter ergriff unterdessen die Flucht.

Mutmaßlicher Täter in Asylunterkunft festgenommen

Die Hofer Polizei leitete eine Fahndung nach dem Mann ein. Nach einer kurzen Suche konnten die Beamten den Tatverdächtigen in einer Asylbewerberunterkunft in Hof ermitteln und festnehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof erging am Donnerstag ein Untersuchungshaftbefehl gegen den Täter. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Es war der zweite Vorfall einer sexuellen Belästigung in Hof binnen 48 Stunden. Im Bereich des Hofer Sonnenplatzes kam es am Montagabend (26. September) zu einem Übergriff auf ein 15-jähriges Mädchen. Wir berichteten!

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Igensdorf: Bewaffneter Asylbewerber verschanzt sich mit Tochter im Keller

Für einen Polizeieinsatz sorgte am Dienstagnachmittag (27. September) ein 28-jähriger Asylbewerber in Igensdorf (Landkreis Forchheim). Der Mann hatte sich mit einem Messer bewaffnet und mit seiner Tochter in einen Kellerraum eingeschlossen. Einsatzkräfte konnten den psychisch labilen 28-Jährigen nach langen Verhandlungen zur Aufgabe bewegen.

28-Jähriger mit Verletzung am Arm

Gegen 14:15 Uhr wurde die Polizei darüber informiert, dass sich der Iraker mit einem Messer und seiner vierjährigen Tochter in den Keller der Asylbewerberunterkunft in der Straße „Am Katzenberg“ in Igensdorf zurückgezogen hatte. Zudem wies der 28-Jährige eine blutende Wunde am Arm auf.

Über zwei Stunden Verhandlungen

Polizeikräfte aus Ebermannstadt nahmen mit Hilfe von Landsmännern den Kontakt zu dem Asylbewerber auf. Den Einsatzkräften gelang es, den Mann nach über zwei Stunden Verhandlungen zur Aufgabe zu bewegen. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.

Tochter kommt in die Obhut des Jugendamtes

Anschließend versorgte der Rettungsdienst die leichte Verletzung am Arm des 28-Jährigen, bevor er in ein Krankenhaus eingewiesen wurde. Seine vierjährige Tochter blieb unverletzt und kam in die Obhut des Jugendamtes.

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Bamberg: 13-jähriges Mädchen im Hallenbad belästigt

Im Bamberger Hallenbad Bambados haben ein 17-jähriger Syrer und ein 16-jähriger Afghane eine 13-jährige Schülerin belästigt. Das vermeldete die Bamberger Polizei am heutigen Sonntag (18. September). Die beiden Jugendlichen wollten das Mädchen gegen ihren Willen umarmen und küssen.

Hausverbot erteilt

Als die 13-Jährige versuchte, sich von den beiden Teenagern zu entfernen, liefen sie ihr weiter nach. Erst der Bademeister konnte die beiden jungen Asylbewerber stoppen. Der 16- und der 17-Jährigen erhielten ein Hausverbot. Beide müssen jetzt mit einer Strafanzeige rechnen, so die Polizei abschließend.

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Hof: Tätliche Auseinandersetzung unter Asylbewerbern

In der Hofer Parkanlage in der Sophienstraße kam es am Montagabend (22. August) zu einer tätlichen Auseinandersetzung unter Asylbewerbern. Hierbei erlitt ein 20-jähriger aus dem Irak mehrere Verletzungen, nachdem er durch drei weitere irakische Asylbewerber mit Tritten und Schlägen traktiert wurde.

Polizei stellt zwei Täter

Gegen 20:00 Uhr kam es laut Polizei nach einem Streit zu den körperlichen Übergriffen. Die Beamten stellten bei ihren Ermittlungen zwei Tatverdächtige im Alter von 26 und 29 Jahren. Der dritte Täter ist bisher noch unbekannt und flüchtig.

Ermittlungen zum dritten Täter

Die Kripo Hof hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die Hinweise zum Ablauf der Auseinandersetzung oder zur Person des dritten Täters geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09281/704-0 bei der Kriminalpolizei Hof zu melden.

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