Tag Archiv: Auftakt

Bayreuth: Die Richard-Wagner-Festspiele 2018

Bayreuth steht wieder ganz im Zeichen der Richard-Wagner-Festspiele. Zahlreiche Prominente aus Wirtschaft, Politik und Kultur besuchen die Festspiel-Premiere am Grünen Hügel. Wir halten Sie in "Oberfranken Aktuell" ab 18:00 Uhr, auf unseren Social Media Kanälen und auch hier auf tvo.de stets auf dem Laufenden.


Bayreuth: Ende der Festspielsaison 2018

Das Vorhang fällt

Zum letzten Mal fällt nun der Vorhang bei den Richard Wagner Festspielen in Bayreuth, zumindest für das Jahr 2018. Fünf Wochen lang stand Bayreuth im Mittelpunkt der internationalen Kulturszene, 32 Aufführungen wurden absolviert, die Festspielbesucher genossen und schwitzten. Eine derart dauerhaft heiße Festspielzeit hat es bislang selten gegeben, aber das ist nicht das einzig Herausragende der Saison 2018. Und die nächste Spielzeit steht bereits in den Startlöchern. Jetzt wird aber erstmal das Festspielhaus weiter saniert.


Bayreuth: Soufflieren auf dem Grünen Hügel

Rund 800 Menschen sind Jahr für Jahr während der Richard Wagner Festspiele auf dem Grünen Hügel in Bayreuth tätig. Fünf davon arbeiten nahezu komplett im Verborgenen, nämlich in einem kleinen schwarzen Kasten. Eine von Ihnen ist Heike Maria Preuß. Sie ist eine von insgesamt fünf Festspiel-Souffleusen.

Bayreuth: Soufflieren auf dem Grünen Hügel

Bayreuth: Stipendiaten aus aller Welt in der Wagnerstadt

Bayreuth: Stipendiaten aus aller Welt in der Wagnerstadt

Es sind 241 junge Menschen aus der ganzen Welt, die als Stipendiaten in diesem Jahr zu den Bayreuther Festspielen kommen. Die Richard-Wagner-Stiftung lädt einmal im Jahr ein und präsentiert ein Programm, von dem junge Nachwuchskünstler wahrscheinlich seit den Kindergartentagen träumen. Das heißt: Eine Woche Bayreuth erleben. Bei drei Aufführungen auf dem grünen Hügel im Publikum sitzen. Die "Großen" auf der Bühne kennenlernen. Und dann steht auch noch ein Konzert der Stipendiaten selbst an.


Die Ehrung der Mitwirkenden

Traditionell werden im Rahmen der Wagner-Festspiele Mitwirkende durch die Stadt Bayreuth für ihre Treue und ihre helfenden Hände auszeichnet. Die Ehrung in diesem Jahr fand am heutigen Montag (13. August) in der Villa Wahnfried statt. Wir waren bei der Wagnerschen Feierstunde mit der Kamera dabei.

Wagner Festspiele 2018 in Bayreuth: Die Ehrung der Mitwirkenden

Bayreuth: Die Musiker vom Balkon

Die Musiker vom Balkon

Wir befinden uns in Woche drei der Bayreuther Richard Wagner Festspiele 2018. Theoretisch kann jeder, auch wenn er keine Karten hierfür besitzt, während der Festspielzeit zumindest ein bisschen was vom Meister sehen und hören. Vom Balkon des Hauptportals nämlich und zwar vor jeder Aufführung sowie in jeder Pause. Acht Männer sieht man dort oben - vier Musiker mit einer Trompete und vier Musiker mit einer Posaune. Aber was spielen sie eigentlich? Uns gewährte das Team der Bayreuther Bühnen- und Pausenmusik zum Teil ganz intime Einblicke.


Staatsempfang im Neuen Schloss

Es ist DAS kulturelle Highlight in Oberfranken, wenn jedes Jahr im Juli die Wagner-Festspiele in Bayreuth losgehen. Der Promi-Auflauf auf dem roten Teppich des Festspielhauses ist da aber immer nur der erste Hingucker. Ein paar Stunden später ist dann am Eröffnungstag nochmal großer Auflauf und großes Spektakel: denn da lädt der bayerische Ministerpräsident immer ins Neue Schloss zum Staatsempfang. Da war Markus Söder heuer also das erste Mal „Hausherr“ – und auch da gabs nochmal einiges zu sehen und zu bereden. Zum Beispiel, wie er denn ankam, der neu inszenierte Lohengrin.  

Bayreuth: Staatsempfang zum Wagner-Auftakt

Promialarm in Bayreuth: Schaulaufen bei den Wagner Festspielen

Der Rote Teppich

Die Prominenz ist da – die Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele 2018 sind eröffnet. Bei knackig heißen Temperaturen kommen am Nachmittag hochrangige Vertreter aus Politik und Showbizz auf den Grünen Hügel in die Wagnerstadt – um dabei zu sein, bei der Premiere des Lohengrin. Unter den Gästen sind unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel, der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und der Entertainer Thomas Gottschalk.

Zur Eröffnung der diesjährigen Richard-Wagner-Festspiele sollen neben Bundeskanzlerin Angela Merkel auch der Ministerpräsident Tschechiens, Andrej Babiš, und der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte kommen.

Vertreter der Bundespolitik

Außerdem dürften folgende Bundesminister über den roten Teppich flanieren: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat ebenso ihr Kommen angekündigt wie ihre Kabinettskollegen Jens Spahn (Bundesminister für Gesundheit), Anja Karliczek (Bundesministerin für Bildung und Forschung), Gerd Müller (Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), Kanzleramts-Chef Professor Dr. Helge Braun, Professorin Monika Grütters (Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien) und Dorothee Bär (Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung).

Weitere prominente Premierengäste

Auch von Seiten der bayerischen Landespolitik haben sich etliche Premierengäste angekündigt. Vom Ministerpräsidenten Markus Söder, über den Leiter der Staatskanzlei Florian Herrmann, bis hin zur Präsidentin des Bayerischen Landtags Barbara Stamm, um nur drei von vielen Namen heraus zu greifen. Dazu werden auch in diesem Jahr wieder diverse Promis auf dem roten Teppich erwartet. Neben Herzog Franz von Bayern und Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, sollen die Schauspieler Lisa Wagner, Udo Wachtveitl, Francis Fulton-Smith und unter anderem auch der TV-Entertainer Thomas Gottschalk erscheinen.

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Das Premierenstück

Zur Eröffnung der diesjährigen Richard-Wagner-Festspiele wird der Lohengrin in der Inszenierung von Yuval Sharon in Bayreuth gezeigt. Musikalisch verantwortlich ist Christian Thielemann. Zum Inhalt: Ganz grob ist der Lohengrin eine romantische Oper in drei Akten. Es geht um die Liebe zwischen Elsa und dem Gralsritter Lohengrin – allerdings verbietet der Held seiner Geliebten, ihn jemals nach seinem Namen, seiner Herkunft oder seiner Art zu fragen. Der Lohengrin 2018 ist natürlich romantisch, er ist tragisch und er ist blau, wie es einst schon Friedrich Nietzsche sagte und wie unserer Bilder aus dem Bayreuther Festspielhaus es auch eindeutig zeigen.

Bayreuth: Der Lohengrin eröffnet die Richard-Wagner-Festspiele 2018


Bayreuth: Der Countdown für die Festspiele läuft

DER COUNTDOWN LÄUFT

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ministerpräsident Markus Söder, Thomas Gottschalk und viele viele weitere Prominente haben sich angekündigt, zur Premiere der Bayreuther Festspiele 2018. Gezeigt wird der Lohengrin in der Inszenierung von Yuval Sharon, musikalisch verantwortlich ist Christian Thielemann. Und den ersten Skandal, nämlich die Absage des eigentlichen Sängers der Hauptrolle, scheinen sie in Bayreuth schon ziemlich gut weggesteckt zu haben.

Landgericht Bamberg: Prozess um getötete Janina (†11)

Am 7. Dezember um 9:00 Uhr hat vor dem Landgericht in Bamberg der Prozess im Fall der getöteten Janina aus Burgebrach im Landkreis Bamberg begonnen. Insgesamt sind fünf Verhandlungstage angesetzt. Das Urteil könnte noch vor Weihnachten, nämlich am 22. Dezember  fallen.

Wie berichtet ist die 11-Jährige in der letzten Silvesternacht von einem Geschoss am Kopf getroffen worden und starb an den Verletzungen. Die Polizei ermittelte einen 54-jährigen Anwohner aus dem Ort Unterschleichach als mutmaßlichen Täter. Er muss sich nun wegen Mordes vor Gericht verantworten. In den Vernehmungen gab der Mann an, aus Frust und Wut über den Silvesterlärm auf eine Gruppe von Feiernden geschossen zu haben.

Fünfter Verhandlungstag - Das Urteil (22.12.2016)

Am fünften Verhandlungstag neigt sich der Prozess dem Ende zu. Um 13:00 Uhr fällt das Landgericht Bamberg das Urteil im Fall Janina. Und es lautet auf Mord. Für den jetzt verurteilten Mörder der 11-jährigen Janina aus Burgebrach bedeutet das zwölfeinhalb Jahre Haft. Das Gericht sah es nach vier Prozesstagen und beinahe 30 Zeugen als erwiesen an, dass die Schüsse, die der 54-jährige Roland E. in der Silvesternacht von 2015 auf 2016 in Unterschleichach abgab, absichtlich erfolgten.

Fall Janina: Urteil kann Schmerz der Mutter nicht lindern
Fall Janina: Angeklagter wegen Mordes verurteilt
Vierter Verhandlungstag - Die Plädoyers (21.12.2016)

Am vierten Prozesstag stehen am Landgericht Bamberg die Plädoyers an. Die Verhandlung beginnt mit einem sehr emotionalen Moment. Die Mutter und der Vater von Janina äußern sich zu ihrer jetzigen Situation. Beide sagen, ihr Leben sei nicht mehr so wie vorher. "Es ist ein täglicher Kampf", so die Mutter. Außerdem äußerte sich die Ermittlungsrichterin. Demnach habe der Angeklagte Wut als Motivation selbst eingebracht. Er habe durch den Schuss die Böllerei stoppen wollen. Er habe aber auch nicht gesagt, dass er einen Menschen töten wollte. Danach wird ein Video von der Vernehmung des Angeklagten bei der Polizei gesichtet.

Die Staatsanwaltschaft bleibt bei Ihrem Vorwurf: Der 54-jährige habe sich des Mordes schuldig gemacht. Der Schuss sei gezielt in die Gruppe erfolgt, er habe mit dem Tod des Mädchens rechnen müssen. So sieht es auch die Nebenklage. Eine Verurteilung wegen Mordes würde eine lebenslange Haftstrafe nach sich ziehen. Anders die Verteidigung. Sie plädiert auf fahrlässige Tötung beziehungsweise auf Totschlag, aber auf keinen Fall auf Mord. Das Strafmaß wäre in diesem Fall auch niedriger. Der tödliche Schuss habe sich quasi verirrt. Eigentlich wollte der Angeklagte nur für Ruhe sorgen.

Mordprozess in Bamberg: Vierter Verhandlungstag im "Fall Janina"
Dritter Verhandlungstag (15.12.2016)

Am dritten Verhandlungstag dreht sich alles um das Umfeld des Angeklagten. Dazu werden am Landgericht Bamberg u.a. Verwandte, Kollegen und die ehemalige Lebensgefährten des 54-Jährigen gehört.

Fall Janina: Dirk Feustel über Tag 3 im Mordprozess
Mordprozess in Bamberg: Dritter Verhandlungstag im "Fall Janina"
Zweiter Verhandlungstag (14.12.2016)

Am zweiten Verhandlungstag des Mordprozesses werden etliche Zeugen vernommen. Es sprechen zum Beispiel die Polizisten, die den Angeklagten als erstes damals verhörten. Dazu äußern sich auch der Notarzt und der Notfallassistent, die Janina direkt nach dem Schuss am Kopf versorgten. Außerdem werden noch zwei Sachverständige aus den Bereichen Ballistik und Rechtsmedizin gehört.

Fall Janina: Tag 2 im Mordprozess am Landgericht Bamberg
Mordprozess in Bamberg: Zweiter Verhandlungstag im "Fall Janina"
Prozessauftakt (07.12.2016)
Bamberg: Mordprozess im Fall Janina gestartet

Fast genau ein Jahr ist es her: In der Silvesternacht von 2015 auf 2016 kam im unterfränkischen Unterschleichach die 11-jährige Janina aus Burgebrach im Landkreis Bamberg durch eine Kugel, die in ihren Kopf geschossen wurde, ums Leben. Ein tragischer Fall. Das Mädchen hatte einfach nur fröhlich mit Freunden den Jahreswechsel gefeiert. Von einem auf dem anderen Moment wurde der Mutter und dem Vater ihr wohl liebster Mensch entrissen. Den tödlichen Schuss abgegeben hat ein zum Tatzeitpunkt 53-jähriger Mann, der unmittelbar am Tatort wohnte.

Weitere Berichte
Getötete Janina (†11): Mordprozess startet am Mittwoch
TVO Spezial: Der Fall Janina (†11): Die Chronologie der Tragödie
© TVO / Hendrik Ertel

Landgericht Hof: Prozessauftakt gegen Bäckerei-Einbrecher

Zwei Monate lang haben sie bei Bäckerei-Mitarbeitern in Oberfranken und der Oberpfalz für Angst und Schrecken gesorgt. Jetzt müssen sie sich die drei jungen Männer vor Gericht verantworten.

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Hof: Mordprozess um Babyleichen gestartet

Vor dem Landgericht Hof ist am Morgen der Mordprozess um die im vergangenen Jahr gefundenen Babyleichen gestartet. Bei Bauarbeiten auf einem Grundstück in Bad Alexandersbad im Landkreis Wunsiedel sind die beiden stark verwesten Körper entdeckt worden. Die Mutter hatte die Säuglinge offenbar unmittelbar nach deren Geburt in den Jahren 1985 und 1988 vernachlässigt. Sie nach ihrem Tod in Plastiktüten verpackt und vergraben. Weiterlesen

Coburg: Mann wegen Bankraubs vor Gericht

Prozessbeginn am Landgericht Coburg. Dort muss sich ein 37-jähriger Mann wegen Bankraubs verantworten. Er soll zusammen mit einem Komplizen am 17. Januar 2013 die Sparkassenfiliale in Ebensfeld im Landkreis Lichtenfels überfallen haben. Dabei bedrohten die Täter die anwesenden Mitarbeiter und Kunden mit Schusswaffen. Sie erbeuteten so über 3.000 Euro. Darunter 500 Euro, die ein Kunde zuvor abgehoben hatte. Anschließend flohen die Täter in einem Wagen mit gestohlenen Kennzeichen. Die erste Großfahndung blieb ohne Erfolg, Ende letzten Jahres nahm die Polizei den 37-jährigen wegen des dringenden Tatverdachts fest. Sollte das Gericht den Mann für schuldig sprechen, drohen ihm mindestens fünf Jahre Haft.