Tag Archiv: Auslieferung

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A9 / Rudolphstein: Serbe neun Monate nach Schießerei in Deutschland gefasst

Beamte vom Bundespolizeirevier Hof haben am Dienstag (18. Juni) einen mit Auslieferungshaftbefehl gesuchten serbischen Staatsbürger festgenommen. Der 39-Jährige hat vor Monaten mehrfach auf einen anderen Mann geschossen. Bis zu seiner Auslieferung, sitzt er in Deutschland in einer Justizvollzugsanstalt.

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Fall Sophia L.: Leichnam wird nach Deutschland überführt

Die in Spanien geführten Ermittlungen im Fall der ermordeten Sophia L. sind nun abgeschlossen. Der Leichnam der 28 Jahre alten Tramperin wird demnächst nach Deutschland überführt. Der mutmaßliche Mörder der jungen Frau, ein 41-jähriger Lkw-Fahrer, wird ebenfalls demnächst nach Deutschland gebracht und muss sich dort strafrechtlich verantworten. Die umfassenden Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth dauern an. Weiterlesen

Fall Sophia L.: Mutmaßlicher Mörder wird nach Deutschland ausgeliefert

Der mutmaßliche Mörder der 28-jährigen Studentin Sophia L. wird nach Deutschland ausgeliefert. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am heutigen Montag (16. Juli) mitteilten, hat die spanische Justiz das Auslieferungsverfahren gegen den 41-jährigen Lkw-Fahrer grundsätzlich bewilligt. Bis es aber tatsächlich so weit ist, wird es wohl noch einige Zeit dauern. Zunächst soll das parallel in Spanien geführte Verfahren gegen den Mann zum Abschluss gebracht werden.

Ermittler ziehen Oberfranken immer noch als Tatort in Betracht

Die 28-jährige Sophia L. wollte Mitte Juni in ihre Heimat Amberg trampen. An einer Tankstelle in Schkeuditz war sie in den Lkw ihres mutmaßlichen Mörders eingestiegen, ihre Leiche wurde eine Woche später in Nordspanien gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass die junge Frau in Oberfranken getötet worden ist. Nähere Informationen, insbesondere zu den Umständen von Sophias Tod, wollen Polizei und Staatsanwaltschaft bislang nicht bekannt geben.

Aktuell Bericht vom 11. Juli 2018
Fall Sophia L.: Opfer eines Sexualdelikts? Spanische Medien wollen erste Obduktionsergebnisse kennen
© Reporter24 / Polizei

Leiche in Spanien identifiziert: Es ist die Anhalterin Sophia L. (28)

Die tote Frau, die in der letzten Woche im Norden von Spanien aufgefunden wurde, ist identifiziert. Bei der Leiche handelt es sich nach einer Mitteilung der spanischen Behörden und der Bayreuther Ermittler vom Freitagnachmittag (29. Juni) um die 28-jährige Anhalterin Sophia L.

Todesumstände bleiben noch offen

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth und die Kriminalpolizei Bayreuth übernahmen am vergangenen Freitag (22. Juni) die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Verschwinden der 28-Jährigen. Auf Grund der Ermittlungsergebnisse muss davon ausgegangen werden, dass die gebürtige Ambergerin in Oberfranken getötet wurde. Ein erstelltes DNA-Profil der Vermissten erhielten die spanischen Ermittler vom Bayerischen Landeskriminalamt in München. Mit diesem genetischen Fingerabdruck gelang es, den in der Nähe einer Tankstelle in Nordspanien aufgefundene Leichnam als Sophia L. zu identifizieren. Angaben zu den Todesumständen können derzeit von den Behörden nicht gemacht werden.

Tatverdächtige soll ausgeliefert werden

Zwei Beamte der Kriminalpolizei Bayreuth waren zunächst in Leipzig vor Ort. Zusammen mit zwei Beamten aus Sachsen hielten sie sich im Zuge der Ermittlungen dann von Montag bis zum heutigen Freitag in Spanien auf. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth wird im Zuge der weiteren Ermittlungen unter anderem die spanischen Behörden ersuchen, den festgenommenen 41-jährigen Tatverdächtigen nach Deutschland auszuliefern. Die Ermittlungen dauern an.

 

Weiterführende Informationen
Fall Sophia: Tatort in Oberfranken? Kripobeamte aus Bayreuth ermitteln auch in Spanien
(Aktuell-Bericht vom 25.06.18)
Sophia L.: Oberfränkische Ermittler übernehmen den Fall der 28-Jährigen!
(Pressekonferenz vom 22.06.18)
Leipzig / Landkreis Bayreuth: Polizei sucht auch in Oberfranken nach Sophia L.
(Aktuell-Bericht vom 21.06.18)
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Hof: NKD-Mammutprozess geht in die zweite Runde

Der NKD-Mammutprozess am Landgericht Hof geht in eine zweite Runde. Seit dem heutigen Donnerstag (19. Januar) steht der mutmaßliche Komplize des wegen Untreue verurteilten Ex-Managers der Textilkette vor Gericht. Gleich zu Beginn der Verhandlung legte der Angeklagte Michael J. ein Geständnis ab.

Michael J. wurde in Brasilien festgenommen

Dem 38-Jährigen wird von der Anklage vorgeworfen, dem bereits Verurteilten geholfen zu haben, rund 3,7 Millionen Euro aus der NKD-Kasse auf Privatkonten geschleust zu haben. Nachdem der Angeklagte seit Jahren per internationalem Haftbefehl gesucht wurde, nahmen ihn Polizisten Ende 2015 in Brasilien fest. Dort saß er ein Jahr lang im Gefängnis. Kurz vor Weihnachten wurde er nach Deutschland ausgeliefert.

Urteil schon nächsten Donnerstag?

Die erschwerten Haftbedingungen in Brasilien könnten sich wohlmöglich auf das Strafmaß gegen J. auswirken. Dieses bewegt sich laut dem Gerichtssprecher zwischen einem Monat und siebeneinhalb Jahren. Das Urteil wird am 2. Februar erwartet. Wegen des abgelegten Geständnisses ist die Urteilsverkündung aber auch schon nächsten Donnerstag möglich.

Urteil im ersten NKD-Prozess (28. April 2015)
Landgericht Hof: Sechs Jahre Haft für Ex-NKD-Chef
© Polizeipräsidium Oberfranken

Oberhaid / A70: International aktive Einbrecher geschnappt

Wie nun berichtet wurde, gelang es Schleierfahndern der Bamberger Verkehrspolizei am Donnerstag (01. Dezember) auf der Autobahn A70 bei Oberhaid (Landkreis Bamberg) zwei 22 und 25 Jahre alte rumänische Staatsangehörige bei einer Kontrolle festzunehmen. Die beiden stehen im Verdacht in der Schweiz Einbrüche begangen zu haben. Einer der beiden befindet nun in Auslieferungshaft.

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Bamberg: Betrüger in Bulgarien festgenommen

Wir die Bamberger Polizei am Freitag (17. Juni) mitteilt, wurde Anfang Juni ein mit europäischem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bamberg gesuchter Türke am Grenzübergang Kapitan Anreevo (Bulgarien) festgenommen. Die Polizei Bamberg-Land und die Staatsanwaltschaft Bamberg ermitteln gegen den Mann.

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Schirnding: Tscheche aufgrund von EU-Haftbefehl festgenommen

Zollbeamte nahmen am Dienstagmittag (31. Mai) einen 36-jährigen Tschechen auf der Bundesstraße B303 bei Schirnding (Landkreis Wunsidel) fest. Die tschechischen Behörden ließen bereits seit einigen Jahren auf Grund säumiger Unterhaltszahlungen nach ihm mit einem europäischen Haftbefehl suchen.

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A9 / Hof: Bundespolizei nimmt gesuchten Slowenen fest

Wie die Bundespolizei am Donnerstag (7. April) mitteilte, nahmen Beamten auf der Autobahn A9 bei Berg (Landkreis Hof) am Dienstagvormittag (5. April) einen gesuchten Slowenen fest. Der Mann wurde mit einem europäischen Auslieferungshaftbefehl gesucht!

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Coburg: Letztes Mitglied der „Bacau-Bande“ festgenommen

Ende Juli wurde den bayerischen Behörden der letzte noch fehlende Täter der sogenannten „Bacau-Bande“ ausgeliefert und damit rund zehn Jahre nach dem Prozess am Landgericht in Coburg.

Ende der neunziger Jahre bis zum Jahr 2002 begingen rumänischen Täter mehrere Raubzüge in ganz Deutschland. Die Taten umfassten Pkw-Diebstähle und Hauseinbrüche, bis hin zu Überfällen auf Postfilialen und Finanzhäuser. Auch in Oberfranken war die Bande, deren Mitglieder aus der rumänischen Stadt Bacau stammen, aktiv. Im Jahr 2002 wurden drei Männer in Baden-Württemberg festgenommen. Ein viertes Mitglied der Bande lieferten ungarische Behörden an Deutschland aus. Den vier Räubern wurde 2003 vor dem Landgericht Coburg der Prozess gemacht. Sie erhielten Haftstrafen zwischen rund sechs Jahren und 13 Jahren.

Der fünfte Täter, der unter anderem an einem bewaffneten Raubüberfall auf die Sparkasse in Pressig im Landkreis Kronach beteiligt gewesen sein soll, war bisher nicht greifbar. Nach ihm fahndete die Staatsanwaltschaft Coburg mit einem europaweiten Haftbefehl. Nachdem die rumänische Justiz in den Jahren 2009 und 2011 zweimal eine Auslieferung des Mannes abgelehnt hatte, kam Ende Juli 2013 die Nachricht, dass die Auslieferung nun bewilligt sei.