Tag Archiv: Autobahnmeisterei

Facebook-Frage: Geschwindigkeitbeschränkung bei Wanderbaustellen

Auf unserer Facebook-Seite fragten wir vor kurzem: Müssen Geschwindigkeitbeschränkungen nach Wanderbaustellen auf Autobahnen aufgehoben werden? Nachdem auf unserer Facebook-Seite intensiv darüber diskutiert wurde, befragten wir die Autobahnmeisterei Rehau.

Wie müssen sich Autobahrer nun verhalten? Hier die Antwort der Autobahnmeisterei Rehau:

 

„Bis zur Einführung der neuen StVO im März 2013, war diese Frage klar mit NEIN zu beantworten. Beschränkungen für ´Arbeitsstellen kürzerer Dauer´, müssen nicht aufgehoben werden. Jetzt sieht es etwas anders aus.

Eine Aufhebung ist nur dann entbehrlich, wenn explizit auf die Gefahrenstelle (z. B. durch das Schild ´Bauarbeiter´) hingewiesen wurde, oder wenn die Gefahrenquelle mit einer Längenangabe versehen ist.

Wie wir das in der Praxis umsetzen, ist noch nicht geklärt, und somit wird bis auf weiteres keine Aufhebung gestellt.“

 

 

In der Straßenverkehrsordnung ist dies hier geregelt: StVO 2013 Anlage 2 (zu § 41 Absatz 1) Vorschriftzeichen Erläuterung lfd. Nr. 55

Dank an die Autobahnmeisterei Rehau für die Informationen.

 


 

 

A9 / Bindlach (Lkr. Bayreuth): LKW in Flammen

Am Freitagmorgen geriet ein Laster zwischen den Ausfahrten Bayreuth-Nord und Bindlach (Landkreis Bayreuth) aus noch unbekannter Ursache in Brand. Dies führte zu einer Rauchvergiftung beim 49-jährigen Fahrer, der ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Der geschätzte Sachschaden beträgt 20.000 Euro. Die Autobahn war für mehrere Stunden komplett gesperrt.

Keine Umweltgefahr

Gegen 7.10 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale der Polizei zahlreiche Anrufe zu einem brennenden Lkw-Anhänger auf der Autobahn A9 am Bindlacher Berg (Landkreis Bayreuth) ein. Die kurze Zeit später eintreffenden Rettungskräfte stellten fest, dass nicht der Anhänger, sondern die Ladefläche des Zugfahrzeugs aus Polen im Vollbrand stand. Der polnische Fahrer, der zuvor in nördliche Richtung unterwegs war, konnte noch am Standstreifen anhalten. Dort rettete er einen Teil der Ladung vor den Flammen und begann mit ersten Löschversuchen.

120 Hilfskräfte im Einsatz

Da sich unter dem Transportgut auch Chlortabletten befanden, begab sich neben Gefahrgutexperten der Verkehrspolizei Bayreuth auch ein Vertreter des Landratsamtes Bayreuth an den Brandort. Das Auslaufen eines durch die Hitzeeinwirkung leicht beschädigten Behälters mit Säure konnte schnell eingedämmt werden, sodass keine Umweltgefahr bestand. Um eine Gefährdung von Autofahrern durch die starke Rauchentwicklung  auszuschließen, kam es zur mehrstündigen Vollsperrung der Autobahn A9 im Bereich der Ausfahrt Bayreuth-Nord und zur Umleitung des Verkehrs über die Bundesstraße B2. Insgesamt waren über 120 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, Autobahnmeisterei und der Polizei Bayreuth im Einsatz.

 


 

 

A9/Berg: Rastanlage steht unter Wasser

Massive Regenfälle führten gestern in den Nachmittagsstunden zu einem gemeinsamen Einsatz von Feuerwehr, Autobahnmeisterei und Polizei auf der „Rastanlage Frankenwald“. In einer Mulde konnten sich die Wassermengen meterhoch anstauen und bildeten zeitweise einen stattlichen See. Mittendrin war der Mercedes einer Plauenerin abgestellt, dem das Wasser zwischenzeitlich bis zur Oberkante der Türen stand. Unter Einsatz von starken Feuerwehrpumpen konnte man den Wassermassen schließlich Herr werden und den Platz wieder trocken legen. Die 63-jährige Plauenerin indes fiel aus allen Wolken, als die Beamten ihr am Telefon die Story erzählten. Der Schaden an dem Auto konnte noch nicht beziffert werden, dürfte sich aber auf einige Tausend Euro belaufen.

 


 

 

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