Tag Archiv: Automobilindustrie

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Corona-Krise: Brose rechnet mit deutlichen Verlusten

Der Automobilzulieferer Brose hat bereits im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang vermeldet. Jetzt spürt das Unternehmen die Auswirkungen der Coronakrise, wie es in einer Pressemitteilung am heutigen Mittwoch (10. Juni) heißt. Brose will mit einigen Maßnahmen der Krise entgegenwirken.

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Berlin: „Bamberger Runde“ bei Wirtschaftsminister Altmaier zu Gast

Eine Delegation aus Bamberg hat am Montag (13. Januar) im Bundeswirtschaftsministerium die gegenwärtige Lage der Automobilzuliefererindustrie mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier und dem zuständigen Staatssekretär Ulrich Nussbaum beraten. Der Delegation gehörten Staatssekretär Thomas Silberhorn (CSU), Landrat Johann Kalb (CSU), Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD), die Bürgermeister von Hirschaid und Hallstadt Klaus Hohmann (CSU) und Thomas Söder (CSU), die Wirtschaftförderer Inge Werb und Stefan Goller sowie die Betriebsratsvorsitzenden Mario Gutmann (Bosch), Josef Morgenroth (Michelin) und Andreas Sänger (Schaeffler) an.

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Wirtschaft: „Bamberger Runde“ trifft sich mit Minister Altmaier

Nachdem sich Betriebsräte großer Automobilzulieferbetriebe sowie Politiker aus Oberfranken in einem Brandbrief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) gewandt hatten, sind die Beteiligten jetzt zu Gesprächen nach Berlin eingeladen worden. Besonders die Region Bamberg ist von der Krise in der Automobilindustrie betroffen. Hier arbeiten rund 20.000 Beschäftigte in Zuliefererbetrieben. Während Brose und Schaeffler Stellen streichen wollen, hat Michelin sogar die Werksschließung in Hallstadt angekündigt.

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Automobilzulieferer Brose: Massiver Stellenabbau bis Ende 2022!

Wie die Brose Gruppe jetzt bekannt gab, wird der Automobilzulieferer bis Ende 2022 deutschlandweit insgesamt 2.000 Stellen abbauen. Vor allem die Verwaltung soll es treffen sowie die oberfränkischen Standorte Coburg, Hallstadt und Bamberg. Allein in den Werken Coburg und Hallstadt, wie auch Würzburg und Berlin, werden 600 Arbeitsplätze wegfallen. Betriebsbedingte Kündigungen will Brose vermeiden. Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 26.000 Personen.

Brose Gruppe möchte Hunderte Millionen einsparen

Gründe für den Stellenabbau seien laut Konzern der Wandel der Automobilindustrie, ein rückläufiger Markt in China und der globale Preisdruck. Auch interne Ursachen beeinträchtigen die Geschäftsentwicklung der Gruppe, so die Pressemitteilung. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und wieder mehr Wachstum zu generieren setzt der Konzern nun auf das Erneuerungsprogramm "Future Brose" setzen. Hierbei sollen Einsparungen im mittleren dreistelligen Millionenbereich getätigt werden. Damit soll ein finanzieller Spielraum, unter anderem für Investitionen in das Wachstum und die Erneuerung, geschaffen werden. Ziel soll es hierbei auch sein, weiterhin attraktive Arbeitsplätze anzubieten.

 

„Wir werden entschlossen handeln. Wir wollen die Qualität verbessern, zukunftsweisende Produktinnovationen entwickeln und Kosten im mittleren dreistelligen Millionenbereich senken, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Denn nur so können wir Aufträge erhalten, Wachstum erzielen und unsere Mitarbeiter weiter beschäftigen.“

(Kurt Sauerheimer, Vorsitzender der Geschäftsführung)

 

Ab 2020 wird die Anzahl der Auszubildenden um zehn Prozent reduziert

Zugleich gab aber Sauerheimer bekannt, dass der globale Wettbewerb die Brose Gruppe dazu zwinge, Arbeit und damit Stellen in Niedriglohnländer zu verlagern. Das Thema Ausbildung bleibt jedoch weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Familienunternehmens. Allerdings wird auch die Anzahl der Auszubildenden ab 2020 um zehn Prozent reduziert.

Bilanz gibt deutlich nach

Im Mai 2019 verkündete Brose bereits eine verhagelte Bilanz für das letzte Geschäftsjahr. Der Umsatz lag in 2018 mit 6,3 Milliarden Euro knapp unter dem 2017er Niveau mit 6,4 Milliarden Euro. Auch der Beginn des Geschäftsjahres 2019 fiel schlecht aus. Der Umsatz verringerte sich im ersten Quartal um fünf Prozent im Vergleich zu 2018. Zudem brach das Ergebnis erheblich ein. Genaue Zahlen veröffentlichte das Unternehmen nicht.

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Hallstadt: Sorge um Reifenhersteller Michelin

Ziehen tatsächlich „dunkle Wolken“ über dem Michelin-Werk in Hallstadt bei Bamberg auf? So hat sich jedenfalls der Bamberger Oberbürgermeister Andreas Starke am gestrigen Montag (22. Juli) vor einem Gespräch mit Vertretern des französischen Reifenherstellers ausgedrückt.

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