Tag Archiv: B303

IHK Oberfranken: Delegierte machen sich in Berlin für Verkehrsprojekte stark

Der Fachausschuss Verkehr und Logistik der IHK Oberfranken diskutierte in Berlin mit Verantwortlichen der Fraktionen im Deutschen Bundestag über den Sachstand aktueller Verkehrsprojekte in der Region. Höhepunkt der Delegationsreise, die vom IHK-Vizepräsidenten Michael Möschel und dem Ausschussvorsitzenden Michael Weber angeführt wurde, war ein Termin bei Bundesverkehrsminister Dr. Peter Raumsauer, der über die Vorarbeiten für die Erstellung des neuen Bundesverkehrswegeplans informierte.

Verkehrsprojekte wichtig für Wettbewerbsfähigkeit der Firmen

Einigkeit gibt es in der Politik zum Thema Verkehr vor allem bei einem Punkt: Verkehrsprojekte sind wichtig und sichern die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Und auch bei einem weiteren Punkt gibt es keinen Streit: die „Wunschliste“ des aktuellen Bundesverkehrswegeplans ist deutlich länger als die Finanzierung erlaubt. Durch Versäumnisse der Vergangenheit hat sich ein hoher Investitionsstau entwickelt. Dadurch werden erhebliche Mittel für Instandsetzungs- und Erhaltungsmaßnahmen gebunden, Mittel, die für Neubaumaßnahmen auf Straße und Schiene dann fehlen.

Ramsauer will mehr Mittel für seinen Haushalt

„Der Verkehrshaushalt braucht dringend mehr Mittel“, so Ramsauer, der den neuen Bundesverkehrswegeplan, der im Jahr 2015 erstellt werden soll, mit einem dauerhaft tragbaren Finanzierungskonzept hinterlegen will. Entscheidend für die Realisierung einzelner Projekte ist für den Minister das sogenannte Nutzen-Kosten-Verhältnis.

 Wichtigste Projekte aus oberfränkischer Sicht

Aus Sicht des oberfränkischen Wirtschaftsraumes gebe es laut Ausschussvorsitzendem Michael Weber einige herausragende Verkehrsprojekte, die für die Zukunftssicherung der Region höchste Priorität haben. Im Bereich des Schienenverkehrs müsse die „Franken-Sachsen-Magistrale“ Nürnberg-Marktredwitz-Hof-Dresden bzw. die europäische Schienen-Transversale Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag ausgebaut und elektrifiziert werden, so Weber. Die Stadt Bayreuth müsse dabei durch eine zweigleisige, elektrifizierte Verbindung Bayreuth-Schnabelwaid angebunden werden.

Ausbau der B173

Der vierstreifige Ausbau der Bundesstraße B 173 zwischen Lichtenfels und Kronach zur Anbindung der Wirtschaftsräume Lichtenfels, Kronach und Kulmbach an das Autobahnnetz sei ebenfalls von herausragender Bedeutung. „Die Ortsumgehung Hochstadt und Trieb sowie die Troglösung für die Ortsdurchfahrt Küps muss dabei dringend realisiert werden“, so Weber.

 Ausbau der Bundesstraße 303

Wichtig bleibe zudem der vierstreifige Ausbau der Bundesstraße B 303 von der Landesgrenze Tschechien bis Marktredwitz-West sowie die Schaffung der Ortsumgehung Schirnding. Weber verwies darauf, dass im weiteren Verlauf auch die bestehende B 303 zwischen Marktredwitz-West und der Autobahn A 9 sukzessive ausgebaut werden müsse, inklusive Neubau der Ortsumgehung Tröstau.

Diskussion mit Bundestagsabgeordneten

Im Rahmen ihrer Delegationsreise nach Berlin tauschten sich die oberfränkischen Wirtschaftsvertreter zudem mit den Bundestagsabgebordneten Dr. Anton Hofreiter (Bündnis 90 / Die Grünen), Petra Ernstberger (SPD), Dr. Georg Nüßlein und Thomas Silberhorn (CDU/CSU) sowie Sebastian Körber (FDP) über die Entwicklung aktueller verkehrspolitischer Projekte auf Straße und Schiene aus

 


 

 

Stadtsteinach: Lkw-Unfall am „Schießhausberg“

Am Dienstagmorgen kam ein 56-jähriger Lkw-Fahrer am sogenannten „Schießhausberg“ aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Baum. Hierbei wurde der Lkw-Fahrer leicht verletzt. Er erlitt eine Kopfplatzwunde, die ambulant im Klinikum Kulmbach versorgt wurde. Der Lkw musste mittels Kran geborgen und abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro. Die B 303 war für 90 Minuten total gesperrt.

 


 

 

Tröstau: Vier Leichtverletzte bei Verkehrsunfall

Am Donnerstagmorgen um 01.30 Uhr war ein 18-jähriger Warmensteinacher mit seinem Auto auf der Bundesstraße 303 von Bischofsgrün kommend in Richtung Tröstau unterwegs. In einer Rechtskurve zwischen dem Seehausparkplatz und der Abzweigung nach Fichtelberg kam er mit seinem Fahrzeug, in dem sich noch drei gleichaltrige Freunde von ihm befanden, nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Alle vier Pkw-Insassen erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen und wurden mit dem BRK ins Klinikum Fichtelgebirge nach Marktredwitz gebracht. An dem Auto entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

 


 

 

Ebersdorf (Lkr. CO): Schwerer Unfall auf der B303

Am Dienstagabend ereignete sich auf der Bundesstraße 303 bei Ebersdorf ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 39-jährige Verkehrsteilnehmerin bemerkte gegen 17.30 Uhr einen Pkw, der vor ihr ziemlich unsicher fuhr. Das Fahrzeug kam im Bereich der leicht nach links verlaufenden Fahrbahn nach rechts von der Straße ab und stieß gegen einen Wasserdurchlauf. Der Pkw wurde durch die Luft gegen einen Baum geschleudert und kam nach dem Anstoß auf den Rädern zum Stehen. Der 72-jährige Fahrer wurde eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Der Unfallfahrer erlitt schwere Verletzungen, wurde durch den Rettungsdienst und den Notarzt vor Ort versorgt und vom Rettungshubschrauber „Christoph 20“ ins Klinikum Bayreuth geflogen. Die B303 musste zur Verletztenrettung und Unfallaufnahme für rund 90 Minuten gesperrt werden. Am Fahrzeug des Verunglückten entstand ein Schaden von ca. 6.000 Euro.

 



 

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