Tag Archiv: BAT

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BAT in Bayreuth: Weitere 200 Mitarbeiter werden ihren Arbeitsplatz verlieren!

Wie die Geschäftsleitung von BAT Bayreuth am heutigen Donnerstag (12. September) der Belegschaft mitteilte, werden rund 200 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz in den kommenden zwei Jahren verlieren. Das BAT in Bayreuth baute bereits im Jahr 2016 insgesamt 950 Stellen ab.

Vor allem Forschung und Entwicklung sei vom Stellenabbau betroffen

So waren es im Jahr 2016 noch insgesamt 1400 Beschäftigte, werden es nach Beschluss dieser Maßnahme nur noch 180 Mitarbeiter bei BAT in Bayreuth sein. Betroffen sei der gesamte Bereich Forschung und Entwicklung mit etwa 190 Beschäftigen, sowie weitere Bereiche.

„Wir sind entsetzt“, „Uns ist bekannt, dass BAT weltweit rationalisiert, dass es unseren Standort so hart trifft haben wir nicht erwartet.“,

so der Betriebsratsvorsitzender Ulrich Popp. Michael Grundl von der Gewerkschaft NGG spricht von einem Skandal:

„Schon wieder müssen die Kolleginnen und Kollegen für die Missgeschicke des Managements herhalten. Wir werden nichts unversucht lassen, für die betroffenen Beschäftigten gute Anschlussregelungen zu verhandeln.“

Weiterführende Informationen zur BAT Bayreuth:
Bayreuth: BAT entlässt 200 weitere Arbeitnehmer
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Bayreuth: Mitarbeiter erfahren Einzelheiten des BAT-Sozialplans

Am vergangenen Donnerstagmittag (1. September) wurden die Verhandlungen über einen Sozialplan zum Stellenabbau bei British American Tobacco (BAT) in Bayreuth abgeschlossen. Am heutigen Tag (8. September) erfahren die Mitarbeiter in einer Betriebsversammlung Einzelheiten des Planes. Gegenüber den Medienvertretern gab sich der Konzern allerdings auch heute eher zugeknöpft.

Beide Seiten zufrieden mit Einigung

BAT-Geschäftsleitung, Betriebsrat und die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) kamen Anfang September nach umfangreichen Beratungen zu einer Einigung, die Arbeitgeber und Gewerkschaft/Betriebsrat zufrieden stellte. Hauptpunkte der Verhandlungen waren die gesetzlichen Regelungen für den Sozialplan, Abfindungen und Lösungen für einen möglichen Vorruhestand von älteren Mitarbeitern.

Bayreuth: Betriebsversammlung bei BAT am Donnerstag
TVO-Reporter Christoph Röder vor Ort (08.09.2016)

Produktion wird nach Osteuropa verlagert

In den kommenden zwei Jahren sollen bei British American Tobacco (BAT) in Bayreuth 950 der 1.400 Stellen wegfallen. Bis Mitte 2018 werden die Arbeitsplätze nach Osteuropa verlagert. Die Produktion soll dann in Werken in Rumänien, Kroatien, Polen und Ungarn erfolgen. Der Tabakkonzern begründete seine Entscheidung im Juli 2016 mit hohen Produktionskosten vor Ort und dem Sinken des Tabakkonsums in Deutschland.

Bayreuth: BAT informiert Mitarbeiter über Sozialplan
(Aktuell-Bericht vom 08.09.2016)

Statement von Paul Walberer, Betriebsratsvorsitzender bei BAT in Bayreuth:

„Durch die Konzernentscheidung der BAT verlieren 950 Kolleginnen und Kollegen ihren Arbeitsplatz. Die Aufgabe für den Betriebsrat und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) war nun, im Rahmen von Sozialplanverhandlungen darauf zu achten, dass die besonderen Härten und Schicksale mit denen unsere Kolleginnen  und Kollegen konfrontiert werden,
ausreichend berücksichtigt werden. Das ist uns gelungen, wir haben ein Ergebnis, welches diesem Anspruch gerecht geworden ist.“

Statement von Michael Grundl,  Geschäftsführer der Gewerkschaft NGG in Oberfranken:

„Es ist uns wichtig, dass unsere Kolleginnen und Kollegen nicht einfach in die Arbeitslosigkeit entlassen werden. Es ist hilfreich, wenn sich die Kolleginnen und Kollegen durch gute Weiterqualifizierungsmöglichkeiten, finanziell abgesichert, für einen neuen Job fit machen können. Damit erhöhen sich die Chancen auf eine neue berufliche Zukunft. Jetzt ist es  wichtig, dass alle Betroffenen in den nächsten Wochen die größtmögliche Unterstützung von unserer  Seite erhalten. Es werden viele Beratungsgespräche stattfinden und wir werden alles tun, um unseren Kolleginnen und Kollegen einen guten Start in eine neue Zukunft zu ermöglichen.“ 

Weiterführende Informationen aus den letzten Wochen
Bayreuth: Mahnwache vor dem BAT - Werksgebäude
Bayreuth: Suche nach Perspektiven für BAT-Mitarbeiter
Bayreuth: 5.000 Menschen bei BAT-Kundgebung
Bayreuth: Wirtschaftsministerin Aigner besucht BAT-Konzernspitze
Bayreuth: BAT-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs
Bayreuth: Tabakkonzern BAT vor dem Aus?
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Bayreuth: BAT verabschiedet einen Sozialplan

Am heutigen Donnerstagmittag (1. September) wurden die Verhandlungen über einen Sozialplan zum Stellenabbau bei British American Tobacco (BAT) in Bayreuth abgeschlossen. In den kommenden zwei Jahren sollen hier 950 der 1.400 Stellen wegfallen.

BAT-Geschäftsleitung, Betriebsrat und die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) berieten in den letzten Tagen stundenlang, um zu einer Einigung zu gelangen. Der Durchbruch wurde dann am heutigen Tag erzielt. Nun fehlt nur noch die Unterschrift unter diesen ausgehandelten Sozialplan. Die Mitarbeiter selbst wissen noch nichts zu den Einzelheiten, sollen aber schnellstmöglich informiert werden. Als Termin für eine Betriebsversammlung steht der 8. September in Aussicht.

Eine erste Einschätzung dazu von TVO-Reporter Christoph Röder, vor Ort in Bayreuth.

Bayreuth: Einigung auf einen Sozialplan bei BAT

Aktuell-Bericht vom Donnerstag (1. September):

Knapp 1.000 Stellen streicht die British American Tobacco Company in Bayreuth. Daran ist wohl nichts mehr zu rütteln – bis Mitte 2018 werden die Arbeitsplätze nach Osteuropa verlagert. Aber wie genau soll diese Verlagerung von Statten gehen? Wie sieht der Sozialplan für die Bayreuther Mitarbeiter aus? Das waren die großen Fragen, die Betriebsrat, Gewerkschaft und Konzernleitung in den letzten Wochen verhandelt haben. Heute Mittag dann hat die Arbeitnehmerseite verkündet: Es gibt eine Einigung.

Bayreuth: Einigung auf Sozialplan für BAT-Beschäftigte
Weiterführende Informationen aus den letzten Wochen
Bayreuth: Mahnwache vor dem BAT - Werksgebäude
Bayreuth: Suche nach Perspektiven für BAT-Mitarbeiter
Bayreuth: 5.000 Menschen bei BAT-Kundgebung
Bayreuth: Wirtschaftsministerin Aigner besucht BAT-Konzernspitze
Bayreuth: BAT-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs
Bayreuth: Tabakkonzern BAT vor dem Aus?
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Bayreuth: Mahnwache von BAT – Mitarbeitern

Am Werkstor Nord von British American Tobacco (BAT) in Bayreuth begann am Mittwochmittag (24. August) um 12:00 Uhr eine Mahnwache der Beschäftigten des Zigarettenherstellers. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wollen mit dem neuerlichen Protest verdeutlichen, dass sie und die ganze Region eine Zukunft brauchen. 950 Stellen will der Konzern in Bayreuth streichen. Ein Sozialplan wird derzeit ausgearbeitet.

Gewerkschaft sieht den Gesetzgeber gefordert

Initiiert ist die Mahnwache unter anderem von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Michael Grundl (NGG-Geschäftsführer für die Region Oberfranken) ist in Bayreuth mit vor Ort und sagt: „Der stille Protest richtet sich gegen die Konzernpolitik der BAT, sowie deren Auswirkungen für die Beschäftigten und die Region. ... Hier ist auch der Gesetzgeber gefordert. Es darf nicht sein, dass gesunde Unternehmen ohne Not 950 Arbeitsplätze abbauen."

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Bayreuth: Mahnwache vor der BAT
(Aktuell-Bericht vom 24.08.)

Kampf für einen guten Sozialplan

Paul Walberer, Betriebsratsvorsitzender BAT Bayreuth, ergänzte, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Verlust ihres Arbeitsplatzes nicht so einfach hinnehmen. Walberer machte nochmals deutlich, dass man für gute Sozialplan-Regelungen gemeinsam kämpfen will. Hierbei, so der Betriebsratsvorsitzende, ist man auf einem guten Weg, aber noch lange nicht am Ziel.

Weiterführende Informationen
Bayreuth: Suche nach Perspektiven für BAT-Mitarbeiter
Bayreuth: 5.000 Menschen bei BAT-Kundgebung
Bayreuth: Solidaritätskundgebung bei BAT
Bayreuth: Wirtschaftsministerin Aigner besucht BAT-Konzernspitze
Bayreuth: BAT-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs
Bayreuth: Tabakkonzern BAT vor dem Aus?
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Bayreuth: Gewerkschaft informiert BAT-Mitarbeiter

Richtig verdaut ist der Schock über den Kahlschlag bei British American Tobacco in Bayreuth wohl noch immer nicht. 950 der 1.400 Arbeitsplätze des Konzerns fallen in Bayreuth weg und werden nach Osteuropa verlagert.

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Bayreuth: BAT entlässt 950 Mitarbeiter

Seit Jahren schon kursieren Gerüchte, dass es den Tabakkonzern BAT am Standort Bayreuth nicht mehr lange geben würde. Jetzt werden diese  Gerüchte wahr. Der Tabakkonzern streicht 950 der 1.400 Arbeitsplätze in den nächsten zwei Jahren. Ein echter Kahlschlag in der Wagnerstadt!

14. Juli 2016
Bayreuth: Wirtschaftsministerin Aigner besucht BAT-Konzernspitze

950 der 1.400 BAT-Angestellten verlieren ihren Job. Ein echter Kahlschlag, den die Konzernspitze möglichst sozialverträglich gestalten will. Auch die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Vertretern der Arbeitsagentur sind heute zum Krisentreffen in die Wagnerstadt gekommen. Und auch die Stadt Bayreuth sieht sich vor einem Problem, denn der Wegfall von 950 Arbeitsplätzen bedeutet einen tiefen Einschnitt in die Wirtschaftskraft der Stadt – dem soll aber entgegengewirkt werden.


Strukturprogramm Bayreuth: Oliver Gießübel
Strukturprogramm Bayreuth: Thomas Zimmer
Strukturprogramm Bayreuth: Brigitte Merk-Erbe
Strukturprogramm Bayreuth: Prof. Dr. Stefan Leible

Der Schock bei den Mitarbeitern des Zigarettenherstellers British American Tobacco in Bayreuth sitzt immer noch tief. Gestern haben sie offiziell erfahren, dass 950 von den 1.400 Angestellten des Unternehmens innerhalb der nächsten zwei Jahre ihren Job verlieren werden.

Ilse Aigner bei BAT in Bayreuth

Die Konzernspitze muss den Kahlschlag jetzt möglichst sozialverträglich gestalten und trifft sich deshalb mit der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Vertretern der Arbeitsagentur. Es soll eine Transfergesellschaft gegründet werden. So können sich die dann arbeitslosen Mitarbeiter noch einmal besser qualifizieren.

BAT will sich kümmern

Leif Lümkemann, der Geschäftsführer für den Bereich Personal bei BAT sagt: "Wir werden uns um unsere Mitarbeiter kümmern". Mehr zum Thema ab 18:00 Uhr in "Oberfranken Aktuell".

Bayreuth: BAT will sozialverträglichen Stellenabbau

© TVO / Patrick Rüsing
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14. Juli 2016

Seit Montag haben die Menschen im Bayreuther British-American-Tobacco-Werk gebangt. Jetzt ist es traurige Gewissheit: Fast 1.000 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz, die Stadt Bayreuth verliert einen ihrer größten Gewerbesteuerzahler. "Konsolidierung der Zigarettenherstellung in Europa", nennt das die Unternehmensgruppe - die Entscheidung sei eine "Reaktion auf Überkapazitäten". Die Mitarbeiter und der Betriebsrat sehen das natürlich anders.

Bayreuth: British American Tobacco streicht fast 1000 Arbeitsplätze
Die Belegschaft ist schockiert

BAT baut in Bayreuth zwei Drittel seiner Arbeitsplätze ab. 950 der 1.400 Jobs sollen in den nächsten zwei Jahren gestrichen werden.Die Mitarbeiter sind fassungslos und wütend. Christoph Röder mit einer ersten Einschätzung aus Bayreuth.

Reaktion der Stadt Bayreuth

Als herben Verlust für den Wirtschaftsstandort bezeichnet Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe den von der Londoner Konzernzentrale angekündigten Stellenabbau beim Zigarettenhersteller BAT in Bayreuth. „Unsere Solidarität gehört vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BAT, die wir in der jetzt schwierigen Situation unterstützen werden, wo immer dies für die Stadt möglich ist.“ Darüber hinaus sieht die Oberbürgermeisterin auch den Freistaat Bayern und das Bayerische Wirtschaftsministerium in der Pflicht.

 Einer der größten Arbeitgeber in Bayreuth

Mit rund 1.400 Mitarbeitern gehört BAT zu den größten privaten Arbeitgebern in Bayreuth. Das Unternehmen ist somit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor nicht nur für die Stadt, sondern für ganz Oberfranken. Die Stadt habe in den vergangenen Monaten alles unternommen, um den BAT-Standort zu halten, so Merk-Erbe. Es habe vielfache Interventionen auch mit Blick auf die Überarbeitung der EU-Tabak-Produkt-Richtlinie auf Bundes- und Landesebene gegeben, mit Abgeordneten und Ministerien seien zahlreiche Gespräche geführt worden. Gleiches gelte für Gespräche mit der Werkleitung in Bayreuth sowie der Konzernleitung aus London.

Merk-Erbe hofft auf Staatsregierung

Um den von BAT angekündigten Stellenabbau mittelfristig zu kompensieren, ist die Stadt, so Merk-Erbe weiter, dringend auf die Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung angewiesen. „Von der Sanierung der Stadthalle bis zum Gründerzentrum: Bayreuth hat eine ganze Reihe zukunftsweisender Infrastrukturprojekte vor sich, für die wir die finanzielle Unterstützung des Freistaats brauchen. Ich gehe davon aus, dass Bayreuth diese Unterstützung auch erhält.“ Die Oberbürgermeisterin wird hierüber kurzfristige Gespräche mit Vertretern der Staatsregierung führen.

 

13. Juli 2016
Bayreuth: BAT-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs

Die Gerüchte mehren sich, dass BAT ihr Werk in der Wagnerstadt vollständig oder zumindest größtenteils dicht macht. Die Produktion soll, so hört man, komplett nach Osteuropa verlagert werden. Nach Polen, Rumänien, Ungarn oder Kroatien. Gestern Abend ist die Entscheidung über den Standort Bayreuth im Aufsichtsrat gefallen. Bislang sind dazu allerdings noch keine Einzelheiten nach außen gedrungen. Erst morgen Mittag sollen die Beschäftigten informiert werden. Das heißt noch eine Nacht, vermutlich ohne viel Schlaf, für die Belegschaft. Christoph Röder war heute in Bayreuth und versucht die Stimmung der Menschen einzufangen

12. Juli 2016
Artikel befeuert Spekulationen

Es ist ein Artikel der „Welt“, der die Spekulationen erneut befeuert. Dort heißt es, die British American Tobacco will ihre weltweit größte Produktionsstätte in Bayreuth dicht machen und nach Polen, Rumänien, Ungarn oder Kroatien verlagern.

Betriebsversammlung am Donnerstag

Die Situation scheint ernst. Dafür spricht die angesetzte Sitzung des Aufsichtsrates in Hamburg und die voraussichtlich für Donnerstag anberaumte außerordentliche Betriebsversammlung, wo dann angeblich die Mitarbeiter informiert werden sollen

Bayreuth: Tabakkonzern BAT vor dem Aus?
Statement der Stadt Bayreuth

Der Stadt liegen aktuell keine offiziellen Informationen zur Zukunft des BAT-Standorts vor. Sie weiß jedoch, dass noch in dieser Woche in Hamburg der Aufsichtsrat tagt. Die Stadt will sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu möglichen Abbauplänen äußern oder an Spekulationen beteiligen, wie sie derzeit Gegenstand des Berichts der WELT sind. Sobald in der Konzernzentrale in London eine Entscheidung gefallen ist, wird die Stadt dies kommentieren, heißt es auf Nachfrage von TVO.

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe hat in den vergangenen Monaten gemeinsam mit den Bayreuther Abgeordneten alles unternommen, um die Vorzüge des Standorts Bayreuth der Konzernleitung zu erläutern. Es hat vielfache Interventionen auf Bundes- und Landesebene geben, zahlreiche Gespräche wurden geführt. In die Gespräche ist insbesondere das Bayerische Wirtschaftsministerium eingebunden.

Mit rund 1.400 Mitarbeitern gehört BAT zu den größten privaten Arbeitgebern in Bayreuth. Das Unternehmen ist somit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor nicht nur für die Stadt, sondern für ganz Oberfranken. BAT ist seit 1957 in Bayreuth ansässig und hat seinen Standort im Laufe der Jahre beständig ausgebaut. Ein Stellenabbau, wie er derzeit Gegenstand von Spekulationen in den Medien ist, wäre daher nicht nur für die Stadt, sondern für die ganze Region ein herber Verlust.

Statement der Handwerkskammer

„Natürlich ist auch das Handwerk in Oberfranken davon unmittelbar betroffen. Die Gebäude und Produktionsstätten der BAT werden von Handwerksbetrieben gewartet, gereinigt und beliefert. Und es geht natürlich auch um die Kaufkraft der 1.400 Mitarbeiter, deren Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen.

Egal, ob Lebensmittelhandwerk, Kfz-Service, Bau-Ausbau, Friseure – wenn die Kaufkraft sinkt, wird auch weniger Geld für Handwerksleistungen ausgegeben. Dies gilt auch für die Stadt Bayreuth. Die BAT gehört zu den größten Gewerbesteuerzahlern der Stadt. Würden diese Steuermittel wegfallen, müsste auch die Stadt Bayreuth den Gürtel erheblich enger schnallen, was sich natürlich auch auf Aufträge an Handwerksbetriebe auswirken könnte", so Thomas Zimmer der Präsident der Handwerkskammer in Oberfranken.