Tag Archiv: Bau

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Hängebrücke Höllental: Alexander König findet klare Worte zum offenen Brief

Nach dem offenen Brief von Bayreuther Landtagsabgeordnete und finanzpolitischer Sprecher der Grünen im Bayerischen Landtag, Tim Pargent, der Umweltminister Throsten Glauber zum Baustopp der Frankenwaldbrücken aufforderte, äußerte sich nun Hofer Landtagsabgeordneter Alexander König dazu.

Frankenwaldbrücken werden nicht "aus Jux und Tollerei" gebaut

Der Hofer Landtagsabgeordnete Alexander König, stellvertretender Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, sprach sich klar für den Bau der Frankenwaldbrücken im Landkreis Hof aus. Er widersprach damit der Forderung des Grünen-Sprechers, Tim Pargent, nach einem Baustopp. Wir berichteten. König wies darauf hin, dass umfangreiche naturschutzfachliche und artenschutzrechtliche Untersuchungen durchgeführt wurden. Die Frankenwaldbrücken sollen ein Gewinn für das Hofer Land in Sachen Image, Lebensqualität, Wirtschaftsförderung und in Investitionen werden und fand in diesem Zusammenhang klare Worte zu Tim Pargent:

Das Störfeuer des Grünen-Sprechers, der sich leider wenig konstruktiv in die Planung einbringt, ist deswegen nicht nachvollziehbar. Die Frankenwaldbrücken werden nicht aus Jux und Tollerei gebaut.

(Alexander König, stellv. Vorsitzender der CSU-Fraktion)

Die Entscheidung über das Votum des Naturschutzbeirats liegt nun beim bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber.

Der Aktuell-Beitrag vom 02. Juli 2020 zum Bau der Frankenwaldbrücken
Frankenwaldbrücke: Gerät das Prestigeprojekt ins Schwanken?
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Kronach: Eröffnung der Finanzhochschule verzögert sich

Die Eröffnung der Finanzhochschule in Kronach wird sich um fünf bis zehn Jahre verzögern. Dies teilte am Dienstag (03. März) Bayerns Finanzminister Albert Füracker in Kronach mit. Weiterlesen
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Oberfranken: Wohnungsbau geht zurück!

Der Wohnungsbau in Oberfranken 2018 ist einer Mitteilung der IG Bau zufolge im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent gesunken. Im gesamten Regierungsbezirk sind für eine Investitionssumme von rund 436 Millionen Euro insgesamt 2651 neue Wohnungen entstanden. Wenn wir uns Oberfranken im Detail anschauen ergibt sich allerding ein sehr unterschiedliches Bild. Weiterlesen
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Alarmierende Zahlen in Oberfranken: Mehr Schwarzarbeit & Lohnprellerei im Baugewerbe

Schwarzarbeit im Fokus: Baufirmen in Oberfranken sollen häufiger Besuch vom Zoll bekommen. Dies fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit Blick auf neue Zahlen des Bundesfinanzministeriums. Danach kontrollierten Beamte im Bereich des zuständigen HauptzollamtsbSchweinfurtbim vergangenen Jahr insgesamt 292 Bauunternehmen – das sind rund acht Prozent weniger als im Vorjahr. Hierbei leiteten die Zöllner 44 Ermittlungsverfahren wegen nicht gezahlter Mindestlöhne ein. Der Schaden wegen hinterzogenen Steuern und Sozialabgaben belief sich auf rund 3.273.000 Euro.

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Hof: Pläne für neues Sport- & Freizeitzentrum „Am Eisteich“ vorgestellt

Die Stadt Hof hat am Montag (09. Januar) erstmals detaillierte Pläne für den Bau einer neuen Freizeitsportanlage „Am Eisteich“ vorgestellt, welche die in die Jahre gekommene Kunsteisbahn ersetzen soll.

Überdachte Eisfläche

Kernpunkt des Projektes stellt zunächst der Neubau einer Eisfläche mit moderner Technik dar. Diese soll überdacht werden, so der für den Sportbereich zuständige Bürgermeister Florian Strößner. Auch der Zeitplan für den Bau steht zumindest grob fest: Eisfläche, Dach und Wegebeziehungen der Anlage sollen als erster Bauabschnitt bis zum 31. August 2018 umgesetzt sein. Insgesamt steht dieser Bauabschnitt mit etwa 6,7 Millionen Euro zu Buche.

Pump-Track und Skatepark

Darüber hinaus ist ein zweiter Bauabschnitt vorgesehen, der bis 2020 umgesetzt werden soll: Dabei ist neben einem sogenannten „Pump-Track“ für Mountainbiker auch ein Ersatz für den maroden Skaterpark an der Schleizer Straße vorgesehen.

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Eisstock- und Faustballfeld

Zudem wird der zweite Bauabschnitt auch ein Eisstock- sowie ein Faustballfeld für die entsprechenden Abteilungen des Hofer Schwimmvereins enthalten. "Dabei handelt es sich um Ersatzbaumaßnahmen, da die bisher vorhandenen Spielfelder der neuen Eissportfläche weichen müssen“, so Michael Strobel vom Fachbereich Sport der Stadt Hof. Die Stadtplaner gehen derzeit von Kosten von gut einer Million Euro für den zweiten Bauabschnitt aus. 

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Bischofsgrün: Bau des Sportcamps Nordbayern rückt näher

Rund zwei Jahre musste der Bayerische Landessportverband auf das Grüne Licht aus Brüssel warten. Jetzt endlich scheint es, als könne der Bau des Sportcamps Nordbayern in Bischofsgrün (Landkreis Bayreuth) beginnen.

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Himmelkron (Lkr. Kulmbach): Diskussionen um Möbelhaus-Ansiedlung

Hitzige Diskussionen gibt es derzeit um die Planungen zur Ansiedlung eines XXXLutz Möbelhauses in Himmelkron (Landkreis Kulmbach). Das Möbelhaus könnte im Gewerbegebiet direkt an der A9 an der Ausfahrt Bad Berneck /Himmelkron entstehen. Mehrere Städte im Umfeld haben sich bereits gegen das Großprojekt ausgesprochen, so unter anderem Bayreuth und Marktredwitz. Ihrer Meinung nach gefährdet es die Einzelhändler im Umland. Münchberg dagegen befürwortet die Pläne. Mehr dazu in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Forchheim: Siemens investiert 60 Mio EUR in neues Entwicklungszentrum

Siemens investiert Millionen in Forchheim. Ein neues Büro- und Entwicklungszentrum entsteht in der Siemensstraße, der Bauausschuss hat dafür jetzt grünes Licht gegeben. Im Frühjahr 2015 soll der Komplex fertig sein, in dem 1000 Mitarbeiter beschäftigt sein werden. Das sechsstöckige Gebäude wird rund 22 Meter hoch und für die Medizinsparte des Unternehmens genutzt. Auf 45.000 Quadratmetern entstehen unter anderem ein Labor, Konferenz- und Ausstellungsräume sowie Büros. Die Baukosten belaufen sich auf 60 Millionen Euro.

 


 

 

Bayreuth: Baufortschritt des Jugendkulturzentrums

Auf einer Pressekonferenz in der neuen Kleinkunstbühne des ZENTRUM in Bayreuth wurde am Donnerstagvormittag über die Bauarbeiten zur Generalsanierung und Erweiterung des Veranstaltungshauses informiert. Die Bauarbeiten, die im Mai 2012 im Internationalen Jugendkulturzentrum in Bayreuth begannen, liegen im Plan. Ende Mai soll nun die erste Veranstaltung im neuen Haus über die Bühne gehen. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 



 

 

Jugendbildungsstätte Neukirchen: Auftakt zu „Arche2020“

„Arche2020“ – dies ist der Titel eines gemeinsamen Projektes der Jugendbildungsstätte Neukirchen in Kooperation mit „ejott“ und dem Evang. Luth- Dekanat Coburg..

Die Partner wollen eine Arche Noah vor der Jugendbildungsstätte errichten und damit ein spirituelles und gesellschaftliches Zeichen setzen.

Flankierend zum Bau der Arche wird es ganzjährige Veranstaltungen geben, die rund um die Themen „Bewahrung der Schöpfung“ und „Nachhaltigkeit“ informieren und anregen sollen.

Bautage für unterschiedliche Zielgruppen, Themenreihen, Referate und Gottesdienste gehören zu dem Gesamtevent.

Errichtung einer Arche Noah

Das Projekt soll notwendige gesellschaftliche Verknüpfungen und einen „Mehrwert“ für alle Beteiligten schaffen.  

Der Bau wird mit Hilfe und Unterstützung, unter anderem aus möglichst vielen Kirchengemeinden und anderen Partnern aus Politik und Wirtschaft, verwirklicht, die die Arche nachhaltig für ihre Arbeit mit den unterschiedlichen Zielgruppen nutzen können,  zum Beispiel für eine Konfirmandenfreizeit, für einen Klassenwandertag, einen Seniorennachmittag, für ein Azubiprojekt oder Ähnliches.

Einweihung Ende des Jahres

Was für Aktionen im Rahmen des Baus stattfinden, darauf wollen sich die Organisatoren allein nicht festlegen.

Auch Bürgerinnen und Bürger sollen ihre Ideen mit einbringen.

Daraus ergibt sich dann ein breites Sammelsurium aus Ideen zur Nutzung von unterschiedlichen Interessengruppen und zum Bau der Arche, dass die Koordinatoren versuchen, sinnvoll im Jahresverlauf umzusetzen.

Im zweiten Quartal, von April bis Juni werden die Projektgruppe geschult und Vorbereitungen zur Klimawoche im Juni durchgeführt.

Zudem startet der Baubeginn und ein erster Projekttag ist vorgesehen.

Von Juli bis September werden verschiedene Projekte im Rahmen des Baus der Arche durchgeführt.

Für die letzten drei Monate des Jahres ist die offizielle Einweihung mit Politik und Kirchenleitung vorgesehen.

Bayreuth: Stadthallen-Sanierung nicht vor Oktober 2015

Die Sanierung der Bayreuther Stadthalle und ihr Umbau zu einem modernen Kultur- und Tagungszentrum wird nicht vor Sommer 2017 abgeschlossen sein. Hierauf weist das Rathaus in einer Pressemitteilung hin. Das Stadtbaureferat rechnet mit einem Baubeginn im Oktober 2015 und dann mit einer 20 Monate umfassenden Bauzeit. Kulturveranstalter können demzufolge die Stadthalle noch über zwei Jahre lang in ihre Planungen mit einbeziehen.

Bauzeit beträgt 20 Monate

Die relativ lange Vorlaufzeit, bis es tatsächlich ernst wird mit der Sanierung der Stadthalle, liegt vor allem in der Ausschreibung eines europaweiten Realisierungswettbewerbs begründet. Der wiederum ist zwingend erforderlich, um für die Baumaßnahme Fördermittel zu erschließen und wurde daher folgerichtig vom Stadtrat in seiner Sitzung Ende November vergangenen Jahres beschlossen.

Vorbereitungen laufen auf Houchtouren

Die Vorbereitung der Wettbewerbsunterlagen läuft derzeit auf Hochtouren. Sie werden dem Stadtrat voraussichtlich im April zur Begutachtung vorgelegt. Läuft alles nach Plan, so kann der Wettbewerb im Mai ausgelobt und bis Ende September mit der Vorlage eines Wettbewerbsergebnisses abgeschlossen werden. Erst ab diesem Zeitpunkt können der ausführende Architekt und die erforderlichen Fachplaner ermittelt werden. Hier rechnet das Stadtbaureferat mit den entsprechenden Ergebnissen Mitte November. Die Bearbeitungsphase der Architekten und Fachprojektanten mit der Berechnung der Kosten für das Sanierungsprojekt muss bis Mitte März 2014 abgeschlossen sein, um rechtzeitig den Förderantrag für das EU-Städtebauförderprogramm stellen zu können.

Nutzung der jetzigen Halle bis Sommer 2015

Haben die städtischen Beschlussgremien dem allem zugestimmt, so können Architekt und Ingenieure mit den Arbeiten für Bauvorlage, Baugenehmigung, Detailplanung und Ausschreibung beauftragt werden. Für diese Planungsphase einschließlich der erforderlichen Ausschreibungen muss mit einer Dauer von mindestens 15 Monaten gerechnet werden – auch wegen der erforderlichen europaweiten Submissionen. Einschließlich der Freimachung des Gebäudes durch die Betreiber der Stadthalle ist daher mit einem Beginn der Bauarbeiten nicht vor Oktober 2015 zu rechnen. Bis zum Sommer 2015 wird die Stadthalle also Kulturveranstaltern unverändert zur Verfügung stehen.