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Corona in Bayern: Maßnahmen bis zum 25. August verlängert

In einer Pressekonferenz am Dienstag (27. Juli) gab unter anderem Ministerpräsident Markus Söder bekannt, dass die 13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmeverordnung bis zum 25. August verlängert wird. Nicht nur die Maßnahmen, sondern auch der Betrieb von Impfzentren und mobilen Teams wird mit angepasster Personal-Kapazität fortgesetzt. Zudem sollen aus aktuellem Anlass die Bürgerinnen und Bürger besser vor Katastrophen- und Gefahrenlagen in Bayern gewarnt werden. Möglich machen soll dies der Ausbau von Sirenen.

Ab Mittwoch (28. Juli) gelten folgende Änderungen der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen:

  • An den Hochschulen sind Präsenzveranstaltungen bei einer 7-Tage-Inzidenz von nicht mehr als 100 auch dann möglich, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht zwischen allen Studierenden durchgängig eingehalten werden kann. Im Übrigen bleibt es bei den bestehenden Vorgaben, insbesondere bei der FFP2-Maskenpflicht.
  • Für den Betrieb von reinen Schankwirtschaften in geschlossenen Räumen gelten folgende besondere Vorgaben: Die Bedienung muss am Tisch erfolgen, Abgabe und Verzehr von Getränken an der Theke oder am Tresen sind nicht erlaubt.
  • Für das Personal in der Gastronomie gilt Maskenpflicht auch unter freiem Himmel, soweit es zum Kontakt mit Gästen kommt. Im Bereich kultureller Veranstaltungen besteht für Zuschauer, Mitwirkende und Mitarbeiter Maskenpflicht. Die Maske darf am festen Platz unter freiem Himmel abgenommen werden. Für Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und vergleichbare Kulturstätten wie auch für zoologische und botanische Gärten besteht in geschlossenen Räumen für die Besucher FFP2-Maskenpflicht. Gleiches gilt unter freiem Himmel, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann.
  • Unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz gibt es ab dem 18. August für das Personal in Altenheimen, vollstationären Einrichtungen der Pflege und für Menschen mit Behinderung eine Testpflicht. Diese gilt auch für Besucher der genannten Einrichtungen, soweit kein Impf- oder Genesenennachweis erbracht werden kann. Für das Personal besteht dabei eine Testpflicht zweimal wöchentlich. Krankenhäuser und Einrichtungen der Vorsorge und Rehabilitation werden vor diesem Hintergrund ab dem 16. August verpflichtet, die notwendigen Schutz- und Hygienekonzepte um ein Testkonzept mit Testangebot zweimal pro Woche für Beschäftigte zu ergänzen.
  • In den ersten Unterrichtswochen nach dem Schulstart im September gilt als besondere Schutzmaßnahme an den bayerischen Schulen eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht, auch nach Einnahme des Sitz- beziehungsweise Arbeitsplatzes.
  • Für die schulischen Ferienkurse während der Sommerferien gelten die Testobliegenheiten für die Teilnahme am Präsenzunterricht entsprechend.
  • Solarien unterfallen künftig nicht mehr den Regelungen zu Freizeiteinrichtungen, sondern den Regelungen zu Dienstleistungen.

Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren sollen ein Impfangebot bekommen

Der Ministerrat hat sich dafür ausgesprochen, allen Schülerinnen und Schülern ab 12 Jahren in Bayern in den Impfzentren ein Impfangebot ab Mitte August 2021 zu machen. Die Staatsministerien für Unterricht und Kultus und für Gesundheit und Pflege werden beauftragt, die hierfür erforderlichen Schritte in die Wege zu leiten.

Testkonzept in Kitas für Kinder und Beschäftigte wird fortgeführt

Das bisherige Testkonzept in Kitas für Kinder und Beschäftigte soll weitergeführt werden. Das System trägt dazu bei, auch im neuen Kindergartenjahr eine Fortsetzung des Regelbetriebs und ein sicheres Miteinander gewährleisten zu können. Eltern sollen auch weiterhin Antigen-Selbsttests für ihre Kinder mit Berechtigungsschein in den Apotheken beziehen können. Ebenso sollen die Kita-Beschäftigten weiterhin zwei Antigen-Selbsttests pro Woche erhalten.

Bayern unterstützt sogenannte "Verstärkerbusse"

Im kommenden Schujahr wird Bayern die Kommunen bei der Beschaffung von zusätzlichen Schulbussen unterstützen. Hierdurch soll gesichert werden, dass die Schülerinnen und Schülern auf dem Weg zu Schule vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt sind. Ob zusätzliche Busse bestellt werden, entscheidet die jeweilige Kommune auf Grundlage der konkreten Situation vor Ort. Die Staatsregierung appelliert an die Kommunen, das Förderprogramm umfassend zu nutzen, um eine wirksame Entzerrung vor Ort zu erreichen. Im vergangenen Schuljahr 2020/21 hat die Bayern bis zu 56 Millionen Euro für zusätzliche Schulbusse bereitgestellt. Mit dem neuen Sonderprogramm sollen bis zum Beginn der Weihnachtsferien erneut 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Ausbau von Sirenen soll verdoppelt werden

Die Bevölkerung in Bayern soll künftig noch besser vor Katastrophen- und Gefahrenlagen gewarnt werden. Bayern hat deshalb das Ziel einer flächendeckenden Versorgung mit Sirenen beschlossen. Die Sirenen sollen bayernweit auf die Anzahl von 26.000 verdoppelt werden. Eine Sirene hat den Vorteil, dass sie laut und somit innerhalb eines großen Radius gut zu hören ist. Zudem sorgt sie durch den „Weckeffekt“ dafür, dass auch schlafende Personen über eine bevorstehende Gefahr alarmiert werden. Darum sollen künftig alle Bürgerinnen und Bürger innerhalb geschlossener Bebauungen mit einer Sirenenwarnung erreicht werden können. Zur Umsetzung wurde das bayerische Innenministerium beauftragt, ein Sirenenfinanzierungsprogramm zu erarbeiten. Das Sirenenausbauprogramm des Bundes hat derzeit ein Gesamtvolumen von 88 Millionen Euro.

Freistaat hält Warn-SMS für notwendig

Um die Warnung vor Gefahren weiter zu optimieren, hält die Staatsregierung auch Warn-SMS, sogenannte "Cell Broadcasting", für notwendig. Hiermit können schnell und gezielt Warn- und Verhaltenshinweise an alle Bürgerinnen und Bürger versendet werden, die mit ihrem Smartphone in den Funkzellen einer Gefahrenzone eingeloggt sind. Die Staatsregierung fordert die Bundesregierung daher auf, umgehend die gesetzlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit Mobilfunkbetreiber zum Versand von Warn-SMS verpflichtet werden können.

Der Aktuell-Beitrag vom 27. Juli 2021
Corona vor der Sommerpause: Bayerischer Ministerrat diskutiert über Urlaub, Freiheit, Testkosten und Impfmüdigkeit
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12 Millionen Euro Förderung: Grenzmuseum Mödlareuth wird ausgebaut

Der Bund sowie die Bundesländer Bayern und Thüringen fördern die Erweiterung des Deutsch-Deutschen Museums in Mödlareuth (Landkreis Hof / Saale-Orla-Kreis) mit insgesamt 12 Millionen Euro. Damit tragen sie die Hauptlast der Kosten. Bayerns Kultusminister Michael Piazolo, Kulturstaatsministerin Monika Grütter und Thüringens Staatskanzleiminister Benjamin-Immanue Hoff unterzeichnen jetzt hierzu die Vereinbarung. Weiterlesen
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Nach starkem Unwetter: 55 Millionen Euro Schaden im Hofer Land!

50 Millionen Euro stellt der Freistaat Bayern als finanzielle Unterstützung bereit, um die akute Notlage und Schäden zu lindern, die durch die Naturkatastrophen entstanden sind. Dies verkündete Ministerpräsident Markus Söder am Dienstag (20. Juli). Folgende Gebiete bekommen eine Soforthilfe: Berchtesgadener Land, Ansbach, Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim, Erlangen/Höchstadt, Fürth, Kitzingen, Schweinfurt und der Landkreis Hof. Wie das zuständige Landratsamt Hof am Dienstag (20. Juli) mitteilte, belaufen sich die gewerblichen und kommunalen Schäden im Landkreis nach dem Unwetter in der letzten Woche auf rund 55 Millionen Euro. Weiterlesen
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Bayern: Trauerbeflaggung für Donnerstag angeordnet

Aus Anlass des 5. Jahrestages des Attentats am Olympia-Einkaufszentrum in München am 22. Juli 2016 ordnete Ministerpräsident Markus Söder die Trauerbeflaggung aller staatlichen Dienstgebäude in Bayern für den kommenden Donnerstag (22. Juli) an. Gemeinden, Landkreise und Bezirke sowie die übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts wurden von Seiten der Staatsregierung gebeten, in gleicher Weise an diesem Tag zu verfahren. Weiterlesen
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Corona-Krise: Bayern weitet Impfangebote massiv aus!

Bayern weitet im Kampf gegen die Corona-Pandemie seine Impfangebote massiv aus. Der Freistaat wird Corona-Impfungen weiter flexibilisieren und die Impfbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger weiter steigern. Besonders im Fokus steht dabei die Altersgruppe der 16- bis 30-Jährigen. Zudem gibt es bereits ab dem kommenden Donnerstag (15. Juli) bei länderübergreifenden Sport- und Kulturveranstaltungen Lockerungen. Weiterlesen
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Bayern: Ab Freitag keine Priorisierung in Impfzentren

Ab dem Freitag (02. Juli) wird die Priorisierung in den bayerischen Impfzentren aufgehoben. Bedeutet, dass jeder Mensch unabhängig von Vorerkrankungen und Alter einen Termin für eine Impfung gegen das Coronavirus bekommen wird. Für eine Terminvergabe ist der Zeitpunkt der Anmeldung entscheidend. Weiterlesen
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Bayern: Staatsregierung startet die zweite Stufe der Behördenverlagerungen

Die Staatsregierung in München startet die zweite Stufe der Behördenverlagerungen „Bayern 2030“. Der Ministerrat beschloss dazu die Verlagerungen für alle Regierungsbezirke mit rund 2.670 Arbeits- und 400 Studienplätze. Nachdem Oberfranken bereits in der ersten Stufe der Verlagerungen profitierte, ist der Regierungsbezirk auch heuer dabei. Weiterlesen
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Bayern: Verlängerung der geltenden Corona-Regelungen bis zum 28. Juli

Die geltende 13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird bis einschließlich 28. Juli und somit um vier Wochen verlängert. Dies teilte Ministerpräsident Markus Söder am Dienstag (29. Juni) nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts mit. Ab Donnerstag (1. Juli) gelten dabei folgende Änderungen der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen: Weiterlesen
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Lockerungen im bayerischen Amateur-Fußball: 200 Stehplätze ab 01. Juli erlaubt

Eine Woche nach der vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) geforderten Aufhebung des Stehplatz-Verbots auf bayerischen Amateur-Fußballplätzen (Wir berichteten!) verkündete die Bayerische Staatsregierung jetzt weitere Lockerungen. Weiterlesen
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Regionalliga Bayern: SpVgg Bayreuth startet am Montag in die Saisonvorbereitung

Nach einer durch die Corona-Pandemie bedingten zwei Jahre umfassenden Saison in der Regionalliga Bayern startet die SpVgg Bayreuth am kommenden Montag (28. Juni) in ihre reguläre Saison-Vorbereitung. Trainer Timo Rost steht bei der Altstadt auch in der Spielzeit 2021/22 unter Vertrag. Eine Spielzeit, die aufgrund der aus der 3. Liga abgestiegenen Teams noch einmal an Qualität gewinnt. Weiterlesen
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Millionensumme für Oberfranken: Bayern fördert weiter den Ausbau der Kinderbetreuung

Der Kita-Ausbau in Bayern geht weiter voran. Dies zeigen jetzt neue Fördermaßnahmen der bayerischen Staatsregierung. Der Freistaat unterstützt auch in Oberfranken mehrere Städte und Gemeinden beim Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder bis zur Einschulung. Die Kommunen, die im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms gefördert werden, erhalten einen Aufschlag von bis zu 35 Prozentpunkten auf die reguläre Förderung. Die aktuelle Fördersumme für sieben Vorhaben in Oberfranken beläuft sich auf 1,39 Millionen Euro. Weiterlesen
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Unter dem Motto „Mehr Normalität“: Ab Montag weitere Corona-Lockerungen in Bayern

Unter dem Motto "Mehr Normalität" verkündete unter anderem Ministerpräsident Markus Söder am Freitag (04. Juni) das Öffnungs- und Normalisierungskonzept für Bayern, das ab dem kommenden Montag (07. Juni) gilt. Mit diesem Schritt beginnt der Freistaat eine neue Phase in der Bekämpfung der Pandemie. Zurückzuführen ist die Entscheidung auf den aktuellen Stand und die Wirkungen der Corona-Impfungen. Letzteres führe laut Söder zu weniger Ansteckungen und einem milderen Krankheitsverlauf. Solange die Impfungen die Mutationen bekämpfen, wird Bayern "den Weg der Normalität" gehen, so Söder weiter. Die Lockerungen der folgenden Bereiche im Überblick.

Katastrophenfall wird aufgehoben

Ab dem kommenden Montag (07. Juni) gilt im Freistaat die 13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmeverordnung, die für Gebiete mit einer Inzidenz unter 100 greift. Der Katastrophenfall in Bayern wird ab dem 07. Juni aufgehoben.

Nur noch zwei Inzidenzschwellen

Es gibt nur noch zwei Inzidenzkategorien: Gebiete mit einer Inzidenz unter 50 und Gebiete mit Inzidenz zwischen 50 und 100. Der bisherige Inzidenzbereich unter 35 entfällt. So sollen sich Bürgerinnen und Bürger vor Ort leichter auf klare Regelungen einstellen können. Bei Regionen mit einer Inzidenz über 100 greift die Bundesnotbremse. Hier gibt es keine ergänzenden bayerischen Regelungen mehr. Für die Ausgangssperre heißt das, dass körperliche Bewegung zwischen 22:00 Uhr bis 24:00 Uhr erlaubt ist.

Private Treffen

Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 bis 100 dürfen sich drei Haushalte mit maximal 10 Personen treffen. Liegt die Inzidenz unter 50, so dürfen maximal 10 Personen aus unterschiedlichen Haushalten zusammenkommen. Vollständig Geimpfte und Genese werden nicht mitgezählt.

Öffentliche und private Veranstaltungen

Veranstaltungen wie Geburtstage, Hochzeiten, Beerdigungen und mehr sind wieder möglich. Liegt die Inzidenz zwischen 50 und 100, so sind im Außenbereich bis zu 50 und im Innenbereich maximal 25 Personen zugelassen. Bein einem Inzidenzwert unter 50 sind im Außenbereich maximal 100 und im Innenbereich bis zu 50 Personen erlaubt. Zuzüglich Geimpfte und vollständig Geimpfte nach Vorgabe des Bundesrechts. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 ist ein negativer Coronavirus-Test bei nicht Geimpften oder Genesenen notwendig.

Schulen

Für Gebiete mit einer Inzidenz unter 50 ist wieder einschränkungsloser Präsenzunterricht für alle Schulen möglich. Ab dem 21. Juni gilt das auch für alle Gebiete mit Inzidenz unter 100. Hierbei gilt die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler im Unterricht. Zweimal wöchentlich müssen weiterhin Testungen durchgeführt werden. Das Testergebnis kann auf Antrag für die Schülerinnen und Schüler ausgestellt werden und somit außerschulisch in Einsatz kommen. Praktische Ausbildungsabschnitte sind generell inzidenzunabhängig in Präsenz möglich. Im Sportunterricht kann auf die Maskenpflicht verzichtet werden.

Kitas

Ab dem 21. Juni kehren die Kitas unter einer Inzidenz von 100 zum Normalbetrieb zurück. Liegt die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tage über 100, so greift der eingeschränkte Regelbetrieb.

Hochschule

Die Hochschulen dürfen wieder Präsenzveranstaltungen anbieten. Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums. Der Mindestabstand von 1,5 Meter ist zu berücksichtigen. Zugelassen werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich zweimal wöchentlich testen lassen. Wie an den Schulen besteht auf dem Hochschulgelände Maskenpflicht.

Alten- und Pflegeheime

Die Testpflicht für Besucher entfällt in Gebieten mit Inzidenz unter 50. Die Gemeinschaftsveranstaltungen in den Heimen sind indoor mit 25 Personen, outdoor mit 50 Personen zulässig.

Handel

Bei einer Inzidenz unter 100 wird der Handel geöffnet. Die für alle Geschäfte bestehenden Auflagen (Hygienekonzept, Kundenbegrenzung, etc.) bleiben bestehen. Eine Terminvereinbarungen ist nicht mehr nötig. Märkte dürfen im Freien sämtliche Waren wieder verkaufen.

Gastronomie

Ab einer Inzidenz unter 100 darf die Innengastronomie öffnen. Die Öffnungszeiten gelten im Innen- sowie in Außenbereich bis 24:00 Uhr. Ein negativer Test ist nur bei Inzidenz zwischen 50 und 100 erforderlich. Am Tisch gilt die allgemeine Kontaktbeschränkung. Die Maskenpflicht bleibt bestehen. Reine Schankwirtschaften bleiben indoor geschlossen.

Hotels und Beherbergung

Zimmer können künftig an alle Personen vergeben werden, die sich nach den neuen allgemeinen Kontaktbeschränkungen zusammen aufhalten dürfen. Bedeutet: 10 Personen bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 aus maximal drei Haushalten. In Gebieten mit einer Inzidenz unter 50 muss jeder Gast künftig nur noch bei der Ankunft einen negativen Test vorweisen. In Regionen mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bleibt es bei Tests alle 48 Stunden.

Freizeiteinrichtungen

Solarien, Saunen, Bäder, Thermen, Freizeitparks, Indoorspielplätze und vergleichbare Freizeiteinrichtungen, Schauhöhlen, Besucherbergwerke, Stadt- und Gästeführungen, Spielbanken/Spielhallen und Wettannahmestellen können mit Infektionsschutzkonzept wieder öffnen. In Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 ist ein negativer Test erforderlich. Prostitutionsstätten, Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen.

Kulturelle Veranstaltungen

Kulturelle Veranstaltungen unter freiem Himmel sind ab dem 7. Juni bei fester Bestuhlung mit bis zu 500 Personen zulässig. Bisher zulässig waren 250 Personen. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bedarf es eines Tests. Sofern genügend Platz vorhanden ist und der Mindestabstand eingehalten werden kann, dürfen kulturelle Veranstaltungen drinnen wie draußen wieder alle geeigneten Stätten nutzen. Dazu zählen unter anderem zum Beispiel Hallen oder Stadion. Wirtschaftsnahe Veranstaltungen wie Kongresse/Tagungen werden unter den gleichen Voraussetzungen wie kulturelle Veranstaltungen zugelassen.

Gottesdienste

In Gebieten mit einer Inzidenz unter 100 ist das Singen während eines Gottesdienstes wieder erlaubt. Im Innenbereich gilt dabei die Maskenpflicht (FFP2-Maske). Bei Freiluftgottesdiensten entfällt die Maskenpflicht am Platz. Auf die Anzeige- und Anmeldepflicht wird verzichtet.

Proben von Laienensembles

Im Musik- und Theaterbereich sind künftig indoor und outdoor ohne feste Personenobergrenzung möglich. Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums. Außerschulischer Musikunterricht wird ohne Personenobergrenze (mit Abstand) zulässig.

Sport

Für alle wird Sport (kontaktfreier ebenso wie Kontaktsport) indoor wie outdoor in allen Gebieten mit einer Inzidenz unter 100 ohne feste Gruppenobergrenzen möglich. In Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 allerdings nur für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die einen aktuellen negativen Test vorweisen können. Es ist die gleiche Anzahl an Zuschauern möglich wie bei kulturellen Veranstaltungen, unter freiem Himmel also 500 Personen (bei fester Bestuhlung). Auf Sportanlagen wird die Zahl der Teilnehmer im Rahmenkonzept nach der Größe der Sportanlage sachgerecht begrenzt.

Bayern unterstützt Pilotprojekt bei Fußball-Europameisterschaft

Die Stadt München wird der einzige deutsche Austragungsort im Rahmen der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft sein. Die Staatsregierung unterstützt ausdrücklich Überlegungen, als Testlauf und Pilotprojekt für den Sport die Spiele der Fußball-Europameisterschaft unter strengen Hygienevorgaben und mit einer erweiterten Zuschauerzahl zuzulassen. Es ist jetzt zu entscheiden, inwieweit unter den Voraussetzungen vorbildlicher Infektionsschutzkonzepte der Spielveranstalter, eines negativen aktuellen PCR-Tests jedes einzelnen Zuschauers und  einer gesicherten Zerstreuung der Zuschauer vor und nach dem Spiel ausnahmsweise erhöhte Zuschauerzahlen von bis zu 20 Prozent der Kapazität (das sind circa 14.000) zugelassen werden können.

Aktuell-Bericht vom Freitag (04. Juni)
Corona-Pandemie: Weitreichende Lockerungen ab Montag!
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Stadt Hof: Ab Freitag gelten Lockerungen für private Treffen

Ab dem kommenden Freitag (04. Juni) gelten in der Stadt Hof weitere Lockerungen im Bereich der Kontaktbeschränkungen. So sind private Treffen mit einem weiteren Hausstand gestattet. Die 7-Tage-Inzidenz der Saalestadt liegt seit dem Mittwoch (02. Juni) an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 35. Laut dem Robert-Koch-Institut beträgt sie aktuell (Stand: 0 Uhr) 8,7. Weiterlesen
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Bayern: Schnellere Öffnungen bei stabilen oder rückläufigen Inzidenzwerten

Das bayerische Staatsministerium für Gesundheit verspricht neue Corona-Lockerungen für den Freistaat, künftig sollen regionale Öffnungen bereits einen Tag früher möglich sein als bisher. Weiterlesen
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Stadt Bayreuth: 7-Tage-Inzidenzwert sinkt auf 18,7

Das rückläufige Corona-Infektionsgeschehen in Stadt und Landkreis Bayreuth macht weitere Öffnungsschritte möglich. Mit einer 7-Tage Inzidenz von 18,7 (laut RKI) hat die Stadt Bayreuth den niedrigsten Inzidenzwert in ganz Bayern. Auch der Landkreis Bayreuth hat mit 42,4 einen recht niedrigen Inzidenzwert und liegt weit unter dem bayernweiten Durchschnitt.

Hier ein zusammenfassender Überblick zu den neuen Lockerungen, die bereits ab Freitag gelten:

Hotellerie

Ab 21. Mai sind Übernachtungsangebote von gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften, insbesondere von Hotels, Beherbergungsbetrieben, der Jugendherberge und Campingplätzen, auch zu touristischen Zwecken gestattet. Zulässig sind im Rahmen des Übernachtungsangebots ferner gastronomische Angebote auch in geschlossenen Räumen sowie Kur-, Therapie- und Wellnessangebote gegenüber Übernachtungsgästen. Voraussetzung ist, dass die Übernachtungsgäste bei der Anreise sowie jede weitere 48 Stunden über einen vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen negativen POC-Antigentest, Selbsttest oder PCR-Test verfügen.

Gästeführungen

Ab 21. Mai sind auch touristische Stadt- und Gästeführungen, Kultur- und Naturführungen im Freien sowie die Öffnung von Außenbereichen von medizinischen Thermen erlaubt. Hier gilt ebenfalls, dass Kundinnen und Kunden über einen höchstens 24 Stunden alten negativen Corona-Test verfügen müssen.

Kultur

Ab 21. Mai sind musikalische oder kulturelle Proben von Laien- und Amateurensembles, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen erforderlich ist, zugelassen.

PCR-Tests nur noch 24 Stunden gültig

Zudem wurde die Geltungsdauer von PCR-Tests von 48 Stunden auf 24 Stunden verkürzt. Die vorzulegenden Testnachweise dürfen somit einheitlich nur 24 Stunden alt sein. Für die weiteren Öffnungsschritte, die von der Bayerischen Staatsregierung in der Kabinettssitzung am 18. Mai beschlossen wurden, bedarf es zunächst noch einer Umsetzung durch eine weitere Änderung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Weitere Testzentren aufgebaut

Zur Begleitung dieser Öffnungsschritte wurde in den vergangenen Wochen in der Stadt Bayreuth ein umfangreiches Netz an Corona-Testzentren aufgebaut. Über die Öffnungszeiten der öffentlich wie privat betriebenen Stationen informiert die Stadt mit einer Übersicht, die im Internet unter www.coronavirus.bayreuth.de zu finden ist.

 

Aktuelle Werte für die kreisfreien Städte und Landkreise:
Corona-Flash: Aktuelle Zahlen für Oberfranken vom 19. Mai 2021
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