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Corona-Krise: Wechselunterricht für Abschlussklassen ab dem 1. Februar

Im Rahmen einer Pressekonferenz gab unter anderem Ministerpräsident, Markus Söder (CSU), am Mittwoch (20. Januar) die Ergebnisse der Beratungen von Bund und Länder bekannt. Aus Sorge vor dem mutierten Virus verlängert Bayern sowie das gesamte Bundesgebiet den Lockdown bis zum 14. Februar. Wie wir bereits berichteten, holten sich die Länderchefs am vergangenen Montag zur Mutation von Experten ein Lagebild ein. Weiterlesen

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Coronakrise in Bayern: Alkoholverbot im öffentlichen Raum gekippt

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat mit Beschluss vom heutigen Dienstag (19. Januar) das bayernweite Alkoholverbot im öffentlichen Raum vorläufig außer Kraft gesetzt und damit dem Eilantrag einer Privatperson aus Regensburg insoweit stattgegeben. Die weiter beantragte Außervollzugsetzung der Regelungen über Kontaktbeschränkungen, über die Schließung von Bibliotheken und Archive sowie über die 15-km-Regelung für tagestouristische Ausflüge hat er abgelehnt.

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Corona-Krise: Folgen bald verschärfte Lockdown-Maßnahmen?

Am Dienstag (19. Januar) beraten Bund und Länder über das weitere Verfahren im Hinblick auf die Corona-Maßnahmen. Bereits im Vorfeld zeichnen sich Diskussionen ab. Im Gespräch ist offenbar eine bundesweite Ausgangssperre sowie eine Homeoffice-Pflicht für Unternehmen. Der Grund für das Vorziehen der Beratungen ist unter anderem die hoch ansteckende Virus-Mutation. Am heutigen Montag holen sich die Länderchefs dazu ein aktuelles Lagebild von Experten ein.

Einheitliche Ausgangssperre?

Medienberichten zufolge zeichnen sich bereits im Vorfeld des Bund-Länder-Treffens mögliche, neue Corona-Regeln ab. So sei im Gespräch, eine einheitliche, bundesweite Ausgangssperre einzuführen. Ab wann diese verhängt werden soll, ist noch in der Diskussion. In Bayern gilt die Ausgangssperre bereits ab 21:00 bis 05:00 Uhr morgens. Der Gesundheitsexperte der SPD, Karl Lauterbach, plädierte für eine Ausgangssperre ab 20 Uhr. Zudem sprach er sich für einen dreiwöchigen, harten Lockdown aus. Wie er heute Morgen (18. Januar) auf Twitter schrieb, müsse so das Ausbreiten der Mutation verhindert werden.

Folgt bald eine Homeoffice-Pflicht für Unternehmen?

Für Unternehmen soll es laut dem "Business Insider" eine Art  Home-Office-Pflicht light geben. Demnach sollen Beschäftigte ihre Arbeit von zuhause aus erledigen, wo es nur möglich sei. SPD-Chefin, Saskia Eskin, geht hierbei einen Schritt weiter und sprach sich inzwischen für eine Home-Office-Pflicht für Unternehmen aus. Auch Finanzminister Olaf Scholz äußerte sich gegenüber "Bild"-Talk, dass es nicht nur bei Appellen bleiben könne, jedoch von einer Pflicht wolle er nicht sprechen.

Wird der Lockdown um zwei Wochen verlängert?

Aktuell gilt der Lockdown bis Ende Januar. Bereits am gestrigen Sonntagabend stellte Scholz gegenüber "Bild"-Talk eine Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar in Aussicht. Bei Schulen und Kitas zeichne sich eine längere Schließung ab. In diesem Fall würde hier Homeschooling und Notbetreuung fortbestehen. Diskutiert wird unter anderem auch über eine bundesweite FFP2-Maskenpflicht in ÖPNV und Einzelhandel. Diese Regelung gilt in Bayern seit dem heutigen Montag. Wir berichteten.

Mehr Grundrechte für Geimpfte?

Wie sich inzwischen Bundesaußenminister Heiko Maas gegenüber der "Bild am Sonntag" äußerte, sprach er sich für mehr Freiheiten für geimpfte Personen gegen das Coronavirus aus. So sollen Menschen mit einer Impfung früher als der Rest der Bevölkerung Restaurants oder Kinos besuchen dürfen. Die Bundesregierung lehnte Privilegien für Geimpfte ab. Wie wir bereits berichteten, ist ein Grund, dass nicht bekannt sei, ob Geimpfte nicht dennoch andere Menschen mit dem Virus anstecken könnten. Hier können Sie bei der TVO-Umfrage mit abstimmen, ob es Sonderrechte für Geimpfte geben soll.

TVO-Umfrage zum Thema: Homeoffice-Pflicht für Unternehmen?

Was halten Sie von einer Homeoffice-Pflicht für Unternehmen?

  • Ja, eine Pflicht hätte es länger geben sollen.
  • Nein, ist nicht in jedem Unternehmen umsetzbar.
  • Sollte jedes Unternehmen selber entscheiden.
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Was halten Sie von einer Homeoffice-Pflicht für Unternehmen?

  • Ja, eine Pflicht hätte es länger geben sollen.
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  • Nein, ist nicht in jedem Unternehmen umsetzbar.
    38,2%
  • Sollte jedes Unternehmen selber entscheiden.
    33,1%

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Schulen in Bayern: Abschlussprüfungen wegen Pandemie verschoben

Bedingt durch die Corona-Pandemie und den zu hohen Infektionszahlen in Bayern, bleibt der Lockdown an den Schulen weiterhin bis einschließlich dem 29. Februar bestehen. Das Kultusministerium setzt daher weiterhin auf Distanzunterricht. Wie bereits am Mittwoch (06. Januar) durch Ministerpräsident Markus Söder angekündigt, fallen die Faschingsferien vom 15. bis 19. Februar im Freistaat aus und werden durch eine Unterrichtswoche ersetzt. Für mehr Bildungschancen der Schülerinnen und Schüler werden unter anderem die Abschlussprüfungen aller Schularten verschoben, so Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Donnerstag (07. Januar). Weiterlesen
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Erster Corona-Gipfel 2021: Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar

Am heutigen Dienstag (05. Januar) kam es zum ersten virtuellen Treffen der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den 16 Länderchefs. Diskutiert wurde das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Noch vor dem Bund-Länder-Treffen waren schon seit Tagen um Themen wie die Verlängerung des Lockdowns oder die weitere Schließung der Kitas und Schulen debattiert worden. In einem scheinen sich die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten offenbar einig zu sein: Mit Blick auf das kritische Infektionsgeschehen in Deutschland muss die Zahl der Neuinfektionen reduziert werden.


UPDATE (19 Uhr):

Bund und Länder verkünden nach Beratungen die neuen Corona-Maßnahmen

In einer Pressekonferenz am Dienstagabend (05. Januar) gab unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel nach den Beratungen gemeinsam mit den Ländern die neuen Corona-Maßnahmen bekannt. Somit wird der Lockdown bis Ende Januar verlängert. Es gibt weitere Einschränkungen in privaten Zusammenkünften. So darf sich nur noch mit einer weiteren haushaltsfremden Person getroffen werden. Das Ziel des Bundes ist es, die 7-Tage-Inzidenz auf 50 zu senken. Zum Vergleich: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt aktuell (Stand: 05. Januar, O Uhr) die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche bundesweit bei 135. Weitere Einschränkungen gibt es auch in der Bewegungsfreiheit der Bürger in Hotspots ab einer 200er Inzidenz. Der Bund und die Länder haben beschlossen, dass nur noch ein Bewegungsradius von 15 Kilometern gestattet ist. Der Lockdown an Schulen und Kitas bleibt bis Ende Januar bestehen. Für Eltern, die wegen der Schließung von Bildungseinrichtungen nicht zur Arbeit gehen können, sollen zehn Tage zusätzlich Kinderkrankengeld gezahlt werden. Verschärft werden sollen die Bestimmungen für Einreisende aus Risikogebieten. Hier soll grundsätzlich bereits direkt zur Einreise ein Corona-Test gemacht werden. (Zum Thema Reiserückkehrer aus Risikogebieten finden Sie hier mehr). Am 25. Januar gibt es ein weiteres Treffen der Länderchefs mit der Bundeskanzlerin, um das Infektionsgeschehen neu zu bewerten.


UPDATE (15:30 Uhr):

Lockdown soll bis Ende Januar verlängert werden +++ Kontaktbeschränkungen verschärft +++ Kita und Schulen bleiben geschlossen 

Nachdem bekannt wurde, dass sich die Länderchefs für einen Bewegungsradius für Hotspots ab einer 7-Tage-Inzidenz von 200 auf 15 Kilometern einigen möchten, sind inzwischen weitere Beschluss-Details bekannt geworden. So möchten die Länder den bestehenden Lockdown bis Ende Januar verlängern. Medienberichten zufolge bleiben Kitas und Schulen vorerst geschlossen. Ausgenommen von dieser Regelung sind Abschlussklassen. Die Kontakte sollen weiter eingeschränkt werden. So sei das Treffen mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet. Mit diesen Vorschlägen gehen die Länder ins Gespräch mit dem Bund.


UPDATE (13:54 Uhr):

Länder möchten Bewegungsradius von 15 Kilometern für Hotspots (ab 200er Inzidenz) einführen

Noch vor Beginn der Bund-Länder-Beratungen am Dienstag (05. Januar) sickern schon die ersten Beschlüsse durch. Medienberichten zufolge soll der Bewegungsradius für Hotspots eingeschränkt werden. Diese soll bei 15 Kilometern ab einer Inzidenz von 200 liegen.

Der Lockdown 2.0

Zunächst wurde im vergangenen November der "Lockdown-Light" eingeführt, unter anderem mit dem Ziel, das Weihnachtsfest 2020 zu "retten". Nachdem die Maßnahmen jedoch kaum Wirkung zeigten, ist seit dem 16. Dezember das öffentliche Leben bundesweit weitestgehend heruntergefahren. Die Regelungen gelten offiziell bis zum 10. Januar. Wie nun mehrere Medien übereinstimmend vorab berichten, soll der Lockdown bis Ende Januar verlängert werden. Die Zahl der Neuinfektionen sowie die der Todesfälle seien noch viel zu hoch, um wieder zu lockern, so die Stimmen. Weiterhin hoch bleibt auch die sogenannte 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. (Hier finden Sie die aktuellen Zahlen für Oberfranken). Daran werden die Corona-Maßnahmen sowie die Lockerungen gemessen. In diesem Zusammenhang äußerte sich inzwischen der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Er fordert einen unbefristeten Lockdown und den Inzidenzwert auf 25 zu senken, um das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu bringen. (Machen Sie mit bei unserer dazugehörigen Facebook-Umfrage). Zum Vergleich: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt die aktuelle (Stand: 05. Januar, 0 Uhr) 7-Tage-Inzidenz bundesweit bei 135. In Oberfranken beträgt sie derzeit 215,32 (04. Januar, LGL).

Was passiert mit den Schulen und Kitas?

Seit der Einführung des verschärften Lockdowns im Dezember sind auch die Schulen und Kitas dicht. Medienberichten zufolge, schlagen die 16 Länderchefs einen Stufenplan für die Öffnung der Bildungseinrichtungen vor, wenn das Infektionsgeschehen dies in den einzelnen Bundesländern erlaube. Wie die Tagesschau berichtete, sollen zunächst die Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 in den Präsenzunterricht zurückkehren. Alle anderen bleiben weiterhin im Distanzunterricht. Die zweite Stufe sieht einen Wechselunterricht für Schüler der allgemeinbildenden und beruflichen weiterführenden Schulen ab der Jahrgangsstufe 7 vor. Erst ab der dritten Stufe wäre ein vollständiger Präsenzunterricht für alle Klassen möglich. Die Abschlussklassen sollen von diesem Stufenplan ausgenommen sein, so dass sie an ihren Vorbereitungen für die Prüfungen nicht gehindert werden. Aktuell zeichnet sich jedoch ein einheitliches, bundesweites Verfahren noch nicht ab.

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Keine Impfstoff-Lieferung für Bayern in der ersten Januar-Woche: Trotz Zusage vom Bund

Wie das bayerische Gesundheitsministerium am Mittwoch (30. Dezember) in einem Schreiben bekannt gab, wird es in der ersten Januar-Woche voraussichtlich für den Freistaat keine Impfstoff-Lieferung vom Bund geben, und das trotz Zusage. Das habe der Freistaat kurzfristig am heutigen Mittwoch erfahren. Die nächste Lieferung soll am 11. Januar erfolgen. In diesem Zusammenhang kritisieren Gesundheitsministerin Melanie Huml und Staatssekretär Klaus Holetschek die Informationspolitik des Bundes, die ihren Aussagen nach stark verbesserungswürdig sei.

Trotz hohen Infektionszahlen entfällt komplette Lieferung

"Wie wir heute vom Bund erfahren haben, wird Bayern in der ersten Januar-Woche - entgegen der bisherigen Zusage - voraussichtlich keine Impfstofflieferung erhalten. Es ist für mich unverständlich, wie gerade bei derartig hohen Infektionszahlen eine komplette Lieferung einfach entfallen kann. Die eigentlich zugesagten Impfdosen waren in unseren Impfzentren bereits fest eingeplant."

(Melanie Huml, Gesundheitsministerin von Bayern)

Erst ab dem 11. Januar soll Bayern wieder wöchentliche Lieferungen über jeweils 107.250 Impfdosen vom Bund erhalten.

Scharfe Kritik von Staatssekretär Holetschek an den Bund

Wie es weiter in dem Schreiben heißt, wird gefordert, dass der Bund die Länder besser in die Planungen einbinden muss. Die bayerischen Impfzentren benötigen Planungssicherheit, so Holetschek. Dabei mache eine Terminvergabe nur Sinn, wenn alle Voraussetzungen für eine Impfung erfüllt wären. Holetschek fügt weiter hinzu:

(...) Der Bund muss endlich für eine angemessene Versorgung mit Impfstoff sorgen. Es ist unseren bayerischen Bürgerinnen und Bürger nicht vermittelbar, dass sie trotz hoher Impfbereitschaft auf ihren Schutz gegen diese heimtückische Krankheit warten sollen!"

107.500 Impfdosen für Bayern am Mittwoch eingetroffen

Wie Huml in München verkündete, wurden bisher 17.000 Corona-Impfungen im Freistaat durchgeführt. Davon erfolgten die meisten Impfungen in Pflege- und Seniorenheimen. Eine neue Lieferung von 107.500 Dosen kam heute neu hinzu.

Weiterführende Informationen:
Entfallene Impfstoff-Lieferung in Bayern: Ein Statement von Hans-Peter Friedrich (CSU)
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Nach Kühlkette-Panne in Oberfranken: 1.000 Impfdosen kommen nicht zum Einsatz

Nachdem am Sonntag (27. Dezember) bei der Nachvollziehbarkeit der Kühlkette Zweifel auftauchten und der Impfstart in weiten Teilen Oberfrankens verschoben werden musste, teilte der Bezirksverband Oberfranken am heutigen Montag in einem Schreiben mit, dass die rund 1.000 Impfdosen von der ersten Charge nicht mehr zum Einsatz kommen. Es bestehe Restzweifel, obwohl von fachlicher Seite die Impfstoffe als tauglich eingestuft werden.

Einige Punkte noch klärungsbedürftig

Nach dem Vorliegen der Stellungnahme des Impfstoffproduzenten wären noch einige Punkte klärungsbedürftig, heißt es weiter im Schreiben. Von fachlicher Seite, dem bayerischen Gesundheitsministerium, würde der Impfstoff als tauglich eingestuft werden. Aufgrund bestehender Restzweifel kommen die in den betroffenen Landkreisen und kreisfreien Städte eingetroffenen Impfdosen doch nicht zum Einsatz.

Wir Landräte und Oberbürgermeister tragen Verantwortung für unsere Bevölkerung, aber auch für die von uns beauftragten Ärzte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Impfzentren. Als bayerische Impfzentren wollen wir in der Bevölkerung kein Vertrauen verspielen

(Christian Meißner, Vorsitzende des Bezirksverbandes Oberfranken des Bayerischen Landkreistages)

Nächste Impfstoff-Lieferung folgt am heutigen Montag

Betroffen von der Auslieferung der ersten Charge sind die Impfzentren Coburg, Lichtenfels, Kronach, Kulmbach, Bayreuth, Hof und Wunsiedel. Wie die bayerische Gesundheitsministerin, Melanie Huml, mitteilte, sollen die betroffenen Landkreise und kreisfreien Städte noch am heutigen Montag eine neue Impfstoff-Lieferung erhalten. „Wir bedanken uns bei unserer Gesundheitsministerin, dass wir heute beliefert werden und damit auch das Impfen beginnen können“, so Meißner.

Weiterführende Informationen zum Impfstart in Oberfranken:
Corona-Krise: Erste Imfpungen für Bewohner des Hospitalstift in Bayreuth
Corona-Krise: Panne beim Impfstart in Oberfranken
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Corona in Bayern: Die ersten 9.750 Impfdosen sind eingetroffen

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Innenminister Joachim Herrmann nahmen am Samstag (26. Dezember) an einem zentralen Lagerstandort in Erlangen eine erste Teillieferung der für Bayern bestimmten Impfdosen gegen das Coronavirus entgegen. Der andere Teil der Erstlieferung erfolgte nach München. Die zweite Impfstoff-Lieferung wird am kommenden Montag erwartet. 

Einzig und allein München bekommt 250 Impfdosen

„Die ersten 9.750 Impfdosen für ganz Bayern werden gleichmäßig auf alle 96 Kreisverwaltungsbehörden aufgeteilt. Einzig die bayerische Millionenstadt und Landeshauptstadt München erhält 250 Impfdosen.“

(Melanie Huml, bayerische Gesundheitsministerin)

Sicherheitskonzepte gemeinsam mit der Bundespolizei für Transport des Impfstoffes erarbeitet

Zudem fügte Bayerns Innenminister Herrmann hinzu, dass der sichere Transport des Impfstoffs durch die Bundespolizei gewährleistet wird. „Für die sichere Verteilung des Impfstoffs innerhalb Bayerns liegen ausgefeilte Sicherheitskonzepte vor, die zusammen mit der bayerischen Polizei erarbeitet wurden“, so Herrmann.

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97.500 Impfdosen sollen am Montag geliefert werden

Am kommenden Montag (28. Dezember) wird die zehnfache Menge von 97.500 Impfdosen erwartet. Diese wird mit der dritten Lieferung am 30. Dezember von mehreren speziellen ultratiefgekühlten Thermoversandbehältern mit 107.500 Impfdosen übertroffen. Für das neue Jahr werden vom Bund regelmäßige Impfstofflieferungen erwartet.

Ein Teil der Impfdosen wird für die zweite Impfung in den zentralen Lagerstandorten zwischengelagert

Die zweite Hälfte des gelieferten Impfstoffs wird für die erforderliche zweite Impfung zurückgestellt und in den zentralen Lagerstandorten zwischengelagert. In jedem der Thermoversandbehälter werden bis zu 4.875 Impfdosen ultratiefgekühlt zu den zentralen Lagerstandorten in Bayern transportiert. Von dort aus wird der Impfstoff durch ein privates Logistikunternehmen unter anderem durch das Technische Hilfswerk (THW) sicher verpackt zu den örtlichen Impfzentren gebracht und kann dort zur Impfung aufbereitet werden.

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Bayern: Pflegende Angehörige erhalten kostenlose FFP2-Masken

Für die pflegenden Angehörigen in Bayern stellt das bayerische Gesundheitsministerium eine Million FFP2-Masken kostenlos zur Verfügung, so heißt es am Mittwoch (23. Dezember) in einem Schreiben. Die Verteilung der Masken soll Anfang Januar beginnen. Weiterlesen
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Corona-Krise in Bayern: Testpflicht für alle Urlauber und Familienrückkehrer

Der bayerische Ministerrat hat am heutigen Dienstag (22. Dezember) eine Testpflicht für alle Urlaubs- und Familienrückkehrer aus Corona-Risikogebieten beschlossen und damit die strengen Regelungen zur Einreisequarantäne nochmals verschärft. Weiterlesen
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Bayern: Staatsminister Florian Herrmann positiv auf Corona getestet

Bayerns Staatskanzleichef, Florian Herrmann, heute positiv auf Corona getestet

Wie der bayerische Staatsminister, Florian Herrmann (CSU), am Montag (21. Dezember) auf dem Kurznachrichtendienst "Twitter" bekannt gab, wurde er heute positiv auf Corona getestet. Nach eigenen Angaben gehe es ihm den Umständen entsprechend gut. Er begibt sich in Quarantäne. Alle Kontaktpersonen 1 werden informiert.

  • Rechts sehen Sie den Tweet von Florian Herrmann

Markus Söder muss als Kontaktperson in Quarantäne

Auf den Tweet von Staatskanzleichef, Florian Herrmann, reagierte CSU-Chef Markus Söder und verkündete, dass er sich ebenso umgehend in Quarantäne begeben muss. Die anstehenden Amtsgeschäfte werden digital ausgeführt. Er wünsche Herrmann einen milden Verlauf und gute Besserung.

  • Rechts sehen Sie den Tweet von Markus Söder
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Stadt Hof erneut über der 400er Inzidenz: Zahl der Todesfälle steigt

Nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts (kurz RKI) übersteigt am Montag (21. Dezember) die Stadt Hof erneut die 400er Inzidenz mit einem Wert von 410,3. Bayernweit ist sie somit auf Platz 2, hinter Regen mit einer Inzidenz von 547,7. Auf dem dritten Platz mit der höchsten Inzidenz im Freistaat folgt Coburg mit 392, so das RKI auf ihrer Seite (Stand: 21. Dezember, 00:00 Uhr). Im Vergleich zum gestrigen Sonntag sinkt hingegen im Hofer Land die 7-Tage-Inzidenz auf 291,1. Vor knapp zwei Wochen reagierten Stadt und Landkreis gemeinsam auf die steigenden Zahlen und verschärften die Corona-Maßnahmen. Hier erfahren Sie mehr. Weiterlesen
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Wirtschaft in Bayern: 127 Insolvenzen im Oktober 2020

Bei den Insolvenzen von Unternehmen zeichnete sich im Oktober 2020 in Bayern eine Trendumkehr ab. Dies berichtete das Bayerische Landesamt für Statistik am Dienstag (15. Dezember). Nachdem die Zahl der beantragten Insolvenzen seit März 2020 kontinuierlich sank, gab es im Oktober wieder eine Steigerung. Insgesamt wurden bei den bayerischen Gerichten 127 Unternehmensinsolvenzen beantragt. Dies waren sechs Fälle mehr als im Vormonat. Weiterlesen
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Corona-Pandemie: 99 Impfzentren sind in Bayern startklar

Wie das bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege am Dienstagmorgen (15. Dezember) mitteilte, hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml gemeinsam mit den Landkreisen und Städten die Vorbereitungen für die Corona-Impfungen planmäßig vorangetrieben. Bayerische Impfzentren sind startklar Huml teilte am Morgen in München mit: „Die Impfzentren in Bayern sind jetzt bereit. Die Standorte für 99 Zentren stehen fest, die logistischen Vorbereitungen sind abgeschlossen. Unser Ziel war es, bis zum 15. Dezember flächendeckend Impfzentren in jedem Landkreis oder jeder kreisfreien Stadt einzurichten. Das wären 96 gewesen – wir haben das Ziel also sogar übertroffen.“ Verteilung auf Regierungsbezirke Zum Stand 14. Dezember verteilen sich die Impfzentren wie folgt auf die Regierungsbezirke:
  • Oberbayern: 28
  • Schwaben: 18
  • Niederbayern: 11
  • Oberpfalz: 11
  • Unterfranken: 10
  • Mittelfranken: 9
  • Oberfranken: 12
  • Gesamt: 99
6.000 Ärzte beteiligen sich an Impfungen Die Ministerin ergänzte: „Bei der Suche nach Personal für die Impfzentren sind wir gut vorangekommen. Inzwischen haben rund 6.000 Ärztinnen und Ärzte der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) ihre Bereitschaft signalisiert, sich zu beteiligen. Die KVB wird auch bei den konkreten Dienstplänen unterstützen. Das ist gerade in der Anfangsphase ein sehr wichtiges Engagement, und dafür danke ich den Ärztinnen und Ärzten sowie der KVB von Herzen.“ Noch kein konkreter Starttermin zu benennen Huml bekräftigte: „Einen konkreten Starttermin zum Impfen können wir noch nicht nennen. Das Datum hängt in erster Linie von der Zulassung des Impfstoffs ab. Aber: Die bayerischen Impfzentren sind einsatzklar! Mit Auslieferung des Impfstoffes an die Impfzentren beginnt unser Impfangebot.“ Die Ministerin sagte: „Klar ist auch schon jetzt: Sobald es so weit ist, werden wir sieben Tage die Woche impfen – auch an Sonn- und Feiertagen, damit wir so schnell wie möglich eine große Zahl an Menschen vor einer SARS-CoV-2-Infektion schützen können. Wir rechnen abhängig von der verfügbaren Impfstoffmenge aktuell mit einer Kapazität von bayernweit mehr als 30.000 Impfungen pro Tag.“ Priorisierung nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission Die Priorisierung der Impfungen richtet sich nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission und befindet sich derzeit in Abstimmung mit Bund und Ländern. Die Ministerin erläuterte: „Es steht jedoch bereits fest, dass insbesondere Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten- und Pflegeeinrichtungen und hochbetagten Menschen eine hohe Priorität eingeräumt werden wird. Vor allem für die alten Menschen in den Heimen werden unsere mobilen Impfteams im Einsatz sein, von denen es in einzelnen Impfzentren auch mehrere gibt. Sobald ausreichend Impfstoff vorhanden ist, wird das Impfangebot auf die gesamte bayerische Bevölkerung ausgedehnt und soll später auch im Rahmen der Regelversorgung durch niedergelassene Ärzte erfolgen.“  
  • Wir sind heute vor Ort im Impfzentrum in Bamberg und berichten am Abend ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ darüber!
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Umfrage: Home Office entlastet Beschäftigte in Bayern

Die Corona-Krise führte in den letzten Monaten zu einer deutlichen Ausweitung der Arbeit im Home Office in Bayern. Derzeit arbeitet mehr als jeder dritte Beschäftigte im Freistaat mehrmals in der Woche von zu Hause. Vor der Pandemie war es nur jeder Neunte. Eine Umfrage der Krankenkasse DAK Gesundheit zeigt nun auf, wie die Beschäftigten die Arbeit im Home Office bewerten. Weiterlesen
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