Tag Archiv: Beobachtungsgebiet

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Hof: Vogelgrippe-Beobachtungsgebiet wird aufgehoben

Das aufgrund der Geflügelpest seit 30 Tagen gültige Beobachtungsgebiet im gesamten Stadtgebiet Hof wird am Freitag (03. März) aufgehoben. Die Stallpflicht für Geflügel bleibt allerdings bestehen.

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Vogelgrippe im Landkreis Hof: Aufhebung des Sperrbezirks

Der Drei-Kilometer-Sperrbezirk und das mehrere Gemeinden des Landkreises Hof umfassende Zehn-Kilometer-Beobachtungsgebiet rund um Döhlau enden am morgigen Freitag (30. Dezember) um 24.00 Uhr. Dies teilte das Landratsamt am Donnerstagmittag mit.

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Vogelgrippe: Bislang keine weiteren H5N8-Fälle im Landkreis Hof

Nach dem Fund einer toten Ente am 25. November im Gemeindegebiet Döhlau (Landkreis Hof) ist bisher kein weiterer Fall von Vogelgrippe im Landkreis Hof aufgetreten. Dies teilte das Landratsamt Hof am Dienstag (6. Dezember) mit. Zwar wurden seither beim Veterinäramt insgesamt noch sieben verendete Tiere gemeldet. Bei keinem dieser Vögel wurde allerdings der H5N8-Virus festgestellt.

Verhaltensregeln zeigen Wirkung

„Es ist sehr erfreulich, dass es bislang weder bei Wildvögeln noch bei Nutzgeflügelbeständen weitere Fälle der Vogelgrippe im Landkreis Hof gibt. Die getroffenen Maßnahmen und Verhaltensregeln haben Wirkung gezeigt. Die Bürgerinnen und Bürgern haben sich sehr umsichtig verhalten“, so Dr. Gunther Illgen (Leiter, Veterinäramt, Landratsamt Hof).

Weiterhin Stallpflicht / Hunde an die Leine

Nach wie vor gilt für den gesamten Landkreis Hof die Stallpflicht. Hundebesitzer müssen weiterhin ihre Tiere anleinen und auch Katzen sollten nicht frei herumlaufen, um weiterhin eine Verbreitung des Virus zu verhindern. Für die nach dem Fund der infizierten Ente festgelegte Schutzzone mit einem Radius von 10 km um den Fundort gelten zusätzliche Verhaltensregeln. Nutztierhalter dürfen keine fremden Personen in ihre Ställe lassen. Die Tierhalter selbst müssen Schutzkleidung tragen und Hände sowie Stiefel desinfizieren können.

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Vogelgrippe H5N8: Landratsamt Hof legt Sperrzone fest

Die am Freitag (25. November) im Gemeindegebiet von Döhlau (Landkreis Hof) entdeckte tote Ente ist tatsächlich mit dem ansteckenden Vogelgrippe-Virus H5N8 infiziert gewesen. Das haben die Untersuchungen des Kadavers im nationalen Seuchenzentrum des Friedrich-Loeffler-Instituts ergeben. Wir berichteten am Montag!  Nun hat das Landratsamt Hof die Schutzzone, bestehend aus Sperrgebiet und Beobachtungsgebiet festgelegt.

Sperrzone für 21 Tage eingerichtet

Im Radius von drei Kilometern um den Fundort wurde ein Sperrbezirk eingerichtet. Dieser umfasst die Gemeinden Döhlau und Oberkotzau mit den in der Allgemeinverfügung genannten Gemeindeteilen. In diesem Sperrbezirk dürfen unter anderem gehaltene Vögel aus einem Bestand nicht verbracht werden oder auch nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden. Die Sperrzone wird für 21 Tage eingerichtet. 

Beobachtungsgebiet mit einem Radius von 10 Kilometern

Darüber hinaus wurde ein Beobachtungsgebiet festgelegt. Auch hier gelten Verhaltensregeln, ähnlich wie im Sperrbezirk. In diesem Bereich dürfen für die Dauer von 15 Tagen gehaltene Vögel nicht verbracht werden beziehungsweise für die Dauer von 30 Tagen gehaltene Vögel nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden. Der Radius von Sperrgebiet und Beobachtungsgebiet beträgt zusammen 10 km um den Fundort der toten Ente. Hunde und Katzen dürfen weder im Sperrgebiet noch im Beobachtungsgebiet frei laufen.

Menschliche Infektion mit dem H5N8-Virus nicht bekannt

Für den bei der Reiherente festgestellten H5N8-Virus sind besonders Wasservögel wie Enten, Gänse und Schwäne empfänglich. Eine Übertragung auf den Menschen gilt als unwahrscheinlich. Sowohl nach Aussage des Friedrich-Loeffler-Instituts als auch des Robert-Koch-Instituts gab es weltweit noch keine menschliche Infektion mit H5N8.

Weiterführende Informationen
Vogelgrippe-Alarm: Möglicher H5N8-Fall bei Döhlau
(Studio-Talk vom 25.11.16)
Vogelgrippe H5N8: Stallpflicht für Geflügel in Oberfranken!
(Aktuell-Bericht vom 21.11.16)

Weitere Informationen

Die Verordnung ist auf der Seite des Landkreises Hof veröffentlich (landkreis-hof.de) veröffentlicht, ebenso die bereits erlassenen Allgemeinverfügungen. Darüber hinaus hat das Landesgesundheitsamt unter (lgl.bayern.de) weitere Informationen veröffentlicht.