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Bamberg: Wolfgang Sommer verabschiedet sich

Der Präsident der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Wolfgang Sommer, ist am Freitagmittag (24. Juli) in Schloss Seehof bei Bamberg in den Ruhestand verabschiedet worden. Die Liste der Ehrengäste führte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann an. Grußworte sprachen u.a. der oberfränkische Bezirkstagspräsident Henry Schramm und Charlotte Knobloch, die Vorsitzende der israelitischen Kultusgemeinde München. Zu dieser baute Sommer eine enge Beziehung auf: angehende Polizistinnen und Polizisten nehmen dort regelmäßig an Info-Veranstaltungen teil.

Kampf dem Extremismus

Generell sei es eines seiner Ziele gewesen, so Wolfgang Sommer, gegen extremistische oder antisemitische Strömungen im Polizeidienst bereits im Zuge der Ausbildung vorzugehen.

„Ich möchte eine tolerante, weltoffene Polizei“, so Sommer.

Seine Karriere war nicht vorgezeichnet: Wolfgang Sommer fand 1985 per Zeitungsannonce seinen Weg zur Polizeidirektion München. Dort begann er als Jurist – Sommer hatte zuvor Rechtswissenschaften studiert und eine Anstellung als Anwalt in Aussicht. Doch dann wechselte er in den Polizeivollzugsdienst. Stationen waren u.a. das Landeskriminalamt und das Polizeipräsidium Bayreuth, wo Wolfgang Sommer bis 2010 Vizepräsident war. Hier erinnerte sich Sommer in seiner Abschiedsrede an denkwürdige Fälle wie etwa den Mordfall Mitwitz oder die Hess-Aufmärsche in Wunsiedel. 2010 folgte der Ruf nach Bamberg zur „Bepo“.

G7-Gipfel ein Höhepunkt

In den zehn Jahren an der Spitze der Bereitschaftspolizei koordinierte Wolfgang Sommer einerseits die Ausbildung, aber auch fordernde Einsätze. So zum Beispiel die Absicherung des G7-Gipfels im oberbayerischen Elmau, wo im Juni 2015 u.a. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der damalige US-Präsident Barack Obama zusammenkamen. Für die reibungslose und vorbildhafte Abwicklung dieser Einsätze dankte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann dem scheidenden Präsidenten der Bereitschaftspolizei. Sein Dank galt auch der Ehefrau von Wolfgang Sommer für manche Entbehrungen, die der Beruf ihres Gatten mit sich gebracht habe. Im Scherz meinte Herrmann noch, die Lockerungen im Zuge der Corona-Krise habe der Freistaat auch erlassen, um den würdigen Abschied von Wolfgang Sommer zu ermöglichen. Neben vielen Vertreterinnen und Vertretern der Lokalpolitik und des Landtags kamen auch viele Polizeipräsidenten aus anderen Bundesländern nach Memmelsdorf. In der Orangerie führte der bayerische Innenminister dann den Nachfolger ins Amt ein: Udo Skrzypczak. Auch hier scherzte Herrmann: Wer den Namen des neuen Bepo-Präsidenten beim Einstellungsdiktat korrekt  schreibe, sei dem Polizeiberuf einen großen Schritt näher.

Vertreter einer Polizisten-Dynastie

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger wusste Udo Skrzypczak schon früh, dass er Polizist werden möchte. Bereits sein Großvater und sein Vater waren bei der Polizei, ebenso seine Brüder. Eigentlich habe er bei seinem Dienstantritt  im Alter von 17 Jahren Hundeführer werden wollen, so Skrzypczak, doch der Karriereweg wurde ein anderer: nach dem Beginn bei der Bereitschaftspolizei leitete er später die Polizeidirektion Coburg und die Polizei-Inspektion Bamberg-Stadt. Seit 2016 war Skrzypczak der Stellvertreter des oberfränkischen Polizeipräsidenten – ein Amt also, das auch schon Wolfgang Sommer vor seiner Berufung nach Bamberg zu „Bepo“ innehatte.

Dem Weg seines Vorgängers möchte Udo Skrzypczak fortführen. Auch der gesellschaftlichen Debatte um die Rolle der Polizei möchte sich der neue Bepo-Präsident stellen. Rückendeckung versprach Joachim Herrmann, der in seiner Rede auf die Diskussion um institutionellen Rassismus bei der Polizei einging. Dies sei nicht der Fall, so der Innenminister, vielmehr habe man – zumindest in Bayern – die Debatte künstlich hochgezogen. Bedenklich sei vielmehr, wie sehr der Respekt gegenüber den Beamtinnen und Beamten schwinde, die sich regelmäßig Beleidigungen gefallen lassen müssten und sogar tätlich angegriffen würden.

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Lange Aufgabenliste

Die Rolle der Polizei wird eines von vielen Themen sein, die Udo Skrzypczak als neuen Präsidenten der Bayerischen Bereitschaftspolizei begleiten wird. Der scheidende Präsident Wolfgang Sommer verriet, dass er in einer halben Stunde vier DIN-A4-Seiten mit Stichpunkten zusammengefasst habe. Aufgaben, um die sich der 64-jährige nicht mehr kümmern muss. Er darf nun den Ruhestand genießen.

„Ich lasse jetzt erstmal zwei, drei Monate alles sacken, dann schaue ich weiter“, so Wolfgang Sommer im TVO-Interview.

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Bamberg: Polizei erhöht Präsenz in der Innenstadt

Die Bamberger Bürger sollen sich, vor allem jetzt in der dunklen Jahreszeit, sicherer fühlen. Gegen Straßenkriminalität wird deshalb in Bamberg verstärkt vorgegangen. Mit Unterstützung von uniformierten sowie zivilen Beamten der Bayerischen Bereitschaftspolizei, zeigte die Polizei Bamberg-Stadt in der vergangenen Woche verstärkt Präsenz mit Fahrzeug- sowie Fußstreifen, vorwiegend im Innenstadtbereich sowie im Umfeld des Bahnhofs.

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„Sicher In Hof Leben 2020“: Bayerische Bereitschaftspolizei zeigt Präsenz

Das Konzept SIHL 2020 (Sicher In Hof Leben) soll das subjektive Sicherheitsgefühl der Hofer Bürger stärken und effektiv Straftaten verhindern. So war am Wochenende in der Hofer Innenstadt eine vermehrte Polizeipräsenz feststellbar. Die Bayerische Bereitschaftspolizei war mit einem Unterstützungszug, vorwiegend in der Hofer Altstadt, unterwegs.

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Redwitz: 29-Jährige knallt in das Heck eines Polizeiwagens

Wie die Polizei in Lichtenfels am Mittwoch mitteilte, fuhr eine 29-jährige Frau am Dienstagvormittag auf ein Fahrzeug der Bereitschaftspolizei auf. Der Auffahrunfall ereignete sich auf der Bundesstraße B173 in Richtung Kronach.

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Landkreis Hof: SEK durchsucht Wohnungen von Neonazis

Wegen Verdachts des unerlaubten Waffenbesitzes haben am frühen Samstagmorgen Polizeibeamte des Sondereinsatzkommandos SEK in Oberfranken und Niederbayern die Anwesen von zwei Personen druchsucht, die der rechten Szene zuzuordnen sind. Nach vorausgegangenen Ermittlungen des Fachkommissariats Staatsschutz bei der Kriminalpolizei Hof ergaben sich konkrete Hinweise darauf, dass die beiden 51 und 57 Jahre alten Männer im Besitz verbotener Waffen sein sollen. Weiterlesen