Tag Archiv: Berlin

Deutsche Bahn baut Strecken von Oberfranken nach Thüringen aus

Im Zuge des Gleisbauprojekts Nürnberg-Berlin der Deutschen Bahn wurde nun im Bauabschnitt zwischen Ebensfeld und Ilmenau auf 66 Kilometern mit dem Ausbau der neuen Bahntrasse zur Eisenbahnstrecke begonnen. Begonnen wird mit den Arbeiten auf einem 44 Kilometer langen Abschnitt von Coburg bis Ilmenau.

Das Signal zum Baubeginn des 164 Millionen Euro teuren Bauabschnitts gaben am heutigen Dienstag Olaf Drescher, Gesamtprojektleiter Nürnberg-Berlin und Klaus-Dieter Josef, Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern.

Die Inbetriebnahme der Verbindung Nürnberg-Berlin, für die 230 Kilometer Bahnstrecke neu gebaut werden, ist für 2017 geplant.

 


 

 

Berlin: Hans-Peter Friedrich (CSU) als Doppelminister

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) wird bis zur Bildung einer neuen Regierung Doppelminister. Er übernimmt ab sofort geschäftsführend die Aufgaben der bisherigen Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner (CSU). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat diese Entscheidung in Absprache mit dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer festgelegt. Ilse Aigner wird nach ihrem vorzeitigen Ausscheiden in die Bayerische Landespolitik wechseln.

(Foto: © Henning Schacht)

 


 

 

IHK Oberfranken: Wasikowski in den DIHK-Mittelstandsausschuss gewählt

Wilhelm Wasikowski, geschäftsführender Gesellschafter der Johannes Sebastian Wasikowski GmbH & Co. KG in Lichtenfels, ist in den Mittelstandsausschuss des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) gewählt worden. Der Vizepräsident der IHK für Oberfranken Bayreuth ist bereits seit 1995 ehrenamtlich in der IHK engagiert. Seit 1999 ist er Vorsitzender im regionalen IHK-Gremium Lichtenfels.

Wasikowski will oberfränkische Unternehmen in Berlin vertreten

Der DIHK-Mittelstandsausschuss setzt sich aus rund 100 Wirtschaftsvertretern aus ganz Deutschland zusammen. Er berät den DIHK, die Dachorganisation der deutschen IHKs, zu aktuellen wirtschaftspolitischen Fragen und bringt insbesondere die Position der mittelständischen Wirtschaft in die politische Diskussion ein. „Der Mittelstand ist das Rückgrat unseres Wirtschaftsstandorts“, so Wasikowski. „Insbesondere die kleinen und mittelständischen Unternehmen brauchen optimale Rahmenbedingungen ohne unnötige bürokratische und steuerliche Belastungen. Nur so können sie dauerhaft wettbewerbsfähig bleiben und damit auch Arbeitsplätze schaffen.“ Als neu gewähltes Mitglied im DIHK-Mittelstandsausschuss wolle Wasikowski auch dazu beitragen, die Interessen der oberfränkischen Unternehmen in Berlin zu vertreten.

Trunk sieht Interessenvertretung als wichtige Aufgabe

Die Interessenvertretung der oberfränkischen Wirtschaft in Berlin bewertet IHK-Präsident Heribert Trunk als wichtige Aufgabe für die Zukunftssicherung der Region. „Oberfranken ist eine ausgewiesene Mittelstandsregion, 99,7 Prozent unserer regionalen Unternehmen zählen zum Mittelstand. Es ist wichtig, dass wir auch in der Hauptstadt gehört werden“, so der IHK-Präsident.

 


 

 

IHK Oberfranken: Delegierte machen sich in Berlin für Verkehrsprojekte stark

Der Fachausschuss Verkehr und Logistik der IHK Oberfranken diskutierte in Berlin mit Verantwortlichen der Fraktionen im Deutschen Bundestag über den Sachstand aktueller Verkehrsprojekte in der Region. Höhepunkt der Delegationsreise, die vom IHK-Vizepräsidenten Michael Möschel und dem Ausschussvorsitzenden Michael Weber angeführt wurde, war ein Termin bei Bundesverkehrsminister Dr. Peter Raumsauer, der über die Vorarbeiten für die Erstellung des neuen Bundesverkehrswegeplans informierte.

Verkehrsprojekte wichtig für Wettbewerbsfähigkeit der Firmen

Einigkeit gibt es in der Politik zum Thema Verkehr vor allem bei einem Punkt: Verkehrsprojekte sind wichtig und sichern die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Und auch bei einem weiteren Punkt gibt es keinen Streit: die „Wunschliste“ des aktuellen Bundesverkehrswegeplans ist deutlich länger als die Finanzierung erlaubt. Durch Versäumnisse der Vergangenheit hat sich ein hoher Investitionsstau entwickelt. Dadurch werden erhebliche Mittel für Instandsetzungs- und Erhaltungsmaßnahmen gebunden, Mittel, die für Neubaumaßnahmen auf Straße und Schiene dann fehlen.

Ramsauer will mehr Mittel für seinen Haushalt

„Der Verkehrshaushalt braucht dringend mehr Mittel“, so Ramsauer, der den neuen Bundesverkehrswegeplan, der im Jahr 2015 erstellt werden soll, mit einem dauerhaft tragbaren Finanzierungskonzept hinterlegen will. Entscheidend für die Realisierung einzelner Projekte ist für den Minister das sogenannte Nutzen-Kosten-Verhältnis.

 Wichtigste Projekte aus oberfränkischer Sicht

Aus Sicht des oberfränkischen Wirtschaftsraumes gebe es laut Ausschussvorsitzendem Michael Weber einige herausragende Verkehrsprojekte, die für die Zukunftssicherung der Region höchste Priorität haben. Im Bereich des Schienenverkehrs müsse die „Franken-Sachsen-Magistrale“ Nürnberg-Marktredwitz-Hof-Dresden bzw. die europäische Schienen-Transversale Nürnberg-Marktredwitz-Eger-Prag ausgebaut und elektrifiziert werden, so Weber. Die Stadt Bayreuth müsse dabei durch eine zweigleisige, elektrifizierte Verbindung Bayreuth-Schnabelwaid angebunden werden.

Ausbau der B173

Der vierstreifige Ausbau der Bundesstraße B 173 zwischen Lichtenfels und Kronach zur Anbindung der Wirtschaftsräume Lichtenfels, Kronach und Kulmbach an das Autobahnnetz sei ebenfalls von herausragender Bedeutung. „Die Ortsumgehung Hochstadt und Trieb sowie die Troglösung für die Ortsdurchfahrt Küps muss dabei dringend realisiert werden“, so Weber.

 Ausbau der Bundesstraße 303

Wichtig bleibe zudem der vierstreifige Ausbau der Bundesstraße B 303 von der Landesgrenze Tschechien bis Marktredwitz-West sowie die Schaffung der Ortsumgehung Schirnding. Weber verwies darauf, dass im weiteren Verlauf auch die bestehende B 303 zwischen Marktredwitz-West und der Autobahn A 9 sukzessive ausgebaut werden müsse, inklusive Neubau der Ortsumgehung Tröstau.

Diskussion mit Bundestagsabgeordneten

Im Rahmen ihrer Delegationsreise nach Berlin tauschten sich die oberfränkischen Wirtschaftsvertreter zudem mit den Bundestagsabgebordneten Dr. Anton Hofreiter (Bündnis 90 / Die Grünen), Petra Ernstberger (SPD), Dr. Georg Nüßlein und Thomas Silberhorn (CDU/CSU) sowie Sebastian Körber (FDP) über die Entwicklung aktueller verkehrspolitischer Projekte auf Straße und Schiene aus

 


 

 

Bayreuth/Berlin: Drogendealerring zerschlagen – 350 Kilo Haschisch sichergestellt

Ein erneuter erfolgreicher Schlag gegen einen Drogendealerring gelang den Rauschgiftfahndern der Kriminalpolizei Bayreuth in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth im April und Mai. Ein 28-jährigen Mann hatte sich mit dem Handel von Marihuana und Haschisch von über 350 Kilogramm ein Netzwerk im Bayreuther Stadt- und Landbereich sowie dem Raum Kulmbach aufgebaut. Der Mann aus dem Landkreis Bayreuth, sein Zulieferer aus Berlin sowie mehrere weitere Verkäufer und Konsumenten sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.

Monatelange Vorermittlungen führen zum Erfolg

Die rund sechs Monate andauernden, akribischen Vorermittlungen der Spezialisten des Fachkommissariats für Rauschgiftdelikte, die extra eine Arbeitsgruppe für diese komplexen Ermittlungen eingerichtet hatten, waren schließlich äußerst erfolgreich. So gelang es den Beamten, dem 28-Jährigen aus dem Landkreis Bayreuth den schwunghaften Handel mit der großen Menge Haschisch und Marihuana nachzuweisen und ihn hinter Schloss und Riegel zu bringen. Auch hinter die Identität seiner zahlreichen großen und kleineren Abnehmern kamen die Polizisten. Die Personen aus dem Bereich Bayreuth und Kulmbach hatten das Rauschgift in einer Menge von zwei Kilo bis in einen hohen zweistelligen Kilogrammbereich gekauft um es wiederum an eine Vielzahl weiterer Bekannter, zum Teil bis nach Südbayern, weiterzuveräußern.

„Großhändler“ in Berlin festgenommen

Durch ihre hartnäckige Ermittlungsarbeit kamen die Bayreuther Drogenfahnder auch auf die Spur eines 31-jährigen Mannes, der in Berlin Rauschgiftgeschäfte im großen Stil machte und einer der Lieferanten des 28-Jährigen war. Die Polizisten aus Bayreuth ließen es sich nicht nehmen, bei der Festnahme des 31-Jährigen in Berlin, in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Berlin, mitzuwirken. Der Mann betrieb in einem Gebäude eine professionelle Cannabis-Großplantage, auf der die Beamten zirka 450 fertige Cannabispflanzen abernteten. In einem separaten Raum der Indoor-Plantage entdeckten die Fahnder auch bereits eine Nachzucht mit ungefähr 30 Zentimeter großen Pflanzen. Ebenso wenig entgingen den Fahndern etwa 1500 Gramm bereits getrocknetes Marihuana, die der 31-Jährige in einem Nebenraum aufbewahrt hatte. Die erntereifen Pflanzen hätten dem Berliner Dealer einen Ertrag von über 20 Kilogramm Marihuana gebracht. Die beachtliche Menge landete nun aber statt auf dem Rauschgiftmarkt in der Asservatenkammer der Polizei. Ein ansehnlicher Teil dieses Marihuanas war bereits für den Raum Bayreuth und Kulmbach vorgesehen gewesen. Der 31-jährige Berliner sitzt inzwischen ebenfalls in einer Justizvollzugsanstalt ein.

Haftbefehle gegen 10 Personen

Zwischenzeitlich erließen Ermittlungsrichter im gesamten komplexen Fall, auf Antrag der jeweiligen Staatsanwaltschaften, insgesamt zehn Haftbefehle gegen tatverdächtige Männer und Frauen im Alter zwischen 24 und 47 Jahren. Ein Großteil sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Die umfangreichen weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bayreuth zusammen mit dem Fachkommissariat der Bayreuther Kripo werden noch mehrerer Monate andauern und noch einige Personen hinter Gitter bringen.

 


 

 

12345