Tag Archiv: Bernd Sibler

Corona-Krise in Bayern: Kultur-Rettungsschirm auf 200 Millionen Euro erhöht

In einer Pressekonferenz am Donnerstag (14. Mai) in München informierten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Wissenschafts- und Kulturminister Bernd Sibler und Digitalministerin Judith Gerlach über die Maßnahmen für den Kultur- und Kunstbereich, in Zusammenhang mit der Corona-Krise in Bayern. Für die bayerische Kulturszene wird der Rettungsschirm auf 200 Millionen Euro erhöht. Kulturelle Veranstaltungen sollen nach und nach wieder ermöglicht werden.

Wenn Fußball und Gastronomie ermöglicht würden, müsse auch Kultur möglich sein

In dem Rettungsschirm werden sowohl Künstler und selbständige Journalisten, als auch Spielstätten, Kinos, Laienmusiker und Musikvereine bedacht. Markus Söder betonte in der Pressekonferenz, wie wertvoll die Kulturszene vor allem in dieser schweren Zeit ist. Zudem verkündete Söder, dass Spielstätten gegebenenfalls nach Pfingsten unter Hygienevorschriften, ähnlich wie bei Gottesdiensten, wieder öffnen können. Die Kulturszene soll schrittweise wieder geöffnet werden. Großveranstaltungen ab 1.000 Personen werden nicht vor dem 31. August stattfinden. Kunstminister Sibler hat als Ziel genannt, dass bereits nach den Pfingstferien kleinere Veranstaltungen starten könnten, insbesondere Open-Air-Events. Eine Entscheidung soll am 20. Mai fallen.

Rettungsschirm auf 200 Millionen aufgestockt

Für alle Künstler und freien Journalisten wird es Soforthilfen geben. 140 Millionen Euro des Kultur-Rettungsschirms werden in diesen Bereich fließen. Auch Techniker, Kameraleute und Maskenbildner werden unterstützt. Damit steigt die Zahl der Berechtigten von 30.000 auf 60.000. Zudem sollen 700 kleinere und mittlere Theater, sowie 260 Kinos in Bayern eine finanzielle Unterstützung erhalten. Hierfür stehen laut Söder insgesamt 50 Millionen Euro bereit. Insgesamt über 10 Millionen Euro des Kultur-Rettungsschirms sollen an Laienmusiker und Musikvereine gehen.  Musiker und Vereine können laut Söder also jeweils mit circa 1.000 Euro rechnen.

Markus Söder: Keine Steuererhöhungen

Zudem ging Bayerns Ministerpräsident Markus Söder auf die Steuereinbußen in Bayern, welche durch die Corona-Krise verursacht wurden, ein. Er sprach von einem substantiellen Rückgang der Steuereinnahmen. Betonte jedoch, dass es keine Steuererhöhungen geben soll.

Bericht aus Oberfranken Aktuell:
Corona-Krise: Rettungsschirm für Bayerische Kulturszene
© TVO

Eine Ära geht zu Ende: Wilhelm Siemen verabschiedet sich

Es gehört zu Europas größtem Spezialmuseum für Porzellan: Das Porzellanikon. Nach fast 35 Jahren wird der Gründungsdirektor Wilhelm Siemen am Mittwoch (09. Oktober) mit einem Festakt von Bayerns Kunstminister, Bernd Sibler, höchstpersönlich in den Ruhestand verabschiedet.

„Museum der deutschen Porzellanindustrie“ entwickelt sich bis an die Spitze

Im Jahr 1984 kam der gebürtige Paderborner, Wilhelm Siemen, als wissenschaftlicher Mitarbeiter in das Museum, das sich damals noch "Museum der deutschen Porzellanindustrie" nannte, nach Hohenberg an der Eger (Landkreis Wunsiedel). Ein Jahr später wurde er dessen Leiter und entwickelte das Porzellanikon so weit, dass es heutzutage als das größte Spezialmuseum für Porzellan in Europa gilt. Er selber betonte, dass er dies nur durch das Miteinander der Menschen vor Ort geschafft hat.

© TVO
  • Morgen Abend (10. Oktober) ab 18 Uhr wird es in Oberfranken Aktuell einen Bericht über die Verabschiedung Wilhelm Siemens geben. Am Freitag (11. Oktober) spricht Christoph Röder in einer neuen Ausgabe von "Nachgefragt" mit Wilhelm Siemen über sein Lebenswerk.
© Landratsamt Hof

Hof: Stadt und Landkreis sind nun Bildungsregion

Mit Lichtenfels und Hof erhielten am Dienstag (28. August) zwei weitere Landkreise die Auszeichnung. Mit der Initiative „Bildungsregion in Bayern“ will das Kultusministerium Schulen vor Ort vernetzen. Dadurch soll die Qualität der Bildung  junger Menschen weiter verbessert werden und zwar begleitend vom Kindergarten bis hin zum Studien- oder Berufseinstieg. Mehr als drei Viertel der 96 bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte beteiligen sich mittlerweile an der Initiative „Bildungsregionen in Bayern“.

Kultusminister Bern Sibler in Hof

Kultusminister Bernd Sibler überreichte das Gütesiegel an Oberbürgermeister Harald Fichtner und Landrat Oliver Bär in Hof. „Gemeinsam haben Sie hier in Hof mit viel Mühe und großer Einsatzbereitschaft aus Ideen überzeugende Projekte werden lassen, um junge Menschen von klein an auf ihrem Bildungsweg zu begleiten und zu unterstützen. Beeindruckend ist dabei die Themenvielfalt, der sich die Bildungsregion widmet“, hob Minister Sibler hervor. 

Lichtenfels: Ganz Oberfranken ist jetzt Bildungsregion