Tag Archiv: Beschäftigte

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Umfrage: Home Office entlastet Beschäftigte in Bayern

Die Corona-Krise führte in den letzten Monaten zu einer deutlichen Ausweitung der Arbeit im Home Office in Bayern. Derzeit arbeitet mehr als jeder dritte Beschäftigte im Freistaat mehrmals in der Woche von zu Hause. Vor der Pandemie war es nur jeder Neunte. Eine Umfrage der Krankenkasse DAK Gesundheit zeigt nun auf, wie die Beschäftigten die Arbeit im Home Office bewerten.

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Bayern: Gastgewerbe bricht im Oktober massiv ein

Für das bayerische Gastgewerbe ist 2020 aufgrund der Corona-Pandemie ein dramatisch schwieriges Jahr. Dies zeigt sich unter anderem beim Blick auf die aktuellen Zahlen für den Monat Oktober. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen vermeldete, sank der Umsatz im Gastgewerbe des Freistaates im Oktober 2020 gegenüber dem Vorjahr bereinigt um 35,3 Prozent. Auch im Vergleich zum September 2020 gab es ein Umsatzminus. Dieses betrug 16,2 Prozent.

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Bad Staffelstein: Drei Beschäftige in BRK-Kita „Banzgau“ mit Corona infiziert

Der Betrieb des BRK-Haus des Kindes „Banzgau“ in Unnersdorf bei Bad Staffelstein (LIF) ist nach wie vor durch das Corona-Infektionsgeschehen beeinflusst. Wie das Rote Kreuz als Träger der Einrichtung am Donnerstagabend (12. November) mitteilte, konnte die Quarantäne für die „Feldmäuse“-Gruppe, in der ein Kind infiziert war, mittlerweile beendet werden.

Corona-Fälle in zwei weiteren Gruppen

Jetzt sind jedoch zwei andere Gruppen, die „Stadtmäuse“ und die „Minimäuse“, von der Corona-Pandemie betroffen. Nach den Worten von BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Petrak wurden insgesamt drei Beschäftige aus diesen Gruppen positiv auf das Virus getestet. Wahrscheinlich kam die Infektion aus dem privaten und nicht aus dem beruflichen Umfeld.  Das zeige - so Thomas Petrak - wie kompliziert die Lage ist und Infektionen trotz größtmöglicher Vorsichtsmaßnahmen nicht verhindert werden können. Die betroffenen Eltern wurden telefonisch informiert. Außerdem wurde eine Information an alle Eltern der Einrichtung verschickt.

Kontaktpersonen in Quarantäne

Die Quarantäne für die beiden Gruppen ist bereits angelaufen. Die Testungen für die Beschäftigten und die Kinder sei über das Gesundheitsamt in Gang gesetzt. Den Beschäftigten, die sich angesteckt haben, wünschte Thomas Petrak baldige Genesung. Für die übrigen Gruppen, die weiter besucht werden können, gelten nach wie vor die hohen Hygienevorkehrungen. Damit solle gewährleistet werden, dass die Betreuung der Kinder fortgesetzt werden könne. Mit dem praktizierten gruppenbezogenen Personaleinsatzkonzept konnte verhindert werden, dass nicht die gesamte Einrichtung schließen muss.

 

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ÖPNV in Bamberg und Coburg: ver.di verkündet Streik für zwei Tage

Der kommunale Stadtverkehr in Bamberg und in Coburg wird am kommenden Montag (26. Oktober) und Dienstag (27. Oktober) bestreikt. Das teilte am Donnerstag (22. Oktober) die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mit. Weiterlesen
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Warnstreiks im Öffentlichen Dienst: Wo es in Oberfranken zu Einschränkungen kommt

Noch immer gibt es keine Einigung im Tarifstreit des Öffentlichen Dienstes. In dieser Woche ruft die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu diversen Streikaktionen in Oberfranken auf. Das teilte ver.di am Dienstag (13. Oktober) mit. Weiterlesen
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Michelin-Werk in Hallstadt schließt: Über 850 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz!

Wie die Michelin Gruppe am heutigen Mittwochnachmittag (25. September) mitteilte, wird der Standort in Hallstadt im Landkreis Bamberg schrittweise bis Anfang 2021 schließen. Bamberger Landrat Johann Kalb kündigte ein sofortiges Maßnahmepaket und eine Task Force an.

Mitarbeiter und Auszubildende sollen nicht ohne neue Jobs dastehen

Nach der Bekanntgabe von Michelin den Standort in Hallstadt zu schließen, kündigte Landrat Johann Kalb an, dafür zu sorgen, dass jeder Mitarbeiter und Auszubildende einen neuen Arbeitsplatz findet. Noch am heutigen Mittwoch wird er den Betriebsrat, die Geschäftsführung, den Bamberger Oberbürgermeister Andreas Starke, den Hallstadter Bürgermeister Thomas Söder und die Agentur für Arbeit in das Landratsamt Bamberg zum runden Tisch einladen.

„Wir werden um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen. All unsere Bemühungen gelten jetzt den rund 850 Mitarbeitern von Michelin in der Region. Wir werden dafür sorgen, dass jeder Mitarbeiter auch künftig hier Beschäftigung finden wird“,

so der Landrat Johann Kalb. Auf die Schließung des Werks reagierten ebenso die regionalen Landtagsabgeordneten Staatsministerin Melanie Huml und Holger Dremel. Beide nutzen direkt nach der Bekanntgabe der Schließung die Plenarsitzung in München für Gespräche. Auch Bundestagsabgeordneter, Andreas Schwarz, meldet sich zu Wort und ist trotz der aktuellen schwierigen Lage zuversichtlich, dass die Region mit ihrer wirtschaftlichen Lage die Werkschließung auffangen kann.

Landrat Johann Kalb bekommt für das Maßnahmepaket Unterstützung

Oberbürgermeister Andreas Starke wird Johann Kalb bei der Gründung einer Task Force unterstützen. Unter anderem auch Ministerpräsident Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger habe ihre Hilfe für das Maßnahmepaket zugesagt. Nach Einschätzung des Landrates sollen die Chancen gut stehen, dass jeder Mitarbeiter eine neue Beschäftigung findet. Aktuell gäbe es laut Jobcenter rund 3000 offene Stellen im Landkreis und Stadt Bamberg.

Michelin bietet ein umfassendes & personalisiertes Maßnahmepaket für die Mitarbeiter an

Die Michelin Gruppe wird für jeden Mitarbeiter des Standorts ein umfassendes und personalisiertes Maßnahmepaket anbieten. Dazu sollen die Dienste einer Transfergesellschaft gehören, wie rentennahe Berufsausstiegsmöglichkeiten und das Prüfen von internen Beschäftigungsmöglichkeiten.

Asiatische Konkurrenz und rückläufige globale Nachfrage nicht mehr tragbar gewesen

Das 1971 gegründete Michelin Werk in Hallstadt produziert überwiegend Pkw-Reifen der Marke MICHELIN in 16 Zoll. Dieses Marktsegment soll, laut Mitteilung der Michelin Gruppe, sowohl von einer stark rückläufigen globalen Nachfrage, als auch von einem extrem starken Wettbewerb asiatischer Herstellung geprägt gewesen sein. Obwohl die Gruppe seit 2013 60 Millionen Euro investierte, um diesem Marktwandel zu begegnen, reichten die Bemühungen nicht mehr aus.

Weiterführende Informationen zur Werk-Schließung in Hallstadt:
Hallstadt: Michelin Werk muss schließen!
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Landkreis Kulmbach: Über 2.000 neue Jobs geschaffen

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ist im Landkreis Kulmbach in den vergangenen zehn Jahren um 2.179 gestiegen. Laut IHK für Oberfranken Bayreuth-Vizepräsident Michael Möschel ist dies vor allem auf die positive Entwicklung im Sozial- und Gesundheitswesen, bei den Kfz-Zulieferern und im Einzelhandel zurückzuführen.

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