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Amoklauf in München: Bestürzung auch in Oberfanken

Bei einer Schießerei in München sind am Freitagabend (22. Juli) mehrere Personen ums Leben gekommen. Die Bluttat fand im Bereich der Hanauer Straße in der Umgebung des Olympia Einkaufszentrums in Moosach statt. Zehn tote Personen sind momentan (Stand: 23. Juli - 15:33 Uhr) bekannt. Darunter befindet sich ein 18-jähriger deutsch-iranischer Schüler aus München, der nach derzeitigem Ermittlungsstand der Täter gewesen sein soll. Er hat sich wohl selbst getötet. Link zur Pressemitteilung des Polizeipräsidiums München

Trauer und Bestürzung in Oberfranken

Überall sind die Menschen über die Tat schockiert. Natürlich auch bei uns in Oberfranken. Neben Trauer und Bestürzung gibt es auch schon erste Reaktionen auf die Bluttat.

Kein Staatsempfang in Bayreuth

Ministerpräsident Horst Seehofer sagte in der Woche der Trauer den Staatsempfang anlässlich der Wagner-Premiere am kommenden Montag (24. Juli) in Bayreuth ab. Außerdem wird in diesem Jahr das gesamte Bayerische Kabinett der Premierenvorstellung des Parsifals fernbleiben. Das bestätigt der Sprecher der Festspiele, Peter Emmerich, gegenüber TVO.

Kein roter Teppich bei Wagner-Festspielen

Emmerich fügt hinzu, dass sich die Festspiele in diesem Jahr gegen den Roten Teppich ausgesprochen haben. Aus Pietätsgründen und Respekt vor den Opfern des Amokschützen. „Alles andere wäre geschmacklos gewesen“, so Emmerich gegenüber TVO. Die Stadt Bayreuth als Veranstalter des traditionellen Hügelauflaufs hat sich jetzt auch gegen den Roten Teppich und die Feierlichkeiten vor dem Festspielhaus entschieden.

Polizei bleibt bei Sicherheitskonzept

Seitens der oberfränkischen Polizei gäbe es gegenwärtig keinen Anlass dazu, am Sicherheitskonzept für die Festspiele etwas zu verändern. Man habe mehrere Szenarien durchgespielt und sei bestens vorbereitet, heißt es aus dem Polizeipräsidium.

Statements aus Oberfranken
Bluttat in München: Interview mit Hans-Peter Friedrich

Bei dem furchtbaren Amoklauf in München sind zehn Menschen ums Leben gekommen. Über 23 Personen wurden bei der Bluttat verletzt. „Die Menschen sind zutiefst verunsichert“, sagt der ehemalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich im Interview mit Frank Ebert. Welche Konsequenzen er aus den furchtbaren Ereignissen fordert, erfahren Sie im Video.

Bluttat in München: Interview mit Peter Emmerich

Infolge des Amoklaufes in München hat die gesamte Staatsregierung als Zeichen der Trauer erst einmal alle öffentlichen Empfänge abgesagt. Das hat auch Auswirkungen auf die am Montag beginnenden Wagner-Festspiele in Bayreuth. Zudem hat auch die Stadt Bayreuth den Empfang am Roten Teppich abgesagt. Wie die Festspielleitung mit dieser Situation umgeht, darüber hat Björn Karnstädt mit Festspiel-Sprecher Peter Emmerich gesprochen.

Bluttat in München: Interview mit Reinhard Kunkel

Auch hinter der oberfränkischen Polizei liegt ein ereignisreiches Wochenende. Der Amoklauf in München hat auch hier für Wirbel gesorgt. Björn Karnstädt hat mit dem oberfränkischen Polizeipräsident Reinhard Kunkel über die Einschätzung aus oberfränkischer Sicht und die Sicherheitslage in unserer Region gesprochen.

Amoklauf in München: Wie sicher sind wir in Oberfranken?

In Bayern, in ganz Deutschland, herrschen Bestürzung und Trauer angesichts dieser Wahnsinnstat in München. Immer mehr Details kommen mittlerweile ans Licht. Der 18-Jährige plante seine Tat regelrecht akribisch, und das seit über einem Jahr. Viele Menschen haben Angst und fragen sich: wie sicher sind wir überhaupt noch? Darüber haben wir mit dem Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann gesprochen.