Tag Archiv: Betrug

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Landkreis Lichtenfels / Deutschland: Behörden decken gewerbsmäßigen Betrug auf!

Im Februar nahmen Coburger Kripobeamte in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Coburg die Ermittlungen wegen eines Betrugsverdachts auf, nachdem einer Firma aus dem Landkreis Lichtenfels mittels betrügerischer Bestellungen von Tablets durch Unbekannte ein Schaden im fünfstelligen Eurobereich entstanden war. Der Firmeninhaber befürchtete nun aufgrund eines neuen, anstehenden Auftrages, erneut Opfer zu werden.

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Coburg: Dreiste Trickbetrüger versprechen einen Gewinn von fast 100.000!

Ein 64-jähriger Coburger konnte sein Glück zunächst kaum fassen. Weil ihm ein Lottogewinn von fast 100.000 Euro in Aussicht gestellt wurde, zahlte er vorab Gebühren von mehreren Hundert Euro. Anschließend, so das Versprechen, sollte er seinen angeblichen Gewinn erhalten. Das Gewinnversprechen entpuppte sich aber letztendlich als Trickbetrug. Weiterlesen

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Enkeltrick in Ebrach: 82-Jährige übergibt Betrügern 30.000 Euro!

In Ebrach (Landkreis Bamberg) gelang es bislang unbekannten Betrügern am Dienstag (29. Oktober) mit dem  „Enkeltrick“ von einer Seniorin (82) mehrere Zehntausend Euro zu ergaunern. Die Kripo Bamberg nahm hierzu die Ermittlungen auf und bittet um Zeugenhinweise. Die Oberfränkische Polizei warnt erneut eindringlich vor dieser Betrugsmasche.

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Bayreuth / Oberfranken: Falsche Microsoft-Mitarbeiter rufen an

Immer wieder bringen Telefon-Betrüger, die angeblich von der Firma Microsoft anrufen, ihre Opfer dazu, ihnen Zugriff auf ihren Computer zu gewähren. So gelingt es den Tätern, an das Geld der Angerufenen zu gelangen. Nach neuerlichen Fällen warnt die Polizei erneut vor dieser Masche.

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Abzocke in Rattelsdorf: Unbekannter verkauft Rentner wertlose Gegenstände!

Einem bislang Unbekannten gelang es am Montagmittag (07. Oktober) einem Rentner im Rattelsdorfer Ortsteil Poppendorf (Landkreis Bamberg) an der Haustür wertlose Gegenstände überteuert zu verkaufen. Die Polizei sucht nach Zeugenhinweisen und warnt die Bevölkerung vor solchen Betrügern.

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Hof: Falsche Bankmitarbeiter prellen Seniorin um 9.000 Euro

Über 9.000 Euro erschlichen sich dreiste Betrüger am letzten Donnerstag (26. September) nach einem Telefonanruf bei einer 84-Jährigen. Als angebliche Bankmitarbeiter erfragten sie persönliche Daten für ein Lastschriftverfahren. Beamte der Polizei Hof ermitteln.

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Bayreuth / Oberfranken: Falsche Microsoft-Mitarbeiter erbeuten große Geldbeträge

Mit der Behauptung im Auftrag der Firma Microsoft anzurufen, bringen Betrüger ihre Opfer am Telefon immer wieder dazu, ihnen Zugriff auf ihren Computer zu gewähren. So gelingt es den Tätern mit ihrem kriminellen Treiben an das Geld der Angerufenen zu gelangen. Vor kurzem waren Täter in zwei Fällen im Raum Bayreuth erfolgreich. Durch ihr Auftreten brachten sie die Angerufenen dazu, mehrere Onlineüberweisungen zu tätigen. Den Opfern entstand somit ein Schaden in Höhe eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrages.

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Mega-Abzocke in Kulmbach: 63-Jährige übergibt fünfstelligen Bargeldbetrag an Betrüger

Bargeld im unteren fünfstelligen Eurobereich erbeuteten Anfang August Betrüger, die sich zuvor als Polizeibeamte am Telefon ausgaben. Eine 63-Jährige aus Kulmbach übergab an ihrer Haustür gleich zweimal Bargeld an einen Unbekannten. Die Kripo Bayreuth ermittelt. Unterdessen warnt die Polizei erneut vor den Maschen der Betrüger.

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Bayreuth: Enkeltrick-Betrügerin auf frischer Tat ertappt und verhaftet!

Mit der Festnahme einer Enkeltrickbetrügerin endete am Mittwochmorgen (24. Juli) im Bayreuther Stadtgebiet ein Einsatz der Kriminalpolizeit. Die 65-Jährige war zur Geldabholung gekommen und wurde kurzerhand von der Polizei noch vor Ort verhaftet.

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Kulmbach: Enkeltrickbetrüger fordert 20.000 Euro von Seniorin

In den vergangenen Tagen versuchten erneut Enkeltrickbetrüger mit Telefonanrufen bei Senioren in ganz Oberfranken ihr Glück. Auch bei einer 81-jährigen in Kulmbach riefen die Trickbetrüger am Donnerstag (04. Juli) an. Sie forderten 20.000 Euro. Die Senioren durchschaute die Masche zum Glück und übergab kein Geld. Weiterlesen

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Bamberg: Betrüger täuschen am Telefon eine Gefahrensituation vor!

Offensichtlich mit einer neuen Betrugsmasche am Telefon versuchten am späten Mittwochabend (26. Juni) unbekannte Täter zwei Seniorinnen in Bamberg aus ihren Wohnungen zu locken. Die Kripo Bamberg mahnt zur Vorsicht.

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Bamberg / München: Mann (30) wegen gestohlener Bitcoins für 180.000 Euro angeklagt

Die bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg errichtete Zentralstelle Cybercrime Bayern hat gegen einen 30-jährigen Münchner Anklage wegen Computerbetrugs im großen Stil erhoben. Er soll Bitcoins im Wert von 180.000 Euro gestohlen haben.

Betrug im Sommer 2018 aufgeflogen

Bereits im Sommer letzten Jahres stellte ein Mitarbeiter einer süddeutschen Firma, zu deren Geschäftsfeldern unter anderem der Betrieb von Servern und Software für den Handel mit Kryptowährungen zählt, eine unrechtmäßige Transaktion von 29,6 Bitcoins im damaligen Wert von rund 180.000 Euro auf einem der Server fest.

Täter verschleierte seine Machenschaften

Durch den Täter wurden nach der Überweisung auf eine eigene Wallet („Konto“ für Bitcoins) zahlreiche weitere Buchungen in mehreren Teilbeträgen auf weitere Wallets getätigt. Um die Nachverfolgung weiter zu erschweren und um außerhalb der öffentlich einsehbaren Block-chain zu bleiben, wurden diese teilweise mit weiteren Nutzern direkt getauscht (Austausch der Private Keys, sog. off-ledger-transactions). Zusätzlich wurden ein sogenannter Bitcoin-Mixer und weitere technische Verschleierungsmöglichkeiten genutzt. Der bis zu diesem Zeitpunkt unbekannte Täter verschleierte zudem dabei jeweils seine IP-Adressen.

30-jährigen Münchener Systemadministrator ermittelt

Durch umfangreiche Ermittlungen der Zentralstelle Cybercrime Bayern und Spezialisten für Cybercrime des Polizeipräsidiums München konnte mit Unterstützung des Bayerischen Landeskriminalamts ein 30-jähriger Münchner als tatverdächtig identifiziert werden. Dieser war vor der Tat als Systemadministrator bei der geschädigten Firma beschäftigt und hatte wenige Tage nach der Transaktion an einer speziellen Börse für Kryptowährungen mutmaßlich mit den abhandengekommenen Bitcoins gehandelt.

Verdächtiger räumt Tat vor Ermittler ein

Der ehemalige Mitarbeiter der Firma wurde aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Bamberg wegen des dringenden Tatverdachts des Computerbetrugs am 21.12.2018 in Untersuchungshaft genommen. Er räumte im weiteren Verlauf der Ermittlungen die ihm zur Last gelegte Tat ein und half mit, einen Teil der „entwendeten“ Bitcoins wieder sicherzustellen, so dass der Haftbefehl Mitte Januar 2019 gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde.

Bis zu 10 Jahre Gefängnis möglich

Die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg hat wegen dieser Tat jetzt gegen den Systemadministrator Anklage zum Schöffengericht des Amtsgerichts München erhoben. Sie legt ihm einen besonders schweren Fall des Computerbetrugs zur Last. Das Gesetz sieht hierfür eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vor.

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Oberfranken / Wunsiedel: Falsche Bußgeldbescheide von der Polizei Brandenburg im Umlauf

Am Sonntag (23. Juni) informierte ein 40-Jähriger die Polizeiinspektion Wunsiedel über einen angeblichen Bußgeldbescheid der Polizei Brandenburg, den er per E-Mail erhalten hatte. In diesem Bescheid wurde er aufgefordert, 128,50 Euro zu bezahlen, weil er angeblich einen Geschwindigkeitsverstoß in Prenzlauer Berg begangen hatte.

Verschiedene Fälschungen aktuell im Umlauf

Die Beamten stellten fest, dass es sich hierbei um eine von vielen Fälschungen handelte, die sich zurzeit vermehrt im Umlauf befinden. Empfängern solcher Bußgeldbescheide wird angeraten, bei der heimischen Polizei eine Strafanzeige zu erstatten.

Auch in Unterfranken treten aktuell vermehrt solche Bescheide auf (siehe Foto).

Die gefälschten Bußgeldbescheide sind an folgenden Merkmalen zu erkennen:

  • Absender: „Zentraldienst der Polizei Brandenburg / Zentrale Bußgeldstelle, die Absenderadresse gehört offensichtlich nicht zur Polizei (z. B. white@cloudmailhost.info)
  • Betreffzeile: „Verstoßmeldung“ oder „Straf Benachrichtigung“ und eine Buchstaben-Zahlen-Kombination
  • Der Text ist in fehlerhaftem Deutsch verfasst
  • Die angegebene Geschwindigkeitsüberschreitung liegt teilweise in der Zukunft
  • Am Ende der Mail steht der Hinweis „Unsubscribe me from this list“

Bescheide kommen nicht via Mail

In der Mail enthaltene Links sollten laut Polizei NICHT angeklickt, sowie mögliche Anhänge KEINESFALLS geöffnet werden. Rechtmäßige Bußgeldbescheide werden nicht per Mail zugestellt, sondern bedürfen der förmlichen postalischen Zustellung.

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Bamberg / Chemnitz: Online-Betrug in Millionenhöhe angeklagt

Die bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg errichtete Zentralstelle Cybercrime Bayern hat gegen vier junge Männer aus dem Raum Chemnitz Anklage unter anderem wegen mehrfachen gewerbs- und bandenmäßigen Computerbetrugs zum Landgericht Bamberg erhoben. Es geht um eine Summe von über 1,1 Millionen Euro. Bankkunden mit Phishing-Mails abgezockt Nach dem Ergebnis der gemeinsam mit der Kriminalpolizeiinspektion Bamberg durchgeführten Ermittlungen versandten bisher unbekannt gebliebene Mittäter sogenannte Phishing-Mails, mit denen Sparkassenkunden aus dem gesamten Bundesgebiet auf von den Tätern erstellte Internetseiten gelockt wurden. Auf diesen Internetseiten, die den echten Internetseiten der Sparkassen täuschend ähnlich sahen, wurden die Kunden – hierunter auch eine Kundin aus dem Raum Bamberg – unter einem Vorwand dazu gebracht, ihre Zugangsdaten zum Online-Banking-Konto preiszugeben. Das wird den vier Beschuldigten laut Anklageschrift vorgeworfen Ihre bisher unbekannten Mittäter übergaben die zuvor erlangten Zugangsdaten in der Folge in Listenform über einen Cloudspeicherdienst an die vier Angeschuldigten weiter, die überprüften, ob sie sich mit diesen Daten Zugang zu den Konten der Sparkassenkunden verschaffen konnten. War ihnen dies gelungen, so überprüften sie den jeweiligen Kontostand und veranlassten eine Änderung des TAN-Verfahrens, so dass entweder sie oder ihre unbekannt gebliebenen Mittäter, denen sie das Ergebnis ihrer Tätigkeit ebenfalls in Listenform über den Cloudspeicherdienst mitteilten, in die Lage versetzt wurden, Gelder von den Konten der Sparkassenkunden weiter zu transferieren. Mutmaßliche Täter ergaunerten sich rund 1,1 Millionen Euro Insgesamt soll es den Angeschuldigten und ihren Mittätern auf diese Art und Weise gelungen sein, unberechtigte Überweisungen in Höhe von mehr als 1,1 Mio. Euro zu veranlassen. Lediglich etwa 270.000 Euro hiervon konnten die beteiligten Sparkassen für ihre Kunden im Wege eines sogenannten Recalls sichern. Von den übrigen Beträgen erhielten die unbekannt gebliebenen Mittäter zwei Drittel, die Angeschuldigten sollen sich das restliche Drittel geteilt haben. Vier Beschuldigte sitzen derzeit in Untersuchungshaft Die vier Männer im Alter zwischen 22 und 29 Jahren, die alle aus dem Raum Chemnitz stammen, befinden sich bereits seit dem 30.11.2018 in Untersuchungshaft. Während sich ein 22-jähriger Angeschuldigter im Ermittlungsverfahren geständig eingelassen hat, haben die drei weiteren Angeschuldigten bislang keine Angaben zur Sache gemacht. Bis zu 15 Jahre Haft für die Täter möglich Das Gesetz sieht für jeden Fall des gewerbs- und bandenmäßigen Computerbetrugs eine Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren vor. Sollte es zu einer Verurteilung wegen mehrerer Taten kommt, beträgt das Höchstmaß der dann zu verhängenden Gesamtfreiheitsstrafe 15 Jahre.
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