Tag Archiv: Betrug

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Mega-Abzocke in Kulmbach: 63-Jährige übergibt fünfstelligen Bargeldbetrag an Betrüger

Bargeld im unteren fünfstelligen Eurobereich erbeuteten Anfang August Betrüger, die sich zuvor als Polizeibeamte am Telefon ausgaben. Eine 63-Jährige aus Kulmbach übergab an ihrer Haustür gleich zweimal Bargeld an einen Unbekannten. Die Kripo Bayreuth ermittelt. Unterdessen warnt die Polizei erneut vor den Maschen der Betrüger.

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Bayreuth: Enkeltrick-Betrügerin auf frischer Tat ertappt und verhaftet!

Mit der Festnahme einer Enkeltrickbetrügerin endete am Mittwochmorgen (24. Juli) im Bayreuther Stadtgebiet ein Einsatz der Kriminalpolizeit. Die 65-Jährige war zur Geldabholung gekommen und wurde kurzerhand von der Polizei noch vor Ort verhaftet.

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Kulmbach: Enkeltrickbetrüger fordert 20.000 Euro von Seniorin

In den vergangenen Tagen versuchten erneut Enkeltrickbetrüger mit Telefonanrufen bei Senioren in ganz Oberfranken ihr Glück. Auch bei einer 81-jährigen in Kulmbach riefen die Trickbetrüger am Donnerstag (04. Juli) an. Sie forderten 20.000 Euro. Die Senioren durchschaute die Masche zum Glück und übergab kein Geld. Weiterlesen

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Bamberg: Betrüger täuschen am Telefon eine Gefahrensituation vor!

Offensichtlich mit einer neuen Betrugsmasche am Telefon versuchten am späten Mittwochabend (26. Juni) unbekannte Täter zwei Seniorinnen in Bamberg aus ihren Wohnungen zu locken. Die Kripo Bamberg mahnt zur Vorsicht.

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Bamberg / München: Mann (30) wegen gestohlener Bitcoins für 180.000 Euro angeklagt

Die bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg errichtete Zentralstelle Cybercrime Bayern hat gegen einen 30-jährigen Münchner Anklage wegen Computerbetrugs im großen Stil erhoben. Er soll Bitcoins im Wert von 180.000 Euro gestohlen haben.

Betrug im Sommer 2018 aufgeflogen

Bereits im Sommer letzten Jahres stellte ein Mitarbeiter einer süddeutschen Firma, zu deren Geschäftsfeldern unter anderem der Betrieb von Servern und Software für den Handel mit Kryptowährungen zählt, eine unrechtmäßige Transaktion von 29,6 Bitcoins im damaligen Wert von rund 180.000 Euro auf einem der Server fest.

Täter verschleierte seine Machenschaften

Durch den Täter wurden nach der Überweisung auf eine eigene Wallet („Konto“ für Bitcoins) zahlreiche weitere Buchungen in mehreren Teilbeträgen auf weitere Wallets getätigt. Um die Nachverfolgung weiter zu erschweren und um außerhalb der öffentlich einsehbaren Block-chain zu bleiben, wurden diese teilweise mit weiteren Nutzern direkt getauscht (Austausch der Private Keys, sog. off-ledger-transactions). Zusätzlich wurden ein sogenannter Bitcoin-Mixer und weitere technische Verschleierungsmöglichkeiten genutzt. Der bis zu diesem Zeitpunkt unbekannte Täter verschleierte zudem dabei jeweils seine IP-Adressen.

30-jährigen Münchener Systemadministrator ermittelt

Durch umfangreiche Ermittlungen der Zentralstelle Cybercrime Bayern und Spezialisten für Cybercrime des Polizeipräsidiums München konnte mit Unterstützung des Bayerischen Landeskriminalamts ein 30-jähriger Münchner als tatverdächtig identifiziert werden. Dieser war vor der Tat als Systemadministrator bei der geschädigten Firma beschäftigt und hatte wenige Tage nach der Transaktion an einer speziellen Börse für Kryptowährungen mutmaßlich mit den abhandengekommenen Bitcoins gehandelt.

Verdächtiger räumt Tat vor Ermittler ein

Der ehemalige Mitarbeiter der Firma wurde aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Bamberg wegen des dringenden Tatverdachts des Computerbetrugs am 21.12.2018 in Untersuchungshaft genommen. Er räumte im weiteren Verlauf der Ermittlungen die ihm zur Last gelegte Tat ein und half mit, einen Teil der „entwendeten“ Bitcoins wieder sicherzustellen, so dass der Haftbefehl Mitte Januar 2019 gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde.

Bis zu 10 Jahre Gefängnis möglich

Die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg hat wegen dieser Tat jetzt gegen den Systemadministrator Anklage zum Schöffengericht des Amtsgerichts München erhoben. Sie legt ihm einen besonders schweren Fall des Computerbetrugs zur Last. Das Gesetz sieht hierfür eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vor.

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Oberfranken / Wunsiedel: Falsche Bußgeldbescheide von der Polizei Brandenburg im Umlauf

Am Sonntag (23. Juni) informierte ein 40-Jähriger die Polizeiinspektion Wunsiedel über einen angeblichen Bußgeldbescheid der Polizei Brandenburg, den er per E-Mail erhalten hatte. In diesem Bescheid wurde er aufgefordert, 128,50 Euro zu bezahlen, weil er angeblich einen Geschwindigkeitsverstoß in Prenzlauer Berg begangen hatte.

Verschiedene Fälschungen aktuell im Umlauf

Die Beamten stellten fest, dass es sich hierbei um eine von vielen Fälschungen handelte, die sich zurzeit vermehrt im Umlauf befinden. Empfängern solcher Bußgeldbescheide wird angeraten, bei der heimischen Polizei eine Strafanzeige zu erstatten.

Auch in Unterfranken treten aktuell vermehrt solche Bescheide auf (siehe Foto).

Die gefälschten Bußgeldbescheide sind an folgenden Merkmalen zu erkennen:

  • Absender: „Zentraldienst der Polizei Brandenburg / Zentrale Bußgeldstelle, die Absenderadresse gehört offensichtlich nicht zur Polizei (z. B. white@cloudmailhost.info)
  • Betreffzeile: „Verstoßmeldung“ oder „Straf Benachrichtigung“ und eine Buchstaben-Zahlen-Kombination
  • Der Text ist in fehlerhaftem Deutsch verfasst
  • Die angegebene Geschwindigkeitsüberschreitung liegt teilweise in der Zukunft
  • Am Ende der Mail steht der Hinweis „Unsubscribe me from this list“

Bescheide kommen nicht via Mail

In der Mail enthaltene Links sollten laut Polizei NICHT angeklickt, sowie mögliche Anhänge KEINESFALLS geöffnet werden. Rechtmäßige Bußgeldbescheide werden nicht per Mail zugestellt, sondern bedürfen der förmlichen postalischen Zustellung.

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Bamberg / Chemnitz: Online-Betrug in Millionenhöhe angeklagt

Die bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg errichtete Zentralstelle Cybercrime Bayern hat gegen vier junge Männer aus dem Raum Chemnitz Anklage unter anderem wegen mehrfachen gewerbs- und bandenmäßigen Computerbetrugs zum Landgericht Bamberg erhoben. Es geht um eine Summe von über 1,1 Millionen Euro. Bankkunden mit Phishing-Mails abgezockt Nach dem Ergebnis der gemeinsam mit der Kriminalpolizeiinspektion Bamberg durchgeführten Ermittlungen versandten bisher unbekannt gebliebene Mittäter sogenannte Phishing-Mails, mit denen Sparkassenkunden aus dem gesamten Bundesgebiet auf von den Tätern erstellte Internetseiten gelockt wurden. Auf diesen Internetseiten, die den echten Internetseiten der Sparkassen täuschend ähnlich sahen, wurden die Kunden – hierunter auch eine Kundin aus dem Raum Bamberg – unter einem Vorwand dazu gebracht, ihre Zugangsdaten zum Online-Banking-Konto preiszugeben. Das wird den vier Beschuldigten laut Anklageschrift vorgeworfen Ihre bisher unbekannten Mittäter übergaben die zuvor erlangten Zugangsdaten in der Folge in Listenform über einen Cloudspeicherdienst an die vier Angeschuldigten weiter, die überprüften, ob sie sich mit diesen Daten Zugang zu den Konten der Sparkassenkunden verschaffen konnten. War ihnen dies gelungen, so überprüften sie den jeweiligen Kontostand und veranlassten eine Änderung des TAN-Verfahrens, so dass entweder sie oder ihre unbekannt gebliebenen Mittäter, denen sie das Ergebnis ihrer Tätigkeit ebenfalls in Listenform über den Cloudspeicherdienst mitteilten, in die Lage versetzt wurden, Gelder von den Konten der Sparkassenkunden weiter zu transferieren. Mutmaßliche Täter ergaunerten sich rund 1,1 Millionen Euro Insgesamt soll es den Angeschuldigten und ihren Mittätern auf diese Art und Weise gelungen sein, unberechtigte Überweisungen in Höhe von mehr als 1,1 Mio. Euro zu veranlassen. Lediglich etwa 270.000 Euro hiervon konnten die beteiligten Sparkassen für ihre Kunden im Wege eines sogenannten Recalls sichern. Von den übrigen Beträgen erhielten die unbekannt gebliebenen Mittäter zwei Drittel, die Angeschuldigten sollen sich das restliche Drittel geteilt haben. Vier Beschuldigte sitzen derzeit in Untersuchungshaft Die vier Männer im Alter zwischen 22 und 29 Jahren, die alle aus dem Raum Chemnitz stammen, befinden sich bereits seit dem 30.11.2018 in Untersuchungshaft. Während sich ein 22-jähriger Angeschuldigter im Ermittlungsverfahren geständig eingelassen hat, haben die drei weiteren Angeschuldigten bislang keine Angaben zur Sache gemacht. Bis zu 15 Jahre Haft für die Täter möglich Das Gesetz sieht für jeden Fall des gewerbs- und bandenmäßigen Computerbetrugs eine Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren vor. Sollte es zu einer Verurteilung wegen mehrerer Taten kommt, beträgt das Höchstmaß der dann zu verhängenden Gesamtfreiheitsstrafe 15 Jahre.
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Abzocke in Rattelsdorf: Betrüger verlangen hohe Summe für Reparatur!

Wie die Polizei am heutigen Donnerstag (11. April) mitteilte, führten zwei vermeintliche Handwerker am vergangenen Freitag (05. April) eine „Elektromechanische Rohrreinigung“ bei einem 30-jährigen Mann in Rattelsdorf (Landkreis Bamberg) durch. Dafür verlangten die Betrüger eine vierstellige Summe. Die Polizei Bamberg-Land warnt vor solchen Betrugsfällen. Weiterlesen
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Bamberg: Taxifahrer verhindert Geldübergabe an falsche Polizisten

Dank eines aufmerksamen Taxifahrers hat ein 81-Jähriger immer noch seine Ersparnisse auf dem Konto. Ohne den Mann wäre der Senior am Mittwoch (20. März) wohl sogenannten falschen Polizisten auf den Leim gegangen. Zehn Mal versuchten die Trickbetrüger so in Bamberg an Geld zu kommen. Die Ermittlungen dazu laufen. Etliche Anrufe im Stadtteil Gaustadt Im Laufe des Mittwoch bekamen mehrere Anwohner des Stadtteil Gaustadts Anrufe von angeblichen Polizei- bzw. Kriminalbeamten. Die erfundenen Geschichten waren immer ähnlich. Der Anrufer gab beispielsweise vor, dass es zu Festnahmen von Einbrechern in der Nähe gekommen sei und bei den Tätern Unterlagen mit Daten der Angerufenen aufgefunden worden wären. Anrufer erkundigen sich über Vermögensverhältnisse Der Anrufer lenkt dabei das das Gespräch geschickt auf die Ersparnisse, Konten und Wertgegenstände der potentiellen Opfer, die nun vermeintlich nicht mehr sicher sind. Immer wieder gelingt es den professionell auftretenden Betrügern letztendlich, die Angerufenen zur Übergabe ihrer Ersparnisse zu bringen. 81-Jähriger wollte fünfstelligen Bargeldbetrag abheben Mehrmals erhielt am Mittwoch auch ein 81 Jahre alter Bamberger derartige Anrufe, so dass er schließlich ein Taxi rief, um bei einer Bankfiliale einen fünfstelligen Bargeldbetrag abzuheben. Als der Taxifahrer von  seinem Fahrgast erfuhr, dass dieser nach vorangegangenen Anrufen sein ganzes Geld der Polizei übergeben soll, erkannte er die Betrugsmasche. Daraufhin fuhr er den Senior zur Polizeidienststelle. Beamte nahmen umgehend die Ermittlungen auf und übergaben den 81-Jährigen an Angehörige. Vorsicht für Trickbetrügern Die Oberfränkische Polizei rät:
  • Seien Sie stets misstrauisch bei Anrufen, die ihre finanzielle und/oder persönliche Situation betreffen.
  • Geben Sie keine Auskunft hierüber und beenden Sie umgehend das Gespräch.
  • Lassen Sie sich zeitlich und emotional nicht unter Druck setzen.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Rufen sie im Zweifelsfall selbst bei der Polizeidienststelle an und lassen sie sich von dort den Einsatz bestätigen.
  • Informieren Sie auch ältere Verwandte und Nachbarn vor dieser Masche.
  • Wählen Sie in dringenden Fällen den Notruf 110.
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Enkeltrickbetrug in Bamberg: Zwei Rentner übergeben hohe Bargeldsummen

Wieder einmal waren in der Domstadt sogenannte Enkeltrickbetrüger aktiv. Während die Angerufenen in vielen Fällen den Betrugsversuch erkannten, übergaben zwei Rentner am Mittwochnachmittag (13. März) hohe Bargeldbeträge. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Geldübergabe im Distelweg Ein 82-Jähriger erhielt einen Anruf, in dem seine vermeintliche Enkelin einen größeren Geldbetrag für den Kauf einer Wohnung benötigte. Der Rentner übergab gegen 14:30 Uhr im Distelweg das Geld an einen angekündigten Abholer. Geldübergabe in der Balthasar-Neumann-Straße Auch ein 87-Jähriger ging den Betrügern auf den Leim. Gegen 16:00 Uhr übergab er einem Mann einen hohen Bargeldbetrag in der Balthasar-Neumann-Straße. Zuvor erhielt er von seiner vermeintlichen Cousine einen Anruf. Auch hier ging es um einen Wohnungskauf. Der Mann fuhr zur Bank und lies sich dort das Geld auszahlen. Nach dem er den Betrag übergeben hatte, erhielt er kurz darauf erneut einen Anruf in dem die Cousine noch mehr Geld forderte. Erneut begab sich der Senior zu seiner Bank. Diesmal hinterfragten die Angestellten allerdings den Grund und ein größerer Schaden konnte verhindert werden. Beschreibung des mutmaßlichen Täters In beiden Fällen könnte es sich um denselben Abholer gehandelt haben. Der Mann wird wie folgt beschrieben:
  • etwa 40 Jahre alt
  • 170 – 175 Zentimeter groß, schlanke Statur
  • kurze schwarze Haare
  • trug dunkle Oberbekleidung
Die Polizei hofft auf Mithilfe Die Kripo Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise:
  • Wer hat am Mittwochnachmittag im Bereich des Distelwegs oder der Balthasar-Neumann-Straße die Geldübergabe beobachtet?
  • Wer kann ergänzende Hinweise zu dem Abholer machen?
  • Wer hat evtl. als Taxifahrer die oben beschriebene Person dorthin gefahren?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Bamberg unter der Telefonnummer 0951/9129-491 entgegen. Die Polizei warnt vor dieser Masche Die Polizei warnt vor dem weiteren Auftreten derartiger Betrüger:
  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche an der Stimme nicht erkennen.
  • Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt
Bankmitarbeiter sollten ebenfalls aufpassen Mitarbeiter von Kreditinstituten rät die Polizei: 
  • Seien sie alarmiert, wenn ältere Kunden einen höheren Geldbetrag abheben!
  • Weisen sie die Seniorinnen und Senioren auf die gängigen Maschen des Trickbetrugs hin. So können sie unter Umständen dazu beitragen, dass eine Straftat verhindert wird!
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Coburg: Trickbetrüger erbeuten mehrere tausend Euro

Mehrere tausend Euro erbeuteten unbekannte Täter Mitte Februar von einer Seniorin Coburg. Die Trickbetrüger täuschten vor, bei einem angeblich bevorstehenden Pfändungsverfahren helfen zu wollen. Die Kripo Coburg ermittelt und warnt vor dieser Betrugsmasche. Weiterlesen
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Coburg: Autoverkäufer fliegt wegen Tachobetrugs auf

Bei einem Autoverkäufer aus Remscheid (Nordrehin-Westfalen) klickten jetzt die Handschellen der Kriminalpolizei. Der Mann wollte einen Audi mit einer angeblichen Laufleistung von 72.000 Kilometern verkaufen. Tatsächlich hatte der Wagen aber bereits über 285.000 Kilometer auf dem Buckel. Weiterlesen
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Bamberg / München: Bitcoins im Wert von 180.000 Euro gestohlen

Nach umfangreichen Ermittlungen der Zentralstelle Cybercrime bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg wurde kürzlich ein 30-jähriger Systemadministrator aus München festgenommen. Der Mann soll ein Münchener Unternehmen um Bitcoins im Wert von rund 180.000 Euro gebracht haben.

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Plankenfels: Ehepaar wird Opfer von Gewinnspiel-Betrug!

Ein Ehepaar aus Plankenfels im Landkreis Bayreuth wurden am Dienstag (05. Februar) Opfer von Telefonbetrügern. Den bislang noch unbekannten Tätern gelang es Steam-Codes im Wert von mehreren Hundert Euro zu ergaunern. Die oberfränkische Polizei warnt die Bevölkerung und gibt Verhaltenshinweise.

Ehepaar zahlt über Steam-Karten mehrere Hundert Euro

Am Montagabend (04. Februar) erhielt das Paar einen Anruf, dass sie bei einem Gewinnspiel einen höheren Geldbetrag gewonnen hätten. Den darauffolgenden Tag meldete sich ein vermeintlicher Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma, der angab, dass für den Transport des Geldes und für die nötige Versicherung mehrere Hundert Euro benötigt werden. Das Geld sollte über Steam-Karten gezahlt werden, deren Nummerncodes das Ehepaar an den vermeintlichen Mitarbeiter übermitteln sollte.

Polizei ermittelt gegen die Täter

Nach Eingang der Zahlung wollten die Betrüger noch mehr Geld ergaunern. Das Paar wandte sich daraufhin misstrauisch an die Polizei Bayreuth, die nun wegen Betrug ermittelt.

Polizei warnt die Bürger

Betrugsmaschen dieser Art sind der Polizei bereits bekannt. Den Opfern wird durch die Täter vorgegaukelt, dass sie bei einem Gewinnspiel gewonnen hätten und zur Übergabe des Geldes in Vorkasse gehen müssen. Die oberfränkische Polizei rät deshalb:

  • Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben!
  • Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern, zahlen Sie keine Gebühren, wählen Sie keine gebührenpflichtigen Sondernummern (z. B. mit der Vorwahl 0900..., 0180..., 0137...).
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern, Adressen, Kontodaten, Kreditkartennummern oder Ähnliches.
  • Fragen Sie den Anrufer nach Namen, Adresse und Telefonnummer, um welche Art von Gewinnspiel es sich handelt und was genau Sie gewonnen haben. Notieren Sie sich Alles.
  • Kontrollieren Sie mindestens einmal im Monat Ihre Kontoauszüge und Ihre Telefonrechnung.
  • Lassen Sie unberechtigte Abbuchungen rückgängig machen. Abbuchungen können Sie innerhalb einer bestimmten Frist problemlos widersprechen. Wenden Sie sich dazu unverzüglich an Ihren Bankberater.
  • Kontaktieren Sie im Zweifel die Polizei.
Aktuell-Beitrag vom Donnerstag (07. Februar 2019)
Oberfranken: Trickbetrügereien nehmen immer mehr zu
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