Tag Archiv: Betrug

Gammelfleischskandal: Coburger Schlachthof schließt für zwei Wochen

Der Coburger Schlachthof geht ab Montag (24. Juni) in eine 2-wöchige Zwangspause. Darüber hinaus soll er grundsätzlich geschlossen werden. Die Frage nach dem „Wie“ bleibt aber noch ungeklärt. Damit wird sich die Stadt Coburg jetzt intensiv beschäftigen. Oberbürgermeister Kastner betonte, dass die mögliche Schließung des Schlachthofes schon länger ein Thema sei. Die gegenwärtige Debatte um möglicherweise illegal verwertetes Gammelfleisch am städtischen Schlachthof Coburg sei nicht der ausschlaggebende Punkt. Vielmehr führt er permanent gestiegene Kosten als Grund dafür an. Jetzt wird sich die Stadt vor allem mit den rund 40 Mitarbeitern des Schlachthofes und deren berufliche Perspektiven beschäftigen müssen.

Staatsanwaltschaft: K3-Fleisch ist in den Handel gelangt

Unterdessen meldet die Staatsanwaltschaft Coburg, dass nach ihren bisherigen Ermittlungen tatsächlich verkehrsunfähiges Rindfleisch, sogenanntes K3-Fleisch, bis Februar dieses Jahres vom Coburger Schlachthof aus in den Handel gegeben worden ist. Vornehmlich an kleinere Metzgereien und Gastronomiebetriebe. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

Hier unser Bericht vom 11. Juni:

 

 


 

 

Bayreuth: Betrug in Millionenhöhe – Unternehmer muss ins Gefängnis

6 Jahre und 10 Monate muss der 54- jährige Hans Peter C. hinter Gitter. Dieses Urteil ist heute vor dem Landgericht in Bayreuth gefallen. Angeklagt war der  Unternehmer ursprünglich wegen versuchten Mordes und Betrugs in Millionenhöhe. Aufgrund der fehlenden Beweise ist der Vorwurf des versuchten Mordes fallen gelassen worden. Verurteilt wurde er nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort, fahrlässiger Körperverletzung in drei Fällen und Betrugs im großen Stil. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Bamberg: Vorsicht vor neuer Betrugsmasche!

Eine seit wenigen Tagen verbreitete Masche des Trickdiebstahls beschäftigt seit Mittwoch auch die oberfränkische Polizei. Diebe ergatterten von einem hilfsbereiten Bamberger die Goldhalskette im Wert von 350 Euro. Vor weiterem Auftreten wird dringend gewarnt.

Gegen 11 Uhr hielt sich der später bestohlene 80-Jährige gerade an einem Leergutcontainer in der Fichtestraße auf, als ein dunkles Fahrzeug anhielt und ihn eine Frau aus dem Auto heraus nach dem Weg zum Klinikum fragte. Bereitwillig erklärte der Senior den Weg. Aus vermeintlicher Dankbarkeit stieg die Unbekannte jetzt aus, schenkte ihm ein goldfarbenes Armband und legte ihm als Zeichen ihres Dankes auch noch eine goldfarbene Halskette um. Bei dieser Gelegenheit stahl sie unbemerkt die echte Goldkette vom Hals des Mannes. Anschließend verschwand sie in den dunklen Wagen, der von einem Mann gesteuert wurde. Beide fuhren weg und erst 15 Minuten später bemerkte der Bamberger das Fehlen seiner eigenen Goldkette. Die Kripo Bamberg übernahm sofort die Ermittlungen.

Bei den „Geschenken“ handelt es sich um billigen Modeschmuck.
Das verdächtige Pärchen wird wie folgt beschrieben: Beide etwa 50 Jahre alt, 165 cm und 170 cm groß, sie sprachen Deutsch mit ausländischem Akzent.

Wer hat die geschilderte Situation in der Fichtestraße gesehen oder / und kann nähere Angaben zu diesem Diebespärchen und / oder dem benutzten, dunklen Fahrzeug machen?

Wo sind Personen mit dieser Masche noch aufgetreten?
Hinweise nimmt die Kripo Bamberg unter der Tel.-Nr.: 0951/9129-491 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zu weiteren Personen und Fahrzeugen, die mit dieser „Dankbarkeitsmasche“ Diebstähle und in Lauf/Mittelfranken sogar einen Raub begangen haben. Bei dieser Methode verschaffen sich die Täter unter einem Vorwand direkten Körperkontakt zu den potentiellen Opfern und stehlen dabei mit entsprechender Fingerfertigkeit den Schmuck der arglosen Menschen.

Einen weiteren Fall hat die Polizei HIER veröffentlicht…

 


 

 

Oberfranken: Betrüger geben sich als Mitarbeiter der Rentenversicherung aus

Indem sie sich als Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung ausgeben, versuchen derzeit Telefonbetrüger an das Geld von ahnungslosen Rentnern zu gelangen. Am Dienstag versuchte ein Täter auf diese Art und Weise einen 73-jährigen Mann aus Ebermannstadt im Landkreis Forchheim um seine Ersparnisse zu bringen.

 

Der Rentner erhielt einen Telefonanruf von einem vermeintlichen Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung. Der Mann am Telefon gaukelte dem 73-Jährigen vor, dass er mehrere tausend Euro ins Ausland überweisen solle, um auch weiterhin seine Rente in voller Höhe zu erhalten. Der Senior wurde allerdings stutzig und schaltete vor dem beabsichtigten Geldtransfer die Polizei ein. Wie sich rasch herausstellte, handelte es sich bei dem Anrufer um keinen Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung, sondern um einen dreisten Betrüger. Der Ebermannstadter konnte so davor bewahrt werden, am Telefon abgezockt zu werden. Durch die betrügerischen Anrufe wollen die Täter offensichtlich persönliche Bankdaten ermitteln oder Rentenempfänger dazu bewegen, Geldbeträge auf ein Konto zu überweisen.

 

 Die Oberfränkische Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche:

–          Geben Sie niemals persönliche Informationen am Telefon preis: keine Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches.

–          Tätigen Sie keine Überweisungen wenn Sie am Telefon dazu aufgefordert werden. Bei seriösen Geldforderungen erhalten Sie immer eine Rechnung oder schriftliche Zahlungsaufforderung.

–          Notieren Sie sich die am Telefondisplay angezeigte Rufnummer.

–          Wenn Sie Zweifel haben, halten Sie mit der zuständigen Behörde persönlich Rücksprache.

–          Erforderlichenfalls verständigen Sie die Polizei unter Notruf 110.

 

(Foto: Polizei)

Lautertal: 1.000 Euro für fragwürdigen Gewerbeeintrag

Über 1.000 Euro soll eine 45-jährige Einzelhandelskauffrau aus dem Landkreis Coburg für einen fragwürdigen Gewerbeauskunftsdienst im Internet jetzt bezahlen. Vor einigen Tagen hatte sie wohl nur oberflächlich ein Anschreiben geprüft, mit welchen sie zur Ergänzung ihrer Daten aufgefordert wurde. Prompt erhielt sie nach der Rücksendung an die „Gewerbeauskunftszentrale“ eine schockierende Rechnung. Für mindestens zwei Jahre soll sie jeweils im Voraus 569 Euro überweisen. Die Kostenfalle war nur aus dem Kleingedruckten des Angebotes ersichtlich. Gegen den Anbieter aus Düsseldorf wird jetzt wegen des Verdachts des Betruges Strafanzeige erstattet.

Bamberg: Betrüger nutzen Hilfsbereitschaft der Kirche aus

Insbesondere im Raum Bamberg ist die Kirche Opfer unbekannter Betrüger geworden. Bei zahlreichen Anrufen – vorwiegend bei katholischen Pfarrämtern – weckten die Betrüger mit frei erfundenen Unglücksgeschichten das Mitleid der Kirchenmitarbeiter. Die Gauner gaben sich am Telefon als in Not geratene Gemeindemitglieder aus. Dabei konfrontierten die unbekannten Täter die Pfarrer oder Kirchenmitarbeiter mit einer vorgetäuschten Notlage im Ausland. In einigen Fällen überwiesen die  hilfsbereiten Opfer Geld, um den vermeintlichen Pechvögeln aus der Klemme zu helfen. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und rät allen, in solchen Fällen besonders misstrauisch zu sein.

Kripo Coburg fahndet nach Internetbetrüger

Die Coburger Kripo fahndet nach einem dreisten Betrüger, der die Angebote eines Internetdienstleisters nutzte und die dadurch verursachten Rechnungen über die Bankkonten von ahnungslosen Bürgern bezahlte. Mit den Fotos einer Webcam suchen die Ermittler jetzt Hinweise auf den Täter. Der unbekannte junge Mann hatte sich im Sommer vergangenen Jahres mit falschen Personalien auf dem kostenpflichtigen Chat-Portal eines Internetdienstleisters angemeldet. Die dabei verursachten Kosten beglich der Betrüger über das Lastschriftverfahren. Hierzu hatte der Mann die Bankverbindungen von ahnungslosen Bürgern angegeben, die schließlich eine böse Überraschung erlebten, als sie bei der Prüfung ihrer Konten die unberechtigten Abbuchungen in Höhe von mehreren hundert Euro bemerkten. Über eine Webcam gelang es nun an ein Foto des Tatverdächtigen zu gelangen.

Beschreibung des Täters:

Die Ermittler der Kripo Coburg erhoffen sich jetzt anhand dieser Bilder Hinweise auf den jungen, muskulösen Täter im Alter von geschätzten 20 Jahren, mit kurzen, blonden Haaren: Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Coburg unter der Tel.-Nr. 09561/6450.

 

(Bild: Fahndungsfoto der Polizei)

Bad Staffelstein: Fahndung nach dreisten Dieben

Beamte der Kripo Coburg fahnden seit November 2012 noch zwei unbekannten Männern, die bundesweit, unter anderem auch in Bad Staffelstein (Lkr. Lichtenfels), EC-Karten erbeuteten und damit in ganz Deutschland unberechtigt Geld abgehoben haben.

Die Betrüger schlugen auch in Bad Staffelstein zu. Am 16. Dezember 2012 wurde ein 51-jähriger Coburger das Opfer der beiden Täter. Die Unbekannten gelangten in der Garderobe der Obermaintherme an die EC-Karte ihres Opfers. Über fast zwei Wochen hinweg hoben die Täter in Mittel- und Unterfranken, aber auch in Hessen und Nordrhein-Westfalen immer wieder Geldbeträge mit der Karte ab, bis das Opfer den Diebstahl bemerkte und dem Treiben der Täter ein Ende setzte. Rund 20.000 Euro betrug der Schaden, welcher dem Opfer entstand.

Die akribischen Ermittlungen der Polizisten brachten bislang noch weitere Diebstähle von EC-Karten aus Thermen im ganzen Bundesgebiet, mit anschließenden Geldabhebungen ans Tageslicht, die ebenfalls auf das Konto der beiden Männer gehen. Sie ergaunerten somit bislang einen Betrag von mindestens 50.000 Euro. Die Beamten gehen davon aus, dass sich die ergaunerte Summe noch auf einen sechsstelligen Betrag ausweiten könnte.

Aus den Bankfilialen konnte die Kripo Aufnahmen der Überwachungskameras sichern, die von den beiden Betrügern gefertigt wurden. Darauf ist der ältere Tatverdächtige, im Alter von zirka 75 Jahren sowie sein Komplize, im Alter von geschätzten 40 Jahren, zu erkennen.

Die Kriminalpolizei Coburg bittet um Mithilfe bei der Fahndung nach den zwei Kriminellen.  Hinweise nimmt die Kripo Coburg, Tel.-Nr. 09561/645-0, entgegen.
(Weitere Infos unter: http://to.ly/jFBS)

Am Mittwoch (27. Februar) werden die Fälle auch in der Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ (http://aktenzeichenxy.zdf.de/) im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung vorgestellt.

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