Tag Archiv: Betrug

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Bamberg / München: Bitcoins im Wert von 180.000 Euro gestohlen

Nach umfangreichen Ermittlungen der Zentralstelle Cybercrime bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg wurde kürzlich ein 30-jähriger Systemadministrator aus München festgenommen. Der Mann soll ein Münchener Unternehmen um Bitcoins im Wert von rund 180.000 Euro gebracht haben.

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Plankenfels: Ehepaar wird Opfer von Gewinnspiel-Betrug!

Ein Ehepaar aus Plankenfels im Landkreis Bayreuth wurden am Dienstag (05. Februar) Opfer von Telefonbetrügern. Den bislang noch unbekannten Tätern gelang es Steam-Codes im Wert von mehreren Hundert Euro zu ergaunern. Die oberfränkische Polizei warnt die Bevölkerung und gibt Verhaltenshinweise.

Ehepaar zahlt über Steam-Karten mehrere Hundert Euro

Am Montagabend (04. Februar) erhielt das Paar einen Anruf, dass sie bei einem Gewinnspiel einen höheren Geldbetrag gewonnen hätten. Den darauffolgenden Tag meldete sich ein vermeintlicher Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma, der angab, dass für den Transport des Geldes und für die nötige Versicherung mehrere Hundert Euro benötigt werden. Das Geld sollte über Steam-Karten gezahlt werden, deren Nummerncodes das Ehepaar an den vermeintlichen Mitarbeiter übermitteln sollte.

Polizei ermittelt gegen die Täter

Nach Eingang der Zahlung wollten die Betrüger noch mehr Geld ergaunern. Das Paar wandte sich daraufhin misstrauisch an die Polizei Bayreuth, die nun wegen Betrug ermittelt.

Polizei warnt die Bürger

Betrugsmaschen dieser Art sind der Polizei bereits bekannt. Den Opfern wird durch die Täter vorgegaukelt, dass sie bei einem Gewinnspiel gewonnen hätten und zur Übergabe des Geldes in Vorkasse gehen müssen. Die oberfränkische Polizei rät deshalb:

  • Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben!
  • Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern, zahlen Sie keine Gebühren, wählen Sie keine gebührenpflichtigen Sondernummern (z. B. mit der Vorwahl 0900..., 0180..., 0137...).
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern, Adressen, Kontodaten, Kreditkartennummern oder Ähnliches.
  • Fragen Sie den Anrufer nach Namen, Adresse und Telefonnummer, um welche Art von Gewinnspiel es sich handelt und was genau Sie gewonnen haben. Notieren Sie sich Alles.
  • Kontrollieren Sie mindestens einmal im Monat Ihre Kontoauszüge und Ihre Telefonrechnung.
  • Lassen Sie unberechtigte Abbuchungen rückgängig machen. Abbuchungen können Sie innerhalb einer bestimmten Frist problemlos widersprechen. Wenden Sie sich dazu unverzüglich an Ihren Bankberater.
  • Kontaktieren Sie im Zweifel die Polizei.
Aktuell-Beitrag vom Donnerstag (07. Februar 2019)
Oberfranken: Trickbetrügereien nehmen immer mehr zu
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Kulmbach: Enkeltrickbetrüger ergaunern erneut hohen Geldbetrag!

Nachdem es unbekannten Betrügern bereits am letzten Dienstag (29. Januar) gelang, einen fünfstelligen Eurobetrag von einem betagten Ehepaar im Kulmbacher Stadtteil Mangersreuth zu ergaunern, wurde nun bekannt, dass die Betrüger offenbar am nächsten Tag im Stadtteil Petzmannsberg erneut erfolgreich waren.

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Gundelsheim: Polizei ermittelt Täter sogenannter Haustürgeschäfte

Nach rund fünf Wochen gelang der Polizei Bamberg-Land nun ein Fahndungserfolg. Sie ermittelte einen 27-Jährigen aus Baden-Württemberg als Tatverdächtigen. Er soll bei sogenannten Haustürgeschäften versucht haben mehrere Menschen im Landkreis Bamberg zu beklauen. Diebstahl in Gundelsheim Bereits im Herbst (06. September) erschlich sich ein zunächst unbekannter Täter das Vertrauen einer 73-jährigen Frau aus Gundelsheim, indem er Kaufinteresse für eine Nähmaschine vortäuschte. Die Frau ließ den Mann ins Haus, wo er durch geschickte Gesprächsführung die Dame dazu brachte, dass sie ihm auch ihren Schmuck zeigte. Man einigte sich auf den Verkauf einiger Schmuckstücke für 250 Euro. Unbekannter steckt weiteren Schmuck ein In einem unbeobachteten Moment entwendete der Täter jedoch weiteren Schmuck im Wert von 650 Euro und verließ das Haus. Nach einem Presseaufruf meldeten sich mehrere Zeugen, bei denen der Mann ebenfalls versuchte mit Haustürgeschäften in die Wohnungen zu gelangen. Der Baden-Württemberger muss sich nun wegen Diebstahls verantworten. Zudem wird geprüft, ob er für weitere Straftaten in Betracht kommt. Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche In diesem Zusammenhang weist die Polizeiinspektion Bamberg-Land darauf hin bei Haustürgeschäften besondere Vorsicht walten zu lassen. Beachten sie folgende Hinweise:
  • Schauen Sie sich die Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion bzw. durch ein Fenster genau an
  • Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist
  • Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe
  • Wenn Unbekannte zu aufdringlich werden oder nicht gehen wollen rufen Sie den Polizeinotruf 110

Wunsiedel: Ehepaar ergaunert über 21.000 Euro an Sozialleistungen

Besonders kreativ zeigte sich ein Paar aus dem Raum Wunsiedel bei der Ausgestaltung eines Arbeitsverhältnisses innerhalb der Familie. Die beiden prellten die Agentur für Arbeit um über 21.000 Euro. Betrug läuft über einen Zeitraum von drei Jahren Die 62-jährige Unternehmerin beschäftigte ihren Mann über drei Jahre lang immer wieder nur für wenige Monate in ihrem Betrieb. Dabei bezog der Mann  während der beschäftigungsfreien Zeit Leistungen der Agentur für Arbeit und das obwohl er weiterhin im Unternehmen seiner Frau tätig war. Die Schwarzarbeit wurde laut der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg einem „Arbeitszeitkonto“ gutgeschrieben, der entsprechende Lohn während der offiziellen Beschäftigungszeiten ausbezahlt. Agentur für Arbeit um über 21.000 Euro geprellt Mit dieser Methode betrog der Mann die zuständige Agentur für Arbeit um über 21.000 Euro. Seine Ehefrau machte sich wegen Beihilfe zum Betrug strafbar. Zudem entrichtete die Geschäftsfrau in mehreren Fällen die Sozialversicherungsbeiträge nicht korrekt. Außerdem unterließ sie es den gesetzlichen Mindestlohn immer fristgerecht zu zahlen. Konsequenzen für das betrügerische Ehepaar Die Amtsgerichte Hof und Wunsiedel verurteilten den Mann zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten zur Bewährung. Die Frau zu einer Geldstrafe in Höhe von 900 Euro. Zusätzlich verhängte das Hauptzollamt Regensburg wegen der verspäteten Mindestlohnzahlungen ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro. Neben den zu Unrecht bezogenen Leistungen muss das Paar auch für die Verfahrenskosten aufkommen.
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Kulmbach: Polizei warnt vor Enkeltrick-Betrügern!

Die Polizei in Kulmbach warnt vor erneut Enkeltrick-Betrügern. Seit Dienstagmittag (29. Januar) rufen unbekannte Täter vor allem Telefonnummern im Kulmbacher Stadtgebiet an, so die Polizei am Nachmittag. Die ersten Anrufe von betroffenen Bürgern gingen am Dienstagmittag bei der Polizei ein. Bisher ist ausschließlich das Stadtgebiet von Kulmbach betroffen. Weiterlesen
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A9 / Plech: Autofahrer versucht Polizei mit falschem Urin zu täuschen!

Ein Autofahrer versuchte am Dienstagvormittag (22. Januar) Polizisten der Verkehrspolizei Bayreuth bei einer Kontrolle auf der Autobahn A9 mit falschem Urin zu täuschen. Außerdem fanden sie bei dem Mann aus Mittelfranken Drogen. Die Verkehrspolizei Bayreuth hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Rastanlage Frankenwald: Mit teurem Sportwagen unterwegs, aber kein Geld für Benzin

Ein Zechpreller machte am gestrigen Samstag (29. Dezember) auf der A9-Rastanlage Frankenwald auf sich aufmerksam. Hier fuhr der Fahrer eines Sportwagens mit seinem Porsche Macan Turbo an der Tankstelle vor. Der Fahrer stieg aus und tankte im Anschluss 70 Liter Superbenzin. Weiterlesen
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Coburg: Frisch vermähltes Ehepaar bezahlt rauschende Hochzeitfeier nicht

Eine rauschende Hochzeitsfeier im großen Stil feierte im Sommer 2018 ein frisch vermähltes Brautpaar aus Coburg in einem Gasthof im Landkreis Coburg. Dabei konsumierte die Hochzeitsgesellschaft Getränke und Speisen im Wert von mehr als 3.000 Euro. Zudem verbrachte das Brautpaar in einem der schönsten Zimmer des Gasthofs die Hochzeitsnacht. So weit, so romantisch…

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Bayreuth: Mehr als 120.000 Euro an Betrüger übergeben!

Bargeld und Wertsachen im Wert von mehr als 120.000 Euro erbeuteten am Betrüger am Donnerstag (06. Dezember), die sich zuvor am Telefon als Polizisten ausgegeben haben. Die Kripo Bayreuth ermittelt und bittet alle Personen, die am gestrigen Tag Anrufe von Polizeibeamten im Zusammenhang mit Bargeld und Wertsachen bekommen haben, sich zu melden. Weiterlesen
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Redwitz an der Rodach: Betrüger ergaunert mehrere tausende Euro bei einer Rentnerin

Unter dem Vorwand, dringend Geld für eine Autoreparatur zu benötigen, brachte ein falscher Bekannter bereits am Donnerstagnachmittag (29. November) eine 78-Jährige in Redwitz an der Rodach (Landkreis Lichtenfels) per Telefonanruf dazu, seinem Komplizen mehrere tausend Euro zu übergeben. Weiterlesen
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Bamberg / Chemnitz: 260.000 Euro durch Bankdaten-Betrug ergaunert

Nach langwierigen Ermittlungen in Bamberg konnten, wie jetzt bekannt wurde, am 29.11.2018 vier junge Männer aus der Region Chemnitz festgenommen werden. Sie sollen im großen Stil abgefischte Bankdaten für unberechtigte Abhebungen entweder selbst verwendet oder die Bankdaten Dritten gegen eine Provision zur Verfügung gestellt haben. Gegen alle Beschuldigten wurden nun Haftbefehle erlassen. Sie befinden sich in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten. Zugangsdaten zum Online-Banking erschlichen Die Beschuldigten sollen sich Zugangsdaten zum Online-Banking, die zuvor von noch unbekannten Mittätern durch sog. Phishing-Mails erlangt worden waren, verschafft haben. Diese Daten sollen sie dann entweder selbst für missbräuchliche Abbuchungen genutzt oder aber gegen eine Provision für den Fall erfolgreicher Abbuchungen Dritten zur Verfügung gestellt haben. Die Beschuldigten sollen jeweils zuvor das TAN-Verfahren unter Verwendung der erlangten Zugangsdaten abgeändert haben, um sich oder anderen Personen die Durchführung der Überweisungen zu erleichtern. Zur Verschleierung ihrer Aktivitäten sollen sich die Beschuldigten eine komplizierte Server-Infrastruktur aufgebaut haben. Der Austausch der Daten zwischen den Beschuldigten, ihren Zulieferern und den „Kunden“ erfolgte über einen Cloudspeicher. Abbuchungen in Höhe von 260.000 Euro Insgesamt wurden unter mutmaßlicher Beteiligung der jetzt Festgenommenen unberechtigte Abbuchungen in Höhe von rund 260.000 Euro vorgenommen. Hinzu kommen versuchte Abbuchungen in Höhe von weiteren rund 70.000 Euro. Geschädigte in ganz Deutschland Die Ermittlungen nahmen ihren Anfang bei der Kriminalpolizeiinspektion Bamberg, weil dort ein besonders schadensträchtiger Einzelfall angezeigt wurde. Es wurde allerdings schnell klar, dass es eine Vielzahl weiterer Geschädigter im gesamten Bundesgebiet gibt. Nach umfangreicher Überwachung und Auswertung des Datenverkehrs konnten ausreichend Beweise gesichert werden, um einen dringenden Tatverdacht zu begründen. Beschuldigte in Chemnitz verhaftet Alle vier Beschuldigten konnten in einem Geberwerbegebiet in Chemnitz festgenommen werden. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurden eine Vielzahl von Computern, Speichermedien und Mobiltelefonen sowie Bargeld in Höhe von 40.000 Euro sichergestellt. Die Staatsanwälte und IT-Forensiker der Zentralstelle Cybercrime Bayern und die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Bamberg wurden bei der Durchsuchung und den Festnahmen von Beamten der sächsischen Polizei unterstützt. Der Zugriff erfolgte letztlich durch Spezialkräfte, um die Beschuldigten zu überraschen und die Vernichtung von Beweismitteln zu verhindern. Freiheitsstrafen von bis zu 10 Jahren möglich Den Beschuldigten liegen unter anderem eine Vielzahl von Fällen des gewerbs- und bandenmäßigen Computerbetrugs und des Ausspähens von Daten zur Last. Das Gesetz sieht für den gewerbs- und bandenmäßigen Computerbetrug Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren vor.
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Betrüger in Bamberg: Täter bedrängen Spender!

Zwei Betrüger schnappte die Polizei am Montagnachmittag (19. Oktober) in der Bamberger Innenstadt, die angeblich für taubstumme und behinderte Menschen Geld sammeln würden. Die beiden Täter waren bereits überregional der Polizei wegen Betrugsmasche bekannt gewesen. Weiterlesen

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