Tag Archiv: Betrüger

Landkreis Kronach: Betrüger wandert erneut hinter Gitter

Als offensichtlich unbelehrbar erwies sich ein 54-jähriger Betrüger aus dem Landkreis Kronach. Obwohl der Mann erst vor gut einem Jahr aus einer Justizvollzugsanstalt entlassen worden war, beging er innerhalb der vergangenen zwölf Monate erneut eine breite Palette an Betrugsdelikten, die ihn wiederum hinter Schloss und Riegel brachten. Weiterlesen

Wunsiedel: Schwindler klaut 55.000 Euro und teuren Mercedes

Eine 77-jährige Münchnerin zahlte in Wunsiedel einen hohen Preis für ihr leichtfertiges Vertrauen. Sie verbrachte mit einem 64-jährigen Bekannten, der ihr Chaffeursdienste angeboten hatte, das Wochenende in der Wunsiedler Zweitwohnung der älteren Dame. Während sie schlief, entwendete ihr „Chauffeur“ jedoch das Fahrzeug der Frau samt 55.000 Euro Bargeld, die darin deponiert waren. Die Polizei hat intensiv die Fahndung nach dem Mann und dem Auto aufgenommen. Es handelt sich dabei um einen grauen Mercedes E 350 mit dem amtlichen Kennzeichen M – GU 1016. Hinweise auf den Flüchtigen und das Fahrzeug nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

 



 

Hof: Betrüger spähen Bankdaten aus – 2 Rumänen in Haft

Mit einem Haftbefehl endeten die dreisten Machenschaften zweier rumänischer Betrüger am Wochenende. Die Männer hatten mit dem Ziel des sogenannten „Skimming“, dem illegalen Ausspähen elektronischer Daten von Zahlungskarten, in einer Bankfiliale im Stadtgebiet von Hof einen Geldausgabeautomaten manipuliert.

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Bamberg: Enkeltrick-Betrüger auf frischer Tat erwischt

Mit der Festnahme einer 33-jährigen Tschechin in Bamberg endete am Mittwoch ein dreister Betrug nach der Masche des Enkeltricks. Polizeibeamten gelang es,  die Abholerin des Geldbetrages noch an Ort und Stelle festzunehmen. Jetzt sitzt die 33-Jährige in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zu ihren Komplizen dauern allerdings noch an.

Trickbetrug bei 87-jähriger Bambergerin

Eine 87-jährige Bewohnerin des Bamberger Inselgebietes erhielt am Mittwochvormittag den Telefonanruf eines vermeintlichen Verwandten. Der Mann am Telefon machte der Seniorin glaubhaft, dass er ihr Neffe sei und sich in einer ausweglosen Notlage befände. Nun benötige er dringend 28.000 Euro Bargeld. Da er selbst verhindert sei, würde seine gute Bekannte die vereinbarte Geldsumme demnächst bei der Seniorin abholen.

Auf frischer Tat ertappt

Die hilfsbereite und gutgläubige Bambergerin ließ sich auf die Bitten des Anrufers ein und organisierte schließlich bei einer Bankfiliale ihr Erspartes. Wie telefonisch vereinbart, klingelte auch wenige Stunden später die Bekannte des vermeintlichen Neffen an der Haustür der 87-Jährigen, um das Geld abzuholen. Sie rechnete allerdings nicht damit, dass die Bamberger Polizei mittlerweile auf die dreiste Masche der Betrüger aufmerksam geworden war, denn ein Mitarbeiter der Bank war nach Auszahlung der mehreren tausend Euro misstrauisch geworden und hatte die Polizei informiert. Kriminalbeamte konnten die Geldabholerin deshalb an Ort und Stelle festnehmen und somit verhindern, dass die Rentnerin ihre Ersparnisse los war. Eine sofortige Fahndung der Polizei im Bamberger Stadtgebiet nach möglichen Komplizen der Täterin verlief ergebnislos.

 Haftbefehl erlassen

Am Donnerstag wurde die Tschechin auf Anordnung der Bamberger Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Mittlerweile sitzt sie in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen der Bamberger Kriminalpolizei zu den Hintermännern dauern an. Die oberfränkische Polizei warnt vor dieser Art des Trickbetrugs und mahnt zu erhöhter Vorsicht.

 

 


 

Tschechien

Coburg: Schockanrufer ergaunern Bargeld

Am Sonntagvormittag (23.03.2014) meldete sich bei einem 76-jährigen Coburger ein Mann, der sich als Anwalt ausgab und behauptete, dass die Enkelin des Coburgers eine andere Person überfahren habe. Der Betrüger gab an, dass er eine hohe Summe Bargeld für die Abwicklung des vermeintlichen Unfalls der Enkelin benötige. Eine kurze Zeit später erschien bei dem 76-Jährigen ein Mann, der das Bargeld entgegen nahm und anschließend verschwand. Bei zwei ähnlichen Fällen in Coburg und Rödental gingen die Angerufenen richtigerweise nicht auf die Betrüger ein. Der Gauner, der das Geld entgegen nahm, ist etwa 180 cm groß, schlank, etwa 20 bis 30 Jahre alt und hat helle, halblange Haare. Zeugen, denen am Sonntag im Bereich Heimatring verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten, sich bei der Coburger Kripo unter der Tel.-Nr. 09561/645-0 zu melden.

 


 

Bad Staffelstein (Lkr. Lichtenfels): Achtung – Trickbetrüger unterwegs!

Am Mittwochvormittag (19.März) wurde mit einem falschen Gewinnversprechen versucht eine 76-jährige Dame aus Bad Staffelstein um ihr Geld zu bringen. Sie fand eine Postkarte in ihrem Briefkasten auf der ihr ein Geldgewinn in Höhe von 49.000 Euro angekündigt wurde – sie sollte lediglich eine kostenlose Nummer anrufen. Bei diesem Anruf wurde ihr mitgeteilt, dass die Auszahlung nur dann erfolgen könne, wenn sie im Voraus eine Gebühr bezahlen würde. Ein Kurier würde die Summe in Bar bei ihr zu Hause abholen.

Die Polizei weißt nochmals darauf hin, dass es sich bei derartigen unseriösen Gewinnversprechen um eine Betrugsmasche handelt. Geben sie keine privaten Details preis, übergeben oder überweisen sie kein Geld. Lassen sie keine Fremden in ihre Wohnung. Wenn sie unsicher sind, fragen sie bei Familienangehörigen nach oder verständigen sie die Polizei.

 


 

Oberfranken: Falsche Microsoft-Mitarbeiter treiben ihr Unwesen

Die oberfränkische Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche. Englischsprechende Kriminelle rufen mit ausländischer Vorwahl ahnungslose Bürger in der Region an und täuschen am Telefon vor, für die Firma Microsoft tätig zu seien. Unter dem Vorwand Probleme auf dem Computer festgestellt zu haben, drängen die Täter darauf ein Programm herunterzuladen. Lassen sich die Computernutzer darauf ein, gelingt es den Betrügern Kontrolle über den Rechner zu erlangen. Anschließend verursachen sie unterschiedliche Fehlermeldungen am Gerät des Opfers. Als Grund dafür behaupten die Betrüger beispielsweise, dass Lizenzen abgelaufen seien. Ziel ist es, die Angerufenen weiter zu verunsichern und schließlich zu Zahlungen zu bewegen. Hierfür ist auch die Drohung, den Computer zu sperren keine Seltenheit. Erfahren die Täter dann die Bank- oder Kreditkartendaten haben sie insbesondere über Onlinebanking ungehindert Zugriff auf das Geld ihrer Opfer.

Betrüger schlagen in Coburg zu

So passiert es am vergangenen Wochenende auch einer 37 Jahre alten Coburgerin. Den Betrügern gelingt es den Computer der Frau „fernzusteuern“. Für den vermeintlichen Service fordern sie von der Frau die Zahlung eines geringen Geldbetrages. Nach einem eindringlichen Gespräch lässt sich die Coburgerin auf die Überweisung der kleinen Summe per Kreditkarte und Onlinebanking ein. Danach bemerkt die Frau aber, dass es den Gaunern auch gelungen ist einen dreistelligen Eurobetrag zu transferieren.

 Die Polizei rät:

  • Beenden Sie Telefonanrufe mit ausländischer Ländervorwahl und englischsprechenden vermeintlichen Mitarbeitern der Firma Microsoft sofort. Die Firma nimmt auf diese Weise keinen Kontakt mit Kunden auf.
  • Wurde das Schadprogramm bereits installiert, sollte der Rechner sofort vom Netz getrennt und möglichst durch einen Experten untersucht werden.
  • Bei ungewollten Geldtransaktionen setzen Sie sich umgehend mit Ihrer Bank in Verbindung.
  • Geben Sie niemals unbekannten Personen Bank- oder Kontodaten preis.

 


 

 

Coburg: Glühbirne statt 6 kW – Notstromaggregat-Betrüger aufgeflogen

Die Polizeiinspektion Coburg konnte nun einen gewerbsmäßigen Betrüger aus Würzburg aus dem Verkehr ziehen. Der 39-Jährige bot in Zeitungsanzeigen angeblich sehr leistungsfähige Notstromaggregate an – für den unglaublich geringen Preis von 370 Euro. Die Lieferungen erfolgten prompt und persönlich – bevor die Kunden die Geräte testen konnten, wurde auch schon das Geld kassiert. Die Opfer des Betrügers stellten dann jedoch schnell fest, dass die tatsächliche Leistung der Aggregate absolut nichts mit den angepriesenen 6,5 kW zu tun hatte – es reichte gerade so für eine Glühbirne. Der Betrüger zog seine Masche über längere Zeit durch, sodass der Polizei zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung vorlagen – nun wartet der 39-Jährige auf seine Verhandlung wegen gewerbsmäßigen Betruges.

 


 

 

Oberfranken: Komplizen von Schockanrufen gestellt – Litauer in Haft

Zwei überregional agierende Täter, die als Geldabholer bei sogenannten Schockanrufen fungierten, konnte die oberfränkische Polizei Ende November ermitteln und nun festnehmen. Die zwei 19 und 20 Jahre alten Litauer, die an 21 derartigen Fällen beteiligt sein sollen, sitzen derzeit in Untersuchungshaft.

Überregionale Betrugsserie

Die beiden Litauer, die einer gut organisierten Tätergruppe angehören, sind bei ihren Taten immer auf die gleiche Weise vorgegangen. Ziel war es, insbesondere älteren Menschen russischer Herkunft das Geld aus der Tasche zu ziehen. Zunächst versuchten Hintermänner aus dem Ausland durch eine geschickte Gesprächsführung am Telefon ihre Opfer in den Glauben zu versetzen, dass sich ein naher Angehöriger in einer vermeintlich ausweglosen finanziellen Notlage befände und dringend einen hohen Geldbetrag benötige. Sobald sich die Angerufenen darauf eingelassen hatten, kamen die Komplizen als Geldabholer ins Spiel. In drei Fällen holten die beiden 19 und 20 Jahre alten Männer kurz nach dem Anruf die vereinbarte Geldsumme an der Haustür der Opfer ab und erbeuteten auf diese Weise einen Betrag von mehreren tausend Euro.

Aufwändige Ermittlungsarbeit führt zur Festnahme

Aufgrund einer umfangreichen Ermittlungsarbeit übernahm die Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben des Polizeipräsidiums Oberfranken in Bayreuth die Bearbeitung. Mit Hilfe aufwändiger Maßnahmen gelang es, auf die Spur der Litauer zu kommen. Nachdem sich die beiden Geldabholer in der letzten Novemberwoche erneut im Bundesgebiet aufhielten, schlugen die Ermittler zu. So konnten Bundespolizisten unter Federführung der oberfränkischen Kriminalbeamten am 24. November zunächst den 20-Jährigen in Frankfurt/Oder festnehmen, bevor sein Komplize drei Tage später Beamten der Autobahnpolizei Dessau ins Netz ging. Die beiden Männer wurden auf Anordnung der Bayreuther Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der jeweils Untersuchungshaftbefehl erließ. Sie warten nun auf ihre Hauptverhandlung.

 

 


 

 

Hof: Im Zug klickten die Handschellen für einen Betrüger

Einen mit Haftbefehl gesuchten 38-jährigen Betrüger haben die Bundespolizisten vom Revier Hof am Sonntagvormittag (17. November) in einem Zug zwischen Münchberg und Hof festgenommen. Bei der Kontrolle des Mannes aus Greiz ergab eine Abfrage im polizeilichen Fahndungssystem, dass die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, wegen eines Betrugsdelikts nach ihm suchen ließ. Demnach hat der Mann 60 Tage Freiheitsstrafe abzusitzen oder ersatzweise eine Geldstrafe von 1.860 Euro zu begleichen. Da er die Summe nicht aufbringen konnte, lieferten ihn die Bundespolizisten in die Justizvollzugsanstalt Hof ein.

 


 

 

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