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Kulmbach: Bierfest-Unfall wird erneut vor Gericht verhandelt

Noch einmal wird der so genannte „Kulmbacher Bierfest-Unfall“ in Bayreuth vor Gericht verhandelt. Dabei war im August 2012 ein 30-jähriger Mann aus Weißenbrunn ums Leben gekommen. Eine damals 20-jährige, alkoholisierte Fahranfängerin hatte ihn übersehen, angefahren und die Unfallstelle verlassen. Das Opfer erlag seinen schweren Verletzungen. Erst in der vergangenen Woche hatte das Kulmbacher Jugendschöffengericht die junge Frau wegen Trunkenheit am Steuer und Unfallflucht schuldig gesprochen. Die Studentin muss unter anderem 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Die Eltern des Toten wollen das Urteil gegen die junge Frau nicht hinnehmen. Sie haben Berufung eingelegt, fordern eine erneute Verhandlung wegen fahrlässiger Tötung. Wann der Prozess vor dem Landgericht Bayreuth beginnt, steht noch nicht fest.

 


 

 

Kulmbach: Urteil im tödlichen Bierfestunfall – 120 Arbeitsstunden

Im Prozess um den tödlichen Bierfestunfall in Kulmbach im vergangenen Jahr ist vor dem dortigen Amtsgericht das Urteil gefallen. Die 21 Jahre alte Angeklagte muss wegen vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort 120 Arbeitsstunden leisten. Zudem muss sich die junge Frau einer Therapie und zwei Drogenscreenings unterziehen. Die 21-Jährige hatte im August 2012 betrunken auf der Bundesstraße B85 bei Kulmbach einen 30 Jahre alten Fußgänger überfahren. Danach flüchtete sie. Erst eine Stunde später kehrte sie zur Unfallstelle zurück, da soll der Mann bereits im Sterben gelegen haben. Der Verteidiger der jungen Frau hatte sich vor Gericht lediglich für eine Verurteilung wegen fahrlässiger Trunkenheit ausgesprochen. Die Nebenklage dagegen hatte eine Strafe wegen fahrlässiger Tötung gefordert. Der Unfall sei laut einem Gutachten allerdings nicht vermeidbar gewesen.