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Oberfränkische Kriminalstatistik 2020: Zahl der Straftaten im letzten Jahr leicht gestiegen

Die Zahl der registrierten Straftaten ist im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 leicht gestiegen. Dies teilte das Polizeipräsidium Oberfranken am Montag (08. März) mit. Laut Polizei wird der Anstieg vor allem mit der intensive Kontrolltätigkeit der begründet. Auch die Aufklärungsquote stieg im Vergleich zum Vorjahr. Die Quote ist nach wie vor die höchste aller bayerischen Polizeipräsidien.

Gesamtbetrachtung für 2020

Leichtes Straftaten-Plus im Vergleich zu 2019

In Oberfranken wurden im vergangenen Jahr insgesamt 50.805 Straftaten registriert. Damit verzeichnete man in 2020 ein Anstieg der Straftaten um 2,7 Prozent im Vergleich zu 2019. Die Entwicklung der Gesamtstraftaten wird laut dem Polizeipräsidium nach wie vor in einem gewissem Umfang durch Delikte nach dem Aufenthalts-, Asyl- / Freizügigkeitsgesetz beeinflusst. Hier insbesondere in den Grenzregionen, aber auch in Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften.

Beste Aufklärungsquote in Bayern

Ohne die ausländerrechtlichen Fälle stiegen laut Polizei die Straftaten im Jahr 2020 auf 48.390. Dies war ein Plus von 3,9 Prozent. Die Aufklärungsquote bei den Straftaten insgesamt stieg im Vergleich zu 2019 um 0,9 Prozentpunkte auf 74,7 Prozent. Oberfranken liegt mit dieser Aufklärungsquote deutlich über dem bayernweiten Durchschnitt von 68,1 Prozent. Zu den in Oberfranken 37.950 aufgeklärten Fällen ermittelte die Polizei 25.604 Tatverdächtige.

Bei den Straftaten ohne Verstöße nach dem Aufenthalts-, Asyl- / Freizügigkeitsgesetz stieg die oberfränkische Aufklärungsquote um + 1,3 Prozentpunkte auf 73,5 Prozent. Die Polizei in Oberfranken festigte damit ihren Spitzenplatz innerhalb Bayerns. Der landesweite Durchschnitt betrug hier 66,4 Prozent. 

Schadenssumme von fast 83 Millionen Euro bilanziert

Bei allen registrierten Straftaten in Oberfranken im Jahr 2020 kam es zu einer Gesamtschadenssumme von rund 82,7 Millionen Euro. Davon betrug der Beute-/Vermögensschaden rund 69,5 Millionen Euro und der Sachschaden circa 13,2 Millionen Euro.

Kreisfreie Städte: Deutlicher Anstieg der Straftaten in Hof

In den kreisfreien Städten Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof registrierte die Polizei 2020 insgesamt 19.958 Straftaten. Ein Rückgang der Straftaten bilanzierte man in Bamberg, Bayreuth und Coburg. In Hof stieg die Zahl im zweistelligen Prozent-Bereich. (blaue Grafik)

Bei den bereinigten Zahlen (ohne Delikte nach dem Aufenthalts-, Asyl- / Freizügigkeitsgesetz) (graue Grafik) kam es in Bayreuth und Coburg zu Rückgängen bei den Fallzahlen. In Bamberg und Hof registrierte man eine Steigerung. Der Anstieg im Bereich Hof begründete man damit, dass die Grenzregion ein Schwerpunkt polizeilicher Kontroll-und Fahndungstätigkeit war und ist.


AQ: Aufklärungsquote / HZ: Häufigkeitszahl (Verhältnis bekannt gewordener Straftaten pro 100.000 Einwohner)
AQ: Aufklärungsquote / HZ: Häufigkeitszahl (Verhältnis bekannt gewordener Straftaten pro 100.000 Einwohner)

Deutlicher Rückgang der Straftaten in vier Landkreisen

Bei den Landkreisen in Oberfranken zeichnete sich 2020 sich eine unterschiedliche Entwicklung ab. In den Landkreisen Bamberg, Coburg, Kulmbach und Lichtenfels konnte teils ein deutlicher Rückgang der Straftaten (Gesamtheit und bereinigt) bilanziert werden. So verringerten sich die Delikte im Landkreis Coburg deutlich um 272 auf 2.653 - ein Minus von 9,3 Prozent.

Deutlicher Anstieg der Straftaten im Landkreis Bayreuth

Ein Anstieg der Straftatenzahlen vermeldete die Polizei für 2020 in den Landkreisen Bayreuth, Forchheim, Hof, Kronach und Wunsiedel. Die Erhöhung der Fallzahlen war unter anderem zurückzuführen auf zum Teil größere Straftatenserien oder intensive Kontroll- und Fahndungstätigkeiten der Polizei. Hierbei stach der Landkreis Bayreuth mit einer Steigerung der Straftaten um 571 Fälle auf 3.386 Straftaten heraus. Dies war ein Plus von 20,3 Prozent.

 

Entwicklung einzelner Straftaten-Bereiche

Wie die Polizei mitteilte, konnten 2020 insbesondere in den Deliktsbereichen Diebstahlskriminalität, Straßenkriminalität, Callcenter-Betrug und Kriminalität im Kontext der Zuwanderung und und Häusliche Gewalt Rückgänge der Fallzahlen verzeichnet werden. Insbesondere in den Segmenten Rauschgiftkriminalität, Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, Computerkriminalität und Wohnungseinbruchdiebstahl und Gewaltdelikte wurde ein Anstieg der Fallzahlen registriert. Beispiele:

Rückgang bei: Diebstahl

Mit insgesamt 10.321 Diebstahlsdelikten im Jahr 2020 wurde ein Rückgang zum Vorjahr um 106 Fälle verzeichnet. Dies stellte einen neuen 15-Jahres-Tiefstand dar. 934 aller Diebstahlsdelikte blieben im Versuchsstadium.

Rückgang  bei: Straßenkriminalität

Straßenkriminalität beschreibt Straftaten verschiedener Deliktsbereiche im öffentlichen Raum. Darunter werden z. B. Raubdelikte, Sachbeschädigungen oder Kfz-Diebstähle gezählt. Im Jahr 2020 stellte die Polizei ein Rückgang von 105 Fällen auf 7.260 Fälle fest, ein Minus von 1,4 Prozent.

Rückgang bei: Callcenter-Betrug

Im Bereich des Callcenter-Betruges wurde 2020 ein Rückgang um 108 Fälle auf 1.366 Taten verzeichnet. Die entscheidende Zahl der vollendeten Delikte betrug 109, 18 Fälle weniger als im Jahr 2019.

Steigerung bei: Sexualdelikte

Im Jahr 2020 stellte man eine Erhöhung der Delikte auf 936 Fälle fest. Dies war ein Plus von 15,1 Prozent. Bayernweit stieg die Anzahl der Fälle sogar um 23,7 Prozent.

Steigerung bei: Wohnungseinbruchdiebstahl

In Oberfranken bilanzierte die Polizei 2020 einen Anstieg um 98 Fälle auf 312 Straftaten. Dies entsprach einem Plus von 45,8 Prozent. Bayernweit sank die Anzahl der Fälle um 3,7 Prozent.

Steigerung bei: Gewaltkriminalität

Im Jahr 2020 wurden oberfrankenweit 1.636 Gewaltdelikte registriert. Das stellte einen leichten Anstieg um 1,2 Prozent dar. Unter Gewaltkriminalität werden Straftaten aus verschiedenen Bereichen zusammengefasst, die eine besondere Gewaltbereitschaft der Täter erkennen lassen. Darunter fallen unter anderem Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Raubdelikte und gefährliche und schwere Körperverletzung.

 

Fazit der Polizei

In Oberfranken lässt es sich nicht nur sehr gut, sondern auch sicher leben.

 

 

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Unfallbilanz 2020 in Bamberg: Fast ein Viertel weniger Unfälle als im Vorjahr

Im Vergleich zu 2019 bilanzierte die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt für 2020 einen deutlichen Rückgang der Gesamtunfallzahlen. Ähnliches vermeldete die Polizei in der letzten Woche für Stadt und Landkreis Hof. Wir berichteten!  Für die Domstadt wurde ein Rückgang der Unfälle um 22,6 Prozent verzeichnet. 1.971 Unfälle (2019: 2546) wurden gezählt. In diesem Wert wurden Vorfälle auf der Bundesstraße B505 und auf den Autobahnen nicht mit berücksichtigt. Im Vergleich der letzten zehn Jahre handelte es sich hierbei um die niedrigste Anzahl von Verkehrsunfällen im Stadtgebiet von Bamberg. Begründet wurde dies durch den Lockdown und die Home Office-Arbeit im Zuge der Corona-Pandemie. Weiterlesen
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Stadt & Landkreis Hof: Deutlich sinkende Unfallzahlen in 2020

Der Corona-Lockdown samt den verschiedenen Maßnahmen wirkten sich 2020 positiv auf das Verkehrsunfallgeschehen im Hofer Land aus. So sanken die Zahlen im Stadtgebiet und auch im Landkreis Hof auf ein Allzeittief, wie die Polizeiinspektion Hof am Donnerstag (25. Februar) mitteilte. Es gab aber auch Bereiche mit einer gegenläufigen Entwicklung. Weiterlesen
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Horror-Bilanz für den Tourismus in Bamberg in 2020: Übernachtungs-Minus von 41 Prozent!

Die Corona-Krise verhagelte im Jahr 2020 deutlich die Tourismus-Bilanz in der Stadt Bamberg, nachdem im letzten Frühjahr das Reisen untersagt und alle entsprechenden Betriebe geschlossen wurden. Die Umsatzeinbußen im Gastgewerbe und im Bereich der touristischen Dienstleistungen waren dementsprechend. Viele Anbieter versuchten sich mit Überbrückungshilfen, Novemberhilfen und Kurzarbeit über Wasser zu halten. So sieht auch die jetzige Situation im Jahr 2021 aus. Der Stadtverwaltung liegen nun die offiziellen Übernachtungszahlen des Statistischen Landesamtes für 2020 vor. Die Zahlen machen am Beispiel von Bamberg deutlich, wie sehr die Branche unter den Einschränkungen und Lockdown-Maßnahmen litt.

Übernachtungen gehen fast um die Hälfte zurück

Die Bamberg verzeichnete im Jahr 2019 insgesamt 753.220 Übernachtungen. Diese Zahl fiel in 2020 auf 441.424 zurück. Dies entsprach einem Minus von 41,4 Prozent. (Zu einem Statement von Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke)

Verluste bei Gruppenreisen und Stadtführungen

Ganz massiv war der Rückgang im Bereich der Gruppenreisen, die im letzten Jahr so gut wie ganzjährig nicht möglich waren. Hier beklagt der BAMBERG Tourismus & Kongress Servic (TKS) Einbußen von rund 90 Prozent. Auch bei den Stadtführungen fiel das Minus tiefrot aus. Bei einem der stärksten Umsatzbringer gab es einen Einbruch von 76 Prozent. Nur 2.747 Führungen gab es laut Stadtverwaltung zuletzt im Wendejahr 1989. Der Umsatz von 220.670 Euro fiel entsprechend mager aus. Auch der Umsatz durch den Verkauf in der Tourist Info lag mit 288.267 Euro nur bei 55 Prozent eines normalen Jahres.

 

Alles in allem ein verheerendes Jahr für den Tourismus in Bamberg. .. Besonders schmerzlich ist diese Entwicklung für die vielen Anbieter touristischer Dienstleistungen und für das Gastgewerbe, aber auch für Kulturanbieter, die normalerweise auch massiv von auswärtigen Besucherinnen und Besuchern profitieren. Letztlich leiden aber viele weitere Wirtschaftszweige ebenfalls unter dem Verlust der Touristen, vom Bäcker bis zum Taxiunternehmen, vom Einzelhandel bis zur Veranstaltungsbranche. In einem normalen Jahr erwirtschaftet der Tourismus in Bamberg über 330 Mio. Euro Bruttoumsatz.

(Dr. Stefan Goller, städtischer Tourismusreferent)

 

Den ausführlichen Jahresbericht mit Informationen zu den Statistiken und zu den wichtigsten Entwicklungen des Jahres 2020 kann man auf dem TKS-Tourismus-Blog einsehen.

Zahlen aus 2020
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Oberfranken & Unterfranken: Deutlich mehr Schwarzarbeit im Jahr 2020

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls beim Hauptzollamt Schweinfurt zog für Ober- und Unterfranken nun die Bilanz für das abgelaufene Jahr. Die aufgedeckte Schadenssumme für Oberfranken (außer die Regionen Hof und Wunsiedel) und Unterfranken lag im Jahr 2020 um 25 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Weiterlesen
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Bamberg: Polizei zieht positive Bilanz nach entfallener Sandkerwa 2020

Nachdem die Stadt Bamberg eine „Wilde Sandkerwa“ für das vergangene Wochenende befürchtete, zog nun die Polizei zur Überraschung aller eine positive Bilanz. Die Polizei Bamberg meldete, dass sich die Menschen an die Verbote gehalten hätten. Weiterlesen
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Oberfranken: Maskenpflicht im ÖPNV wird überwiegend eingehalten

Die Einhaltung der Maskenpflicht insbesondere in Verkehrsmitteln des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) stand am Donnerstag (13. August) im Rahmen einer bayernweiten Schwerpunktaktion auch in Oberfranken im Fokus der Polizei. Das Ergebnis für Oberfranken fiel dabei positiv aus. Weiterlesen
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VR Bank Bayreuth-Hof: Fusioniert mit Raiffeisenbank Emtmannsberg

Die VR Bank Bayreuth-Hof stimmte in ihrer jüngsten Vertreterversammlung der Fusion mit der Raiffeisenbank Emtmannsberg (Landkreis Bayreuth) zu. Die gehört mit einer Filiale und 14 Mitarbeitern zu den kleinsten Genossenschaftsbanken Bayerns. Weiterlesen
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Oberfränkische Kriminalitätsstatistik 2019: Fast 50.000 Straftaten registriert!

In Oberfranken wurden 2019 insgesamt 49.489 Straftaten registriert. Damit verzeichnete die Polizei einen Rückgang der Straftaten um 9,9 Prozent. Die Entwicklung der Gesamtstraftaten wurde aber auch 2019 durch Delikte nach dem Aufenthalts- und Asylgesetz – insbesondere in den Grenzregionen und in den Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften beeinflusst. Um eine aussagekräftige Statistik für die Langzeitbetrachtung zu erzielen, wurden diese Delikte herausgenommen und eine „bereinigte Statistik“ zu den Straftaten herausgestellt. Ohne die ausländerrechtlichen Fälle verringerten sich die Straftaten in Oberfranken im Jahr 2019 auf 46.565 Delikte. Dies ergab ein Minus von 2,4 Prozent zum Vorjahr. Weiterlesen
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Klinikverbund Regiomed: Hoher Millionenverlust in 2018

Der seit 100 Tagen im Amt befindliche Hauptgeschäftsführer des Klinikverbunds Regiomed, Alexander Schmidtke, äußerte sich jetzt in einem Pressegespräch zur wirtschaftlichen Lage des angeschlagenen Unternehmens und gab diesbezüglich den Medienvertretern ein Update. Weiterlesen
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Bilanz zum Annafest Forchheim: Polizei bei 110 Einsätzen gefordert

Nach dem 179. Annafest zog die Polizei nun ihre Bilanz. Insgesamt wurden die Einsatzkräfte in diesem Jahr zu 110 Einsätzen gerufen, deutlich weniger sind als 2018. Ein versuchtes Tötungsdelikt am ersten Festwochenende trübte das ansonsten eher positive Polizeifazit. Weiterlesen
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Selber Wiesenfest: Schlägereien, blutige Wunden und Drogenkonsum

Im Zuge des Selber Wiesenfestes im Landkreis Wunsiedel musste die Polizei Marktredwitz sowohl am Freitag (12. Juli) als auch am Samstag (13. Juli) mit den Unterstützungskräften des OED Hof mehrmals anrücken. Unter anderem kam es zu einer Schlägerei zwischen drei Männern, die mit einer Kopfplatzwunde und einem Besuch im Klinikum Selb endete. Weiterlesen
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Hof: Alkoholisierter 13-Jähriger muss an Schlappentag ins Krankenhaus

Zum Schlappentag 2019 (17. Juni) zieht die Hofer Polizei eine gemischte Bilanz. Insbesondere der verantwortungslose Umgang mit Alkohol führte am Montag und am frühen Dienstagmorgen (18. Juni) zu mehreren Polizeieinsätzen wegen Straftaten, Ordnungswidrigkeiten oder Hilfeleistungen. Weiterlesen

Oberfranken: 850 Polizeieinsätze an Rosenmontag & Faschingsdienstag

Betrunkene Autofahrer, streitende Feierwütige und orientierungslose Narren – die Polizei hatte in den vergangen Tagen aufgrund des bunten Faschingstreibens alle Hände voll zu tun und verzeichnete etliche Einsätze in ganz Oberfranken. 82 Fahrer auf Alkohol oder Drogen Vor allem im Zeitraum vom 22. Februar bis zum heutigen Aschermittwochsmorgen (6. März) führten die Beamten intensive Kontrollen durch. Insgesamt zogen sie dabei 50 betrunkene Autofahrer und 32 Fahrer auf Drogen aus dem Verkehr. Acht Fahrten Betrunkener konnten die Polizisten noch rechtzeitig verhindern. 12 Unfälle wegen Alkohols am Steuer Während des Zeitraums ereigneten sich insgesamt zwölf Verkehrsunfälle, verursacht durch alkoholisierte Fahrer. Bei weiteren zwei Unfällen hatten die Verursacher Drogen im Blut. Insgesamt verletzten sich bei diesen Verkehrsunfällen drei Personen schwer und sieben Beteiligte leicht. 850 Einsätze am Rosenmontag & Faschingsdienstag Bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberfranken gingen am Rosenmontag und Faschingsdienstag insgesamt über 850 Einsätze ein, deren Grund aber vorwiegend im Bereich des alltäglichen Geschehens lag. Neben der routinemäßigen Begleitung etlicher Faschingszüge, mussten die Polizisten 32 Streitigkeiten schlichten. Es gab neun Ruhestörungen, vor allem in den späten Abend- und frühen Morgenstunden, sowie 14 Körperverletzungen. Bei den meisten Einsätzen war Alkohol im Spiel Bei der überwiegenden Mehrzahl dieser Störungen spielte das Kriterium Alkohol die herausragende Rolle. Außerdem erreichten 26 Meldungen über hilflose Personen die Einsatzzentrale. In diesem Zusammenhang mussten auch einige volltrunkene Menschen von den Ordnungshütern in die Obhut ihrer Angehörigen oder zur medizinischen Betreuung gebracht werden.
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Wirtschaft in Oberfranken: Kammern blicken positiv auf das Jahr 2019

Mehrheitlich optimistisch blicken die beiden oberfränkischen Industrie- und Handelskammern auf das angelaufene Geschäftsjahr. Dennoch gibt es Einschränkungen, da vor allem internationale Konflikte das Bild in den kommenden zwölf Monaten trüben könnten!

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