Tag Archiv: Bilanz

© Kulmbacher Brauerei AG

Kulmbacher Brauerei: Positive Bilanz trotz Coronakrise

Die Kulmbacher Brauerei Aktien-Gesellschaft ist trotz der Coronakrise zufrieden mit dem Jahr 2020, heißt es am Mittwoch (19. Mai) in einer Pressemitteilung. Im Rahmen der 124. Jahreshauptversammlung  des Unternehmens wurde bekanntgegeben, dass der Gesamtabsatz auf mehr als 3.400 Hektoliter bei einem Umsatzerlös von rund 240 Millionen Euro gestiegen ist.

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© Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. Kommanditgesellschaft

Brose: Konzern mit hohen Investitionen in den Standort Bamberg

Der Automobilzulieferer Brose zieht es vermehrt in Richtung Bamberg. In der Domstadt sollen grundlegende Erweiterungsinvestitionen durchgeführt werden. Dafür sorgen laut dem Konzern günstigere Standortfaktoren im Vergleich zu Coburg. In der Veststadt fallen die Investitionen hingegen kleiner aus. Bei dem Blick auf die Bilanz des letzten Geschäftsjahres konnte das Unternehmen aufgrund eines schwierigen Geschäftsumfeldes immerhin noch ein kleines Rendite-Plus verzeichnen. In Zukunft soll das beschlossene Joint Ventures zu einem deutliches Umsatzplus führen.

Gesellschafter beschließen den Ausbau des Standorts Bamberg

Gesellschafter und Beirat des Unternehmens beschlossen jetzt die Erweiterung des Standorts Bamberg am Berliner Ring für Entwicklungs- und Vertriebstätigkeiten sowie Zentralfunktionen, die im Zusammenhang mit der global ausgerichteten Geschäftsentwicklung verlagert beziehungsweise erweitert werden. Mit der Realisierung der nächsten Entwicklungsstufen am Berliner Ring in Bamberg verschieben sich die Schwerpunkte der künftigen Aktivitäten der Brose Gruppe in Oberfranken von Coburg verstärkt in den Bamberger Raum.

Konzern sieht bessere Standortfaktoren in der Domstadt

Hintergrund der Entscheidung für die Domstadt waren für das Unternehmen die bessere Verkehrsanbindung, die höhere Attraktivität zur Gewinnung neuer Mitarbeiter sowie die vom Bamberger Stadtrat beschlossenen Vorleistungen für den Ausbau des Geländes und des Flugplatzes. In einer Pressemeldung lobte man zudem extra die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung.

Brose bemängelt Unterstützung in Coburg

Gegen mögliche Kapazitätserweiterungen in Coburg sprachen laut Brose die Kosten der Baugrundsanierung, die Probleme der Bauabwicklung im Stadtgebiet mit altem Baumbestand und nicht zuletzt die mangelnde Unterstützung durch Stadtverwaltung und Stadtrat.

Kleinere Investitionen in Coburg

In Coburg werden die bereits 2018 geplanten Logistik-Investitionen aus einem Warenverteilzentrum und Hochregallager für die Fertigung an der Dieselstraße realisiert, sobald das Parkhaus an der Bamberger Straße fertiggestellt ist. Diskutiert wird zudem eine neue Halle für die Kunststofffertigung an der Uferstraße. Auf dem Gelände zwischen Max-Brose-Straße und Bamberger Straße werden bestehende Gebäude saniert.

 

Reaktion aus Bamberg zur Brose-Entscheidung

 

Ein herausragender Tag für Bamberg und die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. ... Das bedeutet eine zusätzliche Stärkung des Wirtschaftsstandorts Bamberg, die Sicherung und Entwicklung von hochqualifizierten Arbeitsplätzen und eine gute Stadtentwicklung in Bamberg-Ost. ... Es war goldrichtig, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, damit sich die Brose Unternehmensgruppe in Bamberg entfalten kann"

(Andreas Starke, Oberbürgermeister der Stadt Bamberg)

 

Reaktion aus Coburg zur Brose-Entscheidung

 

Wir nehmen die Mitteilung der Firma Brose zur Kenntnis. Eine mangelnde Unterstützung von Seiten der Stadtverwaltung und des Stadtrats lässt sich jedoch angesichts der eindeutig und mit großer Mehrheit gefassten Beschlüsse und der priorisierten Bearbeitung der eingereichten Anträge objektiv nicht feststellen. Die Stadtverwaltung hat seit Vorlage des Brose-Masterplans 2030 sehr viel unternommen, um Wünsche des Unternehmens im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten kurzfristig zu realisieren. Wir werden die Planungen von Brose auch weiterhin konstruktiv begleiten.

Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister der Stadt Coburg

 

Schwieriges Geschäftsjahr 2020

Drei Faktoren haben im abgelaufenen Geschäftsjahr die Bilanz der Brose Gruppe beeinträchtigt. Neben einem coronabedingten Umsatzrückgang (mit den Fahrzeugherstellern um 17 Prozent) verbuchte der Konzern einen hohen Restrukturierungsaufwand sowie erhebliche Vorleistungen in die Entwicklung von neuen Produkten. Dies kostete fast die gesamte Rendite des Jahres. Unter dem Strich konnte ein negatives Konzernergebnis aber vermieden werden.

Joint Venture Brose Sitech soll in den kommenden Jahren ein Umsatztreiber werden

Positiv bemerkte man den hohen Auftragseingang in 2020. Dieser soll in Verbindung mit dem beschlossenen Gemeinschaftsunternehmen Brose Sitech zur Entwicklung von Fahrzeugsitzen und Innenraumfunktionen in den kommenden Jahren für ein weiteres deutliches Wachstum sorgen, so Brose. Die Geschäftsführung rechnet damit, dass sich der Umsatz des Vorjahres von 5,1 Milliarden Euro bis 2025 auf 9,7 Milliarden Euro fast verdoppelt. An den dann 71 Firmenstandorten in 25 Ländern sollen mehr als 34.000 Mitarbeiter beschäftigt werden. Die kartellrechtliche Genehmigung des Joint Ventures mit der VW-Tochter erwartet Brose bis Ende des Jahres. Während die Produktionszunahme vor allem an den chinesischen und nordamerikanischen Standorten erwartet wird, werden in Deutschland aufgrund der Vereinbarung mit Volkswagen die Produktion und Beschäftigung in den Werken Wolfsburg und Emden ausgebaut.

Aktuell-Beitrag vom Dienstag (04. Mai)
Brose erweitert den Standort: Den Automobilzulieferer zieht es immer mehr nach Bamberg
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24-Stunden-Blitzmarathon in Oberfranken: Deutlich weniger Fahrer zu schnell unterwegs

Am Donnerstagmorgen (22. April) um 6 Uhr ging der achte "24-Stunden-Blitzmarathon" zu Ende. Bilanz der oberfränkischen Polizei: Im Vergleich zum Jahr 2019 sind deutlich weniger Fahrer zu schnell unterwegs gewesen. Dieses Jahr hielten sich 1,3 Prozent von knapp 30.000 gemessenen Fahrzeugen nicht an die Geschwindigkeit. Im Jahr 2019 waren es knapp 2 Prozent. Letztes Jahr fiel der Blitzmarathon aufgrund der Corona-Pandemie aus. Die Aktion dient dazu, Verkehrsteilnehmer auf das Thema Unfälle, verursacht durch hohe Geschwindigkeit, aufmerksam zu machen. Wir berichteten.

Über 380 Fahrer zu schnell unterwegs 

An dem diesjährigen Blitzmarathon beteiligten sich 158 Beamte. An 80 Stellen wurden Messungen durchgeführt und überprüft, ob die Tempolimits eingehalten wurden. Bei insgesamt 384 Fahrern stellte die Polizei zu hohe Geschwindigkeit fest. Auf etwa die Hälfte der Verkehrsteilnehmer kommt eine kostenpflichtige Verwarnung zu. Die restlichen Fahrer bekommen entweder ein Bußgeld, Punkte in Flensburg oder Fahrverbot.

Trauriger Höchstwert erreicht 184 bei erlaubten 100 km/h

Den traurigen Höchstwert stellte ein Kulmbacher BMW-Fahrer auf der B289 bei Kulmbach auf. Er raste mit 184 Stundenkilometern an den Beamten vorbei, obwohl die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h begrenzt ist. Der Fahrer bekommt ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro, zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot.

Polizei erwischt 46-Jährigen mit acht Haftbefehlen 

Neben Geschwindigkeitsüberschreitungen beanstandete die Polizei 37 Fahrer oder deren Fahrzeuge wegen weiterer Verstöße. Auf der Staatsstraße 2692 bei Berg (Landkreis Hof) stellte die Polizei während der Kontrolle eines 46-jährigen Beifahrers aus Saalfeld fest, dass gegen ihn acht Haftbefehle bestanden. Der Fahrer (33) des Kleintransporters fuhr zuvor mit 28 km/h zu schnell an der Kontrollestelle vorbei. Die Haftbefehle konnte der 46-Jährige mit der Zahlung eines dreistelligen Eurobetrages abwenden. Zudem bekam er eine Anzeige wegen eines sogenannten Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz, da dieser geringe Menge Marihuana bei sich führte. Gegen den 33-Jährigen leitete die Polizei ein Bußgeldverfahren ein.

Für die oberfränkischen Mittelzentren stellt sich die Bilanz des Blitzmarathons wie folgt dar:

  • Im Bereich Bamberg (Stadt und Lankreis Bamberg und Forchheim) waren 66 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs
  • Im Bereich Bayreuth (Stadt und Lankreis Bayreuth und Kulmbach) waren 186 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs
  • Im Bereich Coburg (Stadt und Landkreis Coburg, Landkreis Kronach und Lichtenfels) waren 73 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs
  • Im Bereich Hof (Stadt und Landkreis Hof und Wunsiedel) waren 59 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs

Außerhalb des Blitzmarathons wird die Polizei im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms 2030 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ Raser im Auge behalten.

Der Aktuell-Beitrag vom 22. April 2021
Oberfranken: Blitzmarathon 2021 ein voller Erfolg
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Konjunkturbericht: Licht & Schatten im oberfränkischen Handwerk

Bei den oberfränkischen Handwerksbetrieben fällt das Fazit für das erste Quartal 2021 gemischt aus. Das geht aus dem aktuellen Konjunkturbericht hervor, bei dem die Handwerkskammer für Oberfranken 443 Betriebe mit über 10.000 Beschäftigten befragt hat.

Lage teilweise angespannt 

Zwar ist der Geschäftsklimaindex von 99 auf einen Wert von 111 gestiegen. Dennoch dürfe dieses Ergebnis nicht darüber hinwegtäuschen, dass die wirtschaftliche Lage in vielen Gewerken nach wie vor sehr angespannt sei, so der Vizepräsident der Handwerkskammer für Oberfranken, Matthias Graßmann. Während Bau- und Ausbauhandwerke wirtschaftlich äußerst stabil da stehen, leiden alle anderen Handwerkszweige deutlich stärker unter der Corona-Krise und das mit teils großen Einbußen. Während die Erwartungen im letzten Quartal noch recht pessimistisch waren, gehen jetzt 62 Prozent der Befragten nicht von einer weiteren Verschlechterung aus. Gut ein Fünftel der Betriebe rechnet mit einer besseren Situation.

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Oberfränkische Kriminalstatistik 2020: Zahl der Straftaten im letzten Jahr leicht gestiegen

Die Zahl der registrierten Straftaten ist im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 leicht gestiegen. Dies teilte das Polizeipräsidium Oberfranken am Montag (08. März) mit. Laut Polizei wird der Anstieg vor allem mit der intensive Kontrolltätigkeit der begründet. Auch die Aufklärungsquote stieg im Vergleich zum Vorjahr. Die Quote ist nach wie vor die höchste aller bayerischen Polizeipräsidien.

Gesamtbetrachtung für 2020

Leichtes Straftaten-Plus im Vergleich zu 2019

In Oberfranken wurden im vergangenen Jahr insgesamt 50.805 Straftaten registriert. Damit verzeichnete man in 2020 ein Anstieg der Straftaten um 2,7 Prozent im Vergleich zu 2019. Die Entwicklung der Gesamtstraftaten wird laut dem Polizeipräsidium nach wie vor in einem gewissem Umfang durch Delikte nach dem Aufenthalts-, Asyl- / Freizügigkeitsgesetz beeinflusst. Hier insbesondere in den Grenzregionen, aber auch in Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften.

Beste Aufklärungsquote in Bayern

Ohne die ausländerrechtlichen Fälle stiegen laut Polizei die Straftaten im Jahr 2020 auf 48.390. Dies war ein Plus von 3,9 Prozent. Die Aufklärungsquote bei den Straftaten insgesamt stieg im Vergleich zu 2019 um 0,9 Prozentpunkte auf 74,7 Prozent. Oberfranken liegt mit dieser Aufklärungsquote deutlich über dem bayernweiten Durchschnitt von 68,1 Prozent. Zu den in Oberfranken 37.950 aufgeklärten Fällen ermittelte die Polizei 25.604 Tatverdächtige.

Bei den Straftaten ohne Verstöße nach dem Aufenthalts-, Asyl- / Freizügigkeitsgesetz stieg die oberfränkische Aufklärungsquote um + 1,3 Prozentpunkte auf 73,5 Prozent. Die Polizei in Oberfranken festigte damit ihren Spitzenplatz innerhalb Bayerns. Der landesweite Durchschnitt betrug hier 66,4 Prozent. 

Schadenssumme von fast 83 Millionen Euro bilanziert

Bei allen registrierten Straftaten in Oberfranken im Jahr 2020 kam es zu einer Gesamtschadenssumme von rund 82,7 Millionen Euro. Davon betrug der Beute-/Vermögensschaden rund 69,5 Millionen Euro und der Sachschaden circa 13,2 Millionen Euro.

Kreisfreie Städte: Deutlicher Anstieg der Straftaten in Hof

In den kreisfreien Städten Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof registrierte die Polizei 2020 insgesamt 19.958 Straftaten. Ein Rückgang der Straftaten bilanzierte man in Bamberg, Bayreuth und Coburg. In Hof stieg die Zahl im zweistelligen Prozent-Bereich. (blaue Grafik)

Bei den bereinigten Zahlen (ohne Delikte nach dem Aufenthalts-, Asyl- / Freizügigkeitsgesetz) (graue Grafik) kam es in Bayreuth und Coburg zu Rückgängen bei den Fallzahlen. In Bamberg und Hof registrierte man eine Steigerung. Der Anstieg im Bereich Hof begründete man damit, dass die Grenzregion ein Schwerpunkt polizeilicher Kontroll-und Fahndungstätigkeit war und ist.


AQ: Aufklärungsquote / HZ: Häufigkeitszahl (Verhältnis bekannt gewordener Straftaten pro 100.000 Einwohner)
AQ: Aufklärungsquote / HZ: Häufigkeitszahl (Verhältnis bekannt gewordener Straftaten pro 100.000 Einwohner)

Deutlicher Rückgang der Straftaten in vier Landkreisen

Bei den Landkreisen in Oberfranken zeichnete sich 2020 sich eine unterschiedliche Entwicklung ab. In den Landkreisen Bamberg, Coburg, Kulmbach und Lichtenfels konnte teils ein deutlicher Rückgang der Straftaten (Gesamtheit und bereinigt) bilanziert werden. So verringerten sich die Delikte im Landkreis Coburg deutlich um 272 auf 2.653 - ein Minus von 9,3 Prozent.

Deutlicher Anstieg der Straftaten im Landkreis Bayreuth

Ein Anstieg der Straftatenzahlen vermeldete die Polizei für 2020 in den Landkreisen Bayreuth, Forchheim, Hof, Kronach und Wunsiedel. Die Erhöhung der Fallzahlen war unter anderem zurückzuführen auf zum Teil größere Straftatenserien oder intensive Kontroll- und Fahndungstätigkeiten der Polizei. Hierbei stach der Landkreis Bayreuth mit einer Steigerung der Straftaten um 571 Fälle auf 3.386 Straftaten heraus. Dies war ein Plus von 20,3 Prozent.

 

Entwicklung einzelner Straftaten-Bereiche

Wie die Polizei mitteilte, konnten 2020 insbesondere in den Deliktsbereichen Diebstahlskriminalität, Straßenkriminalität, Callcenter-Betrug und Kriminalität im Kontext der Zuwanderung und und Häusliche Gewalt Rückgänge der Fallzahlen verzeichnet werden. Insbesondere in den Segmenten Rauschgiftkriminalität, Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, Computerkriminalität und Wohnungseinbruchdiebstahl und Gewaltdelikte wurde ein Anstieg der Fallzahlen registriert. Beispiele:

Rückgang bei: Diebstahl

Mit insgesamt 10.321 Diebstahlsdelikten im Jahr 2020 wurde ein Rückgang zum Vorjahr um 106 Fälle verzeichnet. Dies stellte einen neuen 15-Jahres-Tiefstand dar. 934 aller Diebstahlsdelikte blieben im Versuchsstadium.

Rückgang  bei: Straßenkriminalität

Straßenkriminalität beschreibt Straftaten verschiedener Deliktsbereiche im öffentlichen Raum. Darunter werden z. B. Raubdelikte, Sachbeschädigungen oder Kfz-Diebstähle gezählt. Im Jahr 2020 stellte die Polizei ein Rückgang von 105 Fällen auf 7.260 Fälle fest, ein Minus von 1,4 Prozent.

Rückgang bei: Callcenter-Betrug

Im Bereich des Callcenter-Betruges wurde 2020 ein Rückgang um 108 Fälle auf 1.366 Taten verzeichnet. Die entscheidende Zahl der vollendeten Delikte betrug 109, 18 Fälle weniger als im Jahr 2019.

Steigerung bei: Sexualdelikte

Im Jahr 2020 stellte man eine Erhöhung der Delikte auf 936 Fälle fest. Dies war ein Plus von 15,1 Prozent. Bayernweit stieg die Anzahl der Fälle sogar um 23,7 Prozent.

Steigerung bei: Wohnungseinbruchdiebstahl

In Oberfranken bilanzierte die Polizei 2020 einen Anstieg um 98 Fälle auf 312 Straftaten. Dies entsprach einem Plus von 45,8 Prozent. Bayernweit sank die Anzahl der Fälle um 3,7 Prozent.

Steigerung bei: Gewaltkriminalität

Im Jahr 2020 wurden oberfrankenweit 1.636 Gewaltdelikte registriert. Das stellte einen leichten Anstieg um 1,2 Prozent dar. Unter Gewaltkriminalität werden Straftaten aus verschiedenen Bereichen zusammengefasst, die eine besondere Gewaltbereitschaft der Täter erkennen lassen. Darunter fallen unter anderem Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Raubdelikte und gefährliche und schwere Körperverletzung.

 

Fazit der Polizei

In Oberfranken lässt es sich nicht nur sehr gut, sondern auch sicher leben.

 

 

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Unfallbilanz 2020 in Bamberg: Fast ein Viertel weniger Unfälle als im Vorjahr

Im Vergleich zu 2019 bilanzierte die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt für 2020 einen deutlichen Rückgang der Gesamtunfallzahlen. Ähnliches vermeldete die Polizei in der letzten Woche für Stadt und Landkreis Hof. Wir berichteten!  Für die Domstadt wurde ein Rückgang der Unfälle um 22,6 Prozent verzeichnet. 1.971 Unfälle (2019: 2546) wurden gezählt. In diesem Wert wurden Vorfälle auf der Bundesstraße B505 und auf den Autobahnen nicht mit berücksichtigt. Im Vergleich der letzten zehn Jahre handelte es sich hierbei um die niedrigste Anzahl von Verkehrsunfällen im Stadtgebiet von Bamberg. Begründet wurde dies durch den Lockdown und die Home Office-Arbeit im Zuge der Corona-Pandemie. Weiterlesen
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Stadt & Landkreis Hof: Deutlich sinkende Unfallzahlen in 2020

Der Corona-Lockdown samt den verschiedenen Maßnahmen wirkten sich 2020 positiv auf das Verkehrsunfallgeschehen im Hofer Land aus. So sanken die Zahlen im Stadtgebiet und auch im Landkreis Hof auf ein Allzeittief, wie die Polizeiinspektion Hof am Donnerstag (25. Februar) mitteilte. Es gab aber auch Bereiche mit einer gegenläufigen Entwicklung. Weiterlesen
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Horror-Bilanz für den Tourismus in Bamberg in 2020: Übernachtungs-Minus von 41 Prozent!

Die Corona-Krise verhagelte im Jahr 2020 deutlich die Tourismus-Bilanz in der Stadt Bamberg, nachdem im letzten Frühjahr das Reisen untersagt und alle entsprechenden Betriebe geschlossen wurden. Die Umsatzeinbußen im Gastgewerbe und im Bereich der touristischen Dienstleistungen waren dementsprechend. Viele Anbieter versuchten sich mit Überbrückungshilfen, Novemberhilfen und Kurzarbeit über Wasser zu halten. So sieht auch die jetzige Situation im Jahr 2021 aus. Der Stadtverwaltung liegen nun die offiziellen Übernachtungszahlen des Statistischen Landesamtes für 2020 vor. Die Zahlen machen am Beispiel von Bamberg deutlich, wie sehr die Branche unter den Einschränkungen und Lockdown-Maßnahmen litt.

Übernachtungen gehen fast um die Hälfte zurück

Die Bamberg verzeichnete im Jahr 2019 insgesamt 753.220 Übernachtungen. Diese Zahl fiel in 2020 auf 441.424 zurück. Dies entsprach einem Minus von 41,4 Prozent. (Zu einem Statement von Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke)

Verluste bei Gruppenreisen und Stadtführungen

Ganz massiv war der Rückgang im Bereich der Gruppenreisen, die im letzten Jahr so gut wie ganzjährig nicht möglich waren. Hier beklagt der BAMBERG Tourismus & Kongress Servic (TKS) Einbußen von rund 90 Prozent. Auch bei den Stadtführungen fiel das Minus tiefrot aus. Bei einem der stärksten Umsatzbringer gab es einen Einbruch von 76 Prozent. Nur 2.747 Führungen gab es laut Stadtverwaltung zuletzt im Wendejahr 1989. Der Umsatz von 220.670 Euro fiel entsprechend mager aus. Auch der Umsatz durch den Verkauf in der Tourist Info lag mit 288.267 Euro nur bei 55 Prozent eines normalen Jahres.

 

Alles in allem ein verheerendes Jahr für den Tourismus in Bamberg. .. Besonders schmerzlich ist diese Entwicklung für die vielen Anbieter touristischer Dienstleistungen und für das Gastgewerbe, aber auch für Kulturanbieter, die normalerweise auch massiv von auswärtigen Besucherinnen und Besuchern profitieren. Letztlich leiden aber viele weitere Wirtschaftszweige ebenfalls unter dem Verlust der Touristen, vom Bäcker bis zum Taxiunternehmen, vom Einzelhandel bis zur Veranstaltungsbranche. In einem normalen Jahr erwirtschaftet der Tourismus in Bamberg über 330 Mio. Euro Bruttoumsatz.

(Dr. Stefan Goller, städtischer Tourismusreferent)

 

Den ausführlichen Jahresbericht mit Informationen zu den Statistiken und zu den wichtigsten Entwicklungen des Jahres 2020 kann man auf dem TKS-Tourismus-Blog einsehen.

Zahlen aus 2020
© Stadt Bamberg / TKS
© Stadt Bamberg / TKS
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Oberfranken & Unterfranken: Deutlich mehr Schwarzarbeit im Jahr 2020

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls beim Hauptzollamt Schweinfurt zog für Ober- und Unterfranken nun die Bilanz für das abgelaufene Jahr. Die aufgedeckte Schadenssumme für Oberfranken (außer die Regionen Hof und Wunsiedel) und Unterfranken lag im Jahr 2020 um 25 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Weiterlesen
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Bamberg: Polizei zieht positive Bilanz nach entfallener Sandkerwa 2020

Nachdem die Stadt Bamberg eine „Wilde Sandkerwa“ für das vergangene Wochenende befürchtete, zog nun die Polizei zur Überraschung aller eine positive Bilanz. Die Polizei Bamberg meldete, dass sich die Menschen an die Verbote gehalten hätten. Weiterlesen
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Oberfranken: Maskenpflicht im ÖPNV wird überwiegend eingehalten

Die Einhaltung der Maskenpflicht insbesondere in Verkehrsmitteln des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) stand am Donnerstag (13. August) im Rahmen einer bayernweiten Schwerpunktaktion auch in Oberfranken im Fokus der Polizei. Das Ergebnis für Oberfranken fiel dabei positiv aus. Weiterlesen
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VR Bank Bayreuth-Hof: Fusioniert mit Raiffeisenbank Emtmannsberg

Die VR Bank Bayreuth-Hof stimmte in ihrer jüngsten Vertreterversammlung der Fusion mit der Raiffeisenbank Emtmannsberg (Landkreis Bayreuth) zu. Die gehört mit einer Filiale und 14 Mitarbeitern zu den kleinsten Genossenschaftsbanken Bayerns. Weiterlesen
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Oberfränkische Kriminalitätsstatistik 2019: Fast 50.000 Straftaten registriert!

In Oberfranken wurden 2019 insgesamt 49.489 Straftaten registriert. Damit verzeichnete die Polizei einen Rückgang der Straftaten um 9,9 Prozent. Die Entwicklung der Gesamtstraftaten wurde aber auch 2019 durch Delikte nach dem Aufenthalts- und Asylgesetz – insbesondere in den Grenzregionen und in den Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften beeinflusst. Um eine aussagekräftige Statistik für die Langzeitbetrachtung zu erzielen, wurden diese Delikte herausgenommen und eine „bereinigte Statistik“ zu den Straftaten herausgestellt. Ohne die ausländerrechtlichen Fälle verringerten sich die Straftaten in Oberfranken im Jahr 2019 auf 46.565 Delikte. Dies ergab ein Minus von 2,4 Prozent zum Vorjahr. Weiterlesen
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Klinikverbund Regiomed: Hoher Millionenverlust in 2018

Der seit 100 Tagen im Amt befindliche Hauptgeschäftsführer des Klinikverbunds Regiomed, Alexander Schmidtke, äußerte sich jetzt in einem Pressegespräch zur wirtschaftlichen Lage des angeschlagenen Unternehmens und gab diesbezüglich den Medienvertretern ein Update. Weiterlesen
© TVO

Bilanz zum Annafest Forchheim: Polizei bei 110 Einsätzen gefordert

Nach dem 179. Annafest zog die Polizei nun ihre Bilanz. Insgesamt wurden die Einsatzkräfte in diesem Jahr zu 110 Einsätzen gerufen, deutlich weniger sind als 2018. Ein versuchtes Tötungsdelikt am ersten Festwochenende trübte das ansonsten eher positive Polizeifazit. Weiterlesen
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