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© Stefan Wicklein

Landkreis Kronach: Gütesiegel „Bildungsregion in Bayern“ erhalten

Bayerns Bildungsminister Ludwig Spaenle hat am heutigen Freitag (21. Oktober) das Gütesiegel „Bildungsregion in Bayern“ an den Landkreis Kronach verliehen. Landrat Oswald Marr nahm stellvertretend die Urkunde aus den Händen des Ministers entgegen.

Spaenle würdige Leistungen vor Ort

Spaenle würdigte die Anstrengungen des Landkreises, der beteiligten Kommunen, Schulen und Einrichtungen: „Eine leistungsfähige Bildungslandschaft wird im Landkreis Kronach als bedeutender Standort- und Entwicklungsfaktor wahrgenommen." Seit 2000 wurden in dem Landkreis erhebliche finanzielle Investitionen getätigt. Damit will man den Bürgern vor Ort eine optimale Aus- und Weiterbildung gewährleisten. "Die Initiative des Freistaats, sich zu einer ,Bildungsregion in Bayern‘ weiterzuentwickeln, hat hier zusätzliche Impulse gesetzt, die bestehenden Bildungsstrukturen und –angebote stärker miteinander zu vernetzen“, so Spaenle weiter.

Bekanntheitsgrad der Angebote wurde erhöht

Der Bekanntheitsgrad der schulischen und außerschulischer Bildungs- und Erziehungsangebote, Beratungsstellen und Unterstützungsmöglichkeiten in und um Kronach wurde ausgebaut, um so Menschen aller Altersstufen im Landkreis interessante und auf sie zugeschnittene Bildungsangebote bieten zu können.

Zwei Beispiel-Projekte
Kriterien, um das Gütesiegel zu erhalten
  • Der Arbeitskreis „Ferienmacher im Landkreis“ will eine möglichst flächendeckende Versorgung mit Ferienbetreuungs- und Ferien-angeboten im Landkreis für Schulkinder während der Ferienzeiten durch die Zusammenarbeit von Anbietern erreichen. Dies kann gerade erwerbstätige Eltern entlasten und so Fachkräfte in der Region binden.
  • Für den Umgang mit Folgen des demografischen Wandels hat das Bildungszentrum Wallenfels Modellcharakter. Das ehemalige Volksschulgebäude wurde zu einem Bildungszentrum umgestaltet. Es umfasst mit Kinderkrippe und Kindergarten, Kinderhort, Stadtbücherei, Musikschule und Volkshochschule alle Bildungsangebote für alle Altersgruppen unter einem Dach.
  • Übergänge zwischen einzelnen Einrichtungen fließender zu gestalten, etwa von Kindergärten zu Schulen
  • Vernetzung von schulischen und außerschulischen Bildungsangeboten
  • jungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu helfen
  • die Bürgergesellschaft stärken und dazu unter anderem die Schulen und die Jugendarbeit enger zu verbinden
  • die Herausforderungen des demographischen Wandels proaktiv zu gestalten