Tag Archiv: Bindlach

A9 / Bindlach (Lkr. Bayreuth): Unfall nach unvorsichtigem Überholmanöver

Ein 63-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Kulmbach übersah am Mittwochnachmittag ein neben ihm fahrendes Fahrzeug. Als er am Bindlacher Berg zum Überholen ausscheren wollte, streifte er den Mercedes, der auf der Nebenfahrbahn unterwegs war. Sowohl der Kulmbacher als auch der 49-jährige Speichersdorfer blieben unverletzt, allerdings entstand ein Sachschaden von 4.000 Euro. Die Konsequenzen für den Unfallverursacher: Er muss ein Bußgeld bezahlen und bekommt einige Punkte in Flensburg.

 


 

 

NKD: Mit Drei-Stufen-Plan zurück in die Gewinnzone

Der Textildiscounter NKD mit Verwaltungssitz in Bindlach (Landkreis Bayreuth) will sich zukünftig wieder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor. Der Fokus soll zukünftig wieder auf die Kernzielgruppe ausgerichtet werden. Investitionen von 45 Millionen Euro bis zum Jahr 2015 sollen zudem helfen, in die Gewinnzone zurückzukehren. Mit einem dreistufigem Plan will man wieder schwarze Zahlen schreiben. Die kreditgebenden Banken haben dem Konzept zugestimmt und stehen laut NKD-Führung weiter hinter dem Unternehmen.

Abbau von 93 Stellen bis Ende 2013

Die Wettbewerbsfähigkeit soll in drei Schritten zurückerlangt werden. Bis Ende 2013 wird die  Kostenbasis gesenkt. Dies bedeutet, das 93 Stellen in der Verwaltung abgebaut werden. In der Bindlacher Konzernzentrale werden dann nur noch 545 Stellen veranschlagt. Der Abbau der fast 100 Stellen soll sozialverträglich erfolgen. Ebenfalls gekündigt wird der Sponsorenvertrag mit dem Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg. Dieser zum 30.06.2014. Zudem stellt NKD sein gesamtes Filialnetz auf den Prüfstand. Unprofitable Häuser werden geschlossen.

Moderne Filialen sollen Wandel bringen

Die übrigen Filialen sollen moderner und mehr auf die Zielgruppe ausgerichtet werden. Dazu will der Textildiscounter 25 Millionen Euro der gesamten Invest-Summe von 45 Millionen Euro in die Hand nehmen. Im Vordergrund, so das Management, steht dabei ein ausgewogenes „Preis-Leistungs-Verhältnis, ansprechende Moder sowie eine moderne Filialgestaltung“.

Expansion ab 2015

Im nächsten Jahr sollen die Voraussetzungen für ein nachhaltiges Konzernwachstum geschaffen werden. 2015 – so der Plan – will NKD auf Basis der neuen Strukturen in West- und Osteuropa neue Filialen eröffnen.

Unabhängig von dem Drei-Stufen-Konzept wird der Plan der Eigentümergesellschaft weiter vorangetrieben, die Firmengruppe mit Filialen in Deutschland, Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Polen und der Schweiz als Ganzes an einen neuen Eigentümer zu verkaufen. Die Gespräche mit potentiellen Investoren – so das Management – sind bereits im Gange.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bindlach (Lkr. Bayreuth) NKD – Bangen um Arbeitsplätze

Beim Textildiscounter NKD mit Verwaltungssitz in Bindlach bei Bayreuth geht das Bangen um Arbeitsplätze weiter. Offenbar werden mit Mitarbeitern bereits Gespräche über Vertragsänderungen und Kündigungen geführt. Auch von einem Sozialplan ist die Rede. Offiziell gibt es dazu gegenwärtig keine Stellungnahme. Der Textil-Discounter NKD beschäftigt in Oberfranken rund 1000 Mitarbeiter.

 


 

 

NKD: Mitarbeiter befürchten erste Kündigungen

Bei dem Textildiscounter NKD in Bindlach befürchten die Mitarbeiter schon in dieser Woche erste Kündigungen. Allerdings gibt es dazu weder von Seiten des Unternehmens noch vom Betriebsrat konkrete Aussagen. Seit Bekanntwerden der Verkaufspläne rumort es in der Unternehmenszentrale gewaltig. Zwar wurden die einzelnen Abteilungen über die Situation informiert – eine wirkliche Betriebsversammlung hat es bislang aber noch nicht gegeben. NKD beschäftigt weltweit rund 8.000 Mitarbeiter. In den oberfränkischen Filialen und am Standort Bindlach arbeiten etwa 1.000 Menschen.

 


 

 

Bindlach: NKD vor Verkauf – Reaktionen von vor Ort!

Der Textildiscounter NKD mit Hauptsitz in Bindlach (Landkreis Bayreuth) soll verkauft werden. Durch Management- und Strategiefehler ist das Unternehmen in der jetzigen Form nicht mehr profitabel, so die Aussage der DAUN & Cie. Aktiengesellschaft. Die AG ist Eigentümer des Textilunternehmens und will sich nun im Zuge einer Konsolidierung ihres Geschäftsportfolios von NKD trennen. Momentan wird bereits umstrukturiert. Das überarbeitete Geschäftsmodell soll im Herbst vorliegen.

Unser Beitrag vom Donnerstag (27.06.):

 

 

Ob Jobs wegfallen ist noch nicht eindeutig klar. Wenn es dazu kommen sollte, dann erwägt das Unternehmen ein sozialverträgliches Umsetzen der Maßnahme. Wie geht es weiter bei NKD und wie sind die Reaktionen direkt am Hauptsitz in Bindlach? Wir haben uns umgehört, bei Angestellten, Kunden und Bürgermeister!

Unser Beitrag vom Freitag (28.06.):

 

 

 

(Fotos: NKD)

 


 

 

Bindlach (Lkr. Bayreuth): Eigentümer will Textildiscounter NKD verkaufen

Der Textildiscounter NKD mit Hauptsitz in Bindlach (Landkreis Bayreuth) soll verkauft werden. Durch Management- und Strategiefehler ist das Unternehmen in der jetzigen Form nicht mehr profitabel, so die Aussage der DAUN & Cie. Aktiengesellschaft. Die AG ist Eigentümer des Textilunternehmens und will sich nun im Zuge einer Konsolidierung ihres Geschäftsportfolios von NKD trennen. Momentan wird bereits umstrukturiert. Das überarbeitete Geschäftsmodell soll im Herbst vorliegen. Ob Jobs bei dem Umbau wegfallen, ist noch nicht sicher. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

(Fotos: NKD)

 


 

 

A9 / Bindlach (Lkr. Bayreuth): Leitplanken-Crash am Donnerstag

Am Donnerstag, gegen 06.30 Uhr,  war ein 59- jähriger Handwerker aus dem Landkreis Bautzen mit seinem grünen Honda Civic auf der A 9 unterwegs. In Höhe der Bindlacher Allee (Landkreis Bayreuth) kam er aus bislang noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und krachte in die rechte Schutzplanke.  Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 6.000 Euro, der Fahrer blieb unverletzt. Hinweise erbittet die Verkehrspolizei Bayreuth, Tel.: 0921/506-2330.

 


 

 

A9 / Bindlach (Lkr. Bayreuth): LKW in Flammen

Am Freitagmorgen geriet ein Laster zwischen den Ausfahrten Bayreuth-Nord und Bindlach (Landkreis Bayreuth) aus noch unbekannter Ursache in Brand. Dies führte zu einer Rauchvergiftung beim 49-jährigen Fahrer, der ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Der geschätzte Sachschaden beträgt 20.000 Euro. Die Autobahn war für mehrere Stunden komplett gesperrt.

Keine Umweltgefahr

Gegen 7.10 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale der Polizei zahlreiche Anrufe zu einem brennenden Lkw-Anhänger auf der Autobahn A9 am Bindlacher Berg (Landkreis Bayreuth) ein. Die kurze Zeit später eintreffenden Rettungskräfte stellten fest, dass nicht der Anhänger, sondern die Ladefläche des Zugfahrzeugs aus Polen im Vollbrand stand. Der polnische Fahrer, der zuvor in nördliche Richtung unterwegs war, konnte noch am Standstreifen anhalten. Dort rettete er einen Teil der Ladung vor den Flammen und begann mit ersten Löschversuchen.

120 Hilfskräfte im Einsatz

Da sich unter dem Transportgut auch Chlortabletten befanden, begab sich neben Gefahrgutexperten der Verkehrspolizei Bayreuth auch ein Vertreter des Landratsamtes Bayreuth an den Brandort. Das Auslaufen eines durch die Hitzeeinwirkung leicht beschädigten Behälters mit Säure konnte schnell eingedämmt werden, sodass keine Umweltgefahr bestand. Um eine Gefährdung von Autofahrern durch die starke Rauchentwicklung  auszuschließen, kam es zur mehrstündigen Vollsperrung der Autobahn A9 im Bereich der Ausfahrt Bayreuth-Nord und zur Umleitung des Verkehrs über die Bundesstraße B2. Insgesamt waren über 120 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, Autobahnmeisterei und der Polizei Bayreuth im Einsatz.

 


 

 

Bindlach: Brände in Müllverladestation

Feuer in Müllgrube

Zu zwei Einsätzen mussten die Feuerwehren am Montag (26.03.) in die Müllverladestation in der Weiherstraße in Bindlach ausrücken. Zunächst war am Mittag an der Innenfassade und im Bereich einer mit Müll gefüllten Grube Feuer entstanden, das von den alarmieren Wehren aus Bindlach und der Ständigen Wache Bayreuth rasch gelöscht werden konnte. Mittels Wärmebildkamera wurde anschließend der gesamte Bereich sorgfältig auf weitere Glutnester untersucht und die Brandstelle dem Betreiber übergeben.

Schwelbrand am Abend

Kurz nach 18 Uhr schließlich gab es erneut Alarm. Im hoch gelegenen Maschinenraum gab es einen Schwelbrand, in dessen Verlauf es zu einer starken Verqualmung kam. Mittels Drehleiter aus Bayreuth konnte auch dieser Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden.  Schwieriger hingegen gestaltete sich das Entfernen der Blechverkleidung und Isolierung rund um das Führerhaus, das zur Vermeidung weiterer Schwelbrände zwingend erforderlich wurde. Diese schweißtreibende und schmutzintensive Arbeit war nur unter schwerem Atemschutz möglich.  Nachdem die Atemschutzreserven aufgebraucht waren, wurden vorsorglich die Feuerwehren Benk und Ramsenthal nachalarmiert. Auch der Rüstwagen von Weidenberg war mit Spezialgerät Einsatz.

80 Einsatzkräfte im Einsatz

Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bindlach, der Ständigen Wache Bayreuth, Benk, Ramsenthal und St. Georgen im Einsatz. Wegen der eisigen Kälte, die zu einer weiteren Belastung vor allem der Atemschutzgeräteträger führte, wurde das BRK alarmiert und versorgte die Einsatzkräfte mit heißen Getränken. Der Einsatz dauerte bis weit in die Nacht, eine Brandwache wurde eingerichtet. Die Feuerwehr Bindlach konnte ihren Einsatz erst am Dienstag früh um 7.30 Uhr beenden. Die Einsatzleitung hatte befürchtet, dass sich durch in der Blechverkleidung schmorende Kabel und Dämmmaterialien weitere Schwelbrände entwickeln könnten.

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