Tag Archiv: Biontech

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Hofer Land: Impfaktion für Schüler ab 12 Jahren!

Die Stadt und der Landkreis Hof starten gemeinsam mit den Hausärzten sowie dem Hofer Impfzentrum eine Sonderimpfaktion für Kinder und Jugendliche. Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren können sich am kommenden Freitag (09. Juli) und Samstag (10. Juli) mit Biontech impfen lassen. Noch vor Beginn der Sommerferien (30. Juli) wird den Jugendlichen die zweifache Impfung angeboten.

Impfaktion unter anderem auf Delta-Variante zurückzuführen 

Der Hintergrund der Impfaktion sei auch die hochansteckende Delta-Variante, die sich zunehmend unter anderem in Bayern ausbreitet. Wie das Landratsamt am Donnerstag (08. Juli) bekannt gibt, ist die Delta-Variante im Hofer Land erstmals nachgewiesen. Laut neuesten Studien schützt eine zweifache Impfung auch bei der Delta-Variante in 94 Prozent der Fälle vor schweren Verläufen. Zudem wurde die Priorisierung in den Impfzentren aufgehoben und für den Monat Juli mehr Impfdosen angekündigt, heißt es weiter im Schreiben des zuständigen Landratsamtes.

Impfangebot gilt auch für die Eltern

Die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im Hofer Land werden von den jeweiligen Schulleitungen zum Impfangebot informiert. Die Impfungen am kommenden Freitag finden in der Hofer Freiheitshalle statt. Die Impfungen am kommenden Samstag werden im Hofer Impfzentrum durchgeführt. Wie der Hausarzt Dr. Stephan Kudlich mitteilt, gilt das Angebot nicht nur für die Jugendlichen, sondern auch für deren Eltern.

Stiko empfiehlt bisher eine Indikationsimpfung für Kinder und Jugendliche

Die Jugendlichen dürfen sich impfen lassen, wenn sie zwölf Jahre oder älter sind. Der Impfstoff Biontech ist grundsätzlich für Personen ab zwölf Jahren oder älter zugelassen. Die Ständige Impfkommission (kurz: Stiko) empfiehlt bisher eine Indikationsimpfung für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwölf bis 17 Jahren, die aufgrund von Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung haben. Eine Impfung ohne Vorerkrankungen ist nach ärztlicher Aufklärung ebenso möglich.

 

Wir sind bei der Immunisierung unserer Region ein großes Stück vorangekommen. Wir wollen auch Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit geben, sich impfen zu lassen. Das ist die Entscheidung jedes Einzelnen, ob er dieses Angebot in Anspruch nimmt. Es gilt aber auch: je mehr Menschen eine Schutzimpfung erhalten haben, umso größer ist die Wirkung insgesamt.

(Hofer Landrat Oliver Bär und Oberbürgermeisterin Eva Döhla)

 

Abseits der Impfaktion besteht die Möglichkeit, sich für eine Impfung unter der Telefonnummer 09281 / 57777 oder online unter impfung-hoferland.de/voranmeldung zu registrieren.

Aktuell-Beitrag vom 09. Juli 2021
Hof: Impfaktion für Kinder und Jugendliche in der Freiheitshalle
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Landkreis Kronach startet: Sonderimpfaktion mit Johnson & Johnson vor den Sommerferien

Der Landkreis Kronach bekommt durch ein Sonderkontingent 600 Impfdosen des Herstellers Johnson & Johnson, so das zuständige Landratsamt am Mittwoch (07. Juli). Die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich kurzfristig noch vor Start der Sommerferien (30. Juli) im Impfzentrum impfen zu lassen. Weiterlesen
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Bayern: Holetschek erweitert Corona-Impfangebot in Krankenhäusern

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat gemeinsam mit der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) das Corona-Impfangebot in den Kliniken erweitert. Ab sofort bekommen die Krankenhäuser die Möglichkeit, alle Patienten nach einer Beratung auf deren Wunsch gegen das Coronavirus impfen zu können. Die Patienten können Kreuzimpfungen mit Astrazeneca und einem mRNA-Impfstoff in den Kliniken erhalten.

Holetschek sagte am Dienstag in München:

„Die Krankenhäuser haben die Kapazitäten und die Erfahrung, ihre Patienten auf Wunsch ohne großen Aufwand zu impfen. Deswegen haben wir nun die sogenannte erweiterte Patientenimpfung eingeführt. Ich rufe die Krankenhäuser sowie die Patientinnen und Patienten auf, dieses Angebot zu nutzen.“

Der Minister erläuterte:

„Die Krankenhäuser können ihren Patientinnen und Patienten bei der Einlieferung eine Erstimpfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca anbieten. Die Zweitimpfung kann dann auch ambulant nach rund vier Wochen mit einem mRNA-Impfstoff folgen. Damit setzen wir die jüngste Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zu solchen Kombi-Impfungen von AstraZeneca und mRNA-Impfstoffen um. Der große Vorteil ist: Der Impfabstand ist kürzer und die Wirksamkeit der Kreuzimpfung ist mindestens so hoch wie eine Impfserie rein mit mRNA-Impfstoff. Dadurch wird das Impfen flexibler.“

BKG-Geschäftsführer Roland Engehausen sagte:

„Tagtäglich erleben wir in den Kliniken die positive Schutzwirkung der Impfungen gegen das Coronavirus. Wir haben mit viel Engagement und Unterstützung des Freistaates Bayern bei den Beschäftigten in den Kliniken bereits einen sehr hohen Impfschutz erreichen können und wirken auch aktiv bei übergreifenden Impfaktionen mit. Die bayerischen Krankenhäuser werden auch die erweiterten Impfmöglichkeiten für ihre Patienten bei Bedarf und logistischer Möglichkeit vor Ort aktiv nutzen.“

Zweitimpfung im Krankenhaus unabhängig von Aufenthalt 

Die Kliniken bekommen den Impfstoff von den regionalen Impfzentren. Das Gesundheitsministerium hat sie angewiesen, den Krankenhäusern ausreichend Impfstoff von Astrazeneca für die Erst- sowie von BioNTech-Pfizer für die Zweitimpfungen zur Verfügung zu stellen. Die impfwilligen Patientinnen und Patienten verpflichten sich, die Zweitimpfung ebenfalls im Krankenhaus vorzunehmen, unabhängig davon, wie lange ihre stationäre Behandlung dort dauert. Bislang waren Corona-Impfungen für Patientinnen und Patienten in den Krankenhäusern nur möglich, wenn gewährleistet war, dass die Erst- und Zweitimpfung während eines stationären Aufenthaltes vorgenommen wurden. Die Regelung bestand seit 15. März 2021. Insgesamt haben die bayerischen Krankenhäuser mittlerweile rund 312.000 Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht.

Holetschek sagte: „Ich danke allen Kliniken und ihren Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz im Kampf gegen die Pandemie. Die Krankenhäuser sind Speerspitze und Rückgrat unseres Gesundheitssystems, das hat uns Corona erneut ganz deutlich vor Augen geführt.“

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Vakzin zu stark verdünnt? „Normabweichung“ bei Aufarbeitung des Biontech-Impfstoffes in Bayreuth

Am 14. Mai ist es im Impfzentrum an der Johannes-Kepler-Realschule in Bayreuth möglicherweise zu einer „Normabweichung“ bei der Aufbereitung des Impfstoffs von Biontech / Pfizer gekommen. Dies teilte das Landratsamt Bayreuth am Donnerstagvormittag (27. Mai) mit. Die an dem Tag geimpften Personen werden per Brief über den Vorfall informiert. Betroffen sollen rund 600 Geimpfte sein.

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Corona-Pandemie: Ab Dienstag vorerst keine Impfungen in Bamberg mehr!

Die überraschende Ankündigung des US-Pharmakonzerns Pfizer, dass weniger Biontech-Impfstoff nach Europa geliefert wird, hat neben dem Bamberger Impfzentrum auch negative Auswirkungen auf alle weiteren oberfränkischen Impfzentren. Dies teilte die Stadtverwaltung der Domstadt am Samstagnachmittag (16. Januar) mit. Die Impfdosen neigen sich dem Ende. Zugesagte Lieferungen bleiben aus.

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Impfstart in weiten Teilen Oberfrankens verschoben: Panne in der Kühlkette!

Der Impfstart für die sieben Landkreise Coburg, Lichtenfels, Kronach, Kulmbach, Bayreuth, Hof, Wunsiedel und Forchheim verzögert sich. Grund: Bei der Auslieferung der ersten Charge des Impfstoffes für die Impfzentren sind Probleme bei der Nachvollziehbarkeit der Kühlkette aufgetaucht. Beim Auslesen der Temperaturlogger, die in den zentral beschafften Kühlboxen beigelegt wurden, sind Zweifel an der Einhaltung der Kühlkette für den Impfstoff aufgekommen, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung der Landräte am Sonntag (27. Dezember). Die Kühlboxen für den Transport wurden durch die bayerische Landesregierung zur Verfügung gestellt.

Nächste Impfstoff-Lieferung wird Montag / Dienstag erwartet

Wie ein Sprecher des Landratsamtes Lichtenfels auf Nachfrage von TVO mitteilte, handelt es sich oberfrankenweit bei der Lieferung um rund 1.000 Impfdosen, die heute zum ursprünglich geplanten Impfstart nicht zum Einsatz kommen konnten. Die nächste Lieferung des Impfstoffes wird am kommenden Dienstag (29. Dezember) erwartet. Bei einer möglichen Lieferung am morgigen Montag, wird der Impfstart vorgezogen.

Sicherheit der Patienten hat oberste Priorität

In einer Telefonkonferenz mit den betroffenen Landräten von Coburg, Lichtenfels, Kronach, Kulmbach, Bayreuth, Hof und Wunsiedel gemeinsam mit der Regierungspräsidentin von Oberfranken, Heidrun Piwernetz, wurde das weitere Vorgehen besprochen und sind der Auffassung, dass die Sicherheit für die Patienten oberste Priorität hat.

„Sollte es nur den geringsten Anhaltspunkt geben, dass der Impfstoff nicht zu 100 % den Qualitätskriterien entsprechen, wird diese Charge auch nicht verimpft. Die Bevölkerung vertraut darauf, dass sie einwandfreien Impfstoff gegen das Corona Virus erhält und deswegen kann es keine andere Lösung geben“

(Christian Meißner, Vorsitzender des Bezirksverbandes Oberfranken des Bayerischen Landkreistages)

Bei der Impfung gehe es nicht um Schnelligkeit

„Wir müssen einen hohen Qualitätsanspruch gerade und insbesondere beim Impfstoff zu 100% erfüllen. Es geht bei der Impfung gegen das Corona-Virus nicht darum, wer am schnellsten, die meisten Impfdosen verimpft. Sicherheit und gewissenhafte Arbeit zum Wohle der Bevölkerung hat hier allerhöchste Priorität!“

(Oliver Bär, Landrat)

Der Aktuell-Beitrag vom 28. Dezember
Corona-Krise: Panne beim Impfstart in Oberfranken
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Unter strengster Geheimhaltung: Lagerzentrum für Corona-Impfstoff in Oberfranken eingerichtet

Die Vorbereitungen für Corona-Impfungen in Bayern schreiten weiter voran. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml besuchte jetzt ein Lagerzentrum für die Impfstoffe in Oberfranken, welches derzeit ausgestattet wird. Aus Sicherheitsgründen wird der Ort des Lagerzentrums geheim gehalten.

Auslieferung der Ultratiefkühlschränke in Bayern begann in Oberfranken

Nach Worten der Ministerin begann bereits Anfang der Woche die bayernweite Auslieferung der Ultratiefkühlschränke für den Impfstoff der Firma BioNTech. Start der Auslieferungen war am Montag (07. Dezember) Oberfranken. Hier allein kommen vier dieser Kühleinheiten zum Einsatz. Bis Freitag sollen alle Lagerzentren in den übrigen Regierungsbezirken ebenfalls mit den Kühleinheiten ausgestattet sein.

40 Kühleinheiten für ganz Bayern

Die Ultratiefkühlschränke gewährleisten laut Gesundheitsministerium bayernweit die Möglichkeit einer gleichzeitigen Einlagerung von bis zu drei Millionen Impfdosen mit einem entsprechenden Kühlbedarf. Die 40 Ultratiefkühlschränke verfügen über besondere Schutzmaßnahmen zur Ausfallsicherheit und sind in den Lieferzentren an ein entsprechendes Überwachungssystem angeschlossen.

Bilder des Impfstoff-Lagerzentrums in Oberfranken
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Liefer- und Lagerungslogistik des BioNTech-Impfstoffes

Die bislang bekannten Impfstoff-Kandidaten haben nach bisher vorliegenden Informationen sehr unterschiedliche Anforderungen an die Liefer- und Lagerungslogistik. Ein bereits in der Zulassungsprüfung befindlicher Impfstoff der Firma BioNTech benötigt dazu beispielsweise eine Temperatur von -75 Grad bei Transport und Lagerung. Die Impfstoffe von BioNTech werden passiv mit Trockeneis gekühlt vom Hersteller bei den Lagerzentren angeliefert und dann in die Ultratiefkühlschränke von speziell geschultem Personal eingelagert. Von den Lagerzentren übernimmt ein Kühllogistiker, je nach Impfstoffbedarf der regionalen Impfzentren, die weitere Verteilung des BioNTech-Impfstoffs. Dieser Impfstoff kann nach der Entnahme aus den Lieferzentren und der Verteilung an die regionalen Impfzentren auch in normalen Arzneimittelkühlschränken gelagert werden, sodass die Impfzentren keine speziellen Hochleistungskühlschränke benötigen.

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Corona-Impfstoff: Licht am Ende des Pandemie-Tunnels?

Der US-Pharmariese Pfizer und das deutsche Biotechnologie-Unternehmen Biontech aus Maiz kündigten am Montag (09. November) an, eine Zulassung für einen Corona-Impfstoff zu beantragen. Zuvor gelang beiden Unternehmen eine entscheidende Hürde auf dem Weg zu einem Impfstoff. Weiterlesen