Tag Archiv: Blitzeis

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Blitzeis in Oberfranken: Spiegelglatte Straßen und Gehwege

Schüler und Lehrer dürften wegen des Blitzeises in der Nacht und am Morgen froh gewesen sein. Weil die Straßen und Gehwege spiegelglatt sind, fällt in vielen Teilen Oberfrankens kurzerhand der Unterricht aus.

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© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Glatteis in Oberfranken: Zahlreiche Unfälle und Stürze

In der Nacht auf den Freitag (22./23. Dezember) hielt Blitzeis Oberfranken in Atem. Leichter Regen verwandelte sich auf den Straßen zu einer gefährlichen Eisfläche. Es ereignete sich mehrere Unfälle.

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A9 / Bayreuth: Bilanz des Blitzeises – elf Verletzte, 180.000 Euro Schaden

Auf der A9 in der Umgebung von Bayreuth verursachte Blitzeis am heutigen Donnerstagmorgen (28. November) eine Reihe von Unfällen. Mehrfach schleuderten Verkehrsteilnehmer gegen Schutzplanken oder andere Fahrzeuge. Insgesamt ereigneten sich zwölf Unfälle mit teils mehreren Beteiligten, dabei wurden insgesamt elf Personen leicht bis mittelschwer verletzt. Der gesamte Sachschaden der Glatteis-Unfälle summiert sich auf etwa 180.000 Euro.

Der schwerste einzelne Unfall ereignete sich am Morgen an der Ausfahrt Bayreuth-Nord: Insgesamt neun Pkw und vier Lkw waren beteiligt. Sieben Personen wurden dabei verletzt, der Sachschaden alleine dieses Unfalls beläuft sich auf etwa 78.000 Euro.

 


 

 

A9 / Berg (Landkreis Hof): Eisglätte + Sommerreifen = Unfall

Italiener mit BMW überschlägt sich

Die Sommerreifen und die Eisglätte auf der Autobahn A9 wurden einem Italiener am Donnerstagmorgen (28. November) zum Verhängnis. Der 45-Jährige war mit seinem BMW in Richtung Berlin unterwegs. Vor der Anschlussstelle Berg/Bad Steben (Landkreis Hof) geriet er mit seinem Fahrzeug im Bereich einer langgezogenen Rechtskurve wegen zu hoher Geschwindigkeit ins Schleudern. Der BMW schleuderte nach rechts von der Fahrbahn und zerstörte mehrere Meter eines Windschutzzaunes. Anschließend überschlug sicht das Auto und blieb auf dem Dach liegen.

Bußgeld wegen Fahren mit Sommerreifen

Der Mann kam mit dem Schrecken davon. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden von 25.000 Euro. Zudem musste er an Ort und Stelle ein Bußgeld für das Fahren mit Sommerreifen von 173,50 Euro bezahlen.

 


 

 

Naila (Lkr. Hof): 60 Meter Rutschpartie – Lkw schlittert Marktplatz hinunter

Glatte Straßen sorgten in der Nacht zum Donnerstag (28. November) sowie am Morgen für Unfälle im Bereich von Naila (Landkreis Hof). Einer von ihnen ereignete sich im Zentrum des Ortes. So wurde in der Nacht ein Lkw-Fahrer aus Hirschberg von dem spiegelglatten Straßenbelag am Marktplatz überrascht. Das Kopfsteinpflaster war so rutschig, dass der Lastwagen rückwärts wieder den abschüssigen Marktplatz hinunterrutschte. Erst eine Hauswand stoppte die 60 Meter lange Rutschpartie. Der Schaden am Lkw beträgt gut 7.000 Euro. Die Hauswand schlägt mit 2.500 Euro zu Buche.
 

 


 

 

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Coburg: Unfälle auf spiegelglatten Fahrbahnen

Einsetzender Nieselregen am frühen Donnerstagmorgen (28. November) sorgte auf dem gefrorenen Boden für spiegelglatte Fahrbahnen in der Stadt Coburg sowie im Landkreis. Trotz angepasster Geschwindigkeit kam es zu mehreren Verkehrsunfällen in der Region. Die Blechschadenbilanz im Landkreis Coburg liegt bei 20.000 Euro. Verletzt wurde zum Glück niemand. Im Stadtgebiet von Coburg verletzte sich ein Radfahrer als er auf Glateis an der „Mauer“ stürzte. Der Rettungsdienst brachte den Mann in das Klinikum Coburg.

 


 

 

Bamberg: BLITZEIS – Entsorgungs- und Baubetrieb im Volleinsatz

Der städtische Entsorgungs- und Baubetrieb (EBB) ist in Bamberg seit den frühen Morgenstunden des Donnerstags (28. November) mit fünf Groß-, zwei Schmalspurfahrzeugen sowie drei Kleintraktoren im Einsatz, um die eisglatten Straßen der Stadt zu streuen. „Es gab seit vorgestern entsprechende Unwettervorwarnungen, auf die haben wir uns entsprechend eingestellt“, erklärt Florian Probst vom EBB. Viele Anwohner wurden allerdings heute früh von der plötzlich eingesetzten Glätte überrascht.

Der EBB ist für die anstehenden Einsätze gut gerüstet, wie Probst erklärt: „Unsere Einsatzpläne stehen, das Salzlager ist gefüllt und auch Spritvorräte sind ausreichend“. Das gesamte Stadtgebiet wird abgefahren, das entspricht etwa 250 Kilometern Straße und 60 Kilometern Geh- und Radwegen. Von den Handreinigungskräften wurden alle Streustrecken besetzt: „Wir sind im Volleinsatz“, sagt Florian Probst.

 


 

 

Coburg: Blitzeis löste Unfallserie auf A73 aus

Viel zu tun bekam am späten Dienstagnachmittag die Verkehrspolizei Coburg: Auf der Autobahn A 73 bei Ebersdorf kam es aufgrund von sog. Blitzeis fast zeitgleich in beide Fahrtrichtungen zu mehreren Verkehrsunfällen. Kurz vor 18.00 Uhr kamen drei Pkws, die in Richtung Lichtenfels unterwegs waren plötzlich ins Schleudern und gerieten außer Kontrolle. Die der gehobenen Mittelklasse angehörenden Wagen der zwischen 29 und 56 Jahren alten Männer prallten teilweise in die Mittelschutzplanke und in die Außenschutzplanke. Hier wurde eine Person leicht verletzt. Der Fahrer begab sich allerdings selbst zum Arzt. Der Sachschaden lag hier schätzungsweise bei 21.000 Euro. Der Verkehr wurde allerdings nur kurzzeitig behindert, da alle Fahrzeuge nach dem Verkehrsunfall noch fahrbereit waren und auf dem Standstreifen warteten.

Unfälle in beiden Fahrtrichtungen

Kurz darauf krachte es dann auf der Gegenfahrbahn kurz vor der Anschlussstelle Ebersdorf.  Ein 20jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Lichtenfels befuhr mit seinem Golf-IV die Autobahn A 73 in Fahrtrichtung Suhl. Plötzlich kam er aufgrund zu hoher Geschwindigkeit und der nassen Fahrbahn ins Schleudern. Das Fahrzeug geriet außer Kontrolle und kam zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, schleuderte allerdings dann wieder auf die Fahrbahn zurück und kollidierte dabei mit einem Audi A 4 eines 43jährigen und einem Jaguar eines 47jährigen Mannes, die auf der linken Fahrbahn hintereinander in Richtung Suhl fuhren. Der Wagen des jungen Mannes kam quer zur Fahrbahn, die anderen beiden Pkws neben der Fahrbahn zum Stillstand. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und als Totalschäden einzustufen. Des weiteren wurden 16 Leitplankenfelder deformiert. Der Gesamtschaden für diesen Verkehrsunfall wird auf über 100.000 Euro geschätzt.  Der Unfallverursacher und der Fahrer des Jaguar wurden leicht bis mittelschwer verletzt.

Unfälle im Minutentakt

Fast zeitgleich krachte es dann wenige Meter zuvor. Hier waren ebenfalls drei Fahrzeuge beteiligt. Eine 32jährige Frau aus dem Landkreis Coburg musste zunächst aufgrund eines vorangegangenen Verkehrsunfalls kurz vor der Anschlussstelle Ebersdorf auf der glatten Fahrbahn bremsen, kam ins Schleudern, streifte die Mittelschutzplanke und blieb schließlich auf dem linken Fahrstreifen stehen. Ein dahinter fahrender 51jähriger Mann – ebenfalls aus dem Landkreis Coburg – konnte noch rechtzeitig anhalten. Allerdings erkannte ein 66jähriger Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Sonneberg die haltenden Fahrzeuge zu spät und fuhr auf den Wagen des 51jährigen auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser noch auf das stehende Fahrzeug der jungen Frau geschoben. Die beiden Pkws wurden zudem noch in die Mittelschutzplanke gedrückt. Polizeilichen Schätzungen zufolge entstand hierbei ein Sachschaden von fast 70.000 Euro. Fünf Personen wurden bei dem Unfall leicht bis mittelschwer verletzt. Sie kamen mit dem Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser. Die nicht mehr fahrbereiten Unfallfahrzeuge wurden durch verschiedene Abschleppdienste abgeschleppt.

Gesamtschäden von rund 200.000 Euro

Ein weiterer Pkw, der mit einem 73jährigen Fahrer besetzt war, sah einen vor ihm ins Schleudern geratenen Pkw, der direkt vor seinem Wagen quer auf der Fahrbahn zum Stehen kam. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich er reflexartig nach rechts aus, geriet jedoch nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr ein dort befindliches Kilometrierungsschild. Sein Fahrzeug wurde hierdurch im vorderen Bereich massiv beschädigt. Glücklicherweise blieb der Fahrer unverletzt. Hier entstand Sachschaden in Höhe von 4.500 Euro. Eine 23jährige Frau aus dem Landkreis Coburg bemerkte die vor ihr entstandenen Verkehrsunfälle, bremste deshalb ihren Kleinwagen ab, kam jedoch auf der an dieser Stelle schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern und streifte hierbei die Mittelschutzplanke. Das Fahrzeug blieb dann auf dem linken Fahrstreifen stehen. Verletzt wurde die Fahrerin nicht, jedoch ist auch hier ein Sachschaden am Auto und an der Leitplanke von schätzungsweise 2.250 Euro zu verzeichnen.