Tag Archiv: Bluttat

© TVO / Symbolbild

Bluttat von Coburg: Der unbekannte Tote ist identifiziert!

Der am vorletzten Wochenende nach einer Auseinandersetzung in Coburg verstorbene Mann, ist nach Angaben der Polizei vom Dienstagvormittag (23. Oktober) identifiziert. Bei dem Toten handelt es sich um einen 34-jährigen Polen. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Coburg in dem Fall dauern an. Ein dringend Tatverdächtiger sitzt bereits in Untersuchungshaft.

Weiterlesen

Unbekannter der Bluttat noch nicht identifiziert: Wer ist der Tote von Coburg?

Das am frühen Sonntagmorgen (14. Oktober) nach einer schweren Schnittverletzung verstorbene Opfer konnte bislang nicht durch die Polizei identifiziert werden. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Coburg dauern an. Der 33-jährige Tatverdächtige befindet sich bereits in Untersuchungshaft. Die Ermittler erhoffen sich jetzt Hinweise aus der Bevölkerung auf die Identität des toten Mannes.

Schwerverletzter stirbt im Krankenhaus

Wie bereits berichtet, fanden in der Samstagnacht im Kalenderweg von Coburg einen am Boden liegenden, stark blutenden Mann. Der Schwerverletzte kam nach einer Erstversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Dort verstarb er am frühen Sonntagmorgen.

Bluttat von Coburg: Verdächtiger in Haft - doch wer ist der Tote?

Tatverdächtiger in Haft

Ersten Erkenntnissen zu Folge kam es in einer nahegelegenen Wohnung zu einem Streit. In deren Verlauf trug der Unbekannte die schweren Verletzungen davon. Wie sich aus der Obduktion ergab, verblutete der Mann. Ein Tatverdächtiger (33) wurde bereits am Samstagabend vorläufig festgenommen. Er befindet sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg seit Sonntagnachmittag in Untersuchungshaft.

Identität des Toten noch nicht ermittelt

Bislang konnten die Ermittler die Identität des Toten noch nicht klären und bitten daher jetzt auch die Öffentlichkeit um Mithilfe. Der Mann dürfte laut Polizei polnischer Staatsangehöriger gewesen sein, war offenbar in Coburg wohnhaft und soll bei einer Baufirma gearbeitet haben. 

Der Unbekannte kann wie folgt beschrieben werden:

  • 175 Zentimeter groß
  • untersetzte bis kräftige Figur
  • etwa 30 – 40 Jahre alt
  • gebräunte Haut
  • kurze dunkle Harre
  • kurzer Vollbart
  • „Ying Yang“ Tattoo am linken Oberarm sowie ein größeres tätowiertes Symbol am linken Unterarm
  • trug olivgrüne Sweatjacke mit Kapuze, kurze graue Nike-Sporthose mit weißem Seitenstreifen, weißes T-Shirt mit Aufdrucken „Kick some Grass“ und darunter „Maxstar“ sowie weiße Turnschuhe der Marke „Umbro“

Hinweise zur Identität des Mannes nimmt die Kriminalpolizei Coburg unter der Tel.-Nr. 09561/645-0 entgegen.

© Polizei
© TVO

Bluttat in Bayreuth: Mutmaßliche Mörder des 88-Jährigen gefasst

Bereits im April 2017 ereignete sich in Bayreuth eine schreckliche Bluttat. (Wir berichteten.) Ein 88 Jahre alter Mann wurde Opfer eines brutalen Raubmordes. Der Rentner wurde derart schwer verletzt, dass er kurz vor Ostern im Krankenhaus verstarb. Die dreißigköpfige SOKO "Inn" ermittelte monatelang auf Hochtouren nach den mutmaßlichen Tätern. Inzwischen sitzen zwei Männer in Untersuchungshaft.  Den Verdächtigen wird Mord an dem Bayreuther vorgeworfen. Die umfangreichen und akribischen Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bayreuth sind nun abgeschlossen. 

 

Aktuell-Bericht vom heutigen Dienstag (06. März): siehe rechts!

Raubmord in Bayreuth: Tatverdächtige gefasst, Anklage erhoben

Senior wird bei Raubmord tödlich verletzt

Nach einem anonymen Anruf am 12. April 2017 aus Crailsheim (Baden-Württemberg) eilte die Polizei zum Anwesen des Seniors in die Innstraße in Bayreuth. Die Beamten fanden den Bewohner blutüberströmt in seinem Haus. Der Senior wurde so schwer verletzt, dass er wenige Tage später im Krankenhaus erlag. Aufgrund des Bildes, welches sich am Tatort bot, gingen die Polizisten schnell von einem Gewaltverbrechen aus. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass mehrere Schmuckstücke aus dem Haus entwendet wurden.

Gewaltverbrechen in Bayreuth: Polizei veröffentlicht Notruf!

Zahlreiche Wohnungsdurchsuchungen im Bundesgebiet

An den umfangreichen Ermittlungen waren nicht nur oberfränkische Kripobeamte beteiligt, sondern auch das Bayerische Landeskriminalamt, das Bundeskriminalamt, die Bayerische Bereitschaftspolizei und zahlreiche Dolmetscher. Eine Vielzahl von Personen wurde genauer unter die Lupe genommen und mehrere Wohnungen, auch außerhalb Bayerns, durchsucht.

Umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit der Beamten

Die Ermittler setzten große Hoffnungen in die Öffentlichkeitsfahndung. Sowohl der abgesetzte Notruf, als auch Bilder der verschwundenen Schmuckstücke wurden veröffentlicht, um Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten. Zudem wurden über sämtliche Medien Zeugenaufrufe gestartet. Die Beamten suchten auch nach Hinweisen zu verdächtigen Männern, falschen Wasserwerkern und Fahrzeugen.

Rund 1.000 Spuren & 680 Vernehmungen

Insbesondere am Tatort sicherten die Experten der Spurensicherung der Kriminalpolizei Bayreuth allein in den ersten Tagen rund 1.000 Spuren. Nicht nur im Haus des Opfers, sondern auch im Umfeld der späteren Tatverdächtigen wurden zahlreiche Gegenstände, insbesondere Kommunikationsmittel für eine Untersuchung sichergestellt. Im Laufe der monatelangen Ermittlungen führten die Beamten der SOKO „Inn“ rund 680 Vernehmungen im ganzen Bundesgebiet durch.

„Aktenzeichen XY“ sollte entscheidende Hinweise bringen

Mitte Mai 2017 wurde der Mordfall in der ZDF-Sendereihe „Aktenzeichen XY ungelöst“ gezeigt. Mitteilungen, die bei der Sonderkommission über das eigens eingerichtete Hinweistelefon eingingen, führten zu weiteren Ermittlungen. Außerdem wurde eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, ausgelobt. Ein entscheidender Hinweis zur Aufklärung des Verbrechens konnte jedoch zunächst nicht erlangt werden.

Gesicherte DNA-Spuren bringen den Durchbruch

Schließlich brachte das Ergebnis der akribisch gesicherten Spuren vom Tatort den Durchbruch. An mehreren Stellen im Wohnhaus wurden DNA-Spuren sowie weitere Hinweise auf die zwei Tatverdächtigen gefunden und beweiskräftig gesichert. Ein 35-Jähriger aus Schwaben wurde Mitte Juni 2017 durch ein Spezialeinsatzkommando festgenommen. Später geriet auch ein Bekannter des Verdächtigen ins Visier der Ermittler. Auch bei dem 34-Jährigen erhärtet sich der Verdacht schnell.

Angeklagt wegen Mordes

Beiden Männer traten bereits vorher wegen schwerer Straftaten in Erscheinung. Die Erkenntnisse der Bayreuther Kripobeamten lieferten zahlreiche Ermittlungsansätze zur Aufklärung weiterer Straftaten, die beiden Männer zur Last gelegt werden. Aufgrund der umfangreichen Ermittlungsergebnisse der SOKO „Inn“ hat die Staatsanwaltschaft Bayreuth nun Mordanklage gegen beide Beschuldigten erhoben.

Aktuell-Bericht vom September 2017
Raubmord in Bayreuth: Kripo sucht falsche Wasserwerker
© TVO / Symbolbild / Archiv

Prozess in Hof: 66-Jähriger soll seine Lebensgefährtin brutal ermordet haben

Vor dem Landgericht in Hof hat am Dienstagmorgen (06. Februar) der Prozess gegen einen 66–jährigen Wunsiedler begonnen. Dem Mann wird vorgeworfen im Juni 2017 seine Lebensgefährtin in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) brutal getötet zu haben. (Wir berichteten.)

Beziehungsstreit mit fatalen Folgen

Mit einem schweren Werkzeug soll der 66 Jahre alte Verdächtige der 73–jährigen Frau mehrfach auf den Kopf geschlagen haben. Eine Nachbarin hat die Frau blutüberströmt im Treppenhaus in dem Wohnhaus in Marktredwitz aufgefunden und sofort den Notarzt alarmiert. Allerdings konnte dieser nur noch den Tod der Frau feststellen. Aufgrund der massiven Verletzungen gingen die Ermittler schnell von einem Gewaltverbrechen aus. Der Lebensgefährte konnte ohne Gegenwehr in der Wohnung festgenommen werden. Es war stark alkoholisiert. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, ist offenbar Streit ums Geld der Auslöser für die Attacke gewesen. Mit einem Urteil wird Anfang März gerechnet.

Bluttat in Wunsiedel: Rentnerin wird mit einem Werkzeug erschlagen

+Update+ Bluttat in Bayreuth!: 41-Jähriger stirbt in Wohnung

Am Montagabend (2. Juni) erlitt ein 41-jähriger Mann in einer Bayreuther Wohnung tödliche Verletzungen. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kripo laufen auf Hochtouren. Die Ermittler präsentierten am Dienstagnachmittag erste Ergebnisse.

Weiterlesen

Bluttat in Bayreuth: Polizei nimmt mutmaßlichen Messerstecher fest!

26-Jähriger aus dem Landkreis Bayreuth ermittelt

Am Neujahrsmorgen wurde in der Bayreuther Kanalstraße ein 21-jähriger Mann durch Messerstiche schwer verletzt. (Wir berichteten.) Dem Fachkommissariat der Kripo Bayreuth gelang es dank intensiven Ermittlungen einen dringend Tatverdächtigen zu ermitteln. Der 26 Jahre alte Mann sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Polizei nimmt Verdächtigen in seiner Wohnung fest

Die Ermittler und die Bayreuther Staatsanwaltschaft nahmen kurz nach der Tat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes auf. Hierbei sicherten die Polizeibeamten eine große Anzahl von Spuren am Tatort und begannen noch in der Nacht mit der Vernehmung von Zeugen. Die Bevölkerung wurde um Mithilfe bei der Fahndung nach dem flüchtigen Gewalttäter gebeten. Auch TVO rief die Bevölkerung auf, um das Verbrechen aufzuklären. Nach umfangreichen Ermittlungen sowie Hinweisen aus der Bevölkerung erhärtete sich der Verdacht gegen einen 26 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Bayreuth. Am Donnerstag nahmen ihn Polizeibeamten in seiner Wohnung widerstandslos fest.

Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth wurde der 26-Jährige am Freitagvormittag dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Bayreuth vorgeführt. Dieser erließ gegen den Mann einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Der Tatverdächtige befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Bayreuth dauern an.