Tag Archiv: Brand

© nordbayern-aktuell / Symbolbild / Archiv

Selb: Gartenhütte brennt in der Nacht nieder

In der Nacht zum Freitag (12. Juli) brannte in der Jägerstraße von Selb (Landkreis Wunsiedel) eine Gartenhütte ab. Ein 52-jährige Selber stellte den Brand fest und alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte konnten das vollständige Abbrennen der Hütte nicht mehr verhindern.

Weiterlesen

© News5 / Merzbach

Schlüsselfeld & Kersbach: Erneut Brände durch extreme Trockenheit!

Aufgrund der extremen Trockenheit kam es in Oberfranken erneut zu Flächenbränden. Am Mittwochnachmittag (11. Juli) mussten Einsatzkräfte zum Löschen eines Ackers bei Schlüsselfeld (Landkreis Bamberg) ausrücken - (Fotos). In den Abendstunden entstand ein Feuer in einem Wald, unweit des Forchheimer Stadtteils Kersbach.

Flammen zerstören zwei Hektar Fläche

Schlimmeres verhindern konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr bei Schlüsselfeld, als sie am gestrigen Nachmittag alarmiert wurden. Etwa zwei Hektar eines Ackers waren hier in Brand geraten. Laut News5 konnte die Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen auf einen angrenzenden Wald gerade noch verhindern.

40 Einsatzkräfte löschen Brandstellen

Gegen 21:30 Uhr wurde die örtliche Feuerwehr über einen Brand im Waldgebiet bei Kersbach informiert. Den rund 40 Einsatzkräften gelang es, die beiden kleinen Brandstellen rasch unter Kontrolle zu bringen. Es entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro. Die Kripo Bamberg schließt bei dem Feuer eine Brandstiftung nicht aus und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0951 / 91 29 - 491.

 

© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach© News5 / Merzbach
© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Versuchte Brandstiftung in Scheßlitz: Unbekannter will Mehrfamilienhaus anzünden!

Am frühen Mittwochmorgen (10. Juli) entstand im Eingangsbereich eines Mehrfamilienhauses in Scheßlitz (Landkreis Bamberg) ein Brand, den ein bislang Unbekannter gelegt hat. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelt wegen versuchter Brandstiftung und bittet um Zeugenhinweise. Weiterlesen
© News5 / Fricke

Waldbrand bei Cottenbach: 500 Rettungskräfte kämpfen an Steilhang gegen die Flammen

UPDATE (09:15 Uhr)

Ein Feuer in einem Waldstück an der Straße zwischen Theta und Cottenbach (Landkreis Bayreuth) führte am gestrigen Dienstagabend (09. Juli) zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, brannte es laut Angaben von News5 bereits lichterloh. Das Problem: Das Feuer breitete sich auf einem Steilhang aus. Die Wasserversorgung war für die Feuerwehrmänner extrem schwierig. Lange Schlauchleitungen mussten in den Wald gelegt werden, um ausreichend Wasser in das betroffene Gebiet zu pumpen. Zusätzlich war auch ein Güllefass im Einsatz, das Wasser transportierte. Rund 500 Rettungskräfte kämpften vor Ort gegen die Flammen. Am Ende war News5 zufolge eine Fläche von rund 1.000 Quadratmetern abgebrannt. Bis tief in die Nacht hinein war die Feuerwehr noch mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar.

Hunderte Feuerwehrleute kämpfen gegen Waldbrand bei Heinersreuth
Statements vom Brandort
Waldbrand an Steilhang bei Cottenbach: "Wir mussten massiv Kräfte nachalarmieren"
Waldbrand an Steilhang bei Cottenbach: Brauchen dringend ergiebigen Regen
Video von den Löscharbeiten
Cottenbach: 500 Feuerwehrmänner löschen Waldbrand an Steilhang

EILMELDUNG (22:02 Uhr):

Wie das Polizeipräsidium Oberfranken mitteilte, brennt am Dienstagabend (09. Juli) ein Steilhang entlang der Kreisstraße BT14 zwischen dem Bindlacher Ortsteil Theta und Cottendorf, einem Ortsteil von Heinersreuth (Landkreis Bayreuth). Die Einsatzkräfte sind aktuell am Brandort tätig. In diesem Bereich kommt es zu Verkehrsbehinderungen.

 

© Facebook / Privat
© Facebook / Privat

Mälzerei Kulmbach: Lockerer Keilriemen anstatt erneuter Dachstuhlbrand

UPDATE (23:16 Uhr):

Eine starke Rauchentwicklung über der Alten Mälzerei von Kulmbach setzte am Dienstagabend (09. Juli) ein Großaufgebot der Feuerwehrkräfte in Alarmbereitschaft. Allerdings, so die Polizei am späten Abend in einer Meldung, konnte schnell eine andere Ursache festgestellt werden. Nach der Absuche des Gebäudes fand man einen lockerer Keilriemen als Verursacher des Rauches vor. Der entstandene Qualm stieg über die Abluftanlage nach oben und ließ zunächst ein erneutes Feuer vor Ort vermuten. Da dies nicht der Fall war, gaben die Einsatzkräfte wieder Entwarnung. Personen wurden nicht verletzt. Ein Sachschaden entstand laut Polizei ebenfalls nicht. Die Feuerwehren Kulmbach, Fölschnitz und Untersteinach waren vor Ort tätig.

EILMELDUNG (21.45 Uhr):

Wie die Polizei soeben mitteilte, kam es in der Alten Mälzerei in der Hofer Straße in Kulmbach am Dienstagabend (09. Juli) zu einem erneuten Dachstuhlbrand. Die Rettungskräfte sind vor Ort bereits im Einsatz. Erst am gestrigen Tag (08. Juli) hatte es vor Ort in der Blaich gebrannt. Dabei entstand ein Schaden von 30.000 Euro.  Wir berichteten.

Coburg: Holzhütte brennt mitten im Wald nieder

Eine Holzhütte in einem Waldstück bei Ketschendorf brannte am späten Sonntagabend (7. Juli) nieder. Die Kripo Coburg hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Zeugen alarmieren die Feuerwehr Aufmerksame Zeugen bemerkten kurz nach 20:30 Uhr die starke Rauchentwicklung im Waldgebiet am Ende der Buchbergstraße in Ketschendorf und setzten den Notruf ab. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand die Holzhütte in dem Waldstück bereits lichterloh in Flammen. Der Brand drohte insbesondere aufgrund der Trockenheit auch auf den Wald überzugreifen. Feuerwehr hat die Lage schnell unter Kontrolle Die Rettungskräfte begannen vor Ort sofort mit den Löscharbeiten. Zum Glück gelang es ihnen die Flammen unter Kontrolle zu bringen und das Übergreifen des Feuers zu verhindern. Die Waldhütte wurde komplett zerstört. Der Schaden beläuft sich Angaben der Polizei zufolge auf rund 2.000 Euro. Polizei hofft auf Zeugenhinweise Beamte der Kriminalpolizei Coburg haben die Ermittlungen zur bislang noch unklaren Ursache des Feuers aufgenommen. Hinweise auf verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge im Zusammenhang mit dem Brand nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer 09561/645-0 entgegen.
© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Böschungsbrand: Bahnlinie Bamberg – Lichtenfels gesperrt

UPDATE (16:46 Uhr):

Es kommt in diesem Bereich zu keinen Beeinträchtigungen mehr. Die Verkehrslage hat sich laut DB Regio Bayern wieder normalisiert.

UPDATE (15:33 Uhr):

Der Böschungsbrand zwischen Breitengüßbach und Ebensfeld wurde gelöscht. Dies teilte die DB Regio Bayern mit. Der Zugverkehr wird in diesen Minuten wieder aufgenommen. Mit Folgeverspätungen und Teilausfällen ist dennoch noch zu rechnen.

ERSTMELDUNG (15:03 Uhr):

Wie die Deutsche Bahn soeben mitteilte, ist die Bahnstrecke Bamberg - Lichtenfels derzeit aufgrund eines Böschungsbrandes zwischen Breitengüßbach (Landkreis Bamberg) und Ebensfeld (Landkreis Lichtenfels) gesperrt. Feuerwehrkräfte sind am Brandort bereits im Einsatz. Die Züge des Regionalverkehrs werden derzeit an den Bahnhöfen zurückgehalten und warten dort die Dauer der Sperrung ab. Somit ist mit Verspätungen zu rechnen. Zudem sind auch kurzfristige Zugausfälle möglich.

Bayreuth: 40 Feuerwehrmänner löschen Brand in Schrebergarten

Am Oschenberg nahe Laineck kam es am Mittwochnachmittag (3. Juli) zu einem Einsatz der Feuerwehr. Ein Schrebergarten und eine Wiese standen in Flammen. Der Schaden beläuft sich auf rund 3.000 Euro. Alarm am Nachmittag Gegen 15:00 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach die Mitteilung über die Rauchentwicklung bei der Kleingartenanlage am Oschenberg ein. Als die alarmierten über 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Polizei und vorsorglich auch des Rettungsdienstes eintrafen, brannte es auf einem Grundstück der dortigen Schrebergärten. Gartenlaube und Wiese in Brand Die Flammen hatten eine Gartenlaube bereits komplett zerstört und auch eine angrenzende Wiese mit einer Gesamtfläche von etwa 900 Quadratmetern in Brand gesetzt. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindert werden. Bei dem Brand erlitt niemand Verletzungen. Nach ersten Maßnahmen durch Polizeibeamte der Bayreuther Stadtinspektion übernahm der Kriminaldauerdienst die weiteren Ermittlungen zur bislang noch unklaren Brandursache.
© News5 / Fricke

Extreme Trockenheit in Oberfranken: Waldboden bei Münchberg in Flammen

Wegen der anhaltenden Trockenheit herrscht aktuell in Oberfranken verbreitet die zweithöchste Waldbrandstufe. Am Mittwochvormittag (03. Juli) mussten die örtlichen Feuerwehren bei Münchberg zu einem Waldbrand ausrücken. 

1.000 Quadratmeter Waldboden in Flammen

Ein Wanderer sichtete den Brand in dem Waldstück nahe Münchberg am heutigen Vormittag. Da der Brandort laut News5-Angaben tief im Wald lag, mussten die eingesetzten Feuerwehrkräfte über einen Kilometer Schlauchleitungen verlegen. Die Rettungskräfte konnten dann die Flammen rasch unter Kontrolle bringen und ablöschen. Laut Feuerwehr standen 1.000 Quadratmeter Waldboden in Flammen. Verletz wurde niemand. Eine Schadenshöhe ist bisher nicht bekannt.

© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke

Aufnahmen vom Brandort
Waldbrand bei Münchberg: "Die Waldbrandgefahr ist sehr hoch"
Waldbrand bei Münchberg: 1.000 Quadratmeter Waldboden brennen
© News5 / Fricke

Feuerwalze bei Feilitzsch: Getreidefeld und Böschung in Flammen!

ERSTMELDUNG (15:40 Uhr):

Am Dienstagnachmittag (02. Juli) geriet eine Böschung der Autobahn A72 in Brand. Zwischen der Anschlussstelle Töpen (Landkreis Hof) und dem Dreieck Hochfranken fraß sich das Feuer, angetrieben durch einen starken Wind, in Windeseile weiter und griff auf ein nahes Getreidefeld über. Laut ersten Informationen vom Brandort loderten die Flammen meterhoch in den Himmel. Zudem verdunkelte der Rauch die angrenzende Autobahn. Glücklicherweise befanden sich zu dem Zeitpunkt Stadtarbeiter mit einem Wassertank in der Nähe und unterstützten die Löscharbeiten der alarmierten Kräfte. Nach News5-Angaben stand eine geschätzte Fläche von 300 x 200 Meter in Brand. In Fahrtrichtung Chemnitz ist in diesem Bereich der rechte Fahrstreifen der A72 aufgrund der Löscharbeiten gesperrt.

© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke
Videos vom Brandort
Feuerwalze bei Feilitzsch: "Trockenheit derzeit sehr gefährlich"
Feuerwalze bei Feilitzsch: Flächenbrand unweit der A72
Fotos vom Brandort
© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke
© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Oberfranken ist knochentrocken: Waldbrandgefahr erreicht Höchststufe!

Wegen der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr ordnete die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth den Einsatz von Luftbeobachtern zur Durchführung von Beobachtungsflügen für den gesamten Regierungsbezirk an. Die Flüge finden bis zum Sonntag (30. Juni) statt. Eine Verlängerung der Maßnahme ist nicht ausgeschlossen!

Beobachtungsflüge am Dienstag

Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die Einsatzflugzeuge und die Piloten zur Verfügung. An Bord befinden ausgebildete Luftbeobachter, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, werden die Feuerwehren über die Integrierte Leitstelle alarmiert und die Einsatzkräfte werden vom Luftbeobachter zur Einsatzstelle gelotst. Die Einsatzkosten der Luftbeobachtung trägt die Regierung von Oberfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Ob auch an den Folgetagen eine Überwachung erforderlich ist, wird in Abhängigkeit von den Wetterprognosen entschieden.

 

UPDATE:

Für den Sonntag (30. Sonntag) warnt der DWD mit der höchsten Waldbrandstufe (Stufe 5) in Oberfranken. Bis auf den Bereich Lautertal-Oberlauter (Landkreis Coburg) - Stufe 4 - sind alle anderen oberfränkischen Regionen von der Maximalwarnstufe betroffen! Bereits am morgigen Samstag steigt die Waldbrandstufe oberfrankenweit auf die zweithöchste Stufe.

 

Achtung - EXTREME HITZE:

Zudem wird oberfrankenweit eine starke Hitzebelastung erwartet, mit dem Höhepunkt von bis zu 39 Grad am Sonntag!

  • Samstag: 30 bis 34 Grad
  • Sonntag: 36 bis 39 Grad

 

Aktuelle Waldbrandstufen für Oberfranken

 

Sonntag (30. Juli) / Stufe 5 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Frankenwald / Teuschnitz (Landkreis Kronach)
  • Fichtelgebirge / Wunsiedel - Schönbrunn (Landkreis Wunsiedel)
  • Fichtelgebirge / Fichtelberg - Hüttstadl (Landkreis Bayreuth)
  • Fränkische Schweiz / Gräfenberg - Kasberg (Landkreis Forchheim)
  • Frankenwald / Hof / Landkreis Hof
  • Lautertal - Oberlauter (Landkreis Coburg)
  • Fichtelgebirge / Selb - Lauterbach (Landkreis Wunsiedel)
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)
  • Frankenwald / Kronach / Landkreis Kronach
  • Heinersreuth - Vollhof (Landkreis Bayreuth)
  • Bamberg

 

Sonntag (30. Juli) / Stufe 4 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

  • Lautertal - Oberlauter (Landkreis Coburg)
  • Steigerwald / Ebrach (Landkreis Bamberg)

Regierung appelliert an die Bevölkerung

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle Besucher der oberfränkischen Wälder, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt zudem ein Rauchverbot im Wald.

Hinweise zum Verhalten

  • Brände und Rauchentwicklung müssen sofort unter der Rufnummer 112 gemeldet werden
  • Rauchen und offenes Feuer sind im Wald und Waldrandnähe strikt verboten
  • Waldzufahrten sind unbedingt für Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge freizuhalten
  • Abgesperrte Wälder dürfen keinesfalls betreten werden
  • Auch durch Sonnenstrahlen, die sich auf Glas bündeln, kann sich Gras und Unterholz entzünden. Deshalb sind Glasflaschen oder –scherben unbedingt ordnungsgemäß zu entsorgen und dürfen nicht liegen gelassen werden
  • Autofahrer sollen nur ausgewiesene Parkplätze benutzen, da heiße Katalysatoren jederzeit trockenes Gras unter dem Auto entzünden können
  • Im Übrigen ist auch außerhalb der Wälder, wo offenes Feuer nicht verboten ist, beim Grillen und bei Lagerfeuern allerhöchste Vorsicht geboten

 

>>> Weitere Informationen zum Waldbrandgefahrenindex auf der Seite des DWD <<<

Aktuelle TVO-Wetteraussichten
Wetteraussichten vom 28. Juni 2019
© Freiwillige Feuerwehr Marktleuthen

Böschungsbrand bei Marktleuthen: Unbekannter zündet mehrfach Gras an

Am Donnerstagnachmittag (20. Juni) zündete ein bislang unbekannter Täter an drei Stellen das verdorrte Gras des Straßengrabens an der Ortsverbindungsstraße zwischen Neudorf und Reicholdsgrün (Landkreis Wunsiedel) an, beziehungsweise versuchte dies. Hierbei geriet ein Abschnitt von etwa 50 Metern in Brand. Das Feuer griff zudem auf den angrenzenden Waldboden über.

© Freiwillige Feuerwehr Marktleuthen© Freiwillige Feuerwehr Marktleuthen© Freiwillige Feuerwehr Marktleuthen

Alarmierte Wehren können Feuer rasch löschen

Die alarmierten Feuerwehren aus Marktleuthen und Reicholdsgrün konnten das Feuer zügig löschen. Die eingesetzten Kräfte entdeckten ungefähr 50 Meter von dem ersten Brandort entfernt, eine weitere Feuerstelle im Straßengraben, die sich auf etwa einen Meter ausgeweitet hatte und dann von selbst wieder erlosch. Weitere hundert Meter entfernt lag ein Feuerwerkskörper am Straßenrand. Dieser könnte laut Polizei in Verbindung mit dem Brand stehen. Der Sachschaden betrug rund 500 Euro. Laut dem Polizeibericht muss davon ausgegangen werden, dass Bäume durch die Hitze geschädigt wurden.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall und fragt: "Wer kann Hinweise auf eine oder mehrere unbekannte Brandverursacher geben?" Mitteilungen nimmt die Polizeiinspektion Wunsiedel unter der Telefonnummer 09232 / 99 47-0 entgegen.

© Feuerwehr Heroldsbach / Symbolfoto / Archiv

Bayreuth: Brand eines Gartenhauses verursacht hohen Schaden

Zahlreiche örtliche Einsatzkräfte der Feuerwehren beschäftigte ein Gartenhausbrand in der Nacht zum Donnerstag (20. Juni) in der Straße „Äußere Badstraße“ in Bayreuth. Es entstand ein vierstelliger Sachschaden. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Weiterlesen
© Lucas Drechsel / Symbolbild

Großeinsatz in Marktredwitz: Hoher Schaden nach Brand in Realschule

UPDATE (18:20 Uhr):

Einen Sachschaden von mindestens 50.000 Euro verursachte am Freitagnachmittag (14. Juni) ein Brand im Aufzugsschacht der Fichtelgebirgsrealschule in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel). Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Großeinsatz der Retter

Gegen 14.45 Uhr wurden die Einsatzkräfte über das Feuer informiert. Als die Feuerwehr eintraf, brannte es im Aufzugsschacht des Schulgebäudes, in dem derzeit Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Rund 120 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks, des Rettungsdienstes und der Polizei waren am Brandort im Einsatz.

Naheliegender Supermarkt wird geräumt

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner im nahen Stadtgebiet aufgefordert, Fenster und Türen ihrer Wohnungen geschlossen zu halten. Auch ein in unmittelbarer Nähe befindlicher Supermarkt wurde von den Einsatzkräften vorsichtshalber geräumt.

Sachverständiger wird hinzugezogen

Aufgrund der Pfingstferien befanden sich weder Schüler noch Lehrkräfte in dem Gebäude. Die Kripo Hof hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen entstand das Feuer während des Verlegens von Bitumenbahnen mit einem Schweißbrenner. Inwieweit das restliche Schulgebäude und die Dachkonstruktion aufgrund der Rauch- und Hitzeentwicklung beeinträchtigt wurden, müssen die Ermittler mit Unterstützung eines Sachverständigen noch klären.

EILMELDUNG (15:38 Uhr):

Wie die Polizei soeben vermeldete, brennt es im Aufzugsschacht der Realschule in der Schulstraße von Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel). Derzeit kommt es vor Ort zu einer starken Rauchentwicklung. Laut Polizei gibt es keine verletzten Personen. Ein Schulbetrieb findet nicht statt.

 

  • Weitere Informationen folgen!
1 2 3 4 5