Tag Archiv: Brände

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Jahreswechsel in Oberfranken: 260 Einsätze für die Rettungskräfte in der Silvesternacht

Rund 260 Einsätze zählte die Einsatzzentrale der oberfränkischen Polizei in der Silvesternacht. Die Rettungskräfte hatten mit mehreren Bränden sowie Körperverletzungen, einem versuchten Tötungsdelikt, Streitigkeiten, Sachbeschädigungen und Ruhestörungen viel zu tun.

Dachstuhlbrand in Lichtenfels

Ab kurz nach Mitternacht waren zahlreiche Feuerwehreinsatzkräfte bei dem Brand eines Wohnhauses in Lichtenfels vor Ort. (Wir berichteten! / Foto) Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im unteren sechsstelligen Bereich. Die Brandursache ist noch unklar.

Auto in Bamberg angezündet

Im Bamberger Stadtteil Wunderburg steckten Unbekannte am Silvesterabend (31. Dezember) ein auf einem Parkplatz abgestelltes Auto im Frontbereich in Brand. Der Besitzer konnte die Flammen selbst löschen. Es entstand jedoch ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro.

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Landwirtschaftliches Anwesen in Burgebrach in Flammen

Ein Sachschaden von etwa 100.000 Euro war die Folge eines Feuers, das in den frühen Morgenstunden am Neujahrestag (01. Januar) ein landwirtschaftliches Anwesens im Burgebracher Ortsteil Ampferbach (Landkreis Bamberg) stark in Mitleidenschaft zog. (Fotos)

Um 2:40 Uhr hörten die Bewohner einen Knall und entdeckten kurz darauf die Flammen in dem Gebäude, worauf sie den Notruf wählten. Eigene Löschversuche waren nicht erfolgreich. Den zahlreichen Feuerwehrkräften gelang es folglich, den Brand im Garagenbereich und der darüber befindlichen Scheune zu löschen. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen zur derzeit noch unklaren Ursache des Brandes aufgenommen.

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Garagenbrand in Burgkunstadt

Eine ausgebrannte Garage in Burgkunstadt (Landkreis Lichtenfels) war das Resultat einer unkontrollierten Silvesterrakete. (Wir berichteten! / Foto) Am frühen Mittwochmorgen hatte ein 18-Jähriger eine Rakete gezündet, die in die Garage flog, worauf das Gebäude innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand stand. Bei Löschversuchen erlitt eine Person leichte Verletzungen. Laut der Polizeiinspektion Lichtenfels wurde der Schaden auf rund 40.000 Euro geschätzt.

Hausfassade in Bamberg brennt

Gegen 23:15 Uhr setzte vermutlich Pyrotechnik den Balkon und die Fassade eines Hauses in Bamberg in Brand. (Wir berichteten!) Bei dem Versuch, die Flammen zu löschen, verletzte sich ein Anwohner leicht. Hier betrug der Sachschaden rund 20.000 Euro.

Böller auf Passanten in Naila geworfen

Ein Unbekannter warf um Mitternacht in Naila (Landkreis Hof) von dem Dach einer Schule Böller auf Passanten. Die Nailaer Polizei ermittelt und sucht Zeugen.

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Kellerbrand in Effeltrich

In Effeltrich (Landkreis Forchheim) richtete ein Brand im Keller eines Einfamilienhauses einen Sachschaden von rund 50.000 Euro an. Zwei Bewohner erlitten hier eine leichte Rauchgasvergiftung und mussten behandelt werden.

Hecke in Bad Berneck fängt Feuer

Eine Hecke bei einem Wohnhaus geriet kurz nach Mitternacht in Bad Berneck (Landkreis Bayreuth) in Brand. Zuvor landete im Gebüsch eine abgeschossene Rakete. Der Sachschaden belief sich auf geschätzte 500 Euro. Bei einigen Personen stellten die Polizisten zudem, trotz aller Warnungen, verbotene Feuerwerkskörper aus Osteuropa sicher. Anzeigen nach dem Sprengstoffgesetz sind die Folge.

Mehrere Verletzte bei Auseinandersetzungen

In der Silvesternacht waren die Beamten bei über 30 Einsätzen im Zusammenhang mit Körperverletzungen vor Ort. 39 Personen wurden verletzt.

Versuchte Tötung in Bamberg

In Bamberg erlitt in der Silvesternacht ein Mann bei einer Auseinandersetzung Verletzungen durch ein Messer und musste in das Krankenhaus gebracht werden. Wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt nun die Kriminalpolizei Bamberg.

Drei Polizisten in Forchheim verletzt

Ein aggressiver Betrunkener leistete zum Jahreswechsel in Forchheim bei seiner Gewahrsamnahme mit Schlägen und Tritten einen erheblichen Widerstand. Drei Beamte wurden verletzt. Ein Polizist musste im Krankenhaus ärztlich versorgt werden. An einem Polizeiauto richtete der Mann zudem einen Sachschaden von mehreren hundert Euro an.

Zwei Beamte in Unterleinleiter verletzt

Nach einer vorangegangenen Streitigkeit mussten Polizisten am Silvesterabend in Unterleinleiter (Landkreis Forchheim) einen 31-Jährigen in Gewahrsam nehmen und fesseln. Dabei trat der Mann gegen zwei Beamte und verletze sie leicht.

Ruhestörungen, Sachbeschädigungen und Verkehrsdelikte

Bei 23 gemeldeten Ruhestörungen konnten die Polizisten in der Regel rasch Abhilfe schaffen. Darüber hinaus wurden rund 15 Sachbeschädigungen angezeigt, bei denen die Täter einen Gesamtschaden von über 6.000 Euro anrichteten.

Elf Verkehrsunfälle in der Silvesternacht

Zudem ereigneten sich in der Silvesternacht elf Verkehrsunfälle, mit einer leichtverletzten sowie einer schwerverletzten Person. Der Sachschaden betrug in der Summe 46.000 Euro. Auch einige alkoholisierte Verkehrsteilnehmer zogen die Beamten im Regierungsbezirk aus dem Verkehr.

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Brandserie in Kulmbach: Mutmaßliche Feuerteufel gefasst

Die Feuerwehren rund um Kulmbach hatten am Osterwochenende alle Hände voll zu tun. Eine Brandserie hielt die Einsatzkräfte in Atem. Insgesamt fünf Feuer wurden vorsätzlich gelegt. Ein Harverster, ein Warnleitanhänger, ein Holzschuppen, eine Waldhütte und ein Werkzeuganhänger fielen den Flammen zum Opfer. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 300.000 Euro. (Wir berichteten.) Verantwortlich für die Brandstiftungen sollen drei Männer im Alter von 18, 19 und 20 Jahren sein. Sie sitzen seit Montag (02. April) in Untersuchungshaft.

Drei junge Männer festgenommen

Im Rahmen der umfangreichen Fahndungsmaßnahmen nach den mutmaßlichen Brandstiftern mit Einsatzkräften der örtlichen und umliegenden Polizeidienststellen kontrollierten am späten Montagabend Zivilbeamte der Polizeiinspektion Kulmbach und des Operativen Ergänzungsdienstes der Polizei Bayreuth bei Heinersreuth im Landkreis Bayreuth ein verdächtiges Auto, in dem sich die drei jungen Männer befanden. Im Verlauf der Kontrolle fanden die Polizisten schließlich Beweismittel, die daraufhin deuteten, dass das Trio für die Brandserie verantwortlich ist. Daraufhin nahmen die Beamten die drei  fest.

Untersuchungshaftbefehl ergangen

Im Laufe der weiteren Ermittlungen durch die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Bayreuth erhärtete sich der Tatverdacht gegen das Trio. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth erging daher am späten Dienstagnachmittag Haftbefehl gegen die drei Beschuldigten. Sie sitzen nun in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten ein.

Harvester bei Ködnitz in Brand gesteckt

Zum ersten Brand mussten die Rettungskräfte am Samstagnachmittag (31. März) ausrücken, als ein Holzvollernter, ein sogenannter Harvester, im Wald in der Nähe des Ködnitzer Ortsteils Leithen in Brand gesteckt worden war. Hierbei entstand an dem hochwertigen Gerät ein Schaden von zirka 240.000 Euro.

Waldhütte in Flammen

Ebenfalls am Samstag setzten die Täter eine Waldhütte im Bereich der B85 bei Kulmbach in Brand. Der Gesamtschaden lag hierbei bei knapp 15.000 Euro.

Warnleitanhänger bei Thurnau brennt

Als nächstes brannte in den frühen Morgenstunden des Sonntags (01. April) ein Warnleitanhänger im Bereich der Anschlussstelle Thurnau-Ost der Autobahn A70, wodurch die Täter einen Sachschaden von etwa 8.000 Euro verursachten.

Flammen drohen auf Wohnhaus in Kulmbach überzugreifen

Am Sonntag zündeten die drei Männer einen Holzschuppen eines Anwesens an der Straße „Wehrhaus“ in Kulmbach an. Ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes, unbewohntes Haus konnte die Feuerwehr durch ihr rasches Eingreifen verhindern. Trotzdem lag der Schaden bei zirka 15.000 Euro.

Feuer zerstört Werkzeuganhänger

Letztlich meldete am Dienstagmorgen ein Zeuge, dass unweit des ersten Brandortes ein durch Feuer beschädigter Werkzeuganhänger stehe, an dem ein Sachschaden von geschätzten 10.000 Euro entstanden war. Als Tatzeit konnte das Osterwochenende eingegrenzt werden. Bei allen Bränden wurde niemand verletzt.

Brandstiftungen bei Kulmbach: Mutmaßliche Serientäter festgenommen

Coburg: 10 Brände in einer Nacht – Polizei nimmt Brandstifter fest!

Einen Serien-Brandstifter nahmen Polizeibeamte in der Nacht zum Dienstag (25. Februar) fest. Der 26-jährige Mann, der bereits mit Diebstahls- und Sachbeschädigungsdelikten einschlägig bekannt ist, legte zehn kleinere Brände quer durch die Coburger Innenstadt. Die erste Mitteilung über ein brennendes Wahlplakat an der Einmündung der Allee in die Rosenauer Straße ging gegen 2:30 Uhr bei der Einsatzzentrale ein. Als dann nahezu im Minutentakt weitere Brände von Zeugen gesichtet wurden, löste die Polizei sofort eine intensive Fahndung nach dem Täter aus.

 

 

Mehrere Brände in der Innenstadt

Die alarmierte Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun, um die Brandstellen nacheinander zu löschen. Größere Schäden wurden durch das rasche Eingreifen verhindert. Die Spur des Brandstifters zog sich vom Hahnweg in den Steinweg. Dort brannten drei Mülltonnen lichterloh. In der Badergasse und in der Webergasse gingen ebenfalls Wahlplakate und Mülltonnen in Flammen auf. Weitere Brandorte lagen in der Nägleinsgasse und schließlich am Parkhaus Zinkenwehr. Hier brannten die Inhalte zweiter Metallmülltonnen.

Polizei kann Brandstifer stellen

An dem Parkhaus traf eine Polizeistreife den Tatverdächtigen an. Ihn hatten die Ordnungshüter bereits zuvor an einem anderen Brandort gesehen, ihm aber zunächst nichts nachweisen können. Ein Zeuge beobachtete, wie sich der 26-Jährige schnellen Schrittes vom Parkhaus entfernte. Kurz danach brannten die Mülltonnen. Bei seiner Durchsuchung fand die Polizei Feuerzeuge und Spraydosen. Zunehmend verwickelte sich der mit 1,4 Promille reichlich alkoholisierte Tatverdächtige in Widersprüche. Die Beamten nahmen ihn schließlich fest. Mit der Festnahme endete die Brandserie in der Innenstadt. Der durch die Zündeleien angerichtete Gesamtschaden stand bei der Aufnahme der vielen Fälle noch nicht fest, dürfte aber in die Tausende gehen. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

 


 

 

Plech (Lkr. Bayreuth): Zwei Waldbrände und ein Scheunenbrand

Zu zwei Waldbränden und einem Scheunenbrand kam es im Juli bei Plech. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 5.500 Euro. Verletzt wurde niemand. Kurz vor 20 Uhr entdeckte am Mittwochabend eine Frau die noch glimmende Waldfläche von ungefähr 50 Quadratmetern, westlich des „Hammergrünfels“. Sie verständigte die Integrierte Leitstelle und die herbeigerufenen Feuerwehrkräfte übernahmen die Löscharbeiten. Die Beschädigungen durch das Feuer an zwei dickeren Bäumen belaufen sich auf zirka 200 Euro. Am zwölften Juli wurde ein Fahrradfahrer im Zeitraum von 17 bis 17.30 Uhr auf drei kleinere Brandherde am Waldrand des Veldensteiner Forst aufmerksam. Östlich der Kreisstraße BT28 brannten jeweils Flächen zwischen 50 und 150 Quadratmetern. Die umliegenden Feuerwehren löschten auch dieses Feuer, sodass es bei einem geschätzten Sachschaden von insgesamt 300 Euro blieb. Eine brennende Feldscheune bemerkte ein Mann am fünften Juli gegen 18 Uhr nördlich von Bernheck. Hier war ein Gebäudeschaden von ungefähr 5.000 Euro zu beklagen. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und bittet um unter der Tel.-Nr. 0921/506-0.