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Brandserie in Kulmbach: Mutmaßliche Feuerteufel gefasst

Die Feuerwehren rund um Kulmbach hatten am Osterwochenende alle Hände voll zu tun. Eine Brandserie hielt die Einsatzkräfte in Atem. Insgesamt fünf Feuer wurden vorsätzlich gelegt. Ein Harverster, ein Warnleitanhänger, ein Holzschuppen, eine Waldhütte und ein Werkzeuganhänger fielen den Flammen zum Opfer. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 300.000 Euro. (Wir berichteten.) Verantwortlich für die Brandstiftungen sollen drei Männer im Alter von 18, 19 und 20 Jahren sein. Sie sitzen seit Montag (02. April) in Untersuchungshaft.

Drei junge Männer festgenommen

Im Rahmen der umfangreichen Fahndungsmaßnahmen nach den mutmaßlichen Brandstiftern mit Einsatzkräften der örtlichen und umliegenden Polizeidienststellen kontrollierten am späten Montagabend Zivilbeamte der Polizeiinspektion Kulmbach und des Operativen Ergänzungsdienstes der Polizei Bayreuth bei Heinersreuth im Landkreis Bayreuth ein verdächtiges Auto, in dem sich die drei jungen Männer befanden. Im Verlauf der Kontrolle fanden die Polizisten schließlich Beweismittel, die daraufhin deuteten, dass das Trio für die Brandserie verantwortlich ist. Daraufhin nahmen die Beamten die drei  fest.

Untersuchungshaftbefehl ergangen

Im Laufe der weiteren Ermittlungen durch die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Bayreuth erhärtete sich der Tatverdacht gegen das Trio. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bayreuth erging daher am späten Dienstagnachmittag Haftbefehl gegen die drei Beschuldigten. Sie sitzen nun in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten ein.

Harvester bei Ködnitz in Brand gesteckt

Zum ersten Brand mussten die Rettungskräfte am Samstagnachmittag (31. März) ausrücken, als ein Holzvollernter, ein sogenannter Harvester, im Wald in der Nähe des Ködnitzer Ortsteils Leithen in Brand gesteckt worden war. Hierbei entstand an dem hochwertigen Gerät ein Schaden von zirka 240.000 Euro.

Waldhütte in Flammen

Ebenfalls am Samstag setzten die Täter eine Waldhütte im Bereich der B85 bei Kulmbach in Brand. Der Gesamtschaden lag hierbei bei knapp 15.000 Euro.

Warnleitanhänger bei Thurnau brennt

Als nächstes brannte in den frühen Morgenstunden des Sonntags (01. April) ein Warnleitanhänger im Bereich der Anschlussstelle Thurnau-Ost der Autobahn A70, wodurch die Täter einen Sachschaden von etwa 8.000 Euro verursachten.

Flammen drohen auf Wohnhaus in Kulmbach überzugreifen

Am Sonntag zündeten die drei Männer einen Holzschuppen eines Anwesens an der Straße „Wehrhaus“ in Kulmbach an. Ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes, unbewohntes Haus konnte die Feuerwehr durch ihr rasches Eingreifen verhindern. Trotzdem lag der Schaden bei zirka 15.000 Euro.

Feuer zerstört Werkzeuganhänger

Letztlich meldete am Dienstagmorgen ein Zeuge, dass unweit des ersten Brandortes ein durch Feuer beschädigter Werkzeuganhänger stehe, an dem ein Sachschaden von geschätzten 10.000 Euro entstanden war. Als Tatzeit konnte das Osterwochenende eingegrenzt werden. Bei allen Bränden wurde niemand verletzt.

Brandstiftungen bei Kulmbach: Mutmaßliche Serientäter festgenommen

Coburg: 10 Brände in einer Nacht – Polizei nimmt Brandstifter fest!

Einen Serien-Brandstifter nahmen Polizeibeamte in der Nacht zum Dienstag (25. Februar) fest. Der 26-jährige Mann, der bereits mit Diebstahls- und Sachbeschädigungsdelikten einschlägig bekannt ist, legte zehn kleinere Brände quer durch die Coburger Innenstadt. Die erste Mitteilung über ein brennendes Wahlplakat an der Einmündung der Allee in die Rosenauer Straße ging gegen 2:30 Uhr bei der Einsatzzentrale ein. Als dann nahezu im Minutentakt weitere Brände von Zeugen gesichtet wurden, löste die Polizei sofort eine intensive Fahndung nach dem Täter aus.

 

 

Mehrere Brände in der Innenstadt

Die alarmierte Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun, um die Brandstellen nacheinander zu löschen. Größere Schäden wurden durch das rasche Eingreifen verhindert. Die Spur des Brandstifters zog sich vom Hahnweg in den Steinweg. Dort brannten drei Mülltonnen lichterloh. In der Badergasse und in der Webergasse gingen ebenfalls Wahlplakate und Mülltonnen in Flammen auf. Weitere Brandorte lagen in der Nägleinsgasse und schließlich am Parkhaus Zinkenwehr. Hier brannten die Inhalte zweiter Metallmülltonnen.

Polizei kann Brandstifer stellen

An dem Parkhaus traf eine Polizeistreife den Tatverdächtigen an. Ihn hatten die Ordnungshüter bereits zuvor an einem anderen Brandort gesehen, ihm aber zunächst nichts nachweisen können. Ein Zeuge beobachtete, wie sich der 26-Jährige schnellen Schrittes vom Parkhaus entfernte. Kurz danach brannten die Mülltonnen. Bei seiner Durchsuchung fand die Polizei Feuerzeuge und Spraydosen. Zunehmend verwickelte sich der mit 1,4 Promille reichlich alkoholisierte Tatverdächtige in Widersprüche. Die Beamten nahmen ihn schließlich fest. Mit der Festnahme endete die Brandserie in der Innenstadt. Der durch die Zündeleien angerichtete Gesamtschaden stand bei der Aufnahme der vielen Fälle noch nicht fest, dürfte aber in die Tausende gehen. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

 


 

 

Plech (Lkr. Bayreuth): Zwei Waldbrände und ein Scheunenbrand

Zu zwei Waldbränden und einem Scheunenbrand kam es im Juli bei Plech. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 5.500 Euro. Verletzt wurde niemand. Kurz vor 20 Uhr entdeckte am Mittwochabend eine Frau die noch glimmende Waldfläche von ungefähr 50 Quadratmetern, westlich des „Hammergrünfels“. Sie verständigte die Integrierte Leitstelle und die herbeigerufenen Feuerwehrkräfte übernahmen die Löscharbeiten. Die Beschädigungen durch das Feuer an zwei dickeren Bäumen belaufen sich auf zirka 200 Euro. Am zwölften Juli wurde ein Fahrradfahrer im Zeitraum von 17 bis 17.30 Uhr auf drei kleinere Brandherde am Waldrand des Veldensteiner Forst aufmerksam. Östlich der Kreisstraße BT28 brannten jeweils Flächen zwischen 50 und 150 Quadratmetern. Die umliegenden Feuerwehren löschten auch dieses Feuer, sodass es bei einem geschätzten Sachschaden von insgesamt 300 Euro blieb. Eine brennende Feldscheune bemerkte ein Mann am fünften Juli gegen 18 Uhr nördlich von Bernheck. Hier war ein Gebäudeschaden von ungefähr 5.000 Euro zu beklagen. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und bittet um unter der Tel.-Nr. 0921/506-0.