Tag Archiv: Brose Arena

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Impfzentrum Bamberg: 91-jährige Seniorin stirbt vor Corona-Impfung

Eine 91-jährige Frau aus dem Landkreis Bamberg ist vor ihrer Impfung im Impfzentrum Bamberg zusammengebrochen und trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen der anwesenden Ärzte verstorben. Dies teilte die Stadtverwaltung Bamberg am Freitagnachmittag (12. Februar) mit.

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Tischtennis: 85. Deutsche Meisterschaft in Bamberg

Die Sensation bei den 85. Deutschen Meisterschaften im Tischtennis in Bamberg schien zum Greifen nah. Noch im Vorfeld des Turniers sprach Kilian Ort vom unterfränkischen Verein TSV Bad Königshofen im TVO-Interview von seinem Ziel: Achtelfinale. Nicht nur dieses Ziel erreichte er. Mit 4:1 Sätzen sicherte er sich auch noch souverän den Einzug ins Viertelfinale an diesem Wochenende!

Ort verliert im knapp im Viertelfinale

Dort war allerdings Endstation für den Youngster. Er unterlag dem Defensivspezialisten Ruwen Filus knapp mit 4:3 Sätzen. Dabei machte Ort zunächst eine gute Figur, erlaubte sich nur wenige Fehler. Am Ende reichte es aber nicht für die Überraschung gegen den späteren Vizemeister.

Ort im Doppelfinale mit Silber

Ein Trost war das Ergebnis im Herren-Doppel. Ort und sein Partner Dang Qiu schafften es bis ins Finale und sicherten sich die Silbermedaille. Den Titel holte hier das Duo Ricardo Walther und Ruwen Filus.

Timo Boll sichert sich den Titel

Ein ganz eigenes Turnier spielte „Altmeister“ Timo Boll. Jede seiner Partien gewann er deutlich – nahezu perfekt sogar. Nur einen einzigen Satz musste Boll im Halbfinale gegen Ricardo Walther abgeben. Seinen Finalgegner Ruwen Filus hielt er immer geschickt in Bewegung und machte kaum Fehler, die sein Kontrahent zu Punkten hätte verwerten können. Boll siegte am Ende mit 4:0 (11:4, 11:8, 11:2, 11:5).

Spannendstes Spiel im Frauen-Turnier

Für eine der spannendsten Begegnungen bei den Damen sorgte die frisch gebackene U21-Europameisterin Chantal Mantz. Im Viertelfinale ging sie gegen die Veteranin Tanja Krämer an die Platte und geriet mit 0:3 Sätzen in Rückstand. Nach und nach fand sie ins Spiel zurück und kam mit einer Aufholjagd auf 3:3 heran. Den kühleren Kopf bewahrte aber Tanja Krämer und gewann den entscheidenden Satz und siegte mit 4:3.

Kristin Silbereisen mit Titelgewinn

Neue Deutsche Meisterin im Damen-Einzel wurde Kristin Silbereisen. Nach einem 0:2-Rückstand konnte sie das Finalspiel drehen und sich 4:2 (11:13, 9:11, 11:9, 11:5, 11:8, 13:11) gegen Xiaona Shan durchsetzen. Die beiden Finalistinnen schlugen dann im Doppel gemeinsam zu. Hier gewannen sie als Partnerinnen Gold gegen Tanja Krämer und Jessica Göbel.

© Radio Bamberg

Nach Fan-Randale: Brose Bamberg verschärft Sicherheitsmaßnahmen

Nach den Ausschreitungen von Anhängern von Roter Stern Belgrad nach dem Euroleague-Spiel in der Brose Arena zu Bamberg am 15. November (Wir berichteten!) hatte der Verein umgehend angekündigt, auf diese Vorkommnisse zu reagieren und ein neues Sicherheitskonzept zu schnüren.

Auswertung durch alle Verantwortlichen

Die Verantwortlichen des Deutschen Basketballmeisters, die Bamberger Polizei, der Sicherheitsdienst BOS und die Leitung der BROSE ARENA haben die Vorfälle gegen Belgrad sowie auch gegen Panathinaikos Athen ausgewertet und nun ein verändertes Sicherheitskonzept beschlossen. Dieses greift in den noch ausstehenden Partien der Euroleague.

Die Maßnahmen sehen wie folgt aus:

  • Das Security-Personal wird signifikant aufgestockt
  • Die Polizei wird bei jedem Spiel mit Einsatzkräften auch innerhalb der Halle Präsenz zeigen

Des weiteren gelten bei den noch drei verbleibenden Sicherheitsspielen gegen Galatasaray Istanbul, Fenerbahce Istanbul und Olympiacos Piräus folgende Maßnahmen:

  • Der Ticketverkauf für die Spiele wird nicht mehr online möglich sein
  • Alkoholverbot innerhalb der Arena

Weitere sicherheitsrelevante Aktionen

Zusätzlich wird ab sofort bei jedem Spiel - national wie auch international - der Durchgang von der Ost- und West- auf die Nordtribüne nicht mehr innerhalb der Halle möglich sein. Zudem wird den Besuchern nur noch Zugang zu dem auf ihrer Karte ausgewiesenen Block gestattet.

Auswärts-Fanblock soll installiert werden

Für die nächste Saison haben sich die Verantwortlichen zum Ziel gesetzt, einen eigenen Fanblock für Auswärtsfans zu installieren. Ebenso wird über eine bauliche Veränderung der Balustrade der Nordtribüne diskutiert.

Statement von Brose Bamberg Geschäftsführer Rolf Beyer

„Wir haben die Vorkommnisse und die daraus resultierende, berechtigte Kritik unserer Zuschauer sehr ernst genommen. Wir werden gemeinsam mit dem Ordnungsdienst und der Polizei alles mögliche tun, dass sich Szenen wie gegen Athen und Belgrad nicht wiederholen. Zudem haben wir alle international spielenden Clubs der easyCredit BBL zu einem gemeinsamen Workshop nach Bamberg eingeladen. Es hat sich nämlich gezeigt, dass es Probleme mit Auswärtsfans nicht nur bei uns gibt. Wir werden nun ein gemeinsames Konzept erarbeiten.“

© Harald Hoffmann / Cami Music

Bamberg: Benefizkonzert mit Lang Lang ein voller Erfolg

Das Benefizkonzert zugunsten der Stiftung Weltkulturerbe Stadt Bamberg mit dem chinesischen Starpianisten Lang Lang und Jonathan Nott mit den Bamberger Symphonikern in der ausverkauften Brose Arena war ein voller Erfolg. Die Besucher waren von dem „kulturellen Highlight“ durchweg begeistert.

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© Harald Hoffmann / Cami Music

Bamberg: Starpianist Lang Lang gibt Benefizkonzert

Am heutigen Donnerstagabend (31. März) gibt der weltberühmte chinesische Pianist Lang Lang in der Bamberger Brose Arena gemeinsam mit den Bamberg Symphonikern ein Benefizkonzert zu Gunsten der Weltkulturerbestiftung. Zu diesem Konzert werden über 5.500 Besucher erwartet.

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© Ostrowsky Marketing

Bamberg: 5. Fashion Night mit vielen Highlights

In der Oddset Lounge der Brose Arena in Bamberg steigt am Freitag, 27. März, die fünfte Fashion Night. Der Vorverkauf für das Event läuft bereits. Schirmherren sind Oberbürgermeister Andreas Starke und Klaus Stieringer, der Chef des Bamberger Stadtmarketings. Weiterlesen

Feuerwerk der Turnkunst: Artistik und Akrobatik in der Brose Arena

Noch bis 25. Januar kann man in der Bamberger Brose Arena die Turnshow „Esperanto“ bestaunen. 90 Turnkünstler aus aller Welt brennen ein wahres Feuerwerk aus Akrobatik, Artistik und Hochleistungsturnen ab. Besonders stolz ist Produktionsleiter Wolfram Wehr-Reinhold auf die Schleuderbrett-Artistentruppe „Circolombia“ – schon seit fünf Jahren hatte er versucht, die Kolumbianer für die Show zu gewinnen. Zudem erhalten auch lokale Turner die Gelegenheit, zusammen mit den renommierten Künstlern auf der Bühne zu stehen. Wir waren bei der Premiere dabei, die Bilder gibt’s heute Abend ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 


 

 

Basketball: Brose Baskets spielen gegen Zilgiris Kaunas

Alles oder nichts – heißt es heute Abend in der Bamberger Brose Arena. Für die Brose Baskets geht es um den Einzug unter die Top 16 des europäischen Basketballs. Zu Gast ist der litauische Meister Zilgiris Kaunas. Gewinnen die Bamberger mit elf Punkten Vorsprung, dann sind sie auf jeden Fall in der nächsten Runde dabei. Bei einem einfachen Sieg sind die Baskets auf Schützenhilfe von Real Madrid angewiesen. Die spielen ebenfalls heute Abend gegen Anadolu Efes Istanbul. Jump in Bamberg ist um 20 Uhr.

 



 

 

Bamberg: Konzert von Frei.Wild nicht gern gesehen

Die Stadt Bamberg sowie die Bamberg Congress + Event GmbH konnten den Auftritt von Frei.Wild nicht verhindern. Die rechtslastige Band wird bei dem Rock-X-Mas-Festvial in der Brose Arena auftreten. Bei Vertragsabschluss mit dem Veranstalter stand noch nicht fest, welche Bands auf dem Festival spielen werden. Nun hat die Stadt versucht, den Auftritt mit  juristischen Mitteln zu verhindern. Dies gelang ihr allerdings nicht, weil weder die Band noch ihre Lieder auf dem Index stehen. Bei einer Aufkündigung des Vertrags vonseiten der Betriebsgesellschaft würden auf die Stadt hohe Schadenersatzforderungen zukommen. Falls die Möglichkeit besteht, den Veranstalter zu einer Absage des Konzerts zu bewegen wird die Stadt diese nutzen.



 

Bamberg: Stadtrat gibt sein „Go“ für die „Brose Arena“

Es ist jetzt beschlossene Sache: Die Stechert Arena heißt künftig Brose Arena. 33 Bamberger Stadträte stimmen für den neuen Namensgeber, 9 dagegen. Doch so eindeutig wie das Ergebnis ist, so einig waren sich die Räte in der Sitzung selbst nicht. Mehr als zwei Stunden wird über die damit verbundenen Forderungen von Brose-Gesellschafter Michael Stoschek debattiert. Wie berichtet kommt der Vertrag nur zu Stande, wenn an der Halle kostspielige Renovierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

Entscheidung in Bamberg: Arena bekommt neuen Namen

Die Entscheidung ist gefallen: die Stechert-Arena in Bamberg heißt künftig Brose-Arena. Mit 33:9 Stimmen hat sich der Stadtrat für die Änderung ausgesprochen. Allerdings nicht ohne die zu erwartende Debatte, die sich zweieinhalb Stunden hinzog. Dabei traten vor allem die GRÜNEN/ Alternative Liste als Bedenkenträger auf. Sie sehen in dem Votum nur den Anfang von weiteren Investitionen, die folgen werden. Insgesamt 3,47 Millionen Euro soll der Umbau auf mehrere Jahre gerechnet kosten.

„Sperenzchen“ wie neue Stühle oder einen neuen LED-Würfel – zusammen kosten diese alleine 800 Tausend Euro – solle doch BROSE selbst zahlen, wenn das gewünscht sei. Peter Gack von der GAL meinte, in fünf Jahre könne Brose eine Option auf das Namensrecht ziehen. Er glaube, dass dann bestimmt wieder Forderungen im Raum stehen werden.

Auch aus den Reihen der Freien Wähler gab es Nein-Stimmen. Der Fraktionsvorsitzende Dieter Weinsheimer hätte sich gewünscht, einige anstehende Umbauarbeiten nach hinten zu schieben. „Dann kämen wir mit dem Zuschuß der Oberfrankenstiftung hin.“ Dieser Zuschuß soll 600 Tausend Euro betragen; 400 Tausend Euro schießt die Stadt aus Eigenmitteln zu. Der größte Teil der Gesamtkosten – 2,47 Millionen Euro – wird per Kredit finanziert. Neu war dabei die Nachricht, dass die Sparkasse Bamberg wohl nicht dieses Geld verleihen wird. „Wir schauen uns auf dem freiem Markt um“, war der Wunsch des Finanzreferats, der in der Beschlussvorlage zum Tragen kam.

Die CSU und SPD stimmten geschlossen dafür. „Wer A sagt muss auch B sagen“, meinte CSU-Frakktuionschef Helmut Müller. Er spielte hier auf den Kauf der Halle im Herbst 2010 an. Damals hatten sich Teile der CSU skeptisch gezeigt. „Wenn wir damals den Kauf bewilligen, müssen wir jetzt auch Investitionen zustimmen.“ Immer wieder wurde aus beiden Lagern die Wichtigkeit der Halle unterstrichen, die tatsächlich Bayerns drittgrößte Veranstaltungsarena ist.

Einige Stadträte machten keinen Hehl daraus, bei der Entscheidung Bauchschmerzen zu haben. Neben Gerhard Seitz (CSU) äußerte auch Norbert Tscherner (fraktionslos) seine Zweifel am richtigen Kurs gegenüber dem Vorsitzenden der Brose-Gesellschafterversammlung, Michael Stoschek: „Er fordert und fordert und fordert… mir sind 30, 40 kleine Betriebe lieber als ein großer, von dem man sich abhängig macht.“ Tscherner erinnerte an die Zugeständnisse der Stadt, als es vor einem Jahr um die Ansiedlung von Brose an der Breitenau in Bamberg ging – damals stimmte der Stadtrat einem 11 Millionen Euro schwerem Investitionspaket zu. Tscherner abschließend: „Mir kommt es vor als hieße der heimliche Oberbürgermeister der Stadt Bamberg Michael Stoschek“. Dennoch stimmte auch er am Ende für die Namensänderung.

Tatsächlich steckt die Stadt Bamberg kurzfristig 2,47 Millionen Euro in die Halle. Die Umbauarbeiten umfassen auch die VIP-Lounge, wo z.B. ein Personenaufzug errichtet wird. Viele Arbeiten sollen im Herbst fertig sein – Anfang Oktober beginnt auch die neue Basketballsaison. Zudem soll die Instandhaltung der Halle jährlich mit 200 Tausend Euro zu Buche schlagen. Was auf 5 Jahre gerechnet – so lange geht der Vertrag mit Brose – noch eine weitere Million bedeuten würde.

Brose zahlt 350 Tausend Euro jährlich. Die Umbauarbeiten waren Bedingung für das Namenssponsoring. Oberbürgermeister Andreas Starke machte noch einmal Werbung für die Maßnahmen: „Wir investieren in unser eigenes Eigentum und stellen die Halle zukunftsfähig auf.“ Offen blieb, wann der Name Stechert von der Halle verschwindet und von Brose ersetzt wird. „Das kann schon am 1. August passieren, wenn Stechert mitspielt“, sagte Hallenmanager Horst Feulner, „spätestens aber am 1. Oktober wenn der Vertrag mit Stechert offiziell ausläuft.“

Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.