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Lkw-Kontrolle in Oberfranken: Polizei durchleuchtet 320 Sattelzüge

Mit mehreren großangelegten Kontrollstellen in Ober- und Unterfranken nahmen Polizeibeamte am Sonntagabend (14. April) zahlreiche Lkw-Fahrer unter die Lupe. Ziel der Aktion war es zu verhindern, dass sich berauschte Brummifahrer nach dem Wochenendfahrverbot ans Steuer ihrer schweren Fahrzeuge setzen.

An 30 Rastanlagen & Autohöfen kontrolliert

An insgesamt rund 30 Rastanlagen und Autohöfen an den Autobahnen A3, A7, A73, A9, und A93 richteten die Beamten der insgesamt sieben ober- und unterfränkischen Verkehrspolizeiinspektionen am Sonntagabend ihre Kontrollstellen ein. In erster Linie ging es um die Fahrtüchtigkeit der Lastwagenfahrer, die sich mit Ende des Wochenendfahrverbotes am Sonntagabend um 22:00 Uhr wieder ans Steuer ihrer Fahrzeuge setzten.

Elf Fahrer bei Kontrolle betrunken

In der Zeit von Sonntagabend 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr kontrollierten die oberfränkischen Polizisten über 320 Lastwagenfahrer und deren Fahrzeuge. Elf Fahrer waren zum Kontrollzeitpunkt fahruntüchtig, weil sie Alkohol konsumiert hatten. Die Polizeibeamten konnten durch die präventiven Kontrollen verhindern, dass sich die Fahrer ans Steuer setzten und somit andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

Einen betrunkenen Lkw-Fahrer am Steuer gestoppt

Einen betrunkenen Lastwagenfahrer trafen die Beamten bereits während der Fahrt an. Er muss sich nun strafrechtlich wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. Im Rahmen der ganzheitlichen Kontrollen zogen die Beamten auch zwei Autofahrer aus dem Verkehr, weil sie unter dem Einfluss von Drogen standen.

Beamte entdecken auch andere Verstöße

Dazu stellten die Polizisten an zwei kontrollierten Lastwagen technische Mängel fest. 16 Brummifahrer verstießen gegen die für sie geltenden Sozialvorschriften, was Anzeigen nach dem Fahrpersonalrecht zur Folge hatte. Außerdem stellten die Beamten zwei Verstöße nach dem Gefahrgutrecht und rund 20 Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften fest.

A9: Brummi-Kontrollen mit Erfolg

Die Hofer Verkehrspolizei hat bei LKW-Kontrollen auf der A9 erneut „Schwarze Schafe“ erwischt. Den Beamten gingen zwei lettische Brummifahrer in Netz, die mit knapp 22 t Gurken von Spanien nach Moskau unterwegs waren. Allerdings viel zu schnell, denn zum einen verkürzte der eine Fahrer seine ihre wöchentliche Ruhezeit um gut 21 Stunden. Zudem waren beide mit mehrfach 114, bzw 120 km/h statt der erlaubten 80 km/h unterwegs. Die Folge: 3 Punkte in Flensburg, einen Monat Fahrverbot sowie Bußgelder für die Fahrer und die Fahrzeughalter.