Tag Archiv: Bundespolizei

Bamberg: Verdächtiger Gegenstand am Bahnhof entdeckt

Ein verdächtiger Gegenstand am Bamberger Bahnhof hielt am Mittwochnachmittag die Einsatzkräfte in Atem. Aus Sicherheitsgründen wurde das Areal vorsorglich abgesperrt, bis Spezialisten kurz nach 16 Uhr Entwarnung geben konnten. Beamte der Bundespolizei entdeckten gegen 13.30 Uhr den etwa drei auf zehn Zentimeter großen, schachtelförmigen Gegenstand, der an einer Dachrinne eines Nebengebäudes am Bahnhof angebracht war. Aus Sicherheitsgründen sperrten Polizisten den unmittelbaren Bereich ab und verständigten Kollegen der Technischen Sondergruppe, um die Verpackung auf deren Inhalt sowie auf eine mögliche Gefährlichkeit zu überprüfen. Gegen 16 Uhr zerstörten die technischen Experten mit einem speziellen Gerät die angebrachte Verpackungseinheit. Ermittler der Bamberger Kripo untersuchen den Gegenstand nun weiter. Nach ersten Erkenntnissen befand sich darin jedoch kein gefährlicher Inhalt. Während der Überprüfung durch die Spezialisten musste der Straßenverkehr im Bereich des Bahnhofes für etwa 30 Minuten gesperrt werden. Der Zugverkehr war nicht beeinträchtigt.

 


 

 

Marktredwitz: Kongolesen auf illegalen Pfaden unterwegs

Zivile Fahnder der Selber Bundespolizei haben am Freitag (17.05.13) auf der Bundesstraße 303 im Bereich Brand zwei unerlaubt eingereiste Personen aus dem Kongo aufgegriffen. Der 56-Jährige und eine 22-Jährige waren gegen 14.30 Uhr als Mitfahrer eines Personenkraftwagens mit deutschem Kennzeichen von Tschechien in die Bundesrepublik eingereist. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die beiden Einreisen jedoch ohne erforderliche Reisedokumente erfolgten. Die grenzpolizeilichen Ermittlungen ergaben, dass die beiden kongolesischen Staatsangehörigen bereits am 14. Mai mit einer kleinen Reisegruppe von Frankreich über die Bundesrepublik Deutschland in die Tschechische Republik gereist waren. Auf die Mitnahme von gültigen Reisedokumenten verzichteten sie gänzlich. Nach Strafanzeigenerstattung und Hinterlegung von Sicherheitsleistungen in Höhe von 400 Euro wurden der 56- Jährige und seine 22-jährige Begleiterin aus Zentralafrika schriftlich aufgefordert, Deutschland wieder zu verlassen und nach Frankreich zurückzukehren. Dort können beide auf eine gültige Aufenthaltserlaubnis zurückgreifen.

 


 

 

A9 / Berg: Österreicher mit Schusswaffen auf der Autobahn

Zwei österreichische Jäger gerieten am Montag auf der Autobahn 9 in eine Kontrolle der Bundespolizei Hof. Bei der Kontrolle ihres Fahrzeuges sahen die Beamten, dass die zwei Männer mehrere legal erworbene Schusswaffen und Munition mit sich führten. Wie sie selbst angaben, waren sie am Vortag in Österreich auf der Jagd und hatten am nächsten Tag vergessen, ihre Waffen zu Hause zu lassen.

Österreicher erhalten Strafanzeige

Nachdem sie nun in die Bundesrepublik Deutschland einreisten, hätten sie dazu eine Erlaubnis zum Ein- oder Durchführen der Waffen und Munition haben müssen. Die Waffen wären zudem noch in einem europäischen Waffenpaß einzutragen, was nicht erfolgte. Die weitere Sachbearbeitung wurde nun der örtlich und sachlich zuständigen Verkehrspolizei Hof übertragen. Die beiden Langwaffen und die dazugehörige Munition wurden sichergestellt und die zwei Österreicher handelten sich eine Strafanzeige nach dem Waffengesetz ein.

 


 

 

Bayreuth: Schwerer Eingriff in den Bahnverkehr!

Ein Fahrrad legten in der Nacht zum Freitag (10. Mai) unbekannte Täter an der Bahnlinie Bayreuth in Richtung Kirchenlaibach auf die Gleise. Dieses Rad wurde gegen 22.20 Uhr im Stadtgebiet Bayreuth, im Bereich der „Neuen Heimat“, vom Agilis-ZUg „84580“ erfasst und überrollt. Dabei wurde der Tank des Triebfahrzeugs beschädigt und eine größere Menge Dieseltreibstoff ist ausgetreten. Die Festlegung der Gesamtschadenshöhe bedarf noch weiterer Ermittlungen, wird sich jedoch im fünfstelligen Bereich befinden.

Bundespolizei bittet um Mithilfe

Das  Bundespolizeirevier Bayreuth hat die Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0921 871106 – 0.

Lichtenfels: Zwölf hüpfende Männer legen Fahrstuhl lahm

Eine unerwartete Unterbrechung fand ein Junggesellenabschied gestern Mittag in Lichtenfels. Ein Fahrstuhl am Bahnhof blieb stecken, weil zwölf Männer während der Fahrt hüpften. Bundespolizei, Landespolizei und Feuerwehr mussten die Gruppe aus ihrer misslichen Lage befreien. Am Bahnsteig sollen die zwölf Männer bereits hüpfend in den Fahrstuhl eingestiegen sein. Auch während der Fahrt soll die Gruppe weitergehüpft sein, was zu viel für den Fahrstuhl war. Er blieb ungefähr ein Meter vor Erreichen der Endposition in der Personenunterführung stecken. Der Fahrstuhl ist für die Beförderung 14 Personen ausgelegt, streikte jedoch bei den zwölf hüpfenden Unterfranken. Bundespolizei, Landespolizei und Feuerwehr fuhren zum Bahnhof, um den „Eingesperrten“ zu helfen. Die eingesperrte Gruppe konnte sich aus eigener Kraft nicht aus dem Fahrstuhl befreien und klagte über Atemnot. Da sich bei den Männern erste Panik breitmachte, schlug die Feuerwehr ein Loch in die Glastür des Fahrstuhls, um die Männer zu befreien. Gegen 14:55 Uhr waren alle zwölf Teilnehmer des Junggesellenabschieds wohlbehalten aus dem Fahrstuhl gerettet. Am Fahrstuhl entstanden Schäden in geschätzter Höhe von 2.000 Euro. Die Bundespolizei nahm die Personalien für mögliche Schadenersatzforderungen auf, bevor die Gruppe ihren Weg fortsetzen konnte.

 


 

 

Hof: Fast 4 Promille und völlig orientierungslos

Mit unglaublichen 3,82 Promille Atemalkohol trafen Bundespolizisten am Dienstagnachmittag einen 35-Jährigen am Hofer Hauptbahnhof an. Völlig orientierungslos befand sich der in Fürth wohnende Russe nicht mehr in der geistigen und körperlichen Verfassung, seinen weiteren Tagesablauf selbst zu gestalten. Um eine Eigengefährdung des Mannes auszuschließen, wurde er vorübergehend in polizeilichen Schutzgewahrsam genommen. Nach ärztlicher Untersuchung durfte der Volltrunkene im Gewahrsamsraum des Bundespolizeireviers Hof „in Sicherheit“ seinen Rausch ausschlafen. In den Morgenstunden des Mittwochs bedankte sich der ausgenüchterte russische Staatsangehörige bei den Bundespolizisten und trat seine Heimreise nach Fürth an.

 


 

 

Würzburg: Steinwurf auf fahrenden Regionalexpress

Ein bislang unbekannter Täter hat am Sonntagnachmittag gegen 16.15 Uhr in Wörth am Main einen fahrenden Regionalexpress mit einem Stein beworfen. Der Täter warf den Stein vom Haltepunkt Wörth am Main aus, während der Zug mit 90 km/h fuhr. Das Wurfgeschoss traf die Frontscheibe im Sichtbereich des Lokführers und verursachte eine Einschlagkerbe von 5 cm. Durchschlagen wurde die Scheibe nicht.

Bundespolizei sucht Zeugen

Der Lokführer kam mit dem Schrecken davon. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und sucht Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben oder Hinweise auf mögl. Täter geben können. Anrufe hierzu nimmt die Bundespolizeiinspektion Würzburg unter der 0931 – 322 59 0 entgegen.

 

(Symbolfoto: Bundespolizei)

 

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