Tag Archiv: Burg

Ludwigsstadt: Staatssekretär bewertet Hotelpläne

Ludwigsstadt will auch nach dem Absprung von Investor Bernd Holzmann nicht von den Plänen abrücken, auf der Burg Lauenstein wieder ein Hotel einzurichten. Allerdings gehört die Burg dem Freisstaat Bayern. Albert Füracker, Staatssekretär im zuständigen Finanzministerium, weilte am Freitagabend in Ludwigsstadt. Er will nach TVO-Informationen das Plangutachen eines Münchener Architekturbüros „als Grundlage für Verhandlungen mit einem Investor“ verwenden. Das Gutachten sieht vor allem einen Aufbau der bestehenden Gebäude vor und keine gravierenden Neubauten. Zuvor hatten auch Vertreter der bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung das Konzept positiv aufgenommen. Ein konkreter Zeitplan besteht nicht, Bürgermeister Timo Ehrhardt zeigte sich aber bereits bei der Präsentation des Entwurfs am Vormittag zuversichtlich, in einigen Jahren den Hotelbetrieb auf die Burg zurückholen zu können.

 


 

Ludwigsstadt (Lkr. Kronach): Doch ein Luxushotel auf der Burg Lauenstein?

Es war eine schöne Vorstellung: Ein Luxushotel mit im Frankenwald auf der Burg Lauenstein bei Ludwigsstadt (Landkreis Kronach). Einen Investor gab es bereits, den Hotelier und Gastronomen Bernd Holzmann. Sechs Millionen Euro wollte er in das Projekt stecken. Im November 2013 machte Holtzmann einen Rückzieher. Er konnte sich mit der Besitzerin der Burg Lauenstein, der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung, nicht einigen. Doch in Ludwigsstadt will man nicht aufgeben. Ein so genanntes Plangutachten sollte ausloten, ob doch noch Chancen für ein Hotel gibt. Die Antworten gibt es ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

Kulmbach: Christiansportal vom Verfall bedroht

Zwar ist schon seit einiger Zeit bekannt, dass das Christiansportal im Kasernenhof der Plassenburg in keinem besonders guten Zustand mehr ist, doch was die Freunde der Plassenburg und Oberbürgermeister Henry Schramm bei einer Besichtigung feststellten, überraschte dann doch. OB Schramm und die beiden Vereinsvorsitzenden Jörg Kunstmann und Peter Weith ließen sich von Holger Peilnsteiner die kulturhistorische Besonderheit des monumentalen Christiansportals im Kasernenhof der Plassenburg erläutern.

 

Allerdings geriet die kunsthistorische Betrachtung des Tores aus dem frühen 17. Jahrhundert angesichts der sich deutlich abzeichnenden Schäden daran schnell in den Hintergrund. Ein Sandsteinbrocken hat sich in jüngerer Zeit oberhalb des linken der beiden Kriegerfiguren gelöst und wird nur noch vom Schutznetz, das das Portal einhüllt, gehalten.

Auf Seiten der Bayerischen Schlösserverwaltung ist bekannt, dass das Christiansportal in keinem guten Zustand ist. Viele Schäden seien nicht neu, sondern den Witterungseinflüssen der vergangenen Jahre und Jahrzehnten geschuldet. Noch im laufenden Jahr werde man die Schäden genauer unter die Lupe nehmen. Dabei werden lose Steinteile entweder notgesichert oder qualifiziert abgenommen und bis zur Wiederanbringung eingelagert. Eine Sanierung des Monuments ist allerdings nicht für das laufende Jahr geplant, diese könne voraussichtlich im Jahr 2015 begonnen werden.

 

 


 

Bamberger Wahrzeichen: Giechburg soll saniert und touristisch erschlossen werden

Die Giechburg ist eines der Wahrzeichen im Landkreis Bamberg – doch ihr Zustand ist schlecht. Zwar besteht keine akute Einsturzgefahr, aber die gesamte Burganlage ist absolut sanierungsbedürftig. Joachim Zeune und Thomas Starke haben die Giechburg erforscht, alle Bauphasen rekonstruiert, alle kulturhistorischen Details gesichert, alle Schwachstellen entblößt. Besonders porös ist die Nordwand der Burganlage. Die Steinschäden sind massiv, die Fassade ist teilweise verformt. Den genauen Fahrplan für die Sanierung und das Konzept für die touristische Erschließung der Giechburg erarbeiten die beiden Burgenforscher in den nächsten Monaten, damit die Giechburg in Zukunft auch weit über die Grenzen Oberfrankens hinweg mit ihrer hohen burgenhistorischen Bedeutung glänzen kann.