Tag Archiv: Coburg

Rottenbach (Lkr. CO): NPD verschiebt Bundesparteitag

Der geplante Bundesparteitag der rechtsextremen NPD am Wochenende in Rottenbach im Landkreis Coburg findet nicht statt. Die Partei hat die Veranstaltung verschoben. Seit gestern wird auf der Kreisstraße gebaut. Die ausgehobene Erde wird seitdem auf der einzigen Zufahrtsmöglichkeit zu dem privaten Parkplatz – der als Veranstaltungsort gilt – gelagert.

Am Mittwochabend ist die NPD bereits mit der angestrebten einstweiligen Verfügung gegen das Coburger Landratsamt gescheitert. Ziel der NPD war es, dass Landratsamt Coburg gerichtlich dazu zu zwingen, die Zufahrt zu dem Parkplatz in Rottenbach zu räumen, auf dem am kommenden Wochenende der NPD-Bundesparteitag stattfinden soll.

Weitere Informationen ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

Weitramsdorf (Lkr. CO): Unfall mit verletztem Mofafahrer

Ein 67-Jähriger fuhr am Dienstag mit seinem Mofa entlang der Thüringer Straße. Während an seinem Zweirad der rechte Fahrtrichtungsanzeiger blinkte, interpretierte dies ein von rechts kommender vorfahrtsberechtigter Pkw-Fahrer, dass dieser vor ihm abbiegen wollte und fuhr in den Kreuzungsbereich ein. Der Mofafahrer setzte jedoch seine Fahrt geradeaus fort und  prallte gegen den Pkw. Leicht verletzt musste er in Klinikum verbracht werden. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro.

Coburg: Attacke auf junge Familie – Täterin in Untersuchungshaft

Nach dem tätlichen Angriff einer 63-jährigen Frau auf eine junge Familie am Donnerstagmorgen in Coburg erging am Karfreitag gegen die Täterin Untersuchungshaftbefehl. Die Kripo Coburg sucht weiterhin Zeugen des Vorfalls. Die Ermittlungen des Fachkommissariats der Kripo Coburg erhärteten den Verdacht gegen die 63-jährige Rentnerin aus Coburg wegen versuchtem Mord. Demnach traf die Beschuldigte gegen 8.30 Uhr in der Bahnhofstraße auf die 29-jährige Frau mit ihren drei Kindern. Nachdem sie die Mutter völlig unmotiviert mit ausländerfeindlichen Äußerungen beleidigt hatte, fasste die Rentnerin den Vierjährigen und schleuderte das Kind auf die Bahnhofstraße. Glücklicherweise wurde der Junge von keinem Fahrzeug erfasst, er erlitt allerdings leichte Verletzungen.

Täterin sitzt in U-Haft

Polizeibeamte konnten die 63-Jährige noch am Donnerstagabend festnehmen und auf Antrag der Coburger Staatsanwaltschaft am Freitagnachmittag dem Ermittlungsrichter vorführen. Gegen sie erging Untersuchungshaftbefehl. Mittlerweile sitzt die Coburgerin in einer Justizvollzugsanstalt.

Zeugen gesucht

Nach wie vor bitten die Beamten, dass sich Zeugen des Vorfalls, insbesondere die Autofahrer, die wegen des Jungen auf der Fahrbahn bremsen oder ausweichen mussten, sich mit der Kriminalpolizei in Coburg unter der Tel.-Nr. 09561/6450 in Verbindung setzen.

Mehr ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

Rottenbach: Bündnis gegen Rechts formiert sich

Die NPD plant, ihren Bundesparteitag am kommenden Wochenende in Rottenbach im Landkreis Coburg durchzuführen. Das Coburger „Bündnis gegen Rechts“ unternimmt im Vorfeld des Parteitages am 06.-07. April zahlreiche Veranstaltungen und kreative Aktionen um Zeichen in Sachen Toleranz und Weltoffenheit zu setzen. Ausführlich berichten wir in „Oberfranken Aktuell“ ab 18.00 Uhr über diese Aktionen.

Coburg: Mit Schreckschussrevolver in der Kneipe

Ein volltrunkener Gast „fuchtelte“ am Mittwochabend mehrmals mit einem Schreckschussrevolver in einer Kneipe im Steinweg herum. Dabei wollte er wohl niemanden bedrohen, sondern nur damit angeben, im Besitz eines „Colts“ zu sein. Beim Eintreffen der alarmierten Streife der Polizeiinspektion hatte sich der amtsbekannte Berufslose bereits entfernt. Allerdings  fanden ihn die Uniformierten nur wenige Häuser weiter in einer anderen Gaststätte. Die Schreckschusswaffe stellten die Beamten sicher. Der mit über 2 Promille stark alkoholisierte 45-Jährige  musste seinen  Rausch in einer Polizeizelle ausschlafen.

Rottenbach (Lkr. CO): Region wehrt sich gegen die NPD

Im Lautertaler Ortsteil Rottenbach im Landkreis Coburg will die rechtsextreme NPD Anfang April ihren Bundesparteitag abhalten. Auf einem Privatgrundstück soll die Veranstaltung am ersten Aprilwochenende abgehalten werden. Im Landkreis Coburg formiert sich gegen den Parteitag ein breiter Widerstand bei Politik und Bürgern. Ziel ist es, den Aufmarsch zu verhindern. Dazu unser Bericht ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

Coburg: Modehaus Wöhrl zieht Bilanz

Seit September 2012 betreibt das Modehaus Wöhrl eine Filiale in Coburg. In der Ketschengasse ist Wöhrl ansässig, 50 neue Arbeitsplätze wurden in der Stadt geschaffen. Coburg ist für das Nürnberger Unternehmen ein wichtiger Standort gewesen, um das Filialnetz in Oberfranken auszubauen und zu verdichten. Sechs Monate nach der Öffnung der neuen Filiale zogen die Verantwortlichen nun eine erste Bilanz. Wie diese ausfällt, erfahren Sie in „Oberfranken Aktuell“ ab 18.00 Uhr.

Rottenbach (Lkr. Coburg): NPD will hier Bundesparteitag abhalten

Findet der NPD-Bundesparteitag tatsächlich im kleinen Lautertaler Ortsteil Rottenbach statt. Die Partei hat im Coburger Landratsamt eine „…Versammlung in geschlossenen Räumen…“ angemeldet. Auf einem Grundstück am Ortsrand von Rottenbach soll ein Zelt aufgebaut werden. Wie die Gemeinde und das Landratsamt darauf reagieren wollen, sehen sie heute Abend in „Oberfranken Aktuell“ ab 18.00 Uhr.

Kulmbach: Kandidatinnen zur Bayerischen Biergönigin zu Gast

Die sieben Kandidatinnen zur Wahl der Bayerischen Bierkönigin 2013 besuchten am Freitag die „Bierhauptstadt“ Kulmbach. Die jungen Damen waren in der Kulmbacher Mönchshof-Brauerei zu Gast. Im Bayerischen Brauereimuseum vertieften die Kandidatinnen, unter ihnen die Coburgerin Sabrina Lang (Foto), ihre Kenntnisse in Sachen Bierkultur und Biergenuss.

Mehr dazu heute ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 

Hier können Sie am Online-Voting zur Wahl der „Bayerischen Bierkönigin teilnehmen:
www.bayrisch-bier.de/bayerische-bierkoenigin/wer-soll-bayerische-bierkoenigin-werden/voting/

 

Bis zum 8. April 2013, 12:00 Uhr, kann über eine Online-Wahl jeder mit entscheiden, wer Bayerns nächste (Bier-)Königin werden soll. Zudem haben Sie die Möglichkeit, selbst am Festabend anlässlich der Wahl der Bayerischen Bierkönigin am 11. April 2013 in der Alten Kongresshalle zu München teilzunehmen und Ihre Publikumsstimme abzugeben. Vielleicht schafft es die Coburgerin Sabrina Lang am Ende, sich die Krone der Bayerischen Bierkönigin 2013/2014 aufzusetzen.

Lautertal: 1.000 Euro für fragwürdigen Gewerbeeintrag

Über 1.000 Euro soll eine 45-jährige Einzelhandelskauffrau aus dem Landkreis Coburg für einen fragwürdigen Gewerbeauskunftsdienst im Internet jetzt bezahlen. Vor einigen Tagen hatte sie wohl nur oberflächlich ein Anschreiben geprüft, mit welchen sie zur Ergänzung ihrer Daten aufgefordert wurde. Prompt erhielt sie nach der Rücksendung an die „Gewerbeauskunftszentrale“ eine schockierende Rechnung. Für mindestens zwei Jahre soll sie jeweils im Voraus 569 Euro überweisen. Die Kostenfalle war nur aus dem Kleingedruckten des Angebotes ersichtlich. Gegen den Anbieter aus Düsseldorf wird jetzt wegen des Verdachts des Betruges Strafanzeige erstattet.

Fantasy-Streifen „Rubinrot“: Oberfranken diente als Drehort

Ein Gen, das Zeitreisen ermöglicht. Eine junge Frau, die sich plötzlich im 19. Jahrhunderts wiederfindet. Ein Geheimloge, die im Hintergrund ihre Fäden spinnt. Klingt wie aus einem Hollywood-Film, ist aber der Inhalt der deutschen Produktion „Rubinrot“. Nach der Romanvorlage von Kerstin Gier ist im letzten Jahr ein spannender Fantasy-Film entstanden. Als Drehorte fungierten unter anderem Bayreuth und Coburg. Auch für die Gäste einer Galavorstellung im Coburger Utopolis hatten dabei sichtlich ihren Spaß. Mehr dazu ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

Meeder: Schwerer Auffahrunfall

Ein schwerer Auffahrunfall ereignete sich am Dienstagnachmittag auf der Wiesenfelder Kreuzung (Meeder, Landkreis Coburg). Gegen 15.30 Uhr wollte eine 57-jährige Mini-Fahrerin, die zunächst in Richtung Bad Rodach unterwegs war, an der Kreuzung nach links abbiegen. Ein nachfolgender 20-jähriger VW-Fahrer erkannte die Situation scheinbar nicht und krachte mit voller Wucht in das Heck des Mini. Dabei wurde er in die Gegenfahrbahn und auf den herannahenden Citroen eines 61-Jährigen geschleudert. Der Mini wurde durch die Wucht des Aufpralls ebenfalls gegen ein weiteres an der Kreuzung wartendes Fahrzeug gedrückt. Die 57-Jährige erlitt leichtere Verletzungen, alle anderen Insassen blieben unverletzt. Der Gesamtschaden an den beteiligten Fahrzeugen beläuft sich nach einer  ersten Schätzung auf knapp 25000 Euro.

Coburg: Blitzeis löste Unfallserie auf A73 aus

Viel zu tun bekam am späten Dienstagnachmittag die Verkehrspolizei Coburg: Auf der Autobahn A 73 bei Ebersdorf kam es aufgrund von sog. Blitzeis fast zeitgleich in beide Fahrtrichtungen zu mehreren Verkehrsunfällen. Kurz vor 18.00 Uhr kamen drei Pkws, die in Richtung Lichtenfels unterwegs waren plötzlich ins Schleudern und gerieten außer Kontrolle. Die der gehobenen Mittelklasse angehörenden Wagen der zwischen 29 und 56 Jahren alten Männer prallten teilweise in die Mittelschutzplanke und in die Außenschutzplanke. Hier wurde eine Person leicht verletzt. Der Fahrer begab sich allerdings selbst zum Arzt. Der Sachschaden lag hier schätzungsweise bei 21.000 Euro. Der Verkehr wurde allerdings nur kurzzeitig behindert, da alle Fahrzeuge nach dem Verkehrsunfall noch fahrbereit waren und auf dem Standstreifen warteten.

Unfälle in beiden Fahrtrichtungen

Kurz darauf krachte es dann auf der Gegenfahrbahn kurz vor der Anschlussstelle Ebersdorf.  Ein 20jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Lichtenfels befuhr mit seinem Golf-IV die Autobahn A 73 in Fahrtrichtung Suhl. Plötzlich kam er aufgrund zu hoher Geschwindigkeit und der nassen Fahrbahn ins Schleudern. Das Fahrzeug geriet außer Kontrolle und kam zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, schleuderte allerdings dann wieder auf die Fahrbahn zurück und kollidierte dabei mit einem Audi A 4 eines 43jährigen und einem Jaguar eines 47jährigen Mannes, die auf der linken Fahrbahn hintereinander in Richtung Suhl fuhren. Der Wagen des jungen Mannes kam quer zur Fahrbahn, die anderen beiden Pkws neben der Fahrbahn zum Stillstand. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und als Totalschäden einzustufen. Des weiteren wurden 16 Leitplankenfelder deformiert. Der Gesamtschaden für diesen Verkehrsunfall wird auf über 100.000 Euro geschätzt.  Der Unfallverursacher und der Fahrer des Jaguar wurden leicht bis mittelschwer verletzt.

Unfälle im Minutentakt

Fast zeitgleich krachte es dann wenige Meter zuvor. Hier waren ebenfalls drei Fahrzeuge beteiligt. Eine 32jährige Frau aus dem Landkreis Coburg musste zunächst aufgrund eines vorangegangenen Verkehrsunfalls kurz vor der Anschlussstelle Ebersdorf auf der glatten Fahrbahn bremsen, kam ins Schleudern, streifte die Mittelschutzplanke und blieb schließlich auf dem linken Fahrstreifen stehen. Ein dahinter fahrender 51jähriger Mann – ebenfalls aus dem Landkreis Coburg – konnte noch rechtzeitig anhalten. Allerdings erkannte ein 66jähriger Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Sonneberg die haltenden Fahrzeuge zu spät und fuhr auf den Wagen des 51jährigen auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser noch auf das stehende Fahrzeug der jungen Frau geschoben. Die beiden Pkws wurden zudem noch in die Mittelschutzplanke gedrückt. Polizeilichen Schätzungen zufolge entstand hierbei ein Sachschaden von fast 70.000 Euro. Fünf Personen wurden bei dem Unfall leicht bis mittelschwer verletzt. Sie kamen mit dem Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser. Die nicht mehr fahrbereiten Unfallfahrzeuge wurden durch verschiedene Abschleppdienste abgeschleppt.

Gesamtschäden von rund 200.000 Euro

Ein weiterer Pkw, der mit einem 73jährigen Fahrer besetzt war, sah einen vor ihm ins Schleudern geratenen Pkw, der direkt vor seinem Wagen quer auf der Fahrbahn zum Stehen kam. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich er reflexartig nach rechts aus, geriet jedoch nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr ein dort befindliches Kilometrierungsschild. Sein Fahrzeug wurde hierdurch im vorderen Bereich massiv beschädigt. Glücklicherweise blieb der Fahrer unverletzt. Hier entstand Sachschaden in Höhe von 4.500 Euro. Eine 23jährige Frau aus dem Landkreis Coburg bemerkte die vor ihr entstandenen Verkehrsunfälle, bremste deshalb ihren Kleinwagen ab, kam jedoch auf der an dieser Stelle schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern und streifte hierbei die Mittelschutzplanke. Das Fahrzeug blieb dann auf dem linken Fahrstreifen stehen. Verletzt wurde die Fahrerin nicht, jedoch ist auch hier ein Sachschaden am Auto und an der Leitplanke von schätzungsweise 2.250 Euro zu verzeichnen.

 

Winterliche Straßenverhältnisse sorgen für zwei Unfälle zwischen Eisfeld und Coburg

Ein Sachschaden in Höhe von 30.000 Euro entstand bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag auf der A73 zwischen Coburg und Eisfeld. Ein 49-Jähriger war mit seinem Daimler-Benz in Richtung Suhl unterwegs, als er auf der schneebedeckten Fahrbahn  aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern geriet. Der Pkw prallte zunächst zweimal gegen die rechte Schutzplanke, wurde von dort zurückgeschleudert und krachte schließlich frontal in die Mittelschutzplanke. Der Fahrzeugführer blieb glücklicherweise unverletzt. Die  totalbeschädigte C-Klasse musste abgeschleppt werden.

 

Glimpflich verlief ein Verkehrsunfall am Montagnachmittag kurz nach  17.00 Uhr in der Gegenrichtung der A 73 zwischen Eisfeld-Süd und Coburg. Bei winterlichen Straßenverhältnissen wollte ein 34-Jähriger mit seinem Pkw Jaguar einen vorausfahrenden Sattelzug überholen. Dabei geriet der Pkw ins Schleudern, touchierte  zuerst  die  Mittelschutzplanke und prallte schließlich gegen die Zugmaschine des Sattelzuges. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 13.500 Euro.

Retro-Kennzeichen für Oberfranken

Fünf der neun oberfränkischen Landkreise haben sich schon jetzt für die heiß diskutierte Wiedereinführung der alten Kfz-Kennzeichen entschieden.

Die Landkreise Lichtenfels, Kronach, Coburg, Bayreuth und Forchheim werden bis zur Deadline am 30. April bei der Regierung von Oberfranken ihre entsprechenden Anträge einreichen. Die Halter können dann ihre Fahrzeuge auf Wunsch mit den verschiedenen Altkennzeichen ausstatten. Die werden ab Juli wieder auf den Straßen zu sehen sein.

Die Kreise Wunsiedel, Kulmbach und Bamberg beraten am Freitag unabhängig voneinander über diese Thematik in ihrem jeweiligen Kreisausschuss bzw. Kreistag. Dann soll auch in diesen Bezirken eine Entscheidung fallen.

Lediglich Hof hat sich als erster oberfränkischer Landkreis bereits definitiv gegen diese Reform ausgesprochen und verzichtet damit auf die Wiedereinführung der Kennzeichen von 1972.

 

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