Tag Archiv: Corona

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Corona in Bayern: Maßnahmen bis zum 25. August verlängert

In einer Pressekonferenz am Dienstag (27. Juli) gab unter anderem Ministerpräsident Markus Söder bekannt, dass die 13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmeverordnung bis zum 25. August verlängert wird. Nicht nur die Maßnahmen, sondern auch der Betrieb von Impfzentren und mobilen Teams wird mit angepasster Personal-Kapazität fortgesetzt. Zudem sollen aus aktuellem Anlass die Bürgerinnen und Bürger besser vor Katastrophen- und Gefahrenlagen in Bayern gewarnt werden. Möglich machen soll dies der Ausbau von Sirenen.

Ab Mittwoch (28. Juli) gelten folgende Änderungen der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen:

  • An den Hochschulen sind Präsenzveranstaltungen bei einer 7-Tage-Inzidenz von nicht mehr als 100 auch dann möglich, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht zwischen allen Studierenden durchgängig eingehalten werden kann. Im Übrigen bleibt es bei den bestehenden Vorgaben, insbesondere bei der FFP2-Maskenpflicht.
  • Für den Betrieb von reinen Schankwirtschaften in geschlossenen Räumen gelten folgende besondere Vorgaben: Die Bedienung muss am Tisch erfolgen, Abgabe und Verzehr von Getränken an der Theke oder am Tresen sind nicht erlaubt.
  • Für das Personal in der Gastronomie gilt Maskenpflicht auch unter freiem Himmel, soweit es zum Kontakt mit Gästen kommt. Im Bereich kultureller Veranstaltungen besteht für Zuschauer, Mitwirkende und Mitarbeiter Maskenpflicht. Die Maske darf am festen Platz unter freiem Himmel abgenommen werden. Für Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und vergleichbare Kulturstätten wie auch für zoologische und botanische Gärten besteht in geschlossenen Räumen für die Besucher FFP2-Maskenpflicht. Gleiches gilt unter freiem Himmel, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann.
  • Unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz gibt es ab dem 18. August für das Personal in Altenheimen, vollstationären Einrichtungen der Pflege und für Menschen mit Behinderung eine Testpflicht. Diese gilt auch für Besucher der genannten Einrichtungen, soweit kein Impf- oder Genesenennachweis erbracht werden kann. Für das Personal besteht dabei eine Testpflicht zweimal wöchentlich. Krankenhäuser und Einrichtungen der Vorsorge und Rehabilitation werden vor diesem Hintergrund ab dem 16. August verpflichtet, die notwendigen Schutz- und Hygienekonzepte um ein Testkonzept mit Testangebot zweimal pro Woche für Beschäftigte zu ergänzen.
  • In den ersten Unterrichtswochen nach dem Schulstart im September gilt als besondere Schutzmaßnahme an den bayerischen Schulen eine inzidenzunabhängige Maskenpflicht, auch nach Einnahme des Sitz- beziehungsweise Arbeitsplatzes.
  • Für die schulischen Ferienkurse während der Sommerferien gelten die Testobliegenheiten für die Teilnahme am Präsenzunterricht entsprechend.
  • Solarien unterfallen künftig nicht mehr den Regelungen zu Freizeiteinrichtungen, sondern den Regelungen zu Dienstleistungen.

Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren sollen ein Impfangebot bekommen

Der Ministerrat hat sich dafür ausgesprochen, allen Schülerinnen und Schülern ab 12 Jahren in Bayern in den Impfzentren ein Impfangebot ab Mitte August 2021 zu machen. Die Staatsministerien für Unterricht und Kultus und für Gesundheit und Pflege werden beauftragt, die hierfür erforderlichen Schritte in die Wege zu leiten.

Testkonzept in Kitas für Kinder und Beschäftigte wird fortgeführt

Das bisherige Testkonzept in Kitas für Kinder und Beschäftigte soll weitergeführt werden. Das System trägt dazu bei, auch im neuen Kindergartenjahr eine Fortsetzung des Regelbetriebs und ein sicheres Miteinander gewährleisten zu können. Eltern sollen auch weiterhin Antigen-Selbsttests für ihre Kinder mit Berechtigungsschein in den Apotheken beziehen können. Ebenso sollen die Kita-Beschäftigten weiterhin zwei Antigen-Selbsttests pro Woche erhalten.

Bayern unterstützt sogenannte "Verstärkerbusse"

Im kommenden Schujahr wird Bayern die Kommunen bei der Beschaffung von zusätzlichen Schulbussen unterstützen. Hierdurch soll gesichert werden, dass die Schülerinnen und Schülern auf dem Weg zu Schule vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt sind. Ob zusätzliche Busse bestellt werden, entscheidet die jeweilige Kommune auf Grundlage der konkreten Situation vor Ort. Die Staatsregierung appelliert an die Kommunen, das Förderprogramm umfassend zu nutzen, um eine wirksame Entzerrung vor Ort zu erreichen. Im vergangenen Schuljahr 2020/21 hat die Bayern bis zu 56 Millionen Euro für zusätzliche Schulbusse bereitgestellt. Mit dem neuen Sonderprogramm sollen bis zum Beginn der Weihnachtsferien erneut 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Ausbau von Sirenen soll verdoppelt werden

Die Bevölkerung in Bayern soll künftig noch besser vor Katastrophen- und Gefahrenlagen gewarnt werden. Bayern hat deshalb das Ziel einer flächendeckenden Versorgung mit Sirenen beschlossen. Die Sirenen sollen bayernweit auf die Anzahl von 26.000 verdoppelt werden. Eine Sirene hat den Vorteil, dass sie laut und somit innerhalb eines großen Radius gut zu hören ist. Zudem sorgt sie durch den „Weckeffekt“ dafür, dass auch schlafende Personen über eine bevorstehende Gefahr alarmiert werden. Darum sollen künftig alle Bürgerinnen und Bürger innerhalb geschlossener Bebauungen mit einer Sirenenwarnung erreicht werden können. Zur Umsetzung wurde das bayerische Innenministerium beauftragt, ein Sirenenfinanzierungsprogramm zu erarbeiten. Das Sirenenausbauprogramm des Bundes hat derzeit ein Gesamtvolumen von 88 Millionen Euro.

Freistaat hält Warn-SMS für notwendig

Um die Warnung vor Gefahren weiter zu optimieren, hält die Staatsregierung auch Warn-SMS, sogenannte "Cell Broadcasting", für notwendig. Hiermit können schnell und gezielt Warn- und Verhaltenshinweise an alle Bürgerinnen und Bürger versendet werden, die mit ihrem Smartphone in den Funkzellen einer Gefahrenzone eingeloggt sind. Die Staatsregierung fordert die Bundesregierung daher auf, umgehend die gesetzlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit Mobilfunkbetreiber zum Versand von Warn-SMS verpflichtet werden können.

Der Aktuell-Beitrag vom 27. Juli 2021
Corona vor der Sommerpause: Bayerischer Ministerrat diskutiert über Urlaub, Freiheit, Testkosten und Impfmüdigkeit
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Kronach: Der Impfbus tourt durch den Landkreis

Der Kronacher Impfbus tourt weiter durch den Landkreis Kronach. Mit dem Impfbus hat der Landkreis Kronach ein zusätzliches Angebot geschaffen, das die Bürgerinnen und Bürger ganz unkompliziert vor Ort nutzen können und das damit einen weiteren wichtigen Baustein in der Bekämpfung der Pandemie darstellt, heißt es in einer Pressemitteilung. Hier hält der Impfbus: 
  • Dienstag, 27. Juli, von 10:00 bis 18:00 Uhr: Steinberg – Rewe-Parkplatz
  • Mittwoch, 28. Juli, von 10:00 bis 18:00 Uhr: Kronach – Toom-Parkplatz
  • Donnerstag, 29. Juli, von 9:00 bis 16:00 Uhr: Rothenkirchen – Rewe-Parkplatz
  • Freitag, 30. Juli, von 9:00 bis 16:00 Uhr: Teuschnitz – Parkplatz Frische Markt
  • Samstag, 31. Juli, von 10:00 bis 18:00 Uhr: Tettau – Diska-Parkplatz
Impfen ohne Termin  Interessierte Bürgerinnen und Bürger können einfach vorbeikommen und sich im Impfbus impfen lassen. Lediglich ein Ausweis ist erforderlich. Welcher Impfstoff am jeweiligen Standort verabreicht wird, ist von der tagesaktuellen Verfügbarkeit abhängig und muss vor Ort erfragt werden. Bislang konnten immer die Impfstoffe von Johnson&Johnson sowie von Biontech vorgehalten werden. Das Ziel ist es, diese beiden Varianten auch weiterhin im Impfbus anbieten zu können. Zusätzlich zum Impfbus-Angebot besteht bereits seit Anfang der vergangenen Woche die Möglichkeit, auch ohne Termin das Kronacher Impfzentrum für die Impfung aufzusuchen. Das Impfzentrum hat zu folgenden Zeiten geöffnet:
  • montags: 13:00 bis 18:00 Uhr
  • dienstags: 8:00 bis 13:00 Uhr
  • mittwochs: 13:00 bis 18:00 Uhr
  • donnerstags: 8:00 bis 13:00 Uhr
  • freitags: 13:00 bis 18:00 Uhr
  • samstags: 8:00 bis 15:00 Uhr
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Bayreuth: Mobile Impfaktion am Menzelplatz

Stadt und Landkreis Bayreuth bieten im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie ein weiteres mobiles Impfangebot in Bayreuth an. Die Impfaktion findet am Donnerstag (29. Juli) von 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr am Menzelplatz 8 (Café Klatsch) statt. Als Impfstoff steht laut Landratsamt das Serum von Johnson & Johnson zur Verfügung.

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Kulmbach: Impfaktion für Kinder & Jugendliche ab 12 Jahren

Am Samstag (24. Juli) können Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren im Impfzentrum von Kulmbach eine Corona-Impfung erhalten. Geimpft wird der Impfstoff von Biontech. Das Besondere hierbei: Zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr steht mit Dr. Patrick Muzzolini ein Kinder- und Jugendarzt zur Verfügung, der Aufklärungsgespräche durchführt und die Impfaktion begleitet. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.

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Landkreis Wunsiedel: Sonderimpfaktionen an fünf Tagen

An den fünf Tagen finden im Landkreis Wunsiedel weitere Sonderimpfaktionen statt. Dies teilte das Landratsamt am Mittwoch (21. Juli) mit. Weiterlesen
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Bamberg: Schnelltestzentrum am ZOB bleibt geöffnet

Die Inzidenzwerte in Bamberg und der Umgebung sind weiter auf hohem Niveau. In der Stadt liegt der 7-Tage-Inzidenzwert am Mittwoch (21. Juli) bei 31,0. IM Landkreis beträgt der Wert derzeit 19,0. In Abstimmung mit der Stadt Bamberg hat der Betreiber des Schnelltestzentrums am ZOB, das HTK Hygiene Technologie Kompetenzzentrum, deshalb entschieden, die geplante Schließung des Schnelltestzentrums auszusetzen. Weiterlesen
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Stadt & Landkreis Bamberg: Maskenpflicht im Unterricht!

Die Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse in Stadt und Landkreis Bamberg müssen ab dem kommendem Montag (19. Juli) mindestens wieder medizinische Masken am Platz im Unterricht tragen. Dies teilte das Landratsamt Bamberg am Samstag (17. Juli) mit. Weiterlesen
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Stadt & Landkreis Hof mit nächstem Impfturbo: Weitere Aktionen in der kommenden Woche

Anknüpfend an die bereits erfolgten Impfaktionen in den vergangenen Tagen und zusätzlich zu dem normalen Impfangebot, bieten Stadt und Landkreis Hof gemeinsam mit dem Impfzentrum Hofer Land in der kommenden Woche weitere zusätzliche Impfmöglichkeiten an. Eine vorherige Anmeldung ist hierbei nicht nötig. Weiterlesen
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Hof: Rund 650 Schülerinnen & Schüler haben sich impfen lassen

Im Rahmen zweier Impftermine haben am Freitag (09. Juli) und Samstag (10. Juli) rund 650 Schülerinnen und Schüler eine Corona-Schutzimpfung erhalten. Das Hofer Impfzentrum sowie die beiden Ärzte Dr. Stephan Kudlich und Dr. Andreas Pötzl hatte dazu gemeinsam mit den weiterführenden Schulen im Hofer Land Schülerinnen und Schülern, die älter als 12 Jahre alt sind, ein Impfangebot gemacht. Schüler der Mittel- und Realschulen, der Gymnasien, FOS/BOS und Wirtschaftsschulen sowie auch einige Eltern aus Stadt und Landkreis Hof nutzten dies.
„Ein wesentlicher Grund für uns ist, dass wir den Kindern vor allem mit Blick auf die Delta-Variante, die mittlerweile auch in Hof nachgewiesen wurde, eine Perspektive für einen möglichst normalen Schulbetrieb geben möchten“, fasst Dr. Johann Schötz, Leiter des Impfzentrums Hofer Land die beiden Tage zusammen.
Die zweite Impfung findet in drei Wochen statt. Auch für die kommende Woche wurde das Impfangebot weiter ausgedehnt. Dazu bieten Stadt und Landkreis Hof gemeinsam mit den Impfzentren in Hof und in Helmbrechts sowie der Sandler AG in Schwarzenbach weitere Impfmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger im Hofer Land an. Am Montag und Dienstag (12. und 13. Juli 2021) besteht,
  • im Impfzentrum Hof (Ernst-Reuter-Str. 62) von 8:00 bis 18:00 Uhr und
  • im Impfzentrum Helmbrechts (Gustav-Weiß-Str. 7) von 10:30 bis 17:30 Uhr
die Möglichkeit, sich mit einem mRNA-Impfstoff (BioNtech oder Moderna) impfen zu lassen. Eine Anmeldung für diese beiden Tage ist nicht nötig. Am Mittwoch, den 14. Juli 2021, kann man sich von 14:00 bis 16:00 Uhr in den Räumen der Sandler AG (Lamitzmühle 1, Verwaltungsgebäude, 95126 Schwarzenbach an der Saale) ebenfalls mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen. Für den Termin am Mittwoch wird um vorherige Anmeldung über die Impfhotline (09281/57-777) gebeten.
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Bayern: Covid-19 die dritthäufigste Todesursache während der ersten Corona-Welle

Das Bayerische Landesamt für Statistik präsentierte am heutigen Donnerstag (08. Juli) einen Bericht mit ersten vorläufigen Ergebnissen aus der Todesursachen-Statistik für das Jahr 2020. Die Auswertung ergab, dass bei fast sechs Prozent der Sterbefälle in der ersten Corona-Welle (März bis Juni 2020) Covid-19 als Grundleiden oder als Begleiterkrankung nachgewiesen wurden. Mit 2.236 Verstorbenen stellte Covid-19 die dritthäufigste Todesursache während der ersten Welle dar, so die Statistiker. Weiterlesen
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Corona-Pandemie im Hofer Land: Delta-Variante erstmals nachgewiesen!

Wie das Landratsamt Hof am Donnerstagvormittag (08. Juli) mitteilte, wurde im Hofer Land erstmals die Delta-Variante des Corona-Virus nachgewiesen. Die näheren Umstände werden laut der Behörden derzeit noch geklärt. Weiterlesen
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Lichtenfels: Maskenpflicht am Sitzplatz entfällt an weiterführenden Schulen

Der 7-Tage-Inzidenzwert unterschritt im Landkreis Lichtenfels vom 02. bis 06. Juli 2021, somit an fünf aufeinander folgenden Tagen, den Wert von 25. Somit müssen Schüler und Schülerinnen am Platz keinen Mundschutz mehr tragen. Weiterlesen
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Bayern: Holetschek erweitert Corona-Impfangebot in Krankenhäusern

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat gemeinsam mit der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) das Corona-Impfangebot in den Kliniken erweitert. Ab sofort bekommen die Krankenhäuser die Möglichkeit, alle Patienten nach einer Beratung auf deren Wunsch gegen das Coronavirus impfen zu können. Die Patienten können Kreuzimpfungen mit Astrazeneca und einem mRNA-Impfstoff in den Kliniken erhalten.

Holetschek sagte am Dienstag in München:

„Die Krankenhäuser haben die Kapazitäten und die Erfahrung, ihre Patienten auf Wunsch ohne großen Aufwand zu impfen. Deswegen haben wir nun die sogenannte erweiterte Patientenimpfung eingeführt. Ich rufe die Krankenhäuser sowie die Patientinnen und Patienten auf, dieses Angebot zu nutzen.“

Der Minister erläuterte:

„Die Krankenhäuser können ihren Patientinnen und Patienten bei der Einlieferung eine Erstimpfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca anbieten. Die Zweitimpfung kann dann auch ambulant nach rund vier Wochen mit einem mRNA-Impfstoff folgen. Damit setzen wir die jüngste Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zu solchen Kombi-Impfungen von AstraZeneca und mRNA-Impfstoffen um. Der große Vorteil ist: Der Impfabstand ist kürzer und die Wirksamkeit der Kreuzimpfung ist mindestens so hoch wie eine Impfserie rein mit mRNA-Impfstoff. Dadurch wird das Impfen flexibler.“

BKG-Geschäftsführer Roland Engehausen sagte:

„Tagtäglich erleben wir in den Kliniken die positive Schutzwirkung der Impfungen gegen das Coronavirus. Wir haben mit viel Engagement und Unterstützung des Freistaates Bayern bei den Beschäftigten in den Kliniken bereits einen sehr hohen Impfschutz erreichen können und wirken auch aktiv bei übergreifenden Impfaktionen mit. Die bayerischen Krankenhäuser werden auch die erweiterten Impfmöglichkeiten für ihre Patienten bei Bedarf und logistischer Möglichkeit vor Ort aktiv nutzen.“

Zweitimpfung im Krankenhaus unabhängig von Aufenthalt 

Die Kliniken bekommen den Impfstoff von den regionalen Impfzentren. Das Gesundheitsministerium hat sie angewiesen, den Krankenhäusern ausreichend Impfstoff von Astrazeneca für die Erst- sowie von BioNTech-Pfizer für die Zweitimpfungen zur Verfügung zu stellen. Die impfwilligen Patientinnen und Patienten verpflichten sich, die Zweitimpfung ebenfalls im Krankenhaus vorzunehmen, unabhängig davon, wie lange ihre stationäre Behandlung dort dauert. Bislang waren Corona-Impfungen für Patientinnen und Patienten in den Krankenhäusern nur möglich, wenn gewährleistet war, dass die Erst- und Zweitimpfung während eines stationären Aufenthaltes vorgenommen wurden. Die Regelung bestand seit 15. März 2021. Insgesamt haben die bayerischen Krankenhäuser mittlerweile rund 312.000 Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht.

Holetschek sagte: „Ich danke allen Kliniken und ihren Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz im Kampf gegen die Pandemie. Die Krankenhäuser sind Speerspitze und Rückgrat unseres Gesundheitssystems, das hat uns Corona erneut ganz deutlich vor Augen geführt.“

© Landratsamt Lichtenfels/Heidi Bauer

Sonderaktion in Bayreuth: 400 Impfdosen von Johnson & Johnson

Stadt und Landkreis Bayreuth bieten den Bürgerinnen und Bürgern eine Sonderaktion mit dem Impfstoff Johnson und Johnson an. Insgesamt stehen 400 zusätzliche Impfdosen zur Verfügung. Weiterlesen
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