Tag Archiv: Corona

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Bayreuth: Umfangreiche Finanzhilfen für städtische Sportvereine

Der Ferienausschuss des Stadtrats hat in seiner letzten Sitzung den Weg für umfangreiche Finanzhilfen für die Sportvereine des Stadtsportverbandes freigemacht. Insgesamt belaufen sich die Finanzhilfen der Stadt auf rund 128.000 Euro. Mit dem Geld soll Sportvereinen in der Corona-Krise unbürokratisch geholfen werden.

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Corona-Test-Panne in Bayern: Söder & Huml räumen schweren Fehler ein

Nach der Corona-Test-Panne in Bayern wurde die Kritik an der Staatsregierung um Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsministerin Melanie Huml (beide CSU) in den letzten Stunden immer lauter. Von "der größten Panne in der Pandemie-Bekämpfung in Deutschland" (Die Grünen im Bayerischen Landtag) und "Söder hat sich in der Krise nicht bewährt" (Landtags-SPD) reichten die Stimmen der politischen Gegner. Huml und Söder übernahmen die Verantwortung in dieser Krise und informierten auf einer Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag (13. August) über die aktuelle Lage.

Staatsregierung muss umfangreiche Test-Panne eingestehen

Gesundheitsministerin Huml musste bereits am gestrigen Mittwoch (12. August) einräumen, dass es bei der Übermittlung der Daten an den bayerischen Corona-Teststellen zu großen Problemen kam. So seien bei mehr als 85.000 durchgeführten Tests 44.000 Befunde noch nicht übermittelt wurden. Dies waren gut 50 Prozent! Unter den 44.000 Befunden waren auch rund 900 positive Tests.

Betroffene werden informiert

Im Laufe des heutigen Donnerstags (13. August) werden die rund 900 positiv getesteten Personen informiert. Es gibt zudem rund 150 Fälle, die derzeit noch offen sind. Beide Politiker erklärten während der Pressekonferenz mehrmals, dass es sich um einen laufenden Prozess handle. Auch Personen, deren Test negativ ausgefallen ist, sollen demnach informiert werden. Söder und Huml räumten ein, dass es sich um einen schwerwiegenden Fehler handelte. Deshalb wird nun das Personal um rund 100 Personen aufgestockt, veränderte Strukturen geschaffen, um die Zusammenarbeit zwischen Innen- und Gesundheitsministerium besser zu verzahnen. Zudem wechselt der Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Andreas Zapf, in das Gesundheitsministerium.

Bayerische Panne bei den Corona-Tests: Söder & Huml übernehmen die Verantwortung

Kontaktdaten händisch aufgenommen

Probleme gibt es nach aktuellem Stand nur bei Personen, deren Fragebögen händisch ausgefüllt worden sind. Seit ein Dienstleister die getesteten Personen digital erfasst, soll das Problem nicht mehr aufgetreten sein. Der Dienstleister benötigte einige Tage, um die digitale Erfassung der Coronatests anzubieten. Deshalb wurden die Fragebögen der Getesteten zu Beginn von Ehrenamtlichen per Hand ausgefüllt.

Melanie Huml bleibt im Amt 

Markus Söder verteidigte in der Pressekonferenz die bayerische Strategie und die zahlreiche Tests. Nicht er mache das Tempo, sondern Corona. Bei der Panne handele es sich um einen operativen Fehler. Gesundheitsministerin Melanie Huml hatte Söder zweimal ihren Rücktritt angeboten. Der Ministerpräsident sprach ihr aber auf der Pressekonferenz weiterhin das Vertrauen aus. 

 

Es ist mir wichtig, dass wir das weiter zusammen gestalten", so Söder. "Wir müssen schauen, dass wir aus jedem Fehler lernen, um für Sicherheit und Klarheit zu sorgen.

(Ministerpräsident Markus Söder)

 

Deutliche Kritik an der Staatsregierung

Von Seiten der politischen Gegner im Landtag hagelte es seit Mittwoch deutliche Kritik. So sprach unter anderem Ludwig Hartmann, Grünen-Co-Fraktionsvorsitzender im Landtag, von einer "Schocknachricht für Deutschland". Horst Arnold, der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, sieht die Verantwortung für diese Panne bei Ministerpräsident Söder und erklärte:

 

Ministerpräsident Söder hat sich und seine Regierung mit immer neuen Ankündigungsfeuerwerken überfordert. Bei der Ausführung, den Basics und der Leistungsfähigkeit des Apparates, haperte es dann. Hätte man sich für verantwortungsvolle Planung mehr Zeit genommen, wäre dieser immense Schaden nicht entstanden. Söder hat sich in der Krise nicht bewährt. Das Versagen allein auf die Gesundheitsministerin abzuschieben, wäre unfair.

(Horst Arnold, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion)

 

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Hof: Kein Ersatztermin für abgesagtes Konzert von Xavier Naidoo!

Nach der bereits bekannten Corona-bedingten Absage des Open-Air-Konzertes von Xavier Naidoo auf dem Hofer Volksfestplatz am Freitag (14. August) wird es auch keinen Ersatztermin geben. Die Stadt Hof begründet den Verzicht auf einen Nachholtermin mit den Ansichten und Aussagen des Künstlers.

Kein Ausweichtermin für Naidoo-Konzert

Bereits im Vorfeld hatte sich die Stadt Hof entschlossen, dass es für das Konzert von  Xavier Naidoo keinen Ausweichtermin geben wird. Als Begründung hieß es aus dem Hofer Rathaus:

 

Die Aussagen des Künstlers auch außerhalb seines künstlerischen Engagements sind umstritten und haben aus meiner Sicht an Deutlichkeit gewonnen. ...wir distanzieren und kategorisch von jedem, der Ressentiments befeuert, antisemitisches oder homophobes Gedankengut verbreitet oder Verschwörungstheoretikern nahesteht und sich von Extremisten vereinnahmen lässt. Denn Hass ist keine Meinung."

(Oberbürgermeisterin Eva Döhla)

 

 

 

Informationen zur Rückgabe der Tickets

Gekaufte Karten können laut der Pressemeldung der Stadt Hof bei den jeweiligen Verkaufsstellen oder Online-Ticketportalen, bei denen die Tickets erworben wurden, zurückgegeben werden. Für Karten, die vor dem 8. März 2020 gekauft wurden, gilt die gesetzliche Gutscheinregelung nach dem Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Veranstaltungsvertragsrecht. Demnach ist der Veranstalter (in dem Fall der Veranstaltungsservice Bamberg) berechtigt, dem Inhaber einer Karte einen Gutschein zu überreichen anstelle den Kaufpreis zu erstatten. Der Gutschein ist bis 31. Dezember 2021 gültig. Falls der Gutschein nicht bis Ende 2021 eingelöst wird, kann der Käufer auch die Barauszahlung des Gutscheinwerts verlangen. Berechtigten Ansprüchen (sogenannte Härtefälle) auf die sofortige Rückzahlung kann der Ticketkäufer direkt beim Veranstaltungsservice Bamberg anmelden, aber nur unter der Voraussetzung, wenn das Ticket gegen einen Veranstaltungsgutschein umgetauscht wurde.

Aktuell-Bericht vom Donnerstag (13. August 2020)
Absage von der Stadt Hof: Kein Konzert mit Xavier Naidoo!

Reiserückkehrer nach Bayern: Bereits mehr als 6.800 Menschen auf Corona getestet

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml treibt die Umsetzung der Corona-Testoffensive für Reiserückkehrer voran. Huml betonte am heutigen Freitag (31. Juli):

„Am Flughafen München haben sich seit dem vergangenen Wochenende 4.700 Menschen auf eine Corona-Infektion testen lassen (Stand Freitag, 11:30 Uhr). Dabei wurden bislang nur wenige positive Befunde entdeckt. Die Positivrate liegt bei 0,36 Prozent. Am Flughafen Nürnberg haben im selben Zeitraum 424 Menschen das Testangebot genutzt. Das zeigt: Die Testmöglichkeiten werden gut angenommen.“

Am Donnerstag (30. Juli) hatten auch die Teststationen an den Hauptbahnhöfen in München und Nürnberg sowie an drei Autobahnraststätten in Grenznähe die Arbeit aufgenommen. Huml ergänzte:

„Bis Freitagmorgen (Stand 08:00 Uhr) haben sich 1.734 an den Bahnhöfen in München und Nürnberg sowie an den drei Raststätten testen lassen. Ich freue mich, dass damit nun auch Rückkehrer, die mit dem Auto und mit der Bahn reisen, unser freiwilliges Testangebot nutzen können. Das ist ein wichtiger Schritt für den Schutz der Bevölkerung.“

Die Autobahn-Testzentren liegen an den drei Raststätten Hochfelln-Nord (A8), Inntal-Ost (A93) und Donautal-Ost (A3). Die Testzahlen im Detail nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK):

  • Hochfelln-Nord 557
  • Inntal-Ost: 450
  • Donautal-Ost: 680
  • Hauptbahnhof München: 22
  • Hauptbahnhof Nürnberg: 25

Die Tests sollen täglich betrieben werden. An den Hauptbahnhöfen und Flughäfen sind Tests möglich, solange der Reiseverkehr läuft. Auch am Wochenende und an Feiertagen kann man sich als Reiserückkehrer testen lassen. Am Flughafen Memmingen hat ein externer Betreiber am Donnerstag mit den ersten Vorbereitungen für die Teststation begonnen.

Huml ergänzte: „Die Tests sind momentan freiwillig und für alle kostenlos. Dabei spielt keine Rolle, ob sie aus einem Risikogebiet einreisen oder aus einer anderen Region. Die Kosten übernimmt der Freistaat Bayern, soweit sie nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden.“

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Bamberg: Schlacht- und Viehhof weiter Corona-frei

In der vergangenen Woche wurden durch den Fachbereich Gesundheitswesen des Landratsamtes Bamberg erneut sogenannte Corona-Reihentests im Schlacht- und Viehhof Bamberg durchgeführt. Wie die Stadt Bamberg am heutigen Freitag (31. Juli) mitteilte, wurde dort niemand positiv auf das Corona-Virus getestet.

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Bamberg: „Bier to go“ ist wieder verboten

Die Erfahrungen vom Wochenende zeigen: ohne Allgemeinverfügung geht es in Bamberg nicht, um die Gesundheit zu schützen. Am vergangenen Freitagabend (24. Juli) lief das „Außer-Haus-Verkaufs-Verbot“ von alkoholischen Getränken aus. Da die Polizei von „sandkerwaähnlichen Zuständen“ am Samstagabend (25. Juli) berichten musste, greift die Stadtspitze nun mit einer erneuten Allgemeinverfügung ein, die bis einschließlich 25. August 2020 gilt. Weiterlesen
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Rehau: Keine neuen Corona-Fälle

Aufatmen in Rehau im Landkreis Hof. Die Ergebnisse der Reihentestung, die vergangene Woche in Rehau durchgeführt wurde, liegen vor und sind allesamt negativ. Zu der Reihentestung kam es, da sich ein Familienvater mit Corona infiziert hatte und kurz darauf weitere Personen, vor allem aus seinem Umfeld, positiv auf das Virus getestet wurde. (Wir berichteten). Weiterlesen

Oberfranken: Bayern will verpflichtende Coronatests an Flughäfen

Coronatests für Urlaubsrückkehrer sollen Pflicht werden, zumindest an Flughäfen. Das haben Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsministerin Melanie Huml am heutigen Montag (27. Juli), im Hinblick auf die beginnenden Sommerferien in Bayern, bekannt gegeben. Weiterlesen
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Stadt & Landkreis Hof / Rehau: Jetzt 48 Corona-Infektionen!

UPDATE (26.07.2020 / 17:25 Uhr)

Wie das Landratsamt Hof am Sonntagabend mitteilte, ist die Zahl der festgestellten Corona-Fälle erneut um fünf Personen gestiegen. Damit sind im Landkreis Hof aktuell 47 Personen, in der Stadt Hof eine Person Corona-positiv. Die Zahl der Corona-Fälle insgesamt steigt auf 617.  Vor diesem Hintergrund hat Landrat Dr. Oliver Bär heute im Rahmen einer Pressekonferenz über die aktuelle Situation im Hofer Land informiert.

Verbreitung nur unter bekannten Rehauer Großfamilien

Wir haben in den vergangenen Tagen über 1.000 Tests durchgeführt. Sowohl in verschiedenen Einrichtungen wie Schulklassen und Gemeinschaftsunterkünften, als auch bei Kontaktpersonen von Infizierten. Die Ergebnisse der umfangreichen Tests haben gezeigt, dass sich das Virus ausschließlich im Bereich der Rehauer Großfamilien verbreitet hat", so der Hofer Landrat Dr. Oliver Bär.

Alle positiv Getesteten in Quarantäne

Alle Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, befinden sich in Quarantäne und werden vom Gesundheitsamt betreut und in den kommenden Tagen weiter getestet. Alleine an dem Testmobil des Landkreises Hof wurden in Rehau von Mittwoch bis Freitag 678 Tests genommen. 652 Test wurden bereits ausgewertet und sind negativ.

Keine weiteren Maßnahmen nötig

Im Hinblick darauf, dass außerhalb der ermittelten Großfamilien und deren Kontaktpersonen keine weiteren Fälle ausfindig gemacht werden konnten, sind zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Maßnahmen notwendig. „Die Maßnahmen, die wir bisher durchgeführt haben, waren richtig und notwendig. Sie sind zum jetzigen Zeitpunkt aber auch hinreichend“, so Bär.

Testkonzept entworfen

Der Landkreis Hof beobachtet das weitere Infektionsgeschehen in der Region aufmerksam, um ggf. schnell und zielgenau - etwa durch den erneuten Einsatz des Testmobils oder eine erneute Öffnung der zentralen Teststelle - zu reagieren. Gemeinsam mit der Ärzteschaft der Region wurde dazu ein Testkonzept entworfen, das in den nächsten Tagen vorgestellt werden soll.


UPDATE (25.07.2020 / 20:50 Uhr)

Wie das Landratsamt Hof am Samstagabend mitteilte, steigt die Zahl der festgestellten Corona-Fälle im Hofer Land leider weiter. Stand heute wurden 43 Personen in Stadt und Landkreis Hof positiv auf das Corona-Virus getestet. Die fünf neuen Fälle konnten im Rahmen der Testung von Kontaktpersonen ermittelt werden. Die Zahl der Corona-Fälle insgesamt im Hofer Land steigt damit auf 612. Die Zahl der Genesenen liegt bei 533, die Zahl der Todesfälle nach wie vor bei 36.


ERSTMELDUNG (24.07.2020 / 17:12 Uhr)

Die Zahl der festgestellten Corona-Fälle im Hofer Land steigt weiter an. Wie Landrat Oliver Bär am Freitagnachmittag (27. Juli) im Rahmen einer Pressekonferenz mitteilte, wurden seit gestern 22 weitere Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Damit gelten aktuell 39 Personen in Stadt und Landkreis Hof als infiziert.

Mehrzahl der Neuinfizierten stammt aus Großfamilien einer Nationalität

Bei 17 der 22 Neuinfizierten handelt es sich laut offiziellem Statement aus dem Landratsamt Hof "um Personen aus Großfamilien einer Nationalität" aus Rehau (HO), die in den vergangenen zwei Tagen vom Gesundheitsamt gezielt kontaktiert und getestet wurden. Die Personen sollen aus Osteuropa stammen. Weitere Ergebnisse dieser Tests stehen derzeit noch aus.

Fünf Neuinfizierte außerhalb von Rehau

Bei den fünf weiteren Neuinfizierten handelt es sich um Fälle, die außerhalb Rehaus auftraten. Diese stehen aber in Zusammenhang mit dem Ausbruch in Rehau beziehungsweise handelt es sich um Einzelfälle von Reiserückkehrern.

 

Wir können jetzt Zusammenhänge erkennen und damit gezielt reagieren, um Infektionsketten zu stoppen. Alle positiv Getesteten wurden unter Quarantäne gestellt. Wir werden nun weitere Testungen und zielgenaue Maßnahmen vornehmen, um die Infektionswege einzudämmen.

(Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof)

 

400 freiwillige Tests in den letzten beiden Tagen

Unterdessen hatten sich in den vergangenen beiden Tagen über 400 Personen im Rahmen der freiwilligen Reihentestungen in Rehau auf Covis-19 hin testen lassen. 205 Fälle wurden bereits ausgewertet und fielen negativ aus.

Aktuell-Bericht vom Freitag (24. Juli 2020)
Stadt & Lkr. Hof: Aktuell 39 Corona-Infizierte
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Bamberg: „Bier to go“ ist wieder erlaubt

Das „Bier-to-go-Verbot“ in Bamberg wird aufgehoben. Bereits ab Samstag (25. Juli) kann wieder überall in der Bamberger Innenstadt „Beer-to-go“, also Bier für den Straßenverzehr, gekauft werden. Weiterlesen
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Bayern: Ab dem 1. September gilt für Kitas der Regelbetrieb

Am Dienstagmittag (21. Juli) informierte der bayerische Staatskanzleichef Florian Herrmann, Gesundheitsministerin Melanie Huml und Familienministerin Carolina Trautner über das weitere Verfahren in Bezug auf die Corona-Pandemie im Freistaat Bayern. Bekannt gegeben wurde, dass die Kitas ab dem 1. September zu einem Regelbetrieb zurückkehren werden, falls das Infektionsgeschehen dies zulasse. Zudem beschloss am Dienstag (21. Juli) das bayerische Kabinett ein Pandemie-Zentrallager. Das verkündete Gesundheitsministerin Melanie Huml.

Ab dem 1. September soll wieder Regelbetrieb für Kitas in Bayern gelten

Ab dem 1. September soll der Regelbetrieb für Kindergärten, Krippen und Horte in Bayern gelten. Nur unter der Vorraussetzung, wenn das Infektionsgeschehen dies auch zulasse. Das verkündete Familienministerin Carolina Trautner. Vorgesehen ist hierfür ein Stufenmodell. Die erste Stufe bedeutet Regelbetrieb mit einem stabilen Infektionsgeschehen. Die zweite Stufe bedeutet, dass ein eingeschränkter Regelbetrieb möglich sein soll. Heißt, dass bei steigenden Infektionszahlen die Gruppengrößen reduziert werden sollen. Bei Stufe 3 und somit bei einer Verschlechterung der Infektionszahlen, soll eine Notbetreuung eingerichtet werden.

Einzelfallentscheidung bei Erkrankung von Kindern

Aktuell darf ein Kind mit einer Erkrankung die Kita nicht besuchen. Ab dem 1. September sollen Erzieher / Erzieherinnen in Einzelfällen individuell entscheiden dürfen, ob ein Kind trotz Krankheitssymptomen die Kita besuchen darf oder nicht. Nach wie vor sollen feste Gruppen in Kindergärten gebildet werden, um Infektionswege nachverfolgen zu können.

Bayerische Kabinett beschließt ein Pandemie-Zentrallager

Wie Gesundheitsministerin Melanie Huml in der Pressekonferenz verkündete, wurde heute (21. Juli) beschlossen, dass ein Pandemie-Zentrallager errichtet werden soll. Dadurch soll Bayern im Falle einer zweiten Infektions-Welle gerüstet sein. Wichtiges Material (Desinfektionsmittel, Handschuhe, Schutzkittel etc.) sollen für sechs Monate bereitgehalten werden. Zudem werden im Freistaat die Testzentren mit bis zu 50 Prozent in Sachen wie Miete, Logistik und vieles mehr von Bayern unterstützt.

Infektionsgeschehen in Bayern weiterhin stabil

Das Infektionsgeschehen sei in Bayern laut Staatsminister Florian Herrmann weiterhin stabil. Die Tests seien stark ausgeweitet. Aktuell werden zwischen 20 bis 23.000 Tests durchgeführt. Positive Tests würden so zwischen 0,4 bis 0,6 Prozent liegen. Zum Vergleich: Anfang Mai lag der Anteil der positiven Tests bei 6 Prozent. In den vergangenen Tagen seien keine weiteren Todesfälle in Bayern hinzugekommen.

Der Aktuell-Beitrag zur Pressekonferenz (21. Juli 2020)
Corona-Krise: Bayerische Staatsregierung informiert
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Bayreuth: Festspiele finden doch statt – nur anders

Die Bayreuther Festspiele können in diesem Jahr aufgrund von Corona nicht stattfinden. Deshalb haben sich die Stadt Bayreuth & die Bayreuther Festspiele ein Alternativprogramm ausgedacht, wie am heutigen Dienstag (21. Juli) mitgeteilt wurde. Weiterlesen
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Corona-Tests am Flughafen: Das sagt Gesundheitsministerin Melanie Huml dazu

Mit ihr rechnen viele: Mit der zweiten Welle in der Corona-Pandemie. Möglicherweise geht hier ein Risiko von Rückkehrern aus Urlaubsgebieten aus – deswegen möchte der Freistaat Bayern diesen Personen anbieten, sich zum Beispiel am Flughafen direkt auf Covid-19 testen zu lassen.

Noch sind keine Details bekannt

Details dazu werden wohl am Dienstag (21. Juli) auf einer Pressekonferenz in München erläutert. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat über dieses Thema aber bereits am heutigen Montag (20. Juli) mit TVO-Reporter Andreas Heuberger gesprochen. Das ganze Interview mit Melanie Huml sehen Sie am Mittwoch, ab 19:30 Uhr,  im Rahmen der Sommergespräche bei TVO.

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Teuschnitz: Kindergarten nach Coronafall geschlossen

Nach einem Coronafall bei einem Kind wurde der Kindergarten Teuschnitz (KC) als Präventionsmaßnahme vorläufig geschlossen. Laut Landratsamt Kronach ergab ein Coronatest einen „schwach positiven Befund“ bei dem betroffenen Kind. Da kein eindeutiger Beleg für eine Infektion bestand, eine Erkrankung aber nicht vollständig ausgeschlossen werden konnte, veranlasste das Gesundheitsamt am Freitag (17. Juli) einen zweiten Test. Weiterlesen
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