Tag Archiv: Coronakrise

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Inzidenz weiterhin zu hoch: Schulen & Kitas in Bayreuth bleiben geschlossen

In den Schulen der Stadt Bayreuth wird auch in der kommenden Woche vom 19. bis 25. April weitestgehend ein Distanzunterricht stattfinden. Grund hierfür ist die zu hohe 7-Tage-Inzidenz. Dies teilte die Stadtverwaltung mit. Auch die Kindertagesstätten bleiben in der nächsten Woche – abgesehen von der Notbetreuung – geschlossen. Aktuelle Corona-Zahlen gibt es auf unserer Newsseite.

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Impfwillige können sich melden: Landkreis Kronach hat AstraZeneca-Impfdosen übrig!

Dem Landkreis Kronach steht aus einer Impfstoff-Sonderlieferung des Herstellers AstraZeneca noch ein Restkontingent zur Verfügung. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger besteht deshalb die Möglichkeit, sich am kommenden Wochenende ganz kurzfristig impfen zu lassen.Dies teilte das Landratsamt am Donnerstag (15. April) mit.

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Hofer Land: Behörden verändern und verlängern die Corona-Regelungen

Aufgrund der weiterhin hohen Inzidenzwerte in Stadt und Landkreis Hof haben die Behörden gemeinsam am Donnerstag (15. April) weitere Maßnahmen in der Bekämpfung der Corona-Pandemie beschlossen. Aktuelle Corona-Zahlen gibt es auf unserer Newsseite. Die entsprechenden Allgemeinverfügungen wurden bis einschließlich 2. Mai 2021 verändert beziehungsweise verlängert. Sie treten am Samstag (17. April) in Kraft. Dabei ergeben sich insbesondere folgende Änderungen:

Kindertageseinrichtungen

Die Kindertageseinrichtungen in Stadt und Landkreis Hof bleiben weiterhin geschlossen. Die Notbetreuungen werden aufrechterhalten. Aber: Notbetreuungen dürfen ausschließlich von Kindern besucht werden, deren Erziehungsberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind.

Zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere alle Beschäftigten ohne Möglichkeit auf Home Office in Einrichtungen, die:

  • der Gesundheitsversorgung (z.B. Krankenhäuser, (Zahn-) Arztpraxen, Apotheken, Gesundheitsämter, Rettungsdienst einschließlich Luftrettung Tierärzte, Psychotherapeuten, Physio-, Ergotherapeuten, Hebammen, Impfzentren)
  • der Pflege (z.B. Altenpflege, Behindertenhilfe, Frauenunterstützungssystem)
  • der Kinder-und Jugendhilfe (inklusive Notbetreuung in Kitas)
  • der Seelsorge in den Religionsgemeinschaften
  • der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Katastrophenschutz) und der Bundeswehr
  • der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), Not- und Entstörungsdienste (z.B. Aufzug)
  • der Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf)
  • der Versorgung mit Drogerieprodukten
  • des Personen-und Güterverkehrs (z.B. Fernverkehr, Piloten und Fluglotsen)
  • Medien
  • der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz (auch Rechtsberatung und -vertretung sowie die Notariate) und Verwaltung dienen
  • Schulen (Notbetreuung und Unterricht)
  • Bestatter / Friedhofspersonal
  • Sanitätshäuser / Gesundheitshandwerke / Medizinprodukte
  • Brief- und Paketpost
  • Reinigungspersonal, welches im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist

 

Für diese Kinder ist laut den Behörden ein Betreuungsangebot zur Verfügung zu stellen. Voraussetzung ist außerdem, dass kein anderer Erziehungsberechtigter verfügbar ist, um die Betreuung zu übernehmen. Bei Alleinerziehenden genügt es, wenn der alleinerziehende Elternteil zu genannten Gruppen gehört. In den Bereichen Gesundheitsversorgung, der Pflege sowie der Kinder- und Jugendhilfe kann laut der Regelung vor Ort eine Einzelfallentscheidung getroffen werden.

Schulen

An allen Schulen in Stadt und Landkreis Hof findet weiterhin Distanzunterricht statt. Ausgenommen von dieser Regelung sind Schulen zur sonderpädagogischen Förderung. Notfallbetreuungen werden weiterhin sichergestellt. Grundsätzlich sollen ausschließlich Kinder die Notbetreuung in Anspruch nehmen, deren Erziehungsberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind (siehe oben) Vor Ort können Einzelfallentscheidungen getroffen werden in Bezug auf Größe und Art der Notbetreuung sowie Testpflicht. Kinder, die ohne vorherigen Schulbesuch im Hort betreut werden, unterliegen der Testpflicht. Unaufschiebbare Prüfungen von Abschlussklassen können in Präsenzform mit einem Abstand der Prüflinge von mindestens 1,5 Meter durchgeführt werden. Die Schulleitungen entscheiden hierbei eigenverantwortlich.

FFP2-Maskenpflicht bei körpernahen Dienstleistungen

Für Personal bei körpernahen Berufen gilt eine FFP2-Maskenpflicht, so lange eine Dienstleistung durchgeführt wird, bei der der Kunde auf Grund der Art der Dienstleistung keine FFP2-Maske tragen kann (beispielsweise Gesichts- oder Bartpflege). Weiterhin gilt für das Personal auch bei Vorhandensein von transparenten oder sonstigen Schutzwänden Maskenpflicht. Soweit möglich, soll eine FFP2-Maske verwendet werden - so die Hofer Behörden.

Desinfektion in Handel- und Dienstleistungsbetrieben

Derzeit geöffnete Handels- und Dienstleistungsbetriebe haben zudem sicherzustellen, dass Einkaufswagen oder Körbe durch die Bereitstellung von Desinfektionsmöglichkeiten vom Kunden selbst desinfiziert werden können. Alternativ kann die Desinfektion durch Mitarbeiter des Geschäftes durchgeführt werden.

Hofer Land erhält Zusatzimpfdosen

Der Freistaat kündigte unterdessen an, dem Hofer Land weiteren zusätzlichen Impfstoff zur Verfügung zu stellen. Demnach soll die erste Zusatzlieferung in der nächsten Woche erfolgen und zunächst 2.000 Impfdosen umfassen.

Unterstützung beim Impfen durch die Bundeswehr

Unterstützung beim Impfen sollen die Impfzentren durch weiteres Personal der Bundeswehr erhalten. Entsprechende Pläne werden derzeit von den Behörden erarbeitet. Bereits am kommenden Wochenende soll die Bundeswehr in einer Testphase in den Ablauf der Impfzentren einbezogen werden. Abhängig von der Menge des zusätzlich zur Verfügung gestellten Impfstoffes ist angedacht, durch das zusätzliche Personal der Bundeswehr, die Betriebszeiten der Impfzentren in Hof und Helmbrechts weiter auszudehnen. Aktuell können an beiden Standorten rund 1.100 Personen pro Tag in der Maximalauslastung geimpft werden.

Bericht aus Oberfranken Aktuell:
Corona-Krise: Neue Allgemeinverfügungen für Stadt und Landkreis Hof
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Corona-Pandemie: Stadt Bamberg zieht ebenfalls die Notbremse

Nachdem der Landkreis Bamberg am gestrigen Tag das Ziehen der Corona-Notbremse ab Freitag (16. April) verkündete, zog nun die Stadt Bamberg nach. Hier kommt die Notbremse ab Samstag (17. April) zur Geltung. Diese teilte die Stadtverwaltung mit. Der Grund: Der 7-Tage-Inzidenz-Wert der Domstadt lag drei Tage in Folge über der Marke von 100. Damit gelten ab Samstag schärfere Regelungen nach der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Weiterlesen
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Landkreis Kulmbach: Schnelltestmöglichkeiten werden ausgebaut

Der Landkreis Kulmbach baut sein Corona-Schnelltestkonzept weiter aus. Neben den bestehenden Schnelltestzentren in Kulmbach, Kupferberg und Thurnau werden mit Unterstützung des BRK Kreisverbands Kulmbach in der kommenden Woche zwei zusätzliche Stationen in Mainleus und Stadtsteinach in Betrieb genommen. Weiterlesen
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Landkreis Bamberg zieht die Notbremse: Diese Regeln gelten ab Freitag…

Am Mittwoch (14. April) überschritt der Landkreis Bamberg den dritten Tag in Folge die 7-Tages-Inzidenzmarke von 100. Dies hat ab Freitag (16. April / 00:00 Uhr) wieder Konsequenzen, so das Landratsamt. Die Behörde zieht die Corona-Notbremse! Weiterlesen
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Gedenken an die Corona-Toten: Trauerbeflaggung am Sonntag in Bayern

Ministerpräsident Söder ordnete im Zuge der Zentralen Gedenkveranstaltung für die Todesopfer der Corona-Pandemie am kommenden Sonntag (18. April) eine Trauerbeflaggung für ganz Bayern an. In Bayreuth findet am Sonntag zudem eine Kranzniederlegung statt. Weiterlesen
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Corona-Pandemie: Grenzkontrollen zu Tschechien enden

Die aufgrund der Corona-Pandemie eingeführten stationären Grenzkontrollen zu Tschechien laufen mit dem Ende des heutigen Mittwochs (14. April) aus. Dies bestätigte das Bundesinnenministerium in Berlin. Die Kontrollen wurden vor rund zwei Monaten eingeführt. Nach dem Wegfall der Kontrollen wird es aber eine intensivere Schleierfahndung der Bundespolizei an der Grenze zum Nachbarland geben – diese somit auch in den Landkreisen Hof und Wunsiedel. Weiterlesen
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Bayern: Marke von drei Millionen Corona-Schutzimpfungen überschritten

Die Corona-Impfungen in Bayern gehen weiter voran. Wie das bayerische Gesundheitsministerium am Dienstag (13. April) mitteilte,  wurde jetzt die Drei-Millionen-Marke überschritten. Seit Dezember letzten Jahres wurden demnach 3.021.108 Impfdosen in Bayern verabreicht. Insgesamt wurden in Bayern 2.159.727 Erstimpfungen und 861.381 Zweitimpfungen verabreicht.

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Corona-Pandemie in Bayern: Maßnahmen & Beschränkungen bis 09. Mai verlängert!

Aufgrund der weiter steigenden Corona-Zahlen und der hohen Belegung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten werden in Bayern
die geltenden Beschränkungen erneut verlängert und präzisiert. Dies wurde am Dienstag (13. April) bei einer Sitzung des bayerischen Ministerrates beschlossen.

Folgende Maßnahmen beschlossen oder angepasst

Die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und die Einreise-Quarantäneverordnung wurden bis einschließlich 9. Mai 2021 verlängert. Inhaltlich passte die Staatsregierung folgende Punkte an

  • Schulkinder dürfen an Angeboten der Tagesbetreuung nur dann teilnehmen, wenn sie sich entsprechend den für den Präsenzunterricht geltenden Vorgaben mindestens zwei Mal wöchentlich einem Corona-Test unterziehen.
  • Bei Versammlungen in geschlossenen Räumen wird die absolute Begrenzung auf höchstens 100 Personen gestrichen. Stattdessen wurde analog zu Gottesdiensten jetzt beschlossen, dass sich die Zahl der zulässigen Teilnehmer an der Zahl der nach den Hygieneregeln vorhandenen Plätze orientiert, die Versammlung angemeldet werden muss und Teilnehmer FFP2-Maske tragen müssen.
  • Die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden können in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer Inzidenz größer 200 anordnen, dass Beschäftigte bestimmter Betriebe und Einrichtungen nur dann in Präsenz am Arbeitsplatz eingesetzt werden dürfen, wenn sie über den Nachweis eines aktuellen PCR-, Schnell- oder Selbsttests mit negativem Ergebnis verfügen.

 

Eltern werden bei der Kindertages- und Mittagsbetreuung weiter entlastet

Die Staatsregierung beschloss am Dienstag zudem eine weitere Verlängerung der Entlastung von Eltern mit Kindern in der Kindertages- und Mittagsbetreuung. Wie schon in den Monaten Januar bis März werden die Elternbeiträge auch für April und Mai 2021 ersetzt, wenn die Kinder(not)Betreuung an monatlich höchstens fünf Tagen in Anspruch genommen wird. Die Pauschalbeträge orientieren sich hierbei an Erfahrungswerten für moderate und angemessene Elternbeiträge. Dieser Beitragsersatz wird weiterhin zu 30 Prozent von den Kommunen und zu 70 Prozent vom Freistaat Bayern übernommen.

Bundesregierung beschließt bundesweite Notbremse

Unterdessen hat die Bundesregierung eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Dadurch kann jetzt die bundeseinheitliche Notbremse ab einer bestimmten Inzidenz eingeführt werden. Ausgangssperren sollen dann von 21:00 Uhr bis 05:00 Uhr greifen können. Bundeskanzlerin Angela Merkel nannte diese einheitliche Notbremse "überfällig". Der Bundestag und der Bundesrat muss die Gesetzesvorlage noch passieren. Weiterhin wurde die Verpflichtung für Arbeitgeber auf den Weg gebracht, ihren Beschäftigten vor Ort im Präsenzbetrieb einmal pro Woche einen Corona-Test anzubieten.

Corona-Aktuell aus Bayern vom 13. April 2021
Corona-Aktuell aus Bayern vom 13. April 2021
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Bayreuth: Drittes Impfzentrum für die Region eröffnet

Die Malteser Waischenfeld betreiben seit Freitag (09. April) das dritte Impfzentrum in Stadt & Landkreis Bayreuth. Nach derzeitigem Stand wird das Impfzentrum in der Turnhalle des Stadtbades in der Bayreuther Kolpingstraße zunächst an den kommenden Wochenenden bis Ende April geöffnet sein und pro Öffnungstag 204 Impfungen verabreichen. Die geplanten Öffnungszeiten sind freitags und samstags von 13:45 Uhr bis 20:15 Uhr und am Sonntag von 11:15 Uhr bis 17:45 Uhr.

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Bayern: Gericht lehnt Eilantrag gegen Corona-Tests an Schulen ab

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) lehnte es am Montag (12. April) per Beschluss ab, die Regelung zu Corona-Tests für Schülerinnen und Schüler auf Antrag einer Grundschülerin vorläufig außer Vollzug zu setzen. Die Regelung, die im Paragraph 18 der Zwölfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, niedergeschrieben ist, sieht vor, dass am Präsenzunterricht nur bei Vorlage eines negativen Testergebnisses teilgenommen werden darf. Gegen den Beschluss des Senats gibt es keine Rechtsmittel. Weiterlesen
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Hof: Polizei meldet zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Regeln

Mit dem Erlass einer nochmals weiter gefassten Allgemeinverfügung durch die Stadt Hof am letzten Freitag (09. April) – Wir berichteten! -, forcierte die Hofer Polizei mit der Unterstützung der Operativen Ergänzungsdienste die Kontrollen im Stadtgebiet. 77 Personen verstießen gegen die geltenden Regelungen. Ihnen droht jetzt ein Bußgeld.

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Corona-Pandemie: Inzidenz von 587,0 – Stadt Hof weiterhin bundesweit an der Spitze!

In Stadt und Landkreis Hof wurden binnen 24 Stunden 69 weitere Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Davon entfielen 43 Personen auf den Landkreis und 26 Personen auf die Stadt. Hof hat auch am Montag (12. April) laut Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) die deutschlandweite Spitzenposition bei der 7-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner inne. Sie beträgt am heutigen Tag 587,0.

1.277 aktive Fälle

Laut Angaben des Landratsamtes waren davon 23 Personen bereits als Kontaktpersonen bekannt. Hiervon stehen drei Personen in einem Zusammenhang mit Altenheimen, eine Person mit einem Ausbruchsgeschehen in einer Firma. Die Zahl der bisher festgestellten Corona-Fälle im Hofer Land stieg auf 8.732. Da 38 Personen wieder aus der häuslichen Isolierung entlassen werden konnten, liegt die Zahl der aktuellen Fälle bei 1.277 Personen. 7.235 Personen gelten laut den Gesundheitsbehörden als genesen.

Ein weiterer Todesfall

Unterdessen bestätigten die Behörden einen weiteren Todesfall. Dabei handelte es sich um eine 86-jährige Frau aus der Stadt Hof, die am Corona-Virus verstorben ist. Die Zahl der Todesfälle von Corona-Infizierten im Hofer Land stieg somit auf 220 an.

Stadt und Landkreis bei den Inzidenzen deutschlandweit an der Spitze

Nach aktuellen RKI-Zahlen liegt die Stadt Hof mit einer Inzidenz von 587,0 auch am Montag unverändert auf dem ersten Platz in Deutschland. Der Landkreis Hof belegt mit einer Inzidenz von 451,5 den dritten Platz. Weitere Inzidenzen (siehe unten) Weitere Corona-Zahlen gibt es auf unserer Newsseite!

Fast 44.000 Impfungen im Hofer Land

Seit Beginn der Impfungen Ende Dezember 2020 wurden in Stadt und Landkreis Hof insgesamt 40.915 Dosen in den beiden Impfzentren sowie durch mobile Impfteams verimpft. Davon waren 29.623 Erstimpfungen (20.209 BioNTech, 8.485 AstraZeneca, 929 Moderna). 11.292 Personen erhielten bisher die Zweitimpfung (11.193 mit BioNTech, 99 Personen mit Moderna). Zusätzlich wurden durch die Hausärzte insgesamt 2.765 Dosen abgegeben. Damit liegt die Zahl der bisherigen Impfungen im Hofer Land bei 43.680. Die Impfquote (nach Erstimpfung) in Stadt und Landkreis Hof liegt bei 23,1 Prozent. Vergleichswerte: Bayern 16,0 Prozent / Deutschland 15,9 Prozent.

 

Höchste Inzidenzen in Deutschland am Montag (12. April)

Gesamt:

  • Stadt Hof: 587,0
  • Landkreis Greiz (Thüringen): 472,3
  • Landkreis Hof: 451,5
  • Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt): 343,3
  • Wartburgkreis (Thüringen): 340,4

Kreisfreie Städte:

  • Stadt Hof: 587,0
  • Stadt Gera (Thüringen): 315,7
  • Stadt Heilbronn (Baden-Württemberg): 281,2
  • Stadt Remscheid (NRW): 255,1
  • Stadt Kaufbeuren (Bayern): 243,3

Landkreise:

  • Landkreis Greiz (Thüringen): 472,3
  • Landkreis Hof: 451,5
  • Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt): 343,3
  • Wartburgkreis (Thüringen): 340,4
  • Vogtlandkreis (Sachsen): 335,8
Eindeutige Appelle an die Hofer Bürgerinnen und Bürger
Inzidenz-Spitzenreiter: Eindeutige Appelle an die Hofer Bürgerinnen und Bürger
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Corona-Krise: Bayern führt Testpflicht an Schulen ein

Der Freistaat Bayern führt unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz eine Testpflicht an Schulen ein. Diese Tests sollen bei einem Inzidenzwert von unter 100 zweimal wöchentlich stattfinden. Getestet werden sollen sowohl die Schüler als auch Lehrkräfte. Dies und weitere Beschlüsse gab am Mittwoch (07. April) im Rahmen einer Pressekonferenz in München der Ministerpräsident Markus Söder bekannt.

Schulen tragen zum Pandemiegeschehen bei

Die Testpflicht an Schulen wurde damit begründet, dass auch diese Bildungseinrichtungen zum Pandemiegeschehen beitragen. Nach Angaben von Söder haben die Schülerinnen und Schüler die Wahl zwischen PCR-Test, Schnell- und Selbsttest. Bei einer Inzidenz die über 100 ist, soll mindestens zweimal die Woche getestet werden.

Geplante Öffnungen bei einer Inzidenz von unter 100 werden verschoben

Die bislang ab dem 12. April geplanten weiteren Öffnungsschritte in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport werden um zwei Wochen bis zum 26. April verschoben.

Öffnungsschritte in Modellregionen verschoben

Die Verschiebung der geplanten Öffnungen gilt auch für die Modellregionen. Bei den Modell-Projekten handelt es sich um Städte mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100, die mit einem konsequenten Testkonzept für untersuchungszwecke schrittweise in Bereichen des öffentlichen Lebens öffnen. Ebenso wird mit den Modell-Projekten in Theater-, Konzert- oder Opernhäusern in Städten oder Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100 verfahren.

Diese weiteren Beschlüsse sind bekannt gegeben worden

Bereich Einzelhandel ab dem 12. April:

Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte und Buchhandlungen werden künftig wieder wie sonstige Geschäfte des Einzelhandels behandelt. Sie sind damit nur unter den Bedingungen zulässig, die für den übrigen Einzelhandel gelten. Inzidenzunabhängig dürfen nur die in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung abschließend aufgezählten Geschäfte öffnen.

Für sonstige Geschäfte im Einzelhandel gilt:

  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 50 wird der Einzelhandel wie bisher unter den geltenden Schutz- und Hygienekonzepten geöffnet
  • Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 sind nur Terminshopping-Angebote (Click&Meet) mit einem Kunden pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche zusätzlich zu den geltenden Voraussetzungen zulässig
  • Bei einer Inzidenz zwischen 100 und 200 sind ebenso vorher Termine zu vereinbaren (Click&Meet). Dabei gilt zusätzlich die Vorlage eines aktuellen negativen Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Entweder ein PCR- oder Schnelltest.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 200 dürfen vorbestellte Waren im Geschäft (Click&Collect) abgeholt werden. Dies ist ohne Test erlaubt.

Haben bald geimpfte Bürger weniger Einschränkungen?

Für Bürgerinnen und Bürger, die die Zweitimpfung erhalten haben, könnten pandemiebedingte Grundrechtseinschränkungen aufgehoben werden. In Betracht kommen dabei, dass bei Einreise die Quarantänepflicht oder die Testpflicht beim Besuch des Einzelhandels entfallen. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (kurz: LGL) wird die Bereiche ausarbeiten, in denen Lockerungen für Geimpfte möglich sind. Zudem wird in den zehn größten, bayerischen Unternehmen ein Modellprojekt mit Betriebsärzten durchgeführt, um den Beschäftigten testweise ein Impfangebot zu ermöglichen. Dies soll noch im April erfolgen. Die Unternehmen werden vom Freistaat noch ausgewählt.

Kontaktverfolgung durch die App "Luca"

Im Rahmen eines Vergabeverfahrens entschied das Bayerische Staatsministerium für Digitales, eine landesweite Lizenz für Luca zu erwerben. Für Nutzer, Gesundheitsämter und teilnehmende Organisatoren sei die App kostenfrei. Sie erleichtere den Gesundheitsämtern die Kontaktnachverfolgung von Corona-Infektionen. Außerdem können Nutzer bei Luca direkt über die App eine digitale Warnung erhalten, wenn sie mit einer bestätigt infizierten Person in Kontakt waren.

Weiterhin die Strategie "Vernunft und Vorsicht"

Der Ministerpräsident Markus Söder setzt weiterhin auf die Strategie "Vernunft und Vorsicht". In Bayern gibt es inzwischen keinen einzigen Landkreis unter einer Inzidenz von 50. Die Zahl der Intensivpatienten steigt. Wir vermeldeten dazu die Zahlen für Hochfranken. Die Mutation ist aggressiver und ansteckender. Vor allem der Krankheitsverlauf bei Jüngeren wird länger, so Söder. Daher erlaube die aktuelle Pandemie-Lage keine Experimente und Öffnungen.

Beitrag aus Oberfranken Aktuell vom 07. April:
Pandemieplan Bayern: Keine Lockerungen, keine Modellregionen und eine Testpflicht an Schulen
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