Tag Archiv: Coronavirus

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Landkreis Kronach ist coronafrei

Wie das Landratsamt Kronach am Montagnachmittag (03. August) bekannt gab, ist der Landkreis erstmals coronafrei. Somit liegt die Zahl der aktuell Infizierten bei null. Vor 20 Wochen wurde der erste Coronafall im Landkreis gemeldet. Seit Ausbruch der Pandemie waren bisher 174 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Todesfälle liegt bei drei.

 

Oberfranken: Bayern will verpflichtende Coronatests an Flughäfen

Coronatests für Urlaubsrückkehrer sollen Pflicht werden, zumindest an Flughäfen. Das haben Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsministerin Melanie Huml am heutigen Montag (27. Juli), im Hinblick auf die beginnenden Sommerferien in Bayern, bekannt gegeben.

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Stadt & Landkreis Hof / Rehau: Jetzt 48 Corona-Infektionen!

UPDATE (26.07.2020 / 17:25 Uhr)

Wie das Landratsamt Hof am Sonntagabend mitteilte, ist die Zahl der festgestellten Corona-Fälle erneut um fünf Personen gestiegen. Damit sind im Landkreis Hof aktuell 47 Personen, in der Stadt Hof eine Person Corona-positiv. Die Zahl der Corona-Fälle insgesamt steigt auf 617.  Vor diesem Hintergrund hat Landrat Dr. Oliver Bär heute im Rahmen einer Pressekonferenz über die aktuelle Situation im Hofer Land informiert.

Verbreitung nur unter bekannten Rehauer Großfamilien

Wir haben in den vergangenen Tagen über 1.000 Tests durchgeführt. Sowohl in verschiedenen Einrichtungen wie Schulklassen und Gemeinschaftsunterkünften, als auch bei Kontaktpersonen von Infizierten. Die Ergebnisse der umfangreichen Tests haben gezeigt, dass sich das Virus ausschließlich im Bereich der Rehauer Großfamilien verbreitet hat", so der Hofer Landrat Dr. Oliver Bär.

Alle positiv Getesteten in Quarantäne

Alle Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, befinden sich in Quarantäne und werden vom Gesundheitsamt betreut und in den kommenden Tagen weiter getestet. Alleine an dem Testmobil des Landkreises Hof wurden in Rehau von Mittwoch bis Freitag 678 Tests genommen. 652 Test wurden bereits ausgewertet und sind negativ.

Keine weiteren Maßnahmen nötig

Im Hinblick darauf, dass außerhalb der ermittelten Großfamilien und deren Kontaktpersonen keine weiteren Fälle ausfindig gemacht werden konnten, sind zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Maßnahmen notwendig. „Die Maßnahmen, die wir bisher durchgeführt haben, waren richtig und notwendig. Sie sind zum jetzigen Zeitpunkt aber auch hinreichend“, so Bär.

Testkonzept entworfen

Der Landkreis Hof beobachtet das weitere Infektionsgeschehen in der Region aufmerksam, um ggf. schnell und zielgenau - etwa durch den erneuten Einsatz des Testmobils oder eine erneute Öffnung der zentralen Teststelle - zu reagieren. Gemeinsam mit der Ärzteschaft der Region wurde dazu ein Testkonzept entworfen, das in den nächsten Tagen vorgestellt werden soll.


UPDATE (25.07.2020 / 20:50 Uhr)

Wie das Landratsamt Hof am Samstagabend mitteilte, steigt die Zahl der festgestellten Corona-Fälle im Hofer Land leider weiter. Stand heute wurden 43 Personen in Stadt und Landkreis Hof positiv auf das Corona-Virus getestet. Die fünf neuen Fälle konnten im Rahmen der Testung von Kontaktpersonen ermittelt werden. Die Zahl der Corona-Fälle insgesamt im Hofer Land steigt damit auf 612. Die Zahl der Genesenen liegt bei 533, die Zahl der Todesfälle nach wie vor bei 36.


ERSTMELDUNG (24.07.2020 / 17:12 Uhr)

Die Zahl der festgestellten Corona-Fälle im Hofer Land steigt weiter an. Wie Landrat Oliver Bär am Freitagnachmittag (27. Juli) im Rahmen einer Pressekonferenz mitteilte, wurden seit gestern 22 weitere Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Damit gelten aktuell 39 Personen in Stadt und Landkreis Hof als infiziert.

Mehrzahl der Neuinfizierten stammt aus Großfamilien einer Nationalität

Bei 17 der 22 Neuinfizierten handelt es sich laut offiziellem Statement aus dem Landratsamt Hof "um Personen aus Großfamilien einer Nationalität" aus Rehau (HO), die in den vergangenen zwei Tagen vom Gesundheitsamt gezielt kontaktiert und getestet wurden. Die Personen sollen aus Osteuropa stammen. Weitere Ergebnisse dieser Tests stehen derzeit noch aus.

Fünf Neuinfizierte außerhalb von Rehau

Bei den fünf weiteren Neuinfizierten handelt es sich um Fälle, die außerhalb Rehaus auftraten. Diese stehen aber in Zusammenhang mit dem Ausbruch in Rehau beziehungsweise handelt es sich um Einzelfälle von Reiserückkehrern.

 

Wir können jetzt Zusammenhänge erkennen und damit gezielt reagieren, um Infektionsketten zu stoppen. Alle positiv Getesteten wurden unter Quarantäne gestellt. Wir werden nun weitere Testungen und zielgenaue Maßnahmen vornehmen, um die Infektionswege einzudämmen.

(Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof)

 

400 freiwillige Tests in den letzten beiden Tagen

Unterdessen hatten sich in den vergangenen beiden Tagen über 400 Personen im Rahmen der freiwilligen Reihentestungen in Rehau auf Covis-19 hin testen lassen. 205 Fälle wurden bereits ausgewertet und fielen negativ aus.

Aktuell-Bericht vom Freitag (24. Juli 2020)
Stadt & Lkr. Hof: Aktuell 39 Corona-Infizierte
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Bayern: Regelbetrieb für Schulen ab September möglich

Kultusminister Michael Piazolo verkündete am Mittwoch (22. Juli), dass ab September die Schulen unter Maßnahmen wieder in den Regelbetrieb übergehen können, wenn das Infektionsgeschehen dies zulässt. Zudem stellte Piazolo ein zweistufiges Verfahren vor, die die Unterrichtsversorgung in der Coronakrise sichern soll. Unter anderem sollen zusätzlich 800 Teamlehrkräfte die Stammlehrer, die zur Risikogruppe gehören, im Unterricht unterstützen. Weiterlesen
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Coronavirus-Ausbruch: Rehau gilt als Hotspot im Landkreis Hof

Wie Hofer Landrat Oliver Bär am Dienstagnachmittag (21. Juli) in einer Telefonkonferenz bekannt gab, gilt die Stadt Rehau (Landkreis Hof) als Corona-Hotspot. Aktuell (Stand 21. Juli, 16:30 Uhr) sind 15 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Weiterlesen
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Bayern: Ab dem 1. September gilt für Kitas der Regelbetrieb

Am Dienstagmittag (21. Juli) informierte der bayerische Staatskanzleichef Florian Herrmann, Gesundheitsministerin Melanie Huml und Familienministerin Carolina Trautner über das weitere Verfahren in Bezug auf die Corona-Pandemie im Freistaat Bayern. Bekannt gegeben wurde, dass die Kitas ab dem 1. September zu einem Regelbetrieb zurückkehren werden, falls das Infektionsgeschehen dies zulasse. Zudem beschloss am Dienstag (21. Juli) das bayerische Kabinett ein Pandemie-Zentrallager. Das verkündete Gesundheitsministerin Melanie Huml.

Ab dem 1. September soll wieder Regelbetrieb für Kitas in Bayern gelten

Ab dem 1. September soll der Regelbetrieb für Kindergärten, Krippen und Horte in Bayern gelten. Nur unter der Vorraussetzung, wenn das Infektionsgeschehen dies auch zulasse. Das verkündete Familienministerin Carolina Trautner. Vorgesehen ist hierfür ein Stufenmodell. Die erste Stufe bedeutet Regelbetrieb mit einem stabilen Infektionsgeschehen. Die zweite Stufe bedeutet, dass ein eingeschränkter Regelbetrieb möglich sein soll. Heißt, dass bei steigenden Infektionszahlen die Gruppengrößen reduziert werden sollen. Bei Stufe 3 und somit bei einer Verschlechterung der Infektionszahlen, soll eine Notbetreuung eingerichtet werden.

Einzelfallentscheidung bei Erkrankung von Kindern

Aktuell darf ein Kind mit einer Erkrankung die Kita nicht besuchen. Ab dem 1. September sollen Erzieher / Erzieherinnen in Einzelfällen individuell entscheiden dürfen, ob ein Kind trotz Krankheitssymptomen die Kita besuchen darf oder nicht. Nach wie vor sollen feste Gruppen in Kindergärten gebildet werden, um Infektionswege nachverfolgen zu können.

Bayerische Kabinett beschließt ein Pandemie-Zentrallager

Wie Gesundheitsministerin Melanie Huml in der Pressekonferenz verkündete, wurde heute (21. Juli) beschlossen, dass ein Pandemie-Zentrallager errichtet werden soll. Dadurch soll Bayern im Falle einer zweiten Infektions-Welle gerüstet sein. Wichtiges Material (Desinfektionsmittel, Handschuhe, Schutzkittel etc.) sollen für sechs Monate bereitgehalten werden. Zudem werden im Freistaat die Testzentren mit bis zu 50 Prozent in Sachen wie Miete, Logistik und vieles mehr von Bayern unterstützt.

Infektionsgeschehen in Bayern weiterhin stabil

Das Infektionsgeschehen sei in Bayern laut Staatsminister Florian Herrmann weiterhin stabil. Die Tests seien stark ausgeweitet. Aktuell werden zwischen 20 bis 23.000 Tests durchgeführt. Positive Tests würden so zwischen 0,4 bis 0,6 Prozent liegen. Zum Vergleich: Anfang Mai lag der Anteil der positiven Tests bei 6 Prozent. In den vergangenen Tagen seien keine weiteren Todesfälle in Bayern hinzugekommen.

Der Aktuell-Beitrag zur Pressekonferenz (21. Juli 2020)
Corona-Krise: Bayerische Staatsregierung informiert
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Teuschnitz: Kindergarten nach Coronafall geschlossen

Nach einem Coronafall bei einem Kind wurde der Kindergarten Teuschnitz (KC) als Präventionsmaßnahme vorläufig geschlossen. Laut Landratsamt Kronach ergab ein Coronatest einen „schwach positiven Befund“ bei dem betroffenen Kind. Da kein eindeutiger Beleg für eine Infektion bestand, eine Erkrankung aber nicht vollständig ausgeschlossen werden konnte, veranlasste das Gesundheitsamt am Freitag (17. Juli) einen zweiten Test. Weiterlesen
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Corona-Krise in Bayern: „Wir sind mitten in der Pandemie“

Im Rahmen einer Pressekonferenz informierte Staatsminister Florian Herrmann (CSU) in München am Dienstag (07. Juli) über die aktuelle Corona-Lage in Bayern. Diese, so der Leiter der Staatskanzlei, sei stabil, die Pandemie aber noch längst nicht überwunden. "Wir sind mitten in der Pandemie", so Herrmann am heutigen Mittag in München.

Derzeit 800 Infizierte in Bayern

Nach aktuellen Zahlen befinden sich alle bayerischen Landkreise unter dem Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Personen in den letzten sieben Tagen. 30 Landkreise beziehungsweise Kreisfreie Städte weisen seit sieben Tagen keine Neuinfektionen aus. Insgesamt sind im Freistaat derzeit 800 Personen mit Covid-19 infiziert. Von Montag auf Dienstag verzeichnete man 51 Neuinfektionen und sechs Todesfälle.

Weitere Lockerungen beschlossen

Laut Herrmann bleiben die Zahlen in den Größenordnungen stabil und somit hält die Staatsregierung an der verkündeten und umgesetzten Strategie, unter anderem mit dem erstellten Testkonzept, fest. Dennoch beschloss das Kabinett weitere kleinere Lockerungen.

Veranstaltungen: Maximale Personenzahl wird verdoppelt

So sind bei privaten Veranstaltungen (Vereins- und Verbandssitzungen, Hochzeiten und Geburtstage) nun 100 Personen im Innenbereich und 200 Personen im Außenbereich erlaubt. Dies stellt eine Verdopplung der erlaubten Zahlen dar. Bei Kulturveranstaltungen (Innenbereich: 100 Personen / Außenbereich: 200 Personen) wurden keine Erhöhungen beschlossen.

Freizeiteinrichtungen: Öffnung von Innenbereichen

Zudem ermöglicht die Staatsregierung Freizeiteinrichtungen ihre Innenbereiche - zum Beispiel Indoor-Kinderspielplätze - zu öffnen. Auch können die Innenbereiche in Zoos, Tierparks und in Botanischen Gärten wieder öffnen, alles unter der Einhaltung von erstellten und umgesetzten Hygienekonzepten und -richtlinien.

Flusskreuzfahren wieder möglich

Flusskreuzfahren werden ab jetzt wieder ermöglicht und so behandelt wie Hotels. Erlebnisfahrten per Schiff und Bahn werden analog behandelt wie derzeit Fahrten im ÖPNV.

Lockerungen im Sport

Im Bereich Sport werden in einem weiteren Schritt nun kontaktfreie Wettkämpfe in Sporthallen erlaubt. Auch wird das Training mit Körperkontakt wieder ermöglicht, so unter anderem bei Fußballmannschaften. Im Bereich gibt es eine maximale Personengruppenzahl von fünf.

Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen

Keine Veränderungen gibt es bei Schankwirtschaften wie Diskotheken und Clubs. Diese bleiben weiterhin geschlossen. Herrmann berief sich hier auf die Strategie, vorsichtig und umsichtig zu handeln. Eine speziellen Zeitplan für diesen Bereich gibt es laut Herrmann aktuell nicht.

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Bayern: 80 Millionen Euro Corona-Pflegebonus ausbezahlt

Rund 80 Millionen Euro hat der Freistaat Bayern an Pflegekräfte ausbezahlt. 351.248 Anträge auf den bayerischen Corona-Pflegebonus sind bis zum Fristende am 30. Juni eingegangen. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml am Freitag (03. Juli) in München hingewiesen. Weiterlesen
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Forchheim: Kindertagesstätte muss wegen Corona-Fall schließen

Wie das Landratsamt Forchheim gegenüber TV Oberfranken bestätigte, ist derzeit eine Kindertagesstätte im Forchheimer Stadtgebiet wegen einem Corona-Fall geschlossen. Ein Kind der Einrichtung ist mit dem Coronavirus infiziert. Weiterlesen
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Corona-Zahlen: Erhöhter Inzidenzwert in der Stadt Coburg

Aufgrund neuer Ansteckungszahlen stieg der 7-Tage-Inzidenzwert in der Stadt Coburg kurzfristig auf 26,70 an. Wie die Stadtverwaltung am Dienstag (30. Juni) mitteilte, war dies der zweithöchste in Coburg gemessene Wert nach 31,50 Ende Mai. Weiterlesen
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Bayern: Kostenlose Corona-Tests für jedermann!

Bayern bietet in Zukunft der heimischen Bevölkerung die Möglichkeit an, sich auf Corona testen zu lassen. Diese Tests für alle Bürgerinnen und Bürger des Freistaates sind kostenfrei und sollen schnell ausgewertet werden. Die Maßnahme sieht die Staatsregierung als einen vorbeugenden Schritt, die Tests als ein Frühwarnsystem.

Testkapazität wird auf 30.000 pro Tag erhöht

Auf einer am heutigen Dienstagmittag (30. Juni) durchgeführten Pressekonferenz erklärte Ministerpräsident Markus Söder, dass Bayern die Kapazität auf 30.000 Tests pro Tag erhöhen wird. Die Kosten für diese Maßnahme sollen sich in diesem Jahr auf 200 Millionen Euro belaufen. Söder hob die Wichtigkeit der Tests hervor und betonte, dass je mehr gelockert wird, im Gegenzug auch mehr getestet werden muss. Laut seinen Worten gibt es bei den Tests keine Mindestbegrenzung. Das heißt im Umkehrschluss: Jeder könnte sich demzufolge mehrfach testen lassen. Sofern nicht alle Hausärzte Tests anbieten können, plant Gesundheitsministerin Melanie Huml eine Liste mit Ärzten, bei denen man einen Corona-Test durchführen kann. Ehe diese Liste gegebenenfalls in die Tat umgesetzt wird, will man aber erst sehen und abwarten, wie diese Maßnahme anläuft.

Weitere Lockerungen in Bayern

Im Rahmen der heutigen Sitzung des bayerischen Kabinetts wurde zudem eine weitere Corona-Lockerung beschlossen. Demnach müssen ab dem Mittwoch (01. Juli) Besucher von Kulturveranstaltungen auf ihrem Platz - so wie bei Gottesdiensten - keine Schutzmasken mehr tragen. Dies betrifft unter anderem Kinos, Theater und Konzerthäuser.

Studie über Infektionsgeschehen an Kitas und Schulen

Söder kündigte zudem am heutigen Tag eine Studie zum Infektionsgeschehen in Schulen und Kindertagesstätten an. Hierzu sollen die sechs bayerischen Universitätskliniken an circa 50 Standorten im Freistaat diese Analyse durchführen. Weiterhin ist auch eine Antikörper-Studie geplant.

Überbrückungsgeld für Unternehmen

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erklärte auf der Pressekonferenz, dass er damit rechnet, dass das Überbrückungsgeld des Bundes für die heimischen Betriebe im Juli zur Verfügung stehen wird. Diese Finanzspritzen sollen direkt an die Soforthilfen anschließen. Das Geld richtet sich an Firmen, die im April und Mai einen Umsatzeinbruch von mindestens 60 Prozent im Vergleich zum Zeitraum im Jahr 2019 hatten. Nach Antragstellung erhalten die Unternehmen dann für die Monate Juni, Juli und August bis zu 80 Prozent der Fixkosten, weiterhin 10 Prozent der Personalkosten.

Aktuell-Beitrag vom Dienstag (30. Juni 2020)
Corona-Tests: Für alle, schnell und kostenfrei
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Coburg: Corona-Testzentrum ab Montag geschlossen!

Das COVID-19-Testzentrum am Coburger Marienhaus, auf dem Gelände des Regiomed-Klinikums, ist ab dieser Woche geschlossen. Dies teilte die Stadt Coburg am Montagvormittag (29. Juni) mit. Die Teststelle funktionierte seit ihrer Öffnung nach dem Prinzip des Drive-by-Verfahrens. Weiterlesen
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Bayern: Corona-Testoffensive in der heimischen Fleischindustrie

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml eine erweiterte Testoffensive bei Schlachthöfen sowie bei Zerlege- und Fleischverarbeitungsbetrieben starten. So soll in Kürze bayernweit in 33 weiteren ausgewählten Fleischbetrieben getestet werden. Darunter befinden sind neun Schlachthöfe, 12 Zerlegebetriebe sowie 12 Betriebe mit dem Schwerpunkt auf der Herstellung von Fleischerzeugnissen und Wurstwaren. Dabei soll auch herausgefunden werden, ob die hohe körperliche Belastung oder die Arbeit bei ungünstigen Klimabedingungen mögliche weitere Risikofaktoren für eine Corona-Infektion darstellen.  
Der Schutz der Bevölkerung vor einer SARS-CoV-2-Infektion hat für uns oberste Priorität. Deshalb hat das neue Untersuchungsprogramm das Ziel, größeren Ausbruchsgeschehen wie in Gütersloh vorzubeugen. Zugleich soll der Gesundheitsschutz der Beschäftigten gestärkt werden. (Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)
  51 Schlachthöfe in Bayern bereits getestet Bei den ersten umfassenden Corona-Reihentestungen der Mitarbeiter an 51 Schlachthöfen in Bayern waren insgesamt 110 Personen ermittelt worden, die mit dem Coronavirus infiziert worden sind. Insgesamt wurden dabei 6.407 Personen untersucht. Darunter waren 100 positiv getestete Mitarbeiter eines Schlachthofs aus dem niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen, in dem es im Mai 2020 einen Corona-Ausbruch gab. Sofort nach dem Bekanntwerden des ersten Infektionsfalls wurde eine Reihentestung aller dort beschäftigten rund 1.000 Mitarbeiter vorgenommen. Bei den im Anschluss erfolgten Tests der Mitarbeiter von weiteren 50 Schlachthöfen in Bayern wurden zehn Personen positiv getestet. Ausbau der Testkapazitäten  
Insgesamt ist der Ausbau der Testkapazitäten und deren Ausschöpfung von entscheidender Bedeutung für eine weiterhin erfolgreiche Eindämmung der Corona-Pandemie. Wir werden die Testungen auf  SARS-CoV-2 in Bayern massiv ausweiten. Ein Eckpunkt unseres Bayerischen Testkonzepts ist, dass alle Personen, die auf eine Infektion auf SARS-CoV-2  getestet werden wollen, Gewissheit darüber erhalten sollen, ob sie sich infiziert haben. (Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)
  Huml ergänzte: „Allen Bürgerinnen und Bürgern Bayerns wird deshalb zeitnah angeboten, sich bei einem niedergelassenen Vertragsarzt auch ohne Symptome testen zu lassen. Wichtig ist: Symptomatische Verdachtsfälle auf eine COVID-19-Erkrankung sollen wie bisher prioritär getestet werden.“
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Oberfranken: Landkreis Kulmbach ist coronafrei!

Wie das Landratsamt Kulmbach am Mittwochnachmittag (24. Juni) mitteilte, ist der Landkreis seit heute coronafrei. Die letzte infizierte Person ist genesen. Kulmbach ist damit nach dem Hofer Land (Stadt und Landkreis) sowie Forchheim der dritte Landkreis, in dem es aktuell keine positiven Coronafälle gibt. Seit Ausbruch der Pandemie infizierten sich 246 Personen im Landkreis Kulmbach mit dem Virus. 235 gelten als geheilt. Elf Personen starben.     Hofer Land seit einer Woche coronafrei Unterdessen fährt man im Hofer Land den Betrieb der zentralen Teststelle und der Infektpraxen herunter. Der Grund: Seit fast einer Woche gibt es in Stadt und Landkreis Hof keine nachgewiesenen Corona-Fälle mehr. Ebenso ging zuletzt die Zahl der Personen, die sich an der Teststelle an der Hofer Freiheitshalle auf das Virus testen ließen, deutlich zurück. Teststelle & Infektpraxen werden Ende Juni zunächst geschlossen Die Behörden entschieden somit, das System der Corona-Teststelle in Hof sowie der beiden Corona-Infektpraxen in Münchberg und Hof umzustellen. Das bedeutet: Die Teststelle sowie die Infektpraxen werden zum Ende Juni zunächst geschlossen. Sollten Verdachtsfälle auftreten, werden diese ab Juli vor Ort in den Hausarztpraxen, sofern deren räumliche Situation eine entsprechende Trennung der Patienten zulässt, getestet. Personen, die im Verdacht stehen, sich mit dem Virus infiziert zu haben, werden gebeten, sich wie gehabt telefonisch mit dem Hausarzt in Verbindung zu setzten. Seit März rund 5.500 Tests an der zentralen Teststelle durchgeführt durchgeführt Die zentrale Teststelle an der Hofer Freiheitshalle wurde in Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis Hof, dem Gesundheitsamt, dem Ärztlichen Kreisverband Hof sowie der Freiheitshalle Hof eingerichtet. Seit der Eröffnung Mitte März wurden dort rund 5.550 Tests durchgeführt. In den Infektpraxen, die kurze Zeit später in Münchberg und Hof eingerichtet wurden, konnten in den vergangenen Wochen rund 250 Corona-Patienten ambulant zu behandelt werden.
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