Tag Archiv: Coronavirus

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Nach Corona-Massenausbruch in Streitberg: Virus fordert 27 Tote in Seniorenheim

Wie auf TVO-Nachfrage eine Pressesprecherin des Forchheimer Landratsamtes bestätigte, starben nach einem Corona-Massenausbruch im vergangenen Dezember, im Seniorenheim "Martin Luther" in Streitberg (Landkreis Forchheim), inzwischen 27 Menschen an und mit dem Virus. Von den insgesamt 75 waren 72 Bewohner infiziert.

Drei Bewohner und 30 Mitarbeiter sind inzwischen gegen das Coronavirus geimpft

Aktuell sind zehn Senioren in der Einrichtung an Corona erkrankt. Drei Bewohner und 30 Mitarbeiter wurden inzwischen gegen das Virus geimpft, so das Landratsamt Forchheim.

Die aktuellen Coronazahlen im Landkreis Forchheim:

  • Derzeit Infizierte: 229 (-10)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 2.896 (+7)
  • Genesene Personen: 2.589 (+18)
  • Todesfälle: 78 (+1)
  • 7-Tage-Inzidenz: 99,0

(Stand: 22. Januar 2021)

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Landkreis Bamberg: Coronavirus-Ausbruch im Pflegeheim – Vier Tote

Seit Ende vergangener Woche gibt es eine Häufung von Corona-Infektionen in einem Pflegeheim im Landkreis Bamberg. Das teilte am Donnerstag (21. Januar) das zuständige Landratsamt mit. Auf Nachfrage von TVO wurde bestätigt, dass 75 Prozent der Bewohner in der Einrichtung vom Ausbruchgeschehen betroffen sind. Seit Beginn der Pandemie gibt es inzwischen vier Verstorbene. Weiterlesen
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Wegen hohem Inzidenzwert: Stadt Bayreuth ordnet weitere Beschränkungen an

Aufgrund des hohen Inzidenzwertes ordnet die Stadt Bayreuth weitere Beschränkungen an, so heißt es am Donnerstag (21. Januar) in einem Schreiben. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (kurz: RKI) liegt derzeit (Stand: 0 Uhr) die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 152,4. Die Einschränkungen treten ab dem morgigen Freitag in Kraft und sollen vorerst bis Ende Januar gelten. Weiterlesen
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Corona-Mutation in Bayreuth nachgewiesen: Mehrere Ausbrüche am Klinikum?

Die erstmals in England aufgetretene Mutation des Corona-Virus B.1.1.7 wurde nun in Bayreuth nachgewiesen. Bei einem Reiserückkehrer, der kurz nach den Weihnachtsfeiertagen aus Großbritannien eingereist war, war die Mutation in der Wagnerstadt zuerst aufgetreten. Wie es am Mittwoch (20. Januar) in einem Schreiben der Klinikum Bayreuth GmbH heißt, ist derzeit nicht auszuschließen, dass das Virus inzwischen im Krankenhaus angekommen ist. In den vergangenen Tagen gab es offenbar mehrere Ausbrüche, die von ihrer Dynamik die bisherigen Ausbrüche übertroffen hatten. Inzwischen äußerte sich das Gesundheitsamt, das einen Zusammenhang zwischen der aufgetretenen Mutation und den Ausbrüchen in der Klinik ausschließt. Der Krankheitsverlauf der Person war mild, sodass diese nicht Patient im Krankenhaus war. Zudem begab sich der Erkrankte sofort in Isolation. Die Dynamik der Ausbreitung in der Klinik bereite dennoch Sorge, sodass über eine mögliche Mutation diskutiert werden müsse. Das Klinikum trifft harte Maßnahmen. Rund 3.300 Mitarbeiter müssen sich testen lassen.

Klinikum wird das LGL um Unterstützung bitten

Bei den Testungen bauen die Verantwortlichen des Klinikums auf die Unterstützung der Stadt, die über ausreichend Testkapazitäten verfügt. Inzwischen werden komplette Teams von Kliniken und Abteilungen, in denen positive Testergebnisse auftraten, zu Abstrichen einberufen. Sobald möglich, werden mehr als 3.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getestet.

„Darüber hinaus werden wir das Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bitten, uns durch seine Task Force mit Expertise und bei der Umsetzung weiterer eventuell notwendiger Maßnahmen zu unterstützen“

(Dr. Thomas Bollinger, Leitender Oberarzt und Fachimmunologe am Institut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Krankenhaushygiene der Klinikum Bayreuth GmbH)

Aktuell ist davon auszugehen, dass bei weiteren Testungen positive Ergebnisse bei den Mitarbeitern auftreten und sich daraus Quarantänezeiträume ergeben können. Aus diesem Grund nimmt das Klinikum Kontakt zu Stellen auf, die vor allem in der Pflege personelle Unterstützung leisten können. Zudem werden stationäre Patienten, wenn möglich, entlassen.

Mutation ist 50 bis 70 Prozent ansteckender

Dieser Virustyp ist nach derzeitigem Kenntnisstand im Krankheitsverlauf nicht gefährlicher, wohl aber deutlich ansteckender. Je nach Studie soll die Ansteckungsgefahr um 50 bis 70 Prozent höher liegen.

 „In Anbetracht dieser ernst zu nehmenden Entwicklung und vor dem Hintergrund weiterhin hoher Inzidenzzahlen in Stadt und Landkreis Bayreuth werden wir jetzt entschlossen handeln (...) „Es geht darum, unsere Leistungsfähigkeit zu erhalten, um Patienten, ob mit oder ohne Covid, helfen zu können. Der Schlüssel dazu ist der Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

(Prof. Dr. Thomas Rupprecht, Ärztliche Direktor und Pandemiebeauftragte der Klinikum Bayreuth GmbH)

Am vergangenen Wochenende und am Montag (18. Januar) lagen die Zahlen der Covid 19-Patienten an der Klinikum Bayreuth GmbH erstmals bei über 100. Am Dienstag und am heutigen Mittwoch rangieren sie leicht unter dieser Marke.

Der Aktuell-Beitrag vom 21. Januar 2021:
Mutation in Bayreuth nachgewiesen: Bestehen Zusammenhänge mit den Ausbrüchen an den Kliniken?
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Corona-Krise: Wechselunterricht für Abschlussklassen ab dem 1. Februar

Im Rahmen einer Pressekonferenz gab unter anderem Ministerpräsident, Markus Söder (CSU), am Mittwoch (20. Januar) die Ergebnisse der Beratungen von Bund und Länder bekannt. Aus Sorge vor dem mutierten Virus verlängert Bayern sowie das gesamte Bundesgebiet den Lockdown bis zum 14. Februar. Wie wir bereits berichteten, holten sich die Länderchefs am vergangenen Montag zur Mutation von Experten ein Lagebild ein. Weiterlesen
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Corona-Krise: Folgen bald verschärfte Lockdown-Maßnahmen?

Am Dienstag (19. Januar) beraten Bund und Länder über das weitere Verfahren im Hinblick auf die Corona-Maßnahmen. Bereits im Vorfeld zeichnen sich Diskussionen ab. Im Gespräch ist offenbar eine bundesweite Ausgangssperre sowie eine Homeoffice-Pflicht für Unternehmen. Der Grund für das Vorziehen der Beratungen ist unter anderem die hoch ansteckende Virus-Mutation. Am heutigen Montag holen sich die Länderchefs dazu ein aktuelles Lagebild von Experten ein.

Einheitliche Ausgangssperre?

Medienberichten zufolge zeichnen sich bereits im Vorfeld des Bund-Länder-Treffens mögliche, neue Corona-Regeln ab. So sei im Gespräch, eine einheitliche, bundesweite Ausgangssperre einzuführen. Ab wann diese verhängt werden soll, ist noch in der Diskussion. In Bayern gilt die Ausgangssperre bereits ab 21:00 bis 05:00 Uhr morgens. Der Gesundheitsexperte der SPD, Karl Lauterbach, plädierte für eine Ausgangssperre ab 20 Uhr. Zudem sprach er sich für einen dreiwöchigen, harten Lockdown aus. Wie er heute Morgen (18. Januar) auf Twitter schrieb, müsse so das Ausbreiten der Mutation verhindert werden.

Folgt bald eine Homeoffice-Pflicht für Unternehmen?

Für Unternehmen soll es laut dem "Business Insider" eine Art  Home-Office-Pflicht light geben. Demnach sollen Beschäftigte ihre Arbeit von zuhause aus erledigen, wo es nur möglich sei. SPD-Chefin, Saskia Eskin, geht hierbei einen Schritt weiter und sprach sich inzwischen für eine Home-Office-Pflicht für Unternehmen aus. Auch Finanzminister Olaf Scholz äußerte sich gegenüber "Bild"-Talk, dass es nicht nur bei Appellen bleiben könne, jedoch von einer Pflicht wolle er nicht sprechen.

Wird der Lockdown um zwei Wochen verlängert?

Aktuell gilt der Lockdown bis Ende Januar. Bereits am gestrigen Sonntagabend stellte Scholz gegenüber "Bild"-Talk eine Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar in Aussicht. Bei Schulen und Kitas zeichne sich eine längere Schließung ab. In diesem Fall würde hier Homeschooling und Notbetreuung fortbestehen. Diskutiert wird unter anderem auch über eine bundesweite FFP2-Maskenpflicht in ÖPNV und Einzelhandel. Diese Regelung gilt in Bayern seit dem heutigen Montag. Wir berichteten.

Mehr Grundrechte für Geimpfte?

Wie sich inzwischen Bundesaußenminister Heiko Maas gegenüber der "Bild am Sonntag" äußerte, sprach er sich für mehr Freiheiten für geimpfte Personen gegen das Coronavirus aus. So sollen Menschen mit einer Impfung früher als der Rest der Bevölkerung Restaurants oder Kinos besuchen dürfen. Die Bundesregierung lehnte Privilegien für Geimpfte ab. Wie wir bereits berichteten, ist ein Grund, dass nicht bekannt sei, ob Geimpfte nicht dennoch andere Menschen mit dem Virus anstecken könnten. Hier können Sie bei der TVO-Umfrage mit abstimmen, ob es Sonderrechte für Geimpfte geben soll.

TVO-Umfrage zum Thema: Homeoffice-Pflicht für Unternehmen?

Was halten Sie von einer Homeoffice-Pflicht für Unternehmen?

  • Ja, eine Pflicht hätte es länger geben sollen.
  • Nein, ist nicht in jedem Unternehmen umsetzbar.
  • Sollte jedes Unternehmen selber entscheiden.
Abstimmen

Was halten Sie von einer Homeoffice-Pflicht für Unternehmen?

  • Ja, eine Pflicht hätte es länger geben sollen.
    28,7%
  • Nein, ist nicht in jedem Unternehmen umsetzbar.
    38,2%
  • Sollte jedes Unternehmen selber entscheiden.
    33,1%

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Corona-Pandemie: Ab Dienstag vorerst keine Impfungen in Bamberg mehr!

Die überraschende Ankündigung des US-Pharmakonzerns Pfizer, dass weniger Biontech-Impfstoff nach Europa geliefert wird, hat neben dem Bamberger Impfzentrum auch negative Auswirkungen auf alle weiteren oberfränkischen Impfzentren. Dies teilte die Stadtverwaltung der Domstadt am Samstagnachmittag (16. Januar) mit. Die Impfdosen neigen sich dem Ende. Zugesagte Lieferungen bleiben aus.

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Bamberg: Stadt fordert von der Staatsregierung zügig FFP2-Masken für Hilfsbedürftige!

Ab kommenden Montag (18. Januar) sind in Bayern FFP2-Masken im Handel und Nahverkehr Pflicht. Wir berichteten! Die Stadt Bamberg unterstützt diese Maßnahme der Bayerischen Staatregierung, fordert nun aber in einem Schreiben an die Regierung in München eine zügige Zustellung von Gratis-Masken für Hilfsbedürftige.

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Stadt und Landkreis Hof: Zentrales Impfzentrum öffnet am Dienstag

Am kommenden Dienstag (19. Januar) nimmt das zentrale Impfzentrum für Stadt und Landkreis Hof seinen Betrieb auf. Dort werden Bürgerinnen und Bürger, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, geimpft. Seit zwei Wochen führen mobile Impfteams in Alten-und Pflegeheimen bereits die Impfungen durch. Bisher erhielten rund 2.500 Menschen die Erstimpfung. Weiterlesen
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Klinikum Bayreuth: Auch hier gilt FFP2-Maskenpflicht!

Ab dem kommenden Montag (18. Januar) gilt in Bayern im Einzelhandel und im ÖPNV die FFP2-Maskenpflicht. Wir berichteten! Dieser Vorgabe der Bayerischen Staatsregierung schließt sich auch die Klinikum Bayreuth GmbH an. Das hat Folgen… Weiterlesen
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Corona-Pandemie in Bayern: Ausgabe von FFP2-Masken an pflegende Angehörige

Das bayerische Gesundheitsministerium unterstützt pflegende Angehörige in der Corona-Pandemie mit einer Million FFP2-Schutzmasken. Gesundheitsminister Holetschek kündigte am Donnerstag (14. Januar) an. In der kommenden Woche sollen die FFP2-Masken an die kreisfreien Städte und Landkreise ausgeliefert werden. Das Technische Hilfswerk (THW) wird dabei unterstützend tätig werden. Weiterlesen
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Zusätzliches Testangebot: Corona-Schnelltests jetzt in Scheßlitz möglich

Die Möglichkeit, sich auf Corona testen lassen zu können, wurde im Landkreis Bamberg dem heutigen Mittwoch (13. Januar) um einen Standort in Scheßlitz erweitert. Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) der Gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft des Landkreises (GKG) hat hierfür ein Testzentrum eingerichtet. Das Schnelltest-Zentrum ergänzt die beiden Wunschtestzentren in Scheßlitz und in Bamberg (Am Sendelbach 15) um eine zusätzliche Möglichkeit, einen Schnelltest durchführen zu lassen. Weiterlesen
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Hofer Land: 21 von 25 Pflegeheimen mit Erstimpfung versorgt

Wie das Hofer Landratsamt am Mittwoch (13. Januar) bekannt gab, sind mit dem heutigen Tag 21 von 25 Pflegeheimen im Landkreis mit der Erstimpfung gegen Covid-19 versorgt worden. Das sind 2.270 Menschen. Dazu zählen insbesondere Bewohnerinnern und Bewohner aus Senioreneinrichtungen, Pflegepersonal sowie Klinikmitarbeiter. Weiterlesen
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Pflegeheim in Lichtenfels: Lösten Impfteam-Mitarbeiter einen Corona-Ausbruch aus?

Haben Impfteams einen Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Oberfranken verursacht? Dies ist die Vermutung des Geschäftsführers des Pflegeheims Elisabeth in Lichtenfels, Fabian Franke. Fast alle Bewohner wurden positiv getestet. Auch zahlreiche Mitarbeiter erhielten einen positiven Bescheid. Franke versucht derzeit Bundeswehr-Kräfte als helfende Hände zu bekommen. Unterdessen stritt das Landratsamt Lichtenfels in einer Stellungnahme die Vorwürfe des Geschäftsführers ab.

Geschäftsführer des Pflegeheims sieht Impfteam-Mitarbeiter als Schuldige

Nach den Aussagen des Geschäftsführers sollen Impfteam-Mitarbeiter nach Weihnachten (27. und 28. Dezember) das Coronavirus in das Heim eingeschleppt und den Ausbruch verursacht haben. "Die einzigen Personen die unser Pflegeheim betreten haben, ohne negativ getestet zu sein, waren diese 20 Mitarbeiter des Impfteams", so Franke.

 

Das Risiko einer Virusübertragung im Rahmen einer Impfung ist äußerst gering, da es sich um einen sehr kurzen Kontakt handelt und die impfenden Personen während der Durchführung der Impfung persönliche Schutzausrüstung tragen.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 12. Januar 2021)

Interview mit Geschäftsführer Fabian Franke
Corona-Ausbruch in Pflegeheim in Lichtenfels: Geschäftsführer macht mobiles Impfteam verantwortlich

Landratsamt Lichtenfels weist die Vorwürfe zurück

Seitens des Impfteams seien laut Heimleitung die notwendigen Mindestabstände nicht eingehalten worden sein. Zudem zweifelte man den korrekten Sitz des Mund-Nasen-Schutzes an und beschuldigte die Mitarbeiter des Impfteams keine Schutzanzüge getragen zu haben, so das Landratsamt in der Stellungnahme, in der die Vorwürfe nun zurückgewiesen werden.

 

Von sämtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen betroffenen Ärzten des Impfzentrums wurde ausnahmslos bestätigt, dass in der Einrichtung sowohl Dienstkleidung, Schutzkittel als auch FFP2-Masken korrekt getragen wurden. ... Die Verabreichung einer Impfung setzt voraus, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern vom impfenden Arzt zum Patienten kurzfristig unterschritten werden muss.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 12. Januar 2021)

 

Seit Mitte Dezember Schnelltests bei allen Besuchern des Heims

Seit dem 14. Dezember 2020 werden alle Personen die das Pflegeheim betreten mit einem Schnelltest getestet und dürfen das Heim nur mit einem negativen Ergebnis betreten. Auf Frankes Nachfrage beim Landratsamt, die negativen Testergebnisse des Impfteams zu sehen, konnten diese nicht vorgelegt werden.

 

Sowohl Antigenschnelltests als auch PCR-Tests liefern nur eine Momentaufnahme und sagen nichts über den tatsächlichen Infektionsstatus eines Getesteten aus. So kann sich eine Person trotz negativem Testergebnis bereits in der Inkubationsphase befinden. In diesem Fall wird das Ergebnis eines neuerlichen Tests zu einem späteren Zeitpunkt positiv ausfallen. ... Das aktuelle Ausbruchsgeschehen im Pflegeheim Elisabeth lässt keine Rückschlüsse auf ein Fehlverhalten des Impfteams zu.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 12. Januar 2021)

 

51 von 58 Bewohner positiv getestet

Mittlerweile sind laut der Heimleitung 51 der 58 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Auch 33 Pfleger und Pflegerinnen fallen derzeit aus, da 28 Personen ebenfalls infiziert sind und sich derzeit in Quarantäne befinden. Das restliche Personal versucht derzeit die Versorgung der Bewohner zu gewährleisten.

Heimleitung stellt Antrag auf Unterstützung durch die Bundeswehr

Geschäftsführer Franke stellte nun einen Antrag, um Hilfe von der Bundeswehr zu erhalten. Dieser Antrag wurde bislang noch nicht von den verantwortlichen Stellen beantwortet.

Gesundheitsamt führt Ermittlungen zum Corona-Ausbruch im Pflegeheim

Wie das Landratsamt abschließend mitteilte, bearbeitet und analysiert das örtliche Gesundheitsamt die Ausbruchsgeschehen im Landkreis Lichtenfels und leitet notwendige Infektionsschutzmaßnahmen ein, um einer weiteren Covid-19-Verbreitung vorzubeugen. So führt die Behörde derzeit umfassende Ermittlungen in Bezug auf das Pflegeheim Elisabeth durch.

Bilder des Pflegeheims in Lichtenfels
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UPDATE vom Mittwochnachmittag (13. Januar):

Nachdem Heimleiter Fabian Franke gegenüber der Presse die Vorwürfe unterstrich, das örtliche Gesundheitsamt hätte zu spät reagiert und er hätte sich eine bessere Information von den Behörden vor der Impfung gewünscht, teilte das Landratsamt Lichtenfels am Mittwochachmittag in einer weiteren Stellungnahme mit:

 

Zu den Impfungen:

Im Vorfeld der Impfung hat das Landratsamt alle Heime und Einrichtungen nach der Impfbereitschaft abgefragt. ... Die Impfberatungsbögen wurden im Vorfeld verteilt. Es gab mehrere gemeinsame Videokonferenz mit den Heimleitungen und der Besuch des Impfteams wurde mit ihnen abgesprochen. Im Impfzentrum arbeitet ein hochengagiertes Team, Mitarbeiter und Ärzte. Oftmals neben der regulären Arbeitszeit. Sie alle sind fassungslos über diese Vorwürfe.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 13. Januar 2021)

 

Zur Arbeit des Gesundheitsamtes:

Auch dieser Vorwurf ist falsch. Im Landkreis Lichtenfels hat das Gesundheitsamt seit Beginn der Pandemie im März 2020 insgesamt 19 Ausbruchsgeschehen im Heimen und Einrichtungen im Landkreis professionell bearbeitet. Hinzu kommt eine Vielzahl an betroffenen Schulen und Kindertagesstätten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kannten hier kein Wochenende und auch keinen Feiertag. Die Bekämpfung der Pandemie war immer das oberste Ziel.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 13. Januar 2021)

 

Bewilligung: Pflegeheim erhält Unterstützung durch die Bundeswehr

Laut Landratsamt ist das Landratsamt aktuell im Pflegeheim Elisabeth mit dem Gesundheitsamt ständig vor Ort und im Austausch mit der Pflegedienstleitung und auch dem Heimleiter. Die Mitarbeiterin der Heimaufsicht ist seit 4. Januar zudem im ständigen Kontakt mit der Pflegedienstleitung. Auch hat das Landratsamt einen Antrag auf Unterstützung durch die Bundeswehr im Pflegeheim gestellt, der mittlerweile auch bewilligt wurde.

 

Statement von Landrat Christan Meißner

Es werden hier Personen nachgewiesenermaßen zu Unrecht an den Pranger gestellt, die sich über das übliche Maß hinaus zur Bekämpfung der Pandemie seit Monaten engagieren. ... Meine Beschäftigten und auch die Ärzte im Impfzentrum sind bestürzt über diese Vorwürfe. Sie alle machen hier eine großartige Arbeit und dies wollen sie auch weiterhin fokussiert tun. Dass wir ständig neue Vorwürfe entkräften müssen, bindet unnötige Kapazitäten, die besser bei der Bekämpfung des Ausbruchsgeschehen investiert sind. Nachdem das Ausbruchgeschehen abgeschlossen ist und eine Analyse vorliegt, findet sich sicherlich Zeit für eine Manöverkritik. Die Pandemie und auch das Virus kennt keinen Schuldigen! Wir müssen jetzt gemeinsam - Landratsamt und Heimleitung - das Ausbruchsgeschehen in den Griff bekommen. Schuldzuweisungen helfen hier aktuell niemanden!

(Christian Meißner, Landrat des Landkreises Lichtenfels am 13. Januar 2021)

Aktuell-Bericht vom Donnerstag (14. Januar)
Corona-Ausbruch in Lichtenfels: Schleppten Impfteam-Mitarbeiter das Virus ein?
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Inzidenz über 200: Die Corona-Leine gilt nun auch für die Stadt Bayreuth

Nach Angaben des Landratsamtes Bayreuth liegt am Mittwoch (13. Januar) die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt bei 243,4. Maßgeblich hierfür sind die Zahlen des Robert-Koch-Instituts (kurz: RKI). Somit greift nun die eingeführte 15-Kilometer-Regelung. Im Bayreuhter Land liegen die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tage bei 264,2. Weiterlesen
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