Tag Archiv: Covid-19

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Themenseite (Woche 16/20): Liveticker zum Coronavirus in Oberfranken & Bayern

UPDATE (19. April, 16:08 Uhr):

Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Kronach gleich geblieben

Wie das Landratsamt Kronach mitteilte, ist die Infektionszahl im Landkreis mit 116 Personen gleich geblieben (Stand: 19. April, 16:00 Uhr).

UPDATE (19. April, 14:30 Uhr):

Insgesamt 419 Infizierte in Stadt und Landkreis Hof

Wie das Landratsamt Hof am Sonntag mitteilte, liegt die Zahl der Infizierten in Stadt und Landkreis bei 419. Davon wieder genesen und aus der häuslichen Isolierung entlassen sind 207 Personen. Die bisherigen Todesfälle liegen bei 18.

 

UPDATE (19. April, 10:06 Uhr):

Zu viele Corona-Fälle in Arzberg: Pflegeheim Löwenzahn wird geräumt

Auf Anweisung des Landratsamtes Wunsiedel wurde am späten Samstagabend (18. April) das Pflegeheim "Löwenzahn" in Arzberg geräumt. Nach ersten Angaben einer Nachrichtenagentur sei der Grund für die unerwartete Räumung, dass zu viele Corona-Fälle im Heim gewesen sein sollen.

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Pfleger erreicht die Anweisung ebenso unerwartet

Laut ersten Informationen sollen die Pfleger von der Anweisung auch erst am Samstagabend erfahren haben. Restlichen elf gesunden Bewohner wurden in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in umliegende Krankenhäuser untergebracht. Der Rettungsdienst arbeitete hierbei mit Vollschutz und holte die Bewohner gemeinsam mit den Pflegern aus dem Heim.

UPDATE (19. April, 9:50 Uhr):

Neun weitere Fälle im Landkreis Kronach

Wie das Landratsamt Kronach mitteilte, stieg die Zahl der Corona-Fälle um neun weitere Personen. So liegt der Stand derzeit bei 116 Infizierten. Die Gesamtzahl der bisher in Quarantäne geschickten, die engeren Kontakt zu Infizierten hatten, erhöhte sich um sieben Personen. Bedeutet eine Gesamtzahl von 317 Menschen. Nicht fortgeschrieben wurden am Samstag (18. April) die Zahlen der bereits wieder genesenen Infizierten (Stand Freitag: 71 Personen) und der aus der Quarantäne entlassenen Kontaktpersonen (Stand Freitag: 217).

Rückflug nach Kulmbach: Abou Musagara erzählt seine Corona-Geschichte

Vor rund 20 Jahren floh der damals 16-Jährige in den Wirren des Bürgerkrieges seiner Heimat Ruanda nach Kulmbach. Schnell lernte er die Sprache, macht Abitur, wird Physiotherapeut und Personal-Trainer. Mit seinem Wissen will er in seinem Heimatland ein Physiotherapiezentrum aufbauen. Die Rede ist von Abou Musagara. Vor wenigen Wochen ist er wieder in Ruanda gewesen, als in Deutschland die Coronakrise ausbricht. Per Rückflug wurde er nach Deutschland zurückgeholt. TVO-Reporterin Ulrike erzählte er seine persönliche Corona-Geschichte!
Rückflug nach Kulmbach: Abou Musagara erzählt seine Corona-Geschichte
Corona-Krise: Baumärkte und Einzelhandelgeschäfte öffnen wieder

Corona-Krise: Baumärkte und Einzelhandelgeschäfte öffnen wieder - Reaktionen des Oberfränkischen Einzelhandelsverbandes

Am Donnerstag (16. April) wurde es durch die Staatsregierung bekannt gegeben: Ab kommenden Montag (20. April) dürfen Bau-und Gartenmärkte in Bayern wieder öffnen. Ab dem 27. April auch alle weiteren Ladengeschäfte. Allerdings unter Hygiene- und Abstandsauflagen und auch nur, wenn sie höchstens 800 Quadratmeter Fläche haben. Für die Baumärkte gilt das allerdings nicht. Ungerecht findet das der Handelsverband und stellt eine konkrete Forderung an die Politik.

UPDATE (17. April, 18:36 Uhr):

Weiterer Todesfall im Landkreis Hof

Im Landkreis Hof gibt es einen weiteren Todesfall. Hierbei handelt es sich um eine 93-Jährige, die Bewohnerin in einem Pflegeheim im Landkreis war. Somit gibt es inzwischen 18 Todesfälle. Die Zahl der bisherigen Corona-Fälle im Landkreis und in der Stadt liegt bei 419. Davon bereits wieder gesund und aus der häuslichen Isolierung entlassen sind 202 Personen.

UPDATE (17. April, 18:21 Uhr):

166 Corona-Fälle im Landkreis Lichtenfels

Bisher gibt es insgesamt 166 Corona-Fälle im Landkreis Lichtenfels. Davon sind 92 Personen wieder gesund. Bisher gibt es einen Todesfall.

UPDATE (17. April, 18:11 Uhr):

193 Infizierte im Landkreis Forchheim

Nach Angaben des Landratsamts Forchheim gibt es aktuell (Stand: 17. April) 193 Infizierte. Davon genesen sind wieder 95.

UPDATE (17. April, 18:06 Uhr):

Weiterer Todesfall in Coburg

Laut dem Landratsamt Coburg gibt es einen weiteren Todesfall. Somit ist die Zahl der Corona-Todesopfer aus zwei gestiegen. Bisher gibt es im Landkreis und in der Stadt Coburg 204 Infizierte. Davon sind 150 im Landkreis infiziert. Genesen sind wieder 58. 54 Corona-Fälle gibt es bisher in der Stadt. Davon sind 36 wieder gesund.

UPDATE (17. April, 17:40 Uhr):

Weiterer Todesfall Landkreis Wunsiedel

Im Landkreis Wunsiedel gibt es derzeit 564 Infizierte. Davon sind 430 genesen. Seit gestern gibt es einen neuen Todesfall. Somit ist die Zahl der Toten auf 30 gestiegen.

UPDATE (17. April, 17:36 Uhr):

175 positiv getestete Fälle im Landkreis Kulmbach

Zum jetztigen Zeitpunkt gibt es 175 Corona-Fälle im Landkreis Kulmbach. Das sind sieben weitere Personen als zum Vortag. 70 Personen gelten inzwischen wieder als gesund. Über 900 Menschen konnten aus der häuslichen Isolation wieder entlassen werden.

 

 

UPDATE (17. April, 17:23 Uhr):

544 Corona-Fälle in Stadt und im Landkreis Bayreuth

Seit Ausbruch des Coronavirus haben sich bisher im Landkreis und in der Stadt Bayreuth 544 Menschen infiziert. Davon 358 in der Stadt und 186 im Landkreis. Zwölf Patienten sind bisher an dem Coronavirus gestorben. Das ist eine Person mehr als zum Vortag (Donnerstag, 16. April). Acht stammen aus dem Landkreis und vier aus der Stadt Bayreuth. Die Quarantäne wieder verlassen konnten 186 Personen aus dem Landkreis und 98 aus der Stadt.

UPDATE (17. April, 15:25 Uhr):

Corona-Schwerpunktpraxis für den Landkreis Kronach öffnet ab kommenden Montag

Am Montag (20. April) öffnet die neue Corona-Schwerpunktpraxis für den Landkreis Kronach. Sie befindet sich in Räumen des ehemaligen Diakonie-Seniorenheims in der Maximilian-von-Welsch-Straße in Kronach. Die Praxis hat vorerst an sieben Tagen von jeweils 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Eine Behandlung erfolgt nur nach telefonischer Terminvereinbarung. Dem Besuch der Schwerpunktpraxis vorausgehen muss eine Anmeldung durch eine Arztpraxis, durch die Bereitschaftszentrale 116117 oder durch das Gesundheitsamt.

Einrichtung soll die Behandlung von Infizierten sicherstellen

Die neue Einrichtung dient insbesondere der Abklärung von fieberhaften Atemwegsinfekten und Corona-Verdachtsfällen sowie der Behandlung von SARS-CoV-2-positiven Patienten mit mildem Krankheitsverlauf. Durch diese Einrichtung soll die Anzahl der Personen, die in unmittelbaren Kontakt mit potentiell infizierten Patienten kommen, minimiert werden. Auch soll die Steuerung einer notwendigen Behandlung potentiell Infizierter sichergestellt werden. Der Dienst in der Schwerpunktpraxis wird von niedergelassenen Ärzten aus dem Landkreis verrichtet.

UPDATE (17. April, 15:18 Uhr):

Zwei Personen mehr als zum Vortag im Landkreis Kronach infiziert

Die Zahl der Infizierten ist im Landkreis Kronach auf 107 gestiegen. Das bedeutet ein Zuwachs von zwei Personen mehr als zum Vortag (Donnerstag, 16. April). Davon sind 71 Menschen wieder gesund und wurden aus ihrer häuslichen Isolation verlassen. Von den zuletzt getesten 310 Personen, die engeren Kontakt zu Infizierten hatten, wurden zwischenzeitlich 217 schon wieder aus der Quarantäne entlassen.

UPDATE (17. April, 15:13 Uhr):

517 Infizierte in Stadt und Landkreis Bamberg

Die Zahl der Corona-Infizierten ist in Stadt und im Landkreis Bamberg auf 517 gestiegen. 161 Personen kommen aus der Stadt und 356 aus dem Landkreis. Davon genesen sind 233 Menschen. Die Zahl der bisherigen Todesfälle liegen bei 30.

UPDATE (17. April, 12:33 Uhr)

Großes Interesse am bayerischen Corona-Bonus - Antragstellung im Internet beim Landesamt für Pflege

Der neue Corona-Bonus im Gesundheits- und Pflegebereich stößt auf großes Interesse. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml am Freitag hingewiesen.  Das bayerische Kabinett hatte am 7. April als Zeichen der Anerkennung des außergewöhnlichen Engagements den neuen Bonus beschlossen. Diese einmalige finanzielle Zuwendung bekommen insbesondere Pflegekräfte in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen und ambulanten Pflegediensten sowie nichtärztliches Rettungsdienstpersonal. Wer regelmäßig mehr als 25 Stunden pro Woche arbeitet, erhält 500 Euro. Berechtigte, die regelmäßig 25 Stunden pro Woche oder weniger arbeiten, erhalten 300 Euro. Wer Anspruch auf die Prämie hat, kann den Antrag online unter www.corona-pflegebonus.bayern.de an das Bayerische Landesamt für Pflege (LfP) stellen. Benötigt werden lediglich eine Bestätigung des Arbeitgebers und eine Kopie des Personalausweises. Der Antrag kann auch via Smartphone oder Tablet gestellt werden, die erforderlichen Nachweise können einfach mit dem mobilen Endgerät abfotografiert und hochgeladen werden. Nach aktuellem Stand soll die Prämie unabhängig vom derzeit auf Bundesebene diskutierten Pflegebonus in Höhe von 1.500 Euro gewährt werden.


Corona-Krise: Alle Volksfeste abgesagt

Am Donnerstagmittag (16. April) gab der bayerische Ministerpräsident Markus Söder in einer Pressekonferenz Lockerungen der bisher getroffenen Maßnahmen bezüglich der Bekämpfung der Corona-Pandemie für Bayern bekannt. Was unverändert bleibt: Großveranstaltungen werden weiterhin bis zum 31. August untersagt. Von diesem Verbot betroffen ist die Kulmbacher Bierwoche und das Highlight schlechthin in der Saalestadt - das Hofer Volksfest.

Corona-Krise: Alle Volksfeste abgesagt
Corona-Krise: Gastronomie und Hotels müssen weiter geschlossen bleiben

Corona-Krise: Gastronomie und Hotels müssen weiter geschlossen bleiben

Die Gastronomie- und Hotelbetriebe müssen weiterhin geschlossen bleiben. Das verkündete Ministerpräsident Markus Söder am Donnerstag (16. April) in einer Pressekonferenz. Und das sorgt natürlich für immer größer werdende Existenzsorgen in Restaurants, Bars, Kneipen, Pensionen, Hotels und Unterkünften aller Art.

Corona-Krise: Schulen werden wieder geöffnet

Eine gute Woche Zeit – das haben jetzt die Schulen in Oberfranken, um ihr System coronatauglich wieder hochzufahren. Zunächst sind die Prüfungsjahrgänge dran – dann soll es Schritt für Schritt mit dem Gesamtbetrieb wieder aufwärts gehen. TVO-Reporter Bodo Heyn befragte dazu den Sprecher des oberfränkischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands, Henrik Schödel.

Corona-Krise: Schulen werden wieder geöffnet
Corona-Krise: Aktueller Fahrplan für Bayern

Corona-Krise: Aktueller Fahrplan für Bayern

"Wir wollen keinen Kaltstart!! Mit diesen Worten verkündete Bayerns Ministerpräsident Markus Söder am Donnerstagmittag im Detail, wie es in Sachen Anti-Corona-Strategie nun weitergehen soll. Lockerungen gibt es beim Thema soziale Kontakte, im Handel und auch im Bereich Schule. Ansonsten bleibt vieles wie gehabt. Ganz nach dem Motto: Bayern hat früher begonnen, Bayern wird später aufhören.

UPDATE (16. April, 18:51 Uhr):

Die Firma Finori aus Untersiemau spendet 5.000 Schutzmasken

Die Firma Finori aus Untersiemau hat 5.000 FFP2-Masken an die gemeinsame Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) von Stadt und Landkreis Coburg gespendet. Geschäftsführer Stefan Finzel überreichte diese am Donnerstag (16. April) an Landrat Sebastian Straubel und das Team, das sich im Auftrag der FüGK um die Materialbeschaffung sowie die -Verteilung kümmert.

Danke von Landrat und Oberbürgermeister

Landrat Sebastian Straubel bedankte sich im Namen der FüGK und von Oberbürgermeister Norbert Tessmer bei Stefan Finzel und seinem Team:

„Mit Ihrer Spende leisten Sie einen ganz wichtigen Beitrag. Denn diese FFP2-Masken sind genau das, was derzeit am dringendsten gebraucht wird.“

Stefan Finzel will helfen

Dass insbesondere die FFP2-Masken an allen Stellen von dringender Bedeutung sind, hat auch Stefan Finzel mitbekommen und deshalb seine geschäftlichen Kontakte genutzt, um solche zu organisieren.

„Ich hoffe, damit den Grundbedarf für einige Zeit decken zu können. Mir ist es wichtig zu unterstützen, wenn dies möglich ist. Das war nicht einfach, solche Masken zu bekommen, aber es ist uns gelungen und wir können bei Bedarf auch noch weitere organisieren“, so Finzel.

Spende für Kliniken und Praxen im Landkreis

Die gespendeten Masken kommen insbesondere in den Kliniken in Stadt und Landkreis zum Einsatz, in Arztpraxen oder auch Pflegeheimen sowie weiteren Einrichtungen und wurden umgehend in die Verteilung durch die Mitarbeiter aus Stadt und Landkreis mit aufgenommen. Darüber hinaus erfolgt auch weiterhin eine Zuteilung von Schutzmaterial durch den Freistaat Bayern.

UPDATE (16. April, 18:10 Uhr):

564 Infizierte im Landkreis Wunsiedel

Bisher gibt es im Landkreis Wunsiedel 564 bestätigte Corona-Fälle. Davon genesen sind 430 Personen. Die Todesfälle liegen bei 29.

UPDATE (16. April, 18:05 Uhr):

396 bestätigte Fälle in Stadt und im Landkreis Hof

Bisher gibt es 396 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Hof. Davon sind 185 wieder genesen und aus der häuslichen Isolation entlassen. Bisher sind 17 Todesfälle in Stadt und im Landkreis bekannt.

UPDATE (16. April, 18:02 Uhr):

192 Infizierte im Landkreis Forchheim

Derzeit gibt es nach Angaben des Landratsamtes Forchheim 192 Infizierte im Landkreis. Davon genesen sind inzwischen 77 Menschen.

UPDATE (16. April, 17:57 Uhr):

197 Infizierte in Stadt und im Landkreis Coburg

Wie das Landratsamt Coburg am Donnerstag mitteilte, liegen die Zahl der Infizierten bei 197. Davon sind 147 aus dem Landkreis und 58 von ihnen sind wieder genesen. 50 Infizierte kommen aus der Stadt. Von ihnen sind inzwischen 36 genesen. Bisher gibt es einen Todesfall. 

UPDATE (16. April, 17:53 Uhr):

164 Infizierte im Landkreis Lichtenfels

Nach Angaben des Landratsamts Lichtenfels gibt es insgesamt 164 Corona-Fälle. Davon genesen sind 91 Personen. Bisher gibt es einen Todesfall.

UPDATE (16. April, 17:44 Uhr):

Seit Ausbruch der Pandemie: 510 Infizierte in Stadt und im Landkreis Bayreuth

Wie das Landratsamt am Donnerstag mitteilte, sind bisher 510 Personen infiziert worden. Davon 343 aus dem Landkreis und 167 aus der Stadt. Die Zahl der Todesfälle liegen bei 11. Davon sieben aus dem Landkreis sowie vier aus der Stadt Bayreuth. Inzwischen die Quarantäne wieder verlassen konnten 182 Personen aus dem Landkreis und 96 Menschen aus der Stadt.

UPDATE (16. April, 17:38 Uhr):

Zahl der Neuinfektionen im Landkreis Kronach um sieben gestiegen

Die Zahl der Neuinfektionen sind von Mittwoch (15. April) auf Donnerstag (16. April) um sieben gestiegen. Somit gibt es derzeit 105 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Kronach. Davon sind inzwischen 69 Personen genesen. Die Gesamtzahl der bisher in Quarantäne geschickten, die engeren Kontakt zu Infizierten hatten, hat sich bis Donnerstagnachmittag auf 310 Personen erhöht. Von diesen wurden zwischenzeitlich 208 Personen wieder aus der Quarantäne entlassen.

UPDATE (16. April, 15:57 Uhr):

168 Corona-Fälle im Landkreis Kulmbach

Bisher gibt es 168 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Kulmbach. Davon gelten 65 Personen als genesen. 24 der bestätigten Fälle werden momentan stationär betreut, davon sechs intensiv.

898 Personen sind aus der häuslichen Quarantäne im Landkreis entlassen

Acht der stationär betreuten Patienten haben ihren Wohnsitzaußerhalb des Landkreises. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind entweder gering symptomatisch oder symptomfrei. Sie werden regelmäßig aktiv von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes telefonisch betreut. Insgesamt konnten bereits 898 Personen im Landkreis wieder aus der häuslichen Isolation entlassen werden.

UPDATE (16. April, 15:45 Uhr):

509 bestätigte Corona-Infizierte in Bamberg

Wie das Landratsamt Bamberg am Donnerstag mitteilte, gibt es inzwischen 509 Corona-Infizierte in Stadt und im Landkreis Bamberg. 159 kommen aus der Stadt und 360 aus dem Landkreis. Davon wieder genesen sind 218 Personen. Die Zahl der Todesfälle liegt bisher bei 30.

UPDATE (15. April, 13:00 Uhr):

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder äußerte sich am Donnerstagmittag (15. April) zum weiteren Fahrplan im Hinblick auf die Corona-Pandemie. Es wurden leichte Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen beschlossen. Söder gab in diesem Zusammenhang zwar keine Entwarnung aber vorsichtigen Optimismus.

Folgende Fakten sind genannt worden:  

Die Zahl der Todesfälle in Bayern liege inzwischen bei über 1.000. Die Zahl der Neuinfektionen bei 2%. Die Verdopplungsrate ist mittlerweile auf 22 Tage gestiegen, die Reproduktionszahl ist bei unter eins. Derzeit gäbe es doppelt so viele Genesene in Bayern als Infizierte. Trotzdem appelliert Söder zur Vorsicht: Die Bayerische Staatsregierung werde keine Experimente mit der Gesundheit zulassen.

Ausgangsbeschränkungen mit Lockerungen beschlossen

Die Ausgangsbeschränkungen in Bayern werden bis zum 4. Mai andauern. Neu ist: wie im gesamten Bundesgebiet lässt nun auch Bayern ab dem 20. April eine Kontaktperson zu.

Öffnung der Geschäfte in Bayern

  • Ab dem 20. April dürfen Bau- und Gartencenter öffnen
  • Ab dem 27. April Geschäfte mit einer Maximalgröße von 800 Quadratmetern
  • Ab dem 4. Mai dürfen Friseure und Fußpflege mit den jeweiligen Abstandsregeln sowie Mundschutz öffnen

Welche Geschäfte bleiben weiterhin zu?

Weiterhin geschlossen bleiben müssen Gastronomie, Hotellerie und der Tourismusbereich. Laut Söder ist Bayern hier bemüht diese Branchen weiterhin finanziell zu unterstützen. Auch Kaufhäuser sowie Shopping-Malls müssen weiterhin geschlossen bleiben.

Großveranstaltungen bleiben bis Ende August verboten

Des Weiteren bleiben Großveranstaltungen bis zum 31. August weiterhin untersagt. Die Entscheidung, ob das Oktoberfest in München dieses Jahr stattfinden wird, darüber soll in den kommenden zwei Wochen entschieden werden. Gottesdienste hingegen könnten ab Mai wieder möglich sein.

Die Schulen in Bayern öffnen im Vergleich zu anderen Bundesländern später

Ab dem 27. April sind Prüfungsvorbereitungen an den bayerischen Schulen wieder möglich. Ab dem 11. Mai sollen Klassen, die Prüfungen vor sich haben, ihren Unterricht fortführen. Im Vergleich zu anderen Bundesländern beginnt der Schulunterricht in Bayern eine Woche später. Am 30. April soll laut Söder über weiteres Vorgehen mit den Kultusministern der Länder beraten werden.

Grundschule und Kitas bleiben weiterhin geschlossen

Die Grundschulen und Kitas sollen wie gehabt weiterhin geschlossen bleiben. Nach Angaben von Söder möchte Bayern in diesem Zusammenhang die Notbetreuung, gerade für Eltern die in systemrelevanten Berufen tätig sind, weiter ausbauen. Auch Alleinerziehende sowie sozial Benachteiligte sollen von diesem Ausbau profitieren.

„Das einzige Medikament, das wir momentan haben, ist soziale Distanz“

Söder bestätigte, dass die bisher getroffenen Maßnahmen zwar Wirkung zeigen würden, dennoch wies er darauf hin, dass Bayern aufpassen müsse, das Lockerungen / Erleichterungen der Maßnahmen nicht zu einem Rückfall führe.

So betonte er in der Pressekonferenz:

„Das einzige Medikament, das wir momentan haben, ist soziale Distanz“

UPDATE (16. April, 12:15 Uhr):

Hof: Covid-19 Online-Test übers Wochenende möglich

Ab Freitag (17. April) um 12:00 Uhr bis Samstag (18. April) um 12:00 Uhr wird der Covid-19 Onlinetest wieder freigeschaltet. Personen, die im Verdacht stehen, sich mit dem Virus infiziert zu haben, können den Online-Test unter www.teststelle-hof.de durchführen. 

Patient erhält einen QR-Code mit dem er sich zur Teststelle begeben muss 

Sobald der Test ausgefüllt und abgeschickt wurde, erhält der Getestete eine Email mit weiteren Anweisungen. Lautet die Anweisung „Bitte begeben Sie sich zur Teststelle“, werden die Daten des Patienten automatisch an die Teststelle in der Freiheitshalle übermittelt. Der Patient erhält einen QR-Code, mit dem er sich (ausgedruckt oder auf dem Handy) zur Teststelle begibt. Die Versichertenkarte bitte mitnehmen.

Corona-Krise: Eckhard Nagel für regionale Differenzierung bei Corona-Lockerungen

Corona-Krise: Eckhard Nagel für regionale Differenzierung bei Corona-Lockerungen

Lockern Ja oder Nein – und wenn Ja, dann wo, wie und in welchem Umfang? Über diese Fragen diskutierte seit dem Mittwochnachmittag (15. April) Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder im Rahmen einer Telefonkonferenz. Das ganze Land hingegen diskutiert darüber indes schon lange.

Corona-Experte Prof. Eckhard Nagel von der Universität Bayreuth hat zu diesem Thema eine eigene These: "Lasst uns NICHT den bundesweit gleichzeitigen und einheitlichen Weg suchen, sondern den zeitlich und regional differenzierten".

TVO-Reporterin Ulrike Glaßer-Günther im Interview mit dem Corona-Spezialisten.

Corona - Krise: Die Auswirkungen auf den Kegelsport in Oberfranken

Die Corona-Krise und ihre Auswirkung auf den Sport in der Region: Oberfranken ist bundesweite Hochburg in Sachen Kegelsport auf höchstem Niveau. Zur aktuellen Situation bei den Keglern äußert sich Patrick Lindthaler, der Vorsitzende des Bezirks Oberfranken im Bayerischen Sportkegler und Bowlingverband.

Corona - Krise: Die Auswirkungen auf den Kegelsport in Oberfranken

UPDATE (15. April, 17:49 Uhr)

Landkreis Lichtenfels: Insgesamt 162 Virusfälle

Im Landkreis Lichtenfels haben sich bislang 162 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. 85 Infizierte gelten als geheilt. Eine Person ist bislang an den Folgen des Virus verstorben. 


UPDATE (15. April, 17:45 Uhr)

Landkreis Forchheim: Insgesamt 190 Virusfälle

Im Landkreis Forchheim wurden bislang 190 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet. Davon gelten 39 als genesen. 


UPDATE (15. April, 17:39 Uhr)

Landkreis Coburg: Insgesamt 193 Virusfälle

Im Landkreis Coburg haben sich bislang 193 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Das sind sechs mehr als am Vortag. 92 Infizierte gelten als genesen. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei einer Person. 


UPDATE (15. April, 17:34 Uhr)

Landkreis Kronach: Insgesamt 98 Virusfälle

Bis zum Mittwochnachmittag wurde bei insgesamt 98 Personen im Landkreis Kronach eine Infektion mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 nach nachgewiesen. Dies bedeutet im Vergleich zum Vortag einen Zuwachs um zwei Personen. Wie schon am Vortag galten 69 davon bereits als genesen. Die Gesamtzahl der bis Mittwochnachmittag in Quarantäne geschickten Personen, die engeren Kontakt zu Infizierten hatten, lag bei 308, was gegenüber Dienstag einen Anstieg um eine Person bedeutet. Von diesen Kontaktpersonen waren am Mittwoch 195 – und damit drei mehr als am Dienstag – schon wieder aus der Quarantäne entlassen.


UPDATE (15. April, 17:32 Uhr)

Landkreis Bayreuth: Insgesamt 495 bestätigte Virusfälle

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich im Landkreis 328 und in der Stadt Bayreuth 167 Personen infiziert. Sieben ältere Patienten aus dem Landkreis sowie vier aus der Stadt sind bisher an den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben. 254 vormals infizierte Personen, 170 aus dem Landkreis und 84 aus der Stadt Bayreuth, sind mittlerweile wieder genesen. In drei der insgesamt 33 Pflegeheime in Stadt und Landkreis Bayreuth haben sich inzwischen Bewohner und/oder Personal angesteckt. Die übliche Maßnahme der Quarantäne wird auch hier angewendet. In einer Einrichtung im Landkreis sind drei Bewohner verstorben.


UPDATE (15. April, 17:12 Uhr)

Bamberg: ETA Hoffmann Theater stellt Spielbetrieb bis Herbst ein

Das ETA Hoffmann Theater wird wegen der Coronakrise in der aktuellen Spielzeit keine Veranstaltungen mehr durchführen. Die Entscheidung ist von Oberbürgermeister Andreas Starke, Kulturreferent Dr. Christian Lange und Intendantin Sibylle Broll-Pape gemeinsam getroffen worden.

„Der Entschluss fällt schwer, war jedoch in dieser Situation der einzig richtige“, meint Broll-Pape und ergänzt: „Wir werden durch verschiedene Aktionen wie unser neu geschaffenes digitales Format „ETA@home“ mit unserem Publikum auch in dieser schwierigen Zeit in Verbindung bleiben.“

Des Weiteren unterstützt das ETA Hoffmann Theater den Katastrophenschutz der Stadt Bamberg weiterhin bei der Bewältigung der Corona-Krise, etwa durch das Nähen von Mund- und Nasenmasken, Personal für das Bürgertelefon und in der Führungsgruppe Katastrophenschutz oder die Verteilung von Schutzausrüstung. In vielen Bereichen des Theaters wird Kurzarbeit eingeführt werden. Die Spielzeit 2020/21 soll wie gewohnt im Oktober dieses Jahres beginnen. Die Vorstellung des neuen Spielplans findet Mitte Mai statt. Abonnentinnen und Abonnenten werden vom Theater gesondert über Umtausch- und Erstattungsmöglichkeiten informiert. Das ETA Hoffmann Theater würde sich freuen, wenn aktuelle Abonnentinnen und Abonnenten zur Unterstützung des Hauses am Schillerplatz auf eine Rückerstattung verzichten würden.


UPDATE (15. April, 16:59 Uhr)

Landkreis Kulmbach: Bislang 166 Virusfälle

Es wurden weitere Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es insgesamt 166 bestätigte Fälle im Landkreis Kulmbach. 59 der positiv Getesteten gelten zwischenzeitlich wieder als genesen. Bezüglich der neu hinzugekommenen positiv getesteten Personen ermittelt das Gesundheitsamt aktuell mögliche Kontaktpersonen und ergreift die notwendigen weiteren Maßnahmen. Hierzu zählen u. a. die Probennahmen und die Rückverfolgung. Die Personen befinden sich in häuslicher Isolation. 23 der bestätigten Fälle werden momentan stationär betreut, davon fünf intensiv. Neun der stationär betreuten Patienten haben ihren Wohnsitz außerhalb des Landkreises. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind entweder gering symptomatisch oder symptomfrei. Sie werden regelmäßig aktiv von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes telefonisch betreut. Insgesamt konnten bereits 846 Personen im Landkreis wieder aus der häuslichen Isolation entlassen werden.


UPDATE (15. April, 16:56 Uhr)

Landkreis Wunsiedel: Fünf weitere Corona-Todesfälle

Das Landratsamt Wunsiedel meldet am heutigen Mittwoch (15. April) 27 Corona-Todesfälle. Das sind mehr als am Vortag. Näher Informationen zu den Personen, die in Folge des Corona-Virus gestorben sind, ist bislang nicht bekannt. Insgesamt sind im Landkreis Wunsiedel bislang 551 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. Davon gelten bereits 409 Personen als genesen. Die Zahl der Todesfälle ist von Dienstag auf Mittwoch von 22 auf 27 gestiegen


UPDATE (15. April, 16:39 Uhr)

Landkreis Bamberg: 504 Virusfälle

Die Zahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen hat in Stadt und Landkreis Bamberg die 500er-Marke übersprungen. 504 Personen wurden bis Mitte April positiv auf das Virus getestet, 157 in der Stadt Bamberg, 347 im Land-kreis. Als geheilt gelten derzeit 186 Personen. Die Fallzahlen steigen im Moment nicht mehr so schnell. Sie verdoppeln sich aktuell alle 15 Tage, Tendenz steigend. Ende März betrug diese Frist noch lediglich sechs Tage. Die Zahl der mit einer Covid-19-Infektion verstorbenen Menschen liegt bei 29. 22 stammen aus dem Landkreis Bamberg, sieben aus der Stadt. Drei Personen waren zwischen 60 und 69 Jahre alt, vier Verstorbene zwischen 70 und 79 Jahre. Acht Menschen waren zwischen 80 und 85 Jahre und 14 Menschen 86 Jahre und älter. In fast allen Fällen lagen, so der Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg, Vorerkrankungen vor. Zwei dieser Verstorbenen waren zwar infiziert, sind jedoch nachweislich nicht an den Folgen einer Covid-Erkrankung gestorben.


UPDATE (15. April, 15:45 Uhr):

Der Generalmajor des Heeres der Bundeswehr Carsten Breuer macht sich ein Bild von der Arbeit der eingesetzten Soldaten in Bamberg

Carsten Breuer (Generalmajor des Heeres der Bundeswehr) würdigte am Mittwoch (15. April) die Arbeit der eingesetzten Soldaten des Panzerbataillons 104 aus Pfreimd (Oberpfalz) im Corona-Einsatz im Landkreis Bamberg. Bamberger Landrat Johann Kolb hatte die Unterstützung aufgefordert, nachdem die Kapazitäten der zivilen Kräfte in Pflegeheimen erschöpft waren.

„70 helfende Hände, die hier eine unschätzbare humanitäre Leistung für unseren Landkreis vollbringen und denen beistehen, die jetzt unseren besonderen Schutz und Rückhalt brauchen, unsere Risikogruppen in den Alten- und Pflegeheimen.“

(Johann Kalb, Bamberger Landrat)

35 Soldaten werden für die nächsten sechs Wochen als Hilfskrankenpfleger eingesetzt

Seit vergangener Woche leisten 35 Soldaten bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie dem Landkreis Bamberg Hilfe. Die Soldaten werden vorerst für sechs Wochen flexibel über den Landkreis in die jeweiligen Alten- und Pflegeheime verteilt und dort als Hilfskrankenpfleger eingesetzt. Vor dem Einsatz erfolgt eine Corona-Testreihe an den Soldaten, um eine Ansteckungsgefahr für die Bewohner und das Pflegepersonal auszuschließen.

© Landratsamt Bamberg

UPDATE (15. April, 15:15 Uhr):

Stadt und Landkreis Hof: Fünf Corona-Fälle mehr

Wie das Landratsamt Hof am Mittwochnachmittag (15. April) bekannt gab, liegen die Infektionszahlen in Stadt und im Landkreis Hof bei 377. Das sind fünf Fälle mehr als zum Vortag. Von der Gesamtzahl wieder symptomfrei und aus der häuslichen Quarantäne entlassen sind 162 Personen. Die bisherigen Todesfälle liegen bei 17.

UPDATE (15. April, 14:52 Uhr):

Staatliches Berufliches Schulzentrum stellt "Face Shields" per 3D-Drucker her

Am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum in Bamberg werden derzeit sogenannte „Face Shields“ produziert. Diese Schutzmasken bieten einen Spritzschutz für das ganze Gesicht. Hergestellt werden diese Klarsichtsmasken mit einem 3D-Drucker.

Pro Tag können zehn bis zwölf Haltebügel für die Masken hergestellt werden

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt Bamberg trat mit der Bitte an Schulen im Landkreis heran, die 3D-Drucker an den Schulen für die Herstellung der Face Shields einzusetzen. Dem Beruflichen Schulzentrum stehen drei 3D-Drucker zur Verfügung, mit denen pro Tag zehn bis zwölf Haltebügel für die Masken aus Filament ausgedruckt werden können.

40 Masken bereits übergeben worden

Zwei Lehrer des Beruflichen Schulzentrum nahmen diese Aufgabe an sich und stellten im Homeoffice über die Osterfeiertage mit 3D-Drucker die Schutzmasken her. So konnten bereits 40 Masken an Tobias Göbel von der Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landkreises Bamberg übergeben werden.

UPDATE (14. April, 20:00 Uhr):

Über 2.600 Infiziertenfälle in Oberfranken

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern (Stand: 20:00 Uhr)! Gestorben sind 81 Personen! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen!

Weitere Datenquellen:

UPDATE (14. April, 19:21 Uhr):

543 Infizierte im Landkreis Wunsiedel

Derzeit (Stand 14. April, 19:21 Uhr) gibt es im Landkreis Wunsiedel insgesamt 543 Infizierte. 391 sind wieder genesen. Bisher gab es im Landkreis 22 Todesfälle.

UPDATE (14. April, 19:19 Uhr):

160 Corona-Fälle im Landkreis Lichtenfels

Wie das Landratsamt Lichtenfels auf ihrer Seite bekannt gibt, gibt es derzeit im Landkreis 160 Corona-Fälle. Davon sind 62 symptomfrei und genesen. Bisher gibt es einen Todesfall.

UPDATE (14. April, 19:15 Uhr):

178 Infizierte im Raum Forchheim

Im Landkreis Forchheim gibt es derzeit 178 Corona-Infizierte. Dies teilt das Landratsamt auf ihrer Seite mit. Davon sind 36 wieder genesen.

UPDATE (14. April, 18:48 Uhr):

187 Corona-Fälle im Coburger Raum

Wie das Landratsamt Coburg auf ihrer Seite bekannt gibt, gibt es derzeit in Stadt und im Landkreis Coburg 187 Corona-Fälle. 141 sind im Landkreis infiziert. Davon sind wieder 50 genesen. In der Stadt gibt es 46 Infizierte und davon genesen sind 35. Bisher gibt es einen Todesfall in Coburg.

UPDATE (18:44 Uhr):

Stadt und Landkreis Bamberg: 492 Infizierte

Wie das Landratsamt Bamberg auf ihrer Seite mitteilt, gibt es derzeit in Stadt und im Landkreis Bamberg insgesamt 492 Infizierte. Davon genesen sind 186.

UPDATE (18:40 Uhr):

477 Infizierte in Stadt und im Landkreis Bayreuth

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich im Landkreis 315 und in der Stadt Bayreuth 162 Personen infiziert. Insgesamt gibt es somit 477 bestätigte Infizierte. Sieben Patienten aus dem Landkreis sowie vier aus der Stadt sind bisher an der den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben.

Corona-Krise: Die Auswirkungen auf die Leichtathletik in Oberfranken

Corona-Krise: Die Auswirkungen auf die Leichtathletik in Oberfranken

Die Corona-Krise und ihre Auswirkung auf den Sport in der Region: Zur aktuellen Situation bei den Leichtathleten Oberfrankens äußert sich Rüdiger Hecht, 1. Vorsitzender des Bezirks Oberfranken im Bayerischen Leichtathletik-Verband.

Corona-Krise: Stationäre Pflege zu Zeiten von Corona

Die Corona-Krise macht sich auch stark in der stationären Pflege bemerkbar. Stationär bedeutet, dass die Patienten in Pflegeheimen untergebracht und rund um die Uhr von Pflegepersonal umgeben sind. Eine gewisse körperliche Nähe ist hier unvermeidbar, was in der momentanen Corona-Situation natürlich Probleme mit sich bringt.

Corona-Krise: Stationäre Pflege zu Zeiten von Corona
Corona-Krise: Ambulante Pflege zu Zeiten von Corona

Corona-Krise: Ambulante Pflege zu Zeiten von Corona

Seit der Covid19 Pandemie sollen wir zu anderen Menschen einen Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern einhalten, um die Verbreitung der Krankheit zu verlangsamen und letzten Endes zu stoppen. In manchen Berufen lässt sich eine gewisse Nähe zu anderen Menschen allerdings nicht vermeiden. So zum Beispiel im ambulanten Pflegebereich. Das sorgt für Stress, sowohl bei den Pflegefachkräften als auch bei den Patienten. Wir haben nachgefragt, wie beide Parteien mit dieser Situation umgehen.

UPDATE (14. April, 17:00)

Landkreis Kronach: Keine neuen Infizierten

Bis zum Dienstagnachmittag wurde eine Infektion mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 bei insgesamt 96 Personen im Landkreis Kronach nachgewiesen. Diese Zahl entspricht dem Stand vom Vortag. Davon sind 69 (neun mehr als am Vortag) bereits aus der Quarantäne entlassen worden und gelten als genesen. Die Gesamtzahl der bis Dienstagnachmittag in Quarantäne geschickten Personen, die engeren Kontakt zu Infizierten hatten, liegt bei 307. 192 von ihnen, und damit elf mehr als am Montag, sind schon wieder aus der Quarantäne entlassen worden.


UPDATE (14. April, 16:40 Uhr)

Landkreis Kulmbach: 161 Virusfälle

Es wurden weitere positive Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt: Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es insgesamt 161 bestätigte Fälle im Landkreis Kulmbach. 59 der positiv Getesteten gelten inzwischen wieder als genesen. Bezüglich der neu hinzugekommenen positiv getesteten Personen ermittelt das Gesundheitsamt aktuell alle möglichen Kontaktpersonen und ergreift die notwendigen weiteren Maßnahmen. Die Personen befinden sich in häuslicher Isolation. 26 der bestätigten Fälle werden momentan stationär betreut, davon sieben intensiv. Einige der stationär betreuten Patienten haben ihren Wohnsitz außerhalb des Landkreises. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind entweder gering symptomatisch oder symptomfrei. Die Personen werden regelmäßig aktiv von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes telefonisch betreut. Insgesamt konnten 844 Personen im Landkreis wieder aus der häuslichen Isolation entlassen werden.


UPDATE (14. April, 16:36 Uhr)

Bamberg: Urnenbeisetzungen mit Familienangehörigen werden ermöglicht 

Die Stadt Bamberg ändert die derzeit eingeschränkten Regelungen für Beisetzungen auf den städtischen Friedhöfen. Im Zuge der Corona-Krise konnten Urnen seit Mitte März nur noch ohne Angehörige oder mit dem Beistand eines oder einer Geistlichen beigesetzt werden. „Dies ändern wir nun und gestatten, dass ab sofort auch Urnen unter Teilnahme von engsten Angehörigen beigesetzt werden können“, sagte dazu der für Friedhöfe zuständige Bürgermeister Dr. Christian Lange am Dienstag (14. April). Urnenbeisetzungen werden durch diese Neuregelung gleich wie Sargbeisetzungen behandelt – allerdings immer unter dem Vorbehalt, dass die Corona-Lage immer wieder neu hinterfragt und beurteilt werden muss.


UPDATE (14. April, 15:50 Uhr):

372 Infizierte in Stadt und im Landkreis Hof

Wie das Landratsamt Hof am Dienstagnachmittag (14. April) bekannt gab, gibt es derzeit in Stadt und im Landkreis Hof 372 Corona-Infizierte. Davon wieder symtomfrei und aus der häuslichen Quarantäne wieder entlassen sind 155 Menschen.

Zwei Senioren aus Pflegewohnheim im Landkreis Hof gestorben

Wie die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof bestätigt, sind eine Frau und ein Mann im Alter von 89 und 90 Jahren gestorben. Bei den Personen handelt es sich um Bewohner eines Pflegeheimes aus dem Landkreis Hof, die durch das Virus gestorben sind. Somit liegen die Todesfälle in Stadt und Landkreis Hof inzwischen bei 17.


UPDATE (13. April, 20:07 Uhr):

Über 2.600 Infiziertenfälle in Oberfranken

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern (Stand: 20:00 Uhr)! Gestorben sind 79 Personen! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen!

Weitere Datenquellen:


UPDATE (13. April, 19:30 Uhr):

Ausgangsbeschränkung über Ostern: Polizei führt in Oberfranken 9.000 Kontrollen durch

Das Polizeipräsidium Oberfranken zog in Sachen der Ausgangsbeschränkung über Ostern eine positive Bilanz. Während des langen Osterwochenendes hielt sich der Großteil der Bevölkerung an die geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. 9.000 Kontrollen wurden durchgeführt


UPDATE (13. April, 17:37 Uhr):

Stadt und Landkreis Bamberg: 480 Virusfälle / Sechs weitere Todesfälle

Die Zahl der Todesfälle im Bamberger Raum stieg über Ostern um sechs auf 24 an. 19 Verstorbene kommen aus dem Landkreis, fünf aus der Stadt Bamberg. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie erhöhte sich damit die Zahl der Todesfälle in Oberfranken auf 79!

Die Gesamtzahl der Infizierten stieg auf 480, 339 im Landkreis sowie 141 in der Stadt. Als geheilt gelten inzwischen 161 Personen, 115 im Landkreis, 46 in der Stadt Bamberg.


UPDATE (13. April, 17:28 Uhr):

Stadt und Landkreis Bayreuth: 456 Virusfälle

Die Zahl der Infizierten in Stadt und Landkreis Bayreuth erhöhte sich auch über Ostern. Von Karfreitag bis Ostersonntag wurden 29 weitere Fälle bekannt. Damit haben sich seit Ausbruch der Pandemie im Landkreis 302 und in der Stadt Bayreuth 154 Personen infiziert. Fünf Patienten aus dem Landkreis sowie vier aus der Stadt waren an den Folgen der Infektionskrankheit verstorben.


UPDATE (13. April, 17:17 Uhr):

Landkreis Kronach: 96 Virusfälle

Am Ostermontag waren im Landkreis Kronach in der Summe 96 Personen mit dem Coronavirus infiziert, ein Zuwachs von einer Person. Die Gesamtzahl der bisher in Quarantäne geschickten Personen, die engeren Kontakt zu Infizierten hatten, lag am Ostermontag bei 307. Die Zahl der inzwischen als genesen geltenden Infizierten erhöhte sich um sieben auf 60 Personen.


UPDATE (13. April, 17:09 Uhr):

Landkreis Kulmbach: 158 Virusfälle / Ein weiteres Todesopfer

Wie das Landratsamt am Montagnachmittag vermeldete, verstarb eine positiv auf Covid-19 getestete 78-jährige Frau, die außerhalb des Landkreises stationär betreut wurde. Damit stieg die Zahl der Verstorbenen auf sechs Personen. Zudem stieg die Zahl der positiven Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach auf 158. 26 bestätigte Coronavirus-Fälle werden momentan stationär betreut, davon sieben auf der Intensivstation. Einige der stationär betreuten Patienten wohnen außerhalb des Landkreises.


UPDATE (13. April, 17:01 Uhr):

Stadt und Landkreis Hof: 371 Virusfälle / Ein weiteres Todesopfer

Die Zahl der festgestellte Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof lag am Montagnachmittag weiterhin konstant bei 371, da am Ostersonntag nicht getestet wurde. Davon bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen sind aktuell 140 Personen. Hingegen stieg die Zahl der Todesfälle um eine weitere verstorbene Person auf nunmehr 15.


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Pegnitz: Bratwurstgipfel 2020 wegen der Corona-Krise abgesagt

Der ursprünglich für den Mai 2020 geplante fränkische Bratwurstgipfel in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) ist nun auch ein Opfer der Corona-Krise geworden. Dies teilte die HWK für Oberfranken am heutigen Mittwoch (08. April) mit. Weiterlesen
© Pixabay / Symbolbild

Themenseite (Woche 15/20): Liveticker zum Coronavirus in Oberfranken & Bayern


UPDATE (12. April, 23:30 Uhr):

Stadt und Landkreis Hof: 371 Virusfälle / Zwei weitere Todesopfer

Die Zahl der festgestellte Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof lag am Sonntagabend bei 371. Davon bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen wurden 130 Personen. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich um zwei auf 14.


UPDATE (12. April, 18:42 Uhr):

Landkreis Wunsiedel: 528 Virusfälle

Im Landkreis Wunsiedel erhöhte sich die Zahl der Infizierten binnen circa 24 Stunen um sechs auf 528 bestätige Fälle. Genesen sind bislang 366 Personen. Die Zahl der Todesopfer (29) erhöhte sich glücklicherweise nicht.


UPDATE (12. April, 18:28 Uhr):

Landkreis Kronach: Keine neuen Infiziertenfälle

Bis zum Sonntagnachmittag ist die Zahl der bisher nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis Kronach auf dem Stand von 95 Personen gleich geblieben. Auch die Gesamtzahl der bisher in Quarantäne geschickten 302 Personen veränderte sich nicht.


UPDATE (12. April, 09:40 Uhr):

Corona-Pandemie: Einsatz aus dem Pflegepool Bayern jetzt möglich

In Bayern können jetzt freiwillige Pflegekräfte über den Pflegepool rechtlich abgesichert bei Personalengpässen im Zuge der Corona-Pandemie in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen eingesetzt werden. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Ostersonntag hingewiesen.

Bis jetzt haben sich bei der Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) bereits rund 2.500 Freiwillige gemeldet. Bei personellen Engpässen aufgrund der Corona-Pandemie können wir auf Unterstützung durch den neuen bayerischen Pflegepool zurückgreifen. Für diesen Einsatz bin ich sehr dankbar.

(Melanue Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

Die Ministerin unterstrich, dass die Vereinigung der Pflegenden in Bayern den Katastrophenschutzbehörden auf Nachfrage die für die Region freiwillig gemeldeten Personen vermitteln kann. Die Verteilung der Freiwilligen auf Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen erfolgt dann durch die Führungsgruppen Katastrophenschutz (FüGK) vor Ort.


UPDATE (11. April, 17:54 Uhr):

Stadt und Landkreis Hof: 346 Virusfälle / Vier weitere Todesfälle

Die Zahl der festgestellte Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt derzeit bei 346. Davon sind 116 Personen wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen. Die Anzahl der Todesfälle stieg um vier auf zwölf Verstorbene. Wie die Gesundheitsbehörde mitteilte, starben zwei Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 79 und 94 Jahren gestorben. Bei den Personen handelte es sich um Bewohner eines Pflegeheimes aus dem Landkreis Hof.


UPDATE (11. April, 17:35 Uhr):

Landkreis Kronach: 95 Virusfälle

Bis zum Samstagnachmittag stieg die Zahl der bisher nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis Kronach um drei auf 95 Personen. 53 davon konnten mittlerweile bereits aus der Quarantäne entlassen werden und gelten als genesen. Die Gesamtzahl der bisher in Quarantäne Geschickten, die engeren Kontakt zu Infizierten hatten, erhöhte sich bis zum Nachmittag auf 302 Personen. Von diesen wurden zwischenzeitlich 175 Personen wieder aus der Quarantäne entlassen.


UPDATE (11. April, 17:24 Uhr):

Landkreis Wunsiedel: 522 Virusfälle / Zwei weitere Todesfälle

Wie das Landratsamt mitteilte, erhöhte sich die Zahl der infizierten Personen am Samstag auf 522. Die Zahl der Todesfälle stieg um zwei auf 20 verstorbene Personen. Verstorben sind eine Frau (88 Jahre) ohne bekannte Vorerkrankungen sowie ein Mann (81) mit Vorerkrankungen.


UPDATE (11. April, 11:22 Uhr):

Bayern: Start der "Corona-Hotline"

Staatsminister Florian Herrmann schaltet am heutigen Tag die vom Ministerrat beschlossene "Corona-Hotline" der Staatsregierung für
Bürgerinnen und Bürger frei. Sie ist täglich von 8:00 bis 18:00 Uhr unter 089 / 122 220, der Telefonnummer von "BAYERN DIREKT - Servicestelle der Staatsregierung", erreichbar. Die Hotline dient als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen der Bürgerinnen und Bürger zum Corona-Geschehen. Wesentlich betroffene Lebensbereiche der Bürgerinnen und Bürger sind abgedeckt: Sowohl Fragestellungen zu gesundheitlichen Themen, den Ausgangsbeschränkungen sowie Kinderbetreuung und Schule als auch zu Soforthilfen und anderer Unterstützung für Kleinunternehmen und Freiberufler können täglich, auch an den Feiertagen, beantwortet werden. Die "Corona-Hotline" der Staatsregierung wird bei ihrer Arbeit tatkräftig durch die bereits etablierte Hotline des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unterstützt.


UPDATE (10. April, 18:45 Uhr):

Steigende Fallzahlen im Bamberger und Coburger Raum

Zum Karfreitag haben sich die Infiziertenzahlen in Stadt und Land Bamberg ebenso erhöht wie im Coburger Raum. Hier stiegen die Infiziertenfälle von 150 auf 163. Ein Plus von 9 Prozent. Im Bambebrger Raum erhöhten sich die Virusfälle von 457 auf 463. Ein Plus von 1 Prozent.


UPDATE (10. April, 18:27 Uhr):

Kassenärztliche Vereinigung übernimmt Anlaufstelle Scheßlitz

Die Kassenärztliche Vereinigung übernimmt ab Dienstag (14. April) vom Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg die Anlaufstelle für Corona-Abstriche in Scheßlitz. Dies vermeldete das Landratsamt am Karfreitag. Die KV kommt damit ihrem Auftrag nach, bayernweit zentrale Abstrichstellen zu schaffen. Die Abstrichstelle in Scheßlitz wird nach Ostern nur noch von Montag bis Freitag (12:00 bis 15:00 Uhr) besetzt sein. Abstriche sind dann nur noch nach Zuweisungen über den Hausarzt oder den Bereitschaftsdienst (116 117) möglich. Über die Befunde der Abstriche informieren dann ebenfalls ausschließlich die Hausärzte. Die bisherige Befundhotline wird eingestellt.


UPDATE (10. April, 18:02 Uhr):

Stadt und Landkreis Hof: 343 Virusfälle

Die Zahl der festgestellten Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof lag bei 343. Davon sind 102 Personen bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen. Weitere Todesfälle gab es glücklicherweise nicht.


UPDATE (10. April, 17:22 Uhr):

Stadt und Landkreis Bayreuth: 426 Virusfälle / Acht Todesopfer

Die Zahl der Virusfälle ist bis zum Freitag weiter angestiegen. Nach aktuellen Zahlen haben sich bisher im Landkreis 282 und in der Stadt Bayreuth 142 Personen infiziert. Insgesamt starben bislang vier Menschen im Landkreis und ebenso viele in der Stadt Bayreuth seit Ausbruch der Pandemie an den Folgen der Infektionskrankheit.


UPDATE (10. April, 15:29 Uhr):

Landkreis Kronach: Erster Todesfall / 92 Virusfälle

Zwischen Mittwoch- und Karfreitagnachmittag ist die Zahl der bisher insgesamt nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis Kronach um elf auf 92 Personen angestiegen. Zudem gab es den ersten Todesfall. Hierbei handelte es sich um einen Mann hohen Alters, der in einer Klinik außerhalb des Landkreises verstarb. Die Gesamtzahl der bisher in Quarantäne geschickten Personen, die engeren Kontakt zu Infizierten hatten, erhöhte sich auf 280. Dereit gelten 50 Personen als wieder genesen.


UPDATE (09. April, 19:31 Uhr):

Weißenstadt: Blut spenden in Zeiten der Corona-Krise

Auch in Zeiten der Corona-Krise sind Rettungsdienste und Krankenhäuser dringend auf Blutkonserven angewiesen. Die herkömmlichen Blutspendetermine wurden allerdings vielerorts abgesagt, da man nicht die nötigen Sicherheitsabstände wahren kann. Aus der Not hat das Kurzentrum Weissenstadt (WUN) jetzt eine Tugend gemacht. Gegenwärtig hat das große Gesundheitshotel keine Gäste und dementsprechend jede Menge Platz.

Weißenstadt: Blut spenden in Zeiten der Corona-Krise

UPDATE (09. April, 19:15 Uhr):

Über 2.300 Infiziertenfälle in Oberfranken

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern (Stand: 19:00 Uhr)! Gestorben sind 58 Personen! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen! (Nachtrag: 505 Virusfälle im Landkreis Wunsiedel)

Weitere Datenquellen:


UPDATE (09. April, 18:50 Uhr):

Stadt & Landkreis Bayreuth: 412 Virusfälle / Bislang sechs Todesfälle

Die Anzahl der infizierten Personen in Stadt und Landkreis Bayreuth ist gegenüber Donnerstag weiter gestiegen. Im Landkreis haben sich nach aktuellen Angaben 270 und in der Stadt 142 Personen angesteckt. Insgesamt starben bislang sechs ältere Menschen an den Folgen der Infektionskrankheit. 152 Personen konnten inzwischen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder gesund verlassen.


UPDATE (09. April, 18:34 Uhr):

Deutsche Botschaft in Prag informiert über neue Regelungen zum Pendlerverkehr

Ab dem 14. April gelten neue Regelungen im Pendlerverkehr zwischen Deutschland und Tschechien. Darüber informierte jetzt die Deutsche Botschaft in Prag. Alle Details dazu sind auf der dementsprechenden Homepage ausführlich beschrieben und können dort nachgelesen werden. 

Bisher gilt für Grenzpendler, die in Deutschland arbeiten, folgende Regelung: Grenzpendler müssen mindestens 21 Tage am Stück in Deutschland arbeiten und sich nach der anschließenden Rückkehr in 14-tägige Heimquarantäne begeben. Ab 14. April müssen Grenzpendler nur noch mindestens 14 Tage am Stück in Deutschland arbeiten und sich nach der anschließenden Rückkehr in die 14-tägige Heimquarantäne begeben.

Eine Unterschreitung des Mindestaufenthaltszeitraums von 14 Tagen ist möglich, führt aber zur Verwirkung des Pendlerstatus und somit zum Ausreise- oder Einreiseverbot. Die Mitnahme von Familienangehörigen ist gestattet unter Vorlage der Geburts-/Heiratsurkunde. Für diese gelten dieselben Quarantänebedingungen. Für den Grenzübertritt werden weiterhin Pendlerbestätigung und Pendlerbuch benötigt sowie bei der Einreise nach Deutschland ein ärztliches Attest. Dies telte heute das Landratsamt Wunsiedel mit.


UPDATE (09. April, 18:21 Uhr):

Stadt Bayeuth appelliert mit Blick auf Ostern: Bleiben Sie zuhause!

Die Stadt Bayreuth appelliert mit Blick auf die bevorstehenden Osterfeiertage erneut an die Bürgerinnen und Bürger, die geltenden Ausgangsbeschränkungen einzuhalten. Dies gilt insbesondere auch für die älteren Menschen in Bayreuth. Speziell für Fragen älterer Bürger in Zusammenhang mit der Corona-Krise bietet das Seniorenamt der Stadt Hilfe und Beratung an. Die Telefonnummer lautet: 0921 / 251604. Die Hotline ist erreichbar von Montag bis Freitag (10:00 bis 12:00 Uhr) und Mittwoch (14:00 bis 16:00 Uhr).


UPDATE (09. April, 18:10 Uhr):

Stand & Landkreis Bamberg: Vier weitere Todesfälle / 457 Infizierte

Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Personen in Stadt und Landkreis Bamberg ist auf 457 angestiegen. 133 kommen aus der Stadt Bam-berg, 324 aus allen Gemeinden des Landkreises Bamberg. Als geheilt gelten mittlerweile 137 Personen. Insgesamt sind nach derzeitigen Angaben 18 Menschen an der Infektion gestorben.


UPDATE (09. April, 17:46 Uhr):

Hofer Land: Weiterer Todesfall / 333 Infizierte

Die Zahl der festgestellten Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt derzeit bei 333. Davon sind 96 Personen wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen. Wie die Gesundheitsbehörde bestätigte, starb eine weitere Person durch die mit Coronaviurs-Infektion. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 81 Jahre alten Pflegeheimbewohner aus dem Landkreis Hof.


UPDATE (09. April, 17:24 Uhr):

Samba-Festival Coburg angesagt

Durch die Corona-Krise ist auch das Internationale Samba-Festival in Coburg betroffen und kann im Juli nicht wie geplantstattfinden. Das teilten die Organisatoen am Freitagnachmittag mit. Die Planungen werden somit in das Jahr 2021 verschoben. Bereits im Sondervorverkauf erworbene Ticketsbehalten behalten ihre Gültigkeit für das kommende Jahr. 

Die Gesundheit unserer Gäste, Künstler und Mitarbeiter steht für uns an erster Stelle. Wir müssen schweren Herzens unser Festival im Juli absagen und verschieben die Planungen in das kommende Jahr.

(Sambaco-Geschäftsführer Rolf Beyersdorf)


UPDATE (09. April, 16:58 Uhr):

Schwerpunktpraxis in Bamberg nimmt Betrieb auf

Die Cocid19--Schwerpunktpraxis an der Bamberger Akademie in der Buger Straße 80 in Bamberg nahm heute den Betrieb auf. Die Praxis ist an sieben Tagen in der Woche für die Patienten geöffnet. Die Parkplätze für die Schwerpunktpraxis sind über die Lobenhofferstraße zu erreichen und sind ausgeschildert. Zur Sicherung des dauerhaften Betriebs der breiten ärztlichen Versorgung wurde die Corona-Schwerpunktpraxis ins Leben gerufen. Mit ihr sollen die Hausarzt- und Bereitschaftspraxen und die Notaufnahmen an den Krankenhäusern in Stadt und Landkreis in ihrem Betrieb gesichert werden, indem ein Weitertragen von Infektionen durch Trennung der Patientenströme verhindert wird.

Es werden in der Schwerpunktpraxis nur Patienten behandelt:

  • mit einer gesicherten COVID-19-Infektion
  • einem hochgradigen Verdacht auf COVID-19-Infektion
  • die medizinische Beschwerden haben und einen direkten Arzt-Patienten-Kontakt benötigen

Spezielles System der Terminvergabe

Um lange Warteschlangen zu vermeiden, erfolgt die Terminvergabe über ein internetbasiertes System - an das die Hausärzte aus der Region, die Bereitschaftspraxen und die Notaufnahmen der Krankenhäuser angeschlossen sind - ausschließlich über einen Onlineterminkalender durch die zuweisende Praxis. Für die Funktionsfähigkeit der Schwerpunktpraxis ist es wichtig, dass zunächst Ärzte eine Indikationsstellung tätigen, damit diese dann für den Patienten einen Termin buchen.

Corona-Sprechstunde für Kinder

Am Dienstag den 14. April 2020 startet in den Räumen der Kinderarztpraxis KiPraHi Drs. Schmid, Bettendorfer, Hammon und Zimmermann in Hirschaid eine spezielle Coronasprechstunde für Kinder. Die Terminvergabe erfolgt dabei über den regelmäßig behandelnden Kinderarzt.


UPDATE (09. April, 16:35 Uhr):

BFV will keine Geisterspiele

Die Vereine und der Bayerische Fußball-Verband (BFV) sind sich einig, wenn es um die Frage von Geisterspielen im bayerischen Amateurfußball geht. Partien unter Zuschauer-Ausschluss infolge der Covid-19-Pandemie wird es im Freistaat nicht geben. Diese Grundhaltung des BFV haben die Vertreter der über 4.600 bayerischen Vereine entsprechend bestätigt.

Der Amateurfußball und seine Vereine leben auf ganz unterschiedliche Art und Weise von Zuschauern. Das ist auch jetzt nochmals deutlich geworden und bestärkt uns in unserem Vorgehen, Profis und Amateure in dieser Hinsicht gänzlich differenziert zu betrachten.

(Rainer Koch, BFV-Präsident)


UPDATE (08. April, 19:15 Uhr):

Über 2.200 Infiziertenfälle in Oberfranken

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern und vom LGL für die Stadt Bayreuth (Stand: 19:00 Uhr)! Gestorben sind 51 Personen! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen!

Weitere Datenquellen:


UPDATE (08. April, 18:01 Uhr):

Landkreis Wunsiedel: Fünf weitere Todesfälle / 475 Virusfälle

475 bestätigte Virusfälle gibt es derzeit im Landkreis Wunsiedel. 284 Personen sind genesen. Zudem erhöhte sich die Zahl der Todesfälle um fünf auf 18. Verstorben sind:

  • ein 85 Jahre alter Mann ohne bekannte Vorerkrankungen
  • eine 76 Jahre alte Frau ohne bekannte Vorerkrankungen
  • ein 84 Jahre alter Mann mit bekannten Vorerkrankungen
  • ein 84 Jahre alter Mann ohne bekannte Vorerkrankungen
  • ein 84 Jahre alter Mann mit bekannten Vorerkrankungen.

Aufgrund der weiter spürbar steigenden Zahlen bittet das Landratsamt, auch im Hinblick auf die bevorstehenden Osterfeiertage und das zu erwartende schöne Wetter, auf die geltenden Ausgangsbeschränkungen zu achten.


UPDATE (08. April, 17:36 Uhr):

Stadt und Landkreis Hof: Ein weiterer Todesfall / 331 Virusfälle

Die Zahl der festgestellte Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt derzeit bei 331. Davon bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen sind 89 Personen. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich auf sieben. Bei der zuletzt Verstorbenen handelt es sich um eine Frau aus dem Landkreis Hof. Sie starb im Alter von 61 Jahren in einem Klinikum durch eine schwere beidseitige Lungenentzündung, verursacht durch das Coronavirus.


UPDATE (08. April, 16:47 Uhr):

Stadt & Landkreis Bamberg: Drei weitere Todesopfer / 441 Virusfälle

Die Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Personen in Stadt und Landkreis Bamberg ist auf 441 angestiegen. 127 kommen aus der Stadt Bam-berg, 314 aus dem Landkreis. Als geheilt gelten mittlerweile 119 Personen. Die Zahl der Verstorbenen liegt derzeit bei 14 Menschen. Damit erhöhte sich deren Zahl nochmal um drei Fälle.


UPDATE (08. April, 15:55 Uhr):

Hilfsplattform "Oberfranken helfen Oberfranken" - powered by tvo.de!

So funktioniert das digitale Hilfsangebot von TV Oberfranken unter der Website: tvo.de/hilfe

SIE wollen helfen? Bieten Sie Ihren Mitmenschen in Oberfranken eine Unterstützung an! Hierbei kann es sich um einen Lieferdienst, eine Einkaufshilfe oder eine andere Dienstleistung handeln. Nutzen Sie dazu bitte das unter tvo.de/hilfe bereitgestellte Formular.

SIE brauchen Unterstützung im Alltag in Zeiten der Corona-Krise? Einfach mit der Maus über die Karte unter tvo.de/hilfe fahren und die vorliegenden Hilfsangebote anschauen!


UPDATE (08. April, 13:30 Uhr):

Hofer Land: Covid-19 - Onlinetest wieder freigeschaltet

Wie das Hofer Landratsamt informiert, ist der Covid-19 Onlinetest ab Donnerstag (9. April / um 18:00 Uhr) bis Samstag (11. April / um 12:00 Uhr) wieder freigeschaltet. Personen, die im Verdacht stehen, sich mit dem Virus infiziert zu haben, können den Online-Test unter teststelle-hof.de durchführen. 

Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten der Zentralen Teststelle in der Hofer Freiheitshalle über Ostern:

  • Gründonnerstag: 13:00-15:00 Uhr
  • Karfreitag: geschlossen
  • Ostersamstag: 13:00-15:00 Uhr
  • Ostersonntag: geschlossen
  • Ostermontag: geschlossen

Ab Dienstag (14. April) hat die Teststelle wieder zu den üblichen Zeiten (Montag - Samstag von 13:00 - 15:00 Uhr) geöffnet.


UPDATE (08. April, 12:46 Uhr):

Kinderbetreuungskosten: Bambergs Oberbürgermeister Starke wendet sich in einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten

Bambergs Oberbürgermeister Starke hat sich in einem offenen Brief an Ministerpräsident Markus Söder gewandt, um gemeinsam mit den Trägern eine Neuregelung der Kinderbetreuungskosten im Zuge der Corona-Krise auf den Weg zu bringen, „die eine spürbare finanzielle Entlastung der Eltern bewirkt“, so Starke.

Wir benötigen dringend praktikable und hilfreiche Lösungen für die Eltern, die deutlich über das hinausgeht, was bisher geschaffen wurde. ... Geschieht dies nicht, müssen wir damit rechnen, dass der Unmut in der Elternschaft noch größer wird, weil nach den uns vorliegenden Informationen die Träger die Elternbeiträge weiterhin regulär einziehen.

(Andreas Starke, Oberbürgermeister von Bamberg)


UPDATE (08. April, 11:58 Uhr):

Kompostanlagen im Hofer Land bleiben geöffnet

Das Landratsamt weist darauf hin, dass die Kompostanlagen des Abfallzweckverbandes Stadt und Landkreis Hof weiterhin geöffnet haben. Fahrten zu den Kompostplätzen gelten nach Auslegung des Landkreises Hof nicht als Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung. Eine Abstimmung dazu mit der Polizei ist erfolgt. Dennoch bittet die Behörde, die Kompostanlagen nur in dringend notwendigen Fällen anzufahren und sich an die Hygienemaßnahmen zu halten.


UPDATE (07. April, 21:05 Uhr):

Corona-Krise: 500 Euro für Pflegekräfte – Ein Tropfen auf dem heißen Stein?

Eine steuerfreie 500-Euro-Prämie für die rund 250.000 Pflegekräfte in Bayerns Kliniken, Alten-, Pflege- und Behindertenheimen sowie für ambulante Pflegekräfte und auch Rettungssanitäter hat das bayerische Kabinett am Vormittag (07. April) beschlossen. Damit sollen die besonderen Leistungen dieses Berufsstandes in der Coronakrise gewürdigt werden. Den Freistaat Bayern kostet das insgesamt 126 Millionen Euro.

Corona-Krise: 500 Euro für Pflegekräfte - Ein Tropfen auf dem heißen Stein?

Die Pflegekräfte sind dafür sicher dankbar – es ändert aber nichts an den grundsätzlichen Problemen in diesem Bereich, denn die liegen in den Augen der Gewerkschaft ver.di vor Allem im Mangel an Personal und der daraus resultierenden hohen Belastung mit teils viel zu vielen zu betreuenden Patienten, langen Schichten und kaum Pausen.

Über dieses Thema sprechen wir via Skype mit Robert Hinke, Fachbereichsleiter Gesundheits- und Sozialpolitik der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Bayern – zuständig ist für die bayerischen Pflegekräfte.

(Hinweis: Wir bitten, die schlechte Bildqualität zu entschuldigen – leider haben wir darauf keinen Einfluss.)


UPDATE (07. April, 20:02 Uhr):

Corona-Krise im oberfränkischen Einzelhandel: Brandbrief an Söder & Aiwanger

Im Einzelhandel herrscht aktuell, bis auf wenige Ausnahmen, Stillstand. Dies geht nicht mehr lange gut, da sind sich alle Beteiligten der Branche einig. Lutz Pfersdorf, den Vorsitzenden des Hofer Einzelhandelsverbandes, hat die Corona-Krisenlage jetzt dazu veranlasst, aktiv zu werden und zwar mit einem Brandbrief in Richtung der Staatsregierung in München.

Corona-Krise im oberfränkischen Einzelhandel: Brandbrief an Söder & Aiwanger

UPDATE (07. April, 19:15 Uhr):

Über 2.000 Infiziertenfälle in Oberfranken

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern (Stand: 19:00 Uhr)! Gestorben sind 37 Personen! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen! Hinweis: Die Zahlen aus dem Raum Bayreuth sind heute abzüglich der Personen, die zwar in der Region positiv getestet wurden, aber nicht aus Stadt & Landkreis Bayreuth stammen.

Weitere Datenquellen:


UPDATE (07. April, 18:46 Uhr):

Corona-Krise: 500 Euro Bonus für alle Pflegekräfte

Die Ausgangsbeschränkungen in Bayern werden für viele Menschen mit jedem Tag schmerzhafter. Dies sind aber die Mittel, das betonte Ministerpräsident Markus Söder in seiner heutigen (07. April) Pressekonferenz, die dafür sorgen, dass der Freistaat gut dasteht, was die Ausbreitung des Covid-19-Erregers angeht. Die Neuinfektionsrate liegt zum heutigen Dienstag unter 5 Prozent. Eine Lockerung der Beschränkungen stellt Söder aber dennoch nur lose in Aussicht. Bis zum 19. April werden wohl auf jeden Fall noch alle aktuellen Regeln in Kraft bleiben. Zudem hat das Kabinett am Vormittag den angekündigten 500-Euro-Pflegebonus beschlossen - für alle stationären und ambulanten Pflegekräfte und auch für Rettungssanitäter.

 

Corona-Krise: 500 Euro Bonus für alle Pflegekräfte

UPDATE (07. April, 18:30 Uhr):

Stadt & Landkreis Bayreuth: 355 Virusfälle

Die Zahl der Personen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das neue Corona-Virus getestet wurden, ist weiter angestiegen. Damit haben sich bisher in der Stadt 123 und im Landkreis 232 Personen infiziert. Nicht mitgerechnet die 27 Fälle aus anderen Regionen, die hier getestet wurden. 37 mit dem Covid-19-Virus infizierte Personen aus Stadt und Landkreis Bayreuth, sowie aus umliegenden Landkreisen werden derzeit stationär in den Krankenhäusern in Bayreuth und Pegnitz behandelt, davon 15 auf der Intensivstation des Klinikums Bayreuth. Bisher konnten bereits 129 vormals infizierte Personen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder gesund verlassen.


UPDATE (07. April, 18:09 Uhr):

Online-Plattform „Lichtenfelser Geschenkkorb“ geht an den Start

Das Stadtmarketing Lichtenfels, die Aktionsgemeinschaft Treffpunkt und die Stadt Lichtenfels haben als Gemeinschaftsinitiative die Online-Plattform „Lichtenfelser Geschenkkorb“ ins Leben gerufen. Dies ist ein Online-Marktplatz über den Lichtenfelser Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister Geschenkpakete und Gutscheine anbieten und verkaufen können. Die Webseite ist ab sofort unter lichtenfels.shop erreichbar.

© Stadt Lichtenfels

UPDATE (07. April, 17:31 Uhr):

ETA Hoffmann Theater in Bamberg unterstützt den Katastrophenschutz

Mund-und Nasenmasken sind in Zeiten der Corona-Krise schwer erhältlich. Um einen Beitrag zur Sicherstellung des Bedarfs leisten zu können, näht die Kostümschneiderei des ETA Hoffmann Theaters in Bambebrg für den Katastrophenschutz ab sofort Mund-und Nasenmasken. Diese Masken bestehen aus einem Vliesstoff und sind mit handelsüblichen Einweg-Masken vergleichbar. Sie sollen vor allem dem Schutz anderer Menschen dienen. Das Theater produziert circa 160 Masken am Tag. Die ersten Exemplare konnten die Verantwortlichen bereits an den Katastrophenschutzzur Verteilung übergeben.

© ETA Hoffmann Theater
© ETA Hoffmann Theater
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UPDATE (07. April, 16:48 Uhr):

Landkreis Wunsiedel: 444 Virusfälle / Drei weitere Todesfälle

444 positiv getestete Personen vermeldete am Nachmittag das Landratsamt Wunsiedel für den Landkreis. Zudem gab es drei weitere Todesfälle. Verstorben sind eine 84-jährige Frau ohne bekannte Vorerkrankungen, sowie zwei Männer im Alter von 80 und 92 Jahren. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich auf 13. 256 Personen sind den Angaben nach wieder genesen.


UPDATE (07. April, 15:51 Uhr):

Stadt und Landkreis Bamberg: 426 Virusfälle

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen in Stadt und Landkreis Bamberg ist auf 426 angestiegen. 122 kommen aus der Stadt Bam-berg, 304 aus dem Landkreis. Als geheilt gelten mittlerweile 98 Personen. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 11 Menschen.


UPDATE (07. April, 15:15 Uhr):

Landkreis Bamberg: Bundeswehr-Soldaten im Pflege-Einsatz

Ab sofort unterstützen 35 aktive Soldatinnen und Soldaten des Panzerbataillons 104 aus Pfreimd (Oberpfalz) den Landkreis Bamberg in der Bekämpfung des Corona-Virus. Die Soldaten werden vorerst für sechs Wochen flexibel in Alten- und Pflegeheime verteilt und dort als Hilfskrankenpfleger eingesetzt, da die Kapazitäten der zivilen Kräfte mittlerweile erschöpft sind.


UPDATE (07. April, 14:50 Uhr):

Stadt & Landkreis Hof: 306 Virusfälle / Zwei weitere Todesfälle

Die Zahl der festgestellte Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt derzeit bei 306. Davon bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen sind 56 Personen. Die Zahl der Todesfälle stieg auf sechs.


UPDATE (07. April, 13:51 Uhr):

Landkreis Bamberg: Hotline über Ostern besetzt

Über die Osterfeiertage bleibt die Hotline des Gesundheitsamtes von Stadt & Landkreis Bamberg besetzt. Die Mitarbeiter sind während der Osterfeiertage von Freitag bis Montag in der Zeit von 10:00 - 12:00 Uhr erreichbar. Die Corona Gesundheit-Hotline gibt Auskunft zu gesundheitlichen Fragen und medizinischer Beratung unter der Telefonnummer 0951 / 85-9700.


UPDATE (07. April, 12:22 Uhr):

Stadt Coburg: Osterferien online erleben

Die Kommunale Jugendarbeit der Stadt Coburg hat zahlreiche Ferienideen für daheim zusammengestellt und auf der Online Ferienbörse der Jugendregion Coburg platziert. Unter verschiedenen Rubriken wie zum Beispiel „Malen, Basteln, Kochen“ oder „Onlinespiele und Quizze“ können Kinder und Jugendliche die für sie passenden Angebote gezielt auswählen und nutzen. Darüber hinaus stehen Eltern Informationen zum Thema Mediennutzung sowie deren Chancen und Risiken zur Verfügung. Einrichtungen und Träger der Jugendarbeit – wie beispielsweise Jugendtreffs, Jugendverbände oder Jugendpflegen sowie auch Bildungs-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen – erhalten die Möglichkeit, ihre Onlineangebote zu präsentieren oder entsprechende Links zu setzen.


UPDATE (07. April, 11:56 Uhr):

Landkreis Lichtenfels: Schwerpunktpraxis für Covid-19 – Erkrankte eröffnet

Seit dem heutigen Dienstag (07. April) gibt es im Landkreis Lichtenfels eine sogenannte Schwerpunktpraxis für Covid-19 – Erkrankte. Landrat Christian Meißner und der Versorgungsarzt des Landkreises, Dr. Jürgen Murmann, setzten dies mit der Unterstützung der Führungsgruppe Katastrophenschutz und von REGIOMED binnen weniger Tage um.


UPDATE (07. April, 10:43 Uhr):

Stadt & Landkreis Hof: Neue Zeiten des Bürgertelefons

Die Zeiten des Bürgertelefons von Stadt und Landkreis Hof ändern sich. Ab sofort ist das Telefon am Samstag von 9:00 - 12:00 Uhr besetzt. An Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag bleibt die Hotline unbesetzt. Danach gelten folgende Zeiten: Montag bis Freitag: 8:00 - 18:00 Uhr und am Samstag von 9:00 - 12:00 Uhr. Darüber hinaus gibt es die häufigsten Fragen und Antworten zur Coronasituation im Hofer Land auf folgender Infoseite... Die Mitarbeiter des Landratsamtes und der Stadtverwaltung sind zudem weiterhin während der allgemeinen Öffnungszeiten telefonisch erreichbar.


UPDATE (06. April, 21:52 Uhr):

Home Office, Homeschooling & Co: Wie leben die Oberfranken in Zeiten der Corona-Krise?

Die Coronakrise hat unser aller Leben verändert, auch für uns von TVO. Während wir sonst auf Veranstaltungen und Pressterminen unterwegs sind, machen wir momentan unsere Interviews über Video- oder Telefonschalte oder mit viel Abstand zu unserem Interviewpartner. Einige unserer Kollegen sind momentan auch im Homeoffice tätig. Zum Beispiel TVO-Redakteurin Antonia Klyn aus dem Landkreis Coburg. Sie erzählt, wie sich ihr Leben durch die Corona-Krise verändert hat.

Home Office, Homeschooling & Co: Wie leben die Oberfranken in Zeiten der Corona-Krise?

Wir wollen von Euch wissen: Wie leben die Oberfranken in der Corona-Krise? Schickt uns gern Eure kleinen Handyvideos, entweder über unsere Social Media Kanäle, per Mail an corona@tvo.de oder über unseren User Upload unter tvo.de!


UPDATE (06. April, 20:02 Uhr):

Corona-Krise: Ausgangsbeschränkungen und ihre pschologischen Folgen

#stayhome: Leicht fällt das Einhalten der strengen Anti-Corona-Regeln niemandem. So langsam stellt sich mehr und mehr ein wenig was von Lagerkoller ein. Über genau dieses Problem hat TVO-Reporterin Rebecca Satlow mit Andreas Buheitel vom Psychologisch Beratungsdienst der Diakonie Hochfranken gesprochen.

 

Corona-Krise: Ausgangsbeschränkungen und ihre pschologischen Folgen

UPDATE (06. April, 19:42 Uhr):

Landratsamt Bayreuth: Erreichbarkeit der Corona-Hotline über Ostern

Die beim Landratsamt Bayreuth eingerichtete Corona-Hotline ist zu medizinischen Fragen auch über die Osterfeiertage erreichbar. Von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag, ist die Hotline von 9:00 bis 15:00 Uhr unter der Telefonnummer 0921 / 72 87 00 erreichbar. Wer Krankheitssymptome zeigt oder einen nachweislichen Kontakt mit einer infizierten Person hatte, meldet sich bitte unbedingt telefonisch bei seiner Hausarztpraxis oder beim Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.


UPDATE (06. April, 19:19 Uhr):

Ausgangsbeschränkungen in Oberfranken: Wetter & Wochenende machen sich bemerkbar

Das dritte Wochenende, an dem in Bayern wegen der Covid-19-Pandemie Ausgangsbeschränkungen gelten, liegt hinter uns. Die Bilanz fiel größtenteils positiv aus: Der überwiegende Teil der Menschen hielt sich an die aktuell geltenden Regeln. Dennoch gab es natürlich auch unrühmliche Ausnahmen, bis hin zu mehrfach vollkommen uneinsichtigen Zeitgenossen. Wenig überraschend machten sich das schöne Wetter und das Wochenende durchaus bemerkbar.

Ausgangsbeschränkungen in Oberfranken: Wetter & Wochenende machen sich bemerkbar

UPDATE (06. April, 19:00 Uhr):

Über 2.000 Infiziertenfälle in Oberfranken

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern (Stand: 19:00 Uhr)! Gestorben sind 37 Personen! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen!

Weitere Datenquellen:


UPDATE (06. April, 18:20 Uhr):

Landkreis Wunsiedel: 422 Virusfälle / Zehnter Todesfall

Wie das Landratsamt Wunsiedel veröffentlichte, gibt es aktuell 422 bestätigte Virusfälle im Landkreis Wunsiedel. Die Behörde bestätigte auch einen zehnten Todesfall. Verstorben ist eine 89 Jahre Frau ohne bekannte Vorerkrankungen. 132 Personen sind inzwischen wieder genesen.


UPDATE (06. April, 17:51 Uhr):

Stadt und Landkreis Bayreuth: 354 Virusfälle

Die Zahl der Infizierten ist in Stadt und Landkreis Bayreuth weiter angestiegen. Damit infizierten sich bislang 354 Personen mit dem Virus. Insgesamt vier ältere Menschen aus Stadt und Landkreis Bayreuth und eine Patientin, die aus einem Nachbarlandkreis stammte, starben seit dem Ausbruch der Pandemie. 46 Personen mit Symptomen werden derzeit stationär in den Krankenhäusern in Bayreuth und Pegnitz behandelt, davon liegen 20 auf einer Intensivstation.

In einem Pflegeheim im Landkreis Bayreuth wurde ein älterer Bewohner als Kontaktperson positiv getestet. Der Mann entwickelte aber keine Symptome und ist inzwischen genesen. Bei einer Pflegefachkraft einer Pflegeeinrichtung in der Stadt Bayreuth wurde das Virus ebenfalls nachgewiesen. Die Kontaktpersonen wurden ermittelt, Testergebnisse liegen noch nicht vor. Bisher konnten bereits 93 vormals infizierte Personen die häusliche Quarantäne wieder gesund verlassen.


UPDATE (06. April, 17:27 Uhr):

Landkreis Kulmbach: 117 Virusfälle und ein vierter Todesfall

Das Landratsamt vermeldete am Montagnachmittag einen weiteren Todesfall. Am Wochenende verstarb ein 87-jähriger Mann, der positiv mit COVID-19 getestet und außerhalb des Landkreises stationär betreut wurde. Damit steigt die Zahl der Verstorbenen auf vier Persoenen.

Zudem wurden weitere positive Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt: Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es insgesamt 117 bestätigte Fälle im Landkreis Kulmbach. 13 der bestätigten Fälle werden stationär betreut, davon rund die Hälfte intensiv. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind größtenteils symptomfrei. Insgesamt konnten 317 Personen im Landkreis wieder aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Darunter sind auch 39 der positiv Getesteten, die inzwischen wieder genesen sind. Die Anzahl der im Landkreis durchgeführten Abstriche beträgt inzwischen 1061.


UPDATE (06. April, 17:10 Uhr):

Landkreis Kronach: Weiterhin 73 Virusfälle

Zwischen Sonntag- und Montagnachmittag ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis Kronach auf dem Stand von 73 Personen gleich geblieben. Das vermeldete das Landratsamt. 28 davon konnten mittlerweile aus der Quarantäne entlassen werden und gelten als genesen. Die Gesamtzahl der Personen in Quarantäne erhöhte sich zuletzt auf 255 Personen. Von diesen wurden zwischenzeitlich 126 Personen wieder daraus entlassen.


UPDATE (06. April, 16:51 Uhr):

Stadt & Landkreis Bamberg: 398 Virusfälle

Die Zahl der nachweislich mit dem Covid-19-Virus infizierten Personen in Stadt und Landkreis Bamberg hat sich zuletzt in zehn Tagen verdoppelt. Diese teilte das Landratsamt am Nachmittag mit. Aktuell sind 398 Personen infiziert. Von den Infizierten kommen 118 aus der Stadt und 280 aus dem Landkreis. Im Landkreis Bamberg gibt es in 33 der 36 Gemeinden Menschen, die mit dem Covid-19-Virus infiziert sind. Betroffen sind insgesamt 177 Männer und 221 Frauen. Als geheilt gelten 88 Personen. Die Zahl der Verstorbenen liegt unverändert bei 11 Personen.


UPDATE (06. April, 16:04 Uhr):

Stadt Forchheim: Eingeschränkter Parteiverkehr wieder möglich

Die Stadt Forchheim teilt mit, dass sich die Mitarbeiter der Stadtverwaltung wieder vorrangig in den städtischen Büros im Dienst befinden. Bürger können ab Dienstag (07. April) nach vorheriger Terminvergabe einzeln durch die jeweiligen Sachbearbeiter an den Türen abgeholt und in die jeweiligen Büros geführt werden. Wird in dringenden unaufschiebbaren Anliegen ein Besuchstermin im jeweiligen Fachbereich vereinbart, muss das Formblatt „Besucherfragebogen eingeschränkter Publikumsverkehr“ vorgelegt werden. Dieses Formular und weitere Informationen sind auf der Homepage aufgelistet.


UPDATE (06. April, 15:38 Uhr):

Bayerischer Fußballverband: Webinare werden sehr gut angenommen

Fast 1.500 Vereinsvertreter nahmen in der ersten Aprilwoche bereits an den verschiedenen BFV-Webinaren teil. Aus diesem Grund will der Bayerische Fußballverband sein Angebot weiter ausbauen.

Alleine bei den drei „Jugendfußball“-Webinaren am vergangenen Wochenende informierten sich 1.080 Vereinsvertreter. Zudem sind gut die Hälfte der aktuell anstehenden knapp 20 kostenfreien Online-Angebote, die täglich erweitert werden, mit über 1.000 bereits angemeldeten Teilnehmern ausgebucht. Der BFV arbeitet deshalb neben neuen Themenangeboten auch an weiteren Terminen sowie weiteren Aufstockungsmöglichkeiten für die gefragtesten Webinare. Weitere Infos auf bfv.de/webinare.


UPDATE (06. April, 14:23 Uhr):

Kostenfreie Lieferhilfe im Stadtgebiet von Coburg

Nachdem zahlreiche Geschäfte aufgrund des Corona-Virus nicht geöffnet haben, bieten Händler seit einigen Tagen für ihre Kunden die Möglichkeit an, Waren telefonisch oder per E-Mail zu bestellen. Hierfür wird ab sofort für die Versorgung der Kunden eine Lieferhilfe innerhalb des Oberzentrums Coburg angeboten. Dieser von dem Rödentaler Logistikunternehmen Kupek und dem Betreiber der Plattform ichkaufinCoburg.de umgesetzte Service, wird dank der finanziellen Übernahme aller Kosten durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Coburg für Anbieter und Kunden kostenfrei sein!

Einzelhändler und Dienstleister können ihre Lieferaufträge montags bis freitags von 8:00 bis 16:00 Uhr mittels eines Onlineformulars übermitteln. Der Kurier holt die Waren beim Unternehmen ab und liefert anschließend zur Wunschadresse im Stadtgebiet von Coburg aus. Die Verteilung von warmen Essen und Lebensmittel soll nachfolgend kurzfristig ebenfalls über den Lieferdienst organisiert werden. Interessierte Gastronomen und Nahversorger werden gebeten, sich dahingehend zu melden. Hier der LINK zur kostenfreien Lieferhilfe.


UPDATE (06. April, 13:06 Uhr):

Bayreuth: Hilfe für Familien in der Corona-Krise

Wie die Stadt Bayreuth mitteilt, stehen auch in Zeiten der Corona-Krise das Amt für Kinder, Jugend, Familie und Integration sowie das Familienbündnis Bayreuth als Ansprechpartner zur Verfügung. Auf der Website familien-in-bayreuth.de finden Interessierte unter der Rubrik „SERVICE – Bündnis für Familien“ Informationen, Angebote und Hinweise auf weitere Ansprechpartner und Beratungsstellen, die Hilfe und Unterstützung bieten können. Weitere Einrichtungen, Anbieter und Organisationen, die sich diesem „Bündnis für Familien in herausfordernden Zeiten“ anschließen wollen und Informationen auf dieser Website platzieren möchten, können sich an das Amt für Kinder, Jugend, Familie und Integration wenden. Die Telefonnummer lautet 0921 / 25 - 1010 oder 0921 / 25 - 1751.


UPDATE (06. April, 12:38 Uhr):

Publikumsverkehr im Landratsamt Hof nur nach Voranmeldung

Aufgrund der Ausgangsbeschränkung erfolgt im Landratsamt Hof der Publikumsverkehr nur in wichtigen Ausnahmefällen nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung. Die Behörde weist noch einmal darauf hin, dass Termine für Zulassungen unter der Telefonnummer 09281 / 57 200 und für Fahrerlaubnisse unter der Telefonnummer 092821 / 57 222 zwingend vorher vereinbart werden müssen. Aufgrund des starken Andrangs ist mit längeren Wartezeiten bei der telefonischen Terminvereinbarung zu rechnen. Eine Terminvergabe per E-Mail ist nicht möglich. Besucher ohne vorherige Terminvereinbarungen werden zurückgewiesen. 


UPDATE (06. April, 11:59 Uhr):

Abhol- und Lieferservice-Dienste im Landkreis Wunsiedel

Viele Gastronomen und Händler im Fichtelgebirge bieten derzeit einen Abhol- und Lieferservices an. Der Landkreis Wunsiedel möchte diese Aktionen unterstützen. Ab sofort können sich Gaststätten, Einzelhandelsgeschäfte und Betriebe aller Branchen in einer neuen Online-Übersicht eintragen. Interessierte müssen dazu ein kurzes digitales Formular mit den wichtigsten Informationen ausfüllen. Zu finden ist das Ganze auf der Internetseite des Landkreises. Sobald ein Unternehmen die Angaben versandt hat, wird ein Eintrag in der Plattform erstellt. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten dann alle Infos, die sie brauchen, um das Angebot auch nutzen zu können.


UPDATE (06. April, 10:50 Uhr):

Fast drei Dutzend Todesfälle* in Oberfranken

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern (Stand: Sonntag, 20:00 Uhr)! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen!

Weitere Datenquellen:


© Pixabay

Themenseite (Woche 14/20): Liveticker zum Coronavirus in Oberfranken & Bayern


UPDATE (05. April, 19:13 Uhr)

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken vom Sonntag

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern und vom LGL für den Landkreis Lichtenfels (Stand: 19:10 Uhr)! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen!

Weitere Datenquellen:


UPDATE (05. April, 17:36 Uhr)

Landkreis Bamberg: Sechs Todesfälle am Wochenende 

Eine sehr traurige Nachricht zum Ausklang des Wochenendes: Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus stehen, ist bis zum Sonntag, 5. April, in Stadt und Landkreis Bamberg auf elf gestiegen. Zwei Verstorbene stammen aus der Stadt, vier aus dem Landkreis. Die sechs Verstorbenen waren zwischen 83 und 89 Jahren. Die Gesamtzahl der Infizierten ist auf 382 gestiegen, 112 aus der Stadt und 270 aus dem Landkreis. 81 Personen gelten als geheilt.


UPDATE (05. April, 17:34 Uhr)

Landkreis Wunsiedel: 416 Virusfälle & ein weiterer Todesfall 

In Landkreis Wunsiedel gibt es inzwischen 416 bestätigte Corona-Fälle. Zudem bestätigte das Landratsamt einen weiteren Todesfall, damit sind es nun insgesamt neun. Verstorben ist ein 80-jähriger Mann mit Vorerkrankungen. 


UPDATE (05. April, 17:29 Uhr)

Landkreis Kronach: 73 Virusfälle

Zwischen Freitag- und Sonntagnachmittag ist die Zahl der bisher insgesamt nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis Kronach um acht auf 73 Personen angestiegen. Die Gesamtzahl der bisher in Quarantäne Geschickten, die engeren Kontakt zu Infizierten hatten, erhöhte sich um elf auf zuletzt 254 Personen.


UPDATE (05. April, 17:24 Uhr)

Landkreis Kulmbach: 113 Virusfälle & ein weiterer Todesfall

Die Zahl der im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stehenden Todesfälle im Landkreis Kulmbach ist auf drei Personen gestiegenAn diesem Wochenende verstarb ein weiterer positiv mit COVID-19 Getesteter aus der Risikogruppe. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es insgesamt 113 bestätigte Fälle im Landkreis Kulmbach. Bezüglich der neu hinzugekommenen positiv getesteten Personen ermittelt das Gesundheitsamt aktuell alle möglichen Kontaktpersonen und ergreift die notwendigen weiteren Maßnahmen. Die Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Sieben der bestätigten Fälle werden momentan stationär betreut. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind größtenteils symptomfrei, nur wenige haben leichte Symptome. Die Personen werden regelmäßig aktiv von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes telefonisch betreut. Insgesamt konnten 314 Personen im Landkreis wieder aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Darunter auch 22 der positiv Getesteten, die inzwischen wieder genesen sind.


UPDATE (04. April, 21:09 Uhr)

Hof: Zwei weitere Todesfälle 
 
Die Testergebnisse der Zentralen Teststation in der Hofer Freiheitshalle vom 02. April 2020 liegt vor. Das bedeutet: Wenn Sie am Donnerstag (02. April oder früher)
an der Freiheitshalle getestet wurden und seitdem nicht vom Gesundheitsamt oder einem Arzt angerufen wurden, ist Ihr Testergebnis negativ. Die Zahl der festgestellte Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt bei 261. Davon bereits 47 Personen wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen worden. Wie die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof bestätigt, ist eine 90-jährige Frau sowie ein 92-jähriger Mann mit Coronavirus-Infektion gestorben. Bei der Frau handelt es sich um eine Bewohnerin einer Pflegeeinrichtung im Landkreis Hof, bei dem Mann um einen Bewohner einer Pflegeeinrichtung aus der Stadt Hof. Beide verstarben in Kliniken.


UPDATE (04. April, 17:13 Uhr)

Landkreis Coburg: 108 Virusfälle / Landkreis Lichtenfels 115 Virusfälle

In Stadt und Landkreis Coburg gibt es inzwischen 108 bestätigte Corona-Fälle. Eine Person ist bislang an dem Virus gestorben. 26 Personen sind wieder genesen. Im Landkreis Lichtenfels gibt es 115 bestätigte Corona-Fälle. 


UPDATE (04. April, 17:06 Uhr)

Landkreis Wunsiedel: 351 Virusfälle 

In Stadt und Landkreis Wunsiedel gibt es inzwischen 351 bestätigte Corona-Fälle. Die Zahl der Todesfälle ist unverändert bei acht geblieben. 110 Personen sind wieder genesen. In den Seniorenheimen im Landkreis wurden nun erste Bewohner positiv auf Corona getestet. 


UPDATE (04. April, 17:01 Uhr)

Aufnahmestopp auch für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie gibt es in Bayern jetzt auch einen Aufnahmestopp für stationäre Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Darauf haben Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Sozialministerin Carolina Trautner am Samstag hingewiesen. Die entsprechende Allgemeinverfügung gilt zunächst vom 04. April 2020 bis einschließlich 19. April 2020. Eine Ausnahme gilt für Einrichtungen, in denen gewährleistet ist, dass neue Bewohnerinnen und Bewohner für einen Zeitraum von 14 Tagen in Quarantäne untergebracht werden können. Voraussetzung ist, dass das zuständige Gesundheitsamt zustimmt.


UPDATE (04. April, 16:58 Uhr) 

Neuer Zugang zur Kindernotaufnahme der Kinderklinik Coburg

Da das Triagezelt der Kinderklinik Coburg bisher glücklicherweise kaum durch Covid-19- Verdachtsfälle frequentiert wurde, hat sich die Klinikdirektion dazu entschlossen, gemeinsam mit dem Chefarzt der Kinderklinik, Herrn Ass. Prof. (Univ. Split) Dr. med. Dr. Peter Dahlem, eine kindgerechte und der derzeitigen Infektionslage angemessene Alternative zu finden. Ab dem 03. April 2020 befindet sich die Kindernotaufnahme inkl. der sogenannten Covid-19-Kindertriage auf der Ebene 5 des REGIOMED Klinikums Coburg. Hier steht ein baulich abgetrennter Gebäudebereich zur Verfügung. Ein separates Wartezelt für Eltern und Kinder wird am Samstag (04. April) von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Rodach errichtet. Der Zugang erfolgt über den Gustav-Hirschfeld-Ring oberhalb der Krankenhausapotheke über den dortigen Parkplatz. Von diesem Parkplatz aus führt ein Fußweg zum Innenhof des Klinikums Coburg im Bereich der Klinikebene 5. Die Zugangswege sind ausgeschildert.


UPDATE (04. April, 11:48 Uhr)

Konzept für Corona-Hilfskrankenhäuser steht - Planung und Aufbau organisieren die Katastrophenschutzbehörden vor Ort

Der Freistaat Bayern ist für den Fall einer massiven Zunahme stationär behandlungsbedürftiger Covid-19-Patienten durch Hilfskrankenhäuser in allen Landesteilen gewappnet. Darauf haben Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Innenminister Joachim Herrmann nun hingewiesen. Gesundheitsministerin Huml erläuterte:

"Ein Hilfskrankenhaus soll zusätzliche stationäre Kapazitäten in bevölkerungsreichen Regionen, Regionen mit hoher Zahl Erkrankter oder regionaler Überlastung der Krankenhäuser erschließen. Es soll möglichst in örtlicher Nähe zu einem bestehenden Krankenhaus eingerichtet werden und wird dem jeweils nächstgelegenen Krankenhaus organisatorisch zugeordnet."


UPDATE (03. April, 19:23 Uhr)

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken vom Freitag

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern und vom LGL für den Landkreis Lichtenfels (Stand: 18:30 Uhr)! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen!

Weitere Datenquellen:


UPDATE (03. April, 19:20 Uhr)

Coburg: Helfer für regionalen Pflegepool gesucht

Den Bedarf an Fachkräften im Bereich der ambulanten und stationären Pflege zu decken, war bereits vor der Coronavirus-Pandemie nicht einfach. Durch die aktuelle Situation verschärft sich diese Situation zusätzlich. Deswegen hat sich die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) dazu entschlossen, einen Pflegepool für die Region einzurichten, so dass die Alten- und Pflegeheime im Bedarfsfall schnell Unterstützung bekommen.


UPDATE (03. April, 18:17 Uhr)

Bayreuth: 79-Jähriger stirbt an den Folgen von Corona

Die Zahl derjenigen Personen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das neue Corona-Virus getestet wurden, ist weiter angestiegen. Seit dem gestrigen Donnerstag wurden 40 neue Fälle bekannt. Damit haben sich bisher insgesamt 295 Personen infiziert, wobei 23 davon aus den Nachbarlandkreisen oder aus anderen Regierungsbezirken stammen. Am heutigen Freitag ist ein 79-jähriger Mann aus Pegnitz an den Folgen der Viruserkrankung verstorben. Damit sind insgesamt vier ältere Menschen aus Stadt und Landkreis Bayreuth und eine Patientin, die aus einem Nachbarlandkreis stammte, seit Ausbruch der Pandemie an den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben. 46 Personen mit Symptomen werden derzeit stationär in den Krankenhäusern in Bayreuth und Pegnitz behandelt, davon liegen 20 auf einer Intensivstation. Bisher konnten bereits 54 vormals infizierte Personen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder verlassen, 35 davon leben im Landkreis, 19 in der Stadt Bayreuth.


UPDATE (03. April, 17:30 Uhr):

245 Infizierte in Stadt und Landkreis Hof

Wie das Landratsamt Hof am Freitagabend (03. April) mitteilte, gibt es derzeit in Stadt und im Landkreis Hof 245 Corona-Infizierte. Davon sind inzwischen 40 Personen symptomfrei und aus der häuslichen Quarantäne entlassen. Bisher gibt es einen Todesfall im Landkreis.

UPDATE (03. April, 16:55 Uhr):

Landkreis Kronach: 65 Corona-Fälle 

Die Zahl der Corona-Infizierten ist von Donnerstag (02. April) auf Freitag (03. April) auf 65 gestiegen. Das sind drei Fälle mehr als zum Vortag. 21 von ihnen konnten inzwischen aus der Quarantäne entlassen werden und gelten als gesund.

Die Gesamtzahl der bisher in Quarantäne geschickten, die engeren Kontakt zu Infizierten hatten, erhöhte sich auf zuletzt 243 Personen. Von diesen wurden inzwischen 118 Personen wieder aus der Quarantäne entlassen.

UPDATE (03. April, 16:40 Uhr):

102 Corona-Infizierte im Landkreis Kulmbach

Wie das Landratsamt Kulmbach mitteilte, gibt es nach aktuellem Stand (03. April, 16:40 Uhr) 102 bestätigte Corona- und bisher zwei Todesfälle. Die infizierten Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Zehn der bestätigten Fälle werden stationär betreut. Einer davon außerhalb des Landkreises Kulmbach. Die Personen, die sich in häuslicher Isolation befinden, sind größtenteils symptomfrei. Nur wenige haben leichte Symptome.

280 Personen haben häusliche Quarantäne verlassen

Bislang wurden insgesamt 280 Personen im Landkreis aus der häuslichen Isolation entlassen. Darunter auch 22 der positiv Getesteten, die inzwischen wieder genesen sind.

UPDATE (03. April, 15:55 Uhr):

319 Infizierte im Landkreis Wunsiedel

Wie das Landratsamt Wunsiedel am Freitagnachmittag (03. April) mitteilte, gibt es derzeit 319 bestätigte Corona-Fälle. Darunter gibt es erste Fälle in Pflegeheimen im Landkreis. Nach aktuellem Stand sind acht Personen verstorben. 110 Personen sind wieder gesund.

UPDATE (03. April, 15:30 Uhr):

Stadtwerke Bayreuth: Wasserleitungen sollen regelmäßig durchgespült werden

Die Stadtwerke Bayreuth rufen dazu auf, die Wasserleitungen in wenig oder gar nicht genutzten Gebäuden regelmäßig durchzuspülen. Grund: durch die Corona-Krise sind derzeit viele Unternehmen und Einrichtungen geschlossen. Nicht nur der Betrieb steht still, sondern auch die Wasserleitungen. Hierbei bestehe die Gefahr, dass sich Keime bilden, die krank machen können.

Stadtwerke empfehlen: dreimal wöchentlich Leitungen durchspülen

Die Stadtwerke empfehlen daher, die Leitungen wöchentlich, im besten Fall alle drei Tage, zu spülen. Zuerst sollte das warme Wasser aufgedreht werden, bis es gleichmäßig warm kommt. Daraufhin das kalte, bis es gleichmäßig kalt aus dem Wasserhahn fließt.

 

UPDATE (03. April, 14:04 Uhr)

IHK zu Coburg schaltet Corona-Hotline für Unternehmen & Freiberufler

Für Unternehmen und Freiberufler, die infolge der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schieflage bzw. massive Liquiditätsengpässe geraten sind, gibt es Soforthilfe-Programme vom Freistaat Bayern und vom Bund. Entsprechend ergeben sich unter-schiedlichste Fragen und mit denen haben sich im Laufe dieser Woche wieder viele Firmenvertreter an die Corona-Hotline der Industrie- und Handelskammer zu Coburg gewandt. Das Informationsbedürfnis ist weiterhin beträchtlich, deshalb wird die IHK auch an diesem Samstag (04. April) von 10:00 bis 14:00 Uhr, ihre Corona-Hotline schalten. Unter 09561/7426-776 erhalten Mitgliedsunternehmen kompetente Aus-kunft zu rechtlichen, betriebswirtschaftlichen und finanziellen Fragen. In der kommenden Woche ist die Hotline wieder zu den üblichen Geschäftszeiten erreichbar.


UPDATE (03. April, 12:56 Uhr)

Lichtenfels: 60.000 Euro für die Kommunen im Landkreis

 „Der Zusammenhalt in unserem Landkreis Lichtenfels und die Bereitschaft, Schwächere und Hilfsbedürftige zu unterstützen sind großartig. Ich freue mich, dass die Bayerische Staatsregierung dies nun auch finanziell anerkennt und fördert“, so Landrat Christian Meißner zur Information, dass die bayerische Staatsregierung mit der Intiative „Unser soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“ zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements zur Unterstützung der Koordinierung der Aktivitäten vor Ort in Zeiten der Corona-Krise den Landkreisen und kreisfreien Städten einen Pauschalbetrag von einmalig 60.000 Euro zur Verfügung stellt. Mit dieser Fördermaßnahme will der Freistaat Bayern einfach und unkompliziert den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern Hilfe und Unterstützung anbieten. Der Landrat teilt weiter mit: „Wir geben diese dem Landkreis Lichtenfels zur Verfügung gestellten 60.000 Euro nach dem Einwohnerschlüssel pauschal an die Städte, Märkte und Gemeinden weiter, um hier die bereits erfolgten bzw. noch zu erfolgenden Hilfsmaßnahmen zu unterstützen.“

© Landratsamt Lichtenfels

UPDATE (03. April, 10:45 Uhr):

Markus Söder verkündet in der Pressekonferenz die Wirkung der Maßnahmen

Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder verkündete am Freitagvormittag (03. April) im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam mit Virologen und Tropenmedizinern, dass die bisherigen getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus einen leichten positiven Trend aufzeigen würden. 

Zahl der Neuinfektionen unter 10 Prozent gesunken

So wäre die Zahl der Neuinfektionen unter 10 Prozent, genauer genommen bei 9,4 Prozent, gesunken. Inzwischen würde eine Verdopplung der Infizierten-Zahlen über 6 Tage andauern. Zum Vergleich: Bis zum Tag der Schulschließungen lag die Verdopplungrate bei 2,5 Tage, bis zum Tag der Ausgangsbeschränkungen über 3 Tage. Trotz des positiven leichten Trends sieht Söder noch keinen Grund zur Entwarnung:

Durchhalten lohnt sich. Es zeichnet sich ab, dass das, was wir getan haben, wirkt.

(Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident)

Corona-Forschungsprojekt soll die Ausbreitung des Coronavirus erfassen

Zudem wurde bekannt gegeben, dass es ein Corona-Forschungsprojekt geben wird. Mit dem Projekt soll die Ausbreitung des Virus erfasst werden. In den kommenden vier Wochen sollen rund 3.000 Haushalte in München um eine Blutspende gebeten werden. Dies soll sich in den darauffolgenden Wochen systematisch wiederholen. Geleitet wird das Ganze vom Tropenmediziner Prof. Michael Hölscher von der LMU München. Das Projekt ist auf ein Jahr angelegt. Beginnen soll es am kommenden Sonntag.

 

UPDATE (02. April, 18:56 Uhr)

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken vom Donnerstag

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern und vom LGL für den Landkreis Lichtenfels (Stand: 18:30 Uhr)! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen!

Weitere Datenquellen:


Corona-Krise: Hochkonjunktur bei Schutzmaskenproduktion

Sie sind im Moment in aller Munde. Die Rede ist von Schutzmasken. Behörden, Einrichtung, Arztpraxen sind gerade jetzt in der Corona-Krise auf sie angewiesen. Die Produktion ist weltweit angestiegen, damit aber auch die Preise. Ein Unternehmen aus Gattendorf im Landkreis Hof ist voll ausgelastet. Die Firma "Take Cair" beliefert im In- und Ausland seine Kunden.

Corona-Krise: Hochkonjunktur bei Schutzmaskenproduktion
Kulmbach: Poja zeigt Fitness-Übungen für Zuhause

Kulmbach: Poja zeigt Fitness-Übungen für Zuhause

Die Coronakrise schränkt unser Leben in vielen Bereichen ein. Bewegungshungrige, die es sonst in die Fitness-Studios zieht, haben derzeit ebenso schlechte Karten. Die Sporttempel sind auch zu und da kommen wir von TVO ins Spiel. Wir bringen Ihnen den Fitness-Trainer direkt ins Haus oder besser gesagt auf Ihre Mattscheibe. Poja Mahdiyeh aus Kulmbach hat für uns und für Sie einige Übungen zusammengestellt und aufgezeichnet, die ganz ohne Equipment und überall durchgeführt werden können. Also schieben Sie die Couch beiseite, überwinden Ihren inneren Schweinehund und machen einfach mit!

Lichtenfels: Atemschutzmasken selbst genäht

Laut dem Robert-Koch-Insituts hilft ein Mund- und Nasenschutz gegen das Coronavirus nicht. Jedoch schützen sie die Person vor einer möglichen Ansteckung im eigenen Umfeld. Derzeit sind Mundschutze schwer zu bekommen. Daher verwandelten sich viele Wohnzimmer in echte Nähstuben. Genäht werden Schutzmasken nach Anleitung – und zwar wiederverwendbare! Sowohl für den eigenen Bedarf, als auch für Hilfsdienste.

Lichtenfels: Atemschutzmasken selbst genäht
Corona in Oberfranken: Atemschutz Pro und Contra

Corona in Oberfranken: Atemschutz Pro und Contra

Atemschutzmasken sind ein kostbares Gut in diesen Tagen. Wie Ministerpräsident Markus Söder klar gesagt hat, sollen die hochwertigsten Exemplare vorrangig in Arztpraxen und Pflegeheimen eingesetzt werden. Aber auch „private“ Masken sind ein Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus, speziell zum Schutz anderer. Viele Oberfranken haben da schon Lösungen für sich selbst und für ihr näheres Umfeld gefunden. Man setzt sich einfach an die Nähmaschine. Ein bisschen Fachwissen kann aber auch nicht schaden.

Spielzeughersteller Haba spendet 500.000 Atemschutzmasken an Klinikum

Der Spielzeughersteller Haba aus Bad Rodach bei Coburg schafftes es 3 Millionen zertifizierte Atemwegsmasken für das bayerische Gesundheitssystem zu ordern. Um an diese Menge zu gelangen, nutzte das Unternehmen seine internationalen Kontakte. Eine halbe Million der Masken wurden gestern dem Klinikum in Coburg gespendet.

Coburg: Spielzeughersteller Haba spendet 500 000 Atemschutzmasken an Klinikum

UPDATE (02. April, 17:48 Uhr)

Stadt & Landkreis Bayreuth: 255 Virusfälle

Die Zahl derjenigen Personen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das neue Corona-Virus getestet wurden, steigt weiterhin an. Seit gestern wurden 37 neue Fälle bekannt. Damit haben sich bisher insgesamt 255 Personen infiziert, wobei 20 davon aus den Nachbarlandkreisen oder aus anderen Regierungsbezirken stammen. Vier ältere Menschen aus Stadt und Landkreis Bayreuth sind seit Ausbruch der Pandemie inzwischen an den Folgen der Infektionskrankheit COVID-19 verstorben. 44 Personen mit Symptomen werden derzeit stationär in den Krankenhäusern in Bayreuth und Pegnitz behandelt, davon liegen 19 auf einer Intensivstation. Bisher konnten bereits 48 vormals infizierte Personen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder verlassen, 32 davon leben im Landkreis, 16 in der Stadt Bayreuth.


UPDATE (02. April, 17:46 Uhr)

Stadt und Landkreis Kronach: 62 Virusfälle

Von Mittwoch auf Donnerstag ist die Zahl der bisher insgesamt nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis Kronach um acht auf 62 Personen angestiegen. 14 davon konnten mittlerweile bereits aus der Quarantäne entlassen werden und gelten als genesen. Die Gesamtzahl der bisher in Quarantäne Geschickten, die engeren Kontakt zu Infizierten hatten, erhöhte sich auf zuletzt 235 Personen. Von diesen wurden zwischenzeitlich 84 Personen wieder aus der Quarantäne entlassen.


UPDATE (02. April, 16:21 Uhr)

Kulmbach: Anzahl der Coronainfektionen steigt 

Es wurden weitere positive Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es insgesamt 95 bestätigte Fälle im Landkreis. Zwei Patienten sind verstorben. Bezüglich der neu hinzugekommenen positiv getesteten Personen ermittelt das Gesundheitsamt aktuell alle möglichen Kontaktpersonen und ergreift die notwendigen weiteren Maßnahmen. Hierzu zählen wie zuvor die Probennahmen. Die Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Neun der bestätigten Fälle werden momentan stationär betreut. Einer davon außerhalb des Landkreises Kulmbach. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind größtenteils symptomfrei, nur wenige haben leichte Symptome. Die Personen werden regelmäßig aktiv von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes telefonisch betreut. Insgesamt konnten bisher 280 Personen im Landkreis wieder aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Darunter auch 22 der positiv Getesteten, die inzwischen wieder genesen sind


UPDATE (02. April, 16:14 Uhr)

Wunsiedel: Corona fordert zwei weitere Todesopfer

Die Zahl der mit Corona infizierten Personen ist im Landkreis Wunsiedel auf 292 angestiegen. Das sind 27 Personen mehr als am gestrigen Mittwoch (01. April). Das Landratsamt Wunsiedel bestätigt zudem zwei weitere Todesfälle. Bei den Verstorbenen handelt es sich um Frauen im Alter von 82 und 70 Jahren. Beide litten unter Vorerkrankungen. Damit sind inzwischen acht Menschen im Landkreis Wunsiedel an den Folgen von Corona gestorben. 106 Personen gelten als geheilt.

 


UPDATE (02. April, 16:06 Uhr)

Bamberg: Weyermann produziert Ethanol zur Desinfektionsmittelherstellung

Für die Versorgung von Patienten und zur Vorbeugung weiterer Infektionen, sind Produkte wie etwa Desinfektionsmittel und Schutzmasken allerdings essenziell. Im Familienkreis überlegte sich Famile Weyermann kurzerhand, was sie in dieser herausfordernden und schwierigen Zeit Gutes tun kann. „Gutes zu tun liegt in unseren Genen; es ist tief in unserer Familiengeschichte verankert. Schon meine Urgroßmutter Sabine Weyermann hat aus eigenen Mitteln das Lazarett Luitpoldschule unterhalten“, sagt Sabine Weyermann, geschäftsführende Gesellschafterin vierte Generation. Davon inspiriert, war die Idee auf den hauseigenen Destillen Ethanol herzustellen, geboren. Philipp Schwarz, Weyermann Brennereileiter, war begeistert und sofort bereit, an dem Projekt mitzuwirken. So wurde die Produktion auf den geliebten Whisky-Destillen von Weyermann Geschäftsführer Thomas Kraus-Weyermann schließlich auf 80% Alkohol umgestellt. Das Ethanol erhalten örtliche Apotheken zum Selbstkostenpreis. Diese können den Alkohol dann zur fachgerechten Herstellung von Desinfektionsmittel verwenden.


UPDATE (02. April, 15:57 Uhr)

Diakonie Hochfranken bietet "Telefonring gegen Einsamkeit" an

Die Diakonie Hochfranken möchte alleinstehenden Menschen, die unter Einsamkeit leiden, gerade in der aktuellen Ausnahmesituation der Coronavirus-Pandemie, aber auch über diese Zeit hinaus, regelmäßigen, verbindlichen telefonischen Kontakt ermöglichen. Dieser Telefonkontakt findet an einem zuvor vereinbarten Wochentag, zu einer festgelegten Zeit statt. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos. „Nicht alle Menschen leiden unter der derzeitigen Ausnahmesituation aufgrund der Coronavirus-Pandemie. Die meisten verfügen über genügend Ressourcen, um sich auch jetzt gut zurecht zu finden und mit der Situation umzugehen. Allerdings trifft die aktuelle Lage gerade diejenigen besonders hart, die auch schon vorher unter mangelnden sozialen Kontakten gelitten haben und deren wenige Möglichkeiten nun noch weiter eingeschränkt sind.“ Das sagt Alexandra Pape, Mitarbeiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes (SpDi) Hof der Diakonie Hochfranken. Diesen Menschen möchte die Diakonie Hochfranken das Angebot eines „Telefonrings gegen Einsamkeit“ machen. Betreut wird ein Telefonring von jeweils einer/m ehrenamtlich Mitarbeitenden, welche/r für maximal 6 bis 8 Teilnehmer*innen zuständig ist. 

Bei Interesse zur Mitarbeit als Ehrenamtliche*r oder als Teilnehmer*in wenden Sie sich bitte an:

Diakonie Hochfranken
Sozialpsychiatrischer Dienst
Gerontopsychiatrische Beratungsstelle
Alexandra Pape
Biengässchen 5
95028 Hof
Tel.: 09281 / 140 12 10


UPDATE (02. April, 15:10 Uhr):

Marktredwitz schließt die Rathäuser bis zum 17. April

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wird die Stadtverwaltung Marktredwitz mit ihren Gesellschaften und Unternehmen bis zum 17. April die Rathäuser nicht für den Publikumsverkehr öffnen. Notwendige Besuche im Einwohnermeldeamt, Standesamt und Ordnungsamt werden weiterhin per Terminvereinbarung während den Öffnungszeiten möglich sein.

Von der Schließung betroffen sind:

  • Neues Rathaus, Egerstraße 2
  • Rathaus, Bahnhofstraße 14 (u.a. Ordnungsamt, Einwohnermeldeamt, Standesamt)
  • Stadtbauamt und Bauhof, Böttgerstraße 10
  • Kommunalunternehmen Marktredwitz (KUM), Böttgerstraße 10
    Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft GmbH (STEWOG), Im Winkel 2
  • Tourist Information, Markt 29
  • Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Marktredwitz (Die Einsatzbereitschaft ist jedoch selbstverständlich gegeben!)
  • Städtische Sing- und Musikschule
  • vhs Fichtelgebirge Marktredwitz (Außerdem entfallen bis auf Weiteres alle Kurse!)
  • Stadtbücherei
  • Jugendzentrum LOESCHWERK10
  • Stadtarchiv
  • Bürgerinformationsstelle MAKmit
  • Integrationsbüro

Bei wichtigen Angelegenheiten bittet die Stadt zunächst um eine telefonische Terminvereinbarung mit den jeweiligen Fachbereichen:

  • Einwohnermeldeamt: 09231 / 501-154 oder -155
  • Standesamt: 09231 / 501-151 oder -152
  • Ordnungsamt: 09231 / 501-145 oder -148
  • Bauamt: 09231 / 501-161
  • Allgemeine Anliegen: 09231 / 501-0

UPDATE (02. April, 14:51 Uhr):

319 Infizierte in Bamberg

Die Zahl der Corona-Infizierten ist in Stadt und im Landkreis Bamberg auf 319 angestiegen. 90 kommen aus der Stadt und 229 aus dem Landkreis. 48 von ihnen gelten als geheilt. Die Zahl der Verstorbenen liegt unverändert bei fünf Personen.

UPDATE (02. April, 11:23 Uhr):

Landkreis Hof: 98-Jähriger an Corona-Infektion gestorben

Die Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof meldeten soeben, dass ein 98-Jähriger mit Coronavirus-Infektion gestorben ist. Wie Landrat Dr. Oliver Bär als Leiter der Gesundheitsbehörde informiert, handelt es sich bei dem Mann um einen Bewohner einer Pflegeeinrichtung im Landkreis Hof. Er ist am Dienstagabend (31. März) dort verstorben.


UPDATE (02. April, 11:17 Uhr):

Bamberger Rettungsschirm: Bereits über 1,2 Millionen Euro bewilligt

Zum 31. März gingen bei der Wirtschaftsförderung Bamberg insgesamt 122 Anträge ein, wovon die meisten aus den Bereichen Gastronomie, Dienstleistung und Einzelhandel gestellt worden sind. Inzwischen wurden gemeinsam mit dem Beteiligungscontrolling der Stadt und dem Kämmereiamt die meisten Anträge geprüft. 93 davon konnten mit einer Gesamtsumme von fast 1,2 Millionen Euro bewilligt werden. Da somit das Volumen des Bamberger Rettungsschirmes nach etwas mehr als einer Woche fast ausgeschöpft ist, gibt es jetzt eine Warteliste für alle noch eingehenden Anträge.


UPDATE (02. April, 09:22 Uhr):

Landkreis Bamberg: Kompostplätze bleiben offen / Samstags aber keine Anlieferung möglich

Die sechs Kompostplätze der LAKOM (Landwirtschaftliche Kompostierungsgesellschaft mbH Bamberg Umland) bleiben weiterhin geöffnet. Es gibt jedoch eine Einschränkung: Wegen den regelrechten Massenanstürmen an Samstagen, bleiben die Anlagen an den kommenden drei Samstagen (4. April/11. April/18. April) für Anlieferungen geschlossen. Dies bedeutet, dass an diesen Tagen keine Grün- und Gartenabfälle angenommen werden. Um den Anlieferverkehr zu entzerren, wird darum gebeten, alle Tageszeiten (auch die Vormittage) der übrigen Werktage zur Abgabe von Grünabfällen zu nutzen. Wichtigstes Ziel ist es, direkte Kontakte auf den Anlagen zu vermeiden und Mindestabstände einzuhalten.


UPDATE (02. April, 09:04 Uhr):

Bayern: Corona-Testkapazitäten massiv ausgebaut

Bayern hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie die Testkapazitäten massiv ausgebaut. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Mittwoch (01. April) hingewiesen. Ziel sei es, möglichst rasch Klarheit bei Verdachtsfällen zu bekommen. Dies sei sehr wichtig, um weitere Infektionen einzudämmen. Deshalb freue sich Huml, dass die bayernweite Testkapazität sogar auf circa 13.000 Tests pro Tag steigen kann, heißt es in einer Pressemitteilung.


UPDATE (01. April, 19:36 Uhr):

Kulmbach: Wie geht es Musikern in Zeiten von Corona?

Am gestrigen Dienstag (31. März) zeigten wir, wie kreativ die oberfränkischen Musiker in Zeiten des coronabedingten Stillstands des gesellschaftlichen Lebens sein können. Die Band Barfly aus Kulmbach versorgte uns mit Musik im Splitvideo. Nun wollen wir das Ganze ein wenig vertiefen und sprechen mit Bandmitglied Karsten Friedrich über Kunst- und Kulturschaffende in Zeiten der Corona-Krise.

Kulmbach: Wie geht es Musikern in Zeiten von Corona?
Musikvideo: "Die Leichtigkeit des Seins" von Barfly aus Kulmbach

UPDATE (01. April, 19:01 Uhr):

Bayreuth: Wagner Festspiele 2020 abgesagt

Kein roter Teppich, keine Wagner-Kunst auf Weltniveau, keine Tausende von Gästen aus aller Welt – die Bayreuther Festspiele 2020 sind offiziell abgesagt. Die Covid-19-Pandemie macht immer mehr auch die Durchführung der ganz großen Traditionsveranstaltungen dieser Welt unmöglich, Olympische Spiele wird es 2020 genauso wenig geben wie das legendäre Wimbledon-Tennisturnier oder eben die Bayreuther Festspiele. Einen herben Verlust für die Kulturwelt nennt das Bayerns Kunstminister Bernd Sibler, aber es ist auch ein herber Verlust für das im Moment ohnehin schon stark gebeutelte Hotel- und Gastgewerbe der Region. Reaktionen aus der Wagnerstadt auf das Wagner-Aus...

Corona-Krise: Bayreuther Festspiele 2020 abgesagt

UPDATE (01. April, 18:50 Uhr):

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken vom Mittwoch

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern und vom LGL für den Landkreis Lichtenfels (Stand: 18:30 Uhr)! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen!

Weitere Datenquellen:


UPDATE (01. April, 18:31 Uhr):

Stadt und Landkreis Hof: 212 Virusfälle

Anderthalb Wochen der Ausgangsbeschränkung in Bayern sind vorüber und langsam merkt man, dass sich die Stimmung in der Bevölkerung immer mehr teilt. Ältere Menschen sind abgeschnitten von der Öffentlichkeit und ihren Familien. Junge Familien versuchen den fast unmöglichen Spagat zwischen Home Office, Home Schooling und Kinderbetreuung. Dass wir im Vergleich zu manch anderen Ländern aber trotzdem noch einige Freiheiten genießen dürfen, das zeigt uns ein Ex-Student aus Bayreuth. Er lebt seit einem Jahr mit seiner Frau in China und erzählt uns von der Isolation während dem bisherigen Höhepunkt der Corona-Pandemie in seiner Wahlheimat.

Corona-Krise: Ein Oberfranke erlebte die Quarantäne in China

UPDATE (01. April, 18:20 Uhr):

Stadt und Landkreis Hof: 212 Virusfälle

Die Zahl der festgestellte Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt derzeit bei 212. Davon bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen sind 23 Personen.


UPDATE (01. April, 18:02 Uhr):

Landkreis Kronach: 54 Virusfälle

Bis Mittwoch (16:00 Uhr) ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis Kronach bei 54 Personen gleich geblieben. Davon ist je eine Person in der Frankenwald-Klinik Kronach und in einer auswärtigen Klinik untergebracht. Bei der Zahl 54 sind auch jene zwölf Personen mitgezählt, die mittlerweile bereits aus der Quarantäne entlassen werden konnten und als genesen gelten. Die Gesamtzahl der bisher in Quarantäne Geschickten, die engeren Kontakt zu Infizierten hatten, erhöhte sich auf zuletzt 214 Personen. Von diesen wurden zwischenzeitlich 80 Personen wieder aus der Quarantäne entlassen.


UPDATE (01. April, 17:44 Uhr):

Landkreis Forchheim: 98 Virusfälle

Das Landratsamt Forchheim vermeldete am heutigen Tag weiter steigende Infektionszahlen. Derzeit gibt es 98 bestätigte Virusfälle. Hinzukommen zwei bereits bestätigte Todesfälle. Letzte Woche verstarb ein 85-Jähiger aus dem Landkreis. Zu Beginn der Woche verstarb ein weiterer 70-jähriger Landkreisbewohner, der im Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz auf der Intensivstation beatmet wurde. 20 Personen gelten bislang als genesen.


UPDATE (01. April, 17:35 Uhr):

Stadt & Landkreis Bayreuth: 218 Virusfälle und ein dritter Todesfall

Die Zahl der an COVID-19 Erkrankten steigt auch im Bayreuther Raum weiter an. Seit gestern wurden 21 neue Fälle bekannt. Damit haben sich bisher insgesamt 218 Personen angesteckt. Hierbei stammen 20 Personen aus Nachbarlandkreisen oder aus anderen Regierungsbezirken.

Seniorin verstibt im Klinikum Bayreuth

Im Klinikum Bayreuth ist heute eine weitere hochbetagte Frau den Folgen dieser Virusinfektion erlegen. Somit sind bislang drei ältere Menschen aus Stadt und Landkreis Bayreuth seit Ausbruch der Epidemie an den Folgen verstorben.

40 Personen werden stationär versorgt

40 Personen mit Symptomen werden derzeit stationär in den Krankenhäusern in Bayreuth und Pegnitz behandelt, davon liegen 15 auf einer Intensivstation. Bisher konnten bereits 45 vormals infizierte Personen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder verlassen.


UPDATE (01. April, 17:24 Uhr):

Landkreis Coburg: Erster Todesfall und 87 Virusfälle

Das Landratsamt Coburg bestätigte am Nachmittag den ersten Todesfall im Zusammenhang mit der COVID-19-Erkrankung. Die am Dienstagabend verstorbene Frau war laut Pressemeldung gesundheitlich bereits schwer vorbelastet. Landrat Sebastian Straubel sprach den Angehörigen der Verstorbenen sein tiefes Mitgefühl aus. Im Coburger Land gibt es derzeit 87 bestätigte Virusfälle. 13 Personen gelten als geheilt. Derzeit befinden sich 283 Personen zudem in Quarantäne.


UPDATE (01. April, 17:14 Uhr):

Landkreis Kulmbach: Zweiter Todesfall und 93 Virusfälle

Das Landratsamt Kulmbach vermeldet einen zweiten Todesfall im Landkreis. Am Dienstagabend verstarb eine hochbetagte Frau, die positiv mit COVID-19 getestet, und außerhalb des Landkreises stationär betreut wurde. Es wurden zudem weitere positive Coronavirus-Fälle im Landkreis Kulmbach bestätigt.  Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es insgesamt 93 bestätigte Fälle im Landkreis. Acht der bestätigten Fälle werden momentan stationär betreut. Einer davon außerhalb des Landkreises Kulmbach.


UPDATE (01. April, 17:05 Uhr):

Stadt & Landkreis Bamberg: 288 Virusfälle

Die Zahl der mit dem Covid-19-Virus infizierten Personen im Raum Bamberg ist auf 288 gestiegen. Laut Landratsamt sind 205 Personen im Landkreis und 83 in der Stadt Bamberg infiziert. 35 Personen haben die Infektion inzwischen überstanden. Unverändert ist die Zahl der Todesfälle. Demnach starben bereits fünf Personen an den Folgen des Virus. Diese liegt laut Landratsamt bei 5.

Verknappung der Teströhrchen

Eine überregionale Verknappung der Teströhrchen führt inzwischen dazu, dass nicht mehr alle von den Gesundheitseinrichtungen gewünschten Abstriche durchgeführt werden können. Erster Ansprechpartner bei einer Erkrankung oder beim Verdacht auf eine Infektion ist und bleibt der Hausarzt. Dieser verweist an die Anlaufstelle für Corona-Tests in Scheßlitz oder an die neu eingerichteten In-fektionspraxen.


UPDATE (01. April, 16:57 Uhr):

Bundesweite Beschränkungen bis nach Ostern

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der Länder einigten sich am heuten Tag bei einer Telefonkonferenz darauf, die bestehenden Kontakt- beziehungsweise Ausgangsbeschränkungen bis zum Ende der Osterferien, einschließlich dem 19. April zu verlängern. Merkel appellierte, in dieser Zeit sollte man generell auf private Besuche und Reisen verzichten. "Eine Pandemie kennt keine Feiertage", so Merkel. Schärfere Beschränkungen sind derzeit aber nicht angedacht. Nicht geplant ist - wie in Österreich jetzt umgesetzt - eine Schutzmaskenpflicht in Supermärkten, oder gar im gesamten öffentlichen Raum. Am 14. April wollen sich die Beteiligten erneut zu einer Lagebesprechung zusammenfinden.

  • Das Pressestatement von Markus Söder später hier als Youtube-Stream zum Anschauen!

UPDATE (01. April, 16:16 Uhr):

50.000 Euro Spende für Hofer Teststation

Die Zentrale Teststelle in der Hofer Freiheitshalle hat eine finanzielle Unterstützung erhalten. 50.000 Euro stellte der Hofer Unternehmer Hanns-Jürgen Kleemeier der Teststelle im Rahmen einer Spende zur Verfügung. Landrat Bär, Oberbürgermeister Fichtner, Dr. Andreas Pötzl und sein Helferteam nahmen den symbolischen Scheck dankend entgegen.

© Landkreis Hof

UPDATE (01. April, 15:05 Uhr):

Corona-Hotlines der Stadt Bamberg werden sehr gut angenommen

Seit gut zwei Wochen sind zwei Hotlines der Stadt Bamberg zur Corona-Krise freigeschalten. Hier laufen die Fragen auf, die die Gesellschaft gerade beschäftigen. Dabei geht es um allgemeine Verhaltensmaßnahmen sowie Themen rund um die Wirtschaft. Unter der Nummer 0951 / 87 - 25 25 können sich Bürgerinnen und Bürger darüber informieren, welche Regeln und Vorschriften in Zeiten von Corona gültig sind. 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung stehen montags bis donnerstags (08:00 bis 17:00 Uhr) und freitags (08:00 bis 13:00 Uhr) für verschiedenste Fragen zur Verfügung. Täglich gehen hier rund 200 Anrufe ein.

Hotline für Wirtschaftsfragen

Die Corona-Krise macht auch der Wirtschaft in Bamberg zu schaffen. Deswegen hat das Wirtschaftsreferat unter der Nummer 0951 / 87 - 13 13 eine zusätzliche Hotline geschaltet. Hier beraten vier Mitarbeiterinnen Bamberger Unternehmen beispielsweise darüber, wo finanzielle Unterstützung beantragt werden kann.

Bamberger Nachbarschaftshilfe

Die beiden Hotlines der Stadt Bamberg werden laut Stadtverwaltung so lange geschalten, wie es die Corona-Krise erfordert. Weiterhin weist die Stadtverwaltung auf die örtliche Nachbarschaftshilfe sowie die verschiedenen Helferkreise in der Stadt Bamberg. Diese sind unter diesem LINK zu finden.


UPDATE (01. April, 14:44 Uhr):

Notbetreuung ist auch in den Osterferien sichergestellt

Die Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Schulen funktioniert weiterhin zuverlässig. Dies teilte das bayerische Sozialministerium mit. Die Quote der Kinder in Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen liegt aktuell bei 1,49 Prozent der regulär betreuten Kinder. Das sind rund 10.000 Kinder in ganz Bayern. In den Schulen nutzen derzeit 4.600 Schülerinnen und Schüler die Notbetreuung. Dieses Angebot ist auch an den Werktagen der zweiwöchigen Osterferien sichergestellt und kann genutzt werden, wenn beide Erziehungsberechtigte des Kindes, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind. Bei einer Tätigkeit in der Gesundheitsversorgung oder Pflege genügt es, wenn nur ein Elternteil in einem dieser beiden Bereiche tätig ist. Für eine bessere Planbarkeit sollten sich Eltern möglichst frühzeitig mit ihrer Einrichtung oder Schule in Verbindung setzen.


UPDATE (01. April, 13:59 Uhr):

Neuer Fahrplan: FOS / BOS - Abschlussprüfungen starten am 18. Juni

Das Bayerische Kultusministerium hat die Abschlussprüfungen an den beruflichen Oberschulen verlegt. Grund ist die Corona-Krise. Die Prüfungen beginnen nun am 18. Juni statt wie ursprünglich vorgesehen am 25. Mai, sofern der Unterricht in den Abschlussklassen nach den Osterferien wieder aufgenommen werden kann. Mehr dazu auf unserer Newsseite!


UPDATE (01. April, 12:51 Uhr):

Anträge können gestellt werden: Freistaat unterstützt Krankenhäuser und Pflegeheime bei der Verpflegung des Personals

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bayerischen Krankenhäuser, Universitäts- und Reha-Kliniken sowie Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen werden ab sofort vom Freistaat Bayern mit einem Zuschuss zur Verpflegung unterstützt. 

Um die Unterstützung ab dem 1. April 2020 möglichst unbürokratisch sicherzustellen, können betroffene Einrichtungen Anträge beim Landesamt für Finanzen einreichen. Die Finanzierung erfolgt aus dem Sonderfonds Corona-Pandemie.

(Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

Der Freistaat übernimmt dabei in Form einer Erstattungspauschale von 6,50 Euro pro Tag für jeden Mitarbeiter Kosten für die Verpflegung. Anträge können ab dem 1. April 2020 eingereicht werden unter: verpflegung-personal@lff.bayern.de.


UPDATE (01. April, 11:06 Uhr):

Wagner Festspiele 2020 in Bayreuth abgesagt

Diskutiert wurde die Maßnahme schon seit mehreren Tagen, nun ist sie beschlossene Sache. Die Bayreuther Wagner-Festspiele werden in diesem Sommer nicht stattfinden. Hintergrund sind die Auswirkungen rund um die Corona-Krise. Mehr dazu auf unserer Newsseite!


UPDATE (31. März, 20:40 Uhr):

SpVgg Bayern Hof: Zusammenhalt und Solidarität sind gefragt

Da der gesamte Spielbetrieb durch Beschluss des Bayerischen Fußballverbandes vorerst bis mindestens zum 19. April 2020 ausgesetzt wurde, fehlen besonders durch den Ausfall der Heimspiele überlebenswichtige Einnahmen. Die SpVgg Bayern Hof dat deshalb eine Aktion ins Leben gerufen, welche ein Appell an die Solidarität der Freunde der SpVgg Bayern Hof ist:

 

Zum Preis von 19,10 Euro kann jeder ein imaginäres Stadion-Ticket für unsere Grüne Au erwerben und so dem Verein in Form dieser wichtigen Spende seinen Zuspruch ausdrücken.

(SpVgg Bayern Hof)

 

  • Alles Weitere gibt es unter diesem LINK!

UPDATE (31. März, 19:20 Uhr):

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken vom Dienstag

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern und vom LGL für den Landkreis Lichtenfels (Stand: 19:00 Uhr)! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen!

Weitere Datenquellen:


UPDATE (31. März, 18:30 Uhr)

Münchberg: Hausärztliche Corona-Infekt Praxis eingerichtet

In Münchberg (HO) wurde eine vorübergehende Hausärztliche Corona-Infekt Praxis eingerichtet. Diese soll am Mittwoch (01. April) in der August-Hoch-Berufsschule ihren Betrieb aufnehmen. Ziel sei es, Corona-Patienten ambulant versorgen zu können, ohne dass sie in die Praxen der Ärzte im Hofer Land müssen, so das Hofer Landratsamt in der Meldung.


UPDATE (31. März, 18:14 Uhr)

Landkreis Kulmbach: 80 Virusfälle

Das Landratsamt Kulmbach bestätigte am späten Nachmittag weitere positive Coronavirus-Fälle. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es insgesamt 80 bestätigte Fälle im Landkreis. Ein Patient ist verstorben. Die Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Zehn der bestätigten Fälle werden momentan stationär betreut. Zwei davon außerhalb des Landkreises Kulmbach. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind größtenteils symptomfrei, nur wenige haben leichte Symptome. Insgesamt konnten bisher 212 Personen im Landkreis wieder aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Darunter auch 18 der positiv Getesteten, die inzwischen wieder genesen sind.


UPDATE (31. März, 18:02 Uhr)

Hofer Land: Fast 200 Virusfälle

Stand 17:00 Uhr gibt es in Stadt und Landkreis Hof 198 bestätigte Coronafälle. Dies teilte das Landratsamt mit. Wie berichtet, sind unter den Corona-Patienten auch Bewohner und Mitarbeiter von drei Pflegeeinrichtungen im Hofer Land. Die Bewohner dieser Einrichtungen wurden auf das Virus hin getestet. 

18 Bewohner im Seniorenwohnpark Bad Steben infiziert

Die Abstriche ergaben, dass sich im Seniorenwohnpark Bad Steben 18 Bewohner mit dem Covid19-Virus infiziert haben. Die getesteten Bewohner müssen nach derzeitigem Stand nicht stationär behandelt werden, sondern befinden sich isoliert in der Einrichtung. Darüber hinaus wurde die Pflegeeinrichtung prophylaktisch mit Sauerstoffgeräten sowie Pulsoximetern ausgestattet. 


UPDATE (31. März, 17:46 Uhr)

Sechstes Todesopfer im Landkreis Wunsiedel

Wie das Landratsamt Wunsiedel am Nachmittag mitteilte, gibt es im Landkreis aktuell 221 bestätigte Virusfälle. Daran gestorben ist nun eine sechste Person. Die 66-jährige Frau litt laut der Pressemeldung an Vorerkrankungen.


UPDATE (31. März, 17:07 Uhr)

Bamberg: Bisher 66 Anträge für den Rettungsschirm

„Die schnelle Hilfe, die wir mit unserem Rettungsschirm der Wirtschaft und Vereinen und Verbänden gewähren, kommt an.“ Diese Zwischenbilanz zieht der Bamberger Landrat Johann Kalb nach rund einer Woche. Der Wirtschaftsförderung des Landkreises liegen inzwischen 66 Anträge mit einem Volumen von einer Million Euro vor. 40 Anträge mit einer Gesamtsumme von 520.000 Euro wurden bereits genehmigt. Die Förderprogramme von Stadt und Landkreis Bamberg waren noch vor den Programmen von Bund und Land zur Stützung der heimischen Wirtschaft aufgelegt worden. Beide Rettungsschirme sind mit jeweils 1,5 Millionen Euro ausgestattet. Im Landkreis hatten die stellvertretenden Landräte und die Fraktionsvorsitzenden dem Landrat ihre uneingeschränkte Unterstützung signalisiert.


UPDATE (31. März, 16:54 Uhr)

Anzahl der Infizierten in Bayreuth steigt weiter an

Die Zahl der Menschen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das neue Corona-Virus getestet wurden, nimmt derzeit immer noch zu. Insgesamt wurden seit gestern 23 neue Fälle bekannt. Damit haben sich bisher insgesamt 197 Personen angesteckt, wobei bisher 17 davon aus den Nachbarlandkreisen oder aus anderen Regierungsbezirken stammen. Drei ältere Menschen sind seit Ausbruch der Epidemie inzwischen an den Folgen der Infektionskrankheit verstorben. 40 Personen mit Symptomen werden derzeit stationär in den Krankenhäusern in Bayreuth und Pegnitz behandelt, davon sind 15 intensivpflichtig. Bisher konnten bereits 41 Personen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder verlassen.


UPDATE (31. März, 15:42 Uhr)

Zahl der geheilten Corona-Patienten in Bamberg steigt

Die Zahl der Menschen, die eine Corona-Infektion durchgestanden haben, ist in Bamberg gestiegen. Aktuell gelten 27 Personen in Stadt und Landkreis Bamberg als geheilt. Das sind gut zehn Prozent der aktuell 261 durch Tests belegten Infizierten. 80 Infizierte kommen aus der Stadt Bamberg, 181 aus dem Landkreis. Positiv auf das Virus getestet wurden insgesamt 121 Männer und 140 Frauen. In der Stadt Bamberg sind es 47 Männer und 33 Frauen, im Landkreis 74 Männer und 107 Frauen.


UPDATE (31. März, 15:25 Uhr):

Coronavirus: Müllentsorgung in Haushalten unter Infektionsverdacht

Der Stadtbauhof Bayreuth macht darauf aufmerksam, dass Haushalte, in denen positiv auf COVID-19 getestete Personen leben, oder solche, die unter Infektionsverdacht stehen, bei der Entsorgung ihrer Abfälle unbedingt folgende Hinweise beachten sollten:

  • Die Entsorgung von gegebenenfalls mit Coronaviren kontaminierten Abfällen (zum Beispiel Taschentücher, Mund-Nasen-Schutz, Hygieneartikel) erfolgt über den Restmüll, die Sammlung in verschlossenen Behältern im Haus.
  • Die Entsorgung über die Restmülltonne bitte nicht lose, sondern in Mülltüten, die zum Beispiel durch Verknoten sicher verschlossen werden, vornehmen.
  • Für diese Haushalte gilt: Alle mit Sekreten in Berührung gekommenen Abfälle im Zweifelsfall über den Restmüll entsorgen.

Hintergrund ist, dass die Zerstörung der Viren in der Müllverbrennung (bei Temperaturen von rund 1.000 Grad) gewährleistet ist. Aufgrund des Schutzes der Müllwerker sollten möglicherweise kontaminierte Abfälle nicht in anderen Wertstoff- und Abfallbehältern entsorgt werden


UPDATE (31. März, 14:56 Uhr):

Hof: Wertstoffhöfe bleiben geschlossen

Wegen der vom Ministerpräsidenten verkündeten Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen bleiben die Hofer Wertstoffhöfe bis auf Weiteres geschlossen. Davon betroffen sind ebenfalls das Wertstoffmobil und das Problemstoffmobil. Laut einer Pressemitteilung des Abfallzweckverbandes wird es nach der Krise erweiterte Öffnungszeiten beziehungsweise auch zusätzliche Öffnungstage geben.

Mit Einschränkungen geöffnet bleibt das AbfallServiceZentrum Silberberg (ASZ). Am ASZ werden nur Abfälle angenommen, die nicht aus privaten Haushalten stammen. Grundsätzlich ausgeschlossen sind Kleinmengen und private Anlieferungen. Eine Bezahlung ist nur noch mit EC-Karte möglich. Das ASZ ist lediglich Montag bis Donnerstag (8:00 - 17:00 Uhr) und am Freitag (8:00 - 13:00 Uhr) geöffnet.


UPDATE (31. März, 13:58 Uhr):

60 Milliarden Euro: Kabinett in München beschließt Rettungspaket

Auf einer Pressekonferenz am Mittag informierte Ministerpräsident Markus Söder über die Finanzhilfen, die in der Coronakrise zur Verfügung gestellt werden. Die Finanzmittel, so wurde es bereits gestern bekannt, werden nochmals deutlich erhöht. Das 60 Milliarden Paket wurde vom Kabinett am heutigen Tag beschlossen. Zwei Drittel der Gelder sind für Bürgschaften und Kredite vorgesehen, ein Drittel für Beteiligungen. Hinzu kommt ein Nachtragshaushalt von 20 Milliarden Euro, der bereits zuvor abgesegnet wurde. Diese Gelder werden unter anderem für die Soforthilfen (Wir berichteten!) verwendet.

200.000 Anträge auf Soforthilfe

Söder rechnet bei den Soforthilfen mit Ausgaben von bis zu fünf Milliarden Euro in 2020. 200.000 Anträge auf derartige Hilfen wurden in einem Volumen von 1,5 Milliarden Euro im Freistaat bisher gestellt. Rund 200 Millionen Euro wurden bereits genehmigt. Zudem gab es bislang 90.000 Anträge auf Steuerstundungen. Das Volumen liegt hier derzeit bei zwei Milliarden Euro.

Keine Schutzmasken-Pflicht

Wie bereits während der Pressekonferenz am Montag geäußert, sprach sich Söder auch heute gegen zusätzliche Beschränkungen für die Bevölkerung aus. Der bayerische Ministerpräsident, wie auch sein heutiger Gast - Bundesfinanzminister Olaf Scholz -, sprachen sich gegen eine Schutzmasken-Pflicht in Supermärkten aus, wie sie zum Beispiel in Österreich beschlossen wurde.

Eigene Produktionen im Landd angeregt

Weiter sprachen sich Söder und Scholz in der Schutzmasken-Causa für eine eigene Produktion dieser Masken in Deutschland aus. Diese sei dringend nötig, so beide Politiker. Dies gelte auch für Beatmungsgeräte, um im Notfall umgehend agieren zu können.

 


UPDATE (31. März, 12:25 Uhr):

Erster Coronavirus-Fall in der Anker-Einrichtung in Bamberg

Alle Neuzugänge der ANKER-Einrichtung Oberfranken (AEO) in Bamberg werden rückwirkend bis Ende Januar systematisch und verdachtsunabhängig auf das Corona-Virus getestet. Wie die Regierung von Oberfranken am Dienstag (31. März) mitteilte, wurde im Rahmen dieser Überprüfungen in der letzten Woche ein positiver Coronafall festgestellt.


UPDATE (31. März, 11:04 Uhr):

Landkreis Bamberg bittet um Materialspenden

In Zeiten der Corona-Krise werden Atemschutzmasken, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel knapp. Das ist ein Problem für Arztpraxen und Krankenhäuser, Pflege- und Altenheime sowie ambulante Pflegedienste. Der Landkreis Bamberg als Katastrophenschutzbehörde arbeitet derzeit mit Hochdruck an der Beschaffung. Der Nachschub kommt jedoch teilweise nur schleppend. Daher startet die Region jetzt einen Spendenaufruf an alle Unternehmen, die noch Desinfektionsmittel und Co vorrätig haben, es aber aktuell nicht benötigen. Dazu gehören etwa Tattoo- und Piercing-Studios, Kosmetik- oder Nagelstudios, Friseure oder auch Caterer.


UPDATE (31. März, 09:14 Uhr):

Betreten des Bamberger Golfplatzes Hauptsmoorwald verboten

Der 9-Loch-Golfplatz Hauptsmoorwald am Rande der Gartenstadt ist wegen der Corona-Krise gesperrt. Dies gilt nicht nur für Golfer, sondern für alle - darauf weist der Bamberger Golfplatz jetzt hin.

Wir haben großes Verständnis, wenn die Wege, die durch die Platzanlage führen, von Spaziergängern genutzt werden, aber die sportlichen Anlagen wie Fairways, Bunker, Greens und Abschläge sind gesperrt für jedermann. Wir sind eine Sportanlage, die aufwendig gepflegt werden muss, daher ist das Picknicken, Befahren mit Fahrrädern, Überqueren, Ablagern von Müll und Spielen auf der Anlage nicht erlaubt."

Alle Personen, die den Anordnungen zuwider handeln, müssen mit einer Anzeige und mit einer Geldstrafe von 100 Euro rechnen. Der Golfclub kämpft mit den Auswirkungen der Krise und mit ein bisschen mehr Rücksicht aufeinander wird es sicherlich gelingen, heißt es in einer Pressemitteilung.


UPDATE (31. März, 08:48 Uhr):

Grüngutsammelplätze im Raum Coburg vorerst wieder geöffnet

Die Grüngutsammelplätze im Landkreis Coburg, die aufgrund der aktuellen Corona-Krise gesperrt wurden, öffnen erst einmal wieder. In gemeinsamer Abstimmung haben die Bürgermeister der einzelnen Städte und Gemeinden und Landrat Sebastian Straubel am Montag (30. März) darüber entschieden. Allerdings werden die Bürger ausdrücklich darum gebeten, bei Anlieferungen – wenn diese sich wirklich nicht vermeiden lassen, indem das Grüngut beispielsweise auf dem eigenen Grundstück vorübergehend gelagert wird – auf die Vorschriften gemäß der vom Freistaat Bayern erlassenen Allgemeinverfügung zu achten. Das bedeutet, den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten und Gruppenansammlungen auf den Grüngutplätzen zu vermeiden. Die Grüngutsammelplätze werden in den kommenden Wochen besonders beobachtet, gegebenenfalls muss die Entscheidung wieder überdacht werden.


UPDATE (30. März, 19:27 Uhr):

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken vom Montag

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern (Stand: 19:00 Uhr)! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen!

Weitere Datenquellen:


UPDATE (30. März, 18:47 Uhr):

Bayern: Ausgangsbeschränkungen bis zum 19. April verlängert

Die bayerische Staatsregierung hat die Ausgangsbeschränkungen im Freistaat bis zum 19. April verlängert. Dies teilte Ministerpräsident Söder am Mittag mit. Mit dieser Maßnahme will man den Kampf gegen die Corona-Panemie weiter fortsetzen. Die Restriktionen gelten auch für die Gastronomie und den Einzelhandel. Eine Verschärfung der Maßnahmen soll es in Bayern - Stand jetzt - nicht geben.

Bayern: Ausgangsbeschränkungen bis zum 19. April verlängert

UPDATE (30. März, 17:50 Uhr):

Stadt & Landkreis Bayreuth: 180 Virusfälle

Die Zahl der Menschen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das Coronavirus getestet wurden, nimmt zu. Insgesamt wurden seit Freitag 23 neue Fälle bekannt. Damit haben sich bisher insgesamt 180 Personen angesteckt. Drei ältere Menschen starben seit Ausbruch der Epidemie an den Folgen. Wir berichteten. 31 Personen mit Symptomen werden derzeit stationär in den Krankenhäusern in Bayreuth und Pegnitz behandelt, davon sind 15 intensivpflichtig. 11 Infizierte müssen beatmet werden. Bisher konnten bereits 32 Personen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder verlassen.


UPDATE (30. März, 17:40 Uhr):

Landkreis Hof: 153 Virusfälle

Das Corona-Virus breitet sich im Hofer Land weiter aus. Nach aktuellem Stand liegt die Zahl der festgestellten Coronafälle bei 153. Zehn Personen befinden sich derzeit in stationärer Behandlung. Darüber hinaus befinden sich aktuell 860 Personen in häuslicher Isolation.

Lage im Diakonischen Sozialzentrum Rehau stabil

Sowohl im Diakonischen Sozialzentrum Rehau, als auch im SeniorenWohnen des BRK in Hof und dem Seniorenwohnpark Bad Steben wurden Bewohner oder Pflegekräfte positiv auf das Virus getestet. Um eine Weiterverbreitung einzudämmen, wurden die Betroffenen isoliert, Kontaktpersonen ebenfalls unter Quarantäne gestellt und getestet. Diese Maßnahmen machen sich in Rehau bereits bemerkbar: Wie das Landratsamt mitteilt, ist die Lage dort seit mehreren Tagen stabil. Nachdem dort vor gut einer Woche zwei positive Fälle gemeldet wurden, sind die Krankheitssymptome von Bewohnern und Mitarbeitern mittlerweile rückläufig. In stationärer Behandlung befindet sich derzeit noch eine Person.

14 Personen genesen

Zudem steigt die Zahl der genesenen Patienten im Hofer Land. Bislang konnten 14 Personen aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden.


UPDATE (30. März, 17:05 Uhr):

Landkreis Wunsiedel: 197 Virusfälle

Wie das Landratsamt Wunsiedel am Nachmittag veröffentlichte, gibt es im Landkreis derzeit 197 bestätigte Virusfälle. Bislang gab es zudem fünf Todesfälle. Wir berichteten am Wochenende darüber.


UPDATE (30. März, 16:45 Uhr):

Landkreis Lichtenfels: Erster Todesfall

Wie das Landratsamt Lichtenfels am Nachmittag vermeldete, gibt es im Landkreis den ersten Corona-Todesfall. Weiterhin sind 79 Personen mit dem Virus infiziert. Mit Blick auf die steigenden Zahlen an Infizierten appellierte Landrat Meißner nochmals an die Bürgerinnen und Bürger, sich unbedingt an die Vorgaben der bayerischen Staatsregierung zu halten. Näheres zu dem Todesfall teilte das Landratsamt nicht mit.


UPDATE (30. März, 16:35 Uhr):

Landkreis Kulmbach: 74 Virusfälle

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es insgesamt 74 bestätigte Fälle im Landkreis. Ein Patient starb bereits in der letzten Woche. Wir berichteten. Die Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Zehn der bestätigten Fälle werden momentan stationär betreut. Zwei davon außerhalb des Landkreises Kulmbach. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind größtenteils symptomfrei. Insgesamt konnten 212 Personen im Landkreis wieder aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Darunter auch 18 der positiv Getesteten, die inzwischen wieder genesen sind.


UPDATE (30. März, 14:40 Uhr):

Coburg: Hilfe bei häuslicher Gewalt

Die aktuelle Ausgangsbeschränkung mit verstärkter räumlicher Nähe zuhause kann einen Belastungsfaktor für Familien darstellen. Unter Umständen treten vermehrt Konflikte auf und es steigen im äußersten Fall auch die Übergriffe häuslicher Gewalt. Wie die Stadt Coburg informiert, werden die Beratungsangebote daher weiterhin angeboten:

Wichtige Ansprechpartner/innen stehen in Coburg zur Verfügung:

  • Frauennotruf: Telefon - 09561 / 90 155
  • Frauenhaus Coburg: Telefon - 09561 / 86 17 96
  • Häusliche Gewalt im Alter (für Menschen in Pflegeeinrichtungen) – über Arbeitskreis Keine sexuelle Gewalt: Telefon - 09561 / 15 287
  • Polizei: Telefon - 09561 / 645-0
  • Polizeiliche Beratungsstelle für Frauen und Kinder: Telefon - 09561 / 645480
  • Notruf: 110
  • Bundesweite Hilfetelefonnummer 08000 / 116 016

UPDATE (30. März, 13:03 Uhr):

Bayern: Ausgangsbeschränkungen bis zum 19. April verlängert

Die bayerische Staatsregierung hat die Ausgangsbeschränkungen im Freistaat bis zum 19. April verlängert. Dies teilte Ministerpräsident Markus Söder am Montagmittag in München mit. Mit dieser Maßnahme will man den Kampf gegen die Corona-Panemie weiter offensiv fortführen. Die geltenden Restriktionen gelten zudem auch für die Gastronomie und den Einzelhandel. Eine Verschärfung der Maßnahmen, unter anderem das Tragen eines Mundschutzes in der Öffentlichkeit, wie es jetzt in Österreich umgesetzt wird, soll es in Bayern nicht geben.

Hilfe für kleine Unternehmen

Wirtschaftsminister Aiwanger betonte auf der Pressekonferenz, dass es noch umfassendere Hilfen für kleine Firmen geben wird. Ab dem morgigen Tag sollen diese Soforthilfesätze wie folgt steigen:

  • 1-5 Mitarbeiter: 9.000 Euro
  • 10 Mitarbeiter: 15.000 Euro
  • 11-50 Mitarbeiter 30.000 Euro
  • 50-250 Mitarbeiter: 50.000 Euro

Polizei ahndet Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung

Am Wochenende führte die Polizei bayernweit 50.000 Kontrollen im Rahmen des Vollzugs der Ausgangsbeschränkungen durch. Hierbei wurden rund 9.000 Verstöße festgestellt. In circa 3.200 Fällen wurden diese Verstöße geahndet. Diese teilte Innenminister Herrmann auf der Pressekonferenz mit.

551 Erkrankte auf Intensivstationen

Nach Auskunft von Gesundheitsministerin Huml sind bayernweit derzeit 551 Corona-Patienten auf Intensivstationen untergebracht. Insgesamt werden 2.059 Menschen wegen dem Coronavirus stationär in Kliniken behandelt.

 


UPDATE (30. März, 11:40 Uhr):

Wegen Coronakrise - Batteriezulieferer aus Bad Staffelstein insolvent

Aufgrund der Coronakrise ist die Akkumulatorenfabrik MOLL GmbH + Co. KG aus Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels) gezwungen, nach 75 Jahren, ein Insolvenzverfahren zu beantragen. In einem Schreiben gibt die Firma an, dass durch die Coronakrise verursachten wirtschaftlichen Bedingungen sowie der allgemeine Produktionsstopp in der Automobilindustrie den Schritt der Insolvenz erzwingen würde.


UPDATE (30. März, 10:15 Uhr):

Print Ausgabe des Coburger Veranstaltungskalenders wird ausgesetzt

Seit Jahren sind es die Besucher, Einwohner und Touristen der Region Coburg gewohnt, monatlich einen Veranstaltungskalender in gedruckter Form zu bekommen. Er lieferte bisher immer einen Überblick über die geplanten Veranstaltungen. Wegen der derzeit völlig unkalkulierbaren Entwicklung aufgrund des Corona-Virus muss die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg als Herausgeber dieses Angebot leider aussetzen. Sobald sich das öffentliche Leben wieder normalisiert hat, wird der Veranstaltungskalender selbstverständlich auch in der gedruckten Variante wieder angeboten werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft.


UPDATE (30. März, 08:53 Uhr):

Klinikum Forchheim schließt zwei Wochen lang Geburtshilfe

Aufgrund eines Verdachtsfalles einer Covid-19 Infektion wird die Geburtshilfe des Klinikums Forchheim - Fränkische Schweiz am Standort Forchheim vorläufig für mehr als zwei Wochen bis einschließlich dem 14. April geschlossen, dies teilte das Klinikum am Sonntag (29. März) mit. Gebärende, die stationär aufgenommen sind oder die bereits entbunden haben, werden weiter im Klinikum behandelt. Eine Hebamme hat sich möglicherweise extern mit dem Coronavirus angesteckt. Zum Schutz der werdenden Mütter und der Mitarbeiter hat sich das Klinikum entschieden, die Abteilung Geburtshilfe vorübergehend zu schließen, damit alle Mitarbeiter aus dem Bereich, die direkten Patientenkontakt haben, getestet werden können und die Ergebnisse vorliegen.


© Pixabay / Symbolbild

Themenseite (Woche 13/20): Liveticker zum Coronavirus in Oberfranken & Bayern


UPDATE (29. März, 17:28 Uhr):

Die Zahl der festgestellte Corona-Fälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt bei 144 (Stand: 17:00 Uhr). Davon bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen sind zehn Personen. Dazu liegen die Testergebnisse der Zentralen Teststation Hofer Freiheitshalle vom 27. März vor. Das bedeutet:

Wenn Sie am 27. März (oder früher) an der Freiheitshalle getestet wurden und seitdem nicht vom Gesundheitsamt oder einem Arzt angerufen wurden, ist Ihr Testergebnis negativ. Falls Sie - trotz negativem Ergebnis - Kontakt mit Infizierten hatten oder zuletzt in einem Risikogebiet waren, bitten wir Sie dennoch zwei Wochen zu Hause zu bleiben."

(Landratsamt Hof)


UPDATE (29. März, 16:38 Uhr):

Drei weitere Corona-Tote im Landkreis Wunsiedel

Der Landkreis Wunsiedel meldete soeben drei weitere Todesopfer aufgrund der Corona-Pandemie. Es sich um einen 76-jährigen Mann ohne bekannte Vorerkrankungen, um eine 87-jährige Frau ohne bekannte Vorerkrankungen sowie um einen 82-jährigen Mann mit Vorerkrankungen. Damit erhöht sich die Zahl der Todesopfer im Landkreis von zwei auf fünf. Dazu gibt es derzeit 188 bestätigte Corona-Fälle.


UPDATE (29. März, 16:24 Uhr):

Erstes Corona-Todesopfer im Landkreis Kulmbach

Der Landkreis Kulmbach meldete soeben den ersten Todesfall im Zuge der Corona-Pandemie. Am frühen Sonntagmorgen (29. März) verstarb ein hochbetagter Mann der positiv mit COVID-19 getestet und mit erheblichen Vorerkrankungen belastet war, heißt es in der Pressemitteilung. Gegenwärtig gibt es 74 bestätigte Fälle im Landkreis. Das Gesundheitsamt ermittelt die möglichen Kontaktpersonen und ergreift die notwendigen weiteren Maßnahmen. Hierzu zählen wie zuvor die Probennahmen. Die Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Elf der bestätigten Fälle werden momentan stationär betreut. Drei davon außerhalb des Landkreises Kulmbach. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind größtenteils symptomfrei, nur wenige haben leichte Symptome. Die Personen werden regelmäßig aktiv von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes telefonisch betreut.


UPDATE (29. März, 13:31 Uhr):

52 Corona-Infizierte im Landkreis Kronach

Wie das Landratsamt Kronach am Sonntagmittag (29. März) mitteilte, stieg die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis Kronach übers Wochenende um sechs auf insgesamt 52 Personen. Quarantänepflichtig waren darüber hinaus auch mehr als 200 Personen, die engeren Kontakt zu Infizierten hatten.


UPDATE (29. März, 13:23 Uhr):

Ab Montag Corona-Teststelle in Pegnitz

Am Freitagabend (27. März) wurde in Pegnitz im Landkreis Bayreuth eine Coronavirus-Teststelle eingerichtet. Sie ist als Drive-In konzipiert und öffnet ab Montag (30. März) ihre Türen. Sie Einrichtung wird von Montag bis Freitag von jeweils 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr besetzt sein. Getestet werden hier von einem Arzt vorher angemeldete Personen. Eigenmächtig vorfahren darf hier niemand.

 

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UPDATE (29. März, 11:13 Uhr):

Hofer Landrat ernennt ärztlichen Leiter Führungsgruppe Katastrophenschutz

Landrat Oliver Bär hat in seiner Funktion als Vorsitzender des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung einen Ärztlichen Leiter Führungsgruppe Katastrophenschutz sowie dessen Stellvertreter bestimmt. Mit sofortiger Wirkung übernimmt die Funktion der Ärztlichen Leitung Dr. Werner Schramm, Anästhesist am Sana-Klinikum Hof. Seine Stellvertretung übernimmt der pensionierte Anästhesist Dr. Manfred Steinhäußer, der zuletzt als Leiter der Anästhesie und Intensivmedizin in der Klinik Münchberg tätig war.

Zuständigkeitsbereich umfasst die Landkreise Hof und Wunsiedel sowie die Stadt Hof

Die Bayerischen Minister des Innern und der Gesundheit hatten dazu eine Allgemeinverfügung erlassen, wonach ein Ärztlicher Leiter für jeden Zweckverband zu bestimmen ist. Der Zuständigkeitsbereich von Dr. Schramm und Dr. Steinhäußer umfasst die Landkreise Hof und Wunsiedel sowie die Stadt Hof. Die Aufgabe der Ärztlichen Leiter besteht vorrangig darin, das Betten- und Behandlungskapazitätenmanagement sowie die Patientenströme aller Einrichtungen für die Bekämpfung der Corona-Pandemie zu steuern. Dafür erfolgt eine enge Abstimmung mit der Integrierten Leitstelle, den Ärztlichen Leitern des Rettungsdienstes sowie den Covid-19 Koordinierungsgruppen der Krankenhäuser.


UPDATE (28. März, 19:47 Uhr):

Grüß Gott Oberfranken – Mutmacher: Neue Gottesdienst-Sendereihe bei TVO

Ab dem morgigen Sonntag (29. März) überträgt TVO 30-minütige Gottesdienste und Andachten aus verschiedenen Kirchen in Oberfranken. Ausgestrahlt wird die neue Sendung "Grüß Gott Oberfranken - Mutmacher" immer sonntags um 9:00 Uhr, 11:00 Uhr, 13:00 Uhr und 14:00 Uhr. Die neue Sendereihe ist eine Gemeinschaftsproduktion des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Bayreuth und des oberfränkischen Fernsehsenders. Den Anfang macht Regionalbischöfin Dorothea Greiner am Sonntag (29. März) in der Stadtkirche Bayreuth.

Uns fehlt in der momentanen Krise die Möglichkeit, zum Gottesdienst zusammenzukommen. ... Außerdem brauchen viele Menschen jetzt in der Coronaviruskrise mehr denn je die Stärkung durch das Evangelium. ... Erstaunlich, was nun entstanden ist: Auch im Regionalprogramm können wir nun sonntäglich via Fernsehen gemeinsam beten“

(Dorothea Greiner, Regionalbischöfin)


UPDATE (28. März, 18:35 Uhr):

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken vom Samstag

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern (Stand: 18:30 Uhr) sowie vom LGL für den Landkreis Lichtenfels! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen, die über den Tag aktualisiert und veröffentlicht werden! Von den Landratsämtern Bayreuth, Forchheim, Kronach und Kulmbach gab es für den Samstag keine Daten.

Weitere Datenquellen:


UPDATE (28. März, 18:04 Uhr):

142 Corona-Infizierte in Stadt und Landkreis Hof

Die Zahl der festgestellten Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt bei 142. Davon bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen sind neun Personen. Dazu liegen die Testergebnisse der Zentralen Teststation Hofer Freiheitshalle vom 26. März vor. Das bedeutet:

Wenn Sie am 26.03.2020 (oder früher) an der Freiheitshalle getestet wurden und seitdem nicht vom Gesundheitsamt oder einem Arzt angerufen wurden, ist Ihr Testergebnis negativ. Falls Sie - trotz negativem Ergebnis - Kontakt mit Infizierten hatten oder zuletzt in einem Risikogebiet waren, bitten wir Sie dennoch zwei Wochen zu Hause zu bleiben".

(Landratsamt Hof)


UPDATE (28. März, 17:55 Uhr):

159 Infizierte im Landkreis Wunsiedel

Im Landkreis Wunsiedel ist die Zahl der Infizierten auf 159 gestiegen, dies teilte das Landratsamt am Samstagabend (28. März) mit. Die Zahl der Todesfälle in der Region bleibt stabil bei zwei.


UPDATE (28. März, 17:44 Uhr):

medi bayreuth schickt alle Mitarbeiter in Kurzarbeit

Am Mittwoch (25. März) wurde der Spielbetrieb in der easyCredit Basketball Bundesliga nochmals bis zum 30. April ausgesetzt. Um die entstandene Krise überwinden zu können, wurden alle Mitarbeiter, inklusive aller verbliebenen Spieler und Trainer, in Kurzarbeit geschickt, heißt es vom Verein. Die Entscheidung sei unumgänglich, um die Zukunft des Klubs zu sichern, sagte medi bayreuth Geschäftsführer Björn Albrecht, der sich gleichzeitig bei allen für deren Verständnis und Beitrag bedankte.

Notbesetzung macht per Homeoffice weiter

In einer Notbesetzung arbeitet der Verein derzeit im Homeoffice, ist aber per Mail oder telefonisch von Montag bis Donnerstag zwischen 10:00 und 12:00 Uhr erreichbar. Im Lauf der kommenden Woche wollen die Verantwortrlichen offen auf Sponsoren und Fans zugehen und um Unterstützung bitten.


UPDATE (28. März, 13:38 Uhr):

 

Malaktion für Senioren in Coburg

Unter dem Motto „Kinder malen, Seniorinnen und Senioren strahlen“ ruft das Bündnis „Coburg – Die Familienstadt“ Kinder und Jugendliche auf, für Menschen in Alten- und Pflegeheimen oder die alleine lebenden und derzeit keinen Besuch bekommen können, zu malen und zu basteln. Das hilft Zuhause nicht nur gegen die Langweile, sondern zaubert bei den Empfängern sicher auch ein Lächeln ins Gesicht. Die Künstler können auch gerne ihren Vornamen und ihr Alter mit auf das Bild schreiben oder einen Brief dazu legen.

 

Bilder sollen im Internet veröffentlicht werden

„Gerade in dieser momentanen schwierigen Zeit können wir so zusammen helfen, um das Leben überall ein bisschen fröhlicher zu machen“, erläutert Bianca Haischberger, Leiterin der Stabsstelle Bündnis Coburg – Die Familienstadt und Demografie, und ergänzt: „Wir freuen uns sehr auf die Bilder, werden sie fotografieren und auch auf unseren Internetseiten sowie in Facebook veröffentlichen. Die Originale werden natürlich an die Seniorinnen und Senioren gegeben.


UPDATE (28. März, 13:12 Uhr):

VER Selb erstattet Playofftickets zurück

Bereits gekaufte Tickets für die abgesagte Playoff-Begegnung der Selber Wölfe mit den Tilburg Trappers werden automatisch rückerstattet, das teilte der Eishockey-Verein am heutigen Samstagmorgen (28. März) mit. Die Käufer sollen den vollen Kaufpreis zurückbekommen. Wie berichtet wurde die laufende Saison vorzeitig wegen der Corona-Pandemie beendet. Obwohl der VER Selb den Vorverkauf frühzeitig stoppte, wurden bis dahin schon einige Tickets verkauft.

Ticketportal „reservix“ bittet um Geduld

„Unser Partner, das Ticketportal „reservix“, hat alle Hände voll zu tun, die Kosten für verkaufte Tickets für hunderte von Veranstaltungen rückzuerstatten und bittet deshalb um Geduld bei den Käufern“, so Geschäftsstellenleiter Peter Pahlen. Alle Fans, die bereits Karten geordert hatten, brauchen nicht aktiv zu werden. Reservix wird zeitnah auf die Käufer zugehen. Aufgrund der aktuell hohen Arbeitsbelastung zieht sich die Bearbeitungsdauer länger als gewohnt hin.


UPDATE (28. März, 12:38 Uhr):

Corona-Testzentrum ab Montag in Bayreuth

Um die ärztlichen Dienste in der Region Bayreuth zu entlasten, haben Stadt und Landkreis Bayreuth gemeinsam mit Unterstützung durch das Gesundheitsamt und der Kassenärztlichen Vereinigung (KVB) in der Oberfrankenhalle eine zentrale Teststelle für Infektionen mit dem Corona-Virus eingerichtet. Sie ist jeweils von Montag bis Freitag von 13:00 bis 16:00 Uhr besetzt.

Getestet werden ausschließlich Personen, die im dringenden Verdacht stehen, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben und durch die KVB vorab bei der zentralen Teststelle angemeldet wurden. Stadt und Landkreis sowie das Gesundheitsamt appellieren nachdrücklich an die Bürger, nicht auf eigene Faust die Teststelle aufzusuchen. Prophylaktische Abstriche werden dort nicht genommen.

Bei Verdacht einer Infektion mit dem neuen Corona-Virus wird empfohlen, sich zunächst telefonisch, keinesfalls persönlich, mit dem Hausarzt oder dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) in Verbindung zu setzen. Wenn seitens der Ärzte ein medizinisch begründeter Corona-Verdacht festgestellt wird, erfolgt eine Anmeldung der zu testenden Person bei der zentralen Teststelle. Dort selbst wird keine Untersuchung, sondern nur ein Abstrich aus dem Mundbereich vorgenommen. Die betroffenen Personen werden rechtzeitig vorher über ihren Termin bei der Teststation informiert. Wer daraufhin die Teststelle aufsucht, muss seine Krankenversicherungskarte vorzeigen.

Die Teststation wurde an der Gaststätte Oberfrankenhalle als „Drive-In“ eingerichtet und ist ab kommenden Montag (30. März) um 13:00 Uhr in Betrieb. Personen, die einen Termin erhalten haben, werden gebeten, sich mit ihrem Fahrzeug dorthin zu begeben. Die Abstriche werden dann über das geöffnete Autofenster entnommen.


Corona-Krise in Bayreuth: MedCenter will Kapazitäten zur Verfügung stellen

Corona-Krise in Bayreuth: MedCenter will Kapazitäten zur Verfügung stellen

In Bayreuth gibt es das MedCenter, ein großes Ärztehaus mit einer Ausstattung, die an eine kleine Grundversorgungsklinik mindestens heranreicht. Dieses MedCenter hat angeboten, seine Kapazitäten komplett dem Klinikum Bayreuth zur Verfügung zu stellen. Entweder mit der Einrichtung von bis zu 8 Beatmungsplätzen oder mit der Übernahme regulärer Klinikum-Patienten, damit dort die Plätze freigehalten werden können. Die Reaktion aus dem Klinikum Bayreuth allerdings fällt bislang recht verhalten aus – was in der derzeitigen Situation viele Bayreuther durchaus überrascht.

UPDATE (27. März, 18:25 Uhr):

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken: 893 Infizierten-Fälle

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern (Stand: 18:00 Uhr) sowie vom LGL für den Landkreis Lichtenfels! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen, die über den Tag aktualisiert und veröffentlicht werden! Wir bitten, dies zu beachten.

Weitere Datenquellen:


UPDATE (27. März, 18:12 Uhr):

115 Infizierte im Landkreis Wunsiedel

Im Landkreis Wunsiedel ist die Zahl der 115 Infizierten gleich geblieben, dies teilte am Freitagabend (27. März) das Landratsamt Wunsiedel mit. Bisher gibt es  im Landkreis zwei Todesfälle.

UPDATE (27. März, 18:10 Uhr):

46 Infizierte im Landkreis Kronach

Zwischen Donnerstag (26. März) und Freitag (27. März) stieg die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis Kronach von 12 auf insgesamt 46 Personen, dies teilte das Landratsamt Kronach mit.
 

UPDATE (27. März, 18:05 Uhr):

19 neue Corona-Fälle im Raum Bayreuth

In der Stadt und im Landkreis Bayreuth gibt es 19 neue Corona-Fälle. Bisher haben sich insgesamt 157 Menschen angesteckt. Davon sind sieben Personen aus den Nachbarlandkreisen und eine Person stammt aus einem anderen Bundesland.

19 Personen werden stationär betreut - 7 davon intensivpflichtig

19 Personen werden derzeit stationär in den Kliniken Bayreuth und Pegnitz betreut. Sieben davon sind intensivpflichtig. Zudem befindet sich das Personal von sieben Hausarztpraxen in häuslicher Quarantäne. 18 Personen konnten bisher die Quarantäne verlassen.

UPDATE (27. März, 17:59 Uhr):

108 Infizierte in der Stadt und im Landkreis Hof

Wie das Landratsamt Hof am Freitagabend (27. März) bekannt gab, gibt es nach derzeitigem Stand (17:59 Uhr) in der Stadt und im Landkreis Hof 108 Infizierte. Davon sind sechs Personen wieder symptomfrei und aus der häuslichen Quarantäne entlassen.

UPDATE (27. März, 17:55 Uhr):

Corona-Bußgeldkatalog erlassen

Das Bayerische Gesundheitsministerium erließ am Freitag (27. März) einen Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus. Er steht allen Kreisverwaltungsbehörden in Bayern als Richtschnur zur Verfügung. Diese sind für den Erlass der einschlägigen Bußgeldbescheide zuständig. Die Bayerische Polizei ist ebenfalls informiert.

"Verstöße werden wir konsequent sanktionieren. Dort, wo notwendig, wird die Bayerische Polizei die Kontrollen noch weiter verstärken."

(Joachim Herrmann, Bayerns Innenminister)

Der Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus ist abrufbar unter http://www.coronavirus.bayern.de oder https://www.stmi.bayern.de/miniwebs/coronavirus/faq/index.php

UPDATE (27. März, 17:40 Uhr):

Neue Corona-Teststelle in Pegnitz

Mit Unterstützung durch das Gesundheitsamt und der Kassenärztlichen Vereinigung (KVB) richtete der Landkreis Bayreuth an der Berufsfachschule der Hotelfachschule in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) eine zentrale Corona-Teststelle ein. Diese wird ab Montag (30. März) von Montag bis Freitag von jeweils 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr besetzt sein.

Arzt meldet bei Corona-Verdacht betroffene Person bei der Teststelle an

Bei Verdacht einer Infektion mit dem Corona-Virus wird empfohlen, sich zunächst nur telefonisch mit dem Hausarzt oder dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) in Verbindung zu setzen. Stellt der Arzt einen medizinisch begründeten Corona-Verdacht fest, erfolgt durch diesen eine Anmeldung der betroffenen Person bei der Teststelle.

UPDATE (27. März, 16:10 Uhr):

69 bestätigte Corona-Infizierte im Landkreis Kulmbach

Zum jetzigen Zeitpunkt (27. März, 16:10 Uhr) gibt es 69 bestätigte Fälle im Landkreis Kulmbach. Die Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit alle möglichen Kontaktpersonen und ergreift die notwendigen weiteren Maßnahmen.

Zehn Infizierte werden stationär betreut

Zehn der bestätigten Fälle werden momentan stationär betreut. Drei davon außerhalb des Landkreises Kulmbach. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind größtenteils symptomfrei, nur wenige haben leichte Symptome.

UPDATE (27. März, 15:58 Uhr):

Azubi-Abschlussprüfungen der IHK zu Coburg im Juni 

Wie die IHK zu Coburg am Freitagnachmittag (27. März) mitteilte, werden die schriftlichen IHK-Ausbildungsprüfungen im Zeitraum zwischen dem 16. bis 19. Juni nachgeholt. Die industriell-technischen Prüfungen sollen demnach am 16. und 17. Juni und die kaufmännischen am 18. und 19. Juni stattfinden.

Prüfungsteilnehmer, die im Frühjahr 2020 für die Abschlussprüfung Teil 1 angemeldet waren, können ihre Prüfung im Herbst 2020 nachholen. Über konkrete Termine informiert die IHK zu Coburg rechtzeitig auf ihrer Homepage www.coburg.ihk.de.

Auch alle IHK-Unterrichtungen sowie die IHK Sach- und Fachkundeprüfungen bleiben mindestens bis 24. April ausgesetzt.

Abschlussprüfungen der Weiterbildungen

Die Weiterbildungsprüfungen (zum Beispiel: Betriebswirte, Fachwirte, Meister) finden zwischen Juni und August 2020 statt. Als Orientierung gilt: Alle bisherigen von März bis Mai geplanten Prüfungstermine werden ungefähr um drei Monate verschoben.

UPDATE (27. März, 15:22 Uhr):

Corona-Hotline der IHK-Coburg auch am Samstag erreichbar

Die Corona-Hotline der IHK zu Coburg - 09561 / 74 26 776 - ist am Samstag (28. März), in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr erreichbar. Die Mitarbeiter der IHK zu Coburg unterstützen in dieser Zeit ihre Mitgliedsunternehmen bei rechtlichen, betriebswirtschaftlichen und finanziellen Fragen.

UPDATE (27. März, 15:05 Uhr):

Landkreis Wunsiedel bündeln alle Hilfsangebote auf einer Plattform

In den vergangenen Tagen haben viele Bürger, Organisationen und Vereine Hilfsangebote auf die Beine gestellt, die der Landkreis Wunsiedel nun auf einer zentralen Plattform bündelt. Dort können individuelle Hilfsangebote und auch konkreter Unterstützungsbedarf gemeldet werden. Ein Mitarbeiterteam im Landkreis wird die Vermittlung der konkreten Unterstützungswünsche und Angebote übernehmen. Helfer und Hilfesuchende werden mit ihren Daten registriert und erst danach durch die Mitarbeiter zusammengeführt.

Ab sofort kann jeder Unterstützungsbedarf und Hilfsangebote aus den folgenden Bereichen melden:

  • Apothekengänge
  • Einkaufen
  • Fahrdienste
  • Gesprächsangebot
  • Pflanzen-/Grabpflege
  • Telefonischer Besuchsdienst
  • um ein Tier kümmern
  • Unterstützung im Haushalt

Die Plattform ist auf der Website www.landkreis-wunsiedel.de zu finden. Per Mail an suchen-und-helfen@landkreis-wunsiedel.de  oder telefonisch unter der Nummer 09232 / 80 575 können sich Helfer und Bedürftige anmelden. Die Hotline ist auch am Wochenende freigeschalten.

UPDATE (27. März, 14:45 Uhr):

Hofer Zentrale-Corona-Teststelle mit Wärmebildkamera ausgestattet

Die Helfer der Zentralen Corona-Teststelle an der Hofer Freiheitshalle wurden von der Rolf Weber KG aus Schauenstein (Landkreis Hof) mit Wärmebildkameras ausgestattet. Die Kameras ermöglichen den Ärzten, die Temperatur der Personen, die sich testen lassen, schnell und ohne jeglichen Körperkontakt zu ermitteln. Im Normalfall kommen die Messgeräte im Industriebereich, etwa zur Fehlerdiagnostik von Maschinen zum Einsatz.

Wärmebildkamera unter anderem bei der Vogelgrippe eingesetzt

Die Wärmebildkameras werden von der amerikanischen Firma Flir hergestellt. Die Rolf Weber KG ist einer von wenigen Vertriebspartnern dieser Geräte in Deutschland. Die Messgeräte wurden bereits bei der Vogelgrippe oder bei SARS erfolgreich eingesetzt. Ein zuverlässiges Ergebnis kann jedoch nur mit dem richtigen Umgang des Gerätes sowie mit entsprechenden Voreinstellungen erzielt werden.

© Landratsamt Hof© Landratsamt Hof© Landratsamt Hof

UPDATE (27. März, 14:35 Uhr):

Melanie Huml verstärkt Vorbereitungen für einen zusätzlichen Bedarf an Medizinern

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml verstärkt die Vorbereitungen für einen zusätzlichen Bedarf an Medizinern beim Vorgehen gegen die Corona-Pandemie.

" (...) Derzeit lässt sich nicht voraussagen, wie sich die Infektionslage in Bayern entwickelt. Deshalb bitten wir gemeinsam mit der Bayerischen Landesärztekammer alle Mediziner, die derzeit nicht in medizinische Versorgungsstrukturen eingebunden sind, um ihre Unterstützung. Auch Medizinstudierende sind dabei willkommen."

(Bayerische Gesundheits- und Pflegeministerin, Melanie Huml)

Über 1.700 ehemalige medizinische Berufstätige melden sich

Wie das Bayerische Gesundheitsministerium am Freitag (27. März) mitteilte, sei der Aufruf der Menschen, die derzeit nicht in ihrem medizinischen Beruf tätig sind, im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken, sehr erfolgreich gewesen. Innerhalb von wenigen Tagen sollen sich über 1.700 Menschen gemeldet haben.

UPDATE (27. März, 13:20 Uhr):

Stadt und Landkreis Bamberg richten neue Infektionspraxen ein

Bamberger Oberbürgermeister Andreas Starke und Landrat Johann Kalb schaffen gemeinsam mit der Sozialstiftung Bamberg, der gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg und den niedergelassenen Ärzten spezielle Infektionspraxen in Bamberg, Burgebrach und Schesslitz.

„Wir entlasten die niedergelassenen Hausärzte und Krankenhäuser und eröffnen den Bürgerinnen und Bürgern wohnortnahe und rasche Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten“

( Bamberger OB Starke und Landrat Kalb)

Infektionspraxis soll bereits kommende Woche umgesetzt werden

In der kommmenden Woche soll die Planung einer Infektionspraxis umgesetzt werden. Die ersten geeigneten Räumlichkeiten sind direkt neben der Ärztlichen Bereitschaftspraxis am Klinikum am Bruderwald. Die Infektionspraxen sollen von Ärzten zu festgelegten Zeiten betreut und versorgt werden.

Patienten mit bestimmten Symptomen sollen in den vorgegebenen Praxen Abstriche durchführen lassen

Jeder Patient, der deutliche Erkältungs-Symptome wie Fieber, trockenen Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schüttelfrost aufweist, soll künftig die Infektionspraxis aufsuchen können, um Untersuchungen, Diagnosen und gegebenenfalls Abstriche durchführen zu lassen.

Infektionspraxen nicht für medizinische Beratung gedacht

Wer lediglich medizinische Beratung wünscht, sollte sich zunächst telefonisch mit seinem Hausarzt in Verbindung setzen oder die CORONA-HOTLINE beim Landratsamt 0951 / 85 97 00 anrufen. Das Gleiche gilt auch für Betroffene, die in Risikogebieten waren oder Kontakt zu Infizierten hatten, sollen sich zunächst an das Gesundheitsamt oder an die CORONA-Hotline der Stadt Bamberg unter der Nummer 0951 / 87 25 25 wenden.

© Stadt Bamberg

UPDATE (27. März, 13:10 Uhr):

Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Bayreuth positiv auf Corona getestet

Wie die Stadt Bayreuth am Freitagmittag (27. März) bekannt gab, wurde eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Bayreuth positiv auf Corona getestet. Die Kollegin befinde sich seit Montag (23. März) in häuslicher Quarantäne und hatte somit seitdem keine rathausinternen Kontakte.

UPDATE (27. März, 11:40 Uhr):

Werdende Väter dürfen in den Regiomed-Kliniken bei der Geburt ihres Kindes dabei sein

Werdende Väter können ihre Partnerinnen in den Regiomed-Kliniken weiterhin bei der Geburt begleiten. Das meldeten die Verantwortlichen am gestrigen Donnerstagabend (26. März). Das Ganze ist möglich, wenn der Vater symptomfrei ist und in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu einer infizierten Person hatte. Darüber hinaus muss der Mann, bevor er den Kreißsaal betritt, umfangreiche Hygienemaßnahmen durchführen und eine vollständige Schutzmontur tragen, um das Ansteckungsrisiko für andere Eltern und Babys und für die Mitarbeiter zu minimieren.

Umfangreiche Hygienemaßnahmen für den Vater

Mantel, Jacke und Handy müssen vorher abgelegt werden. Die eigenen Schuhe werden ausgezogen und anschließend die Hände 30 Sekunden lang desinfiziert. Dann wird ein Schutzanzug angezogen und eine Schutzmaske mit Atemventil angelegt. Eine Schutzbrille, zwei Paar Handschuhe und spezielle OP-Schuhe vervollständigen die Schutzmontur.

„Verlässt der Vater den Kreißsaal, muss das ganze Procedere bei der Rückkehr wiederholt werden.“, so Leiter des Regiomed Hygiene-Instituts Prof. Klaus-Dieter Zastrow. Nach der Geburt können sich die Eltern mit ihrem Neugeborenen in ein Familienzimmer zurückziehen und sich in diesem geschützten Raum in Ruhe kennenlernen.

UPDATE (27. März, 11:25 Uhr):

Hotline auch am Wochenende für die Bürger von Kulmbach freigeschaltet

Das Landratsamt Kulmbach weist darauf hin, dass sich die Bürger auch am Wochenende mit Fragen zu den Allgemeinverfügungen und Beschränkungen an die Hotline des Landratsamtes unter 09221 / 707 290 wenden können. Die Hotline ist am Samstag und Sonntag von jeweils 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr erreichbar. Zudem können Fragen auch weiterhin per Mail an die Adresse ausgangsbeschraenkungen@landkreis-kulmbach.de geschickt werden.

Müllabfuhr weiterhin im Dienst

Zur Unterbrechung einer möglichen Infektionskette und zum Schutz der Mitarbeiter wird die Sammlung von Problemabfällen ab sofort auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Die regelmäßige Müllabfuhr ist zum jetzigen Zeitpunkt gewährleistet.

Seit Montag Ferienfahrplan im Landkreis Kulmbach

Seit Montag (23. März) wird bis auf weiteres auf allen öffentlichen Linien im Landkreis Kulmbach nach dem Ferienfahrplan gefahren. Die OVF GmbH wird ab Sonntag (29. März) die beiden Fahrtenpaare für Sonntagsfahrten auf der Strecke KBS 8354 Kulmbach-Bayreuth bis auf weiteres auslegen. Die Bedarfsfahrten am Sonntag bleiben auf der Linie wie im übrigen Landkreis jedoch bestehen.

UPDATE (27. März, 10:45 Uhr):

Covid-19 Online-Test ab Freitagmittag wieder freigeschalten

Ab Freitagmittag (27. März, 12:00 Uhr) bis Samstagmittag (28. März, 12:00 Uhr) ist der Online-Test für Convid-19 wieder freigeschalten. Menschen, die im Verdacht stehen, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, können den Online-Test unter der Websit www.teststelle-hof.de durchführen. 

Online-Test entscheidet, ob die Person zur Teststelle soll oder nicht

Potzenziell Erkrankte füllen über die Web-App einen Fragebogen aus, der gezielt ermittelt, ob sich die betreffende Person testen lassen sollte oder nicht. Sobald der Test ausgefüllt und abgeschickt wurde, erhält der Befragte eine E-Mail mit weiteren Anweisungen. Lautet die Anweisung „Bitte begeben Sie sich zur Teststelle“, werden die Daten des Patienten automatisch an die Teststelle in der Freiheitshalle übermittelt. Der Patient erhält einen QR-Code, mit dem er sich zur Teststelle begibt. Die Versichertenkarte muss vorgelegt werden.

Den Test sollten ausschließlich Personen machen, die:

  • in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet waren
  • Kontakt zu Personen hatten, die in einem Risikogebiet waren
  • Kontakt zu positiv getesteten Personen hatten
  • Symptome haben

Personen, die nicht mindestens eines dieser Kriterien erfüllen, brauchen den Test nicht zu machen.

Teststelle in Hof am Sonntag geschlossen

Die Teststelle an der Hofer Freiheitshalle ist sowohl am Freitag als auch am Samstag von 13:00 Uhr bis 15:00 Ughr geöffnet. Am Sonntag (29. März) bleibt die Teststelle geschlossen.

UPDATE (26. März, 19:25 Uhr):

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken: 782 Infizierten-Fälle

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern (Stand: 19:20 Uhr) sowie vom LGL für den Landkreis Lichtenfels! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen, die über den Tag aktualisiert und veröffentlicht werden! Wir bitten, dies zu beachten.

Weitere Datenquellen:


UPDATE (26. März, 19:00 Uhr):

Corona-Krise: Strukturen für den Ernstfall im Gesundheitswesen stehen

„Im Moment ist es, als hätten wir die Meldung eines Seebebens erhalten und würden jetzt auf den Tsunami warten.“ So beschreibt der Leiter der Integrierten Leitstelle Hochfranken die momentane Situation in der Corona-Krise. In den Ankündigungen zu den Wirtschaftshilfen in der Regierungserklärung aus München ging es fast unter: An diesem Tag wurde auch die Art und Weise beschlossen, auf vor Ort auf die möglicherweise deutlich steigenden Infektionszahlen reagiert werden soll. Koordiniert wird dies lokal von den Integrierten Leitstellen, kurz ILS. Wie dort der Plan aussieht, darüber haben wir mit Markus Hannweber gesprochen.

Corona-Krise: Strukturen für den Ernstfall im Gesundheitswesen stehen

UPDATE (26. März, 18:40 Uhr):

Landkreis Lichtenfels: Abstrichstelle am MVZ Lichtenfels für niedergelassene Ärzte in Betrieb genommen

Zur Entlastung der niedergelassenen Ärzte und auch zu deren Schutz haben das Regiomed MVZ Lichtenfels, der Ärztliche Kreisverband und die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) im Landratsamt Lichtenfels eine Lösung für die niedergelassenen Ärzte gefunden. Für sie wurde eine externe Abstrichstelle eingerichtet. Unterstützung erhielt man vom THW Bad Staffelstein.

Wir nehmen unseren Versorgungsauftrag sehr ernst. Für Regiomed  war es daher selbstverständlich, das Personal sowie den Betrieb dieser Abstrichstelle für die niedergelassenen Ärzte zu übernehmen.

(Alexander Schmidtke, Hauptgeschäftsführer des Regiomed-Klinik-Konzerns)

Landrat Christian Meißner stellte heraus, dass diese Abstrichstelle speziell für die niedergelassenen Ärzte eingerichtet wurde:

Es war uns ein großes Anliegen die Mediziner vor Ort zu entlasten und auch zu schützen. ... Seitens des Gesundheitsamtes ist schon seit Wochen eine eigene Abstrichstelle in Betrieb. Leider dürfen wir diese jedoch aus rechtlichen, versicherungs- und abrechnungstechnischen Gründen nicht für die niedergelassenen Ärzte anbieten.

(Christian Meißner, Landrat des Landkreises Lichtenfels)


UPDATE (26. März, 18:22 Uhr):

Landkreis Bamberg: Bisher 55 Anträge für Rettungsschirm

Die Soforthilfe von Stadt und Landkreis Bamberg, mit der wir Unternehmen, Vereine und Verbände vor dem Kollaps retten wollen, wird intensiv nachgefragt.

Nach den Worten von Landrat Johann Kalb liegen dem Landkreis bereits 55 Anträge für den Corona-Rettungsschirm des Landkreises vor. Diese umfassen ein Volumen von 820.000 Euro. Fünf Anträge mit einer Summe von 90.000 Euro wurden bereits ausgezahlt. Weitere 14 Anträge mit einem Volumen von 232.000 Euro sind genehmigt. Insgesamt umfasst das Soforthilfeprogramm, das unmittelbar nach Ausrufung des Katastrophenfalls aufgelegt worden war, ein Volumen von 1,5 Millionen Euro.


UPDATE (26. März, 18:09 Uhr):

Forchheim: Spendenaktion "Pflege geht nicht im Home-Office“

Die Stadt Forchheim startet auf Anregung eines Forchheimer Bürgers die lokale Spendenaktion „Pflege geht nicht im Home-Office“, um allen Pflegekräften im Gesundheitsbereich in Zeiten der Corona-Krise eine kleine Anerkennung zukommen zu lassen. Laut Stadtverwaltung sind ab sofort alle dazu aufgerufen, in Anerkennung des schweren und gesundheitsgefährdenden Dienstes und in Solidarität mit dem Krankenhaus-und Pflegepersonal hier zu spenden:

  • Das Spendenkonto der Sparkasse Forchheim läuft über das Konto der Stadtkasse der Stadt Forchheim
  • IBAN: DE277 635 104 000 000 000 59
  • BIC: BYLADEM1FOR
  • Als Spendentext für die Stadtkasse bitte angeben: „VV8110140 - Pflege geht nicht im Home-Office"

UPDATE (26. März, 17:48 Uhr):

Mit Kunst und Kultur gegen die Corona-Krise

Wegen der Corona-Krise bleibt es ruhig im Kulturbetrieb in Oberfranken. Könnte man zumindest meinen! Wäre da nicht trotzdem die ein oder andere positive Meldung, denn mit Musik & Literatur geht alles ein wenig besser im Leben - vorallem auch in Krisenzeiten. Wir zeigen anhand von drei Beispielen aus Oberfranken, wie es gehen kann...

Bamberger Symphoniker: Orchester spielt Beethovens 9. Symphonie online gemeinsam
Untersiemau: Sinan Demircan gründet Plattform für Konzerte aus dem Wohnzimmer
Theater Hof: Künstler drehen täglich Clips für Social Media Kanäle

UPDATE (26. März, 17:30 Uhr):

VER Selb: Eishockey-Oberligisten einigen sich auf Transferstopp

Die Mannschaften der Oberliga Nord und Süd (aus Oberfranken der VER Selb) haben sich auf einen vorübergehenden Transferstopp geeinigt. Die beiden Spielklassen vereinbarten bei gemeinsamen Lagegesprächen in dieser Woche, bis zum 30. April 2020 keine Vertragsgespräche zu führen oder Spielertransfers zu tätigen. Mit diesen Maßnahmen soll es den Vereinen ermöglicht werden, sich den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen und Aufgaben während der Corona-Krise zu widmen, bevor im April bereits das Zulassungsverfahren für die Oberligasaison 2020/2021 startet. Ausgenommen von der Regelung sind Transfers und Vertragsverlängerungen, die bereits in den vergangenen Wochen und Monaten vollzogen wurden.


UPDATE (26. März, 17:16 Uhr):

Landkreis Kronach: 34 Virusfälle

Von Mittwoch auf Donnerstag stieg die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis Kronach von 27 auf 34 Personen. Quarantänepflichtig sisnd zudem noch rund 165 Personen, die einen engeren Kontakt zu Infizierten hatten.


UPDATE (26. März, 17:04 Uhr):

Stadt & Landkreis Bayreuth: 138 Virusfälle

Die Zahl der Menschen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das Coronavirus getestet wurden, nimmt weiter zu. Insgesamt wurden seit dem Vortag 59 neue Fälle bekannt. Damit haben sich bisher insgesamt 138 Personen angesteckt. Zu den beiden verstorbenen älteren Patienten, sind keine weiteren Todesfälle hinzugekommen. 17Personen mit Symptomen werden derzeit stationär in den Krankenhäusern in Bayreuth und Pegnitz behandelt, davon sind sieben Personen intensivpflichtig. Zudem befindet sich das Personal von sechs Hausarztpraxen in häuslicher Quarantäne. Bisher konnten zehn Personen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder verlassen.

Zwei Teststationen in der nächsten Woche geplant

Die Einrichtung von zwei Teststationen in Bayreuth und in Pegnitz ist für nächste Woche geplant.


UPDATE (26. März, 16:46 Uhr):

Gutschein-Plattform: Forchheim hält zusammen!

Die Stadt Forchheim teilt mit, dass die Gutschein-Plattform „Heimatladen ZusammenhaltenFo“ seit heute unter der Adresse zusammenhaltenfo.de online ist. Das Projekt zur Stützung aller Händler, Gewerbetreibenden sowie Klein-und Mittelständlern in und um Forchheim hat die digitale Beratungsfirma „JungAdler“, ein junges Startup aus Forchheim, in enger Zusammenarbeit mit der Elena Büttner (Citymanagerin der Stadt Forchheim) und dem Verein „HeimFOrteil“ in nur vier Tagen an den Start gebracht. Für jeden registrierten Laden in Stadt und Landkreis Forchheim können hier Gutscheine gekauft werden, die dann nach der Corona-Krise eingelöst werden können. Der Gutschein wird digital als Mail dem Käufer zugestellt. Dem „Heimatladen“ wird mit den sofortigen liquiden Mitteln aus dem Gutscheinkauf geholfen.


UPDATE (26. März, 16:33 Uhr):

Landkreis Kulmbach: 52 Virusfälle

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es 52 bestätigte Fälle im Landkreis Kulmbach. Dies teilte das Landratsamt mit. Neun der bestätigten Fälle werden momentan stationär betreut. Drei davon außerhalb des Landkreises Kulmbach. Die in häuslicher Quarantäne befindlichen Personen sind größtenteils symptomfrei, nur wenige haben leichte Symptome.


UPDATE (26. März, 16:21 Uhr):

Stadt und Landkreis Bamberg: 193 Virusfälle

Die Gesundheitsbehörde für Stadt und Landkreis Bamberg verzeichnete bis Donnerstag (15:00 Uhr) 193 mit dem Coronavirus infizierte Personen. 55 kommen aus der Stadt Bamberg, 138 aus dem Landkreis. Vier Personen sind aktuell in stationärer Behandlung. Sechs gelten bisher als genesen.


UPDATE (26. März, 16:04 Uhr):

BROSE: Deutsche Werke werden bis zum 19. April geschlossen

Der oberfränkische Automobilzulieferer Brose stellt die Arbeit an den meisten europäischen Standorten ab Ende März weitgehend ein. Damit reagiert das Unternehmen auf den erheblichen Auftragseinbruch in Folge der Produktionsunterbrechungen seiner Kunden. Ein wirtschaftlicher Schaden, bedingt durch die Corona-Krise, soll mit den Maßnahmen gemindert werden. An allen deutschen Standorten wird die Arbeit mindestens bis zum 19. April weitgehend eingestellt.


UPDATE (26. März, 15:15 Uhr):

Unternehmerumfrage der IHK für Oberfranken Bayreuth

Das Corona-Virus hat die oberfränkische Wirtschaft fest im Griff. Das zeigt die zweite Blitzumfrage der IHK für Oberfranken Bayreuth zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie. 82 Prozent der befragten Unternehmen erwarten inzwischen für das Jahr 2020 einen Umsatzrückgang. Jedes dritte Unternehmen rechnet mit einem Personalabbau.

95 Prozent der Unternehmen spüren Auswirkungen

Gaben bei der letzten Blitzumfrage (6. März) 57 Prozent der IHK-Mitgliedsunternehmen an, negative Auswirkungen auf ihr Geschäft zu spüren, ist dieser Wert bei der aktuellen Umfrage (26. März) bereits auf 95 Prozent geklettert. Rechneten bei der ersten Umfrage vor drei Wochen 17 Prozent der Befragten für das Jahr 2020 mit einem Umsatzrückgang von über 10 Prozent, sind es inzwischen gut 75 Prozent.

Nachfrage rückläufig

Zwei Drittel der Unternehmen verzeichnen eine rückläufige Nachfrage nach den eigenen Produkten und Dienstleistungen. Bei 45 Prozent kam es zur Stornierung von Aufträgen, 44 Prozent der Befragten verzeichnen sogar einen Stillstand der Geschäftstätigkeit.

12 Prozent der Befragten von Insolvenz bedroht

Ein Drittel der Unternehmen beklagt Liquiditätsengpässe. Bei 12 Prozent der Befragten droht sogar die Insolvenz. Die Hälfte der Unternehmen will seine Investitionen für 2020 zurückfahren.


UPDATE (26. März, 14:20 Uhr):

Hilfsprojekte des Landestheaters Coburg

Wie das Coburger Landestheater in einer Pressemitteilung berichtet, beschloss die Damen- und Herrenschneiderei des Hauses zu helfen und entschied, dass 500 Schutzmasken für das RegioMed Klinikum Coburg angefertigt werden sollen. Zuletzt hatten die Näherinnen bereits 450 Stück produziert. Auch andere Hilfsprojekte laufen bereits auf Hochtouren. So haben sich einige Mitglieder der Ensembles und aus anderen Bereichen des Theaters einer Initiative angeschlossen, um für Hilfsbedürftige einkaufen zu gehen. Hilfsbedürftige können sich unter der Rufnummer 09561 / 89-2575 melden.

Landestheater will auf Social Media weiterhin ihr Publikum unterhalten

Auch wenn die Theaterpforten bis auf weiteres geschlossen bleiben müssen, will das Landestheater sein Publikum auch weiterhin unterhalten. Die Mitglieder der unterschiedlichen Sparten werden in regelmäßigen Abständen auf den Social-Media-Kanälen des Landestheaters Beiträge veröffentlichen.

© Landestheater Coburg

UPDATE (26. März, 13:34 Uhr):

Pendler aus Tschechien: Koordinierungsstelle stark nachgefragt

Die im Landratsamt Wunsiedel eingerichtete Koordinierungstelle zur Unterbringung von tschechischen Pendlern ist an den vergangenen beiden Tagen stark angefragt worden. Dies teilte die Behörde am heutigen Tag mit. Große und kleine Firmen aus dem Landkreis bekundeten Interesse an der Vermittlung freier Bettenkapazitäten.

Ebenfalls groß war die Resonanz auf Seiten der Hoteliers sowie von Inhabern von Pensionen oder Ferienwohnungen und -häusern. Insgesamt gingen rund 80 Angebote unterschiedlichster Größenordnung beim Landratsamt ein. Die Größenordnung der Angebote lag dabei zwischen dem Appartement für zwei Personen bis hin zum Hotel mit rund 100 Zimmern.


UPDATE (26. März, 10:36 Uhr):

Gewerbesteuerbescheide in Corona-Situation: Stadt Coburg unterstützt Unternehmen

Wie die Stadt Coburg mitteilt, gibt es zur Verbesserung der Liquidität von Unternehmen die Möglichkeiten zur zinslosen Stundung von Steuerzahlungen und der schnellen unbürokratischen Anpassung von Steuervorauszahlungen. Die Stadt Coburg übernimmt die im Maßnahmenpaket für die Kommunen vorgeschlagenen Handlungshinweise, um auf diese Weise die betroffenen Unternehmen zu entlasten und zu unterstützen. Sollten gewerbesteuerzahlende Unternehmen von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sein, können diese sich mit der Stadtkämmerei in Verbindung setzen. Der Kontakt kann über steuerabteilung@coburg.de hergestellt werden. 


UPDATE (26. März, 09:50 Uhr):

Tschechische Regierung lässt Pendler in Gesundheitsberufen doch über die Grenze

Die Prager Regierung hat in der Causa um Berufpendler, die täglich nach Deutschland einreisen, doch noch eingelenkt und immerhin die strikte Regelung für Mitarbeiter im Gesundheitswesen gelockert. So dürfen Tschechen, die unter anderem auch in Oberfranken in Sozialberufen, beim Rettungsdienst oder in der Gesundheitsbranche arbeiten, weiterhin täglich die Grenze überschreiten. Für alle anderen Pendler aus dem Nachbarland bleiben die drastischen Maßnahmen (siehe unten) bindend.


UPDATE (25. März, 19:14 Uhr):

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken: 582 Infizierten-Fälle

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern (Stand: 18:30 Uhr)! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Werten kommen, die über den Tag aktualisiert und veröffentlicht werden! Wir bitten, dies zu beachten.

Weitere Datenquellen:


UPDATE (25. März, 19:03 Uhr):

Coburg / Lichtenfels: Regiomed Kliniken verbieten Väter im Kreißsaal

Ab Mittwochabend (25. März) können werdende Väter ihre Partnerinnen nicht mehr in den Kreißsaal begleiten – zu diesem Schritt haben sich jetzt die Regiomed Kliniken entschlossen. Diese Maßnahme geht über die bayerische Alllgemeinverfügung hinaus. Ministerpräsident Söder hatte zuvor geäußert, für Geburten und für Sterbefälle dürften Angehörige in die entsprechenden Häuser. Hier geht es zu der kompletten Nachricht!


UPDATE (25. März, 18:55 Uhr):

Stadtwerke-Mitarbeiter in Bamberg gehen in Quarantäne

Schon am 14. März schloss Tschechien die Grenzen für Reisende. Lieferverkehr und Berufspendler durften aber weiter passieren. Damit ist es jetzt vorbei: Ab Donnerstag (26. März) ist die Grenze auch für eben diese Berufspendler dicht. Dies wird zu einem Problem, denn über 3.000 Menschen aus Tschechien pendeln jeden Tag nach Oberfranken – als Pflegekräfte, in der Gastronomie sowie in Handwerk und Industrie.

Corona-Krise: Tschechische Grenze nun auch für Berufspendler geschlossen

Sie alle standen nun vor der Entscheidung: Zuhause in Tschechien bleiben und nicht mehr arbeiten können oder eine Unterkunft in Deutschland suchen - in dem Wissen, vielleicht wochenlang die Heimat und die Familie nicht besuchen zu können. Am Landratsamt Wunsiedel ist für Betroffene eine spezielle Koordinierungsstelle eingerichtet worden. Dort haben wir nachgefragt, wie die Situation ist.


UPDATE (25. März, 18:33 Uhr):

Hofer Land: Helfer gesucht

Stadt und Landkreis Hof haben eine Online-Plattform eingerichtet, um Helfer zu finden, die im Bedarfsfall die Fachkräfte im ärztlichen Dienst sowie im Pflegebereich unterstützen und so der Bevölkerung helfen können. Über die Website helfer-hoferland.de können Freiwillige sich ab sofort registrieren und ihre Hilfe anbieten. 

Die Einsatzgebiete können ganz unterschiedlich sein. Hilfsangebote, die über das Onlineportal eingehen, werden zentral gebündelt, die Tätigkeiten nach den Fähigkeiten der einzelnen Unterstützer ausgewählt. Stadt und Landkreis Hof werden sich im Bedarfsfall mit den registrierten freiwilligen Helfer in Verbindung setzten, um Einsatzort und Einsatzzeitraum festzulegen. 


UPDATE (25. März, 18:23 Uhr):

Stadtwerke-Mitarbeiter in Bamberg gehen in Quarantäne

Auch wenn die Corona-Krise das öffentliche Leben in Deutschland zurzeit nahezu lahmlegt, funktionieren noch die lebenswichtigen Bereiche, wie unter anderem die Versorgung mit Lebensmitteln. Laut den Äußerungen der Behörden und der Versorger muss sich die Bevölkerung auch um den Strom und um das Trinkwasser keine Sorgen machen. Dies verspricht man jedenfalls. Dass es auch so bleibt, schicken die Bamberger Stadtwerke sogar Mitarbeiter in Quarantäne, die aber nicht zu Hause vollzogen wird!

Corona-Krise: Stadtwerke-Mitarbeiter in Bamberg gehen in Quarantäne

UPDATE (25. März, 18:05 Uhr):

Stadt & Landkreis Bayreuth: 79 Virusfälle

Die Zahl der Menschen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das Coronavirus getestet wurden, hat sich weiter erhöht. Insgesamt wurden 14 neue Fälle bekannt. Damit haben sich bisher insgesamt 79 Personen angesteckt, wobei davon sechs Personen aus den Nachbarlandkreisen oder in einem Fall aus einem anderen Bundesland stammen. Zu den beiden verstorbenen älteren Patienten, sind keine weiteren Todesfälle hinzugekommen. 15 Personen mit Symptomen werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt, davon sind sieben Fälle intensivpflichtig. Das Personal von fünf Hausarztpraxen befindet sich weiter in häuslicher Quarantäne. Bisher konnten acht Personen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder verlassen.


UPDATE (25. März, 17:54 Uhr):

Unterkunftsmöglichkeiten im Hofer Land für tschechische Pendler

Tschechien hat diese Woche eine sechsmonatige Schließung seiner Grenzen beschlossen. Diese Regelung gilt bereits ab dem 26. März und auch für tägliche Berufspendler. Die Pendler und die Unternehmen stellt diese Entscheidung vor große Herausforderungen, denn die Betroffenen müssen in dieser Zeit entweder zuhause in Tschechien bleiben oder sich alternativ für mehrere Wochen in Deutschland eine Unterkunft suchen. Kehren die Pendler in die Heimat zurück, müssen sie sich in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben. Die Maßnahme tritt ebenfalls am Donnerstag in Kraft. Sie soll zunächst für drei Wochen gelten und werde von der Polizei streng kontrolliert, so die Regierung in Prag.

Um die regionalen Unternehmen zu unterstützen, die ihre tschechischen Mitarbeiter für die kommende Zeit in der Region unterbringen möchten, haben der Landkreis und die Stadt Hof, gemeinsam mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband, eine Liste zusammengestellt, welche Hotels / Pensionen aktuell noch geöffnet haben oder bereit wären, ihr Haus für die Unterbringung tschechischer Mitarbeiter zu öffnen.


UPDATE (25. März, 17:01 Uhr):

Landkreis Kronach: 27 Virusfälle

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Landkreis Kronach ist am Mittwoch um eine auf insgesamt 27 Personen angestiegen. Darüber hinaus standen 155 Kontaktpersonen der Kategorie I (enger Kontakt) unter Quarantäne. Nach Einschätzung des Gesundheitsamts beim Landratsamt Kronach können einige Quarantäneanordnungen voraussichtlich in den nächsten Tagen aufgehoben werden.


UPDATE (25. März, 16:20 Uhr):

Landkreis Wunsiedel: 88 Virusfälle

Wie das Wunsiedler Landratsamt mitteilt, hat sich auch in dieser Region die Anzahl der Infizierten im Vergleich zum Dienstag erhöht. Laut aktueller Angaben stieg die Zahl der bestätigten Virusfälle um 15 auf 88 an.


UPDATE (25. März, 16:10 Uhr):

Landkreis Kulmbach: 42 Virusfälle

Wie das Landratsamt Kulmbach am Nachmittag mitteilte, gibt es zum jetzigen Zeitpunkt 42 bestätigte Coronavirus-Fälle im Landkreis. Fünf der bestätigten Fälle werden momentan stationär im Klinikum Kulmbach betreut. Alle weiteren Personen sind größtenteils symptomfrei, nur wenige haben leichte Symptome. Die Personen werden täglich aktiv von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes telefonisch betreut.


UPDATE (25. März, 16:00 Uhr):

Stadt und Landkreis Bamberg: 147 Virusfälle

Die Zahl der mit dem Covid-19-Virus infizierten Personen ist innerhalb eines Tages um 28 auf 146 angestiegen. 39 Personen kommen aus der Stadt, 107 aus dem Landkreis Bamberg. Weiterhin kann der weit überwiegende Teil der Betroffenen die Infektion in häuslicher Quarantäne auskurieren. Bis gestern gab es drei Personen in stationärer Behandlung.


UPDATE (25. März, 15:36 Uhr):

Erste Auszahlungen aus dem Bamberger Rettungsschirm

Aus dem Bamberger Rettungsschirm mit einem Volumen von 1,5 Millionen Euro wurden jetzt die ersten Auszahlungen getätigt. Zu den ersten Empfängern gehörten insbesondere Gastronomiebetriebe, Solo-Unternehmer und inhabergeführte Einzelhandelsgeschäfte, deren Umsatz aufgrund der Schließungen komplett eingebrochen ist. Nach Darlehen fragen zudem auch Dienstleister, Kulturschaffende und Handwerksbetriebe nach.

Die Resonanz ist mit bisher über 70 eingegangenen Anträgen in einer Woche riesig und zeigt, dass der Bamberger Rettungsschirm ein Erfolgsmodell ist."

(Dr. Stefan Goller, Bamberger Wirtschaftsreferent)

Bei der Stadtverwaltung werden die Anliegen unmittelbar nach dem Eingang sofort fachlich geprüft und großzügig beurteilt. Bereits über 25 Anträge wurden genehmigt.


UPDATE (25. März, 14:54 Uhr):

Basketball: Spielbetrieb in der höchsten Spielklasse wird weiter ausgesetzt

Am heutigen Mittwoch haben sich das Präsidium der Arbeitsgemeinschaft Basketball Bundesliga e.V., die Geschäftsführung der BBL GmbH und die 17 Clubs der easyCredit Basketball Bundesliga in einer Videokonferenz zusammengeschaltet, um über die aktuelle Situation zu beraten. Hier wurde mit deutlicher Mehrheit beschlossen, den Spielbetrieb der easyCredit Basketball Bundesliga bis mindestens zum 30. April weiter auszusetzen. Erklärtes Ziel bleibt weiter, die Saison 2019/2020 zu einem späteren Zeitpunkt geordnet zu Ende zu spielen, gegebenenfalls mit einem gekürzten respektive verdichteten Modus.


UPDATE (25. März, 10:20 Uhr):

Ehrenamtliche Einkaufsdienste im Landkreis Kulmbach

Wie das Landratsamt Kulmbach mitteilt, wurden mittlerweile fast flächendeckend ehrenamtliche Einkaufsdienste eingerichtet, die ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger oder Menschen, die wegen einer Grunderkrankung zur Coronavirus-Riskogruppe zählen, bei Einkäufen und sonstigen notwendigen Besorgungen unterstützen. Über 330 Helferinnen und Helfer haben sich bisher gemeldet und ihre Bereitschaft zur Unterstützung bekundet.

Das Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement (KoBE) am Landratsamt hat in enger Abstimmung mit dem Krisenstab und dem Gesundheitsamt für die Helferkreise im Landkreis Kulmbach Hinweise zusammengestellt und bittet, diese zu beachten. Die Informationen stehen hier zum Download bereit.  Als Freiwillige gesucht werden jüngere Helferinnen und Helfer, die ohne gesundheitliche Einschränkungen sind. Es wird ein Mindestalter von 18 Jahren vorausgesetzt.

Allen Helferkreise steht bei Rückfragen das KoBE am Landratsamt unter der Telefonnummer 09221 / 707 - 150 beratend zur Seite.


UPDATE (25. März, 09:00 Uhr):

Wegen Corona: Absage der Wahl der 11. Bayerischen Bierkönigin

In Anbetracht der aktuellen Corona-Pandemie hat sich der Bayerische Brauerbund entschlossen, in diesem Jahr keine neue Bierkönigin zu wählen. Damit reagieren die Verantwortlichen auf die Absagen zahlreicher Brauereifeste und Veranstaltungen im In- und Ausland, bei denen die Bierkönigin das Bayerische Bier und die heimischen Brauereien hätte vertreten sollen. Mehr dazu auf unserer Newsseite!


UPDATE (24. März, 19:25 Uhr):

Aktuelle Fallzahlen* für Oberfranken vom Vormittag: 484 Infizierten-Fälle

*Die Zahlen stammen von den örtlichen Landratsämtern (Stand: 19:00 Uhr)! Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen diesen Zahlen kommen, die über den Tag aktualisiert und veröffentlicht werden! Wir bitten, dies zu beachten.

Weitere Datenquellen:


UPDATE (24. März, 18:54 Uhr):

Hilft der Onlinehandel durch die schwere Zeit?

Ohne die von der Bayerischen Staatsregierung aufgelegte Soforthilfe von jetzt 20 Milliarden Euro könnten wohl viele Kleinunternehmen nicht mehr überleben. Betroffen ist vor allem der Einzelhandel. Viele Geschäftsleute können in dieser Branche nicht warten, bis das erste Geld aus Berlin oder München kommt. Sie versuchen deshalb, aus der Not eine Tugend zu machen.

Corona-Krise: Hilft der Onlinehandel durch die schwere Zeit?

UPDATE (24. März, 18:00 Uhr):

Erster Todesfall im Landkreis Bamberg

Im Landkreis Bamberg ist eine 84-jährige Frau an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Die teilte das Landratsamt soeben mit. Die Frau war gesundheitlich vorbelastet. Nachdem sich ihr Zustand in der Nacht zum Dienstag verschlechterte, wurde sie in eine intensiv-medizinische Behandlung gebracht. Hier verstarb sie am Vormittag.


UPDATE (24. März, 17:51 Uhr):

Freistaat Bayern stockt Wirtschaftshilfen deutlich auf

Wieland, Greiff, Weber & Ott, Valeo, ab Mittwoch dem Vernehmen nach wohl auch Bosch. Tausende Arbeitnehmer in Oberfranken sind inzwischen in Kurzarbeit. Ladeninhaber, Kleinselbstständige und Freischaffende sind nach Geschäftsschließungen und Veranstaltungsverboten vielfach ohnehin in einer prekären Situation. Die Corona-Krise ist bereits jetzt schmerzhaft für die Wirtschaft und das wird auch noch so bleiben. Genau zu diesen Themen hat sich am Vormittag die Staatsregierung besprochen. Ministerpräsident Söder hat dabei den bayerischen Schutzschirm für Unternehmen konkretisiert.

Corona-Krise: Freistaat Bayern stockt Wirtschaftshilfen deutlich auf

UPDATE (24. März, 17:39 Uhr):

Forchheim: Stichwahl-Auszählung erst am Montag

Die Forchheimer Bürger müssen sich am kommenden Sonntag (29. März) ein klein wenig gedulden, bis sie wissen, wer ihr alter oder neuer Oberbürgermeister ist. Der Wahlleiter traf den Beschluss, dass die Auszählung erst am Montagmorgen (30. März) beginnen wird. Mehr dazu auf unserer Newsseite!


UPDATE (24. März, 17:18 Uhr):

Rehau: Bürgermeister Abraham unter Quarantäne

Das Coronavirus breitet sich weiter aus und macht dabei auch vor Entscheidungsträgern nicht halt. Mit dem Rehauer Bürgermeister Michael Abraham hat es nun den ersten oberfränkischen Rathauschef getroffen: Weil eine Rathaus-Mitarbeiterin positiv getestet wurde, hat das Hofer Gesundheitsamt eine zweiwöchige Quarantäne für Abraham angeordnet. Ein erster Test bei ihm verlief egativ. Es gehe ihm „sehr gut“, erklärte Abraham am Telefon gegenüber TVO.


UPDATE (24. März, 16:57 Uhr):

Region Bamberg: 109 Virusfälle

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist auf 109 in Stadt und Landkreis Bamberg angestiegen. 34 kommen aus der Stadt, 75 aus dem Landkreis Bamberg. Drei Patienten werden derzeit stationär behandelt. Eine Person gilt als geheilt. Weitere Personen werden im Laufe der Woche aus der Quarantäne entlassen.


UPDATE (24. März, 16:38 Uhr):

Landkreis Wunsiedel: Koordinierungsstelle zur Unterbringung tschechischer Mitarbeiter eingerichtet

Ein Beschluss der tschechischen Regierung vom Montag sieht vor, dass betroffene tschechische Berufspendler derzeit entweder zuhause in Tschechien bleiben können oder sich alternativ für mehrere Wochen in Deutschland eine Unterkunft suchen. Kehren die Pendler dann in die Heimat zurück, müssen sie sich in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben. Die Regelung tritt am Donnerstag (26.03.) in Kraft, soll zunächst für drei Wochen gelten und werde von der Polizei streng kontrolliert.

Das Landratsamt Wunsiedel hat reagiert und eine Koordinierungsstelle für Unterkünfte für ausländische Arbeitnehmer eingerichtet. Dort können sich ab sofort Arbeitgeber aller Branchen melden, die Übernachtungsgelegenheiten für ihre Angestellten suchen. Angebot und Nachfrage laufen in der Wirtschaftsförderung des Landkreises zusammen. Erreichbar ist die Koordinierungstelle ab sofort telefonisch unter der Rufnummer 09232 / 80 483 oder per Email unter rainer.raedel@landkreis-wunsiedel.de


UPDATE (24. März, 16:27 Uhr):

Landkreis Bamberg: Sonderprogramm für Gemeinden

Landrat Johann Kalb mit der Sparkasse ein Sonderprogramm für Kommunen ausgehandelt. Zum einen werden die Kassenkredite von 90 Millionen Euro um 50 Millionen aufgestockt und der Zinssatz von 0 auf minus 0,5 Prozent gesenkt. Zum Zweiten wird ein Sonderkontingent „zinsgünstige kommunale Darlehen“ in Höhe von 50 Millionen Euro aufgelegt. Die Darlehen sind für Neuinvestitionen vorgesehen und haben eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren.


UPDATE (24. März, 16:16 Uhr):

Landkreis Wunsiedel: 26 Virusfälle

Wie das Landratsamt Wunsiedel am Nachmittag mitteilte, gibt es derzeit im Landkreis 73 bestätigte Virusfälle und zwei Todesfälle. Verstorben ist zuletzt ein 77-jähriger Mann aus dem Landkreis, der Vorerkrankungen hatte. Vereinzelte Berichterstattungen zu einem dritten Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus entsprechen laut dem Landratsamt nicht den Tatsachen.


UPDATE (24. März, 16:10 Uhr):

Landkreis Kronach: 26 Virusfälle

Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen im Landkreis Kronach ist bis Dienstagnachmittag auf 26 angestiegen. Neben diesen infizierten Personen befinden sich 150 ermittelte Kontaktpersonen – insgesamt somit 176 Personen – in Quarantäne.


UPDATE (24. März, 15:57 Uhr):

Bayreuth richtet Bürgertelefon ein

Die Stadt Bayreuth bietet ab Mittwoch (25. März) ein Bürgertelefon zur aktuellen Corona-Krise an. Es steht unter der Telefonnummer 0921 / 25 25 25 von montags bis donnerstags von 8:00 bis 16:00 Uhr sowie freitags von 8:00 bis 12:30 Uhr zur Verfügung. Über das Bürgertelefon beantwortet die Stadt Fragen zu den Ausgangsbeschränkungen und Schließungen von Betrieben und Unternehmen. Es werden keine medizinischen Fragen beantwortet!


UPDATE (24. März, 15:37 Uhr):

Bamberg: Kulturschaffende werden nicht allein gelassen

Bambergs Kulturreferent und Bürgermeister Christian Lange wies darauf hin, dass die Stadt einen „Bamberger Rettungsschirm“ aufgelegt habe, in dem neben kleineren Unternehmen, Freiberuflern, Selbstständigen und Vereinen, gerade auch Kulturschaffende, subsidiär zu den Hilfsangeboten von Bund und Freistaat, Unterstützung von der Stadt beantragen könnten. Ein entsprechendes Formblatt findet sich im Internet: Hier klicken! Bei Rückfragen hilft die Hotline der städtischen Wirtschaftsförderung unter der Rufnummer 0951 / 87 - 13 13.


UPDATE (24. März, 15:13 Uhr):

Bamberg: Nachbarschaftshilfe ist gut angelaufen

Laut Bamberger Stadtverwaltung ist die Nachbarschfatshilfe in der Domstadt gut angelaufen. Bisher seien jedoch erst wenige Anfragen von hilfesuchenden Personen eingegangen.

Niemand soll sich scheuen, uns anzurufen. Wir haben ganz viele Personen, die wirklich gerne helfen möchten und froh sind, wenn sie in Zeiten wie diesen etwas Gutes tun können.

(Bertrand Eitel, Amtsleiter)

Gleichzeitig bittet er die Bürgerinnen und Bürger, die selbst nicht helfen können, zu überlegen, wer in ihrer Nachbarschaft noch Unterstützung brauchen könnte. Die Solidarität in Bamberg äußert sich darüber hinaus auch über die vielen Initiativen von unterschiedlichen Organisationen, die in kurzer Zeit auf die Beine gestellt wurden. Die Stadt Bamberg wird daher eine Übersicht online stellen, die zeigt, wer welche Hilfe anbietet, Interessierte Helferinnen und Helfer können sich auch dort einbringen.

Erreichbarkeit der Vermittlungsstelle

Die Vermittlungsstelle für nachbarschaftliche Unterstützung der Stadt Bamberg ist von montags bis freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer 0951 / 87 - 1447 oder per Mail unter nachbarschaft@stadt.bamberg.de erreichbar.


UPDATE (24. März, 15:04 Uhr):

Marktredwitz: Online-Initiative für den Einzelhandel

Wie die Stadtverwaltung Marktredwitz (WUN) mitteilt, bringt der E-Commerce-Spezialist dynamic commerce die Einzelhändler in der Stadt unkompliziert online und leistet damit einen Beitrag zur digitalen Nachbarschaftshilfe. Im einem eigenen Webshop werden zunächst die Top-Seller der Einzelhändler verkauft. Später kann das Sortiment ausgebaut werden. Dabei kann der Händler entscheiden, ob der Versand selbst durchgeführt wird oder über eine Logistikfirma abgewickelt werden soll. Für die Einrichtung der „digitalen Fußgängerzone“ bittet die Firma in einem ersten Schritt interessierte Einzelhändler um eine Rückmeldung unter der Rufnummer 09221 / 9652-251 (Frau Jasmin Schmidt).


UPDATE (24. März, 14:41 Uhr):

IHK zu Coburg sagt Messe ab

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird die IHK-Berufsbildungsmesse in Coburg abgesagt. Das teilte die IHK zu Coburg mit. Die Messe sollte am 24./25. April im Kongresshaus der Stadt stattfinden. Über 60 Ausbildungsbetriebe hatten ihre Teilnahme zugesagt. Die Messe wurde nun auf unbestimmte Zeit verschoben. Ein neuer Veranstaltungstermin wird rechtzeitig bekanntgegeben.


UPDATE (24. März, 14:36 Uhr):

Landratsamt Bayreuth informiert: Entsorgung von Abfällen aus Privathaushalten, die mit dem Coronavirus kontaminiert sein können

Das Landratsamt Bayreuth weist darauf hin, dass Haushalte, in denen positiv auf COVID-19 getestete Personen leben, oder solche, die unter Infektionsverdacht stehen, ihre Abfälle wie folgt entsorgen sollen:

  • Entsorgung von gegebenenfalls mit Coronaviren kontaminierten Abfällen (z.B. Taschentücher, Mund-Nasen-Schutz, Hygieneartikel) über den Restmüll, Sammlung in verschlossenen Behältern im Haus
  • Entsorgung über die Restmülltonne nicht lose, sondern in Mülltüten, welche zum Beispiel durch Verknoten sicher verschlossen werden
  • Für diese Haushalte gilt: Alle mit Sekreten in Berührung gekommenen Abfälle im Zweifelsfall über den Restmüll entsorgen / Hintergrund ist, dass die Zerstörung der Viren in der Müllverbrennung (bei Temperaturen von rund 1.000 Grad) gewährleistet ist.
  • Zum Schutz der Müllwerker bitte möglicherweise kontaminierte Abfälle nicht in den anderen Wertstoff- und Abfallbehältern (Bio-, Papier- oder Gelbe Tonne) entsorgen
  • Es wird zudem um Einhaltung der bekannten Hygienemaßnahmen gebeten, unter anderem mindestens 1,5 bis 2 Meter Abstand zum Personal der Entsorgungsfirma
  • Alle übrigen Haushalte entsorgen weiter wie bisher, auch um die Entsorgungskapazitäten in der Müllverbrennungsanlage nicht unnötig zu belasten
  • Die Abfuhr der Bio-, Restmüll-, Papier- und Gelben Tonnen erfolgt weiterhin wie gewohnt

Eine Übersicht über aktuell geöffnete Entsorgungsanlagen sind auf landkreis-bayreuth.de/abfall zu finden.


UPDATE (24. März, 14:25 Uhr):

Stadtwerke Bamberg warnen vor falschen Mitarbeitern

Wie die Stadtwerke Bamberg (STWB) mitteilen, distanziert sich das Unternehmen von Haustürverkäufern, die derzeit in Bamberg, Hallstadt und  Stegaurach unterwegs sind. Sie geben sich laut den STWB an der Haustür als Mitarbeiter der Stadtwerke aus und riskieren die weitere Verbreitung des Coronavirus. Aufmerksame Kunden hatten sich bei den Stadtwerken gemeldet, weil vermeintliche Mitarbeiter an der Haustür um die Unterschrift unter einem Energievertrag gebeten haben. Die Stadtwerke warnen vor solchen unseriösen Energieverkäufern. Bei Fragen rund um den Energievertrag sollen Kunden die Stadtwerke ausschließlich telefonisch kontaktieren.


UPDATE (24. März, 14:15 Uhr):

Corona-Krise: THW liefert Atemschutzmasken & Desinfektionsmittel aus

Es sind in Zeiten der Corona-Krise knappe Güter: Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel. Die Ge- und Verbrauchsgüter sind so gut wie überall vergriffen. Auch dreiste Diebe langten schon zu. Die bayerische Staatsregierung will Krankenhäuser und andere Einrichtungen im Freistaat mit 800.000 Atemschutzmasken und 235.000 Flaschen Hand-Desinfektionsmittel beliefern. 700.000 Schutzmasken wurden vom Gesundheitsministerium bestellt und bezahlt. Weiterhin stellte der Autobauer BMW zusätzlich 100.000 Masken zur Verfügung.

Corona-Krise: THW liefert Atemschutzmasken & Desinfektionsmittel aus

Die Auslieferungen werden von den THW-Ortsverbänden durchgeführt und haben zum Teil bereits begonnen. So machte sich das Technische Hilfswerk aus Naila (HO) auf den Weg nach München, um die Ausrüstung abzuholen. Die Einsatzkräfte der THW-Ortsverbände holen die Ausrüstung im bayerischen Zentrallager in München ab und verteilen diese an die benötigten Stellen. (Unkommentierte Aufnahmen / Quelle: News5)


UPDATE (24. März, 14:03 Uhr):

Beschlüsse aus der Kabinettsitzung der Staatsregierung am heutigen Tag

  • Zweiter Nachtragshaushalt 2020: Sonderfonds Corona-Pandemie wächst um 10 Milliarden auf insgesamt 20 Milliarden Euro
  • Gründung von neuem BayernFonds als Instrument zur vorübergehenden Beteiligung an Unternehmen / Verzehnfachung
    des Bürgschaftsrahmens für Unternehmenskredite
  • Bayern baut Kapazitäten zur Herstellung von Medizinprodukten auf / Produktion bayerischer Atemschutzmasken kraftvoll angelaufen
  • Wirtschaft: Riesige Nachfrage nach bayerischer Corona-Soforthilfe
  • Bayern vereinfacht während Corona-Krise die Auftragsvergabe / Stützung der Konjunktur und Abbau von Bürokratie
  • Kostenfreie Verpflegung für Personal an bayerischen Krankenhäusern, Universitäts- und Reha-Kliniken sowie Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen
  • Aufruf zu reger Wahlbeteiligung bei Stichwahlen zur Kommunalwahl am 29. März / Briefwahl für bestmöglichen Infektionsschutz
  • Initiative "Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!" / Freistaat stellt jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt Pauschalbetrag von 60.000 Euro für Unterstützung von Senioren zur Verfügung

UPDATE (24. März, 13:46 Uhr):

Corona-Krise: Bayern verdoppelt finanzielle Hilfe

Ministerpräsident Markus Söder verkündete auf einer Pressekonferenz am Mittag in München, das Hilfspaket des Freistaates von bisher 10 Milliarden Euro zu verdoppeln. Im bayerischen Haushalt sollen demnach jetzt 20 Milliarden Euro an Hilfsgeldern bereitgestellt werden. Das Geld so vor allem dem Gesundheitswesen und der Wirtschaft zu Gute kommen. Zudem werden die finanziellen Hilfen des Bundes und des Freistaates miteinander verzahnt.

BHS tabletop mit Hilferuf nach München

BHS tabletop mit rund 1.200 Mitarbeitern in Selb, Schönwald und Weiden richtete bereits einen dramatischen Hilferuf nach München. Der Porzellanhersteller beliefert vor allem Gastronomie, Hotels, Caterer, Kreuzfahrt- und Fluggesellschaften. Diese haben derzeit kein Geschäft und stornieren im großen Stil. Der Umsatz brach entsprechend binnen weniger Wochen vollständig ein. Da hilft, so das Unternehmen, auch das Kurzarbeitergeld nicht mehr. Zudem würde sich die Auszahlung eines KfW-Kredites womöglich über Monate hinziehen. Die Firma bangt somit um die Existenz. Dies ist nur eines von vielen Beispielen in Oberfranken und Bayern.

Infizierten-Zahl steigt weiter an

Söder teilte mit, dass die Zahl der Infizierten in Bayern weiter gestiegen ist. Er berief sich dabei auf das LGL und nannte die Zahl von bayernweit 6.362 Fällen. 31 Menschen starben laut den aktuellen Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit an dem Virus. Gesundheitsministerin Melanie Huml ergänze, dass sich derzeit circa 700 Menschen aufgrund des Coronavirus in stationärer Behandlung sind. Hiervon legen 120 einen Intensivbettenplatz.


UPDATE (24. März, 13:08 Uhr):

Offenes Ohr für einsame Senioren – kostenlose Telefonhotline

Um die entstandene Isolation aufgrund der Ausgangsbeschränkungen oder die Angst vor Einsamkeit sowie auch neue Ängste vorzubeugen, bietet die Stadt Coburg ab sofort einen kostenlosen Telefondienst unter der Rufnummer 09561 / 89 - 2222 an. Das Telefon ist von Montag bis Donnerstag von 8:30 bis 15:30 Uhr und am Freitag von 8:30 bis 12:00 Uhr besetzt. Anrufer können hierbei auch anonym bleiben.

Weitere Angebote:

  • Notfallseelsorge, Telefonnummer 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222 - 24 Stunden am Tag erreichbar
  • „Silbernetz“ – Gemeinsam gegen Einsamkeit, für Menschen über 60, Telefonnummer 0800 / 4 70 80 90 - täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr
  • dialog – Stadtbüro der Diakonie Coburg, Telefonnumer 09561 / 799 05 00

UPDATE (24. März, 12:27 Uhr):

Oberfranken helfen Oberfranken

Am Montag lieferte der Pizzaservice Adria aus Burgkunstadt (LIF) für das Krankenhaus in Lichtenfels kostenlos Pizza, Nudeln und Salat für die Ärzte und Pflegekräfte der Notaufnahme des Klinikums Lichtenfels aus. Diese Lieferung galt als Dankeschön für die vor Ort geleistete Arbeit in Zeiten der Corona-Krise.

© Privat
Oberfranken helfen Oberfranken: Kostenlose Pizza-Lieferung für das Krankenhaus Lichtenfels
Quelle: Privat

UPDATE (24. März, 11:40 Uhr):

Appell von ASB, BRK, DLRG, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, Medizinisches Katastrophen-Hilfswerk und THW

Die bayerischen Hilfsorganisationen appellieren an die Bevölkerung:

Wählen Sie nur in Notfallsituationen wie zum Beispiel Herzinfarkt, Feuer oder Autounfall die Notrufnummer 112. Wenn Ihre Arztpraxis geschlossen hat und Sie gesundheitlichen Beschwerden wie zum Beispiel Fieber oder Schnupfen haben, die nicht bis zum nächsten Werktag warten können, wählen Sie bitte die Rufnummer 116117. Für konkrete Fragen zum Coronavirus wenden Sie sich bitte an die Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: 09131 / 6808 - 5101.


UPDATE (24. März, 10:53 Uhr):

Landkreis Wunsiedel: Veränderte Zeiten am Bürgertelefon

Nach der ersten Woche des Betriebs des Bürgertelefons zeigt sich, dass Anrufe verstäkt zu bebstimmen Zeiten eingehen. Aus diese Grund ist die Hotline des Landratsamtes Wunsiedel am Mittwoch anders besetzt. So wird das Bürgertelefon in den Tagesrandzeiten ein wenig gekürzt, um in den Stoßzeiten mehr Ansprechpartner und somit freie Leitungen zur Verfügung zu haben. Erreichbar ist die Hotline unter der Nummer 09232 / 80 111 künftig täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr.


UPDATE (24. März, 09:58 Uhr):

Teichwirtschaft in der Corona-Krise

Nach den Ausgangsbeschränkungen in Bayern häufen sich Anfragen bei der Fischereifachberatung des Bezirks Oberfranken zu den Themen Teichwirtschaft, Ausübung der Angelfischerei und Durchführung von Fischbesatzmaßnahmen. Informationen dazu gibt es hier: pdf-Dokument / Quelle: Regierung von Oberfranken Bezirkstagspräsident Henry Schramm zu der Problematik:

Im Einklang mit den von Ministerpräsident Söder erlassenen Ausgehbeschränkungen kann die Versorgung der Teiche aufrechterhalten werden. Ich bitte dabei aber zu beachten, dass aufgrund der sich in den letzten Tagen sehr schnell verändernden Lage, jederzeit Anpassungen vorgenommen werden können. Oberstes Ziel ist - wo immer möglich - eine Minimierung der Sozialkontakte und der Schutz der Bevölkerung.

(Henry Schramm, Bezirkstagspräsident)


UPDATE (23. März, 20:40 Uhr):

Huml ruft Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, zur Unterstützung im Kampf gegen das Coronavirus auf

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml ruft Pflegekräfte, die derzeit nicht in ihrem Beruf tätig sind, dazu auf, im Kampf gegen die Corona-Pandemie mitzuwirken und sich zu einem Einsatz bereit zu erklären. Huml betonte am Montag in München:

Derzeit ist nicht sicher absehbar, wie sich die Pandemie weiter entwickeln wird. Es ist wichtig, dass wir im Gesundheitswesen auf große Herausforderungen vorbereitet sind. Deshalb bitte ich alle Pflegefachkräfte, alle Pflegehilfskräfte sowie Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA), die aktuell nicht in diesem Beruf arbeiten und keiner Risikogruppe angehören, um Unterstützung. ... Gemeinsam mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern konnten wir eine Online-Plattform entwickeln. Über die Website pflegepool-bayern.de kann ab sofort jeder unkompliziert seine Daten hinterlegen. Die persönlichen Daten werden ausschließlich zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verwendet und zur Vermittlung weitergegeben. Im Bedarfsfall erfolgt eine unmittelbare Kontaktaufnahme und Zuweisung zu einem regionalen Einsatzort."

(Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

Wie das Ministerium mitteilt, bleibt für den Fall eines Einsatzes der aktuelle Arbeitsvertrag bestehen. Wer unterstützt, wird unter Lohnersatz / Lohnfortzahlung von der gegenwärtigen beruflichen Tätigkeit (auf der Basis geltenden Rechts oder einer in Kürze zur Verabschiedung vorgesehenen gesetzlichen Regelung) freigestellt. Der Einsatz wird ausschließlich während der Corona-Pandemie andauern.


UPDATE (23. März, 20:09 Uhr):

IHK für Oberfranken Bayreuth: Tschechische Grenzpendler können wieder nach Deutschland

Wie die IHK für Oberfranken Bayreuh mitteilte, kam von der deutschen Auslandshandelskammer die Nachricht, die erhebliche Auswirkungen hat auf die tschechischen Grenzpendler hat. Demnach können tschechische Grenzpendler ab Dienstag (24. März) wieder zu ihren Arbeitgebern nach Deutschland ausreisen und arbeiten. Aber: Diese Mitarbeiter müssen drei Wochen bei den Arbeitgebern in Deutschland untergebracht werden, dürfen innerhalb der drei Wochen nicht nach Hause und bei der Rückkehr in die Tschechische Republik in eine zweiwöchige Quarantäne gehen!

Zu dieser Regelung gibt es allerdings noch keine offizielle Stellungnahme seitens der tschechischen Regierung. Betroffenen empfiehlt die IHK, sich etwa über den Internetauftritt des tschechischen Innenministeriums auf dem Laufenden zu halten.


UPDATE (22. März, 19:03 Uhr):

Corona-Zwangspause: Tipps für die Zeit Zuhause

#flattenthecurve oder #socialdistancing - diese Mottos machen zurzeit in den sozialen Netzwerken die Runde. Gemeint ist damit die Kurve der Corona-Infizierten einfach flacher zu halten, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Dies ist NUR DANN möglich, wenn jeder Einzelne von uns Zuhause bleibt und soziale Kontakte meidet. Zum Schutz jedes Einzelnen und vor allem zum Schutz der Risikogruppen. Einfach mal Zuhause bleiben ist das Motto. Wie man die Corona-Zwangspause also sinnvoll nutzen kann: wir haben ein paar Tipps für Sie.

Corona-Zwangspause: Tipps für die Zeit Zuhause
Coronakrise in Oberfranken: Was darf ich und was nicht?

UPDATE (22. März, 18:38 Uhr):

Coronakrise in Oberfranken: Was darf ich und was nicht?

Die allermeisten Menschen in Oberfranken halten sich bisher an die Ausgangsbeschränkungen – immerhin geht es darum, die Schwächsten in unserer Gesellschaft zu schützen. Trotzdem lassen solche Einschnitte schon auch einige Unsicherheiten zurück – viele Menschen fragen sich, was sie jetzt noch dürfen und was nicht.

Sowohl bei uns als auch natürlich noch viel stärker bei den zuständigen Behörden gehen extrem viele Anfragen ein. Ein paar der häufigsten Fragen klären wir mit Rainer Krauß, dem Sprecher der Stadt Hof und zeigen Ihnen, wo Sie weitere Antworten zu Fragen rund um die Ausgangsbeschränkungen finden.

UPDATE (23. März, 17:58 Uhr):

83 Infizierte in Stadt und Landkreis Bamberg

Nach Informationen der Stadt Bamberg, gibt es derzeit in Stadt und Landkreis 83 Infizierte. Davon sind 53 aus dem Landkreis und 30 aus der Stadt. Nach wie vor sind drei Personen in stationärer Behandlung. Eine kann voraussichtlich in dieser Woche entlassen werden. Ebenso werden im Laufe der Woche rund ein Dutzend Personen die häusliche Quarantäne verlassen können.

UPDATE (23. März, 17:51 Uhr):

33 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Kulmbach

Im Landkreis Kulmbach gibt es nach derzeitigem Stand (23. März, 17:51 Uhr) 33 Corona-Infizierte. Das Gesundheitsamt ermittelt aktuell alle möglichen Kontaktpersonen und ergreift die notwendigen weiteren Maßnahmen.

30 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne und 3 Fälle werden im Krankenhaus betreut

30 Personen befinden sich bereits in häuslicher Quarantäne. Drei der bestätigten Fälle werden stationär im Klinikum Kulmbach betreut. Alle weiteren Personen sind größtenteils symptomfrei, nur wenige haben leichte Symptome. Die Personen werden täglich aktiv von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes telefonisch betreut.

UPDATE (23. März, 17:34 Uhr):

Zahl der Infizierten im Raum Hof auf 62 gestiegen

Die Zahl der festgestellten Coronafälle im Landkreis und der Stadt Hof liegt (Stand: 23. März, 17:34 Uhr) bei 62. Davon bereits wieder symptomfrei und aus der häuslichen Isolierung entlassen wurde eine Person.

UPDATE (23. März, 17:10 Uhr):

70 Personen am "Drive-In" in Marktleuthen getestet

Am vergangenen Wochenende wurden 70 Personen an der mobilen Teststelle an der Stadthalle Marktleuthen (Landkreis Wunsiedel) getestet. Für den Montag (23. März) waren laut dem Landratsamt Wunsiedel weitere 70 Tests angekündigt.

UPDATE (23. März, 16:40 Uhr):

Stadt Kronach richtet Hilfe-Telefon ein

Die Stadt Kronach wird ab sofort ein Hilfe-Telefon einrichten. Ältere Mitbürger sowie Risikopatienten sollen bei der Bewältigung ihres Alltages unterstützt werden. Ab sofort können Betroffene unter der Telefonnummer: 09261 / 97 278 von Montag bis Freitag, von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, anrufen. 

Sie können anrufen:

  • wenn Sie Hilfe benötigen bei täglichen
    Besorgungen (Einkauf, Apotheke, etc.)
  • wenn Sie persönlich Hilfe anbieten wollen
    (Erledigung von Besorgungen, etc.)
  • wenn Sie Hilfsangebote bereits organisiert haben, an die wir weiter vermitteln können
  • wenn Sie Fragen haben rund um alltägliche
    Verrichtungen in Zeiten der Corona-Pandemie

UPDATE (23. März, 16:35 Uhr):

22 bestätigte Corona-Infektionen im Landkreis Kronach

Wie das Landratsamt Kronach am Montagnachmittag (23. März) bekannt gab, gab es heute im Landkreis Kronach 22 bestätigte Corona-Infektionen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren 120 Personen unter häusliche Quarantäne gestellt worden. Die erste davon wird am Mittwoch (25. März) aus der Quarantäne entlassen.

UPDATE (23. März, 16:25 Uhr):

Corona-Infizierte in Stadt und Landkreis Bayreuth auf 45 gestiegen

Seit Freitag (20. März) wurden 19 weitere Personen positiv auf Corona getestet. Insgesamt gibt es 45 Infizierte im Raum Bayreuth. Im Klinikum Bayreuth und in der Sana Klinik Pegnitz werden derzeit elf Patienten stationär behandelt. Vier von den Patienten weisen schwere Krankheitssymptome auf.

Zwei Allgemeinarztpraxen im Landkreis Bayreuth mussten vorübergehend schließen, weil das medizinische Personal sich in häusliche Quarantäne begeben musste.

UPDATE (23. März, 16:05 Uhr):

Zum Schutze der Einsatzkräfte: bei Notrufen infizierte Personen angeben

Die Integrierte Leitstelle weist ausdrücklich daraufhin hin, bei einem Anruf bei der 112, anzugeben, ob die Person, die medizinische Hilfe benötigt oder die mit ihr zusammenlebenden Menschen an dem neuartigen Coronavirus erkrankt sind. Das gleiche gilt auch bei Verdachtsfällen.

Gezielte Fragen der ILS müssen beantwortet werden

Diese Informationen sind für die Rettungskräfte sowie für die Notärzte wichtig, damit sie sich dementsprechend schützen können. Feuerwehrleute müssen bei einem Einsatz von der Leitstelle über eine Infektion ebenso informiert werden. Die Integrierte Leitstelle stellt den Anrufern gezielt Fragen, die zu beantworten sind.

 

UPDATE (23. März, 15:45 Uhr):

Am Sonntag keine Wahllokale für die Stichwahl in Hof

Die Stichwahl am Sonntag zur Wahl des Oberbürgermeisters / Oberbürgermeisterin in Hof wird als reine Briefwahl stattfinden. Dementsprechend gibt es keine Wahllokale, dies teilte am Montagnachmittag (23. März) das Wahlamt der Stadt Hof mit. Derzeit werden die Briefunterlagen an Wahlberechtigte versandt. Die Vordrucke und die Umschläge der Briefwahlunterlagen könne von den üblichen Mustern abweichen, sind jedoch in dieser Form zugelassen.

Wahlunterlagen können per Post zurückgesandt oder in den Briefkasten der Stadt Hof eingeworfen werden

Die ausgefüllten Unterlagen können per Post zurückgesandt oder in den Briefkasten der Stadt Hof am Rathaus, Klosterstraße 3, eingeworfen werden. Die Wähler sind für den fristgerechten Zugang der Wahlbriefe bis 18:00 Uhr am Wahltag verantwortlich.

UPDATE (23. März, 15:45 Uhr):

Rathäuser in Marktredwitz bis einschließlich 9. April nicht geöffnet

Die aktuelle Corona-Entwicklung veranlasst die Stadtverwaltung Marktredwitz mit ihren Gesellschaften und Unternehmen die Rathäuser bis einschließlich zum 9. April nicht für den Publikumsverkehr zu öffnen. Notwendige Amtsbesuche insbesondere im Einwohnermeldeamt, im Standesamt und Ordnungsamt werden weiterhin per Terminvereinbarung während der Öffnungszeiten möglich sein.

Von der Schließung betroffen sind:

  • Neues Rathaus, Egerstraße 2
  • Rathaus, Bahnhofstraße 14 (u.a. Ordnungsamt, Einwohnermeldeamt, Standesamt)
  • Stadtbauamt und Bauhof, Böttgerstraße 10
  • Kommunalunternehmen Marktredwitz (KUM), Böttgerstraße 10
    Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft GmbH (STEWOG), Im Winkel 2
  • Tourist Information, Markt 29
  • Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Marktredwitz (Die Einsatzbereitschaft ist jedoch selbstverständlich gegeben!)
  • Städtische Sing- und Musikschule

Die wichtigsten Telefonnummern bei unaufschiebaren Angelegenheiten:

  • Einwohnermeldeamt/Standesamt: 09231/501-155
  • Ordnungsamt: 09231/501-145
  • Bauamt: 09231/501-161
  • Allgemeine Anliegen: 09231/501-0

UPDATE (23. März, 15:27 Uhr):

700 Personen wurden am "Drive-In" der Hofer Corona-Teststelle getestet

Rund 700 Personen wurden innerhalb einer Woche an der Hofer Freiheitshalle am "Drive-In" auf Corona getestet. Laut Aussage des Hofer Landrats Oliver Bär, ermöglicht die Teststelle, pro Tag 120 potenziell Infizierte zu testen. Über 40 Menschen wurden bisher als Corona-Infizierte ermittelt.

500 Personen haben die Online-Teststelle ausgefüllt

Die Web-App www.teststelle-hof als Wochenend-Lösung wurde bislang sehr gut angenommen, so das Landratsamt Hof. Bisher haben 7.000 User die Seite besucht. 500 von ihnen haben die Online-Teststelle ausgefüllt. 150 Personen wurden daraufhin zur Zentralen Teststelle geschickt.

UPDATE (23. März, 14:45 Uhr):

Hofer Schlappentag, Stadt- und Bürgerfest sowie die Hofer InnenHofKonzert-Reihe fallen 2020 aus

Aus aktuellem Anlass wird der Hofer Schlappentag dieses Jahr ausfallen, dies gaben die Hofer Schützen, die Kreishandwerkschaft und die Brauerei Scherdel bekannt. Entfallen werden dieses Jahr auch folgende Veranstaltungen:

  • Deutsch-tschechische Freundschaftstag
  • Stadt- und Bürgerfest
  • Hofer InnenHofKonzert-Reihe

„Diese Veranstaltungsabsagen tun uns allen sehr weh, aber es gibt keine Alternative. Selbst wenn man vom unwahrscheinlichen Fall einer schnellen Verbesserung in der Coronakrise ausgehen würde, so bliebe letztlich zu wenig Zeit, um derartige Veranstaltungen gut und sicher zu planen. 

(Verantwortlichen von Handwerkerschaft, Schützen, Brauerei und Stadtmarketing Hof unisono)

UPDATE (23. März, 14:25 Uhr):

Lieferung von Schutz- und Desinfektionsmitteln in Bayern kommen gut voran

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml gaben bekannt, dass die Lieferung von Schutzmaterial und Desinfektionsmitteln in Bayern gegen das Coronavirus gut vorankomme, dies teilte am Montagnachmittag (23. März) das Bayerische Gesundheitsministerium mit.

„Neue Schutzmasken sind da. Mehr als 800.000 sind im bayerischen Zentrallager angekommen und werden umgehend an Krankenhäuser und andere Einrichtungen verteilt. Weitere Lieferungen durch den Bund und die Eigenproduktion im Freistaat werden folgen.“

(Ministerpräsident, Markus Söder)

Verteilung der Schutzmasken und Desinfektionsmittel nach medizinischer Notwendigkeit

Das Technische Hilfswerk (THW) übernehme die bayernweite Verteilung an die 111 Ortsverbände. Von dort aus würde die Weitergabe der Schutzmasken und Desinfektionsmittel an Artzpraxen und Krankenhäuser erfolgen. Die Reihenfolge der Verteilung würde nach medizinischer Notwendigkeit bestimmt werden. Dies gab Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml bekannt.

UPDATE (23. März, 12:45 Uhr):

Am Sonntag keine Stichwahl-Veranstaltung im Landratsamt Bayreuth

Aufgrund der aktuellen Lage und den verschärften Ausgangsbeschränkungen findet am kommenden Sonntag (29. März) im Landratsamt Bayreuth keine Veranstaltung zur Verkündung des Wahlergebnisses statt.

UPDATE (23. März, 12:30 Uhr):

Nur in absoluten Ausnahmefällen gestattet die Hospitalstiftung Hof den Besucherverkehr

Die beiden Seniorenhäuser "Am Unteren Tor" und in "Christianreuth" sind für den allgemeinen Besucherverkehr geschlossen, dies teilte am Montagmittag (23. März) die Hospitalstiftung Hof mit. Nur in absoluten Ausnahmefällen wie zum Beispiel in der Sterbephase der Bewohner sei ein Besuch gestattet. Ansprechpartner hierfür sind die Heim- und die Pflegedienstleistungen sowie die Wohnbereichsleitungen.

90 Prozent der Patienten möchten weiterhin den ambulanten Pflegedienst beanspruchen

Im ambulanten Dienst führte die Hospitalstiftung Hof mit ihren Patienten Gespräche bezüglich einer weiteren Versorgung, auch im Falle eines Coronarisikos. 90 Prozent der Patienten würden sich eine weitere Versorgung durch den ambulanten Pflegedienst wünschen.

Bislang keine Corona-Fälle sowohl bei Bewohnern, als auch bei Mitarbeitern bekannt

Zudem wurden alle Mitarbeiter der Stiftung aufgefordert, sich in ihrer Freizeit entsprechend zu verhalten. Soweit Mitarbeiter einen möglichen Kontakt mit einem möglichen Infizierten äußerten, wurden diese vom Dienst freigestellt und eine weitere Abklärung in die Wege geleitet. Bislang sind keine Coronafälle sowohl bei Mitarbeitern der Stiftung als auch bei Heimbewohnern bekannt.

UPDATE (22. März, 11:55 Uhr):

Im Landkreis Wunsiedel gibt es zwei Corona-Tote

Wie das Robert-Koch-Institut auf ihrer Deutschlandkarte mitteilt, gibt es inzwischen im Landkreis Wunsiedel zwei Corona-Tote. Nähere Informationen zu den Personen sind bislang nicht bekannt.

© Robert-Koch-Institut

UPDATE (23. März, 10:50 Uhr):

Spieler der ASV Wunsiedel übernehmen für Risikogruppen und für Berufstätige den Einkauf

Die Spieler der ASV Wunsiedel wollen in der aktuellen, schwierigen Lage helfen und bieten Menschen, die zur Risikogruppe gehören oder aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit (Ärzte oder Pflegekräfte) an vorderster Front stehen, ihren Einkauf zu übernehmen. Die betroffenen Menschen sollen ihre Einkaufsliste an die Spieler mitteilen und sie liefern kostenlos bis an die Haustür. Ihren Service bietet der ASV Wunsiedel für die Stadt und für die Ortsteile von Wunsiedel an.

Sie erreichen den ASV Wunsiedel werktags von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr unter den folgenden Telefonnummern:

  • 0170 866 7474 (Michael Pfauntsch)
  • 0160 17 57 436 (Horst Köstler)
  • 0179 10 12 881 (Erwin Bleiner)

UPDATE (23. März, 10:30 Uhr):

Menschen musizieren im Zeichen der Hoffnung Beethovens "Ode an die Freude"

Seit Beginn der Corona-Krise musizieren Menschen von Balkonen und Fenstern aus, um ein Zeichen für Hoffnung und Mut in der aktuellen schwierigen Lage zu setzen. Am Sonntagabend (22. März) wurde in ganz Deutschland in einer gemeinschaftlichen Aktion mit Beethovens "Ode an die Freude" ein Balkon- und Fensterkonzert angestimmt. Die Aktion wurde in den Sozialen Netzwerken verbreitet. In Kirchenlamitz im Landkreis Wunsiedel musizierte ein Anwohner von seinem Balkon aus mit seiner Tuba. 

Kirchenlamitz: Anwohner spielt Beethovens "Ode an die Freude"

UPDATE (23. März, 09:33 Uhr):

Hochschulen für angewandte Wissenschaften bauen digitale Lehrformate aus 

Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschulen setzen mit Hochdruck und häufig in Kooperation mit den Studierenden alles daran, Online-Konzepte für modernste, freiwillige Lehrformate anzubieten. Sie stellen beispielsweise aufgezeichnete Lehrvideos oder Live-Übertragungen online. Dozenten beantworten in Chats und Foren Fragen. Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus beginnt die Vorlesungszeit in diesem Sommersemester nach aktuellem Stand am 20. April 2020.

Dieses wichtige Angebot hilft, den individuellen Lernfortschritt während der vorlesungsfreien Zeit zu ermöglichen. Wissenschaftsminister Bernd Sibler begrüßt dieses Engagement und dankt den Hochschulen für ihre großen Anstrengungen und klugen Lösungen. Die Online-Unterlagen werden auch nach dem derzeit geplanten Beginn der Vorlesungszeit abrufbar sein. Bei der Festsetzung der Prüfungstermine wird der derzeit geplante Beginn der Vorlesungszeit zugrunde gelegt. So wird gewährleistet, dass alle Studierenden ausreichend Vorbereitungszeit haben, heißt es aus dem Wissenschaftsministerium.


UPDATE (23. März, 07:00 Uhr):

Wir starten in eine neue Woche. Seit dem heutigen Montag gilt das von Bund und Land beschlossene bundesweite Kontaktverbot. Ein Treffen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit ist verboten. Ausgenommen sind Familien sowie in einem Haushalt lebendne Personen. Ziel ist die Eindämmung des Coronavirus. Wie viele andere, appelliert auch das Team der Hofer Praxis von Dr. Daèmi, wie wichtig es in diesen Tagen ist, sich an diese Maßnahmen zu halten. Sie richten ihren Appell vor allem an die Jugend, diese Regelungen zu beflogen und daheim zu bleiben. "Wir wollen die Praxis nicht schließen müssen, sondern für unsere Patienten da sein", so die Aussage des Praxisteams.

Unterdessen stiegt die Zahl der Infizierten in Deutschland laut der Johns Hopkins University auf fast 25.000 Personen an!

© via Facebook / Cathrin S.

Themenseite (Woche 10/20): Coronavirus ist in Oberfranken angekommen


UPDATE (Sonntag, 08. März, 21:23 Uhr):

Keine Schule am Caspar-Vischer-Gymnasium in Kulmbach

Wie auf der Homepage des Caspar-Vischer-Gymnasiums am Sonntagabend zu erfahren ist, bleibt das CVG in Kulmbach ab Montag (09. März) geschlossen. In Absprache mit dem Gesundheitsamt und dem Landratsamt Kulmbach ist dieses Vorgehen laut der Meldung "als reine Vorsichtsmaßnahme festgelegt". Demnach wurde beschlossen:

  • Ab Montag findet am CVG für die nächsten Tage kein Unterricht statt
  • Die Kinder müssen zu Hause bleiben
  • Eltern werden gebeten, sich auf ESIS zu informieren.

Das Gymansium steht mit dem Landratsamt in engem Austausch. Über die schulüblichen Informationskanäle gibt die Leitung über den jeweiligen Sachstand informieren. Sekretariat und Schulleitung sind in der Schule erreichbar. Weitere Informationen auf der Homepage des CVG.


UPDATE (Sonntag, 08. März, 19:46 Uhr):

Huml befürwortet Votschlag von Bundesgesundheitsminister Spahn

Der bayerische Coronavirus-Krisenstab hat sich am Sonntag unter anderem mit der Frage der Risikobewertung von Großveranstaltungen befasst. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte dazu in München:

Wir unterstützen den Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern vorerst abzusagen. Deshalb empfehlen wir den Veranstaltern und den zuständigen lokalen Behörden ein solches Vorgehen auch für Bayern."

Der Umgang mit kleineren Veranstaltungen sollte nach Ansicht des Krisenstabs von den Veranstaltern und zuständigen lokalen Behörden weiterhin anhand der Prinzipien des Robert Koch-Instituts geprüft werden. Der bayerische Corona-Krisenstab begrüßte es zudem, dass einige Landkreise und Städte bereits zentrale Diagnose-Stellen zur Testung von Kontaktpersonen eingerichtet haben.

Verdachtsfälle müssen zügig und sicher getestet werden. Wir empfehlen, dort wo es aufgrund der steigenden Zahl von Verdachtsfällen notwendig ist, auch pragmatisch entsprechende Strukturen zu schaffen.

(Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

 


UPDATE (Sonntag, 08. März, 18:29 Uhr):

67 weitere Virus-Fälle in Bayern gemeldet

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Sonntagnachmittag weitere 67 Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt. Damit gibt es derzeit insgesamt 200 bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern.

Neue Fälle in folgenden Regionen:

  • Schwaben: Augsburg (1), Landkreis Augsburg (1), Landkreis Oberallgäu (3)
  • Oberbayern: Landkreis Freising (6), Landkreis Starnberg (6), Landkreis Dachau (3), Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm (1), Landkreis Garmisch-Partenkirchen (1), Rosenheim (1), München (35), Landkreis München (4)
  • Oberpfalz: Landkreis Regensburg (2), Landkreis Schwandorf (1)
  • Niederbayern: Landkreis Dingolfing-Landau (1), Landkreis Kelheim (1)

UPDATE (Sonntag, 08. März, 17:41 Uhr):

Neuer Coronavirus-Fall im Landkreis Bayreuth

Ein dritter Fall einer positiv getesteten Person aus dem Landkreis Bayreuth wurde am Samstag bestätigt. Dies teilte das Landratsamt Bayreuth am Sonntagnachmittag mit. Der Mann aus Pegnitz hatte in der Faschingswoche mit seiner Frau und den vier Kindern einen Skiurlaub in Südtirol verbracht. Wegen "milder Allgemeinsymptome" gab er sich am Freitag in ärztliche Behandlung. Der dort durchgeführte Test auf das Virus verlief nun positiv. Inzwischen weist der Mann laut Pressemitteilung keine Krankheitssymptome mehr auf.

Grund- und Mittelschule Pottenstein und Realschule Pegnitz bis auf weiteres geschlossen

Da die symptomfreie Ehefrau als Lehrkraft an der Grund- und Mittelschule Pottenstein tätig ist, wurde die Schule auf Veranlassung des Gesundheitsamtes Bayreuth in Absprache mit den Schulbehörden bis auf weiteres geschlossen. Da der positiv getestete Mann am letzten Mittwoch auch an einem Elternabend der Realschule Pegnitz teilgenommen und dort Kontakt mit Lehrern hatte, bleibt auch diese Schule aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres geschlossen. Alle Teilnehmer am Elternabend sind aufgefordert, die 14-tägige häusliche Quarantäne einzuhalten. Durch das Gesundheitsamt Bayreuth wird in den nächsten Tagen eine Testung im häuslichen Rahmen durchgeführt.

© News5 / Bauernfeind© News5 / Bauernfeind

Auch Wahlkampfveranstalung der Pegnitzer Gemeinschaft besucht

Der Mann hatte zudem am letzten Donnerstagabend an einer Wahlveranstaltung der Pegnitzer Gemeinschaft in der Gaststätte Gebhardt im Pegnitzer Ortsteil Buchau teilgenommen. Nach Bekanntwerden des neuen Falls hatte Bürgermeisterkandidat Wolfgang Nierhoff (Pegnitzer Gemeinschaft) die Behörden bei der Ermittlung der Besucher der Wahlveranstaltung unterstützt und begonnen diese zu informieren. Die Besucher der Wahlveranstaltung werden aufgefordert, in häuslicher Quarantäne zu bleiben und sich beim Landratsamt Bayreuth, Fachbereich Gesundheitswesen unter der Telefonnummer 0921 / 728 229 (ab Montagvormittag) zu melden. Alle direkten Kontaktpersonen werden in den nächsten Tagen vom Gesundheitsamt kontaktiert und einer Testung unterzogen. Auch die Gaststätte bleibt bis auf weiteres geschlossen!


UPDATE (Sonntag, 08. März, 16:26 Uhr):

Bamberger Schüler negativ getestet / Häusliche Quarantäne aufgehoben

Alle Schüler der Maria-Ward-Schule, die am Freitag aus der Skifreizeit aus Südtirol zurückgekehrt waren, wurden negativ auf den Coronavirus getestet. Das teilte Landrat Johann Kalb als Leiter der Gesundheitsbehörde für Stadt und Landkreis Bamberg am Sonntagnachmittag mit.

Wir sind äußerst erleichtert! Ich werde deshalb die häusliche Quarantäne für die Familien aufheben.

(Johann Kalb, Landrat des Landkreises Bamberg)

Schüler sollen noch zu Hause bleiben

Die Schüler selbst, so eine Anordnung des bayerischen Gesundheitsministeriums vom gestrigen Samstag, sollen zwei Wochen lang nicht in die Schule, da sie zuvor in einem Risikogebiet waren. Die Region Südtirol wurde am Donnerstag vom Robert-Koch-Institut hierzu eingestuft.


UPDATE (Samstag, 07. März, 17:36 Uhr):

Hof: Reinhart-Gymnasium bleibt am Montag geschlossen

Die Gesundheitsbehörde des Landkreises Hof hat in Absprache mit dem Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium angesichts der aktuellen Situation beschlossen, dass am Montag (9. März) kein Unterricht am Reinhart-Gymnasium stattfinden wird. Dies teilte das Landratsamt Hof auf der Homepage mit. Die Gesundheitsbehörde und die Schule stehen weiter in engem Austausch und werden auf der Grundlage der bis dahin vorliegenden Erkenntnisse über das weitere Vorgehen entscheiden. Weitere Informationen auf der Internetseite des Landkreises Hof.

 


UPDATE (Samstag, 07. März, 17:20 Uhr):

31 neue Virus-Fälle in Bayern

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Samstagnachmittag 31 weitere Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt. Damit gibt es derzeit seit Donnerstag vergangener Woche insgesamt 133 bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern.

  • Oberfranken: Hof (1)
  • Mittelfranken: Nürnberg (1), Nürnberger Land (1)
  • Oberbayern: Landkreis Ebersberg (3), Landkreis Erding (1), Landkreis Freising (2), Landkreis Miesbach (1), Landkreis München (4), Landkreis Starnberg (2), Landkreis Weilheim-Schongau (2), Ingolstadt (1)
  • Oberpfalz: Landkreis Amberg-Sulzbach (2), Landkreis Cham (2), Regensburg (1)
  • Schwaben: Landkreis Donau-Ries (2), Landkreis Lindau (2), Augsburg (1)
  • Unterfranken: Würzburg (2)

UPDATE (Samstag, 07. März, 13:46 Uhr):

Auch Hofer Bauernball abgesagt

Wie das Landratsamt Hof am Mittag mitteilte, wurde neben der Partynacht in Naila (siehe unten) nun auch der Bauernball in Hof abgesagt. Bei beiden Veranstaltungen wurde mit mehr als 1.000 Besuchern gerechnet. Hintergrund ist der erste bestätigte Coronavirus-Fall im Hofer Land. Ziel der Maßnahmen ist es laut Pressemitteilung, die Infektionen in Stadt und Landkreis Hof so früh wie möglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern. Dadurch soll insbesondere ein Zusammentreffen mit der aktuell laufenden Grippewelle so weit wie möglich vermieden werden. 

Stadt & Landkreis Hof erlassen Allgemeinverfügung

Der Landkreis und die Stadt Hof haben eine Allgemeinverfügung erlassen, dass bis einschließlich nächsten Samstag (14. März) Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen in geschlossenen Räumen untersagt werden, soweit von einer hohen Anzahl und Intensität der Kontaktmöglichkeiten und einer engen Interaktion zwischen den Teilnehmen (zum Beispiel Tanzen) auszugehen ist. Dadurch sollen eine Überlastung der ambulanten und stationären Versorgung, insbesondere der derzeit herrschenden Grippewelle nach Möglichkeit vermieden werden und so die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich geschützt werden.


UPDATE (Samstag, 07. März, 12:10 Uhr):

Bayerische Ministerien erlassen Coronavirus-Allgemeinverfügung

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales eine Coronavirus-Allgemeinverfügung zum Besuch von Schulen, Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten für Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten wie Südtirol erlassen. Demzufolge dürfen Schüler und Kindergartenkinder zum Beispiel nach ihrer Rückkehr aus Südtirol für 14 Tage nicht in die Schule beziehungsweise die entsprechende Einrichtung besuchen. Hier finden Sie die komplette Allgemeinverfügung im Wortlaut!

In Italien gelten derzeit folgende Gebiete als Risikogebiet:

  • Region Südtirol
  • Region Emilia-Romagna
  • Region Lombardei
  • die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien

Zur Begründung steht in der Allgemeinverfügung unter anderem:

Kinder und Jugendliche sind besonders schutzbedürftig. Dabei ist die Übertragungsgefahr bei Kindern besonders hoch, weil kindliches Spiel in den frühkindlichen Einrichtungen regelmäßig einen spontanen engen körperlichen Kontakt der Kinder untereinander mit sich bringt. Das Einhalten disziplinierter Hygieneetiketten ist zudem abhängig vom Alter und der Möglichkeit zur Übernahme von (Eigen-)Verantwortung und bedarf daher bei Kindern noch einer entwicklungsangemessenen Unterstützung durch Erwachsene. Diese Unterstützung kann in den Einrichtungen mit einer Vielzahl an betreuten Kindern seitens der Aufsichtspersonen nicht immer ununterbrochen sichergestellt werden. Vielmehr sehen die Räume in den Einrichtungen in aller Regel Rückzugsmöglichkeiten vor. Daher kann schon räumlich eine lückenlose Überwachung nicht immer gewährleistet werden. Damit steigt die Gefahr, dass sich Infektionen innerhalb der Einrichtung verbreiten und diese nach Hause in die Familien getragen werden.

Ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums betonte:

Deshalb ist nach Abwägung aller Umstände eine allgemeingültige Anordnung erforderlich, um die Verbreitung der Infektion im Bereich der Schulen und der Kinderbetreuung zu unterbinden. Diese Anordnung betrifft die Kindertagespflege auch dann, wenn nur ein Kind betreut wird. Denn auch dann ist eine Übertragung auf weitere Kinder nicht ausgeschlossen. Die Anordnung ist nicht befristet. Bei entsprechender erneuter Risikoeinschätzung wird die Allgemeinverfügung aufgehoben.

In der Allgemeinverfügung wird erläutert:

Es ist ausdrücklich keine Aufgabe der Träger beziehungsweise des eingesetzten Personals / der Tagespflegeperson, gezielt durch Nachfragen zu erforschen, ob Kinder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Nur dann, wenn eine positive Kenntnis darüber besteht, dürfen diese Schülerinnen und Schüler sowie Kinder nicht mehr betreut werden.

 


UPDATE (Samstag, 07. März, 11:49 Uhr):

Partymarathon in Naila abgesagt

Der HGN-Partymarathon am heutigen Samstag in der Frankenhalle in Naila (HO) wurde abgesagt. Diese teilte der Veranstalter am Samstagvormittag bei Facebook mit. Demnach wurde das Event vom Gesundheitsheitsamt des Lankreises Hof behördlich abgesagt. Wie weiter auf der Facebookseite des Veranstalters zu lesen war, soll in den nächsten Tagen entschieden werden, ob die Veranstaltung nachgeholt wird.


UPDATE (Samstag, 07. März, 00:06 Uhr):

Erster Corona-Fall im Hofer Land

Wie das Landratsamt Hof am späten Freitagabend mitteilte, wurde von der Gesundheitsbehörde des Landkreises und der Stadt Hof soeben der erste Coronavirus-Fall im Hofer Land bestätigt. Wie Landrat Oliver Bär informierte, handelt es sich um eine Frau aus der Stadt Hof, die am vergangenen Wochenende aus dem Urlaub in Südtirol zurückgekehrt war. Nachdem sie Symptome zeigte, hatte sie sich am Donnerstag (05. März) auf das Virus testen lassen. Das Testergebnis fiel am heutigen Abend positiv aus.

Betroffene steht unter häuslicher Quarantäne

Die Frau befindet sich in häuslicher Quarantäne. Ebenso ihr Sohn. Er zeigt bislang laut Presseinformation keine Symptome. Er wird ebenso auf das Virus hin getestet. Die Gesundheitsbehörde kontaktiert derzeit sämtliche Personen, die in den vergangenen Tagen engeren Kontakt zu der Frau hatten, um einzelfallbezogen das weitere Vorgehen festzulegen.  

Frau hatte Kontakt zu drei Lehrern des Reinhart-Gymnasiums Hof

Die Frau hatte am Donnerstag im Rahmen eines Elterngespräches Kontakt zu drei Lehrern des Reinhart-Gymnasiums in Hof. Die Gesundheitsbehörden haben nun Kontakt zu diesen Personen aufgenommen. Weitere Details und Maßnahmen will die Behörde umgehend bekanntgeben.

 


UPDATE (Freitag, 06. März, 23:55 Uhr):

Drei Schulklassen der Maria-Ward-Schulen aus Bamberg mussten noch am Freitagbend (06. März), direkt nach ihrer Rückkehr aus einer Skifreizeit in Südtirol, in häusliche Quarantäne. Das Robert-Koch-Institut hatte Südtirol am gestrigen Donnerstag als Corona-Risikogebiet eingestuft.

Untersuchung in einem leerstehenden Supermarkt in Scheßlitz 

Laut News5-Angaben werden die Heimkehrer zur Stunde in einem leerstehenden Supermarkt in Scheßlitz (BA) von Ärzten untersucht, der zuvor räumlich in zwei Abschnitte getrennt wurde. In einem Bereich werden Ärzte Abstriche von jedem einzelnen Kind und Lehrkräften machen. Der andere Bereich ist für die Eltern der Schüler, die sich dort ebenfalls anmelden müssen. Danach dürfen sie nach Hause, müssen aber in häuslicher Quarantäne bleiben. Betroffen sind rund 60 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte. Dazu ein Statement von Dr. Susanne Paulmann, Amtsärztin am Gesundheitsamt Bamberg.

Scheßlitz: Nach Südtirol-Urlaub: Rund 60 Schüler und Lehrer unter Quarantäne
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UPDATE (Freitag, 06. März, 18:11 Uhr):

Kein Tag ohne neue Meldungen im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus. Am heutigen Freitag (06. März) wurde bekannt, dass drei Klassen der Maria-Ward-Schule in Bamberg am Abend aus dem Skiurlaub zurückkommen, die in Südtirol stattfand. Die Region wurde jetzt vom Robert-Koch-Institut als Corona-Risikogebiet einstuft. Die Folge: Gut fünf Dutzend Familien müssen nun in häusliche Quarantäne. Es gibt also weiterhin Grund zur Verunsicherung. Stadt und Landkreis Bamberg zum Beispiel haben bereits reagiert und richten spezielle Anlaufstellen an ihren Krankenhäusern, wie unter anderem an der Juraklinik in Scheßlitz.

Juraklinik Scheßlitz: Corona-Anlaufstelle eingerichtet

UPDATE (Freitag, 06. März, 17:40 Uhr):

Landratsamt Kulmbach mit Informationen zur Coronavirus-Sachlage

Nachdem das Robert-Koch-Institut die Zahl der Risikogebiete um Südtirol erweitert hat, reagierte auf diese neue Faktenlage der Landkreis Kulmbach mit folgenden Informationen:

  • Die Erreichbarkeit des Gesundheitsamtes Kulmbach für Fragen und Abklärung von Verdachtsfällen ist weiterhin rund um die Uhr (auch am Wochenende) unter der Telefonnummer 09221 / 707-600 gegeben.
  • Es besteht weiterhin die Möglichkeit zur Entnahme eines Rachenabstriches zum Testen auf den Coronavirus nach individueller Risikobewertung durch den Hausarzt (oder im Extremfall am Wochenende durch das Gesundheitsamt direkt).
  • Die Termine zur Probenentnahme im Gesundheitsamt sind unter der Woche jeweils um 9:00 Uhr, um 13:00 Uhr und um 16:00 Uhr sowie am Samstag und am Sonntag um 9:00 Uhr und um 13:00 Uhr - nur jeweils nach telefonischer Absprache!
  • Bei aufkommenden Fragen zu Rückkehrern aus den Risikogebieten verweist das Landratsamt auf das Merkblatt des Gesundheitsministeriums.
  • Betreffend Schulkindern ist der Mitteilung zu entnehmen: „Schulkinder, die sich in den letzten 14 Tagen in Südtirol aufgehalten haben, sollen nächste Woche zu Hause bleiben.“
  • Der Arbeitsstab am Landratsamt hat auf der Homepage des Landkreises Kulmbach eine Unterseite „Informationen zum Coronavirus“ eingerichtet, auf der alle relevanten Informationen zusammengefasst sind: HIER DER LINK.

UPDATE (Freitag, 06. März, 16:56 Uhr):

29 weitere Coronavirus-Fälle in Bayern

Das Gesundheitsministerium in München meldete am Freitagnachmittag (Stand 15:00 Uhr) weitere 29 Coronavirus-Fälle in Bayern. Die Summe der neu bestätigten Fälle erhöhte sich seit Donnerstag vergangener Woche auf insgesamt 102. Vor allem in München stieg die Zahl der Infizierten sprunghaft an.

Folgende Regierungsbezirke sind betroffen:

  • Mittelfranken: vier Fälle aus Nürnberg, ein Fall aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt
  • Niederbayern: ein Fall im Landkreis Passau
  • Oberbayern: jeweils drei weitere Fälle aus den Landkreisen Ebersberg und Freising, ein Fall aus dem Landkreis Miesbach und elf Infizierte in München
  • Schwaben: je ein Fall aus den Landkreisen Augsburg und Oberallgäu
  • Unterfranken: drei Infizierte in Würzburg

UPDATE (Freitag, 06. März, 15:39 Uhr):

Südtirol zum Risikogebiet erklärt

Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die italienischen Risikogebiete um Südtirol erweitert. In Italien gehören dazu außerdem die Region Emilia-Romagna, die Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua (Region Venetien). Damit sind auch Personen, die innerhalb von 14 Tagen nach ihrer Rückkehr aus Südtirol Coronavirus-Symptome entwickeln, als begründete Verdachtsfälle einzustufen. Schulkinder, die sich in den letzten 14 Tagen in Südtirol aufgehalten haben, sollen nächste Woche zu Hause bleiben, das das bayerische Gesundheitsministerium in einer Pressemeldung:

Bei einem begründeten Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion sollte man sich telefonisch an den Hausarzt oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 wenden. Ein begründeter Verdachtsfall besteht bei Personen, die Symptome haben und sich vorher in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Wer in Italien mit einem Coronavirus-Erkrankten persönlichen Kontakt hatte, sollte sich umgehend an sein Gesundheitsamt wenden.

(Melanie Huml, Bayerische Gesundheitsministerin)

Merkblatt für Italien-Heimkehrer

Für Italien-Reisende hatte das bayerische Gesundheitsministerium bereits in der vergangenen ein Merkblatt veröffentlicht. HIER DER LINK DAZU! Es richtet sich auch an Rückkehrende aus dem Italien-Urlaub.

Empfehlungen für bayerische Schulen vom Krisenstab

Bayerns Coronavirus-Krisenstab hat zudem Empfehlungen für Schulen im Freistaat festgelegt. Demzufolge soll eine Schule geschlossen werden, wenn dort ein bestätigter Coronavirus-Fall aufgetreten ist. Wenn nur ein begründeter Verdachtsfall vorliegt, soll die Klasse der betroffenen Schülerin oder des betroffenen Schülers zu Hause bleiben. Die Dauer dieser Maßnahmen ist vom konkreten Einzelfall abhängig.


UPDATE (Freitag, 06. März, 13:52 Uhr):

Landkreis Bamberg: 60 Familien in häuslicher Quarantäne

Die Gesundheitsbehörde beim Landratsamt Bamberg ist am Vormittag davon unterrichtet worden, dass sich die Schüler dreier Klassen der Maria-Ward-Schule Bamberg im Skiurlaub in Südtirol (Italien) befinden. Die Region Südtirol ist am Donnerstag zum Corona-Risiko-Gebiet erklärt worden. Weitere Klassen befinden sich nach einer aktuellen Erhebung des Gesundheitsamtes nicht in entsprechenden Risikogebieten.

Die Gesundheit der Bevölkerung hat oberste Priorität. Wir haben deshalb die Betroffenen und ihre Familien gebeten, sich in häusliche Quarantäne zu begeben!

(Landrat Johann Kalb, Landkreis Bamberg)

Schüler kehren am Freitagabend heim

Noch am Vormittag wurden mit dem Bildungsbüro der Stadt Bamberg und mit der Schulleitung die notwendigen Maßnahmen abgestimmt. Um 16:00 Uhr wird laut Kalb eine Infoveranstaltung für die Eltern angeboten werden. Diese wird in der Maria-Ward-Schule stattfinden. Am späten Abend werden Schüler und Lehrkräfte zurückkehren. Unmittelbar nach Ankunft werden von allen Teilnehmern Abstriche gemacht. Zum Schutz und zur Sicherheit ist es erforderlich - so das Landratsamt - eine häusliche Quarantäne für die Teilnehmer und deren unmittelbare Angehörige anzuordnen.


UPDATE (Freitag, 06. März, 12:50 Uhr):

Landratsamt Bayreuth gibt Update zur Coronavirus-Situation im Landkreis Bayreuth

Wie das Landratsamt Bayreuth am Freitagmittag mitteilte, weisen derzeit die beiden positiv getesteten Personen aus Goldkronach keine Krankheitssymptome auf. Auch im Umfeld konnte bei allen bisher getesteten Kontaktpersonen der Virus nicht nachgewiesen werden.

Negativer Test einer KITA-Mitarbeiterin

Aus der derzeit geschlossenen Kindertagesstätte des Ortes liegt inzwischen ein unauffälliges Testergebnis einer Mitarbeiterin vor. Von einer weiteren Mitarbeiterin wird das Ergebnis am Wochenende erwartet. Die Entscheidung, wann die Kindertagesstätte wieder geöffnet wird, hängt vom Ergebnis dieses Tests ab.

Negative Tests in der Hausarztpraxis

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hausarztpraxis Dr. med. Klinisch in Goldkronach, in der die beiden, später positiv getesteten Personen behandelt wurden, weisen laut Pressemeldung ebenfalls ein unauffälliges Testergebnis auf. Für eine Wiedereröffnung der Arztpraxis ist zunächst die zweiwöchige Inkubationszeit abzuwarten.

Weitere Personen im Landkreis Bayreuth derzeit nicht infiziert

Außer bei den zwei bereits bekannten Personen, wurde das Coronavirus bisher bei keinen weiteren Personen im Landkreis Bayreuth nachgewiesen. Die Mitarbeiter des Fachbereichs Gesundheitswesen am Landratsamt tauschen sich täglich mit der Integrierten Leitstelle Bayreuth-Kulmbach (ILS), dem Klinikum Bayreuth und den Fachstellen der Regierung von Oberfranken aus. Der Arbeitsstab des Landratsamtes Bayreuth beobachtet das Geschehen seit fünf Wochen aufmerksam und bewertet täglich die aktuelle Lage, um gegebenenfalls notwendige Maßnahmen veranlassen zu können.

© TVO

UPDATE (Donnerstag, 05. März, 21:20 Uhr):

Insgesamt 31 neue Fälle am Donnerstag

Nochmals informierte am Donnerstag das bayerische Gesundheitsministerium über Neuerkrankungen. Am Abend kamen weitere sieben bestätigte Coronavirus-Fälle hinzu. Damit erhöhte sich die Zahl der neuen Fälle seit letztem Donnerstag auf 73. Allein am heutigen Donnerstag wurden 31 Fälle registriert.

Neue Fälle

  • Vier Infizierte in Erlangen (Mittelfranken)
  • Jeweils ein Fall im Landkreis Starnberg (Oberbayern), Landkreis Bad Kissingen (Unterfranken) und in München (Oberbayern)

Die Gesundheitsbehörden ermitteln derzeit sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen.


UPDATE (Donnerstag, 05. März, 19:57 Uhr):

Informationen zu Veranstaltungen im Coburger Land

Das Landratsamt Coburg hat Informationen zur Veranstaltungen im Landkreis Coburg veröffentlicht, nachdem es unter anderem zahlreiche Anfragen an die Behörde gab.

Die Entscheidung, ob Maßnahmen für Veranstaltungen zu veranlassen sind, obliegt den Veranstaltern sowie lokalen Behörden vor Ort! ... Aber die Risiken sind nicht bei allen Veranstaltungen gleich groß, daher sollten die jeweils Verantwortlichen sorgfältig abwägen, welche konkreten Maßnahmen zu treffen sind.

(Stephan Zingler, Leiter des Geschäftsbereichs Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Coburg)

Grundsätzlich ist es möglich, die geplante Veranstaltung durchzuführen, unter Auflagen zu erlauben, das Format anzupassen, aber auch sie zu verschieben beziehungsweise abzusagen, so das Landratsamt in einer Pressemitteilung.

Das Risiko von großen und oder schwer verlaufenden COVID-19 Ausbrüchen nach einer Übertragung von SARS-CoV-2 bei einer Veranstaltung hängt von der Zusammensetzung der Teilnehmer, Art und Typ der Veranstaltung sowie Möglichkeiten der Kontrolle im Falle eines Ausbruches zusammen.

(Robert-Koch-Institut)

Auf Messen, Kongressen oder größeren Veranstaltungen kann es unter ungünstigen Bedingungen zu einer Übertragung auf viele Personen kommen. 

Einige Kriterien, die in die Entscheidung, eine Veranstaltung abzuhalten oder abzusagen einbezogen werden sollten (lt. Pressemitteilung):

  • Kommt eine größere Anzahl von Menschen auf engem Raum zusammen?
  • Ist eine engere Interaktion zwischen den Teilnehmern vorgesehen? (Tanzen)
  • Wie sind die Gegebenheiten vor Ort: Handelt es sich um eine Indoor-Veranstaltung? Sind die Räume klein oder ist eine Belüftung nur schlecht möglich?
  • Gibt es genügend Möglichkeiten zur ausreichenden Händehygiene?
  • Sind bereits Infektionen in der Region der Veranstaltung aufgetreten?
  • Besteht die Möglichkeit, dass Menschen aus Regionen mit gehäuftem Auftreten von COVID-19-Fällen oder gar aus Risikogebieten teilnehmen?
  • Könnten Menschen mit akuten respiratorischen Symptomen dabei sein?
  • Nehmen ältere Menschen bzw. Menschen mit Grunderkrankungen teil?
  • Sind Schwierigkeit der schnellen Kontaktpersonenermittlung im Falle eines Ausbruchs zu erwarten?

Nachdem im Coburger Land bisher keine infizierten Personen bekannt sind und Massenveranstaltungen derzeit sowieso nicht geplant sind, ist die Risikogefahr als mäßig einzustufen. Wir empfehlen Veranstaltern, nach den genannten Punkten abzuwägen, ob sie ihre Veranstaltung durchführen oder nicht.

(Stephan Zingler, Leiter des Geschäftsbereichs Öffentliche Sicherheit und Ordnung, LRA CO)

Maßnahmen bei Veranstaltungen, um das Risiko einer Übertragung möglichst gering zu halten (lt. Pressemitteilung):

  • Angemessene Belüftung des Veranstaltungsortes
  • Aktive Information der Teilnehmer und Teilnehmerinnen über allgemeine Maßnahmen des Infektionsschutzes wie Händehygiene, Abstand (1-2 Meter) halten oder Husten- und Schnupfenhygiene
  • Teilnehmerzahl begrenzen / reduzieren
  • Ausschluss von Personen mit akuten respiratorischen Symptomen
  • Eingangsscreening auf Risikoexposition und/oder Symptome
  • Auf enge Interaktion der Teilnehmenden verzichten
  • Veranstaltung, insbesondere solche, die zeitlich nicht gebunden sind, verschieben oder je nach weiterer Entwicklung absagen

Darüber hinaus empfiehlt das Gesundheitsamt Menschen, die an akuten respiratorischen Erkrankungen leiden oder die aus einem Risikogebiet (siehe Website des Robert-Koch-Institutes) zurückgekehrt sind, generell lieber zuhause zu bleiben.


UPDATE (Donnerstag, 05. März, 18:00 Uhr):

Hamsterkäufe in Zeiten von Corona – Panikmache oder sinnvoll?

Leere Regale in Supermärkten: Dieses Bild zeigt sich in der Causa Coronavirus derzeit immer häufiger. Insbesondere länger haltbare Produkte wie Konserven, Nudeln, Reis, Wasser und Hygieneartikel sind bei den Verbrauchern sehr gefragt. Der Grund: Die Angst vor einer möglichen Infektion und die damit im Ernstfall einhergehende Isolation.

Das Thema „Hamsterkäufe“ spaltet die Gesellschaft. Ein Teil der Bevölkerung findet diese Einkäufe als übertrieben. Der andere Teil als eine gute Vorsichtsmaßnahme. Wir fragen aktuell auf unserer Facebook-Seite: Macht eine Vorratshaltung in Zeiten von Corona Sinn oder ist das Horten von Lebensmitteln übertrieben?

  • Auf das Bild klicken und an unserer Online-Umfrage teilnehmen!

UPDATE (Donnerstag, 05. März, 17:13 Uhr):

Über 200 Grippe-Tote in Deutschland

Durch die umfassende Berichterstattung über das Coronavirus wurde die Influenza in letzter Zeit in den Hintergrund gedrängt. In dieser Saison starben an der Grippe in Deutschland bereits 202 Personen. Dies teile das Robert-Koch-Institut (RKI) mit. 87 Prozent, die der Grippe erlagen, lagen in der Altergruppe "ab 60 Jahre". Seit Oktober 2019, dem Beginn der Saison, gab es rund 120.000 bestätigte Fälle einer Influenza in Deutschland. Da nur ausgewählte Proben an das Institut verschickt werden, bewegen sich die realen Grippe-Zahlen wohl noch deutlich höher. Diese werden nach Ende der Saison für Deutschland hochgerechnet.


UPDATE (Donnerstag, 05. März, 14:57 Uhr):

Weitere zwölf neue Coronavirus-Fälle in Bayern

Am Nachmittag hat das Gesundheitsministerium in Bayern zwölf weitere 12 Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt. Damit gibt es derzeit seit Donnerstag vergangener Woche insgesamt 66 neue Infizierte im Freistaat.

Betroffen sind folgende Landkreise:

  • Mittelfranken: drei Fälle aus dem Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim / ein Fall aus Nürnberg / ein Fall aus dem Landkreis Roth
  • Oberbayern: Landkreis München / Landkreis Weilheim-Schongau (je 1 Fall)/ drei Fälle im Landkreis Freising
  • Schwaben: Landkreis Oberallgäu (ein Fall)
  • Oberpfalz: Landkreis Amberg-Sulzbach (ein Fall)

UPDATE (Donnerstag, 05. März, 14:08 Uhr):

Testergebnisse negativ

Die sechsköpfige Familie im Raum Bamberg, die Kontakt zu einem mit dem Corona-Virus infizierten Mittelfranken hatte, wurde negativ getestet. Dies teilte Landrat Johann Kalb als Leiter der Gesundheitsbehörde für Stadt und Landkreis Bamberg soeben mit. Die beiden Erwachsenen und die vier Kinder waren am Dienstag getestet worden. Die Auswertung der Testergebnisse hatte sich wegen einer Überlastung des Labors in Oberschleißheim (Landkreis München) um einen Tag verzögert. Die Familie befand sich bislang in häuslicher Quarantäne. Landrat Johann Kalb: "Ich bin erleichtert!"


UPDATE (Donnerstag, 05. März, 13:40 Uhr):

Kinderfest auf der Giechburgist abgesagt

Der Landkreis Bamberg hat das für den kommenden Sonntag geplante Kinderfest auf der Giechburg abgesagt! Dies teilte der Bamberger Landrat Johann Kalb am Donnerstagmittag mit.

Sicherheit geht vor. Die Gesundheit unserer Kinder ist unser höchstes Gut. Deshalb sagen wir das Kinderfest auf der Giechburg ab. ... Ich weiß, dass sich viele auf das bunte Programm, das von unserer Ehrenamtsbeauftragten Rike Straub mit vielen engagierten Gruppen zusammengestellt wurde, gefreut haben. Wir wollen aber weder mit einem unguten Gefühl noch mit einem Risiko feiern.

(Johann Kalb, Landrat des Landkreises Bamberg)

Kalb versprach, dass „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ ist. Der Landrat versprach ein noch bunteres, ungezwungenes Fest, sobald die Lage rund um das Coronavirus besser einzuschätzen - im Idealfall kein Thema mehr ist.


UPDATE (Donnerstag, 05. März, 11:00 Uhr):

Die Zahl der Infizierten mittlerweile auf 54 gestiegen

Die beteiligten Behörden informierten am Vormittag über zwölf weitere Coronavirus-Fälle im Freistaat. Damit gibt es derzeit (Stand: 11:00 Uhr) seit letztem Donnerstag insgesamt 54 neue bestätigte Infizierte in Bayern.

Zwölf weitere Corona-Fälle in Bayern

  • Vier Infizierte aus München
  • Zwei Infizierte aus dem oberbayerischen Landkreis Miesbach
  • Zwei Infizierte aus dem Landkreis Neu-Ulm
  • Ein Inifzierter aus dem Landkreis Aichach-Friedberg
  • Ein Infizierter aus dem Landkreis Erlangen-Höchstädt
  • Zwei Infizierte aus Würzburg

Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen.


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 17:44 Uhr):

Informationen des Landkreises Coburg

Auf der Seite des Landkreises Coburg steht ein Interview mit der Leiterin des Fachbereichs Gesundheitswesen, Frau Dr. Roswitha Gradl zum Abruf bereit. Dieses Video gibt es über diesen LINK oder direkt auf dem Youtube-Kanal des Landkreises Coburg. Hier werden wichtige Fragen rund um das Coronavirus geklärt.

In dringenden Verdachtsfällen, so das Landratsamt, stehen neben den Hausärzten das Gesundheitsamt Coburg (09561 / 514-0), die Integrierte Leitstelle (112) sowie der Ärztliche Bereitschaftsdienst (116 117) als erste telefonische Ansprechpartner zur Verfügung.


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 15:39 Uhr):

Weitere fünf Fälle in Bayern

Die beteiligten Behörden informierten am Nachmittag über fünf weitere Coronavirus-Fälle im Freistaat. Damit gibt es derzeit (Stand: 15.00 Uhr) seit letztem Donnerstag insgesamt 42 neue bestätigte Infizierte in Bayern.

Die neue Fälle betreffen:

  • den Landkreis Lindau am Bodensee
  • den Landkreis Augsburg
  • den Landkreis Erding
  • den Landkreis Passau
  • die Stadt Nürnberg

Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen.


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 15:06 Uhr):

Labor überlastet

Wie das Landratsamt Bamberg am Nachmittag mitteilte, können die Abstriche der sich in Quarantäne befindlichen Familie (sechs Personen) wegen einer Überlastung des Labors erst am Donnerstag (05. März) ausgewertet werden. Anschließend werden die Ergebnisse veröffentlicht.

 


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 13:11 Uhr):

Vier weitere Infizierte, darunter ein Fall in der Stadt Nürnberg

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Mittag weitere vier Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt. Damit gibt es insgesamt 37 neue bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern seit den letzten sieben Tagen. Zwei neue Fälle wurden aus dem Landkreis München gemeldet, ein weiterer Fall aus dem oberbayerischen Landkreis Freising. Zudem wurde ein neuer Fall aus der Stadt Nürnberg gemeldet. Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen.


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 12:28 Uhr):

Erster Ansprechpartner ist weiterhin der Hausarzt

Der Krisenstab "Corona-Virus" von Stadt und Landkreis Bamberg wird drei Anlaufstellen für derartige Tests an den Kliniken in Bamberg, Scheßlitz und Burgebrach einrichten. (Wir berichteten). Wie das Landratsamt Bamberg am Mittag mitteilte, bleibt aber bei einem Corona-Verdacht der Hausarzt der allererste Ansprechpartner!

Anlaufstellen werden erst noch eingerichtet

Unverändert gilt auch weiterhin die Empfehlung, den Hausarzt telefonisch zu kontaktieren. Der Arzt kann dann an die Anlaufstellen verweisen, die der Bamberger Krisenstab einrichten wird. Derzeit werden laut Pressemeldung des Landkreises Optionen geprüft, wie diese außerhalb - beziehungsweise isoliert - von den Kliniken eingerichtet werden können. Sobald die Anlaufstellen einsatzbereit sind, werden Hausärzte und die Öffentlichkeit informiert.


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 11:39 Uhr):

Immer mehr Fälle in Bayern

Die Gesundheitsbehörden haben am Mittwoch über die aktuelle Entwicklung in Bayern informiert. Bis zum Vormittag wurden weitere elf Coronavirus-Fälle im Freistadt gemeldet. Somit gibt es seit 27. Februar insgesamt 33 neue bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern.

Elf neu gemeldete Fälle

  • Zwei Infizierte in München
  • Sechs Infizierte im Landkreis Freising
  • Eine infizierte Person im Landkreis Augsburg
  • Eine infizierte Person im Landkreis Ostallgäu
  • Eine infizierte Person im Landkreis Lindau

Neben den zwei gemeldeten Fällen aus Oberfranken (Goldkronach / BT) gibt es derzeit den Angaben nach keine weiteren Coronavirus-Fälle im Sendegebiet!


UPDATE (Mittwoch, 04. März / 09:36 Uhr):

Statement des Bamberger Landrats Johann Kalb

Die Gesundheitsbehörde beim Landratsamt Bamberg hat am gestrigen Dienstag sechs Personen in häusliche Quarantäne geschickt. Hierbei handelt sich um eine Familie, die in Mittelfranken Kontakt mit einem Mann hatte, der bereits positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. (Wir berichteten gestern darüber!) Dazu jetzt ein aktuelles Statement des Bamberger Landrates Johann Kalb (CSU).

 

 

Landkreis Bamberg: Corona-Virus beschäftigt Behörden

UPDATE (Dienstag, 03. März / 18:35 Uhr):

Aktuelle Lage in der Region und Ratschläge des Gesundheitsamtes

Zwei bestätigte Coronavirus-Patienten gibt es bislang in Oberfranken. Beide leben in Goldkronach (BT), fallen also unter die Zuständigkeit des Gesundheitsamtes Bayreuth. Aus diesem Anlass haben wir ausführlich mit dem dortigen Leiter, Dr. Klaus von Stetten gesprochen. TVO-Reporter Christoph Röder ließ sich über den aktuelle Lage informieren, ebenso was den Bürgern aus medizinischer Sicht nun zu raten ist.

Oberfranken: Das Coronavirus ist in der Region angekommen!
Coronavirus in Oberfranken: Was das Gesundheitsamt jetzt rät...

UPDATE (Dienstag, 03. März / 17:50 Uhr):

Regionalwettbewerb "Jugend forscht Oberfranken" am 5./6. März im Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Bamberg ohne Besucher

Das Regionalmanagement "Oberfranken Offensiv e.V." teilte am Nachmittag mit, das der diesjährige Regionalwettbewerb "Jugend forscht Oberfranken" im Staatlichen Beruflichen Zentrum Bamberg unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wird. Der Grund: Das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus soll weitgehend reduziert werden. Darauf haben sich die Organisatoren in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Bamberg verständigt. Dies gilt sowohl für den Wettbewerbsbereich „Schüler experimentieren“ am Donnerstag (05. März), als auch für „Jugend forscht“ am Freitag (06. März). Damit sind für die Wettbewerbe neben den Schülern und Jugendlichen und deren Betreuungslehrer lediglich Medienvertreter, die Jury, Vertreter der Paten-Unternehmen und das Organisationsteam zugelassen. Die Expertenjury wird sich an beiden Tagen die Arbeiten der oberfränkischen Nachwuchsforscher in den einzelnen Kategorien ansehen und bewerten. Die Preisverleihung findet ebenfalls nichtöffentlich direkt im Anschluss an die Entscheidung der Jury statt.


UPDATE (Dienstag, 03. März / 16:02 Uhr):

Am heutigen Dienstag tagte zum ersten Mal der einberufene Krisenstab "Corona-Virus" von Stadt und Landkreis Bamberg. Hierbei wurden Maßnahmen zum Schutz der örtlichen Bevölkerung getroffen.

Anlaufstellen für Corona-Tests

Mit drei Anlaufstellen für Corona-Tests an den Kliniken in Bamberg, Scheßlitz und Burgebrach sollen die Hausarztpraxen geschützt und entlastet und die Patientenströme in der Region Bamberg  sicher gelenkt werden.

Wir brauchen Anlaufstationen für Patienten und müssen gleichzeitig vermeiden, dass - wie zu Wochenbeginn in Bayreuth geschehen - mögliche Infizierte zu ihren Hausärzten gehen, dort das Virus weitergeben und wir Praxen schließen müssen

(Landrat Johann Kalb und Oberbürgermeister Andreas Starke)

An den Kliniken der gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft in Scheßlitz und Burgebrach werden hierfür gesonderte Container aufgestellt. Am Klinikum Bruderwald in Bamberg wird die Anlaufstelle über einen gesonderten Eingang zugänglich sein. Die personelle Besetzung der drei Anlaufstellen werden die Kliniken zusammen mit dem ärztlichen Kreisverband schultern.

Risikobewertung von Veranstaltungen

Ebenso wie die Krisenstäbe der Bundes- und der Landesregierung befasste sich das Gremium für Stadt und Landkreis Bamberg mit der Durchführung von Veranstaltungen. Der Krisenstab empfiehlt deshalb den Gemeinden, Veranstaltungen nach den Handlungsleitlinien des Robert-Koch-Institutes zu bewerten. Dort wird das Risiko einer Verbreitung des Virus nach verschiedenen Faktoren eingestuft:

  • der Herkunft der Aussteller und der Gäste
  • der Interaktion der Anwesenden (z.B. Tanzen, usw.)
  • der Art des Veranstaltungsortes (Indoor, Freiluft, usw.)
  • Hygienemöglichkeiten

Personelle Aufstockung der Gesundheitsbehörde

Dritter Punkt der ersten Sitzung war die personelle und organisatorische Aufstockung des Fachbereiches Gesundheitswesens. Der Bereich wurde mit zusätzlichem Personal ausgestattet. Zudem wurde eine weitere Hotline (0951 / 85 - 97 00) eingerichtet.

Zwei Infoveranstaltungen

Der Aufklärung der Bevölkerung dienen weiterhin zwei Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung:

  • Mittwoch, 04. März, 18:00 Uhr, in der Juraklinik Scheßlitz
  • Mittwoch, 11. März, 18:00 Uhr, in der Steigerwaldklinik Burgebrach

Anmeldungen für die Veranstaltungen nimmt der Landkreis mit dem Betreff „Juraklinik“ oder „Steigerwaldklinik“ unter der Mailadresse landkreismagazin@lra-ba.bayern.de entgegen.


UPDATE (Dienstag, 03. März / 15:17 Uhr):

Neuer Corona-Fall in Bayern

Am Dienstagnachmittag informierten die Behörden in München über einen weiteren Corona-Fall in Bayern. Damit gibt es derzeit (Stand: 14.00 Uhr) seit Donnerstag vergangener Woche insgesamt 22 neue bestätigte Infizierte in Bayern. Der neue Fall wurde aus dem niederbayerischen Landkreis Passau gemeldet. Kontaktpersonen sind noch nicht ermittelt worden. Diese Maßnahmen finden derzeit statt.


UPDATE (Dienstag, 03. März / 14:03 Uhr):

Sechs Personen in häuslicher Quarantäne

Die Gesundheitsbehörde beim Landratsamt Bamberg hat am heutigen Dienstagvormittag sechs Personen in häusliche Quarantäne geschickt. Darüber informierte Landrat Johann Kalb. Es handelt sich dabei um eine Familie, die in Mittelfranken Kontakt mit einem Mann hatte, der positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Am vergangenen Wochenende wurde eine Person in häusliche Quarantäne geschickt, die mit einem infizierten Arzt aus Mittelfranken Kontakt hatte. Diese Person war negativ auf Corona-Viren getestet worden.

Krisenstab im Landkreis Bamberg tagt am Nachmittag

Am Dienstagnachmittag wird erstmals der Krisenstab tagen, den Landrat und Oberbürgermeister Andreas Starke Ende vergangener Woche einberufen hatten. Bereits seit Wochen beschäftigt sich der Fachbereich Gesundheitswesen und eine Koordinierungsgruppe mit dem Umgang mit dem Corona-Virus.


UPDATE (Montag, 02. März / 21:10 Uhr):

Sechs weitere Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt - Insgesamt nun 21 Fälle seit vergangenem Donnerstag

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Montagabend nochmals über die aktuelle Entwicklung in Bayern informiert. Hierbei wurden weitere sechs Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt. Damit gibt es derzeit (Stand: 19.00 Uhr) seit Donnerstag vergangener Woche insgesamt 21 neue bestätigte Infizierte in Bayern.

Freising und München betroffen

Fünf der neuen Fälle wurden am Abend aus dem oberbayerischen Landkreis Freising gemeldet. Sie stehen im Zusammenhang mit den bereits bekannten Fällen aus Freising. Ein weiterer Fall wurde aus München gemeldet.

Zuvor sieben neue Fälle gemeldet

Zuvor waren bis Montagnachmittag sieben neue Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt worden. Davon wurden zwei neue Fälle aus München gemeldet, ein weiterer Fall aus der mittelfränkischen Stadt Schwabach. Weitere Fälle kommen aus dem Landkreis Freising und dem Landkreis Ostallgäu. Auch im Landkreis Bayreuth wurden zwei Fälle gemeldet (siehe unten).


UPDATE (Montag, 02. März / 19:00 Uhr):

Schalte zu unserem Reporter in Bayreuth...

DAS VIRUS IST DA!: Oberfranken meldet die ersten beiden Coronavirus-Fälle

UPDATE (Montag, 02. März / 18:08 Uhr):

Statements einer Anwohnerin / eines Patienten

Erste Reaktionen von vor Ort zu den beiden Coronavirus-Fällen in Goldkronach im Landkreis Bayreuth.

Coronavirus in Goldkronach: "Habe nicht gedacht, dass es so nah bei uns ist"
Coronavirus in Goldkronach: "Thema wird zu hoch aufgepauscht"

UPDATE (Montag, 02. März / 16:54 Uhr):

Hausarztpraxis in Goldkronach geschlossen

In Goldkronach (BT) stehen Patienten einer Arztpraxis seit dem heutigen Montag vor einer verschlossener Tür. Wie berichtet, hatten sich zwei Personen des Ortes mit dem Virus infiziert. Die beiden Patienten wurden in der Praxis positiv auf das Coronavirus getestet. Aus diesem Grund muss die Praxis auf Veranlassung des Gesundheitsamtes des Landkreises Bayreuth vorerst geschlossen bleiben. Ein Zettel an der Türe informiert die Patienten über die Schließung bis voraussichtlich zum 13. März 2020.

© News5 / Fricke© News5 / Fricke© News5 / Fricke

UPDATE (Montag, 02. März / 16:10 Uhr):

Coronavirus-Infektionen im Landkreis Bayreuth

Wie das Landratsamt Bayreuth soeben mitteilten, haben sich zwei Personen aus Goldkronach (BT) mit dem Coronavirus infiziert. Laut der Behörden weisen sie derzeit nur leichte Krankheitssymptome auf. Sie hatten bei einem Aufenthalt in Nordrhein-Westfalen während der Faschingstage Kontakt zu einer später positiv getesteten Person. Für zwei weitere Personen - die im gleichen Haushalt wohnen, darunter ein Kind - liegt das Testergebnis noch nicht vor. Die Personen stehen bislang unter häuslicher Quarantäne.

© TVO

Gesundheitsamt überwacht Krankheitsverläufe

Für weitere, unmittelbare Kontaktpersonen wurde vom Gesundheitsamt am Landratsamt Bayreuth ebenfalls eine häusliche Quarantäne angeordnet. Die Krankheitsverläufe würden laut dem Gesundheitsamt genau beobachtet und gegebenenfalls eine Behandlung im Krankenhaus eingeleitet.

Kindergarten und Hausarztpraxis Goldkronach geschlossen

Um weitere Personen vor Ansteckung zu schützen hat das Landratsamt Bayreuth die Schließung des Kindergartens Goldkronach bis auf weiteres angeordnet. Auch die Hausarztpraxis, in der die betroffenen Personen behandelt wurden, wird aus Sicherheitsgründen geschlossen.


UPDATE (Montag, 02. März / 15:10 Uhr):

15 neue Fälle seit Donnerstag

Das bayerische Gesundheitsministerium informierte am Montagnachmittag über zwei neue Coronavirus-Fälle in Bayern. Es sind gleichzeitig die ersten beiden Fälle in Oberfranken. Damit gibt es derzeit (Stand: 13.00 Uhr) seit Donnerstag vergangener Woche insgesamt 15 neue bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern.

Zwei Fälle im Landkreis Bayreuth

Die zwei neuen Fälle wurden aus dem oberfränkischen Landkreis Bayreuth gemeldet. Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen. Auch werden erforderliche Infektionsschutzmaßnahmen eingeleitet.

Zuvor bereits fünf neue Fälle am Montag

Zuvor waren bis Montagvormittag fünf neue Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt worden. Davon wurden zwei neue Fälle aus München gemeldet, ein weiterer Fall in Schwabach (Mittelfranken). Bei zwei neuen Fällen aus dem Landkreis Freising und dem Landkreis Ostallgäu handelt es sich jeweils um Kontaktpersonen der gestern gemeldeten Coronavirus-Fälle.

  • Einzelheiten ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell!

UPDATE (Montag, 02. März / 13:46 Uhr):

Ministerium korrigiert Angaben zum Fall aus Mittelfranken

Das Bayerische Gesundheitsministerium korrigierte am Mittag den Fall aus Mittelfranken. Die infizierte Person kommt nicht aus dem Landkreis Roth, sondern aus der kreisfreien Stadt Schwabach!


UPDATE (Montag, 02. März / 11:18 Uhr):

Fünf neue Infizierte in Bayern

Am Montagvormittag informierte das Gesundheitsministerium in München über fünf weitere fünf Coronavirus-Fälle in Bayern. Damit gibt es (Stand: 09:00 Uhr) seit Donnerstag (27. Februar) insgesamt 13 neue bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern.

Weiterer Infizierter aus Mittelfranken

Zwei neue Fälle wurden aus München gemeldet, ein weiterer aus dem Landkreis Roth in Mittelfranken. Bei zwei neuen Fällen aus dem Landkreis Freising und dem Landkreis Ostallgäu handelt es sich jeweils um Kontaktpersonen der am Sonntag gemeldeten Coronavirus-Fälle. Die Gesundheitsbehörden ermitteln aktuell sowohl mögliche Kontaktpersonen als auch Zusammenhänge zu bislang bekannten Fällen.


UPDATE (Montag, 02. März / 07:00 Uhr):

Coronavirus – Informationen für Eltern

Das Bayerische Familienministerium hat jetzt die Empfehlungen für Eltern, deren Kinder eine Kita, eine Kindertagespflegestelle oder eine andere Gemeinschaftseinrichtung für Kinder und Jugendliche besuchen, aktualisiert: Grundsätzlich sollten Eltern ihr Kind, wenn es an Symptomen einer Infektionskrankheit leidet, wie zum Beispiel Schnupfen oder Husten, nicht in eine Gemeinschaftseinrichtung für Kinder und Jugendliche schicken. Das Kind sollte die Einrichtung erst wieder besuchen, wenn es ganz gesund ist.

Kinder sollen unnötige Kontakte vermeiden

Für Kinder, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren und keine Symptome aufweisen, wird zudem angeraten, unnötige Kontakte zu vermeiden, und sie, sofern das möglich ist, zu Hause zu betreuen. Kinder, die einschlägige Krankheitssymptome zeigen und sich innerhalb der letzten 14 Tage in den bekannten Verbreitungsgebieten aufgehalten haben, dürfen die Kita nicht mehr besuchen. In diesen Fällen muss umgehend telefonisch Kontakt mit dem Hausarzt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 aufgenommen werden. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit den Eltern das weitere Vorgehen. Wenn ein Kind Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatte, muss, auch wenn es keine Symptome hat, umgehend das Gesundheitsamt verständigt werden.

Symptome von COVID-19

Die Inkubationszeit (Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Symptome) für COVID-19 dauert bis zu 14 Tagen. Die klinischen Symptome von COVID-19 umfassen nach derzeitigem Stand: schnupfenartige Symptome wie Fieber, Husten, Rachenentzündung, eine laufende Nase, Atembeschwerden und Kurzatmigkeit. Diese Symptome sind nicht von einer normalen Erkältungskrankheit oder einer Virusgrippe zu unterscheiden. Eine normale Erkältungskrankheit oder eine Virusgrippe haben derzeit Saison und sind aktuell viel wahrscheinlicher.