Tag Archiv: Cyber

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Bamberg / München: Bitcoins im Wert von 180.000 Euro gestohlen

Nach umfangreichen Ermittlungen der Zentralstelle Cybercrime bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg wurde kürzlich ein 30-jähriger Systemadministrator aus München festgenommen. Der Mann soll ein Münchener Unternehmen um Bitcoins im Wert von rund 180.000 Euro gebracht haben.

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© Polizeipräsidium Oberfranken

Bamberg / Forchheim: Cyber-Drogenhändler verhaftet

Neun Cyber-Kriminelle gingen der Kripo Bamberg und den ermittelnden Behörden in Nordrhein-Westfalen jetzt ins Netz. In großem Stil hatten die Männer verschiedene Betäubungsmittel gekauft und damit gehandelt. Fünf Tatverdächtige sitzen inzwischen hinter Gittern.

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Datenklau im Internet: Auch Oberfranken betroffen!

Ein riesiger Datenklau im Internet verunsichert die Menschen in Deutschland und natürlich auch in Oberfranken. Laut den Informationen des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stahlen Cyber-Kriminelle mehrere Millionen Zugangsdaten deutscher Internet-User. Die Behörde sprach am Dienstag (21. Januar) von 16 Millionen E-Mail-Adressen, die betroffen sind. Dies ergaben Analysen der zuständigen Behörden, die automatisierte Computernetzwerke, sogenannte „Bots“, unter die Lupe nahmen. Bei den gehackten Daten geht es um Benutzernamen, Mailadressen und Passwörter, mit denen sich User bei Onlineshops wie Amazon oder bei sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter anmelden. Die Behörden warnen und raten, Passwörter zu tauschen, sicherere Login-Daten zu wählen und aufzupassen, wie und an wen Sie Ihre Daten weitergeben.

 

 

 

 

Tipps für sichere Passwörter:

  • Benutzen Sie keine unsicheren Passwörter wie „123456“, „abc123“, die Tastaturbelegung „qwertz“, Ihr Geburtstag, Hochzeitstag oder Ähnliches
  • Ein sicheres Passwort sollte aus Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und mindestens zwei Sonderzeichen bestehen
  • Passwörter nach einem gewissen Zeitraum immer wieder wechseln
  • Login-Daten nicht an andere Personen weitergeben
  • Passwörter nicht auf dem Rechner speichern
  • gleiche Benutzerdaten nicht für mehrere Online-Dienste verwenden
  • Passwörter nicht im Schreibtisch aufbewahren oder am Monitor kleben haben
  • Eselsbrücken bauen, um sich die Passwörter im Kopf zu merken

 


 

 

Kronach / Kiel: Kripo ermittelt Cyber-Kriminellen

Beamten des Fachkommissariats für Vermögens- und Wirtschaftskriminalität der Coburger Kripo gelang es nach umfangreichen Ermittlungen einen bundesweit agierenden Betrüger dingfest zu machen. Dabei arbeiteten sie länderübergreifend mit der Kripo in Kiel zusammen.

Mit den Kreditkartendaten einer Geschädigten aus Kronach bezahlte ein zunächst Unbekannter ein Smartphone im Wert von 459 Euro bei einem Online-Portal. Die Lieferung erfolgte über einen fremden Packstations-Account nach Schönberg in der Nähe von Kiel. Dort hat der Täter die Ware mit geänderten Zugangsdaten aus der Packstation geholt. In der Folge verkaufte er dieses Handy dann über eine andere Online-Plattform an einen gutgläubigen Dritten weiter. Über das Handy gelang es den Coburger Kriminalisten, in enger Zusammenarbeit mit der Kieler Kripo, die Spur zu einem 28-jährigen Mann aus Kiel zurückzuverfolgen.

Der Betrüger hatte bei verschiedenen Online-Shops mit fremden Kreditkarten Waren bestellt und hatte diese an Packstationen in Kiel und Umgebung liefern lassen. Die Elektronikartikel gab er dann umgehend zu einem marktüblichen Preis an ahnungslose Käufer ab. Für die finanziellen Transaktionen benutzte der Täter zwei Bankkonten, die er zuvor unter Vorlage gefälschter Ausweise eröffnet hatte. Dabei ging der Mann äußerst routiniert vor und verschleierte immer wieder seine Identität mit Falschpersonalien, Scheinadressen und ausländischen Kreditkarten. So hat er innerhalb von drei Monaten einen fünfstelligen Eurobetrag ergaunert, bevor die Staatsanwaltschaft Coburg die restlichen Vermögenswerte beschlagnahmen konnten.

Bei der gerichtlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung durch das Coburger Amtsgericht stellten die Polizisten neben gefälschten Ausweisen und verfälschten Magnetkarten auch zahlreiche weitere Beweismittel sicher. Die Opfer des Mannes sind über ganz Deutschland verstreut. Die Auswertung der Asservate wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen und zur Aufklärung von einer ganzen Reihe Internetstraftaten führen.