Tag Archiv: Demo

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Bauernprotest „Wir ackern für Bayern“ in Nürnberg am Freitag: Polizei weist auf Verkehrsbehinderungen hin

10.000 Landwirte werden in Nürnberg erwartet

Am kommenden Freitag (17. Januar) findet auf dem Volksfestplatz in Nürnberg von circa 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr eine Versammlung unter dem Titel „Wir ackern für Bayern“ statt. Dazu werden laut Polizei voraussichtlich etwa 10.000 Landwirte mit rund 5.000 Traktoren. Die Anfahrt der Bauern mit Ihren Traktoren erfolgt unter der Begleitung der Polizei sternförmig von sechs Sammelörtlichkeiten rund um Nürnberg auf verschiedenen Strecken ab 09:30 Uhr in Richtung des Versammlungsortes am Nürnberger Volksfestplatz.

Auf diesen Routen wird es während der Anfahrt im Zeitraum von 09:30 Uhr bis 13:00 Uhr zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen, da durch die Polizei entsprechende Sperrungen des Verkehrs durchgeführt werden müssen. Nach Versammlungsende ist ab circa 16:00 Uhr ebenfalls mit erheblichen Verkehrsstörungen während der Abfahrt der Traktoren zu rechnen. Fahrzeugführer werden gebeten, die Anfahrtstrecken sowie das Stadtgebiet Nürnberg, insbesondere im Bereich des Rings zu den genannten Uhrzeiten zu meiden und die Weisungen der Polizeieinsatzkräfte zu beachten.

Verkehrsbehinderungen in Oberfranken

Wie das Polizeipräsidium Oberfranken diesbezüglich mitteilt, wird es in den Morgenstunden des Freitags in folgenden Orten der Landkreise Bamberg und Forchheim zu Verkehrsbehinderungen kommen.:

  • Viereth
  • Trosdorf
  • Tütschengereuth
  • Walsdorf
  • Stegaurach
  • Bamberg: Münchner Ring und Berliner Ring
  • Strullendorf
  • Hirschaid
  • Altendorf
  • Neuses
  • Forchheim
  • Effeltrich
  • Neunkirchen am Brand
  • Dormitz
Weiterführende Informationen: Bauern-Protest in Bayreuth am 22. Oktober 2019
Bauern-Proteste in Bayreuth: Ein Meer aus Traktoren!
Bauern-Proteste: Hunderte Traktoren auf den Straßen von Bayreuth unterwegs
Bauern-Proteste in Bayreuth: Über 1.000 Landwirte machen ihrem Ärger Luft!
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Landwirt-Demo: Bauern konfrontieren Politiker in Hof

Eigentlich war Bayerns Ministerpräsident, Markus Söder, am Samstagnachmittag (11. Januar) zum Neujahrsempfang des CSU-Kreisverbandes in Hof zu Besuch. Diese Gelegenheit nutzen rund 300 Bauern, um auf ihre aktuelle Situation aufmerksam zu machen. Hierfür wurde die vielbefahrene Ernst-Reuter-Straße in der Saalestadt einspurig gesperrt, denn die Landwirte demonstrierten direkt vor dem Veranstaltungsort (Autohaus Müller) des Neujahrsempfangs.

Landwirte fordern mehr Unterstützung von der Politik

Die Landwirte fuhren mit ihren Traktoren die Ernst-Reuter-Straße entlang und blockierten somit teilweise den fließenden Verkehr. Ihr Ziel: Die Politiker mit ihren aktuellen Problemen und Sorgen zu konfrontieren. Mehr Unterstützung von der Politik - genau das wünschen sich die Landwirte von den Politikern. Zu viele Negativmeldungen würden laut den Bauern der Gesellschaft ein falsches Bild des Landwirtes vermitteln. Ihre Zukunft stehe somit in Gefahr.

Söder möchte sich für die Bauern einsetzen

Söder selbst stand heute den Landwirten für Rede und Antwort zur Verfügung. Er möchte sich in Zukunft für die Bauern einsetzen und die Landwirtschaft im Freistaat stärken. Neben Söder waren auch der Hofer Oberbürgermeister Harald Fichtner, der Hofer Landrat Oliver Bär sowie die Hofer Bundestags- und Landtagsabgeordneten Hans-Peter Friedrich und Alexander König und die Europa-Abgeordnete Monika Hohlmeier vor Ort.

 

Eine ausführliche Berichterstattung zur Demo der Landwirte in Hof wird es am Montag (13. Januar) ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell geben.

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Wegen Landwirt-Demo in Berlin: Verkehrsbehinderungen in Oberfranken!

Am Dienstag (26. November) findet in Berlin eine bundesweite Landwirt-Demo statt. Daher werden aktuell in der Bundeshauptstadt eine große Anzahl an Traktoren erwartet. In diesem Zusammenhang kann es insbesondere am Montag (25. November) auch in Oberfranken zu starken Verkehrsbehinderungen kommen. Weiterlesen
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Landwirte protestieren in Bayreuth: Über 1.000 Traktoren auf der Straße!

UPDATE (19:03 Uhr):

Mit etwa 500 Traktoren hatten n die Verantwortlichen im Vorfeld gerechnet - am Ende waren es über 1.000 Landwirte, die sich in und um Bayreuth an der deutschlandweiten Protestaktion gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung am heutigen Dienstag (22. Oktober) beteiligen. Deutschlands Bauern fühlen sich von der Bundespolitik und von den Verbrauchern missverstanden. Deshalb zogen sie heute mit ihren Traktoren bundesweit durch die Städte. In Oberfranken fand die Kundgebung in Bayreuth statt. Nachdem sich die Landwirte mit ihren Fahrzeugen am Morgen bei Bindlach trafen, ging es dann gegen 11:00 Uhr im Konvoi durch die Wagnerstadt. Dies sorgte für großes Aufsehen bei der Bevölkerung, wie auch für einen Großeinsatz der Polizei. Wir waren mit dabei...

Bauern-Proteste in Bayreuth: Über 1.000 Landwirte machen ihrem Ärger Luft!

UPDATE (17:50 Uhr):

Unter Federführung der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt und mit Unterstützung durch die Bayerische Bereitschaftspolizei sperrten zahlreiche Beamte die rund 40 Kreuzungen und Einmündungen entlang der Demo-Strecke ab und regelten den Verkehr. Nachdem die Bevölkerung bereits im Vorfeld auf die Verkehrsbehinderungen hingewiesen wurde, mieden viele Autofahrer das Stadtgebiet oder umfuhren Bayreuth weiträumig. Dennoch ließen sich laut Polizei vor allem an Verkehrsknotenpunkten Stauungen nicht vermeiden. Kurz nach 13:00 Uhr konnte die Polizei die ersten Straßensperren entlang der Aufzugsstrecke sukzessive wieder aufheben. Insgesamt beteiligten sich laut Polizeiangaben über 1.000 landwirtschaftliche Zugfahrzeuge an dem Demozug durch das Stadtgebiet.

Bauern-Proteste: Hunderte Traktoren auf den Straßen von Bayreuth unterwegs
(Unkommentierte Aufnahmen aus Bayreuth)

UPDATE (16:30 Uhr):

Über 1.000 Landwirte versammelten sich am Dienstag (22. Oktober) mit ihren landwirtschaftlichen Fahrzeugen in Bayreuth zu einer angemeldeten Demonstration. Im gesamten Stadtgebiet kam es aufgrund der kilometerlangen Kolonne von Traktoren zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Bereits in den frühen Morgenstunden machten sich Landwirte aus ganz Oberfranken und der benachbarten Oberpfalz auf den Weg Richtung Bayreuth und sammelten sich zunächst nahe Bindlach. Von dort starteten sie gegen 11:00 Uhr mit ihren Traktoren zu einem etwa 12 Kilometer langen Aufzug quer durch das Bayreuther Stadtgebiet bis zur Viehversteigerungshalle in der Adolf-Wächter-Straße, wo im Anschluss eine Abschlusskundgebung stattfand. An dieser, die gegen 14:00 Uhr begann, fanden sich etwa 1.200 Teilnehmer ein. Die Kundgebung endete gegen 15:00 Uhr - wie die Polizei vermeldete - ohne sicherheitsrelevante Vorfälle.

 

Bauern-Proteste in Bayreuth: Ein Meer aus Traktoren!
(Drohnenaufnahmen aus dem Bereich Bindlach)

ERSTMELDUNG (13:05 Uhr):

Demonstrationen der Landwirte finden am heutigen Dienstag (22. Oktober) bundesweit zahlreichen Städten statt. Brennpunkt in Oberfranken ist hierbei Bayreuth. Organisiert werden die Proteste von der Bewegung "Land schafft Verbindung". Mit der Aktion wollen die Bauern Politik, wie auch Verbraucher wachrütteln. Die Landwirte fühlen sich nach ihrer Meinung immer mehr von allen Seiten an den Pranger gestellt. Primärer Kritikpunkt ist das Agrarpaket der Bundesregierung. Dieses sieht strengere Düngeregeln vor. Hinzu komme die steigende Bürokratie. Weiterhin soll mit dieser Sternfahrt auch ein Weckruf an die Verbraucher gehen, wie wichtig es ist, regionale Lebensmittel und Produkte zu kaufen.

Dicke Luft: Starke Verkehrsbehinderungen in Bayreuth

Auch Bayreuth ist von den Protesten betroffen. Aufgrund der Demonstration mussten in der Stadt alle Kreuzungen und Einmündungen im Verlauf der Strecke von der Polizei gesperrt werden. Laut News5-Informationen sollen sich über 500 Traktoren von Bindlach in die Bayreuther Innenstadt aufgemacht haben. Die Demo wird durch eine Kundgebung an der Tierzuchtklause beendet.

 

  • Einen ausführlichen Bericht zur Demo Landwirte gibt es heute Abend ab 18:00 Uhr auf Oberfranken Aktuell!
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Fridays for Future-Demo in Coburg: Verkehrsbehinderungen am Freitag!

Die für den morgigen Tag (05. Juli) geplante „Fridays for Future“-Demonstration in Coburg wird laut einer Polizeimeldung am Freitagnachmittag für Behinderungen und kurzfristige Verkehrssperren in der Innenstadt sorgen. Auch der öffentliche Personennahverkehr wird davon betroffen sein. Weiterlesen
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Bayreuth: Gewerkschaft informiert BAT-Mitarbeiter

Richtig verdaut ist der Schock über den Kahlschlag bei British American Tobacco in Bayreuth wohl noch immer nicht. 950 der 1.400 Arbeitsplätze des Konzerns fallen in Bayreuth weg und werden nach Osteuropa verlagert.

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Wunsiedel: „Dritte Weg“ marschiert am Samstag durch die Stadt

Letztes Wochenende demonstrierte ein Pegida-Ableger in Schirnding (Landkreis Wunsiedel). Ziel war es, symbolisch die deutsch-tschechische Grenze zu schließen. Wir berichteten! Am Samstag (14. November) will nun die rechtsgerichtete Organisation „Der Dritte Weg“ in Wunsiedel demonstrieren.

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Schirnding: PEGIDA-Veranstaltung am Sonntag mit Beschränkungen

Die Versammlungsbehörde des Landratsamtes Wunsiedel hat Beschränkungen für den Ablauf der Veranstaltungen am Sonntag (8. November) in Schirnding festgesetzt. Unter anderem will ein PEGIDA-Ableger in drei Tagen an der deutsch-tschechischen Grenze mit einer Menschenkette symbolisch die Grenze schließen.

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Rechter Terror in Bamberg: Wie geht es nach vereiteltem Anschlag weiter?

Auf das Rückführungszentrum in Bamberg sollte im Umfeld einer Demonstration am 31. Oktober ein Anschlag verübt werden. Die mutmaßlichen Täter hatten sich dafür mit Sprengkörpern in Osteuropa eingedeckt. Zum Glück gelang es der Polizei wie berichtet die Lieferung abzufangen und sicherzustellen.

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Seulbitz / Bayreuth: Kampf gegen die „Monstertrasse“

Die geplante Stromtrasse durch Oberfranken sorgt in den betroffenen Regionen seit Wochen für einen Dauerprotest. Rund 50 Bürgerinitiativen haben sich beim länderübergreifenden Aktionstag gegen die geplante Amprion – Gleichstrompassage Süd-Ost beteiligt, die von Bad Lauchstädt in Sachsen-Anhalt bis Meitingen bei Augsburg verlaufen soll. Weiterlesen

Nürnberg: Demo für bessere Pflegebedingungen

Steigende Zahlen der Pflegebedürftigen auf der einen Seite – Fachkräfte- & Geldmangel auf der anderen Seite. Dieser Zustand treibt die Angestellten der Pflegebranche auf die Barrikaden. „Pflege gibt es nicht zum Schnäppchenpreis“ – unter diesem Slogan demonstrieren rund 1.000 Pflegekräfte aus ganz Bayern in Nürnberg für bessere Bedingungen. Unter ihnen auch etwa 300 Angestellte aus Oberfranken. Wir haben sie begleitet. Mehr dazu heute Abend in „Oberfranken Aktuell“ ab 18:00 Uhr.  


 

Coburg: Großdemonstration vor dem Landratsamt

Zu einer großangelegten Demonstration vor dem Coburger Landratsrat inklusive Protestmarsch durch die Stadt kamen am Sonntagvormittag (9. März) mehrere hundert Bürger aus der Region zusammen. Sie machten vor Ort ihrem Ärger gleich zu mehrenen Punkten Luft und setzten klare Bekenntnisse für ihre Sache. So protestierten die Teilnehmer gegen einen Wiederausbau der Werrabahntrasse für Güterzüge, gegen die 380 kV-Stromtrasse von Ostdeutschland nach Bayern und gegen den Flugplatz Meeder. Die Demonstration, unter anderem vom BUND Naturschutz in Bayern und drei Bürgerinitiativen mitorganisert, prangerte in der Gesamtheit den „sinnlosen Flächenverbrauch“ in der oberfränkischen Region an, der Lebensqualität für Mensch und Natur kostet, so die Veranstalter. Mehr dazu ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell„.

 


 

 

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