Tag Archiv: Deutschland

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Coronakrise: Bundestag beschließt einheitliche „Notbremse“

Mit Spannung wurde die Entscheidung zur Bundes-Notbremse erwartet. Die Abgeordneten im Bundestag stimmten am Mittwoch (21. April) für die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes und einheitliche Maßnahmen in ganz Deutschland zur Pandemiebekämpfung. Die Bundes-Notbremse gilt ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen und tritt, wenn der Bundesrat zustimmt, am Montag (26. April) in Kraft.

Die Bundes-Notbremse enthält folgende Maßnahmen: 

  • Eine Ausganssperre zwischen 22:00 Uhr am Abend und 05:00 Uhr in der Früh.
  • Eine Kontaktbeschränkung auf einen Haushalt plus eine weitere Person, ausgenommen Kinder unter 14 Jahren.
  • Sport im Freien ist bis Mitternacht erlaubt, allerdings nur alleine.
  • Im Einzelhandel soll ab einer Inzidenz von 150 nur noch Click & Collect möglich sein, Schulen werden ab einem Wert von 165 geschlossen.
  • Mitarbeitern, die nicht im Homeoffice tätig sein können, sollen die Betriebe einmal pro Woche einen Schnelltest ermöglichen.

Die Bundestagsdebatte lief erwartungsgemäß kontrovers. Obwohl sich in Bayern nicht viel verändern wird, haben die Freien Wähler bereits angekündigt, gegen die Bundes-Notbremse vorgehen zu wollen. In Kraft treten soll die Bundes-Notbremse am kommenden Montag (26. April), vorher muss sie noch im Bundesrat beschlossen werden.

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Inzidenz steigt weiter: Hotspot Kronach belegt bundesweit zweiten Platz

Die 7-Tage-Inzidenz des Landkreises Kronach steigt weiter. Wie das Robert-Koch-Institut am Mittwoch (21. April, 0 Uhr) mitteilt, liegt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche bei 388,1. Zum Vergleich: Diese lag gestern am Dienstag bei 359,6. Wir berichteten. Somit belegt der Landkreis im bundesweiten Vergleich den zweiten Platz. In Bayern führt Kronach die Hotspotliste. Weiterlesen

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Deutschland: Diese oberfränkischen Regionen belegen die ersten drei Plätze im Hotspot-Ranking

Die Stadt Hof ist inzwischen vier Tage in Folge die am stärksten von der Pandemie betroffene Region in ganz Deutschland. Nach aktuellen Angaben des Robert-Koch-Instituts (08. April, 0 Uhr) beträgt die 7-Tage-Inzidenz von Hof 429,9 und belegt damit im bundesweiten Vergleich den ersten Platz. Hinter der Saalestadt folgen zwei weitere oberfränkische Landkreise.

Hofer Land steigt auf den dritten Platz

Auf dem zweiten Platz mit einem Inzidenzwert von 365,6 folgt der Landkreis Kronach. Den dritten Platz belegt das Hofer Land mit 337,5.

Weiterführende Informationen zum Pandemie-Geschehen in Oberfranken finden Sie hier:

Der Aktuell-Beitrag vom 07. April zu den Corona-Beschlüssen:
Pandemieplan Bayern: Keine Lockerungen, keine Modellregionen und eine Testpflicht an Schulen
© Stadt Hof / Andreas Rau

Der dritte Tag in Folge: Hof führt weiterhin im bundesweiten Hotspot-Ranking

Die Stadt Hof ist bereits drei Tage in Folge die von der Pandemie am stärksten betroffene Region im bundesweiten Vergleich. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Mittwoch (07. April, 0 Uhr) beträgt die aktuelle 7-Tage-Inzidenz der Saalestadt 456,1. Zum Vergleich: Am gestrigen Dienstag war diese bei 486,6. Wir berichteten ausführlich. Dahinter folgen der Landkreis Kronach auf dem dritten Platz mit 353,6 und das Hofer Land mit 329,1 auf dem vierten Platz.

54 neue Fälle am Mittwoch in Stadt und Landkreis Hof gemeldet

Am Mittwoch vermeldet Stadt und Landkreis Hof 54 neue Corona-Fälle. Davon waren 18 Personen bereits als Kontaktpersonen bekannt. Zwei Fälle stehen im Zusammenhang mit Ausbruchgeschehen in Firmen.

Die aktuellen Zahlen für Stadt und Landkreis Hof auf einem Blick:

  • Derzeit Infizierte: 977 (-11)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 8.124 (+54)
  • Genesene Personen: 6.935 (+43)
  • Todesfälle: 212 (=)
  • 7-Tage-Inzidenz (Kreis): 329,1
  • 7-Tage-Inzidenz (Stadt): 456,1

(Stand: 07. April 2021)

Der Aktuell-Beitrag vom 06. April zum Hotspot Hof:
Corona-Hotspot Hof: Stadt hat erneut bundesweit die höchste Inzidenz
© Stadt Hof / Andreas Rau

Lage bleibt angespannt: Hof hat erneut bundesweit die höchste Inzidenz

Die Lage bleibt weiterhin angespannt: Die Stadt Hof ist unverändert der Corona-Spitzenreiter in Deutschland. Am Dienstag (06. April) erreicht die Saalestadt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (Stand: 0 Uhr) die höchste 7-Tage-Inzidenz mit 486,6 und belegt damit bundesweit den ersten Platz. Hinter Hof folgt mit 377,6 der Landkreis Kronach und liegt deutschlandweit auf dem dritten Platz.

Insgesamt 34 neue Infektions-Fälle am Dienstag gemeldet

In Stadt und Landkreis Hof gibt es am Dienstag insgesamt 34 neue Infektions-Fälle. Davon stammen 16 aus dem Hofer Land und 18 der Stadt. 13 davon waren bereits als Kontaktperson bekannt. Zwei von ihnen stehen im Zusammenhang mit Ausbruchgeschehen in Firmen. Ein weiterer Todesfall kam hinzu. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 83 Jahre alten Mann aus dem Landkreis, der an dem Coronavirus starb. Somit steigt die Zahl der Todesfälle auf 212.

Die aktuellen Zahlen für Stadt und Landkreis Hof auf einem Blick:

  • Derzeit Infizierte: 988 (-4)
  • Gesamtzahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie: 8.070 (+34)
  • Genesene Personen: 6.892 (+55)
  • Todesfälle: 212 (+1)
  • 7-Tage-Inzidenz (Kreis): 317,5
  • 7-Tage-Inzidenz (Stadt): 486,6

(Stand: 06. April 2021)

Diese oberfränkischen Regionen sind im bayernweiten Vergleich stark von der Pandemie betroffen

Unter den Top-Sechs-Hotspots in Bayern sind insgesamt vier oberfränkische Regionen gelistet, die nach aktuellem Stand des Robert-Koch-Instituts (kurz: RKI) am stärksten von der Pandemie betroffen sind. Diese sind nach Stadt Hof und Landkreis Kronach:

  • auf Platz 3: Landkreis Hof mit 317,5
  • auf Platz 6: Landkreis Kulmbach mit 259,9

Den vierten Platz belegt im bayernweiten Vergleich der Landkreis Cham mit 291,4, dahinter folgt der Landkreis Ostallgäu mit 262,8 auf Platz fünf.

Der Aktuell-Beitrag zum Hotspot Hof:
Corona-Hotspot Hof: Stadt hat erneut bundesweit die höchste Inzidenz
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Sollte es einen harten, konsequenten Lockdown geben?

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Kurz vor der 470er Inzidenz: Hotspot Hof liegt bundesweit auf Platz 2

Erneut trauriger Rekordwert für die Stadt Hof. Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 469,2 liegt die Saalestadt am Sonntag (04. April) nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (kurz: RKI) bayernweit auf Platz eins. Bundesweit belegt sie hinter Landkreis Greiz den zweiten Platz. Unter den Top-Fünf-Corona-Hotspots in Bayern sind vier Landkreise und Städte aus Oberfranken. Weiterlesen
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Corona-Pandemie: Deutschland stoppt Impfung mit AstraZeneca

Nach Dänemark stoppt nun auch Deutschland vorsorglich die Impfung mit AstraZeneca. Dies geht übereinstimmend aus mehreren Medienberichten am Montag (15. März) hervor. Der Bund folge damit einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI).

Bund nimmt Meldungen über schwere, mögliche Nebenwirkungen ernst

Die Bundesregierung nimmt die Nachrichten über mögliche schwere Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffes ernst. Das Paul-Ehrlich-Institut hält die Untersuchung von AstraZeneca für notwendig, nachdem es dazu neue Meldungen über Thrombosen der Hirnvenen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa gab. Erst vergangenen Donnerstag berichtete Dänemark über Fälle von Blutgerinnseln in Verbindung mit AstraZeneca. Weitere Länder wie Norwegen, Island und EU-Länder folgten und stoppten ebenso die Impfung mit dem umstrittenen Vakzin. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA werde entscheiden, „ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken“.


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Der Aktuell-Beitrag zum Impfstopp von AstraZeneca:
AstraZeneca-Stopp in Deutschland: "Er schlägt schon kräftig ein"
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Corona-Krise: Folgen bald verschärfte Lockdown-Maßnahmen?

Am Dienstag (19. Januar) beraten Bund und Länder über das weitere Verfahren im Hinblick auf die Corona-Maßnahmen. Bereits im Vorfeld zeichnen sich Diskussionen ab. Im Gespräch ist offenbar eine bundesweite Ausgangssperre sowie eine Homeoffice-Pflicht für Unternehmen. Der Grund für das Vorziehen der Beratungen ist unter anderem die hoch ansteckende Virus-Mutation. Am heutigen Montag holen sich die Länderchefs dazu ein aktuelles Lagebild von Experten ein.

Einheitliche Ausgangssperre?

Medienberichten zufolge zeichnen sich bereits im Vorfeld des Bund-Länder-Treffens mögliche, neue Corona-Regeln ab. So sei im Gespräch, eine einheitliche, bundesweite Ausgangssperre einzuführen. Ab wann diese verhängt werden soll, ist noch in der Diskussion. In Bayern gilt die Ausgangssperre bereits ab 21:00 bis 05:00 Uhr morgens. Der Gesundheitsexperte der SPD, Karl Lauterbach, plädierte für eine Ausgangssperre ab 20 Uhr. Zudem sprach er sich für einen dreiwöchigen, harten Lockdown aus. Wie er heute Morgen (18. Januar) auf Twitter schrieb, müsse so das Ausbreiten der Mutation verhindert werden.

Folgt bald eine Homeoffice-Pflicht für Unternehmen?

Für Unternehmen soll es laut dem "Business Insider" eine Art  Home-Office-Pflicht light geben. Demnach sollen Beschäftigte ihre Arbeit von zuhause aus erledigen, wo es nur möglich sei. SPD-Chefin, Saskia Eskin, geht hierbei einen Schritt weiter und sprach sich inzwischen für eine Home-Office-Pflicht für Unternehmen aus. Auch Finanzminister Olaf Scholz äußerte sich gegenüber "Bild"-Talk, dass es nicht nur bei Appellen bleiben könne, jedoch von einer Pflicht wolle er nicht sprechen.

Wird der Lockdown um zwei Wochen verlängert?

Aktuell gilt der Lockdown bis Ende Januar. Bereits am gestrigen Sonntagabend stellte Scholz gegenüber "Bild"-Talk eine Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar in Aussicht. Bei Schulen und Kitas zeichne sich eine längere Schließung ab. In diesem Fall würde hier Homeschooling und Notbetreuung fortbestehen. Diskutiert wird unter anderem auch über eine bundesweite FFP2-Maskenpflicht in ÖPNV und Einzelhandel. Diese Regelung gilt in Bayern seit dem heutigen Montag. Wir berichteten.

Mehr Grundrechte für Geimpfte?

Wie sich inzwischen Bundesaußenminister Heiko Maas gegenüber der "Bild am Sonntag" äußerte, sprach er sich für mehr Freiheiten für geimpfte Personen gegen das Coronavirus aus. So sollen Menschen mit einer Impfung früher als der Rest der Bevölkerung Restaurants oder Kinos besuchen dürfen. Die Bundesregierung lehnte Privilegien für Geimpfte ab. Wie wir bereits berichteten, ist ein Grund, dass nicht bekannt sei, ob Geimpfte nicht dennoch andere Menschen mit dem Virus anstecken könnten. Hier können Sie bei der TVO-Umfrage mit abstimmen, ob es Sonderrechte für Geimpfte geben soll.

TVO-Umfrage zum Thema: Homeoffice-Pflicht für Unternehmen?

Was halten Sie von einer Homeoffice-Pflicht für Unternehmen?

  • Ja, eine Pflicht hätte es länger geben sollen.
  • Nein, ist nicht in jedem Unternehmen umsetzbar.
  • Sollte jedes Unternehmen selber entscheiden.
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  • Nein, ist nicht in jedem Unternehmen umsetzbar.
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  • Sollte jedes Unternehmen selber entscheiden.
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Erster Corona-Gipfel 2021: Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar

Am heutigen Dienstag (05. Januar) kam es zum ersten virtuellen Treffen der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den 16 Länderchefs. Diskutiert wurde das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Noch vor dem Bund-Länder-Treffen waren schon seit Tagen um Themen wie die Verlängerung des Lockdowns oder die weitere Schließung der Kitas und Schulen debattiert worden. In einem scheinen sich die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten offenbar einig zu sein: Mit Blick auf das kritische Infektionsgeschehen in Deutschland muss die Zahl der Neuinfektionen reduziert werden.


UPDATE (19 Uhr):

Bund und Länder verkünden nach Beratungen die neuen Corona-Maßnahmen

In einer Pressekonferenz am Dienstagabend (05. Januar) gab unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel nach den Beratungen gemeinsam mit den Ländern die neuen Corona-Maßnahmen bekannt. Somit wird der Lockdown bis Ende Januar verlängert. Es gibt weitere Einschränkungen in privaten Zusammenkünften. So darf sich nur noch mit einer weiteren haushaltsfremden Person getroffen werden. Das Ziel des Bundes ist es, die 7-Tage-Inzidenz auf 50 zu senken. Zum Vergleich: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt aktuell (Stand: 05. Januar, O Uhr) die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche bundesweit bei 135. Weitere Einschränkungen gibt es auch in der Bewegungsfreiheit der Bürger in Hotspots ab einer 200er Inzidenz. Der Bund und die Länder haben beschlossen, dass nur noch ein Bewegungsradius von 15 Kilometern gestattet ist. Der Lockdown an Schulen und Kitas bleibt bis Ende Januar bestehen. Für Eltern, die wegen der Schließung von Bildungseinrichtungen nicht zur Arbeit gehen können, sollen zehn Tage zusätzlich Kinderkrankengeld gezahlt werden. Verschärft werden sollen die Bestimmungen für Einreisende aus Risikogebieten. Hier soll grundsätzlich bereits direkt zur Einreise ein Corona-Test gemacht werden. (Zum Thema Reiserückkehrer aus Risikogebieten finden Sie hier mehr). Am 25. Januar gibt es ein weiteres Treffen der Länderchefs mit der Bundeskanzlerin, um das Infektionsgeschehen neu zu bewerten.


UPDATE (15:30 Uhr):

Lockdown soll bis Ende Januar verlängert werden +++ Kontaktbeschränkungen verschärft +++ Kita und Schulen bleiben geschlossen 

Nachdem bekannt wurde, dass sich die Länderchefs für einen Bewegungsradius für Hotspots ab einer 7-Tage-Inzidenz von 200 auf 15 Kilometern einigen möchten, sind inzwischen weitere Beschluss-Details bekannt geworden. So möchten die Länder den bestehenden Lockdown bis Ende Januar verlängern. Medienberichten zufolge bleiben Kitas und Schulen vorerst geschlossen. Ausgenommen von dieser Regelung sind Abschlussklassen. Die Kontakte sollen weiter eingeschränkt werden. So sei das Treffen mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet. Mit diesen Vorschlägen gehen die Länder ins Gespräch mit dem Bund.


UPDATE (13:54 Uhr):

Länder möchten Bewegungsradius von 15 Kilometern für Hotspots (ab 200er Inzidenz) einführen

Noch vor Beginn der Bund-Länder-Beratungen am Dienstag (05. Januar) sickern schon die ersten Beschlüsse durch. Medienberichten zufolge soll der Bewegungsradius für Hotspots eingeschränkt werden. Diese soll bei 15 Kilometern ab einer Inzidenz von 200 liegen.

Der Lockdown 2.0

Zunächst wurde im vergangenen November der "Lockdown-Light" eingeführt, unter anderem mit dem Ziel, das Weihnachtsfest 2020 zu "retten". Nachdem die Maßnahmen jedoch kaum Wirkung zeigten, ist seit dem 16. Dezember das öffentliche Leben bundesweit weitestgehend heruntergefahren. Die Regelungen gelten offiziell bis zum 10. Januar. Wie nun mehrere Medien übereinstimmend vorab berichten, soll der Lockdown bis Ende Januar verlängert werden. Die Zahl der Neuinfektionen sowie die der Todesfälle seien noch viel zu hoch, um wieder zu lockern, so die Stimmen. Weiterhin hoch bleibt auch die sogenannte 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. (Hier finden Sie die aktuellen Zahlen für Oberfranken). Daran werden die Corona-Maßnahmen sowie die Lockerungen gemessen. In diesem Zusammenhang äußerte sich inzwischen der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Er fordert einen unbefristeten Lockdown und den Inzidenzwert auf 25 zu senken, um das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu bringen. (Machen Sie mit bei unserer dazugehörigen Facebook-Umfrage). Zum Vergleich: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt die aktuelle (Stand: 05. Januar, 0 Uhr) 7-Tage-Inzidenz bundesweit bei 135. In Oberfranken beträgt sie derzeit 215,32 (04. Januar, LGL).

Was passiert mit den Schulen und Kitas?

Seit der Einführung des verschärften Lockdowns im Dezember sind auch die Schulen und Kitas dicht. Medienberichten zufolge, schlagen die 16 Länderchefs einen Stufenplan für die Öffnung der Bildungseinrichtungen vor, wenn das Infektionsgeschehen dies in den einzelnen Bundesländern erlaube. Wie die Tagesschau berichtete, sollen zunächst die Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 in den Präsenzunterricht zurückkehren. Alle anderen bleiben weiterhin im Distanzunterricht. Die zweite Stufe sieht einen Wechselunterricht für Schüler der allgemeinbildenden und beruflichen weiterführenden Schulen ab der Jahrgangsstufe 7 vor. Erst ab der dritten Stufe wäre ein vollständiger Präsenzunterricht für alle Klassen möglich. Die Abschlussklassen sollen von diesem Stufenplan ausgenommen sein, so dass sie an ihren Vorbereitungen für die Prüfungen nicht gehindert werden. Aktuell zeichnet sich jedoch ein einheitliches, bundesweites Verfahren noch nicht ab.

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Coburg verzeichnet deutschlandweit zweithöchsten Inzidenzwert: Hotspot darf impfen

Nachdem in weiten Teilen Oberfrankens am bundesweiten Impfstart (27. Dezember) nicht geimpft werden konnte, da beim Auslesen des mitgeführten Datenloggers in den Kühlboxen Zweifel an der Einhaltung der Kühlkette auftauchten, darf nun am Dienstag (29. Dezember) unter anderem im Hotspot Coburg geimpft werden. Inzwischen gab die oberfränkische Regierung weitere Einzelheiten zur Kühlkette-Panne bekannt.

Coburg erreicht über 535 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (kurz: RKI) verzeichnet die Stadt Coburg am Dienstag (Stand: 0 Uhr) eine 7-Tage-Inzidenz von 535,6. Somit erreicht die Vestestadt deutschlandweit den zweithöchsten Inzidenzwert. Bayernweit liegt sie auf Platz 1. Im Landkreis beträgt die Zahl der Neuinfektionen 294 pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

Unter anderem fehlende Vorkühlung sorgt für Abweichung der Temperatur

In einem Schreiben gab die Regierung von Oberfranken nun weitere Details zur Kühlkette-Panne bekannt. Die Impfdosen werden zurückgeholt und gemeinsam mit dem Hersteller der Firma BioNTech nochmals fachlich geprüft und bewertet. Hierbei handelt es sich um rund 1.000 Impfdosen. Die Regierung hatte trotz tauglicher Einstufung von fachlicher Seite der Impfstoffe Restzweifel. Wir berichteten. Die Abweichung bei der Aufzeichnung des Datenloggers ist auf seine fehlende Vorkühlung sowie auf seine Positionierung in der Kühlbox zurückzuführen. Die Kühlboxen wurden von der bayerischen Landesregierung zur Verfügung gestellt.

Weiterführende Informationen:
Corona-Krise: Erste Impfungen für Bewohner des Hospitalstift in Bayreuth
Corona-Krise: Panne beim Impfstart in Oberfranken
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Evangelische Kirche: Heinrich Bedford-Strohm gibt EKD-Ratsvorsitz ab

Heinrich Bedford-Strohm wird im kommenden Jahr nicht mehr als Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland zur Verfügung stehen. Das hat der in Coburg aufgewachsene Theologe nun angekündigt. Weiterlesen
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Corona-Krise: Erste Beschränkungen von Bund und Länder sickern durch

Am Mittwoch (28. Oktober) bespricht Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Länderchefs das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Die ersten Beschlüsse sind inzwischen bekannt. So sollen Gastronomen, Freizeiteinrichtungen, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoostudios schließen und soziale Kontakte reduziert werden. Offen bleiben darf hingegen weiterhin der Groß- und Einzelhandel sowie Schulen und Kitas. Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen sollen die Maßnahmen am kommenden Montag (02. November) deutschlandweit in Kraft treten. Am 11. November möchte sich die Kanzlerin erneut mit den Regierungschefs treffen, um über das weitere Vorgehen zu sprechen. Am Donnerstag (29. Oktober) wird Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Ergebnisse der Beratungen ab 13:30 Uhr verkünden. TVO wird die Pressekonferenz live im Programm, auf der Homepage und Facebook übertragen. Weiterlesen
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Die bayerische Blacklist: Das sind die Corona-Risikogebiete in Deutschland

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml gab am Freitag (09. Oktober) mit Bezug auf die Anpassung der „Beherbergungsverbote in Bayern“ die aktualisierte Liste der innerdeutschen Corona-Risikogebiete bekannt. Menschen mit einem negativen Corona-Test aus diesen Gebieten dürfen weiterhin nach Bayern einreisen! Weiterlesen
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Bamberg: Bundesweiter „Action Day“ – Durchsuchungen in der Underground Economy Szene

Koordiniert durch die bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg errichtete Zentralstelle Cybercrime Bayern und das Landeskriminalamt Brandenburg erfolgten am Dienstag (23. Juni) bundesweit Durchsuchungen gegen Nutzer des illegalen Internet-Handelsplatzes crimenetwork.co. Auf dieser Plattform werden illegale Waren und Dienstleistungen aller Art angeboten. Weiterlesen
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Seit Freitagmittag: Grenze zu Tschechien ist geöffnet

Die Tschechische Republik hat seit Freitagmittag (05. Juni) um 12:00 Uhr seine Grenzen für Einreisende aus Deutschland, Österreich und Ungarn geöffnet. Dies hatte das Kabinett in Prag heute Morgen beschlossen. Wegen dem Coronavirus hatte Tschechien seit Mitte März seine Grenzen dicht gemacht.

Negativer Corona-Test muss nicht vorgelegt werden

"Wir müssen zur Normalität zurückkehren", so äußerte sich der Regierungschef Andrej Babis gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Demnach sei das Vorweisen eines negativen Corona-Tests nicht mehr notwendig. Einreisende sollen aus den oben genannten Ländern wieder in der Tschechischen Republik Geld ausgeben.

Einführung eines abgestuften Ampel-Modells

Die Einführung eines abgestuften Ampel-Modells soll ab dem 15. Juni weitere Länder in Risikogruppen einteilen. So müssen Einreisende aus Frankreich, Spanien und Italien einen negativen Corona-Test vorlegen.

Bericht aus Oberfranken aktuell:
Selb/Asch: Tschechien öffnet die Grenze früher als geplant
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