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Fußball-Nationalmannschaft: Bundestrainer Joachim Löw hört nach der EM auf

Joachim Löw hat am heutigen Dienstag (09. März) seinen Rückzug als Fußball-Bundestrainer bekanntgegeben. Nach der kommenden Europameisterschaft im Sommer 2020 stellt er sein Amt zur Verfügung. Sein ursprünglicher Vertrag lief bis zur WM 2022 in Katar. Der Deutsche Fußball Bund (DFB) stimmte der Entscheidung von Löw zu. Der 61-Jährige betreute die Nationalmannschaft seit dem 01. August 2006.

Größter Erfolg: Weltmeistertitel 2014 in Brasilien

Joachim Löw (61), aktuell dienstältester Nationaltrainer der Welt, hatte das Amt des Bundestrainers nach der WM 2006 in Deutschland übernommen. Zuvor war er unter Jürgen Klinsmann zwei Jahre der Assistent des Bundestrainers. Größter Erfolg in der Amtszeit von Löw war der Gewinn des Weltmeistertitels 2014 in Brasilien. Negativer Höhepunkt war das Ausscheiden in der Vorrunde bei der WM 2018 in Russland. Anschließend häuften sich die Stimmen, die Löw einen Rücktritt nahelegten.

Mit voller Motivation zur EM im Sommer

Trotz der Ankündigung seines Rücktritts, will Löw mit voller Motivation in sein letztes großes Turnier als Bundestrainer gehen. Löw verspürt nach eigener Aussage weiterhin den "unbedingten Willen sowie große Energie und Ehrgeiz". Ich wolle sein Bestes geben, "unseren Fans bei diesem Turnier große Freude zu bereiten und erfolgreich zu sein".

 

Ich gehe diesen Schritt ganz bewusst, voller Stolz und mit riesiger Dankbarkeit, gleichzeitig aber weiterhin mit einer ungebrochen großen Motivation, was das bevorstehende EM-Turnier angeht. ... Stolz, weil es für mich etwas ganz Besonderes und eine Ehre ist, mich für mein Land zu engagieren. Und weil ich insgesamt fast 17 Jahre mit den besten Fußballern des Landes arbeiten und sie in ihrer Entwicklung begleiten durfte. Mit ihnen verbinden mich große Triumphe und schmerzliche Niederlagen, vor allem aber viele wunderbare und magische Momente - nicht nur der Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Dankbar bin und bleibe ich gegenüber dem DFB, der mir und der Mannschaft immer ein optimales Arbeitsumfeld bereitet hat.

(Joachim Löw, Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft)

 



Stimmen zur heutigen Entscheidung von Joachim Löw

 

Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung von Joachim Löw. ... Jogi Löw hat den deutschen Fußball wie kaum ein anderer über Jahre hinweg geprägt und international zu höchstem Ansehen verholfen. Nicht nur aufgrund seiner sportlichen Errungenschaften, sondern auch wegen seiner Empathie und Menschlichkeit.

(Fritz Keller, DFB-Präsident)

 

Joachim Löw und ich haben fast 17 Jahre lang eng zusammengearbeitet. ... Unter Jogi stand die Nationalmannschaft wieder für Spielfreude und attraktiven Offensivfußball. ... Ich bedauere, dass sich nach der EURO unsere Wege beruflich voneinander trennen. Persönlich werden wir verbunden bleiben. Daran aber denke ich im Moment nicht, zumal ich weiß, dass Jogis volle Konzentration und Energie in den nächsten Wochen und Monaten einzig und allein der Vorbereitung auf die Europameisterschaft gelten. Uns verbindet im Sommer weiterhin ein großes gemeinsames Ziel.

(Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und DFB-Akademie)

Für Armin Eck ist dieser Trainer der logische Nachfolger...

Für Ex-Bundesliga-Profi und Fußball-Trainer Armin Eck gibt es nur einen logischen Nachfolger, der Jogi Löw nach der EM im Sommer beerben kann. Der Favorit für den gebürtigen Kulmbacher ist der derzeitige Bayern München – Cheftrainer Hansi Flick!

Jogi Löw macht als Bundestrainer Schluss: Für Armin Eck ist dieser Trainer der logische Nachfolger