Tag Archiv: Dialekt

Ludwigsstadt (Lkr. Kronach): Shakespeare-Komödie im Dialekt

2014 jährt sich zum 450. Mal der Geburtstag von William Shakespeare. Und das kleine Städtchen Ludwigsstadt im Landkreis Kronach feiert dieses Jubiläum mit der Shakespeare-Komödie „Viel Lärm um Nichts!“ – oder wie die Ludwigsstädter sagen würden: „A Gedue farrn Gänsegerch!“. Denn in dem Städtchen wird das Stück mit Dialekt aufgeführt. Und der ist einmalig, denn obwohl Ludwigsstadt in Oberfranken liegt, sprechen die Ludwigsstädter weder fränkisch noch bayerisch, sondern thüringisch – und das in einer ganz eigenen und eigenwilligen Ausprägung mit sächsischem Einschlag. Aufgeführt wird das Stück am 8., 10., 11., 12. Oktober und am 16., 17., 18. und 19. Oktober 2014 in der Hermann-Söllner-Halle Ludwigsstadt.

 



 

Dialektreise Oberfranken (7. Teil): Bayreuth / Hof

Dienstag, 10. September 2013 – BAYREUTH / HOF

Heute geht es um ein Wort, welches wie der Äquator des Sprachbereichs Bayreuth/Hof ist, denn dort, wo man es benutzt, ist Norden oder Süden. Wenn Sie wissen wollen, um welches Wort es sich handelt, dann klicken Sie hier…

 

 

Mittwoch, 04. September 2013 – KRONACH

Seit mehreren Wochen reist Reporter Mark Schenk kreuz und quer durch Oberfranken – immer auf der Suche nach eigenwilligen Sprachmustern in unserer Region und er findet sie auch. Dieses Mal besucht er den Kronacher Raum. Für Nicht-Insider schlagen hier Satzmelodie und Grammatik wahre Kapriolen. Ab 18.00 Uhr sind wir in „Oberfranken Aktuell“ im Raum „Kronich“.

 

 

Dienstag, 03. September 2013 – BAYREUTH/HUMMELGAU

So groß ist er gar nicht – der Dialektunterschied zwischen Bayreuth und dem Hummelgau. Das sagen zumindest viele, die dort wohnen. Schließlich sind es gerade mal 10 Kilometer in die Stadt. Doch, doch, bekräftigen dagegen Sprachwissenschaftler in und um Hummeltal, Gesees und Mistelbach gibt´s sogar eine kleine Dialektoase. Also was denn nun? Mark Schenk wollte genau wissen wie groß der Mundartunterschied zwischen der Stadt Bayreuth und Hummelgau ist.

 

 

 

 

Freitag, 30. August 2013 – COBURG:

Es ist ein Dialekt, den auf der einen Seite nicht mehr so viele Leute sprechen. Diejenigen, die ihn noch können, die bezeichnen ihn allerdings als den härtesten Dialekt in ganz Oberfranken. Gemeint ist das was die Einheimischen in und rund um Coburg sprechen. Mit Betonung auf die Einheimischen, denn der Dialekt ist – glaubt man genau denen – nur von Geburt an zu lernen. Über so genannte Zu-Gereiste, die sich am Coburger Dialekt versuchen –  da schmunzeln sie nur. Es war also gar nicht so einfach, noch ein paar Mundart-Sprecher mit Oberfrankens härtestem Dialekt zu finden. Aber nach einiger Suche hat es dann doch geklappt.

 

 

 

Mittwoch, 28. August 2013 – ARZBERG:

Auf unserer Dialektreise sind wir weiter fündig geworden. Viele schöne Lokale sind uns dabei ins Netz gegangen. So auch in Arzberg im Landkreis Wunsiedel. Hier sind wir zwar noch in Oberfranken, auch wenn sich der Dialekt kaum Fränkisch anhört. Wie er klingt – lassen Sie sich überraschen…

 

 

 

 

Dienstag, 27. August 2013 – LUDWIGSSTADT:

In Oberfranken spricht man gemeinhin Oberfränkisch In Anlehnung an Asterix und seine Gallier gibt es allerdings auch bei uns kleine Gebiete, die ein bisschen aus der Reihe tanzen. Zum Beispiel die Region rund um Ludwigsstadt (Landkreis Kronach) im nördlichen Frankenwald. Die liegt ja bekanntlich direkt an der Grenze zu Thüringen und das wirkt sich auch ein bisschen auf den dortigen Dialekt aus.

 

 

 

Montag, 26. August 2013 – KULMBACH:

Wir gehen auf Dialektreise – heute im Kulmbacher Land. Kulmbach liegt geographisch gesehen ziemlich zentral in Oberfranken. Das bedeutet, den dortigen Dialekt hat wohl jeder schon mal in irgendeiner Form gehört. Wenn man aber genau nachfragt – wie er nun spricht, der Kulmbacher, dann wird es schon schwierig. Dieses in wenigen Worten festzumachen oder es gar zu imitieren ist keine leichte Aufgabe. Also rein ins Wirtshaus und einfach mal zugehört…