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Oberfranken: Die Polizei hat jetzt die Brille auf!

An mehrere oberfränkische Polizeidienststellen übergab Polizeipräsident Alfons Schieder am Mittwoch (05. Mai) zehn Virtual Reality-Brillen. Die Brillen sollen zukünftig die Präventionsarbeit der Beamtinnen und Beamten im Bereich Verkehr unterstützen. Das Polizeipräsidium Oberfranken zählt hierbei bayernweit zu den Vorreitern. Kein anderer Polizeiverband nutzt derzeit diese Technik. Dass es sich für die Polizei um eine lohnenswerte Investition handelte, zeigte in der Nachschau die bundesweite Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben - Radfahrende im Blick“.

Neue Technik für die Polizei

Der technische Fortschritt bei der oberfränkischen Polizei besteht aus einem Koffer. In diesem befinden sich je zwei VR-Brillen. Zu jeder Brille gehört ein entsprechendes Smartphone samt Zubehör. Ein Tablet, welches ebenso zum Set gehört, dient als Steuerelement. In den VR-Brillen können 13 Filmsequenzen abgespielt werden. Die Kurzfilme thematisieren Schwerpunkte des bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2030. Beispielhaft zeigen die Videos ein Kind, das zwischen geparkten Fahrzeugen plötzlich die Straße überquert oder den toten Winkel, wie er in einer Lastwagenkabine vorherrscht.

Schwerpunkt der neuen Technik ist der Bereich "Fahrrad"

Einen Schwerpunkt bilden Videoaufnahmen zum Thema Fahrrad. Der Betrachter sieht sich virtuell selbst in der Verkehrssituation und erkennt, wie schnell Ablenkungen zu Unfallsituationen führen oder ungeschützte Verkehrsteilnehmer übersehen werden können. Hierbei werden die Perspektiven beider sich begegnender Verkehrsteilnehmer dargestellt. So sollen die virtuellen Aufnahmen Einsicht und auch Verständnis auf beiderlei Seiten erzeugen. Die Zielgruppe sind somit Verkehrsteilnehmer, die ihr eigenes Auftreten im öffentlichen Verkehrsraum hinterfragen und die Gefahren in alltäglichen Situationen erkennen sollen.

Einsatzgebiet der VR-Brillen

Die neue technische Errungenschaft wurde an Polizeidienststellen in Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof verteilt. Sie sollen ihren Nutzen vor allem im Bereich der Verkehrspräventionsarbeit finden, unter anderem auf der Kulmbacher Motorradsternfahrt, bei Messen und in Schulklassen. Anwender sind somit die Verkehrserzieher oder Jugendkontaktbeamte der oberfränkischen Polizei. Jede weitere Polizeidienststelle in Oberfranken kann die Brillen ebenso zur entsprechende Veranstaltungen nutzen.

Fazit des Aktionstages „sicher.mobil.leben - Radfahrende im Blick“

Es bleibt weiter wichtig, auf die Gefahren im Straßenverkehr hinzuweisen. Dieses Fazit zog die oberfränkische Polizei beim bundesweiten Kontrolltag „sicher.mobil.leben - Radfahrende im Blick“ am Mittwoch (05. Mai). Hieran beteiligten sich die oberfränkischen Polizeidienststellen und kontrollierten schwerpunktartig die Einhaltung der Regelungen im Zusammenhang mit dem Radverkehr.

18-stündige Kontrolle in ganz Oberfranken

Rund 140 oberfränkische Beamtinnen und Beamte waren zwischen 06:00 Uhr und 24:00 Uhr am gestrigen Tag im Einsatz. Im Kontrollzeitraum überprüften die Ordnungshüter 519 Fahrräder und 101 Pedelecs. Ein Großteil der Radfahrer war laut Polizei-Bilanz vorbildlich unterwegs. Dennoch musste die Polizei auch zur Tat schreiten. Bei einer Fahrt auf dem Gehweg baten die Ordnungshüter in 101 Fällen die Verursacher zur Kasse. 79 Räder entsprachen zudem nicht dem vorgeschriebenen technischen Zustand. Ein Radfahrer stand zudem unter Alkohol. Seine Weiterfahrt wurde unterbunden. Auch auf den KfZ-Verkehr wurde geachtet. In 20 Fällen hielten sich Auto- und Lkw-Fahrer nicht an das Halte-und Parkverbot auf Radverkehrsflächen. Fälle hinsichtlich des Überholabstandes traten nicht auf. So zog die Polizei insgesamt ein positives Fazit aus der Kontrollaktion.

Bilder der neuen Technik
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Hof: Der Schlappentag 2021 findet am 31. Mai statt

Der 589. Hofer Schlappentag am 31. Mai 2021 findet statt, aber nicht in der altbewährten Weise, sondern mit virtuellen spannenden Aktionen. Aufgrund der noch immer hohen Inzidenzwerte, einer erhöhten Infektionsgefahr und der ungewissen Pandemie-Entwicklung haben sich die Stadt Hof und der Arbeitskreis Schlappentag – bestehend aus Stadtverwaltung, der Privilegierten Scheiben-Schützengesellschaft Hof (PSSG), dem Handwerk sowie dem Kreisarchivpfleger Adrian Roßner und der Brauerei Scherdel – zu diesem Schritt entschlossen. Der Schlappentag 2021 wird dabei unter einem besonderen Motto stehen, wie es am heutigen Freitag (26. Februar) in einer Pressemitteilung heißt. Weiterlesen
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Universität Bamberg: 140.000 Euro für den Ausbau digitaler Lehrangebote der Virtuellen Hochschule Bayern

Rund 140.000 Euro erhält die Universität Bamberg in der zweiten Förderrunde 2020 der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) für die Einrichtung von vier neuen digitalen Lernangeboten. Das bayernweite Fördervolumen beträgt in der dieser Runde rund 1,2 Millionen Euro für insgesamt 27 neue digitale Kurse. Das gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler am Sonntag (17. Januar) bekannt.

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Bamberg: Jugendfeuerwehr lernt digital von Zuhause

Regelmäßige Übungen und Unterrichte sind normalerweise Teil des normalen Wochenplans Freiwilligen Feuerwehr Bamberg. Im Zuge der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie können diese nicht in der gewohnten Form stattfinden. Dennoch bleibt selbstverständlich der Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Ständigen Wache aufrecht erhalten, damit sich die Bamberger Bürgerschaft in gewohnter Art und Weise sicher fühlen kann. Und die Jugendfeuerwehr wird online unterrichtet.

Fortbildung über PC und Smartphone

Um auch in dieser Zeit nicht ganz auf die Fortbildung und den Dienst verzichten zu müssen, hat sich die Leitung der Jugendfeuerwehr Bamberg etwas einfallen lassen: der Unterricht findet aktuell online statt. Die jungen Floriansjünger wählen sich in das Programm ein, entweder über den PC oder Smartphone, und schon geht der Unterricht zur gewohnten Zeit los. Verschiedene Programme wurden hierzu getestet bis man eines als am praktikabelsten aussuchte.

Jugendliche sollen nicht verzichten müssen

Die Jugendlichen können nach wie vor etwas über Feuerwehr lernen und auch ganz einfach Fragen stellen, während der Unterricht digital von statten geht. So müssen sie in dieser schweren Zeit, zwar unter anderen Bedingungen, aber immerhin, nicht ganz auf ihre Jugendfeuerwehr verzichten. Und vor allem: in der modernen Zeit ist es auch kein großes Problem hier mitzumachen, da das Programm sowohl für den PC zuhause, als auch für das Handy „unterwegs“ funktioniert. Die für das Jahr geplanten Übungen will die Jugendfeuerwehr zu gegebener Zeit einfach nachholen. Ihre größte Hoffnung ist, dass sie sich bald alle wieder sehen und gemeinsam üben können. Schließlich wartet ihr im Oktober 2019 neu in Dienst gestelltes Mehrzweckfahrzeug "Florian Bamberg 11/11/1" auf sie.

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Analoges Kabelfernsehen wird abgeschaltet: Das sollten Sie wissen!

Das analoge Kabelfernsehen wird in ganz Deutschland abgeschaltet. Nach der Umstellung des Antennen- und Satellitenfernsehens auf digitalen Empfang, ist nun auch das Kabelfernsehen dran. Bei uns in Oberfranken findet die Abschaltung vom 14. bis zum 28. November 2018 statt. Sollten Sie noch analoges Kabelfernsehen nutzen, dann sollten Sie sich jetzt auf den Digitalumstieg vorbereiten.

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Ebersdorf (Lkr. Coburg): Digitale Spurensicherer im Einsatz

Es ist eine riesige Herausforderung: Parallel zur Gründung eines Unternehmens noch ein Zweistudium absolvieren. Dennis Busch und Jürgen Haas, beide 34 Jahre, haben dies geschafft. Die Experten für IT-Sicherheit und Unternehmensnetze von der stacktrace GmbH aus Ebersdorf bei Coburg gehören seit einigen Wochen zuden allerersten Absolventen des dreijährigen Studiums zum „Master of Science Digitale Forensik“. Weiterlesen