Tag Archiv: Drohung

Justizgebäude Coburg: Drohanrufe kamen aus Telefonzellen

Am Donnerstag, den 13. April, musste das Justizgebäude Coburg nach zwei Drohanrufen mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften geräumt werden. Wir berichteten! Nun haben die Ermittler der Kriminalpolizei Coburg Hinweise, dass der Täter für seine Anrufe offenbar zwei Telefonzellen genutzt hat. Die Beamten bitten deshalb die Bevölkerung um Mithilfe.

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Strullendorf: Somalier (17) vergewaltigt 43-Jährige im Fußgängertunnel

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Bamberg am Dienstagnachmittag (14. März) mitteilten, kam es am Samstagabend (11. März) in einer Unterführung am Bahnhof von Strullendorf (Landkreis Bamberg) zu einer Vergewaltigung. Nach bisherigen Ermittlungen drohte dort ein 17-Jähriger einer 43 Jahre alten Frau an, sie umzubringen. Anschließend zwang er sie gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr.

17-Jähriger bedrängt Strullendorferin massiv

Kurz nach 23:00 Uhr hielt sich die Frau laut Polizei in einer Asylbewerberunterkunft auf, um dort Bekannte zu besuchen. Bereits dort bedrängte der 17-jährige Bewohner massiv sein späteres Opfer. Als die Frau kurz darauf das Anwesen verließ, verfolgte der Somalier die Strullendorferin bis zu einer Unterführung in der Bahnhofstraße.

Teenager bedroht Frau mit dem Tode

In dem Fußgängertunnel drohte er der Frau, sie umzubringen. Der 17-Jährige schlug ihr mit der Faust ins Gesicht, riss sie im weiteren Verlauf zu Boden und zwang sie gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr. Als der Jugendliche von seinem Opfer abließ, flüchtete die 43-Jährige zurück in das Asylbewerberheim und bat Bekannte um Hilfe.

Mutmaßlicher Täter in Haft

Die verständigte Polizei nahm den jungen Mann kurz darauf in seinem Zimmer in der Unterkunft vorläufig fest. Gegen ihn erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg ein Haftbefehl wegen Vergewaltigung. Beamte brachten ihn am Montag (13. März) in eine Justizvollzugsanstalt.

Polizei äußert sich zu dem Vorfall
(Talk mit Peter Müller, Pressesprecher PP Oberfranken)
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Scheßlitz: 36-Jähriger erpresst mit einem Messer 1.000 Euro

Mit einem Messers zwang ein 36-Jähriger am Montagabend (07. November) in Scheßlitz (Landkreis Bamberg) einen Bekannten, bei einer Bank 1.000 Euro für ihn abzuheben. Kripo und Staatsanwaltschaft Bamberg ermitteln nun gegen den Tatverdächtigen wegen schwerer räuberischer Erpressung.

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Bamberg: Nachbar steht mit Beil vor der Wohnungstür

Am Donnerstagnachmittag (20. Oktober) alarmierte eine Anwohnerin der Bamberger Riemenschneiderstraße die Polizei, da deren Nachbar mit einem Beil vor ihrer Wohnungstür stand und sie bedrohte. Nachdem die Frau ihre Tür nicht öffnete, verließ er wieder das Haus. Mit dem Beil schlug er allerdings in die Hauswand und beschädigte diese.

Ehefrau will ihren Mann befreien

Die verständigte Polizei traf den Nachbar samt Beil in seiner Wohnung an. Während der Feststellung seiner Personalien leistete er erheblichen Widerstand und musste deshalb von den Beamten gefesselt werden. Dabei trat er die Beamten und beleidigte diese. Auch seine Ehefrau verhielt sich aggressiv und versuchte ihren Gatten zu befreien. Der 47-Jährige wurde daraufhin in Gewahrsam genommen. Auf dem Weg zur Dienststelle trat er noch abschließend eine Polizistin.

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Gymnasium Pegnitz: Schulbetrieb nach Amok-Drohung eingestellt

Für einen Großeinsatz der Polizei sorgte am Montagmorgen (17. Oktober) eine schriftliche Drohung, die bei dem Gymnasium in Pegnitz (Landkreis Bayreuth) einging. Die Polizei sperrte das Gebäude ab und führte Kontrollen darin durch. Der Schulbetrieb wurde nach der ersten Schulstunde eingestellt. Ersten Ermittlungen zu Folge ging die Drohung weitverbreitet auch an andere Schulen im Bundesgebiet ein.

Polizei sperrt Zufahrt zum Gymnasium ab

Gegen 7:45 Uhr informierte die Schulleitung des Pegnitzer Gymnasiums die Polizei. Demnach soll dort in der Nacht per E-Mail eine Drohung eingegangen sein, dass es im Verlauf des Vormittags zu einer Gewalttat kommt. Die alarmierten Einsatzkräfte sperrten daraufhin die Zufahrt zu dem Schulareal in der Wilhelm-von-Humboldt-Straße ab.

Gymnasium Pegnitz: Schulbetrieb nach Amok-Drohung eingestellt
(Aktuell-Video vom 17.10.16)

Gymnasium evakuiert

Weitere Streifenbesatzungen riegelten das Schulgebäude ab. Niemand durfte mehr hinein. Die etwa 800 Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerkollegium mussten dann gegen 8:30 Uhr das Schulgebäude verlassen. Ein Teil der Schüler wurde zunächst in ein angrenzendes Schülerheim gebracht. In der Folge begannen eine große Anzahl Beamte mit der Absuche des Schulgebäudes und der Überwachung der näheren Umgebung.

Keine Gefahr für Lehrer und Schüler

Im Rahmen erster Ermittlungen wurde bekannt, dass gleichlautende Drohschreiben auch an andere Schulen im Bundesgebiet gingen und somit die Schule in Pegnitz offenbar nicht konkret im Fokus stand. Nach Abschluss der Durchsuchung wurde festgestellt, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Schüler und Lehrer bestand. Der Schulbetrieb wurde für den heutigen Montag eingestellt.

Bundesweite Drohungen

Welchen genauen Text die Mail beinhaltete, dazu wollte die Polizei aus Ermittlungsgründen nicht eingehen. Fakt ist, dass auch an weiteren Schulen im gesamten Bundesgebiet am Montag Drohungen eingingen. Davon betroffen waren mehrere Schulen in Leipzig sowie Bildungsstätten in Göttingen, Osnabrück und Magdeburg.

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Mainleus: Senior (74) droht mit Anzünden seines Hauses

Am Dienstagmorgen (30. August) drohte ein 74-jähriger Hausbewohner gegenüber Angehörigen, sein Wohnhaus in einem Ortsteil von Mainleus (Landkreis Kulmbach) anzuzünden. Dies sorgte in der Folge für einen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.

Rentner lässt sich widerstandslos festnehmen

Der Senior hatte kleinere Mengen entzündlicher Stoffe im Haus verbreitet und angekündigt, diese zu entzünden. Die alarmierte Polizei konnte den psychisch auffälligen Senior kurze Zeit später in dem Anwesen antreffen. Er wurde widerstandslos festgenommen.

Feuerwehr beseitigt die Gefahr

Die verständigte Feuerwehr konnte die Gefahr rasch beseitigen und überprüfte vorsorglich auch die Kanalisation auf Rückstände. Eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.

Einweisung in ein Krankenhaus

Der 74-Jährige wurde aufgrund seines Gesundheitszustandes von den Kulmbacher Polizeibeamten in ein Krankenhaus eingewiesen. Die Kripo Bayreuth hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Hof: Mit Küchenmesser bedroht

Ein 46-jähriger Mann hat am späten Samstagabend zwei Personen in Hof mit einem großen Küchenmesser bedroht.

Der Vorfall ereignete sich gegen 22:45 Uhr in der Leimitzer Straße. Die beiden hatten den Mann darauf angesprochen, dass er an einer Fußgängerampel bei Rot über die Straße gelaufen war. Daraufhin kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung. Kurz darauf zog der 46-jhrige das Messer und rannte den beiden Personen mit Drohgebärden hinterher. Da die beiden Hofer schneller waren, kam es zu keinen Verletzungen. Der Mann wurde von der Polizei vorläufig festgenommen. 

 

 

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