Tag Archiv: Eifersucht

Mord aus Eifersucht?: Gift-Prozess am Landgericht Hof

Aus Eifersucht soll eine 39 Jahre alte Frau im November 2017 einen Mann in Nagel im Landkreis Wunsiedel vergiftet haben. Der Mann verstarb wenig später. Am heutigen Montag (23. Juli) startete der Prozess am Hofer Landgericht.

39-Jährige wollte Mann nach eigenen Angaben nicht töten

Sie habe keine Tötungsabsicht gehabt. Das ließ die 39-jährige Angeklagte aus Regensburg vom ihrem Verteidiger am Hofer Landgericht verlesen. Sie wollte das Opfer lediglich für einige Tage außer Gefecht setzen, um in dieser Zeit die Partnerin des Opfers davon zu überzeugen mit ihr eine Beziehung einzugehen. Das Ganze geschah im Haus des Opfers in Nagel. Am Vormittag wurden dazu zwei Polizisten und eine Nachbarin des Opfers als Zeugen vernommen. Am Nachmittag wurden dann die Partnerin und die Tochter des Verstorbenen in den Zeugenstand gerufen. Der Prozess soll noch die gesamte Woche weitergeführt werden. Das Urteil wird dann bereits am Freitag erwartet.

Aktuell-Bericht vom 20. Juli 2018
Landgericht Hof: 39-Jährige soll Bekannten mit Gift getötet haben
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Eifersuchtsattacke in Arzberg: 43-Jähriger würgt Ex-Freundin

Den Anblick seiner ehemaligen Lebensgefährten mit ihrem neuen Partner konnte ein 43 Jahre alter Mann in Arzberg (Landkreis Wunsiedel) wohl nicht ertragen. Der Mann attackierte das Paar und muss nun mit einer Anzeihe wegen Körperverletzung rechnen.

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Opel Rot Weiß in Weißenbrunn: Ketchup-Majo-Attacke aus Eifersucht

In der Silvesternacht (31. Dezember) wurde in Weißenbrunn (Landkreis Kronach) ein geparkter Opel unschön „verziert“. Im Bereich des Spatzengrundes erhielt das Fahrzeug ein Peeling aus mit rohem Ei, Ketchup und Mayonnaise.

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Versuchter Mord in Kulmbach: Mutmaßlicher Täter (25) wurde festgenommen

Wie die Polizei am Dienstag (25. Oktober) mitteilte, kam es am Sonntagabend (23. Oktober) zu einer Eifersuchtstat in Kulmbach. Hierbei wurde ein 26-Jähriger durch einen anderen Mann (25) niedergestochen. Der mutmaßliche Täter konnte festgenommen werden. Ein Verfahren wegen versuchten Mordes wurde eingeleitet.

Opfer kommt mit schweren Stichverletzungen ins Krankenhaus

Täter und Opfer sowie ein weiterer Mann aus Kulmbach waren am Sonntag in der Wohnung einer gemeinsamen Bekannten in der Negeleinstraße von Kulmbach zu Besuch. Laut den bisherigen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Bayreuth holte der 25-Jährige kurz nach 21:00 Uhr plötzlich ein Messer aus der Küche und stach unvermittelt auf sein Opfer ein. Hierbei erlitt der 26-Jährige schwere, aber nicht lebensgefährliche Stichverletzungen im Bereich des Oberkörpers. Der Mann kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

Motiv: Eifersucht

Den 25-jährigen Messerstecher nahmen Kulmbacher Polizeibeamte fest und übergaben ihn für die weiteren Ermittlungen an die Kriminalpolizei in Bayreuth. Gegen den geständigen Tatverdächtigen aus Baden-Württemberg, der Eifersucht als Motiv für seine Messerattacke angab, leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes ein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging am Montag (24. Oktober) gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Hof: Vier verletzte Polizisten bei Disco-Schlägerei – Zeugen gesucht

In der Nacht zum heutigen Sonntag kam es in der Hofer Altstadtpassage in einem Tanz-Café zu einer Schlägerei. Auslöser war einmal mehr die Kombination von Eifersucht und Alkohol. Ein Gast berührte beim Tanzen die Freundin eines anderen Mannes, der – mit 1,86 Promille deutlich alkoholisiert – ihn deshalb in eine Gruppe anderer junger Männer schubste. Diese nahmen das wiederum zum Anlass, nun ihrerseits auf den Geschubsten loszugehen. Letztendlich versuchte die herbeigerufene Polizei dann, die Situation zu klären, was sich jedoch als schwierig erwies, weil sich der eifersüchtige Schubser äußerst unkooperativ verhielt. Am Ende musste er durch vier Beamte zu Boden gedrückt und gefesselt werden, weil er dabei aber wild um sich schlug, wurden die Polizisten dabei leicht verletzt. Auch der Täter erlitt entsprechende Blessuren. Vier leicht verletzte Polizisten und drei verletzte Streithähne waren also die Bilanz dieser Partynacht, die für den Verursacher in der Ausnüchterungszelle ihren Ausklang fand. Die drei Schläger, die den in sie hineingeschubsten Mann grundlos angegriffen hatten, konnten unerkannt entkommen, deshalb bittet die Polizeiinspektion Hof mögliche Zeugen, sich unter 09281 / 704 – 303 zu melden.


 

Prozessauftakt in Bamberg: Eifersuchtsdrama vor Gericht

Vor dem Landgericht Bamberg wird ab heute ein versuchter Mord verhandelt. Das Motiv soll eines der klassischsten überhaupt sein: Eifersucht. Laut der Anklage hat ein Unternehmer (49 Jahre) aus Forchheim im Mai 2013 versucht, seinen Nebenbuhler zu töten. Der Mann war in seiner Firma angestellt und hatte vorher offenbar eine Affäre mit der Ehefrau seines Chefs begonnen. Am 28. Mai 2013 soll der Unternehmer sein Opfer unter einen Vorwand in einen Nebenraum gelockt und mit einem Gummihammer angegriffen haben. Der Angestellte erlitt Verletzungen am Kopf, konnte aber offensichtlich weitere Angriffe abwehren und Schlimmeres verhindern. Die Staatsanwaltschaft Bamberg wertet den Sachverhalt als versuchten Mord. Der Mutmaßlicher Täter stritt per vom Anwalt verlesener Erklärung zum Prozessauftakt jegliche Tötungsabsicht ab. Er wollte, so seine Sichtweise, dem Nebenbuhler einen Denkzettel verpassen. Für den Prozess sind drei Fortsetzungstermine angesetzt. Mehr ab 18:00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“.

 


 

 

Bayreuth: Übersteigerte Eifersucht endete im Bezirkskrankenhaus

Am Sonntag kurz nach Mitternacht wurde die Polizei von einem Mann aus Hessen darüber informiert, dass der Noch-Ehemann seiner Freundin in der Guntherstraße in Bayreuth diese bedrohe. Der Ehemann habe wohl ein Gespräch zwischen den beiden mitbekommen. Die Ehefrau wolle sich von ihm trennen. Hierauf habe er sich der Ehemann eine Waffe besorgt, um nach Hessen zu fahren und den neuen Freund zu besuchen und erschießen. Das Gespräch ist dann im Streit der Ehepartner abgebrochen. Beim Eintreffen der Polizeikräfte konnte der Mann und die Frau in der Wohnung festgestellt werden. Allerdings kam der 56-jährige Ehemann noch vor dem Zugriff durch die Polizeibeamten unvermittelt aus der Wohnung und bedrohte mit der Waffe die Polizeibeamten. Zudem wolle er sterben und erschossen werden. Die angespannte Situation und die konkreten Suizidabsicht konnte durch deeskalierendes Einwirken der eingesetzten Polizeibeamten konnte entschärft werden. Der Bayreuther gab schließlich auf und ließ die Waffe fallen. Hierauf konnte der Mann überwältigt und gefesselt werden. Der Beschuldigte war mit 0,68 Promille alkoholisiert, so dass noch eine Blutentnahme zur genauen Bestimmung des Alkoholwertes erforderlich war. Auf Grund der vor Ort und in der Zelle gefallenen Suizidäußerungen wurde der 56-Jährige in das Bezirkskrankenhaus einwiesen. Ein Strafverfahren u.a. wegen Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet.