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Rehau AG: Minister Huber informiert sich über Bioenergiezentrum

Der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber war zu Besuch bei Polymerspezialist REHAU, um sich über das Konzept „Bioenergiezentrum Hochfranken“ zu informieren. „Wir brauchen Leuchtturmprojekte und starke Partner in Bevölkerung, örtlicher Politik und Industrie, die mit innovativen Ideen die Energiewende voranbringen“, betonte Huber im Rahmen seines Besuchs.

Verbundsystem regenerativer Energieerzeuger

Das „Bioenergiezentrum Hochfranken“ ist ein Verbundsystem regenerativer Energieerzeuger mit dem Schwerpunkt der Reststoffverwertung. Konkret wird bei diesem Projekt die Energie zu 76 Prozent aus Abfällen gewonnen. Mit dem Endausbau im Jahr 2014 wird die Energieerzeugung 76.000 MWh pro Jahr betragen. Durch den deutschlandweit bislang einzigartigen Standortausbau werden damit in der rund 10.000 Einwohner starken, oberfränkischen Stadt Rehau rund 40 Prozent des benötigten Energiebedarfs von Privathaushalten und Industrie gedeckt.

Invest-Volumen von 9,4 Millionen Euro

Eine Bioenergieanlage zur Vergärung industrieller Nebenprodukte, eine Biogasanlage sowie ein Industriekraftwerk liefern in und um Rehau bereits Wärme und Strom. Als wichtiger Baustein des „Bioenergiezentrums Hochfranken“ entsteht vor den Toren der Stadt unter Beteiligung privater Firmen sowie der regionalen Abfallorganisationen nun eine groß dimensionierte Anlage zur Bioabfallvergärung. Das dafür aufgewandte Investitionsvolumen beträgt rund 9,4 Millionen Euro.

Minister Huber zeigt sich beeindruckt

Dr. Marcel Huber zeigte sich beeindruckt von der Innovationskraft, die in Hochfranken herrscht, um die Energiewende konkret umzusetzen. Am Ende der Veranstaltung zog er das Fazit: „Große Fortschritte können vor allem dann erzielt werden, wenn alle Beteiligten auf lokaler Ebene kooperativ zusammenarbeiten. Eine erfolgreiche Energiewende setzt auf starke innovative Partner vor Ort.“

„Windkraft, Nein Danke!“: Proteste gegen die „Verspargelung“

Der Landkreis Hof nimmt momentan in Bayern  eine Vorreiterrolle in Sachen Windkraft ein. Bald sind es 100 Windkraftanlagen, die rund um Hof Strom erzeugen. Eine derartige Windkraftanlagendichte gibt es in keiner anderen Planungsregion im Freistaat. Ökostrom gern, aber was, wenn das Windrad direkt vor der eigenen Haustür steht oder auf der Postkarte aus dem Frankenwald nur noch Windräder zu sehen sind? Es wird von einer Verspargelung oder auch Industriealisierung der Landschaft gesprochen. Immer mehr kritische Stimmen sagen deshalb: „Windkraft, Nein Danke!“ 200 kritische Bürger haben sich deshalb in Döbra zu einer Kundgebung getroffen. Der Frankenwaldverein wehrt sich gegen den Neubau von Windkraftanlagen. Auch in Gattendorf diskutiert man über die Anlagen. In beiden Orten waren wir vor Ort und berichten ab 18.00 Uhr in „Oberfranken Aktuell“ über die Proteste.

Immer Hunger: Der größte Müllschlucker von Bamberg

Ein riesiger Müllschlucker steht in Bamberg. Dieser Müllschlucker frisst sich nicht nur durch unzählige Tonnen an Restmüll, es kommt auch dabei hinten wieder etwas heraus. Das Müllheizkraftwerk in Bamberg produziert durch die Verbrennung von Restabfällen Strom für die Eigennutzung und gibt weiterhin Energie an das Netz der Stadtwerke Bamberg weiter. Auch Fernwärme wird erzeugt und weitergereicht. Seit 1978 wird hier verbrannt und gleichzeitig Energie gewonnen. Müll dafür ist genügend da. Das Restabfallaufkommen betrug 2011 laut der Statistik rund 121.000 Tonnen. Wir haben in unseren MEGA-GEWINNSPIEL-WOCHEN hinter die Kulissen des „MHKW Bamberg“ geblickt. Ab 18.00 Uhr erfahren Sie  mehr in „Oberfranken Aktuell“. Die Chance auf 100 Euro in bar können Sie jetzt schon nutzen…

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