Tag Archiv: Ente

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Bayreuth: Wildvogel mit Geflügelpest infiziert

Auf dem Areal des Röhrensees in der Stadt Bayreuth ist ein Fall von Geflügelpest (HPAI) – auch Vogelgrippe genannt – amtlich bestätigt worden. Bei dem betroffenen Tier handelt es sich um einen Wildvogel, genauer gesagt um eine Stockente. Bei der besagter Stockente wurde das Geflügelpest-Virus vom Typ HPAIV H5N8 vom nationalen Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut nachgewiesen, dies teilte die Stadt am heutigen Dienstag (23. Februar) in einer Pressemitteilung mit.

Geflügelpest bereits im Januar im Landkreis Bayreuth nachgewiesen

Aufgrund des Ausbruchs der Geflügelpest in einer privaten Hühnerhaltung im Landkreis Bayreuth Ende Januar wurden bereits am 02. Februar 2021 für den gesamten Landkreis sowie das Stadtgebiet Bayreuth Biosicherheitsmaßnahmen für kleine Betriebe sowie eine Stallpflicht für Geflügel per Allgemeinverfügung erlassen. Die Allgemeinverfügung ist auf der Homepage der Stadt veröffentlicht worden und gilt weiter fort. Die Betriebe sind verpflichtet, die allgemeinen Hygiene- und Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einzuhalten, um einen Eintrag in Hausgeflügelbestände zu verhindern.

Vögel des Tierparks Röhrensee in Innenräumen und Volieren untergebracht

Das Stadtgartenamt ist dieser Aufstallungspflicht sofort nach dem Bekanntwerden des Falles im Landkreis nachgekommen und hat die Vögel aus dem Bestand des Tierparks Röhrensee, soweit sie von der Geflügelpest betroffen sein können, in Innenräume oder überdachte Volieren verbracht. Die Verantwortlichen stehen mit den Veterinärbehörden in engem fachlichen Austausch. Die Stadt Bayreuth bittet die Bürgerinnen und Bürger, einzeln verendet aufgefundene Wasservögel (Enten, Gänse) oder wenn mehrere Wildvögel an einem Fundort verendet sind dem Veterinäramt der Stadt, während der Öffnungszeiten telefonisch unter 0921 1504066, ansonsten per E-Mail veterinaeramt@stadt.bayreuth.de unter Angabe des Fundortes zu melden. Die toten Vögel sollen nicht berührt oder bewegt werden.

Vogelgrippefälle in ganz Deutschland 

In Deutschland wurden bisher 625 Fälle bei Wildvögeln und 65 Fälle beim Hausgeflügel amtlich bestätigt (Stand 21. Februar 2021, o9:30 Uhr). Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass die jetzigen in Deutschland vorhandenen H5N8-Viren auf den Menschen übertragen werden können. Aktuelle Informationen zur Geflügelpest in Bayern sowie ein Merkblatt für Geflügelhalter und eine bayernweite Karte, aus der sich die betroffenen Gebete ergeben, sind auf der Internetseite des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter www.lgl.bayern.de unter dem Stichwort „Geflügelpest“ verfügbar.

Aktuell-Bericht zu dieser Thematik
Bayreuth: Vogelgrippefall am Areal des Röhrensees nachgewiesen
© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Pottenstein: Vogelgrippe in einem Geflügelbetrieb nachgewiesen

Im Landkreis Bayreuth ist in einem Geflügelbestand in der Gemeinde Pottenstein ein amtlich bestätigter Fall von Geflügelpest (HPAI) – auch Vogelgrippe genannt – festgestellt worden. Das nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) konnte das Virus vom Typ HPAIV H5N8 nachweisen. Weiterlesen
© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Vogelgrippe: Bislang keine weiteren H5N8-Fälle im Landkreis Hof

Nach dem Fund einer toten Ente am 25. November im Gemeindegebiet Döhlau (Landkreis Hof) ist bisher kein weiterer Fall von Vogelgrippe im Landkreis Hof aufgetreten. Dies teilte das Landratsamt Hof am Dienstag (6. Dezember) mit. Zwar wurden seither beim Veterinäramt insgesamt noch sieben verendete Tiere gemeldet. Bei keinem dieser Vögel wurde allerdings der H5N8-Virus festgestellt.

Verhaltensregeln zeigen Wirkung

„Es ist sehr erfreulich, dass es bislang weder bei Wildvögeln noch bei Nutzgeflügelbeständen weitere Fälle der Vogelgrippe im Landkreis Hof gibt. Die getroffenen Maßnahmen und Verhaltensregeln haben Wirkung gezeigt. Die Bürgerinnen und Bürgern haben sich sehr umsichtig verhalten“, so Dr. Gunther Illgen (Leiter, Veterinäramt, Landratsamt Hof).

Weiterhin Stallpflicht / Hunde an die Leine

Nach wie vor gilt für den gesamten Landkreis Hof die Stallpflicht. Hundebesitzer müssen weiterhin ihre Tiere anleinen und auch Katzen sollten nicht frei herumlaufen, um weiterhin eine Verbreitung des Virus zu verhindern. Für die nach dem Fund der infizierten Ente festgelegte Schutzzone mit einem Radius von 10 km um den Fundort gelten zusätzliche Verhaltensregeln. Nutztierhalter dürfen keine fremden Personen in ihre Ställe lassen. Die Tierhalter selbst müssen Schutzkleidung tragen und Hände sowie Stiefel desinfizieren können.

© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Vogelgrippe-Verdacht bei Döhlau bestätigt: Es ist H5N8!

Die am Freitag (25. November) im Gemeindegebiet von Döhlau (Landkreis Hof) entdeckte tote Ente ist tatsächlich mit dem ansteckenden Vogelgrippe-Virus H5N8 infiziert gewesen. Das haben die Untersuchungen des Kadavers im nationalen Seuchenzentrum des Friedrich-Loeffler-Instituts ergeben. Damit gibt es den ersten H5N8-Fall in Oberfranken.

Sperrgebiet eingerichtet

Wie berichtet, fand man den Kadaver tot in einem Teich bei Döhlau, unweit von Moschendorf. Der Fundort und drei Kilometer um diesen sind jetzt vom Landratsamt Hof zum Sperrbezirk erklärt worden. Es gilt hier eine besondere Vorsicht. Das Virus soll auf keinen Fall in Kontakt mit dem Stallgeflügel kommen. Zehn Kilometer um die Fundstelle herum ist das sogenannte Beobachtungsgebiet.

Fund von toten Vögeln

Das Landratsamt Hof informiert: Wer ein toten Wasser- oder Rabenvogel findet, soll diesen nicht berühren und den Fundort unverzüglich dem Veterinäramt des Landkreises Hof unter der Telefonnummer 09281/57-215 mitteilen.

Hinweise des Landratsamtes Hof an Geflügelhalter

Neben den bereits erlassenen Allgemeinverfügungen zur Stallpflicht ist beigefügte Verordnung bereits jetzt zu beachten. Geflügelhalter müssen demnach insbesondere sicherstellen, dass

  • die Ein- und Ausgänge zu den Ställen oder sonstigen Standorte des Geflügels gegen unbefugten Zutritt oder unbefugtes Befahren gesichert sind,
  • die Ställe oder die sonstigen Standorte des Geflügels von betriebsfremden Personen nur mit betriebseigener Schutzkleidung oder Einwegkleidung betreten werden und dass diese Personen die Schutz- und Einwegkleidung nach Verlassen des Stalles oder sonstigen Standorts des Geflügels unverzüglich ablegen,
  • Schutzkleidung nach Gebrauch unverzüglich gereinigt und desinfiziert und Einwegkleidung nach Gebrauch unverzüglich unschädlich beseitigt wird,
  • eine betriebsbereite Einrichtung zum Waschen der Hände sowie eine Einrichtung zur Desinfektion der Schuhe vorgehalten wird.

Weitere Informationen

Die Verordnung ist auf der Seite des Landkreises Hof veröffentlich (landkreis-hof.de) veröffentlicht, ebenso die bereits erlassenen Allgemeinverfügungen. Darüber hinaus hat das Landesgesundheitsamt unter (lgl.bayern.de) weitere Informationen  veröffentlicht.

 

Weiterführende Informationen
Vogelgrippe-Alarm: Möglicher H5N8-Fall bei Döhlau
(Aktuell-Studiotalk vom 25.11.16)
Vogelgrippe H5N8: Stallpflicht für Geflügel in Oberfranken!
(Aktuell-Beitrag vom 21.11.16)
© Pixabay / CC0 Public Domain / Symbolbild

Döhlau: Möglicher Vogelgrippe-Fall im Landkreis Hof

Friedrich-Loeffler-Institut untersucht den Kadaver

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat bei einer toten Ente den Erreger der Vogelgrippe des Typs H5 festgestellt. Wie das Landratsamt Hof mitteilte, wurde die Ente in einem Teich im Gemeindegebiet von Döhlau (Landkreis Hof), in der Nähe von Moschendorf, gefunden. Der Kadaver wurde zur weiteren Untersuchung an das nationale Seuchenzentrum des Friedrich-Loeffler-Instituts gegeben. Hier soll festgestellt werden, ob es sich um den Subtyp H5N8 handelt.

Vogelgrippe-Alarm: Möglicher H5N8-Fall bei Döhlau
Aktuell-Studiotalk vom 25.11.16

Einrichtung eines Sperrbezirks, wenn sich der Verdacht bestätigt

Sollte sich der Verdacht bestätigen, wird das Landratsamt Hof eine weitere Allgemeinverfügung erlassen. Demnach wird ein Sperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometern im Umkreis des Fundortes festgelegt. Um den Sperrbezirk legt die Behörde ein Beobachtungsgebiet fest. Der Radius von Sperrgebiet und Beobachtungsgebiet beträgt zusammen mindestens zehn Kilometer. In diesem müssen dann bestimmte Maßnahmen und Verhaltensregeln beachtet werden.

Fund von toten Vögeln

Das Landratsamt Hof informiert: Wer ein toten Wasser- oder Rabenvogel findet, soll diesen nicht berühren und den Fundort unverzüglich dem Veterinäramt des Landkreises Hof unter der Telefonnummer 09281/57-215 mitteilen.

Hinweise des Landratsamtes Hof an Geflügelhalter

Neben den bereits erlassenen Allgemeinverfügungen zur Stallpflicht ist beigefügte Verordnung bereits jetzt zu beachten. Geflügelhalter müssen demnach insbesondere sicherstellen, dass

  • die Ein- und Ausgänge zu den Ställen oder sonstigen Standorte des Geflügels gegen unbefugten Zutritt oder unbefugtes Befahren gesichert sind,
  • die Ställe oder die sonstigen Standorte des Geflügels von betriebsfremden Personen nur mit betriebseigener Schutzkleidung oder Einwegkleidung betreten werden und dass diese Personen die Schutz- und Einwegkleidung nach Verlassen des Stalles oder sonstigen Standorts des Geflügels unverzüglich ablegen,
  • Schutzkleidung nach Gebrauch unverzüglich gereinigt und desinfiziert und Einwegkleidung nach Gebrauch unverzüglich unschädlich beseitigt wird,
  • eine betriebsbereite Einrichtung zum Waschen der Hände sowie eine Einrichtung zur Desinfektion der Schuhe vorgehalten wird.

Weitere Informationen

Die Verordnung ist auf der Seite des Landkreises Hof veröffentlich (landkreis-hof.de) veröffentlicht, ebenso die bereits erlassenen Allgemeinverfügungen. Darüber hinaus hat das Landesgesundheitsamt unter (lgl.bayern.de) weitere Informationen  veröffentlicht.

 

Aktuell-Beitrag vom Montag, 21.11.2016
Vogelgrippe H5N8: Stallpflicht für Geflügel in Oberfranken!
© TVO / Pixabay (CC0 Public Domain) / Collage

Köditz: Ente fliegt gegen Motorradfahrer

Glück im Unglück hatte am Donnerstagmittag (19. Mai) ein 27-Jähriger, der mit seinem Leichtkraftrad auf der  Bundesstraße B173 bei Köditz (Landkreis Hof) unterwegs war. Während der Fahrt traf ihn eine tieffliegende Ente an seinem Motorradhelm.

Weiterlesen