Tag Archiv: Enten

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Pegnitz: Polizistin rettet vier Entenbabys aus Gullyschacht

Vollen Einsatz, viel Herz und vor allem Fingerspitzengefühl zeigte am vergangenen Freitag (21. Juni) eine 26-jährige Polizeimeisterin aus Pegnitz. Sie rettete vier Entenbabys das Leben. Die Kleinen waren über einen Gully gewatschelt und in die Tiefe gestürzt.

Zu neunt im Watschelschritt unterwegs

Acht Entenkücken und ihre Mutter waren gemeinsam am Straßenrand unterwegs, als ihnen zwei Abwasserschächte zum Verhängnis wurden. Beim Überqueren des Gullys fielen vier Entchen in die Tiefe. Die Kleinen waren in dem Schacht gefangen.

Die Polizei, dein Freund und Helfer

Die Polizeibeamtin überlegte nicht lange und versuchte sofort zu helfen. Nachdem der Gullydeckel entfernt war, legte sie sich auf die Straße und rettete die Kücken aus ihrer misslichen Lage. Alle vier konnten unverletzt befreit werden.

Entenfamilie nach Unfall wieder vereint

Gemeinsam mit den hinzugerufenen Mitarbeitern der Tierrettung Bayreuth e.V. gelang es im Anschluss die Entenmama einzufangen und die ganze Familie wieder zu vereinen. Danach watschelten die Mama und ihre acht Kücken zu einer Wiese am Bach, um sich von dem Schrecken zu erholen.

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Vollbremsung für Enten: Unfall zwischen Fahrschulauto und Lkw in Marktrodach

Auf der B173 bei Marktrodach (Landkreis Kronach) kam es am Donnerstagabend (14. März) zu einem Unfall. Ein Lkw prallte dabei in ein aprupt bremsendes Fahrschulauto. Schuld an der Vollbremsung waren mehrere Enten, die auf einmal über die Fahrbahn liefen. Lkw will Fahrschulwagen überholen Gegen 18:00 Uhr fuhr das Fahrschulauto mit mäßiger Geschwindigkeit auf der Bundesstraße in Richtung Norden. Ein nachfolgendes Lkw-Gespann setzte zum Überholen an, musste das Manöver jedoch dann abbrechen und wollte wieder hinter dem Wagen einscheren. Doch die Fahrschülerin ging plötzlich in die Eisen und bremste ihren Wagen stark ab. Laut Angaben der Polizei liefen auf einmal mehrere Enten auf die Fahrbahn. Sattelzug kann nicht mehr bremsen Das Bremsmanöver erkannte der nachfolgende Lkw-Fahrer offensichtlich zu spät. Er fuhr fast ungebremst auf das Fahrschulauto auf. Durch den Aufprall wurde der Fahrschullehrer leicht verletzt. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von rund 20.000 Euro.
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Coburg: Polizisten retten Entenküken auf der B4

Polizisten der Verkehrspolizei Coburg retteten am gestrigen Mittwochnachmittag (13. Juni) drei Entenküken im Bereich der Bundesstraße B4 in Coburg. Für die Entenmutter kam allerdings jede Hilfe zu spät. Sie wurde auf der Straße überfahren.

Entenmutter kam ums Leben

Gegen 14:00 Uhr erreichte die Polizei die Meldung über eine Entenfamilie auf Höhe des Klärwerks. Eine sofort entsandte Streifenbesatzung konnte bei Eintreffen insgesamt sechs Entenküken unter der Mittelschutzplanke feststellen. Die Tiere waren gerade im Begriff, die zweispurige Fahrbahn der Bundesstraße zu überqueren. Tragisch endete der Ausflug allerdings für die Entenmutter. Sie wurde auf der vielbefahrenen Straße überfahren.

Drei Entenküken ins Tierheim gebracht

Mit Hilfe einer weiteren Streifenbesatzung wurde daraufhin der Verkehr auf der B4 kurzfristig gestoppt. Der Polizei gelang es, drei der kleinen Entlein einzufangen und im Anschluss in das Tierheim zu bringen. Die drei anderen Küken entkamen wieselflink und uneinholbar in einem angrenzenden Brennnessel-Gestrüpp.

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Burgkunstadt: Enten verursachen Verkehrsunfall

Ein Schwarm Enten suchte sich am Montagvormittag (02. April) einen gefährlichen Ort für einen Spaziergang aus. Auf der Bundestraße B289 bei Burgkunstadt (Landkreis Lichtenfels) sorgten die Enten mit ihrem Ausflug für einen Verkehrsunfall.

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Vogelgrippe H5N8: Landratsamt Hof legt Sperrzone fest

Die am Freitag (25. November) im Gemeindegebiet von Döhlau (Landkreis Hof) entdeckte tote Ente ist tatsächlich mit dem ansteckenden Vogelgrippe-Virus H5N8 infiziert gewesen. Das haben die Untersuchungen des Kadavers im nationalen Seuchenzentrum des Friedrich-Loeffler-Instituts ergeben. Wir berichteten am Montag!  Nun hat das Landratsamt Hof die Schutzzone, bestehend aus Sperrgebiet und Beobachtungsgebiet festgelegt.

Sperrzone für 21 Tage eingerichtet

Im Radius von drei Kilometern um den Fundort wurde ein Sperrbezirk eingerichtet. Dieser umfasst die Gemeinden Döhlau und Oberkotzau mit den in der Allgemeinverfügung genannten Gemeindeteilen. In diesem Sperrbezirk dürfen unter anderem gehaltene Vögel aus einem Bestand nicht verbracht werden oder auch nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden. Die Sperrzone wird für 21 Tage eingerichtet. 

Beobachtungsgebiet mit einem Radius von 10 Kilometern

Darüber hinaus wurde ein Beobachtungsgebiet festgelegt. Auch hier gelten Verhaltensregeln, ähnlich wie im Sperrbezirk. In diesem Bereich dürfen für die Dauer von 15 Tagen gehaltene Vögel nicht verbracht werden beziehungsweise für die Dauer von 30 Tagen gehaltene Vögel nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden. Der Radius von Sperrgebiet und Beobachtungsgebiet beträgt zusammen 10 km um den Fundort der toten Ente. Hunde und Katzen dürfen weder im Sperrgebiet noch im Beobachtungsgebiet frei laufen.

Menschliche Infektion mit dem H5N8-Virus nicht bekannt

Für den bei der Reiherente festgestellten H5N8-Virus sind besonders Wasservögel wie Enten, Gänse und Schwäne empfänglich. Eine Übertragung auf den Menschen gilt als unwahrscheinlich. Sowohl nach Aussage des Friedrich-Loeffler-Instituts als auch des Robert-Koch-Instituts gab es weltweit noch keine menschliche Infektion mit H5N8.

Weiterführende Informationen
Vogelgrippe-Alarm: Möglicher H5N8-Fall bei Döhlau
(Studio-Talk vom 25.11.16)
Vogelgrippe H5N8: Stallpflicht für Geflügel in Oberfranken!
(Aktuell-Bericht vom 21.11.16)

Weitere Informationen

Die Verordnung ist auf der Seite des Landkreises Hof veröffentlich (landkreis-hof.de) veröffentlicht, ebenso die bereits erlassenen Allgemeinverfügungen. Darüber hinaus hat das Landesgesundheitsamt unter (lgl.bayern.de) weitere Informationen veröffentlicht.

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Bamberg: Radfahrer & Polizei retten Entenfamilie

Am Montagabend (1. August) blockierte eine 13-köpfige Entenfamilie den Fahrradweg zwischen Bamberg und Strullendorf. Ein Radfahrer befürchtete, dass die Tiere in Richtung Bundesstraße watscheln könnten. Er versuchte, die Tiere in den sicheren Wald zu treiben.

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Untersiemau (Lkr. Coburg): Gänse, Enten & Forellen verschwunden

Bei Untersiemau im Landkreis Coburg entdeckten zwei Pächter  am Mittwoch (27. August), dass auf ihrem Grundstück Tiere vergiftet bzw. gestohlen worden sind. Die beiden Pächter, die auf einem Gelände zwischen Obersiemau und Untersiemau Gänse, Lauf-Enten und Forellen züchten, erstatteten nun Anzeige gegen Unbekannt. Weiterlesen